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Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!



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Antworten
Xander-Rose
Beiträge: 20

Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Xander-Rose » Sa 02 Mai, 2020 15:22

Hallo,

ich möchte euch gerne die Dokumentation unserer 4-wöchigen Reise nach Tajikistan präsentieren und bin gespannt auf Euer Feedback.
Es gibt ja unterschiedliche Meinungen bzgl. der Begrifflichkeiten. Ab wann ist eine Reisedokumentation kein Urlaubsfilm. Oder muss es doch eher Reisebericht oder Urlaubsbericht heißen? Wie auch immer..

Jedenfalls haben wir diese Reise unternommen, um in erster Linie selber Kultur und Menschen so gut es eben geht kennen zu lernen.
Wie immer habe ich mir vorgenommen auch diese Reise zu dokumentieren und im Nachhinein zu verfilmen - in erster Linie für uns als Erinnerung, aber eben auch, um Anderen zu zeigen was man in dem Land erleben kann (was wir erlebt haben).

Es gab außer dem Reiseplan kein Script für den Film. Alles was zu sehen ist war ganz nach dem Motto - Kamera an, mal gucken was passiert.
Die Reise war komplett durchgeplant, fast jeden Tag an einem anderen Ort. Übernachtungen überwiegend in "Homestays", wir wussten also nur in welchem Ort aber nicht bei wem - somit war es also auch für uns jedesmal eine Überraschung. Überraschungen gab es ohnehin jede Menge während unseres Trips durch das Land.

Wir waren Kamera-technisch "ganz gut" ausgerüstet: GoPro, Lumix GH4, Olympus E1, Panasonic Camcorder, Mavic Pro.

Ich bin gespannt, ob sich jemand den Film bis zum Ende anschaut, bzw sich nicht schon von der Laufzeit abschrecken lässt :).



Viel Spaß beim Schauen ;)




prime
Beiträge: 1061

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von prime » Sa 02 Mai, 2020 16:32

Hab mir die ersten 5 Minuten einfach mal in Echtzeit angeschaut und mich gefragt, kommt da noch was? Passiert da noch was? Ist das ein sehr langes Intro oder sowas? Auf 15 Minuten vorgespult, gleiches Spiel.. nochmal 10 Minuten, nochmal 10 Minuten etc. Ergebnis? Das ist nix für mich.

Kann es sein das manche Aufnahmen mit Log-Profil entstanden sind und einfach so verwendet wurden im Schnitt ohne Tansformation zu 709?




Bruno Peter
Beiträge: 4116

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Bruno Peter » Sa 02 Mai, 2020 17:38

Schau mir gerne Reisedokus, Impressionen etc. an, 45 Minuten Action-Aufnahmen, nein Danke.
Habe auch nach 5 Minuten Schluss gemacht...
** S8-Hobbyfilmer seit 1970, Video seit 1988, Schmalfilmdigitalisierer seit 2007 **
http://www.videoundbild.de/




klusterdegenerierung
Beiträge: 19456

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von klusterdegenerierung » Sa 02 Mai, 2020 17:47

Hatte schon nach dem Gesprächsinhalt des SW gewackel Intros und dem lowangleshot eines unrasierten Mannes die faxen dicke.
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




Xander-Rose
Beiträge: 20

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Xander-Rose » Sa 02 Mai, 2020 19:07

Wow, das nenne ich mal schnelles Feedback :D - wenn auch nicht sooo konstruktiv, wie erwartet, aber danke!
prime hat geschrieben:
Sa 02 Mai, 2020 16:32
Hab mir die ersten 5 Minuten einfach mal in Echtzeit angeschaut und mich gefragt, kommt da noch was? Passiert da noch was? Ist das ein sehr langes Intro oder sowas? Auf 15 Minuten vorgespult, gleiches Spiel.. nochmal 10 Minuten, nochmal 10 Minuten etc. Ergebnis? Das ist nix für mich.

Kann es sein das manche Aufnahmen mit Log-Profil entstanden sind und einfach so verwendet wurden im Schnitt ohne Tansformation zu 709?
Also tatsächlich passiert sehr viel in dem Film, was man natürlich nur sieht, wenn man sich die Zeit nimmt ihn zu schauen.
Und nein, keine der Aufnahmen ist im Log-Profil entstanden.
Bruno Peter hat geschrieben:
Sa 02 Mai, 2020 17:38
Schau mir gerne Reisedokus, Impressionen etc. an, 45 Minuten Action-Aufnahmen, nein Danke.
Habe auch nach 5 Minuten Schluss gemacht...
Was genau meinst du mit Action-Aufnahmen?
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Sa 02 Mai, 2020 17:47
Hatte schon nach dem Gesprächsinhalt des SW gewackel Intros und dem lowangleshot eines unrasierten Mannes die faxen dicke.
Sorry, das nächste mal rasiere ich mich! Kann ja nicht ahnen, dass du nur auf rasierte Männer stehst.. :D
Darf ich fragen, was dich an dem Gesprächsinhalt im Intro stört?




klusterdegenerierung
Beiträge: 19456

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von klusterdegenerierung » Sa 02 Mai, 2020 19:17

Xander-Rose hat geschrieben:
Sa 02 Mai, 2020 19:07
Darf ich fragen, was dich an dem Gesprächsinhalt im Intro stört?
Wie Sau, scheiss Opel Karre, Alter usw.
Wenn ein Video so anfängt bin ich schon ras, erst Recht wenn es sich um eine Resedoku handelt und wenn danach ein halb verschlafener unrasierter mässig motivierter vor der Cam auftaucht, stellt sich für mich das ganze Konzept mit einen Schlag in Frage.

Ist mein persönliches Ding, Reisedoku stelle ich mir eben anders vor, andere Generation und so.
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"

Zuletzt geändert von klusterdegenerierung am Sa 02 Mai, 2020 19:22, insgesamt 1-mal geändert.




Bluboy
Beiträge: 1500

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Bluboy » Sa 02 Mai, 2020 19:21

Die bei SlashCam verrissenen Dokus sind immer die Besten,
das muß man wissen wenn man hier ein Video vorstellt.
Zuletzt geändert von Bluboy am Sa 02 Mai, 2020 19:24, insgesamt 2-mal geändert.




prime
Beiträge: 1061

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von prime » Sa 02 Mai, 2020 19:22

Xander-Rose hat geschrieben:
Sa 02 Mai, 2020 19:07
Also tatsächlich passiert sehr viel in dem Film, was man natürlich nur sieht, wenn man sich die Zeit nimmt ihn zu schauen.
Bin mir sicher das da viel passiert ist aber Schnitt, Kameraführung und tlw. völlig unnötige musikalische Übermalung machen keine Laune das weiter zu schauen.

Beispiel: die Szene um 03:10, da ist doch irgendwas mit dem Auto. Dort zu hören wie alle rumraten würde die Szene schon aufwerten, stattdessen gibt es Volksmusik. Was da passiert ist? Wir werden es nie erfahren. Hingegen die nächste Szene im Auto um 03:36, Musik geht runter aber auch nach mehrmals schauen und genau zuhören kann ich absolut nicht ausmachen was gesagt wurde und worüber die Leute lachen. Und so zieht sich das (vermutlich) durch den ganzen Film.




Xander-Rose
Beiträge: 20

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Xander-Rose » Sa 02 Mai, 2020 21:39

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Sa 02 Mai, 2020 19:17
Wie Sau, scheiss Opel Karre, Alter usw.
Wenn ein Video so anfängt bin ich schon ras, erst Recht wenn es sich um eine Resedoku handelt und wenn danach ein halb verschlafener unrasierter mässig motivierter vor der Cam auftaucht, stellt sich für mich das ganze Konzept mit einen Schlag in Frage.
Ist mein persönliches Ding, Reisedoku stelle ich mir eben anders vor, andere Generation und so.
Der Generationen-Konflikt und so, ich verstehe!
Tatsächlich habe ich die einzigen Ausdrücke dieser Art in diesem Film bewusst in das Intro verbaut um die jüngere Generation am Anfang zu catchen, in der Hoffnung, dass sie dran bleiben und nicht sofort wegklicken - welch eine Ironie :D
Im weiteren Verlauf des Films wird dann - zwar in einem "sehr jugendlichen Stil" - gedreht und geschnitten - sehr auf Menschen, Tradition, Lebensweise, Natur und Atmosphäre des Landes Tajikistan! eingegangen. Ich nehme an, das meintest du mit "Konzept"!?
prime hat geschrieben:
Sa 02 Mai, 2020 19:22
Bin mir sicher das da viel passiert ist
Sorry, dann habe ich wohl etwas falsch verstanden..
prime hat geschrieben:
Sa 02 Mai, 2020 19:22
Beispiel: die Szene um 03:10, da ist doch irgendwas mit dem Auto. Dort zu hören wie alle rumraten würde die Szene schon aufwerten, stattdessen gibt es Volksmusik. Was da passiert ist? Wir werden es nie erfahren.
Nun ja.. das war eine Autopanne und wahrscheinlich wussten die Jungs zu diesem Zeitpunkt selber nicht was unter der Motorhaube passiert ist :D Im weiteren Verlauf der Reise/Films gab es noch viele weitere Autopannen. Daher hielt ich es dramaturgisch irrelevant schon bei der ersten näher drauf einzugehen, zumal die Bilder ja ausreichend implizieren, dass es sich hierbei um eine Autopanne handelt. Und etwas Fantasie überlasse ich auch gerne dem Zuschauer.
prime hat geschrieben:
Sa 02 Mai, 2020 19:22
Hingegen die nächste Szene im Auto um 03:36, Musik geht runter aber auch nach mehrmals schauen und genau zuhören kann ich absolut nicht ausmachen was gesagt wurde und worüber die Leute lachen. Und so zieht sich das (vermutlich) durch den ganzen Film.
Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, Untertitel zu verwenden, da die wenigsten russisch verstehen. Hätte sich vielleicht gelohnt, hm?
Obwohl es hier nur smalltalk war und es inhaltlich darum ging, wer der Chef im Auto ist... :D Der Typ (stand am Straßenrand und kannte unseren Guide im Auto) wollte uns zum Essen einladen. Unser Guide (Chef) entschied, dass wir weiterfahren, was wir auch taten. Das hätte ich filmisch nicht spannend genug erzählen können, da eh alles so schnell ging. Ich entschied mich, sie dennoch kurz zu verwerten, da die Situation ein Stück weit die Mentalität der Einheimischen wiederspiegelt -> Einfach anhalten, ins Auto quatschen, Hände schütteln und herzlich Lachen. Das haben wir fast überall dort so erlebt. Fantastisch!




dienstag_01
Beiträge: 10951

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von dienstag_01 » Sa 02 Mai, 2020 22:07

Ich habe mir den Film mal angeschaut, den ganzen.
Der Film hat viele Schwächen, filmisch, dramaturgisch, die ganze Erzählung ist irgendwie nur ungefähr zu verstehen - außer, dass da irgendwer aus irgendeinem Grund durch Tadschikistan reist verstehe ich nichts. Was in diesem Zusammenhang das Intro soll und auch das Ende, in dem ich erfahre, dass irgendein Burkhard oder wer auch immer eine Woche länger in dem Land bleibt, erschließt sich mir nicht.
Und anstrengend ist dieses Gewackel auch zeitweise.
Aber: ich muss eben auch sagen, dass die Handkamera und das insgesamt Un-perfekte ein hohes Maß an Direktheit mit sich bringen. Das wirkt oft sehr unaufwendig und unverstellt. Macht Filmen an Orten und in Situationen möglich, wo es normalerweise nicht geht oder zu lange dauert. Das finde ich gut und teilweise wirklich interessant. (Und Sehnsüchte trifft das bei mir sowieso)
Da hat der Film wirklich starke Momente, die ihn unterscheiden.

Im großen und ganzen entsteht bei mir der Eindruck eines Zwitters, bissel ein Film für das private Umfeld, bissel auch für ein größeres Publikum.
Vielleicht ist das ja auch richtig so.




Bildlauf
Beiträge: 170

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Bildlauf » Sa 02 Mai, 2020 22:20

@Xander-Rose:
Also die Szene, wo dem Schafbock der Hals aufgeschnitten wird (31:50) hätte man vielleicht pixeln können oder nicht mit der Kamera draufhalten. Schon so ein bisschen grenzwertig. Auch wenn es in Zentralasien Tradition ist, aber da kann man sich schon erschrecken, wie da auf einmal das Blut so rausschießt (also nichts für Kinder finde ich) und die Leute das erstmal abfeiern. Nichts gegen die Tradition, so ist das mit Völkervielfalt, völlig ok, aber man muss nicht alles sehen. Passt wiederum zu dem roughen Charakter des Films (den ich übrigens für sehenswert halte).

Du weißt doch, wir alle wollen doch gerne Fleisch essen, aber nicht wissen und sehen, wie es hergestellt wird ;-)




Xander-Rose
Beiträge: 20

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Xander-Rose » So 03 Mai, 2020 00:07

Vielen Dank für die heiß ersehnte konstruktive Kritik, aber auch für das positive Feedback! ;)
dienstag_01 hat geschrieben:
Sa 02 Mai, 2020 22:07
Der Film hat viele Schwächen, filmisch, dramaturgisch, die ganze Erzählung ist irgendwie nur ungefähr zu verstehen - außer, dass da irgendwer aus irgendeinem Grund durch Tadschikistan reist verstehe ich nichts. Was in diesem Zusammenhang das Intro soll und auch das Ende, in dem ich erfahre, dass irgendein Burkhard oder wer auch immer eine Woche länger in dem Land bleibt, erschließt sich mir nicht.
Wie ich eingangs schon erwähnte, war es ein "Kamera an, mal gucken was passiert - Projekt" :D
Wir wussten natürlich vor der Reise auch nicht was passieren wird und wen wir treffen werden, nur wohin es geht. Viele Dinge, die passiert sind waren nicht vorherzusagen. Und genau das ist am Ende die Erzählung! :D Es sind die kurzen und manchmal längeren Momente mit Menschen, an fremden Orten, die bei einer Reise unvorhergesehen entstehen. Ist das nicht auch u.A. der Grund, weshalb man reist?
Im Intro werden ein paar (offensichtlich nicht allen Generationen gerechte) Situationen verschwommen vorweg genommen, die später im Film dann "etwas ausführlicher" wiederkehren - ähnlich wie ein Traum über das, was noch passieren wird. Daher auch der nach 3 Stunden Schlaf, unrasierte und logischerweise etwas verschlafene Typ! :D
Das Ende ist eine Art Abspann. Ich wollte dem Zuschauer nicht vorenthalten, dass einer von uns (dieser Burkhard :D) noch eine Woche länger blieb und ein paar nennenswerte Erlebnisse hatte. Dass sich dir das nicht erschließt, wundert mich etwas.

Was mich aber brennend interessiert wären ein oder zwei Beispiele zu den filmisch und dramaturgischen Schwächen. Ich wäre sehr dankbar für ein paar Hinweise, damit ich weiß worauf ich das nächste mal achten sollte!
dienstag_01 hat geschrieben:
Sa 02 Mai, 2020 22:07
Im großen und ganzen entsteht bei mir der Eindruck eines Zwitters, bissel ein Film für das private Umfeld, bissel auch für ein größeres Publikum.
Vielleicht ist das ja auch richtig so.
So sollte es sein! Zwitter finde ich gut :D
Bildlauf hat geschrieben:
Sa 02 Mai, 2020 22:20
Also die Szene, wo dem Schafbock der Hals aufgeschnitten wird (31:50) hätte man vielleicht pixeln können oder nicht mit der Kamera draufhalten. Schon so ein bisschen grenzwertig. Auch wenn es in Zentralasien Tradition ist, aber da kann man sich schon erschrecken, wie da auf einmal das Blut so rausschießt (also nichts für Kinder finde ich) und die Leute das erstmal abfeiern. Nichts gegen die Tradition, so ist das mit Völkervielfalt, völlig ok, aber man muss nicht alles sehen. Passt wiederum zu dem roughen Charakter des Films (den ich übrigens für sehenswert halte).

Du weißt doch, wir alle wollen doch gerne Fleisch essen, aber nicht wissen und sehen, wie es hergestellt wird ;-)
Ich habe auch lange überlegt, ob ich es zeige und habe mich dann dafür entschieden, weil es einfach Teil der Reise war und die Realität zeigt - die "nackte Wahrheit" sozusagen - authentisch und "ungeschnitten" :D. Interessanterweise gehen Kinder damit ja oft anders um - weniger voreingenommen und wertend. Wie man im Film sieht, wird sich das Blut auch gegenseitig ins Gesicht geschmiert - Teil der Tradition. Die Kinder dort haben damit gar kein Problem.
Später im Film gibt es ja noch einmal so eine Situation, bei der wir das Thema (wir wollen nicht sehen was wir essen) kurz "diskutieren" :D Ein zweites Mal wollte ich es dann aber auch nicht zeigen. Ich hoffe, ich habe deine Vorliebe für Fleisch nicht getrübt!!!! ;)




dienstag_01
Beiträge: 10951

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von dienstag_01 » So 03 Mai, 2020 00:54

Also filmische Schwächen sind vor allem technischer Art, das Gewackel und, vielleicht liegt das ja auch nicht an euch, ich hatte hier sehr oft ganz schönen Pixelbrei.
Dann die ganzen Zeitlupen. Ich hatte zwischenzeitlich schon Angst, ich bekomme jetzt ne halbe Stunde lang Zeitlupe zu sehen.
Dramaturgisch: Ihr sagt nicht, wie ihr heißt, wer ihr seid, was ihr wollt. Und auch wenn du erklären kannst, was du mit der ersten und der letzten Szene bewirken willst, schau dir die mal losgelöst an, diesen Weg geht der Film (ihr) nicht. Deshalb kann ich (Zuschauer) dem auch nicht wirklich folgen. - Auch euer Tracking-Versuch ist erzählerisch eine Katastrophe, ihr scheitert, bevor ihr richtig losgegangen seid, aber warum ihr das überhaupt machen wollt, keine Ahnung - auch die Ankündigung im Film selbst klingt so, als hätte man euch zum Tracking verdonnert (ihr erzählt also eine Story um eine Sache, die euch egal zu sein scheint, das ist gefährlich, weil es mir als Zuschauer auch egal sein könnte, dann schalte ich ab).
Es ist gut, dass nicht ständig gequasselt und erklärt wird. Aber es muss dann trotzdem eine Struktur geben, die mich als Zuschauer mitnimmt.
Erzählen. Einfach und schwer ;)




gammanagel
Beiträge: 210

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von gammanagel » So 03 Mai, 2020 02:18

Hallo Xander,
Wenn ich in den letzten Jahren etwas gelernt habe dann, das Filme kurz und prägnant sein müssen, zumindest wenn sie Fremde interessieren sollen. Allein die Vorstellung 42 min schauen zu müssen hat mich genervt und nach 5 Min fing ich an immer mal „vorzuspielen“.
Trimme den Film auf 10-15 min.




Darth Schneider
Beiträge: 7002

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Darth Schneider » So 03 Mai, 2020 06:44

Ich habe die ersten 10 Minuten angeschaut, obwohl das Video schon recht kurzweilig gefilmt und geschnitten ist musste ich die ganze Zeit denken, das dauert noch fast 40 Minuten, weil halt nicht viel passiert und zu viel sinnlos geplappert wird....Also bei mir ist dann ziemlich schnell Langeweile aufgekommen.
Das kann auch an mir liegen, aber ich denke ein Film der so lange ist muss entweder sehr unterhalten, oder eine Story haben.
Für mich ist es schwierig nachzuvollziehen warum der Film über 40 Minuten dauert, ihr wart ja nur für einen Monat dort....
Ich würde das ganze auf höchstens 15 bis 20 Minuten kürzen.
Gruss Boris
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !

Zuletzt geändert von Darth Schneider am So 03 Mai, 2020 07:13, insgesamt 1-mal geändert.




Jott
Beiträge: 18941

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Jott » So 03 Mai, 2020 07:03

Für einen Urlaubsfilm ist das doch prima? Viele schöne lebendige Einstellungen. Auch der Look ist konsistent, also so gewollt.

Das einzige, was völlig rausreißt, sind die Stellen wo die Musik abrupt abbricht und gesprochen wird. Das ist fast immer völlig unverständlich, viel zu schlechter Ton. Wenn das technisch nicht zu retten ist, dann lieber konsequent drauf verzichten.

Die Länge ist so für den „Eigenbedarf“ sicher okay - aber um Dritte/Unbeteiligte/Profinörgler zu „kriegen“, müsste man wirklich deutlich kürzen oder gleich einen zackigen Brandon Li draus bauen. Ist nun mal so! :-)




Darth Schneider
Beiträge: 7002

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Darth Schneider » So 03 Mai, 2020 07:26

Da oben steht aber nicht Urlaubsfilm, sondern Reisedoku.
Die Wörter Doku und Abenteuer schüren bei mir schon irgendwie mehr Erwartungen.
Wenn jetzt da oben einfach Sowas wie, Urlaubsfilm Tajikistan stehen würde, schau ich das ganz anders an.

Komischerweise spricht der Filmemacher beide für mich problematischen Punkte schon oben in seinem Text an.
Frage: Wenn du dir doch dessen bewusst bist warum machst du den Film dann so lange ? Und ich denke beim Titel geht es nicht darum was richtig oder falsch ist, sondern was zum Film passt oder nicht passt.
Gruss Boris
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !

Zuletzt geändert von Darth Schneider am So 03 Mai, 2020 07:36, insgesamt 1-mal geändert.




Jott
Beiträge: 18941

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Jott » So 03 Mai, 2020 07:34

Öhm - er sagt ja, es ist ein ungeplanter Draufhaltefilm, entstanden während einer gebuchten Tour mit festem hektischem Zeitplan. Was erwartest du?




Darth Schneider
Beiträge: 7002

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Darth Schneider » So 03 Mai, 2020 07:39

Erwarten tu ich gar nichts, das ist nicht mein Film.
Aber ich würde den Film erst mal um drei viertel kürzen, dann wäre er für unbeteiligte anschaubar.
Das habe ich doch schon geschrieben, das ich den Film viel zu lange finde.
Kamera einfach drauf halten und drauf los filmen, verträgt sich doch nie mit Abendfüllend..;-)
Gruss Boris
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !




Xander-Rose
Beiträge: 20

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Xander-Rose » So 03 Mai, 2020 10:56

Wow, Sonntag 9:30 Uhr und 5 neue Antworten, das haut mich vom Hocker! :D
dienstag_01 hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 00:54
Also filmische Schwächen sind vor allem technischer Art, das Gewackel und, vielleicht liegt das ja auch nicht an euch, ich hatte hier sehr oft ganz schönen Pixelbrei.
Dann die ganzen Zeitlupen. Ich hatte zwischenzeitlich schon Angst, ich bekomme jetzt ne halbe Stunde lang Zeitlupe zu sehen.
Das Gewackel, kann ich nachvollziehen und hast du ja selber schon beantwortet:
ich muss eben auch sagen, dass die Handkamera und das insgesamt Un-perfekte ein hohes Maß an Direktheit mit sich bringen. Das wirkt oft sehr unaufwendig und unverstellt. Macht Filmen an Orten und in Situationen möglich, wo es normalerweise nicht geht oder zu lange dauert.
Das mit dem Pixelbrei ist liegt teilweise an der Vimeo-Komprimierung. Einzig der Panasonic-Camcorder (das älteste Modell in unserem Kamera-Inventar) hat altersbedingt schon ein paar Macken und stellt manchmal einfach nicht richtig scharf - ist eben ne kleine Diva :D
Die Angst bzgl. der Zeitlupen hat sich ja dann ja sicher schnell wieder gelegt, da diese ja wirklich sehr kurz und knapp gehalten sind und wie ich finde, neben den schnellen/dynamischen Schnitten auch mal eine Erholung bieten ;)
dienstag_01 hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 00:54
Dramaturgisch: Ihr sagt nicht, wie ihr heißt, wer ihr seid, was ihr wollt. Und auch wenn du erklären kannst, was du mit der ersten und der letzten Szene bewirken willst, schau dir die mal losgelöst an, diesen Weg geht der Film (ihr) nicht. Deshalb kann ich (Zuschauer) dem auch nicht wirklich folgen. - Auch euer Tracking-Versuch ist erzählerisch eine Katastrophe, ihr scheitert, bevor ihr richtig losgegangen seid, aber warum ihr das überhaupt machen wollt, keine Ahnung - auch die Ankündigung im Film selbst klingt so, als hätte man euch zum Tracking verdonnert (ihr erzählt also eine Story um eine Sache, die euch egal zu sein scheint, das ist gefährlich, weil es mir als Zuschauer auch egal sein könnte, dann schalte ich ab).
Es ist gut, dass nicht ständig gequasselt und erklärt wird. Aber es muss dann trotzdem eine Struktur geben, die mich als Zuschauer mitnimmt.
Erzählen. Einfach und schwer ;)
Ok, die klassischen W-Fragen... der Gedanke ist durchaus nachvollziehbar! Das nächste mal gibt es noch eine Vorstellungsrunde... :)
Dass das Intro und der Abspann nicht unseren Weg bzw. den des Filmes geht, verstehe ich leider immernoch nicht. Einzig beim Intro könnte ich verstehen, dass durchaus der Eindruck am Anfang entsteht.. häh? was soll das jetzt? Aber ein bißchen war auch das mein Ziel ;) - da ja später die im Laufe des Filmes der Aha-Effekt kommt, zumindest wenn man aufmerksam zugehört hat.
Auch dass der Trekking-Versuch erzählerisch eine Katastrophe sein soll, erschließt sich mir noch nicht so ganz. Zumal du es ja völlig richtig wiedergegeben und somit offensichtlich verstanden hast. Das Trekking wird in gewissen Abständen erklärt und fügt das Puzzel nach und nach zusammen, das ist doch eine Struktur:
  • 1:34 Einkauf für das Trekking
    8:30 Trekking geht in 3 Tagen los
    8:50 neuen Mitstreiter fürs Trekking angeheuert
    19:20 der große Tag: Berichten zufolge wird es hart
    20:30 haben unsere Packesel gefunden machen uns auf den Weg
    21:10 Trekking abgebrochen "alles n bißchen hart hier" :D
    23:05 Abgebrochen auf Grund von gesundheitlicher Beeinträchtigung
    29:50 Hier wären wir nach dem Trekking angekommen
Nun ja... und die Frage, warum man überhaupt Trekking macht ist wohl jedem, der sich für Reisedokus/Urlaubsfilme interessiert, eher selbsterklärend, denke ich. Trekking ist eine Art und Weise zu Reisen, das Land zu Fuß kennen zu lernen und sich dabei einer sportlichen Herausforderung zu stellen. Das muss doch nicht erklärt werden oder doch?
gammanagel hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 02:18
Wenn ich in den letzten Jahren etwas gelernt habe dann, das Filme kurz und prägnant sein müssen, zumindest wenn sie Fremde interessieren sollen. Allein die Vorstellung 42 min schauen zu müssen hat mich genervt und nach 5 Min fing ich an immer mal „vorzuspielen“.
Trimme den Film auf 10-15 min.
Darth Schneider hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 07:39
Aber ich würde den Film erst mal um drei viertel kürzen, dann wäre er für unbeteiligte anschaubar.
Moin Boris und gammanagel, vielen Dank für euer Feedback. Ich weiß ganz genau was ihr meint!!!
Meine letzten Reisefilm-Projekte (vor Tajikistan) waren exakt innerhalb eurer genannten Laufdauer (auch aus den genannten Gründen).
Aber wisst ihr... es gibt manchmal Projekte die es einfach nicht verdienen, für die durch Massenmedienkonsum, zu kurzen Aufmerksamkeitsspannen verdammten "Fremden", auf Mundhäppchen-Größe und vielleicht noch bis ins Detail vorgekaut, getrimmt zu werden.
Hätte ich den Film auf 15min reduziert, wären viele tolle Erlebnisse auf der Strecke geblieben, die den Film so lebendig machen und VOR ALLEM zeigt was wir erlebt haben (darum geht es doch!). Und Andere wiederum hätten vermutlich wieder gesagt: "Ist ja schön kurzweilig, so konnte ich schnell wieder einer andere Beschäftigung nachgehen, aber es hätte ruhig etwas mehr passieren können.. " Oder so ähnlich :D Aber dann entscheide ich mich natürlich für die Interessen der Zielgruppe ;)
Jott hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 07:03
Das einzige, was völlig rausreißt, sind die Stellen wo die Musik abrupt abbricht und gesprochen wird. Das ist fast immer völlig unverständlich, viel zu schlechter Ton. Wenn das technisch nicht zu retten ist, dann lieber konsequent drauf verzichten.
Hey Jott, Das kommt definitiv auf meine To-Fix Liste ;) Vielen Dank für deinen Hinweis!




klusterdegenerierung
Beiträge: 19456

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von klusterdegenerierung » So 03 Mai, 2020 11:20

@Xander
Auch wenn ich jetzt nicht der größte Fan Deines Reisefilms bin, so möchte ich Dir aber ein großes Lob ausprechen!

Denn Du bist hier glaube ich wohl mit Abstand einer der wenigen, die so viel Reaktionen auf das eigene Feedback bringen und selbst bei unschönen comments noch freundlich bleibt und sich bedankt.

Hut ab, das spricht für Dich und finde ich sehr respektabel!!
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




Xander-Rose
Beiträge: 20

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Xander-Rose » So 03 Mai, 2020 11:50

Das ist für mich eigentlich eine Selbstverständlichkeit - ist aber vielleicht auch so ein Generations-Ding :D
Ich bin her gekommen weil ich davon ausgehe, dass dies ein professionelles Forum rund ums Filmemachen ist und sich hier Leute tummeln die Ahnung haben und mir lehrreiche Kritik erhoffte!
Natürlich wusste ich vorher, "wie es hier zur Sache geht" und habe mich darauf eingestellt. ;)
Die Hintergründe zu den unschönen Comments hinterfrage ich nicht und behalte meine Vermutung zu den Beweggründen solcher, natürlich für mich.
Ob ein Film jemandem gefällt oder nicht ist natürlich Geschmackssache, dennoch kann man sachlich Feedback geben und das habe ich ja auch bekommen - wenn auch nicht immer sooo einleuchtend für mich, aber hey.. it's not a perfect world... ;)
Aber Danke für deine Worte! Das wiederum finde ich sehr respektabel!




klusterdegenerierung
Beiträge: 19456

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von klusterdegenerierung » So 03 Mai, 2020 12:05

Ich denke ein wesentliches Faktum in solch relativ privaten Filmen ist, das gemeinsam dabeigewesensein, dies macht eigentlich jedes footage zu etwas ganz besonderem und fühlt sich für einen selbst ungeschnitten schon fasst wie ein Film an.

Das ist aber auch glaube ich genau der Grund und auch das Problem, warum es mit fremden Publikum nicht funktioniert, wir waren nicht dabei und haben nicht dieses Gefühl welches Ihr in der Gruppe habt oder hattet.

Ich hatte mal die Idee ein paar Urlaubssequenzen wo ich lediglich ein paar Strassenzüge, Seen oder Umgebung gefilmt habe zusammen zu schneiden. Ich war von dem Material begeistert, aber je tiefer ich eintauchte, je mehr stellte ich fest, das wird keiner für andere, denn das ganze war geschwängert von Gefühlen verschiedenster Sorte, die kein Betrachter dabei haben wird und das ganze würde in einer plumpen Farce enden.

Das ist bestsimmt die Crux solcher Filme, denn lässt man sie so, versteht sie niemand und sind immer zu lang ;-) oder man schneidet sie fürs Publikum, dann verliert es wahrscheinlich all das persönliche und Dein ganz privates Gefühl.
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




dienstag_01
Beiträge: 10951

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von dienstag_01 » So 03 Mai, 2020 12:32

Xander-Rose hat geschrieben:Dass das Intro und der Abspann nicht unseren Weg bzw. den des Filmes geht, verstehe ich leider immernoch nicht.
Schau dir dein Intro an: ein Traum, besser ein Albtraum.
Am Ende werden Reiseteilnehmer namentlich von mir verabschiedet.

Was erzählt der Film, was diese beiden Szenen verbindet, vom Albtraum zur personenbezogenen/persönlichen Verabschiedung? Diese Nähe stellt die Erzählung an keiner Stelle her (Ende). Diese Düsternis, vielleicht sogar Bedrohung, in der weiteren Filmerzählung spielt die nie wieder eine Rolle. Ich kann mir auch nicht erklären, woher die kommt (Anfang).

Beim Trekking habe ich aus irgendeinem Grund den letzten Punkt nicht mitbekommen, dass ihr am Ziel der Trekking Tour angekommen seid.
Das wäre so ein Plot aus vielen *Abenteuer*-Dokumentationen: wir wollen/versuchen das eine, scheitern, und dafür bekommen wir etwas anderes.
Erzählt ihr aber nicht. Ihr reiht aneinander, fast kommentarlos.
Wie schon gesagt, das hat an vielen Stellen was, aber eben auch deutliche Schwächen.




Xander-Rose
Beiträge: 20

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Xander-Rose » So 03 Mai, 2020 13:34

klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 12:05
Ich denke ein wesentliches Faktum in solch relativ privaten Filmen ist, das gemeinsam dabeigewesensein, dies macht eigentlich jedes footage zu etwas ganz besonderem und fühlt sich für einen selbst ungeschnitten schon fasst wie ein Film an.

Das ist aber auch glaube ich genau der Grund und auch das Problem, warum es mit fremden Publikum nicht funktioniert, wir waren nicht dabei und haben nicht dieses Gefühl welches Ihr in der Gruppe habt oder hattet.

Das ist bestsimmt die Crux solcher Filme, denn lässt man sie so, versteht sie niemand und sind immer zu lang ;-) oder man schneidet sie fürs Publikum, dann verliert es wahrscheinlich all das persönliche und Dein ganz privates Gefühl.
Bin ganz und gar bei dir, das ist tatsächlich die Crux und eine riesen Herausforderung! Du glaubst gar nicht wie viele Stunden Footage bei 4 Wochen Urlaub mit 5 Kameras enstehen!!! Hölle! :D
dienstag_01 hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 12:32
Was erzählt der Film, was diese beiden Szenen verbindet, vom Albtraum zur personenbezogenen/persönlichen Verabschiedung? Diese Nähe stellt die Erzählung an keiner Stelle her (Ende). Diese Düsternis, vielleicht sogar Bedrohung, in der weiteren Filmerzählung spielt die nie wieder eine Rolle. Ich kann mir auch nicht erklären, woher die kommt (Anfang).
Ah ok, jetzt verstehe ich, sorry für die lange Leitung ;)
Die Klammer (Anfang-Ende) hat definitiv keinen inhaltlichen Zusammenhang, das stimmt! Der Aufhänger war eigentlich der verschlafene Typ am Anfang :D der nach drei Stunden Schlaf (und 20 Stunden Anreise) die ersten Worte zum Aufenthaltsort (Dushanbe) äußert. Deswegen der Traum vorher (verschlafen und so..). Ich hatte (beim Schneiden) eigentlich noch eine Aufwach-Szene im Hotelzimmer im Sinn, die es vielleicht besser erklärt hätte - aber natürlich immer noch keine Verbindung zum Ende ergibt. Und einen Traum filmisch darzustellen war auch eine neue Herausforderung. Vielleicht hätte ich es weniger düster machen sollen, damit es wenigstens nicht wie ein Alptraum wirkt.. :D danke für diesen Hinweis ;)
Vielleicht fällt mir noch etwas ein, diese Klammer besser zu ziehen!
dienstag_01 hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 12:32
Beim Trekking habe ich aus irgendeinem Grund den letzten Punkt nicht mitbekommen, dass ihr am Ziel der Trekking Tour angekommen seid.
Das wäre so ein Plot aus vielen *Abenteuer*-Dokumentationen: wir wollen/versuchen das eine, scheitern, und dafür bekommen wir etwas anderes.
Erzählt ihr aber nicht. Ihr reiht aneinander, fast kommentarlos.
Wie schon gesagt, das hat an vielen Stellen was, aber eben auch deutliche Schwächen.
Ok, dass es einen Ausweichplan für das abgebrochene Trekking gab (wir hatten tatsächlich bei der Planung mit dieser Möglichkeit gerechnet) , wird auch nicht so klar - das verstehe ich jetzt! Aber tatsächlich war es dann auch eine Aneinanderreihung von Ereignissen, dessen erfolgreiche Durchführung, wir nur bedingt in den eigenen Händen hatten. Erstmal ging es wirklich nur darum ein Auto zu organisieren, um diesen Gott-verlassenen Ort hinter uns zu lassen :D

Ich war natürlich auf das vorhandene Footage angewiesen (da wir während der Reise nicht daran dachten wie ein Film später funktionieren soll) und leider hat keiner von uns dieses Thema im O-Ton so genau kommentiert.
Daher dachte ich der Kommentar "wir mussten das Trekking abbrechen... deswegen gehen wir erstmal dort hin... Problem ist, hier gibt es kein Netz und keine Zivilisation... unser Guide versucht erstmal ein Auto zu organisieren" würde ausreichen (immerhin war ich verdammt froh überhaupt so einen Kommentar im Footage gefunden zu haben :D ), um es einigermaßen erklären zu können..




dienstag_01
Beiträge: 10951

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von dienstag_01 » So 03 Mai, 2020 14:12

Noch ein Punkt (fällt mir erst jetzt ein): das Ende gestaltest du mit Untertiteln. Vorher nie verwendet. (Hätte man aber sehr oft vorher machen können, nicht müssen.) Zusammen mit den für mich unerheblichen Informationen, die da vermittelt werden, sagt mir das vor allem eins: du wolltest irgendwie aus dem Film wieder raus, wusstest aber nicht wie. Mein Eindruck.

Mal zur Wahrnehmung beim Zuschauer ganz allgemein: die ist erstmal linear in der Reihenfolge, wie du erzählst. Wenn ich also kein eingefleischter Gegner von Traumszenen am Anfang bin, nehme ich die erst mal *so mit*. Da gibt es erstmal nichts zu werten (außer: gefällt mir, gefällt mir nicht, aber das ist an jeder Stelle und bei jedem Film etc. so). Erst mit dem Ende kann ich sagen, ok, verstehe, oder aber, hä, was soll das denn. Der Anfang sollte sich mir also erschließen, aber natürlich nicht sofort. Daher hat man am Anfang eigentlich auch mehr Möglichkeiten, dem Zuschauer was *vorzusetzen*. Das darf nur nicht losgelöst vom Ganzen bleiben.

Trekking/Ende: irgendwie fehlt ein Punkt, wo man wenigstens eine Ahnung bekommt, was das alles mit euch macht.

Ihr kommt aus dem Tal mit der Musik und dem Gedränge und dem Lachen und dann sitzt ihr im Flugzeug und nehmt das Geräusch der hochfahrenden Turbinen wahr.
Oder: nach den traumhaften Aprikosen gibt's jetzt Pamps in Assietten.
Oder umgedreht, man freut sich tierischst auf etwas, von dem man eigentlich nicht dachte, dass man es vermissen könnte.
Oder, oder.
Könnte reichen.
(Schreibe ich nur, um mich verständlich zu machen)

Es gab einen kleinen Ansatz, bei dem es mal um euch ging, das war der Widerspruch bei der zweite Schlachtung. Vielleicht wäre das auch eine Möglichkeit gewesen.




Crazy Horse
Beiträge: 11

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Crazy Horse » So 03 Mai, 2020 16:09

Hier mein Senf dazu.
Muß dazu sagen, das ich seit 20 Jahren Reisereportagen/Multimedia-Shows in Stadthallen halte.
Habe mir während dieser Zeit auch immer wieder oftmals langweilige "DIA Show´s" von anderen Referenten angesehen. Dabei viel gelernt.

Dieses Filmchen erinnert mich auch etwas an Show´s bei denen die Story und ein guter Kommentar gefehlt hat.
Als Film für die Leute die bei der Reise dabei waren sicher prima anzusehen, für andere nur oberflächlich interessierte Zuschauer absolut nicht ansehbar.

Es fehlt halt völlig eine Story und ein gut gesprochener Kommentar. Eine Landkarte mit Routenverlauf von Taddschikistan oder wie das denn heißt wäre auch nicht schlecht. Welcher Normalo weiß denn wo das liegt ?

Würde jedem der so etwas "produziert" z.B. mal die alten Reisereportagen von Hardy Krüger empfehlen. Dann weiß man, wie so etwas gemacht wird.

Aber genug kritisiert:
Ich finde die Aufnahmen von der Landschaft u. auch von den Menschen und die Aktionen einfach Klasse.
Vorschlag: Daraus einen Trailer von 3 - 5 Minuten machen. Dann die Gesamtfassung mit Landkarte u. gut gesprochenem Kommentar und einer durchgängigen Story überarbeiten. Wenn das gut gelingt, dann kann das Video durchaus auch 1 Std. dauern. Ich würd´s mir ansehen !

Das Material ist zum Teil sehr gut !

Gruß
Crazy Horse




rdcl
Beiträge: 1430

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von rdcl » So 03 Mai, 2020 16:44

klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 12:05
Ich denke ein wesentliches Faktum in solch relativ privaten Filmen ist, das gemeinsam dabeigewesensein, dies macht eigentlich jedes footage zu etwas ganz besonderem und fühlt sich für einen selbst ungeschnitten schon fasst wie ein Film an.

Das ist aber auch glaube ich genau der Grund und auch das Problem, warum es mit fremden Publikum nicht funktioniert, wir waren nicht dabei und haben nicht dieses Gefühl welches Ihr in der Gruppe habt oder hattet.

Ich hatte mal die Idee ein paar Urlaubssequenzen wo ich lediglich ein paar Strassenzüge, Seen oder Umgebung gefilmt habe zusammen zu schneiden. Ich war von dem Material begeistert, aber je tiefer ich eintauchte, je mehr stellte ich fest, das wird keiner für andere, denn das ganze war geschwängert von Gefühlen verschiedenster Sorte, die kein Betrachter dabei haben wird und das ganze würde in einer plumpen Farce enden.

Das ist bestsimmt die Crux solcher Filme, denn lässt man sie so, versteht sie niemand und sind immer zu lang ;-) oder man schneidet sie fürs Publikum, dann verliert es wahrscheinlich all das persönliche und Dein ganz privates Gefühl.
Ich glaube, Kluster trifft hier den Nagel auf den Kopf.
Das ist ein ganz typischer Fall von einem Film, der bestimmt supertoll ist für jeden der dabei war. Aber allen anderen gibt der Film wirklich garnichts. Keine "Protagonisten" für die man sich interessiert, keine Geschichte bzw. Dramaturgie, und zudem auch noch extrem wirr montiert. Man hat in dem Film überhaupt keine Person, für die man sich irgendwie interessieren könnte, weil die Leute, die da herum wandern, dem Zuschauer den ganzen Film über fremd bleiben. Und warum soll man 45 Minuten lang Menschen beim wandern zusehen, für die man keinerlei Empfindungen hat?
Man hat als Zuschauer auch keine Orientierung. Weder räumlich, noch zeitlich. Man weiß nicht, wo man sich gerade befindet, wo es als nächstes hingehen soll, und was einen im Verlauf des Films erwartet. Es wird extrem oft einfach von einer Situation in die nächste geschnitten. Das ist in dem Sinne eigentlich gar keine Dokumentation. Das sind nur Impressionen aneinander geschnitten. Aber Situationen sind nunmal keine Geschichte.
Und man erfährt auch irgendwie nichts in dem Film. Jede Situation sieht mehr oder weniger gleich aus. Tolle Landschaften, man trifft viele Einheimische, was alles wirklich schön ist, aber was macht das mit euch? Wie geht's euch dabei? Wie verändern diese Eindrücke euren Blick auf die Dinge? Das fehlt mir alles in dem Film.

Es wirkt hier auf mich so, als wurde da beim Schnitt nicht viel an den Zuschauer gedacht. Man hat bei solchen Projekten so eine große, emotionale Bindung zu dem Footage, dass es oft schwer fällt, sich das aus der Sicht eines Zuschauers vorzustellen, der diesen Film zum ersten Mal sieht. Aber genau das ist eben der Job eines Editors.

Im Grunde ist das ein typisches Travel Video, das aber mit einer Länge von 5 Minuten besser wirken würde.

Zum technischen wurde ja schon viel gesagt. Mir persönlich sind jetzt überdurchschnittlich viele überbelichtete Szenen etwas negativ aufgefallen.




Xander-Rose
Beiträge: 20

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Xander-Rose » So 03 Mai, 2020 18:00

rdcl hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 16:44
Das ist ein ganz typischer Fall von einem Film, der bestimmt supertoll ist für jeden der dabei war.
Das ist in dem Sinne eigentlich gar keine Dokumentation. Das sind nur Impressionen aneinander geschnitten. Aber Situationen sind nunmal keine Geschichte.
Es wirkt hier auf mich so, als wurde da beim Schnitt nicht viel an den Zuschauer gedacht. Man hat bei solchen Projekten so eine große, emotionale Bindung zu dem Footage, dass es oft schwer fällt, sich das aus der Sicht eines Zuschauers vorzustellen, der diesen Film zum ersten Mal sieht.
Hi rdcl, danke auch für dein Feedback. Völlig richtig was du sagst. Vielleicht hätte ich den Titel nicht Reisedoku nennen sollen. Das irritiert hier offensichtlich doch sehr! Ich habe meine Befürchtung bezüglich der Begrifflichkeit in meinem ersten Beitrag ja schon geäußert.
rdcl hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 16:44
Im Grunde ist das ein typisches Travel Video, das aber mit einer Länge von 5 Minuten besser wirken würde.
Vielleicht mache ich sogar mal eine 5-Minuten Version, mal schauen... ;)
Crazy Horse hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 16:09
Würde jedem der so etwas "produziert" z.B. mal die alten Reisereportagen von Hardy Krüger empfehlen. Dann weiß man, wie so etwas gemacht wird.
Kenne ich nicht. Die werde ich mir gerne mal zu Gemüte führen! Danke für diesen Hinweis! ;)
Crazy Horse hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 16:09
Vorschlag: Daraus einen Trailer von 3 - 5 Minuten machen. Dann die Gesamtfassung mit Landkarte u. gut gesprochenem Kommentar und einer durchgängigen Story überarbeiten. Wenn das gut gelingt, dann kann das Video durchaus auch 1 Std. dauern. Ich würd´s mir ansehen !
Tatsächlich habe ich mit diesem Gedanken gespielt, es wieder mit Karte und Off Stimme zu kommentieren!
Mein allererster Film über eine Reise nach Papua Neuguinea habe ich genau so produziert (übrigens genau eine Stunde lang ;) ), mit eingesprochenen Text im Studio, Karte in 3D, Musik, O-Ton etc... riesen Aufwand damals!

Jedenfalls ist es in diesem Fall eben genau, wie Kluster es sagt:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 12:05
Ich denke ein wesentliches Faktum in solch relativ privaten Filmen ist, das gemeinsam dabeigewesensein, dies macht eigentlich jedes footage zu etwas ganz besonderem...
...oder man schneidet sie fürs Publikum, dann verliert es wahrscheinlich all das persönliche und Dein ganz privates Gefühl.
Diese Begegnungen mit den Einheimischen, die ganz persönliche Beziehung zu ihnen und die Erinnerungen sind der primäre Grund für diesen Film. Sekundär hoffte ich, dass er auch anderen Reise-Fetischisten gefällt und ihnen einen Eindruck über Mensch, Kultur, Atmosphäre und Natur vermittelt und sie sagen.. hey, das wäre auch ein Reiseziel für mich..
Tatsächlich kam auch viel Feedback von fremden Publikum mit Kommentaren von "sehr genossen" bis "Gänsehaut". Man muss als Zuschauer wahrscheinlich eine große Leidenschaft für Reisen haben oder ähnliche Situationen beim Reisen bereits selber erlebt haben, um es zumindest nachempfinden zu können.

PS. @Crazy Horse: gibt es eigentlich online Infos zu deinen Multimedia-Shows und Reisereportagen?




rdcl
Beiträge: 1430

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von rdcl » So 03 Mai, 2020 18:28

Ich reise tatsächlich ziemlich viel. In den letzten 5 Jahren war ich in über 30 Ländern, und einmal war ich auch ein ganzes Jahr unterwegs.
Ich finde es gerade deshalb so schade, dass man eigentlich nichts über das Land und die Leute dort erfährt.
Zuletzt geändert von rdcl am So 03 Mai, 2020 19:03, insgesamt 1-mal geändert.




Xander-Rose
Beiträge: 20

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Xander-Rose » So 03 Mai, 2020 18:55

Ahh.. das erklärt natürlich Einiges. So viele Reisen würde ich schon aus beruflichen Gründen gar nicht schaffen.
Hast du denn auch mal eine Reisedoku oder einen Urlaubsfilm von deinen Reisen produziert?




rdcl
Beiträge: 1430

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von rdcl » So 03 Mai, 2020 19:02

Xander-Rose hat geschrieben:
So 03 Mai, 2020 18:55
Ahh.. das erklärt natürlich Einiges. So viele Reisen würde ich schon aus beruflichen Gründen gar nicht schaffen.
Hast du denn auch mal eine Reisedoku oder einen Urlaubsfilm von deinen Reisen produziert?
Nein, habe ich nicht. Eben genau aus dem Grund, dass da wahrscheinliches etwas ähnliches wie bei dir rauskommen würde. Zumindest wenn man nicht wirklich die gesamte Reisezeit dafür verwendet, eine ordentliche Geschichte draus zu machen. Und dafür ist mir meine Zeit dann zu kostbar. Mit "run & gun" würde für mich niemals ein zufreiedenstellendes Ergebnis herauskommen.

Ich habe aber mal eine Doku gedreht, 8 Tage aif einer Insel in Sumatra. Da hatte ich auch mur mit Einheimischen zu tun. War eine tolle Erfahrung.




Xander-Rose
Beiträge: 20

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von Xander-Rose » So 03 Mai, 2020 19:39

Kann ich total verstehen, diesen Zwiespalt durchleben wir jedes mal! Einerseits will man die Kamera nicht rausholen, weil die Situation gerade viel zu schön ist, andererseits sitzt da immer dieses kleine Männchen im Kopf, das sagt.. "nimm auf!!! du wirst es mir danken.." :D
Und am Ende lohnt es sich eben meistens doch (solange man nicht permanent auf das Display starrt) mind. für einen selbst und die Beteiligten, erst recht wenn man sich den Film in 20 Jahren nochmal anschauen kann..
Eine mit erzählter Geschichte, Protagonisten und Informationen über das Land etc. produzierte Doku bedeutet eben Verzicht auf ganz persönliche und emotionale Momente.. es sei denn man ist länger unterwegs und hat die Zeit dazu.

War die Doku in Sumatra beruflich oder privat? Gibt es diese irgendwo zu sehen? Hört sich sehr interessant an! ;)




klusterdegenerierung
Beiträge: 19456

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von klusterdegenerierung » So 03 Mai, 2020 20:12

Schöne Diskussion.
Knüpft auch irgendwie an die immer wieder kommende Frage nach der Verarbeitung des ganzen Urlaubarchivs an.

Ich hatte es auch schon mal angefangen, dann aber auf gegeben, alleine schon 15 Jahre Familienvideos zu sortieren war ein graus und als ich dann tatsächlich einen Anfang fand, war ich ganz hin und her gerissen ob es ein reiner Privatfilm sein soll, oder auch einer den man hier zeigen kann.

Jetzt liegt wieder alles auf Eis, alleine schon deswegen weil es von den ersten Jahre fasst nur Fotos gibt und die will ich dann auch animieren, was auch jedes mal ein Theater ist.

Ich finde Reisen auch schön, komme aber nicht so viel ins Ausland, dafür kenne ich schon fasst jede Stadt in Franken & Bayern ab 15k Einwohner. :-)

Dafür Reise ich gerne in Streetview, manchmal lande ich irgendwo und rate wo ich wohl bin.
Vorkurzem bin ich auf einer Landstrasse im Grünen gelandet und war mir ziemlich sicher das es irgendwo zwischen OWL und Hessen sein muß, war aber in Südkorea, schöne Natur, das macht echt Spaß. :-)
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




klusterdegenerierung
Beiträge: 19456

Re: Reisedoku - Tajikistan - wildes Abenteuer!

Beitrag von klusterdegenerierung » So 03 Mai, 2020 20:37

Wenn es um Reisevideos geht, habe ich ja ein absolutes lieblingsvideo von Stef der auch in der gegend von Xander rumgekommen ist.
Dieses finde ich besonders toll wegen der guten Mischung aus Musik und seiner angenehmen Stimme.

Alleine die Anfangsszene mit der Gondel durch die Häuser, Hammer!
In seinem Kanal mal rein zu schauen lohnt sich.

"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




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