Off-Topic Forum



Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet



Für den unwahrscheinlichen Fall, daß sich jemand für Dinge außerhalb des Video-Universums interessieren sollte :-)
Antworten
Funless
Beiträge: 3793

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Funless » Do 27 Feb, 2020 13:31

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 12:55
Funless hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 09:46
Ich persönlich begrüße dieses Urteil und wer daraufhin wieder mit "erlaubten Töten" kommt, dem empfehle ich die Urteilsbegründung sowie die Empfehlungen des Bundesverfassungsgerichts sehr genau zu lesen.
Klar, super, nach diesem Fehlurteil dürfen sich nicht nur Todkranke suizidieren. Es steht ab jetzt ausdrücklich jedem offen und der Staat muß auch noch die Brücke bauen. Teenies mit Liebeskummer, Mobbingopfer, Depressive (die den Hauptanteil der Bewerber für die Tötungen in der Schweiz und Belgien sind). "Selbstbestimmt" entscheiden die Leute, dass ihr Leben nichts mehr wert sei und werden so zum negativen Vorbild für andere. "Ab ins Gas" hies es früher für die angeblich "Lebensunwerten". Heute ist der Befehl von aussen der inneren Zensur gewichen, relativistisch überholt und man entscheidet dem Zeitgeist entsprechend "selbstbestimmt", "lebensunwert" zu sein. Das Urteil ist so daneben, dass ich im Strahl abkotzen könnte. Dieser Verfassungsrichter hat aufgehört, den universellen Wert des Lebens an die erste Stelle zu setzen und damit einen Epochenbruch eingeleitet. Dem Zeitgeist entsprechend kommt er damit durch.
Okay ich habe deinen Standpunkt verstanden (hatte ich auch schon vorher) und ich habe auch verstanden, dass du offensichtlich nicht einsehen willst, dass hier im Thread keiner der Befürworter von "unwertem Leben" redet oder davon pflegebedürftige Menschen zur Entlastung der Gesellschaft zu "entsorgen".

Und um in deiner Sprache zu bleiben sollte man also dem einen der Kläger der an einer unheilbaren Lungenkrankheit leidet sagen, dass er sich mal nicht so haben soll, dass er im finalen Stadium elendig mit qualvollen Schmerzen verrecken wird, scheiß auf seinen Wunsch mit Würde zu gehen der universelle Wert des Lebens geht vor seiner lächerlichen Würde, scheiß bei der Gelegenheit auch gleich auf Artikel 1 des Grundgesetzes. Das bisschen krepieren, da muss er halt durch.

Ich schlage vor du sagst das diesem Menschen persönlich und filmst das auch gleich mit 16 Blenden DR mit dem passenden Delivery Codec für's nächste Doku Festival.

Ich habe bereits einige Posts zuvor darum gebeten dieses Thema differenziert zu betrachten, war offensichtlich zwecklos. Bedauerlich aber ist wohl so.
MfG
Funless

Quentin Tarantino hat geschrieben:Rather than spend $600,000 for film school, spend $6,000 for a movie. That‘s the best film school in the world.




rainermann
Beiträge: 1672

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von rainermann » Do 27 Feb, 2020 13:50

Soylent Green... ick hör Dir trapsen... "Möchten Sie Tschaikowski oder lieber Beethoven?" :(




rdcl
Beiträge: 966

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von rdcl » Do 27 Feb, 2020 14:01

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 12:55
Funless hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 09:46
Ich persönlich begrüße dieses Urteil und wer daraufhin wieder mit "erlaubten Töten" kommt, dem empfehle ich die Urteilsbegründung sowie die Empfehlungen des Bundesverfassungsgerichts sehr genau zu lesen.
Klar, super, nach diesem Fehlurteil dürfen sich nicht nur Todkranke suizidieren. Es steht ab jetzt ausdrücklich jedem offen und der Staat muß auch noch die Brücke bauen. Teenies mit Liebeskummer, Mobbingopfer, Depressive (die den Hauptanteil der Bewerber für die Tötungen in der Schweiz und Belgien sind). "Selbstbestimmt" entscheiden die Leute, dass ihr Leben nichts mehr wert sei und werden so zum negativen Vorbild für andere. "Ab ins Gas" hies es früher für die angeblich "Lebensunwerten". Heute ist der Befehl von aussen der inneren Zensur gewichen, relativistisch überholt und man entscheidet dem Zeitgeist entsprechend "selbstbestimmt", "lebensunwert" zu sein. Das Urteil ist so daneben, dass ich im Strahl abkotzen könnte. Dieser Verfassungsrichter hat aufgehört, den universellen Wert des Lebens an die erste Stelle zu setzen und damit einen Epochenbruch eingeleitet. Dem Zeitgeist entsprechend kommt er damit durch.
Du kannst dir den Schaum wieder vom Mund wischen, weil alles was du schreibst ist falsch. Es wird doch gerade schon an einem Gesetz gebastelt, dass die Sterbehilfe so hart reguliert, dass es wahrscheinlich selbst in ein paar Jahren wieder, völlig zurecht, vom Verfassungsgericht kassiert werden wird. Soviel zu dienen Horrorszenarien und ekelhaft absurden Nazivergleichen. Vielleicht solltest du mal überdenken, ob du noch auf dem Boden unserer Verfassung stehst.




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 14:03

Funless hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 13:31
Okay ich habe deinen Standpunkt verstanden (hatte ich auch schon vorher) und ich habe auch verstanden, dass du offensichtlich nicht einsehen willst, dass hier im Thread keiner der Befürworter von "unwertem Leben" redet oder davon pflegebedürftige Menschen zur Entlastung der Gesellschaft zu "entsorgen".

Und um in deiner Sprache zu bleiben sollte man also dem einen der Kläger der an einer unheilbaren Lungenkrankheit leidet sagen, dass er sich mal nicht so haben soll, dass er im finalen Stadium elendig mit qualvollen Schmerzen verrecken wird, scheiß auf seinen Wunsch mit Würde zu gehen der universelle Wert des Lebens geht vor seiner lächerlichen Würde, scheiß bei der Gelegenheit auch gleich auf Artikel 1 des Grundgesetzes. Das bisschen krepieren, da muss er halt durch.

Ich schlage vor du sagst das diesem Menschen persönlich und filmst das auch gleich mit 16 Blenden DR mit dem passenden Delivery Codec für's nächste Doku Festival.

Ich habe bereits einige Posts zuvor darum gebeten dieses Thema differenziert zu betrachten, war offensichtlich zwecklos. Bedauerlich aber ist wohl so.
Dann hast Du das Urteil nicht verstanden. Es wurde eben nicht eingegrenzt auf die kleine Gruppe der unheilbar Kranken. Dein "Selbstbestimmungsrecht" wurde in der Urteilsbegründung explizit verwendet, um jedem zu jeder Zeit das Recht auf Sterbehilfe zu gewähren. Das Urteil ist so weitreichend wie man es sich im schlimmsten Albtraum nicht ausmalen wollte.

Übrigens: Zeitgleich hat das BVG entschieden, dass Muslima keine Kopftücher im Rechtsreferendariat tragen dürfen. Da plötzlich ist es nichts mehr mit Selbstbestimmung, da gehts auf einmal um "moralische Werte". Vermutlich sind die Muslima aber auch nicht so teuer im Unterhalt, wie chronisch Depressive und Pflegepatienten, die jetzt geschäftsmässig (sic!) suizidiert werden dürfen.
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr




dustdancer

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von dustdancer » Do 27 Feb, 2020 14:05

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 12:55
Funless hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 09:46
Ich persönlich begrüße dieses Urteil und wer daraufhin wieder mit "erlaubten Töten" kommt, dem empfehle ich die Urteilsbegründung sowie die Empfehlungen des Bundesverfassungsgerichts sehr genau zu lesen.
Klar, super, nach diesem Fehlurteil dürfen sich nicht nur Todkranke suizidieren. Es steht ab jetzt ausdrücklich jedem offen und der Staat muß auch noch die Brücke bauen. Teenies mit Liebeskummer, Mobbingopfer, Depressive (die den Hauptanteil der Bewerber für die Tötungen in der Schweiz und Belgien sind). "Selbstbestimmt" entscheiden die Leute, dass ihr Leben nichts mehr wert sei und werden so zum negativen Vorbild für andere. "Ab ins Gas" hies es früher für die angeblich "Lebensunwerten". Heute ist der Befehl von aussen der inneren Zensur gewichen, relativistisch überholt und man entscheidet dem Zeitgeist entsprechend "selbstbestimmt", "lebensunwert" zu sein. Das Urteil ist so daneben, dass ich im Strahl abkotzen könnte. Dieser Verfassungsrichter hat aufgehört, den universellen Wert des Lebens an die erste Stelle zu setzen und damit einen Epochenbruch eingeleitet. Dem Zeitgeist entsprechend kommt er damit durch.
Wie wäre es, wenn Du, bevor Du hier postfaktische Behauptungen raushaust, Dich einfach mal mit dem Urteil auseinander setzt. Es ist nicht so, dass Du dahin gehst und sagen kannst, dass Du sterben willst und schwups die Medis bekommst und weg bist. Es wird sehr wahrscheinlich ähnlich streng wie in den Niederladen umgesetzt werden, dass man, wenn man nicht Todkrank ist, eine lange Beratungsphase mit verschiedenen Gutachten hat, bevor man als "gesunder" Mensch die Medikamente bekommt. Die wird niemand bekommen, der sich kurzfristig in einer Depression befindet. Aber, jemand der seit Jahrzehnten in einer Depression steckt und seit Ewigkeiten keine Freude mehr am Leben hat, aufzuhalten hat maximal etwas mit Menschenhass zu Tun.
Auch der eine Kläger, der bevor er Qualvoll erstickt, auf humane Art und Weise sterben möchte, diesen Wunsch zu verwehren, können maximal Misanthropen.
Aber Du kannst gerne weiter auf Stammtischniveau über diese Entscheidung "abkotzen". Hinterlässt nur keinen reflektierten Eindruck.




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 14:08

dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:05


Wie wäre es, wenn Du, bevor Du hier postfaktische Behauptungen raushaust, Dich einfach mal mit dem Urteil auseinander setzt. Es ist nicht so, dass Du dahin gehst und sagen kannst, dass Du sterben willst und schwups die Medis bekommst und weg bist. Es wird sehr wahrscheinlich ähnlich streng wie in den Niederladen umgesetzt werden, dass man, wenn man nicht Todkrank ist, eine lange Beratungsphase mit verschiedenen Gutachten hat, bevor man als "gesunder" Mensch die Medikamente bekommt. Die wird niemand bekommen, der sich kurzfristig in einer Depression befindet. Aber, jemand der seit Jahrzehnten in einer Depression steckt und seit Ewigkeiten keine Freude mehr am Leben hat, aufzuhalten hat maximal etwas mit Menschenhass zu Tun.
Auch der eine Kläger, der bevor er Qualvoll erstickt, auf humane Art und Weise sterben möchte, diesen Wunsch zu verwehren, können maximal Misanthropen.
Aber Du kannst gerne weiter auf Stammtischniveau über diese Entscheidung "abkotzen". Hinterlässt nur keinen reflektierten Eindruck.

Danke, ich habe das Urteil vorliegen, bin seit heut früh dran. Jeder darf sich ab jetzt geschäftsmässig töten lassen. Punkt.


PS: Danke für den Hinweis mit den Depressiven. Diese sind tatsächlich die Hauptgruppe der Sterbehilfeanwärter. Dabei ist Depression durchaus gut behandelbar, nur wird die Behandlung oft verweigert. Selbstbestimmt natürlich. Ist ab jetzt bestimmt auch billiger so.
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr

Zuletzt geändert von Drushba am Do 27 Feb, 2020 14:13, insgesamt 1-mal geändert.




dustdancer

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von dustdancer » Do 27 Feb, 2020 14:10

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:08
dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:05


Wie wäre es, wenn Du, bevor Du hier postfaktische Behauptungen raushaust, Dich einfach mal mit dem Urteil auseinander setzt. Es ist nicht so, dass Du dahin gehst und sagen kannst, dass Du sterben willst und schwups die Medis bekommst und weg bist. Es wird sehr wahrscheinlich ähnlich streng wie in den Niederladen umgesetzt werden, dass man, wenn man nicht Todkrank ist, eine lange Beratungsphase mit verschiedenen Gutachten hat, bevor man als "gesunder" Mensch die Medikamente bekommt. Die wird niemand bekommen, der sich kurzfristig in einer Depression befindet. Aber, jemand der seit Jahrzehnten in einer Depression steckt und seit Ewigkeiten keine Freude mehr am Leben hat, aufzuhalten hat maximal etwas mit Menschenhass zu Tun.
Auch der eine Kläger, der bevor er Qualvoll erstickt, auf humane Art und Weise sterben möchte, diesen Wunsch zu verwehren, können maximal Misanthropen.
Aber Du kannst gerne weiter auf Stammtischniveau über diese Entscheidung "abkotzen". Hinterlässt nur keinen reflektierten Eindruck.

Danke, ich habe das Urteil vorliegen, bin seit heut früh dran. Jeder darf sich ab jetzt geschäftsmässig töten lassen. Punkt.
Das ist leider falsch. Setz Dich mit einem Juristen an das Urteil und lass es Dir erklären, wenn Du es nicht verstehst.
Hau aber gerne noch Deine postfaktischen Behauptungen weiter raus.

Vielleicht hilft es Dir ja, dass man Dir die wichtigen Bereiche einmal markiert.
Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG) umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren. Mit dieser Begründung hat der Zweite Senat mit Urteil vom heutigen Tage entschieden, dass das in § 217 des Strafgesetzbuchs (StGB) normierte Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung gegen das Grundgesetz verstößt und nichtig ist, weil es die Möglichkeiten einer assistierten Selbsttötung faktisch weitgehend entleert. Hieraus folgt nicht, dass es dem Gesetzgeber von Verfassungs wegen untersagt ist, die Suizidhilfe zu regulieren. Er muss dabei aber sicherstellen, dass dem Recht des Einzelnen, sein Leben selbstbestimmt zu beenden, hinreichend Raum zur Entfaltung und Umsetzung verbleibt.
https://www.bundesverfassungsgericht.de ... 0-012.html

Ich bin echt überrascht, wie schlecht Dein Textverständnis ist, wenn Du seit heute morgen dran bist...




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 14:16

dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:10
Das ist leider falsch. Setz Dich mit einem Juristen an das Urteil und lass es Dir erklären, wenn Du es nicht verstehst.
Ach ja? Zu Deiner Info: Ich habe das Urteil von einem Juristen erhalten. Und wir tauschen uns seit heute morgen darüber aus. Selbst er hält es für einen Dammbruch (obwohl er der Sterbehilfe für Schwerstkranke nicht abgeneigt war).

PS: Danke für Dein Zitat aus dem Urteil. Lies es und begreife.
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr

Zuletzt geändert von Drushba am Do 27 Feb, 2020 14:22, insgesamt 1-mal geändert.




dustdancer

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von dustdancer » Do 27 Feb, 2020 14:22

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:16
dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:10
Das ist leider falsch. Setz Dich mit einem Juristen an das Urteil und lass es Dir erklären, wenn Du es nicht verstehst.
Ach ja? Zu Deiner Info: Ich habe das Urteil von einem Juristen erhalten. Und wir tauschen uns seit heute morgen darüber aus. Selbst er hält es für einen Dammbruch (obwohl er der Sterbehilfe für Schwerstkranke nicht abgeneigt war).
Wenn Du mit einem Juristen dasitzt und dann immer noch so einen postfaktischen Quatsch schreibst, dann herzlichen Glückwunsch.
Die Aussage:
Danke, ich habe das Urteil vorliegen, bin seit heut früh dran. Jeder darf sich ab jetzt geschäftsmässig töten lassen. Punkt.
Ist Postfaktisch! Punkt!
Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG) umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen. Die in Wahrnehmung dieses Rechts getroffene Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren. Mit dieser Begründung hat der Zweite Senat mit Urteil vom heutigen Tage entschieden, dass das in § 217 des Strafgesetzbuchs (StGB) normierte Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung gegen das Grundgesetz verstößt und nichtig ist, weil es die Möglichkeiten einer assistierten Selbsttötung faktisch weitgehend entleert. Hieraus folgt nicht, dass es dem Gesetzgeber von Verfassungs wegen untersagt ist, die Suizidhilfe zu regulieren. Er muss dabei aber sicherstellen, dass dem Recht des Einzelnen, sein Leben selbstbestimmt zu beenden, hinreichend Raum zur Entfaltung und Umsetzung verbleibt.
https://www.bundesverfassungsgericht.de ... 0-012.html
Du darfst die Entscheidung für falsch halten. Kein Problem, aber bitte aufhören wissentlich Falschaussagen wie die oben zu Tätigen...




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 14:24

dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:22


Du darfst die Entscheidung für falsch halten. Kein Problem, aber bitte aufhören wissentlich Falschaussagen wie die oben zu Tätigen...
Nochmal: Lies die Urteilsbegründung (auch die, die Du gepostet hast) und begreife.

Jeder darf sich jederzeit geschäftsmässig töten lassen. Der Staat muss es nun im Einzelfall sogar expressis verbis gewähren.
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr




dustdancer

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von dustdancer » Do 27 Feb, 2020 14:33

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:24
dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:22


Du darfst die Entscheidung für falsch halten. Kein Problem, aber bitte aufhören wissentlich Falschaussagen wie die oben zu Tätigen...
Nochmal: Lies die Urteilsbegründung (auch die, die Du gepostet hast) und begreife.

Jeder darf sich jederzeit geschäftsmässig töten lassen. Der Staat muss es nun im Einzelfall sogar expressis verbis gewähren.
Ok, ich bin raus, wenn Du weiter postfaktischen Müll verbreiten willst. Das Urteil sagt, dass der Staat per se keine "geschäftsmässige" Selbsttötung verbieten darf, wie es zur Zeit der Fall ist. Jedoch besagt das Urteil auch, dass der Staat diese geschäftsmässige Selbsttötung nicht regulieren darf. Wenn Du nicht in der Lage bist, diese Worte zu verstehen, dann ist jede Sekunde leider vertan. Aber da Du ja diese Regulierung abstreitest, kannst Du ja den Teil des Urteils verlinken, der angeblich diese Regulierung untersagt, wie Du es jetzt mehrfach behauptest hast. Viel Spaß dabei ;).
Oder machst Du jetzt den Trump?




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 14:42

dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:33
Ok, ich bin raus, wenn Du weiter postfaktischen Müll verbreiten willst. Das Urteil sagt, dass der Staat per se keine "geschäftsmässige" Selbsttötung verbieten darf, wie es zur Zeit der Fall ist. Jedoch besagt das Urteil auch, dass der Staat diese geschäftsmässige Selbsttötung nicht regulieren darf. Wenn Du nicht in der Lage bist, diese Worte zu verstehen, dann ist jede Sekunde leider vertan. Aber da Du ja diese Regulierung abstreitest, kannst Du ja den Teil des Urteils verlinken, der angeblich diese Regulierung untersagt, wie Du es jetzt mehrfach behauptest hast. Viel Spaß dabei ;).
Oder machst Du jetzt den Trump?
Ok, so wie Du sind die meisten derzeit raus. Vermutlich, weil sie es nicht fassen wollen was da gestern entschieden wurde. Spricht ja eigentlich noch für das Vorhandensein des Funkens Anstand, den unser Dasein benötigt.

Das Urteil stellt das Recht auf Selbsttötung durch Sterbehilfe höher, als das das Recht des Staates auf Regulieren.

Erste Auslegung durch einen Juristen: Der Staat kann vielleicht Hygienekontrollen etc. bei den Sterbebetrieben einfordern, vielleicht auch Zulassungen regulieren, vielleicht ein Beratungsgespräch verpflichtend machen. Am Ende darf er sich aber nicht zwischen den Suizidwilligen und die Tötungsmöglichkeit stellen. So lautet das Urteil! Wer es fassen kann, der fasse es.


Auszug aus dem Urteil in Bezug auf Regulierung:

Der hohe Rang, den die Verfassung der Autonomie und dem Leben beimisst, ist grundsätzlich geeignet, deren effektiven präventiven Schutz auch mit Mitteln des Strafrechts zu rechtfertigen. Wenn die Rechtsordnung bestimmte, für die Autonomie gefährliche Formen der Suizidhilfe unter Strafe stellt, muss sie sicherstellen, dass trotz des Verbots im Einzelfall ein Zugang zu freiwillig bereitgestellter Suizidhilfe real eröffnet bleibt.
Das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung in § 217 Abs. 1 StGB verengt die Möglichkeiten einer assistierten Selbsttötung in einem solchen Umfang, dass dem Einzelnen faktisch kein Raum zur Wahrnehmung seiner verfassungsrechtlich geschützten Freiheit verbleibt.


https://www.bundesverfassungsgericht.de ... 34715.html
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr




dustdancer

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von dustdancer » Do 27 Feb, 2020 14:53

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:42
Ok, so wie Du sind die meisten derzeit raus. Vermutlich, weil sie es nicht fassen wollen was da gestern entschieden wurde. Spricht ja eigentlich noch für den Funken Anstand, den unser Dasein benötigt.

Das Urteil stellt das Recht auf Selbsttötung durch Sterbehilfe höher, als das das Recht des Staates auf Regulieren.

Erste Auslegung durch einen Juristen: Der Staat kann vielleicht Hygienekontrollen etc. bei den Sterbebetrieben einfordern, vielleicht auch Zulassungen regulieren, vielleicht ein Beratungsgespräch verpflichtend machen. Am Ende darf er sich aber nicht zwischen den Suizidwilligen und die Tötungsmöglichkeit stellen. So lautet das Urteil! Wer es fassen kann, der fasse es.


Auszug aus dem Urteil in Bezug auf Regulierung:

Der hohe Rang, den die Verfassung der Autonomie und dem Leben beimisst, ist grundsätzlich geeignet, deren effektiven präventiven Schutz auch mit Mitteln des Strafrechts zu rechtfertigen. Wenn die Rechtsordnung bestimmte, für die Autonomie gefährliche Formen der Suizidhilfe unter Strafe stellt, muss sie sicherstellen, dass trotz des Verbots im Einzelfall ein Zugang zu freiwillig bereitgestellter Suizidhilfe real eröffnet bleibt.
Das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung in § 217 Abs. 1 StGB verengt die Möglichkeiten einer assistierten Selbsttötung in einem solchen Umfang, dass dem Einzelnen faktisch kein Raum zur Wahrnehmung seiner verfassungsrechtlich geschützten Freiheit verbleibt.
Wie wäre es, bevor Du Dich noch mehr widersprichst, wie Deine Behauptung ein paar Post drüber, dass es keine Regulierung gibt, zu diesen, wo es zwar Regulierungen geben könnte, Du diese aber runterspielst, Dich einfach mal mit der Realität in den Niederladen auseinander zu setzen. Da gibt es schon länger Sterbehilfe. Hier mal ein relativ aktueller Fall, der Aufzeigt, wie abstrus Deine Vorstellungen sind, die Du nach Deinen wissentlichen Falschaussagen rausholst:

https://www.spiegel.de/gesundheit/psych ... 60851.html

Wie gesagt, äußere gerne Deine persönliche Entrüstung, aber bitte lass die Unwahrheiten von oben außen vor.




rdcl
Beiträge: 966

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von rdcl » Do 27 Feb, 2020 14:58

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:42
Erste Auslegung durch einen Juristen: Der Staat kann vielleicht Hygienekontrollen etc. bei den Sterbebetrieben einfordern, vielleicht auch Zulassungen regulieren, vielleicht ein Beratungsgespräch verpflichtend machen. Am Ende darf er sich aber nicht zwischen den Suizidwilligen und die Tötungsmöglichkeit stellen. So lautet das Urteil! Wer es fassen kann, der fasse es.
Genau darum ging es ja auch, und darum ist das urteil auch zu begrüßen, wenngleich es mal wieder sehr spät kam.




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 15:08

dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:53

Wie wäre es, bevor Du Dich noch mehr widersprichst, wie Deine Behauptung ein paar Post drüber, dass es keine Regulierung gibt, zu diesen, wo es zwar Regulierungen geben könnte, Du diese aber runterspielst, Dich einfach mal mit der Realität in den Niederladen auseinander zu setzen.
https://www.spiegel.de/gesundheit/psych ... 60851.html
Ist das jetzt verletzter Stolz?

Der Staat darf sich nach diesem Urteil nicht zwischen den Suizidwilligen und die die geschäftsmässige Sterbehilfe stellen. Fakt.

Die Regulierung wird hinsichtlich des geschäftsmässigen Suizids dahingehend entwertet, dass die Ausübung des Willens des Selbstmordkandidaten vom Staat gewährleistet werden muss. Fakt.

Auch Dein Spiegel-Link ist bezeichnend. Eine 21-jährige will sich töten lassen, weil keine Therapie gegen ihre Depression hilft. Sie kommt damit durch. Das findest Du gut? Abgesehen davon, dass sich derzeit eine Menge tut im Bereich der Depressionsforschung und neue Therapien in Sicht sind, ist die junge Frau jetzt tot. Bei uns ab sofort auch möglich.
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr




dustdancer

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von dustdancer » Do 27 Feb, 2020 15:29

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 15:08
dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 14:53

Wie wäre es, bevor Du Dich noch mehr widersprichst, wie Deine Behauptung ein paar Post drüber, dass es keine Regulierung gibt, zu diesen, wo es zwar Regulierungen geben könnte, Du diese aber runterspielst, Dich einfach mal mit der Realität in den Niederladen auseinander zu setzen.
https://www.spiegel.de/gesundheit/psych ... 60851.html
Ist das jetzt verletzter Stolz?

Der Staat darf sich nach diesem Urteil nicht zwischen den Suizidwilligen und die die geschäftsmässige Sterbehilfe stellen. Fakt.

Die Regulierung wird hinsichtlich des geschäftsmässigen Suizids dahingehend entwertet, dass die Ausübung des Willens des Selbstmordkandidaten vom Staat gewährleistet werden muss. Fakt.

Auch Dein Spiegel-Link ist bezeichnend. Eine 21-jährige will sich töten lassen, weil keine Therapie gegen ihre Depression hilft. Sie kommt damit durch. Das findest Du gut? Abgesehen davon, dass sich derzeit eine Menge tut im Bereich der Depressionsforschung und neue Therapien in Sicht sind, ist die junge Frau jetzt tot. Bei uns ab sofort auch möglich.
Und wieder Bullshit, den Du da verbreitest. Der Staat darf per Se keine Sterbehilfe unterbinden, wie er es bisher tut. Der Staat darf regulieren. Diese Aussagen sind Fakt. Wie die Regulierungen aussehen, wird sich entscheiden.
Fakt zwei ist:
Du hast den Spiegelartikel entweder nicht verstanden, nicht gelesen oder Du stellst erneuter Weise wissentlich Falsche Behauptungen auf (vielleicht solltest Du deinen Nick in Mister Trump ändern?):
Eine 21 jährige will aufgrund von Depressionen sterben. Der Staat lehnt es ab. ~8 Jahre später stellt sie erneut den Antrag, weil sie nach mehreren Therapien von mehreren unabhängigen Ärzten die Bescheinung bekommen hat, dass sie austherapiert ist und dass es weder eine der vielen medimenkatöse Therapien noch eine der unzähligen Psychotherapien geholfen hat. Und ja, so schwer mir das fällt, dieser Person spreche ich zu, dass sie ihrem Leben ein menschenwürdiges Ende setzen kann. Wenn fast ein Jahrzehnt der versuchten Linderung nur Verschlimmerung gebracht hat.
Aber ganz ehrlich, wenn Du noch nicht einmal in der Lage bist, den einfach geschriebenen Spiegelartikel zu verstehen, dann wirst Du auch nicht die Urteilsverkündung verstehen. Oder Du haust hier bewusst Falschaussagen raus. Was ist es?




Funless
Beiträge: 3793

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Funless » Do 27 Feb, 2020 15:41

Wenn wir schon bei emotionaler Reaktion sind:

Noch schlimmer als den Spiegel Artikel nicht zu verstehen (oder nicht verstehen zu wollen) finde ich persönlich die Kaltschnäuzigkeit die kranke Frau dann lieber weiterhin jahrelang durch die Hölle gehen zu lassen wohl des Wissens dass keine Therapie geholfen hat aber es könnte ja irgendwann eine Therapie entwickelt werden.

"Bis dahin Mädel beiss' die Zähne zusammen und erfreue dich am universellen Wert des Lebens das an erster Stelle über alles steht!"
MfG
Funless

Quentin Tarantino hat geschrieben:Rather than spend $600,000 for film school, spend $6,000 for a movie. That‘s the best film school in the world.




rdcl
Beiträge: 966

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von rdcl » Do 27 Feb, 2020 15:52

Funless hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 15:41
Wenn wir schon bei emotionaler Reaktion sind:

Noch schlimmer als den Spiegel Artikel nicht zu verstehen (oder nicht verstehen zu wollen) finde ich persönlich die Kaltschnäuzigkeit die kranke Frau dann lieber weiterhin jahrelang durch die Hölle gehen zu lassen wohl des Wissens dass keine Therapie geholfen hat aber es könnte ja irgendwann eine Therapie entwickelt werden.

"Bis dahin Mädel beiss' die Zähne zusammen und erfreue dich am universellen Wert des Lebens das an erster Stelle über alles steht!"
Was soll man mit solchen Leuten groß diskutieren? Nur um das nochmal ganz klar festzuhalten: Drushba hat hier den Holocaust, bei dem 6 Millionen Menschen systematisch von einem faschistischen Regime vernichtet wurden, mit der bewussten Entscheidung Einzelner zur Sterbehilfe gleich gesetzt. Mit sowas disqualifiziert man sich automatisch von jeder vernünftigen Diskussion.




Frank Glencairn
Beiträge: 11134

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Frank Glencairn » Do 27 Feb, 2020 16:57

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 12:55

Klar, super, nach diesem Fehlurteil dürfen sich nicht nur Todkranke suizidieren.
Als ob vor dem Urteil, Teenies mit Liebeskummer, Mobbingopfer und Depressive noch nie Sebstmord begangen haben - ja nee is klar.
Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 12:55

..man entscheidet dem Zeitgeist entsprechend "selbstbestimmt",
Selbstbestimmung ist der natürliche Zustand des Menschen, und kein "Zeitgeist".
Mir schon klar, daß einem wie dir jede Form von Selbstbestimmung ein Graus ist, den es auszurotten gilt.
Was nicht - bis in den intimsten und kleinsten Lebensbereich hinein - vom Staat strikt vorgeschrieben und bestimmt wird hat keinen Platz in deiner Welt.

Außerdem zwingt dich ja keiner mitzumachen, und das Leben der anderen, und wie die das handhaben, geht dich überhaupt nix an.




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 17:20

rdcl hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 15:52
Was soll man mit solchen Leuten groß diskutieren? Nur um das nochmal ganz klar festzuhalten: Drushba hat hier den Holocaust, bei dem 6 Millionen Menschen systematisch von einem faschistischen Regime vernichtet wurden, mit der bewussten Entscheidung Einzelner zur Sterbehilfe gleich gesetzt. Mit sowas disqualifiziert man sich automatisch von jeder vernünftigen Diskussion.
Dito, wenn es so wäre. Aber Du hast das Argument nicht verstanden. Ich bezweifle, dass der Einzelne in jedem Fall zu einer bewussten Entscheidung von solcher Tragweite fähig ist. Er empfindet sein Leben als "lebensunwert" und nimmt die Vernichtung des eigenen Lebens als Option war. Bsp: Schmerzen diktieren eine Entscheidung, sie ist dann aber diktiert und nicht mehr frei. Schmerzen können abgestellt und die Ausbildung des Schmerzgedächtnis wirksam verhindert werden. Ist ein schmerzgestillter Patient, der sich an die Schmerzlosigkeit gewöhnt und neue Perspektiven entdeckt, immer noch bereit, sich zu töten, wenn die Hürde hoch ist? Das wäre nur das Extrembeispiel aus der Klinik. Aber was ist mit den vielen anderen, die einfach nur heilbar depressiv sind? Und was ist eine bewusste Entscheidung, was der freie Wille?

Aus der Psychologie wissen wir, dass sich der Mensch zunächst mal daran orientiert, was andere machen und entsprechend eingetaktet wird. I.d.R. bilden wir uns unsere Vorurteile auf der Grundlage der Meinungen unseres Umfeldes und halten uns ein Leben lang daran. Der "freie Wille" ist nur möglich, wenn wir extrem reflektieren, also für die Massen eigentlich gar nicht. Das ist die schlechte Nachricht und soweit der aktuelle Stand der Wissenschaft. Nun wird "gewerbsmässiger Suizid" als Option für die Massen in das Arsenal der realen Möglichkeiten eingereiht. Die Massen orientieren sich am Faktischen, nicht an der Illusion des freien Willens. Denkbar, dass es irgendwann normal sein wird, aus heute nichtig scheinenden Gründen Suizid zu begehen, "weil man das ja so macht". Es gab und gibt etliche Kulturen, in denen Suizid aus den dubiosesten Gründen gang und gäbe ist. Wollen wir dahin? Ich nicht.

Zu Deinem weiteren Verständnis meines Arguments: Es geht darum, dass getötet wird, weil ein Leben als "lebensunwert" bezeichnet wird. Unter den Nazis wurde die Entscheidung, ob ein Leben "lebensunwert" sei, von aussen getroffen. Heute führt jeder die eigene Zensurschere auf der Grundlage eines Sammelsuriums an Fremdmeinungen im Kopf, das haben wir durch den Glauben an die Individualisierung und durch die Einführung des Relativismus erreicht. Und auf welcher Grundlage zensiert der Suizidwillige sein Leben? In Wirklichkeit bestimmt sich fast niemand selber, das ist Fakt. Wie gesagt, die Forschung belegt, dass ein Indivduum sich lediglich in den Bahnen der jeweiligen Vorprägung selbst bestimmt, sofern es nicht mit enormem intellektuellen Aufwand diesen Käfig verläss . Und die Vorprägung bestimmt, ob wir ein Leben als Lebenswert einstufen. Fällt es zur Last, muss es weg - das wurde nicht nur über die Mehrzahl der Epochen so gedacht. Dies wird jetzt eine denkbare Standardforderung, die von vielen Suizidkandidaten bereits exakt so gedacht wird. Viele Alte möchten oft "Niemandem zur Last fallen". Das ist so ein Standardspruch, der wohl jeder schonmal von Alten gehört hat. Gesunde Alte bilden in der Schweiz und in Belgien einen großen Anteil der Sterbewilligen, ebenso wie die Depressiven. Wir beginnen selbst, uns als "lebensunwert" zu bezeichnen, weil wir scheinbar nicht mehr in die Gesellschaft passen. Und genau das hatten wir schonmal, nur eben nicht "selbstbestimmt".

Um es hart zu sagen: Es ist eine reine Mode der Epochen, ob das Leben als "unantastbar" bezeichnet wird oder auch nicht. In der Kaiserreich und der Nazizeit war es ein Wert an sich, das Leben anzutasten, "fürs Vaterland" zu sterben. Das gut zu finden war die Norm. Und es fanden bekanntlich viele gut. Die Väter unseres Grundgesetzes haben dies bewusst verändert. Jetzt gibt es einen Epochenbruch, der einer Abschaffung dieses Geistes des Grundgesetzes gleichommt und wieder finden wir es fast alle gut. Das Triggerwort dafür heisst heute nicht mehr "Vaterland" sondern "Selbstbestimmung", in Verbindung mit der Frage, ob das augenblicklich gelebte Leben gemessen an der Meinungsprägung noch lebenswert sei. So ändern sich eben die Reizwörter und der Wert des Lebens der Mode entsprechend.

Was bin ich froh, in einer anderen Zeit aufgewachsen zu sein und historisch war dies eine Ausnahme. Ich würde nie auf die Idee kommen, ein Leben als "lebensunwert" einzustufen. Aber schon in diesem Thread gibt es viele die es anders sehen und das BVG hat diese neue Realität nun eben an die "selbstbestimmte" Unmenschlichkeit angepasst. Ich werds nicht ändern und viele werden sich freuen. Das ist der Lauf der Welt. Und trotzdem nehm ich mir die Freiheit heraus, darüber abzukotzen und an die Epoche zu erinnern, in der das Leben schon mal keinen grossen Stellenwert hatte.
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 17:26

Frank Glencairn hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 16:57
Selbstbestimmung ist der natürliche Zustand des Menschen, und kein "Zeitgeist".
Bullshit. Der Mensch war immer fremdbestimmt, weil er ein soziales Wesen ist. Man denkt natürlich gerne stolz, man wäre selbstbestimmt und plappert i.d.R. doch nur nach, was so im Angebot ist. Sieht man ja an Deinen Altright-Meinungen zum Thema Klimawandel oder Feminismus. Darin kann ich keine Selbstbestimmung erkennen.
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr




rdcl
Beiträge: 966

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von rdcl » Do 27 Feb, 2020 17:26

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:20
rdcl hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 15:52
Was soll man mit solchen Leuten groß diskutieren? Nur um das nochmal ganz klar festzuhalten: Drushba hat hier den Holocaust, bei dem 6 Millionen Menschen systematisch von einem faschistischen Regime vernichtet wurden, mit der bewussten Entscheidung Einzelner zur Sterbehilfe gleich gesetzt. Mit sowas disqualifiziert man sich automatisch von jeder vernünftigen Diskussion.
Dito, wenn es so wäre. Aber Du hast das Argument nicht verstanden. Ich bezweifle, dass der Einzelne in jedem Fall zu einer bewussten Entscheidung von solcher Tragweite fähig ist. Er empfindet sein Leben als "lebensunwert" und nimmt die Vernichtung des eigenen Lebens als Option war. Bsp: Schmerzen diktieren eine Entscheidung, sie ist dann aber diktiert und nicht mehr frei. Schmerzen können abgestellt und die Ausbildung des Schmerzgedächtnis wirksam verhindert werden. Ist ein schmerzgestillter Patient, der sich an die Schmerzlosigkeit gewöhnt und neue Perspektiven entdeckt, immer noch bereit, sich zu töten, wenn die Hürde hoch ist? Das wäre nur das Extrembeispiel aus der Klinik. Aber was ist mit den vielen anderen, die einfach nur heilbar depressiv sind? Und was ist eine bewusste Entscheidung, was der freie Wille?

Aus der Psychologie wissen wir, dass sich der Mensch zunächst mal daran orientiert, was andere machen und entsprechend eingetaktet wird. I.d.R. bilden wir uns unsere Vorurteile auf der Grundlage der Meinungen unseres Umfeldes und halten uns ein Leben lang daran. Der "freie Wille" ist nur möglich, wenn wir extrem reflektieren, also für die Massen eigentlich gar nicht. Das ist die schlechte Nachricht und soweit der aktuelle Stand der Wissenschaft. Nun wird "gewerbsmässiger Suizid" als Option für die Massen in das Arsenal der realen Möglichkeiten eingereiht. Die Massen orientieren sich am Faktischen, nicht an der Illusion des freien Willens. Denkbar, dass es irgendwann normal sein wird, aus heute nichtig scheinenden Gründen Suizid zu begehen, "weil man das ja so macht". Es gab und gibt etliche Kulturen, in denen Suizid aus den dubiosesten Gründen gang und gäbe ist. Wollen wir dahin? Ich nicht.

Zu Deinem weiteren Verständnis meines Arguments: Es geht darum, dass getötet wird, weil ein Leben als "lebensunwert" bezeichnet wird. Unter den Nazis wurde die Entscheidung, ob ein Leben "lebensunwert" sei, von aussen getroffen. Heute führt jeder die eigene Zensurschere auf der Grundlage eines Sammelsuriums an Fremdmeinungen im Kopf, das haben wir durch den Glauben an die Individualisierung und durch die Einführung des Relativismus erreicht. Und auf welcher Grundlage zensiert der Suizidwillige sein Leben? In Wirklichkeit bestimmt sich fast niemand selber, das ist Fakt. Wie gesagt, die Forschung belegt, dass ein Indivduum sich lediglich in den Bahnen der jeweiligen Vorprägung selbst bestimmt, sofern es nicht mit enormem intellektuellen Aufwand diesen Käfig verläss . Und die Vorprägung bestimmt, ob wir ein Leben als Lebenswert einstufen. Fällt es zur Last, muss es weg - das wurde nicht nur über die Mehrzahl der Epochen so gedacht. Dies wird jetzt eine denkbare Standardforderung, die von vielen Suizidkandidaten bereits exakt so gedacht wird. Viele Alte möchten oft "Niemandem zur Last fallen". Das ist so ein Standardspruch, der wohl jeder schonmal von Alten gehört hat. Gesunde Alte bilden in der Schweiz und in Belgien einen großen Anteil der Sterbewilligen, ebenso wie die Depressiven. Wir beginnen selbst, uns als "lebensunwert" zu bezeichnen, weil wir scheinbar nicht mehr in die Gesellschaft passen. Und genau das hatten wir schonmal, nur eben nicht "selbstbestimmt".

Um es hart zu sagen: Es ist eine reine Mode der Epochen, ob das Leben als "unantastbar" bezeichnet wird oder auch nicht. In der Kaiserreich und der Nazizeit war es ein Wert an sich, das Leben anzutasten, "fürs Vaterland" zu sterben. Das gut zu finden war die Norm. Und es fanden bekanntlich viele gut. Die Väter unseres Grundgesetzes haben dies bewusst verändert. Jetzt gibt es einen Epochenbruch, der einer Abschaffung dieses Geistes des Grundgesetzes gleichommt und wieder finden wir es fast alle gut. Das Triggerwort dafür heisst heute nicht mehr "Vaterland" sondern "Selbstbestimmung", in Verbindung mit der Frage, ob das augenblicklich gelebte Leben gemessen an der Meinungsprägung noch lebenswert sei. So ändern sich eben die Reizwörter und der Wert des Lebens der Mode entsprechend.

Was bin ich froh, in einer anderen Zeit aufgewachsen zu sein und historisch war dies eine Ausnahme. Ich würde nie auf die Idee kommen, ein Leben als "lebensunwert" einzustufen. Aber schon in diesem Thread gibt es viele die es anders sehen und das BVG hat diese neue Realität nun eben an die "selbstbestimmte" Unmenschlichkeit angepasst. Ich werds nicht ändern und viele werden sich freuen. Das ist der Lauf der Welt. Und trotzdem nehm ich mir die Freiheit heraus, darüber abzukotzen und an die Epoche zu erinnern, in der das Leben schon mal keinen grossen Stellenwert hatte.
Viele Worte, wieder nur Blödsinn. Du hast kein Argument über das man diskutieren könnte. Punkt. Es interessiert, zum Glück, niemanden, ob du glaubst, dass jemand zu dieser Entscheidung fähig ist, oder nicht. Du machst weder die Gesetze, noch zeigst du irgendeine Expertise auf den erforderlichen Gebieten. Wieder, zum Glück. Nur weil so eine Entscheidung dein Vorstellungsvermögen übersteigt, muss man das nicht dem Rest der Gesellschaft verbieten.
Und ganz ehrlich: Selbst wenn an diesen Gedanken irgendetwas dran wäre, bleibt dein Vergleich absolut unangebracht, ekelhaft, pietätlos und er disqualifiziert auch weiterhin. Du verteidigst ihn ja sogar noch.




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 17:31

rdcl hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:26
Viele Worte, wieder nur Blödsinn. Du hast kein Argument über das man diskutieren könnte. Punkt. Es interessiert, zum Glück, niemanden, ob du glaubst, dass jemand zu dieser Entscheidung fähig ist, oder nicht. Du machst weder die Gesetze, noch zeigst du irgendeine Expertise auf den erforderlichen Gebieten. Wieder, zum Glück. Nur weil so eine Entscheidung dein Vorstellungsvermögen übersteigt, muss man das nicht dem Rest der Gesellschaft verbieten.
Und ganz ehrlich: Selbst wenn an diesen Gedanken irgendetwas dran wäre, bleibt dien Vergleich absolut unangebracht, ekelhaft, pietätlos und er disqualifiziert auch weiterhin. Du verteidigst ihn ja sogar noch.
In dieser kurzen Zeit hast Du weder lesen, noch nachdenken können, was ich geschrieben habe. Purer Reflex. Nur verteidigst Du damit den Kerngedanken des Neoliberalismus.
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr




rdcl
Beiträge: 966

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von rdcl » Do 27 Feb, 2020 17:35

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:31
rdcl hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:26
Viele Worte, wieder nur Blödsinn. Du hast kein Argument über das man diskutieren könnte. Punkt. Es interessiert, zum Glück, niemanden, ob du glaubst, dass jemand zu dieser Entscheidung fähig ist, oder nicht. Du machst weder die Gesetze, noch zeigst du irgendeine Expertise auf den erforderlichen Gebieten. Wieder, zum Glück. Nur weil so eine Entscheidung dein Vorstellungsvermögen übersteigt, muss man das nicht dem Rest der Gesellschaft verbieten.
Und ganz ehrlich: Selbst wenn an diesen Gedanken irgendetwas dran wäre, bleibt dien Vergleich absolut unangebracht, ekelhaft, pietätlos und er disqualifiziert auch weiterhin. Du verteidigst ihn ja sogar noch.
In dieser kurzen Zeit hast Du weder lesen, noch nachdenken können, was ich geschrieben habe. Purer Reflex. Nur verteidigst Du damit den Kerngedanken des Neoliberalismus.
Keine Angst, ich lese schnell...
Die Prämisse, auf der dein ganzer Post beruht, steht im zweiten Satz. Die ist aber nicht ausschlaggebend. Sehr wahrscheinlich sogar falsch. Der Rest ergibt sich daraus.




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 17:38

rdcl hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:35
Die Prämisse, auf der dein ganzer Post beruht, steht im zweiten Satz. Die ist aber nicht ausschlaggebend. Sehr wahrscheinlich sogar falsch. Der Rest ergibt sich daraus.
Du meinst, Du willst nicht anerkennen, was Stand der Forschung ist? Verbreitetes Phänomen.
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr




dustdancer

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von dustdancer » Do 27 Feb, 2020 17:44

rdcl hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:35
Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:31


In dieser kurzen Zeit hast Du weder lesen, noch nachdenken können, was ich geschrieben habe. Purer Reflex. Nur verteidigst Du damit den Kerngedanken des Neoliberalismus.
Keine Angst, ich lese schnell...
Die Prämisse, auf der dein ganzer Post beruht, steht im zweiten Satz. Die ist aber nicht ausschlaggebend. Sehr wahrscheinlich sogar falsch. Der Rest ergibt sich daraus.
Lass es einfach sein. Da er noch nicht einmal in der Lage ist, den Spiegelartikel zu lesen und zu verstehen, sind alle anderen Worte überflüssig. Auch fehlt ihm Empathie. Macht halt keinen Sinn. Trollen sollen trollen dürfen.
Vielleich erklärt Drushba ja, warum er bewusst Falschaussagen tätigt, ich wäre interessiert, an der Aufklärung. Aber sehr wahrscheinlich wird uns diese Erleuchtung niemals ereilen.




rdcl
Beiträge: 966

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von rdcl » Do 27 Feb, 2020 17:45

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:38
rdcl hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:35
Die Prämisse, auf der dein ganzer Post beruht, steht im zweiten Satz. Die ist aber nicht ausschlaggebend. Sehr wahrscheinlich sogar falsch. Der Rest ergibt sich daraus.
Du meinst, Du willst nicht anerkennen, was Stand der Forschung ist? Verbreitetes Phänomen.
Was du glaubst ist Stand der Forschung... verbreitetes Phänomen. Ich hätte gerne mal einen Link zu einer Studie, die Menschen die Fähigkeit abspricht, diese Entscheidung rational zu treffen.




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 18:43

dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:44
Vielleich erklärt Drushba ja, warum er bewusst Falschaussagen tätigt, ich wäre interessiert, an der Aufklärung.
Zeig mir doch mal wo ich eine Falschaussage getroffen habe. Du hast eine Eingangsbehauptung aufgestellt, die mit dem BVG-Text leicht zu widerlegen war. Dann hast Du Dich noch ne weile dran festgebissen - einem Faktencheck hielt das nicht stand. Jetzt bist Du halt sauer, kein Problem. Frage ist nur wer hier wen trollt!)

rdcl hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:45
Was du glaubst ist Stand der Forschung... verbreitetes Phänomen. Ich hätte gerne mal einen Link zu einer Studie, die Menschen die Fähigkeit abspricht, diese Entscheidung rational zu treffen.
Meinst Du das jetzt ernst? Zur Präzision Deiner Aussage: Lies lieber noch mal nach, was ich gemeint habe. Bei weitergehendem Interesse: Es gibt gute Einführungsliteratur in die Psychologie und Soziologie, da werden die Lehrgebäude und auch der jeweilige Stand der Forschung dargestellt. Empfehlenswert auch die Ringvorlesungen an der HU und FU, wo z.B. die Fragestellung der Autonomie des öfteren behandelt wird.
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr




dustdancer

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von dustdancer » Do 27 Feb, 2020 18:57

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 18:43
dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:44
Vielleich erklärt Drushba ja, warum er bewusst Falschaussagen tätigt, ich wäre interessiert, an der Aufklärung.
Zeig mir doch mal wo ich eine Falschaussage getroffen habe. Du hast eine Eingangsbehauptung aufgestellt, die mit dem BVG-Text leicht zu widerlegen war. Dann hast Du Dich noch ne weile dran festgebissen - einem Faktencheck hielt das nicht stand. Jetzt bist Du halt sauer, kein Problem. Frage ist nur wer hier wen trollt!)

rdcl hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 17:45
Was du glaubst ist Stand der Forschung... verbreitetes Phänomen. Ich hätte gerne mal einen Link zu einer Studie, die Menschen die Fähigkeit abspricht, diese Entscheidung rational zu treffen.
Meinst Du das jetzt ernst? Zur Präzision Deiner Aussage: Lies lieber noch mal nach, was ich gemeint habe. Bei weitergehendem Interesse: Es gibt gute Einführungsliteratur in die Psychologie und Soziologie, da werden die Lehrgebäude und auch der jeweilige Stand der Forschung dargestellt. Empfehlenswert auch die Ringvorlesungen an der HU und FU, wo die Fragestellung der Autonomie des öfteren behandelt wird.
Ok Mister Trump:
Falschaussage 1:
Auch Dein Spiegel-Link ist bezeichnend. Eine 21-jährige will sich töten lassen, weil keine Therapie gegen ihre Depression hilft. Sie kommt damit durch. Das findest Du gut? Abgesehen davon, dass sich derzeit eine Menge tut im Bereich der Depressionsforschung und neue Therapien in Sicht sind, ist die junge Frau jetzt tot. Bei uns ab sofort auch möglich.
vs.
spiegel hat geschrieben: Im Januar 2018 lernen sich die Fotografin Sandra Hoyn und die 29-jährige Aurelia kennen.
...
Mit 21 stellte Aurelia das erste Mal ein Gesuch, sterben zu dürfen, erhielt aber eine negative Antwort.
Falschaussage 2:
Dein "Selbstbestimmungsrecht" wurde in der Urteilsbegründung explizit verwendet, um jedem zu jeder Zeit das Recht auf Sterbehilfe zu gewähren.
Falschaussage 3:
Danke, ich habe das Urteil vorliegen, bin seit heut früh dran. Jeder darf sich ab jetzt geschäftsmässig töten lassen. Punkt.

vs
Bundesgerichtshof hat geschrieben: Mit dieser Begründung hat der Zweite Senat mit Urteil vom heutigen Tage entschieden, dass das in § 217 des Strafgesetzbuchs (StGB) normierte Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung gegen das Grundgesetz verstößt und nichtig ist, weil es die Möglichkeiten einer assistierten Selbsttötung faktisch weitgehend entleert. Hieraus folgt nicht, dass es dem Gesetzgeber von Verfassungs wegen untersagt ist, die Suizidhilfe zu regulieren. Er muss dabei aber sicherstellen, dass dem Recht des Einzelnen, sein Leben selbstbestimmt zu beenden, hinreichend Raum zur Entfaltung und Umsetzung verbleibt.
Mal sehen, ob das mit dem Lesen dieses Mal klappt und ob die Semantik der Sprache geläufig ist.




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 19:19

Du willst es wissen, ok.
dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 18:57

Falschaussage 1:
Auch Dein Spiegel-Link ist bezeichnend. Eine 21-jährige will sich töten lassen, weil keine Therapie gegen ihre Depression hilft. Sie kommt damit durch. Das findest Du gut? Abgesehen davon, dass sich derzeit eine Menge tut im Bereich der Depressionsforschung und neue Therapien in Sicht sind, ist die junge Frau jetzt tot. Bei uns ab sofort auch möglich.
vs.

Im Januar 2018 lernen sich die Fotografin Sandra Hoyn und die 29-jährige Aurelia kennen.
...
Mit 21 stellte Aurelia das erste Mal ein Gesuch, sterben zu dürfen, erhielt aber eine negative Antwort.

Wo ist hier die Falschaussage? Eine 21 jährige will sich töten lassen: Stimmt. Weil keine Therapie gegen Depression hilft: Stimmt. Sie kommt damit durch: Stimmt.
Was hältst Du mir entgegen? Dass die Reporterin die Todeskandidatin kennenlernt, als diese 28 ist? Wo ist darin die Widerlegung? Wohl selbst ein Mr. Trump?

Fazit: Du kannst mir hier nicht nachweisen, dass meine Aussage falsch sei. Sie ist es auch nicht.


Ok, zum nächsten Punkt. Du behauptest, ich hätte eine Falschbehauptung aufgestellt, kannst aber kein Argument liefern.
dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 18:57
Falschaussage 2:
Dein "Selbstbestimmungsrecht" wurde in der Urteilsbegründung explizit verwendet, um jedem zu jeder Zeit das Recht auf Sterbehilfe zu gewähren.
Das Selbstbestimmungsrecht wird mehrfach im Text verwendet. Es wird weiter ausgeführt, dass der Staat die Selbsttötung in letzter Konsequenz immer ermöglichen muss.
Du hast kein Argument mehr dagegen, welches Du nennen kannst? Versuchs doch mal wenigstens, bevor Du mich Troll nennst.


Das selbe Muster beim dritten Punkt. Du lieferst eine Behauptung, aber keine Argumente.
dustdancer hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 18:57
Falschaussage 3:
Danke, ich habe das Urteil vorliegen, bin seit heut früh dran. Jeder darf sich ab jetzt geschäftsmässig töten lassen. Punkt.
Jeder darf sich ab jetzt geschäftsmässig töten lassen. Widerlege mir doch einfach die Aussage. Ist das so schwer, wo Du doch recht hast? Nimm doch mal das Urteil zur Hand und probier es damit. Aber Trollen ist natürlich einfacher.)

Ok, damit Du nicht ganz leer vom Platz gehst: Das Wort "jederzeit" ist falsch. Da muss je nach dem erst noch ein Gericht angerufen werden, um die Legitimität des Suizidwillens zu bestätigen. Das geht Sonntags z.B. nicht.
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr




rdcl
Beiträge: 966

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von rdcl » Do 27 Feb, 2020 20:25

Drushba hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 18:43
Meinst Du das jetzt ernst? Zur Präzision Deiner Aussage: Lies lieber noch mal nach, was ich gemeint habe. Bei weitergehendem Interesse: Es gibt gute Einführungsliteratur in die Psychologie und Soziologie, da werden die Lehrgebäude und auch der jeweilige Stand der Forschung dargestellt. Empfehlenswert auch die Ringvorlesungen an der HU und FU, wo z.B. die Fragestellung der Autonomie des öfteren behandelt wird.
Ja, das ist mein Ernst. Du behauptest, Menschen könnte die Tragweite einer solchen Entscheidung nicht erfassen. Darauf stützt sich doch deine gesamte Argumentation. Also hätte ich da gerne mal einen Beleg dafür gesehen.
Oder ist es am Ende etwa garnicht "Stand der Forschung", dass Menschen so eine Entscheidung nicht rational treffen können, sondern doch nur deine Ansicht?
Zuletzt geändert von rdcl am Do 27 Feb, 2020 20:37, insgesamt 1-mal geändert.




Funless
Beiträge: 3793

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Funless » Do 27 Feb, 2020 20:35

Drushba hat geschrieben: Jeder darf sich ab jetzt geschäftsmässig töten lassen.
Diese Aussage ist falsch!

Tötung auf Verlangen (§ 216 StGB) ist und bleibt strafbar. Zudem stand dieses Gesetz auch nie zur Debatte!
§ 216 StGB hat geschrieben: 1) Ist jemand durch das ausdrückliche und ernstliche Verlangen des Getöteten zur Tötung bestimmt worden, so ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen.

(2) Der Versuch ist strafbar.
Bitte hör‘ auf postfaktischen Unfug zu verbreiten. Ich bin mit dustdancer vollkommen einer Meinung, dass es okay ist wenn du es persönlich scheiße findest, dass § 217 StGB gekippt wurde aber wenn du unbedingt darüber diskutieren willst (was auch absolut okay ist) dann halte dich bitte an die Fakten und verdrehe sie nicht. Und wenn du‘s doch weiterhin tust, dann wundere dich nicht, dass man dich mit Trump vergleicht.
MfG
Funless

Quentin Tarantino hat geschrieben:Rather than spend $600,000 for film school, spend $6,000 for a movie. That‘s the best film school in the world.




Drushba
Beiträge: 1877

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Drushba » Do 27 Feb, 2020 20:50

Funless hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 20:35
Bitte hör‘ auf postfaktischen Unfug zu verbreiten. Ich bin mit dustdancer vollkommen einer Meinung, dass es okay ist wenn du es persönlich scheiße findest, dass § 217 StGB gekippt wurde aber wenn du unbedingt darüber diskutieren willst (was auch absolut okay ist) dann halte dich bitte an die Fakten und verdrehe sie nicht. Und wenn du‘s doch weiterhin tust, dann wundere dich nicht, dass man dich mit Trump vergleicht.
Noch so einer.

Aus den Leitsätzen des gestrigen Urteils:
"Das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung in § 217 Abs. 1 StGB verengt die Möglichkeiten einer assistierten Selbsttötung in einem solchen Umfang, dass dem Einzelnen faktisch kein Raum zur Wahrnehmung seiner verfassungsrechtlich geschützten Freiheit verbleibt. "

Erste Einordnung:
https://www.haufe.de/recht/weitere-rech ... 10568.html

Die Rechte der Suizidassistenten werden nun erstmals per Verfassung geschützt. In der Praxis sieht das so aus: Du zahlst Geld, bekommst Deinen Becher mit Natriumpentobarbital, trinkst den leer und stirbst. Dann wirst Du pietätvoll entsorgt. Das war bislang verboten, egal ob Du 19 oder 99 Jahre alt bist, gesund oder krank.

Der Suizidassistent darf Dir evtl. nicht den Kopf abhacken, denn das wäre aktiv.

Allerdings darf Dir ziemlich wahrscheinlich ein Arzt die Spritze setzen. Und damit wird auch Dein §216 eingeschränkt:

"Allerdings muss jede regulatorische Einschränkung der assistierten Selbsttötung sicherstellen, dass sie dem verfassungsrechtlich geschützten Recht des Einzelnen, aufgrund freier Entscheidung mit Unterstützung Dritter aus dem Leben zu scheiden, auch faktisch hinreichenden Raum zur Entfaltung und Umsetzung belässt. Das erfordert nicht nur eine konsistente Ausgestaltung des Berufsrechts der Ärzte und der Apotheker, sondern möglicherweise auch Anpassungen des Betäubungsmittelrechts."
"Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren." Hippokrates von Kos, 460 bis 370 v. Chr




Funless
Beiträge: 3793

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von Funless » Do 27 Feb, 2020 21:24

Ja und weiter?

Du verdrehst nach wie vor.

Deine Aussage „Jeder darf sich ab jetzt geschäftsmässig töten lassen.“ ist und bleibt faktisch falsch. Ist gemäß § 216 StGB weiterhin strafbar und in deinem Haufe „Einordnungslink“ ist nicht ersichtlich wo deine Aussage als faktisch richtig zu erkennen ist.

Also was soll der Blödsinn? Genauso der verdrehte Quatsch den du hier bzgl. des heutigen Urteils des Bundesverfassungsgerichts über das Kopftuchverbot bei der hessischen Justizreferendarin von dir gibst und im Zusammenhang mit dem gestrigen Urteil zu § 217 StGB instrumentalisierst.
MfG
Funless

Quentin Tarantino hat geschrieben:Rather than spend $600,000 for film school, spend $6,000 for a movie. That‘s the best film school in the world.




dustdancer

Re: Menschen beim Freitod mit der Kamera begleitet

Beitrag von dustdancer » Do 27 Feb, 2020 21:38

Funless hat geschrieben:
Do 27 Feb, 2020 21:24
Ja und weiter?

Du verdrehst nach wie vor.

Deine Aussage „Jeder darf sich ab jetzt geschäftsmässig töten lassen.“ ist und bleibt faktisch falsch. Ist gemäß § 216 StGB weiterhin strafbar und in deinem Haufe „Einordnungslink“ ist nicht ersichtlich wo deine Aussage als faktisch richtig zu erkennen ist.

Also was soll der Blödsinn? Genauso der verdrehte Quatsch den du hier bzgl. des heutigen Urteils des Bundesverfassungsgerichts über das Kopftuchverbot bei der hessischen Justizreferendarin von dir gibst und im Zusammenhang mit dem gestrigen Urteil zu § 217 StGB instrumentalisierst.
Lass es Funless, bei den Antworten, die er mir gegeben hat, hat er bewiesen, dass er Bock auf das verbreiten der Unwahrheit hat. Er spielt bewusst den Trump, in dem er zu keinen seiner Aussagen steht und das gesagt bewusst unwahr verdreht. Einfach mal genießen, drüber lachen und ignorieren.




Social Media

       
 Aktuelle Beiträge [alle Foren]
 
» Fazit: 1 Jahr Osmo Pocket
von srone - Sa 16:08
» Blackmagic zieht Camera Update 6.9.3 zurück
von roki100 - Sa 16:08
» Kann mir wer helfen
von MLJ - Sa 16:06
» 4K Super35 Kamera von Arri soll schon in einem Jahr kommen // NAB 2019
von Frank Glencairn - Sa 15:59
» RED Komodo 6K Kamera wird 6.000 Dollar kosten - Auslieferung startet demnächst
von markusG - Sa 15:47
» Zehn Jahre ARRI ALEXA - Ohne 4K zum Erfolg
von Valentino - Sa 15:47
» Ehrenamtsfilme
von Pianist - Sa 15:46
» Was schaust Du gerade?
von roki100 - Sa 15:44
» Akku-Dummy für Canon 90D produziert Fehlermeldung
von Sammy D - Sa 14:44
» DSLR FULLHD 4:2:2 10Bit
von cantsin - Sa 14:34
» Neu: Irix Cine 15mm T2.6 Objektiv
von Pianist - Sa 14:11
» Vorträge einer Konferenz als Webinar/VoD pay per view verfügbar machen
von brendan - Sa 10:37
» Lenovo Tablet und Kenko 0.5x Konverter
von Bruno Peter - Sa 10:25
» Was hörst Du gerade?
von motiongroup - Sa 9:39
» Blackmagic ATEM Mini Pro: In 10 Schritten zum erfolgreichen Livestreaming
von Kameradurchguckerin - Sa 0:49
» Kamera für Streaming
von brendan - Fr 22:35
» Panasonic GS60 - alte Videos anschauen
von big_brother1997 - Fr 22:04
» Bokeh-Effekt bei Panasonic HC-V777?
von Jan - Fr 21:49
» Sony ZV-1 für Vlogger -- neue 4K-Kompaktkamera mit Webcam-Funktion und Klappdisplay
von Jan - Fr 21:26
» Laufzeit einer Ursa Mini
von -paleface- - Fr 21:22
» Beste Batterie / Akku für Canon EOS C Serie?
von TomStg - Fr 20:58
» Globales kostenloses Online Filmfestival "We Are One" startet heute
von slashCAM - Fr 19:12
» Unser Kinofilm "Marlene" wurde von russischen Raubkopierern nachsynchronisiert
von dosaris - Fr 18:53
» Gage Stand/Set-Fotograf
von ksingle - Fr 18:33
» Cyberpunk 2077 Fan Film: Phoenix Program - Official Teaser (2020)
von pillepalle - Fr 16:39
» Cyberpunk 2077 Fan Film: Phoenix Program - Official Teaser (2020)
von roki100 - Fr 15:56
» copter ersatzteile gut und günstig
von roki100 - Fr 14:53
» Looking Glass 8K: Das erste holographische 32" 8K Display ist da
von Gabriel_Natas - Fr 14:40
» mSata SSD Fragen
von JoDon - Fr 14:37
» Metabones Smart-Adapter T
von fritz1 - Fr 14:06
» ATEM Mini - OBS Studio Presets
von HerrWeissensteiner - Fr 13:02
» Canon 1DX MIII Fragen
von Banolo - Fr 11:37
» Besserer Ton: Mikrofon-Adapter für DJI Osmo Pocket ist verfügbar
von Auf Achse - Fr 11:19
» Neues Zubehör für RØDECaster Pro
von slashCAM - Fr 9:51
» Umfrage: Bist du schon am Live-streamen?
von Largo - Fr 9:31
 
neuester Artikel
 
Zehn Jahre ARRI ALEXA

Vor 10 Jahren kam die ARRI ALEXA auf den Markt und definierte damit die professionelle, digitale Kinofilmproduktion. Dynamik statt Auflösung war die Erfolgsformel, die nun zunehmend durch 4K-Anforderungen gefährdet wird... weiterlesen>>

Blackmagic ATEM Mini Pro: Livestreaming erklärt

Nachdem wir den Blackmagic Atem Mini Pro bereits als hochwertige Video-Konferenz-Lösung via Skype vorgestellt hatten, wollen wir uns diesmal seine Livestreaming Fähigkeiten anschauen. Im Folgenden der schnellste Weg in 10 Schritten zum einfachen Livestreaming Setup mit dem Atem Mini Pro ohne zusätzliche Streaming-Software. weiterlesen>>

neuestes Video
 

Aktuelles Video:
Micro Supernova

Wer hätte gedacht, daß eine chemischen Reaktion, die auf einer nur 8mm großen Oberfläche passiert so kosmisch aussehen kann? Gefilmt in einer einzigen Einstellung. $urlarrowHier mehr dazu wie der Film von Roman Hill (ohne CGI) gemacht wurde.