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Blackout, mein neuer Spielfilm



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Jack43
Beiträge: 1068

Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Sa 11 Mai, 2019 11:53

hallo zusammen,
so, es ist endlich vollbracht! Nachdem mir die erste Schauspielerin wegen familiären Problemen "abhanden" kam, habe ich eine Neue gefunden und konnte die Aufnahmen innerhalb von drei Tagen realisieren!
Die Aufnahmen entstanden mit der Sony A 6300 in UHD und der Hero7 in 2,7k Linear, zudem hatte ich meinen Jib-Kran und das Zhiyun V2 Gimbal im Einsatz.
In Sachen Datenschutz kein Problem, da keine, nicht am Film beteiligten Personen zu sehen sind! :)

PS: Die Idee zum Film lieferte mir Tom Bischof, ein Forumane aus dem Shlashcam Forum.
Link zum "Original"
Gruß, Paul und viel Spaß beim Schauen!


Zuletzt geändert von Jack43 am So 12 Mai, 2019 14:57, insgesamt 1-mal geändert.




Axel
Beiträge: 12383

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Axel » Sa 11 Mai, 2019 14:16

Ich ahnte ziemlich schnell, worauf der Plot hinausläuft, und ich dachte, hm, irgendwie problematisch für einen effekthascherischen Kurzfilm. Wird's da noch eine irgendwie geartete Pointe, gar ein Happy End, geben? Dann die Intentionsaussage am Schluss. Die erinnerte mich an Fritz Langs eigene Intentionsaussage zu seinem Thriller "M" in einem Zeitungsinterview, die angesichts des Unterhaltungswerts des Films reiner Bullshit war. Er behauptete, er wolle die Öffentlichkeit vor Triebtätern warnen. Ah, jetzt, ja!

Der Film ist sehr ansehbar, und wenn ich ein paar Dinge bemängele, dann, weil das hier so Tradition ist:

1. Für einen realistischen *Stil* hätte man mit gespiegelter Odol-Tube und allem, was an Profanem noch im Bild auftaucht, leben können, aber der Stil will offenbar oft eher suggestiv sein (Kameraarbeit). Es ist ein uneinheitlicher, unentschiedener Stil, und damit eigentlich gar keiner. Wenn ich in den ersten zwei, drei Einstellungen eines Kurzfilms keinen Stilwillen erkenne (sowas funktioniert auch bei Nicht-Videoten, halt dann unterbewusst), dann spare ich mir für gewöhnlich das Weiterschauen.

2. Die Überbelichtung an einigen Stellen (vor allem in der Aufnahme durch das Auto auf die Straße) wäre zu vermeiden gewesen. Auch in-camera, da die A6300 mit geeigneten Bildprofilen genügend Dynamik hat.

3. Die Darstellerin war nicht schlecht, aber oft eben auch nicht gut. Sie hätte schon können, so, wie's aussieht, aber die Regie war zu früh zufrieden. Das ist der größte Schwachpunkt
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




Jack43
Beiträge: 1068

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Sa 11 Mai, 2019 14:34

Hallo Axel,
danke für Deine ausführliche Kritik! Werde mich beim nächsten Film daran erinnern, und die von Dir angesprochenen Schwachpunkt vermeiden!
Wo genau hast Du denn Überbelichtungen gesehen? Ich kann da auf meinem Monitor nichts sehen!

Gruß, Paul




Jörg
Beiträge: 6891

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jörg » Sa 11 Mai, 2019 14:39

Mir sind sie ab 2:16 aufgefallen, ganz extrem dann ab 2:30 durch die Frontscheibe.
Trotzdem gut gemacht.




Jack43
Beiträge: 1068

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Sa 11 Mai, 2019 14:45

Hallo Jörg,
danke, werde es versuchen zu korrigieren! Freut mich, dass Dir das Video trotzdem gefallen hat, danke;-)
Hm...2.30 durch die Frontscheibe? Du meinst wohl bei 2.42 oder?
Gruß, Paul




Jörg
Beiträge: 6891

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jörg » Sa 11 Mai, 2019 15:12

jupp. 2:42




Jack43
Beiträge: 1068

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Sa 11 Mai, 2019 15:14

danke!;-)




3Dvideos
Beiträge: 387

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von 3Dvideos » Sa 11 Mai, 2019 18:49

Inhaltlich eignet sich der Kurzfilm als Einführung in eine Debatte über Posttraumatische Belastungsstörungen. Darunter leiden Mütter auch nach einer Abtreibung.

Technisch fallen die Jump Cuts auf. Der Schnitt bewirkt sprunghaften Ortswechsel. Künstlerisch passt das zu psychischen Störungen im weiteren Sinn. Gleiches gilt für die Vermischung von Realität und Wahnvorstellungen.

Der Film beginnt offen. Anfangs könnte das Video auf das Thema Sucht oder Depression hinauslaufen. Die Mordszene zum Schluss bringt ein irreversibles Ende mit sich und das Thema auf den Punkt.

Der Film ist beschreibend, nicht wertend. An diesem Punkt kann die Diskussion beginnen.

Die Laienschauspielerin scheint begabt. Für eine Low-Budget-Produktion ist der Kurzfilm gelungen.

Jack sollte selbstkritisch bleiben, sich jedoch nicht übermäßig mit technischen Nebensächlichkeiten aufhalten.




Jack43
Beiträge: 1068

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Sa 11 Mai, 2019 18:54

danke für Dein interessantes Feedback 3DVideo:-)
was meinst Du mit technischen Nebensächlichkeiten?

Gruß, Paul




3Dvideos
Beiträge: 387

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von 3Dvideos » Sa 11 Mai, 2019 19:28

Ich meine damit die Belichtungsfrage an 2:42. Da ließe sich ggf. in Postproduktion noch etwas machen.

In Magix VDL etwa könnte man außer der Autobelichtung, das HDR-Gamma auf 20 anheben. Durch die Windschutzscheibe kommt viel Streulicht ins Bild. Dagegen ließe sich der Kontrast noch auf 60 anheben. Auch das Anheben der Schärfe auf 60 würde das Bild der Windschutzscheibe aufwerten.

Inhaltlich muss man sich jedoch fragen, ob das Bild der Windschutzscheibe für den Film überhaupt wichtig ist. Schließlich möchte man keine Nebensächlichkeiten betonen.




Framerate25
Beiträge: 592

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Framerate25 » Sa 11 Mai, 2019 19:29

Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Aber mir hat er gut gefallen, auch wenn die Realität bei einigen Szenen gefehlt hat. (Beschreibe das jetzt als „Zuseher“)

Der Notruf war realitätsfremd, die Musik zu undefiniert. Iwi ne ungerade Mischung aus Kinomusik zeitgenössisch und Alfred Hitchcock.

Die Schauspielerin hat’s gut gemacht. Das war teils verdammt gut - wirklich.
Auch die Szenenabfolge fand ich ansprechend. Und zuletzt das Thema - ein extra Bravo dafür. Danke das Du Dich diesen Themas angenommen hast. :)
Ärgere nie einen Filmemacher- die kennen Locations wo Dich niemand findet!




Jack43
Beiträge: 1068

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Sa 11 Mai, 2019 22:09

3Dvideos hat geschrieben:
Sa 11 Mai, 2019 19:28
Ich meine damit die Belichtungsfrage an 2:42. Da ließe sich ggf. in Postproduktion noch etwas machen.

In Magix VDL etwa könnte man außer der Autobelichtung, das HDR-Gamma auf 20 anheben. Durch die Windschutzscheibe kommt viel Streulicht ins Bild. Dagegen ließe sich der Kontrast noch auf 60 anheben. Auch das Anheben der Schärfe auf 60 würde das Bild der Windschutzscheibe aufwerten.

Inhaltlich muss man sich jedoch fragen, ob das Bild der Windschutzscheibe für den Film überhaupt wichtig ist. Schließlich möchte man keine Nebensächlichkeiten betonen.
Komischerweise ist bei mir das Bild nicht überbelichtet! Ich habe bei sämtlichen Clips den weiss/schwarz Wert mit der YUV Kurve korrigiert!
Beim Blick durch die Windschutzscheibe ist eigentlich nur ein Detail wichtig, die Augen der Frau! Und wie Du richtig bemerkt hast, die Straße ist nicht wichtig, außer dass man sehen kann, dass die Frau suchend durch die Gegend fährt!
danke und Gruß,
Paul




Jack43
Beiträge: 1068

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Sa 11 Mai, 2019 22:12

Framerate25 hat geschrieben:
Sa 11 Mai, 2019 19:29
Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Aber mir hat er gut gefallen, auch wenn die Realität bei einigen Szenen gefehlt hat. (Beschreibe das jetzt als „Zuseher“)

Der Notruf war realitätsfremd, die Musik zu undefiniert. Iwi ne ungerade Mischung aus Kinomusik zeitgenössisch und Alfred Hitchcock.

Die Schauspielerin hat’s gut gemacht. Das war teils verdammt gut - wirklich.
Auch die Szenenabfolge fand ich ansprechend. Und zuletzt das Thema - ein extra Bravo dafür. Danke das Du Dich diesen Themas angenommen hast. :)
Hallo Framerate,
danke auch Dir für Dein Feedback, auch wenn ich zB. nicht ganz verstehe, weshalb der Notruf realitätsfremd sein soll!?

Gruß, Paul




Framerate25
Beiträge: 592

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Framerate25 » Sa 11 Mai, 2019 22:27

Notrufe werden über eine Zentrale geleitet und von vielerlei Agents entgegengenommen. Unwahrscheinlich das immer die selbe Person das Gespräch aufnimmt und direkt per Name/persönlich das Gespräch findet ohne Details über den Sachverhalt zu nennen.

Aber das ist keine wirkliche Kritik, nur was halt eben auffällt. ;)
Ärgere nie einen Filmemacher- die kennen Locations wo Dich niemand findet!




Jack43
Beiträge: 1068

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » So 12 Mai, 2019 00:01

Framerate25 hat geschrieben:
Sa 11 Mai, 2019 22:27
Notrufe werden über eine Zentrale geleitet und von vielerlei Agents entgegengenommen. Unwahrscheinlich das immer die selbe Person das Gespräch aufnimmt und direkt per Name/persönlich das Gespräch findet ohne Details über den Sachverhalt zu nennen.

Aber das ist keine wirkliche Kritik, nur was halt eben auffällt. ;)
ok, da hast Du wahrscheinlich Recht...Allerdings spielt der Film in ländlicher Gegend und wir haben hier in unserem 12000 Seelen Kaff einen eigenen Notruf:-)

Gruß, Paul




3Dvideos
Beiträge: 387

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von 3Dvideos » So 12 Mai, 2019 12:45

Jack43 hat geschrieben:
Sa 11 Mai, 2019 22:09
3Dvideos hat geschrieben:
Sa 11 Mai, 2019 19:28
Ich meine damit die Belichtungsfrage an 2:42. Da ließe sich ggf. in Postproduktion noch etwas machen.

In Magix VDL etwa könnte man außer der Autobelichtung, das HDR-Gamma auf 20 anheben. Durch die Windschutzscheibe kommt viel Streulicht ins Bild. Dagegen ließe sich der Kontrast noch auf 60 anheben. Auch das Anheben der Schärfe auf 60 würde das Bild der Windschutzscheibe aufwerten.

Inhaltlich muss man sich jedoch fragen, ob das Bild der Windschutzscheibe für den Film überhaupt wichtig ist. Schließlich möchte man keine Nebensächlichkeiten betonen.
Komischerweise ist bei mir das Bild nicht überbelichtet! Ich habe bei sämtlichen Clips den weiss/schwarz Wert mit der YUV Kurve korrigiert!
Beim Blick durch die Windschutzscheibe ist eigentlich nur ein Detail wichtig, die Augen der Frau! Und wie Du richtig bemerkt hast, die Straße ist nicht wichtig, außer dass man sehen kann, dass die Frau suchend durch die Gegend fährt!
danke und Gruß,
Paul
Überbelichtung ist sicher eine Definitionsfrage. Die Bildteile mit Streulicht kann man schon als überbelichtet bezeichnen. Und auch über die Korrektur kann man diskutieren. Denn dadurch sind im Schwarzbereich graue Stellen entstanden. Aber ich glaube auch, dass es in dieser Szene auf die Frau und ihr inneres Gefühlsleben ankommt, nicht auf die Details der Straße.




Jack43
Beiträge: 1068

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » So 12 Mai, 2019 13:00

3Dvideos hat geschrieben:
So 12 Mai, 2019 12:45
Jack43 hat geschrieben:
Sa 11 Mai, 2019 22:09
Aber ich glaube auch, dass es in dieser Szene auf die Frau und ihr inneres Gefühlsleben ankommt, nicht auf die Details der Straße.
genau so ist es! Die Straße ist nicht wichtig!




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Skeptiker » Mo 13 Mai, 2019 00:40

Jetzt habe ich mir "Blackout" endlich auch noch angesehen.

Ein Kurz-Spielfilm. Mir fiel erst jetzt auf, dass es ja eine Vorlage gibt, die zu Beginn verlinkt ist. Das gleiche Thema - verfilmt als "Kalter Geist" von Tom Bischof (YouTube-Datum Ende 2017) und offenbar prämiert als "Official Selection am Niederrhein-Filmfestival 2018".

Am Ende des 'Originals' steht nur "Drehbuch und Regie: Tom Bischof".
Die Frage bleibt also: Woher stammt die Idee und Story zum Original-Film (der rund 11 Min. lang ist, Blackout kommt auf 10 Min.)?

Diesen Film von Tom Bischof habe ich jetzt nur im Schnellgang durchgesehen und möchte ihn deshalb nicht kommentieren oder vergleichen.

Zum Kurz-Spielfilm "Blackout":

1. Würde sich für eine Präventionskampagne zum Thema eignen.

2. Zum Filmischen: Daumen hoch! Ziemlich professionell.
Gut gefilmt (Perspektivwechsel, Wechsel von nah zu Übersicht),
gut geschnitten (keine zu langen Szenen oder falsch zum Anschluss geschnittene),
gut gespielt. Die Schauspielerin überzeugt mich im ganzen Film bis auf eine Einstellung: Wenn sie vor der maskierten Gestalt steht und (frontal gefilmt) zum zweiten Mal ruft: "Hast Du mir das angetan?", stimmt die Gefühlslage nicht - direkt zuvor sitzend mit dem gleichen Satz noch aufgelöst & verzweifelt und nun plötzlich distanziert, kühl, wütend.

Besonders auffällig: Der gute Ton. Habe mich gefragt, wie Du den als 1-Mann-Filmteam(?) so hinbekommen hast und tippe auf Nachvertonung (zumindest teilweise).

Gut auch, pro Szene stets hart geschnittenen "Original"-Ton zu verwenden, aber die Musik als Bindeglied weiterlaufen zu lassen. Die fand ich übrigens passend ausgesucht und verwendet.

Alles in allem:
Kammerspiel-Elemente (alleine mit dunklen Gedanken in den heimischen 4 Wänden),
'Action'-Szenen (bzw. Aktionismus - das (schnell und sprunghaft geschnittene) hektische Aufhängen der "Vermisst"-Plakate): Die Autofahrt ins verlassene Gelände, die Verfolgung der schwarzen Gestalt mit weisser Maske,
Mystery und Grusel-Elemente: Die maskierte Gestalt, der schreckliche Fund, die Verzweiflung und schliesslich das Verschwinden der imaginären Ebene zugunsten der tragischen Realität:
In zeitlicher Folge also (eingebildete?) Verzweiflung - Verdrängung - Realitätflucht - Wahn - Konfrontation - Einsicht (??) oder Zweisicht (??) (Spaltung - das mediz. Wort fängt mit Schiz... an).
Der Film endet einerseits auf der persönlichen Ebene und andererseits auf der kollektiven - mit ernüchternder Statistik.
In der Wirklichkeit kämen noch die medizinische & juristische dazu.

Fazit: Gut gemacht, interessante Filmidee (original von wem? Buchvorlage?) beeindruckend umgesetzt.




Jack43
Beiträge: 1068

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Mo 13 Mai, 2019 08:47

Hallo Skeptiker,

wow, das nenne ich mal ein super Feedback! Vielen Dank dafür:-)!

Woher Tom Bischof die Idee zum Film hatte, weiß ich leider nicht! Kann ihn ja mal fragen!

In Sachen zweitem "hast Du ihr das angetan" muss ich Dir Recht geben! Irgendwie hat sie es nicht geschafft, auch nach mehrmaligen Versuch nicht... Na ja, ich beließ es dabei und dachte mir, dass es wohl nicht so schlimm sein würde!

Zum Ton: bei der A 6300) kam das Sennheiser K6 / ME 66 mit entsprechendem Windschutz und bei der Hero7 das Rode ME und Winschutz zum Einsatz. Es war beim Außendreh leider ziemlich windig! Mangels Tonmann/Frau wurde nicht geangelt! Das Team bestand aus 3 Personen, Schauspielerin, meiner Farau und mir. Dann kam noch für eine halbe Stunde der Drohnenmann dazu!

Zur Musik: Bei der Musikwahl grenzt es bei mir schon fast an Besessenheit:-) Ich verbringe teilweise Stunden, um das passende Musikstück, oder Fragmente davon zu finden!

Zu Schizo: Ich habe der Schauspielerin vor den Dreharbeiten (beim Besprechen des Drehbuches) ihre Figur im Film so erklärt: Total psycho, schizo, neben sich stehend mit ausgeprägten Wahnvorstellungen...Und ich bin froh, hat sie das (bis auf den einen Satz) so gut umgesetzt!

Ob sich der Film für eine Präventionskampagne eignen würde, kann ich nicht beurteilen!

Nochmals vielen Dank für Deine ausführliche und sehr positive Kritik, was mich natürlich sehr gefreut hat!

Gruß, Paul




speven stielberg
Beiträge: 131

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von speven stielberg » Mo 13 Mai, 2019 10:09

Eigentlich sollte ich ja was arbeiten. Was soll's schau ich halt wieder Filmchen. Is ja quasi sowas wie Weiterbildung! :-)

Ich mach's kurz: Respekt!!!

1. Weil es Dein Film tatsächlich geschafft hat, mich zu berühren(!)
2. Weil Deine Schnitte quasi wie ausm Lehrbuch waren: alles schön logisch aufgebaut

Du machst Typen wie mir (auch mit nem kleinen Sony-Knips-Film-Dingens, die gerade am lernen sind) Mut, weil Du zeigst, was möglich ist. Damit hast Du mir nen tollen Montag-Morgen beschert! Danke dafür! :-)




Jack43
Beiträge: 1068

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Mo 13 Mai, 2019 10:16

speven stielberg hat geschrieben:
Mo 13 Mai, 2019 10:09
Eigentlich sollte ich ja was arbeiten. Was soll's schau ich halt wieder Filmchen. Is ja quasi sowas wie Weiterbildung! :-)

Ich mach's kurz: Respekt!!!

1. Weil es Dein Film tatsächlich geschafft hat, mich zu berühren(!)
2. Weil Deine Schnitte quasi wie ausm Lehrbuch waren: alles schön logisch aufgebaut

Du machst Typen wie mir (auch mit nem kleinen Sony-Knips-Film-Dingens, die gerade am lernen sind) Mut, weil Du zeigst, was möglich ist. Damit hast Du mir nen tollen Montag-Morgen beschert! Danke dafür! :-)
Hallo Speven,

oh, das freut mich aber riesig, dass ich dir nen tollen Montag-Morgen beschert habe;-) Vielen Dank für das super Kompliment! Oft kommt es ja nicht auf die "Knipse" an, denn man kann auch mit einfachen Mitteln etwas auf die Beine stellen, ist nur Übungssache, und dass ich Dir Mut gemacht habe freut mich natürlich auch!

Gruß, Paul




3Dvideos
Beiträge: 387

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von 3Dvideos » Mo 13 Mai, 2019 20:04

Skeptiker hat geschrieben:
Mo 13 Mai, 2019 00:40
Jetzt habe ich mir "Blackout" endlich auch noch angesehen.

Ein Kurz-Spielfilm. Mir fiel erst jetzt auf, dass es ja eine Vorlage gibt, die zu Beginn verlinkt ist. Das gleiche Thema - verfilmt als "Kalter Geist" von Tom Bischof (YouTube-Datum Ende 2017) und offenbar prämiert als "Official Selection am Niederrhein-Filmfestival 2018".

Am Ende des 'Originals' steht nur "Drehbuch und Regie: Tom Bischof".
Die Frage bleibt also: Woher stammt die Idee und Story zum Original-Film (der rund 11 Min. lang ist, Blackout kommt auf 10 Min.)?

Diesen Film von Tom Bischof habe ich jetzt nur im Schnellgang durchgesehen und möchte ihn deshalb nicht kommentieren oder vergleichen.
Ich glaube, dass man darauf noch mal eingehen sollte: Weiß eigentlich Tom Bischof von dem Remake? Ist er einverstanden? Immerhin versucht er, sein Video in irgendeiner Weise zu vermarkten.

An sich finde ich Remakes ganz gut. Das ist wie mit den vier Evangelien: verschiedene Perspektiven aufs Thema.

Und ich muss sagen, dass mir das Remake von Jack etwas besser gefällt. Tom Bischof macht zu viel Diaschau. Auch ist Nachwuchs-Schauspielerin Desirée Ackermann weniger ausdrucksstark als Kindertheater-Schauspielerin Daniela Reith - je öfter ich das Video sehe, desto mehr bin ich von ihrer Profi-Leistung beeindruckt.

Aber ich will das Original nicht schlecht machen. Tom Bischof hatte eine tolle Idee - auch in der Umsetzung.




Jack43
Beiträge: 1068

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Mo 13 Mai, 2019 22:05

Ich glaube, dass man darauf noch mal eingehen sollte: Weiß eigentlich Tom Bischof von dem Remake? Ist er einverstanden? Immerhin versucht er, sein Video in irgendeiner Weise zu vermarkten.

An sich finde ich Remakes ganz gut. Das ist wie mit den vier Evangelien: verschiedene Perspektiven aufs Thema.

Und ich muss sagen, dass mir das Remake von Jack etwas besser gefällt. Tom Bischof macht zu viel Diaschau. Auch ist Nachwuchs-Schauspielerin Desirée Ackermann weniger ausdrucksstark als Kindertheater-Schauspielerin Daniela Reith - je öfter ich das Video sehe, desto mehr bin ich von ihrer Profi-Leistung beeindruckt.

Aber ich will das Original nicht schlecht machen. Tom Bischof hatte eine tolle Idee - auch in der Umsetzung.

Ich habe den Tom gefragt, woher er die Idee hat! Sie ist in seinem Kopf entstanden war die Antwort!
Die Daniela ist eine ausgebildete Schauspielerin und so gesehen musste sie es ja gut machen.:-) Ich war natürlich froh, dass sie bei meinem Film mitgemacht hat!

Mir hat das Original gefallen, auch wenn rein filmisch gesehen einige Mängel bestehen, wie die Schwenks über Bäume oder auch ein paar Einstellungen wie zB. die Spinnweben am Anfang. Zudem finde ich, dass man zu früh weiß um was es geht, das ist leider für den Spannungsaufbau nicht gerade förderlich.
Die Idee ist absolut toll, und das hat mich bewogen den Film auf meine Art zu drehen. Ich hatte Tom natürlich gefragt, ob er etwas dagegen hätte, wenn ich den Film drehe. Er war einverstanden und es hat ihn gefreut, dass mir der Film so gut gefallen hat, dass ich meine eigene Version drehen möchte!

Gruß, Paul
Zuletzt geändert von Jack43 am Mo 13 Mai, 2019 22:51, insgesamt 1-mal geändert.




Skeptiker
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Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Skeptiker » Mo 13 Mai, 2019 22:37

@Jack43:

In Deinem vorherigen Beitrag ist ganz zu Beginn die Zitat-Klammer eine Ende-Klammer -> der Schrägstrich in der Klammer ist zu viel!

Dann nochmals zu meiner Bemerkung zur Maskenszene: Ich schrieb, das zweite *Hast Du mir das angetan?" passe nicht recht zum ersten.

Dabei bleibe ich auch.
Allerdings könnte man den auffälligen Unterschied in der Gefühlslage auch so deuten, dass hier die gespaltene Persönlichkeit in ihren unterschiedlichen Rollen greift: Zunächst die verzweifelte Mutter, das Opfer und dann - plötzlicher Wechsel - die objektiv und kühl urteilende "Richterin", die wütend und verständnislos (aber nicht fassungslos) einen Vorwurf an die Maskengestalt richtet (als rhetorische Frage).




srone
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Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von srone » Mo 13 Mai, 2019 22:54

Skeptiker hat geschrieben:
Mo 13 Mai, 2019 22:37
Allerdings könnte man den auffälligen Unterschied in der Gefühlslage auch so deuten, dass hier die gespaltene Persönlichkeit in ihren unterschiedlichen Rollen greift: Zunächst die verzweifelte Mutter, das Opfer und dann - plötzlicher Wechsel - die objektiv und kühl urteilende "Richterin", die wütend und verständnislos (aber nicht fassungslos) einen Vorwurf an die Maskengestalt richtet (als rhetorische Frage).
weiss sie denn immer, was sie tut? ich denke nein.

lg

srone
"x-log is the new raw"




Skeptiker
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Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Skeptiker » Mo 13 Mai, 2019 23:16

So ein Rollenwechsel passiert vielleicht 'automatisch' (unbewusst).

Man kann sich auch fragen (es bleibt Spekulation), was zuerst da war (was Auslöser war): Die Störung oder die Handlung im Affekt ??

@Jack43 - sorry - will nicht zu pingelig sein! ;-) - irgendwie stimmt's immer noch nicht (nur die Form) mit dem Zitat oben - jetzt ist Deine Antwort das Zitat!
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




srone
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Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von srone » Mo 13 Mai, 2019 23:34

Skeptiker hat geschrieben:
Mo 13 Mai, 2019 23:16
So ein Rollenwechsel passiert vielleicht 'automatisch' (unbewusst).

Man kann sich auch fragen (es bleibt Spekulation), was zuerst da war (was Auslöser war): Die Störung oder die Handlung im Affekt ??
und wie wäre die idee, das einfach offen zu lassen, was würde es an der handlung verändern?

nach diversen netflix-serien, sehe ich schlüssigkeit anders, ich muss nicht alles erzählt haben, alles bewiesen haben, hauptsache meine geschichte funktioniert, vor allem auf einem emotionalen content, bildsprachlich gut unterstützt, mehr braucht es nicht...

lg

srone
"x-log is the new raw"

Zuletzt geändert von srone am Mo 13 Mai, 2019 23:42, insgesamt 1-mal geändert.




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Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Skeptiker » Mo 13 Mai, 2019 23:41

srone hat geschrieben:
Mo 13 Mai, 2019 23:34
Skeptiker hat geschrieben:
Mo 13 Mai, 2019 23:16
So ein Rollenwechsel passiert vielleicht 'automatisch' (unbewusst).

Man kann sich auch fragen (es bleibt Spekulation), was zuerst da war (was Auslöser war): Die Störung oder die Handlung im Affekt ??
und wie wäre die idee, das einfach offen zu lassen, was würde es an der handlung verändern?
Im Prinzip kaum etwas, was im Film sichtbar wäre.

Wenn eine (generelle) Störung der Auslöser für alles wäre, dann müssten die folgenden Handlungen nicht unbedingt einen Bezug zur Tat haben.

Wenn die Tat der Auslöser für die Störungen ist, schon.

Aber ich bin ins (Hobby-)Psychologische abgedriftet, hier geht' primär ums Filmische!




Skeptiker
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Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Skeptiker » Mo 13 Mai, 2019 23:49

(wurde oben noch angefügt)
srone hat geschrieben:
Mo 13 Mai, 2019 23:34
... nach diversen netflix-serien, sehe ich schlüssigkeit anders, ich muss nicht alles erzählt haben, alles bewiesen haben, hauptsache meine geschichte funktioniert, vor allem auf einem emotionalen content, bildsprachlich gut unterstützt, mehr braucht es nicht...
Ich schaue (seltene Ausnahmen vorbehalten) gar keine Serien und gehe das Thema deshalb 'unbelastet' und ohne Übersättigungs-Erscheinungen an.
Mir fehlt also der Vergleich, was es (zur Zeit) sonst noch alles an emotionalem, funktionierendem, visuell beeindruckendem 'Content' gibt.

Ich finde Dein Argument gültig (aus der Zerstreuungs- und Immersions-Perspektive - im Sinne von: Die virtuell verabreichte, emotionale 'Gesamt-Packung' ('all-inclusive') zählt), vermisse aber einen Punkt: Den Sinn.
Der muss für mich auch noch stimmen (wenigstens ansatzweise - und da kommt mir Logik und Ratio manchmal in die Quere)!

Aber ich verstehe Dein Statement auch so, dass Über-Intepretieren, Zergliedern und Analysieren in rechthaberischer Leerlauf-Schleife (ohne Ankerpunkt) nicht Deine Sache ist.
Meine auch nicht (obwohl ich manchmal vielleicht Ansätze dazu zeige)! ;-)




klusterdegenerierung
Beiträge: 12796

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von klusterdegenerierung » Di 14 Mai, 2019 07:15

Jack43 hat geschrieben:
Mo 13 Mai, 2019 08:47
Ob sich der Film für eine Präventionskampagne eignen würde, kann ich nicht beurteilen!
Dafür ist er mit 10min absolut zu lang.
Für einen wirklichen Präventionsclip ist er besonders für so wenig Dialog zu lang, aber ich denke es sollte ja wohl eher ein "Film" werden.

Ich habe auch mal eine art Präventionsclip gedreht und wenn der Sprecher nicht so viel zu erzählen gehabt hätte, wäre der Clip wohl möglich noch kürzer gewesen. ;-))



Mit Deiner Erlaubnis hätte ich vielleicht Lust das Ding am Wochenende testweise um zu schneiden, so das die Message vorne ist?
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




Jack43
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Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Di 14 Mai, 2019 08:34

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Di 14 Mai, 2019 07:15
Jack43 hat geschrieben:
Mo 13 Mai, 2019 08:47
Ob sich der Film für eine Präventionskampagne eignen würde, kann ich nicht beurteilen!
Dafür ist er mit 10min absolut zu lang.
Für einen wirklichen Präventionsclip ist er besonders für so wenig Dialog zu lang, aber ich denke es sollte ja wohl eher ein "Film" werden.

Ich habe auch mal eine art Präventionsclip gedreht und wenn der Sprecher nicht so viel zu erzählen gehabt hätte, wäre der Clip wohl möglich noch kürzer gewesen. ;-))



Mit Deiner Erlaubnis hätte ich vielleicht Lust das Ding am Wochenende testweise um zu schneiden, so das die Message vorne ist?

Hallo Kluster,

stimmt, dafür wäre er definitiv zu lang! und ja, es sollte ein Kurzfilm werden! Dein Video hat genau die richtige Länge für ein Präventionsclip!
Wenn es Dir Spaß macht, kannst Du ja mal umschneiden!

Gruß, Paul




Jack43
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Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Di 14 Mai, 2019 08:45

weiss sie denn immer, was sie tut? ich denke nein.
lg
srone

so ist es srone! Sie ist völlig durch den Wind!

Gruß, Paul




Jack43
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Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Di 14 Mai, 2019 08:49

Skeptiker hat geschrieben:
Mo 13 Mai, 2019 23:16
So ein Rollenwechsel passiert vielleicht 'automatisch' (unbewusst).

Man kann sich auch fragen (es bleibt Spekulation), was zuerst da war (was Auslöser war): Die Störung oder die Handlung im Affekt ??

@Jack43 - sorry - will nicht zu pingelig sein! ;-) - irgendwie stimmt's immer noch nicht (nur die Form) mit dem Zitat oben - jetzt ist Deine Antwort das Zitat!
Jetzt hat es doch noch geklappt mit dem Zitat einfügen, danke Skeptiker!

Hm...Was war zuerst da? Nun ich denke sie war mit dem Kind total überfordert, hatte eine Art postnataler Depression, was ja oft vorkommen soll laut "Herr Google" ;-)

Gruß, Paul




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Skeptiker » Di 14 Mai, 2019 11:05

Also, jetzt bin ich - wie die Filmfigur - auch etwas zwi-gespalten!

Warum?

Ich habe mir nun den Film "Kalter Geist" von Tom Bischof ebenfalls angesehen, also die Vorlage zum Film "Blackout".

Und ausserdem den slashCAM-Thread zur Vorstellung des Originalfilms (Ende Dez. 2017) durchgesehen:
Kalter Geist - Horror-Kurzfilm/ Eine junge Mutter sucht ihr verschollenes Kind
viewtopic.php?p=928122

Und komme zum Schluss, dass in "Blackout" doch wesentliche Elemente (auch Stil-Elemente) übernommen wurden (das Telefon zu Beginn, die Autofahrt, die Maskenfigur - im Prinzip die gesamte Filmidee).

Auf der YouTube-Seite von "Blackout" wird der Original-Film nicht erwähnt, und auch im Film selbst fehlt ein Hinweis ("basierend auf einer Idee von .." / "basierend auf dem Film .. von ..").

Das ändert gar nichts am positiven Urteil über "Blackout" als eigenständig ausgearbeitetem Film (der erzählerisch allerdings recht eng an eine Vorlage geknüpft ist).

Das Original gefällt mir übrigens ebenfalls. Es ist etwas weniger elaboriert (Spielfilm-haft), eher eine Art Rohfassung (ein wenig 'docu style', etwas 'mystery' a la Blair Witch), aber die dezentere Spielweise der Hauptdarstellerin (etwas weniger 'Overacting', das ja bei Blackout eine Vorgabe für die "neben sich stehende" Schauspielerin war) - unterlegt mit entsprechend ruhigen Klängen - und die etwas andere Gesamtaussage (Motivation der Frau eher etwas in Richtung 'Bewusste Tat' verschoben - der Originalfilm läuft ja auch im Genre "Horror" und der Filmtitel Kalter Geist macht bereits eine Andeutung) beeindrucken mich auch!




Jack43
Beiträge: 1068

Re: Blackout, mein neuer Spielfilm

Beitrag von Jack43 » Di 14 Mai, 2019 15:54

Skeptiker hat geschrieben:
Di 14 Mai, 2019 11:05
Also, jetzt bin ich - wie die Filmfigur - auch etwas zwi-gespalten!

Warum?

Ich habe mir nun den Film "Kalter Geist" von Tom Bischof ebenfalls angesehen, also die Vorlage zum Film "Blackout".

Und ausserdem den slashCAM-Thread zur Vorstellung des Originalfilms (Ende Dez. 2017) durchgesehen:
Kalter Geist - Horror-Kurzfilm/ Eine junge Mutter sucht ihr verschollenes Kind
viewtopic.php?p=928122

Und komme zum Schluss, dass in "Blackout" doch wesentliche Elemente (auch Stil-Elemente) übernommen wurden (das Telefon zu Beginn, die Autofahrt, die Maskenfigur - im Prinzip die gesamte Filmidee).

Auf der YouTube-Seite von "Blackout" wird der Original-Film nicht erwähnt, und auch im Film selbst fehlt ein Hinweis ("basierend auf einer Idee von .." / "basierend auf dem Film .. von ..").

Das ändert gar nichts am positiven Urteil über "Blackout" als eigenständig ausgearbeitetem Film (der erzählerisch allerdings recht eng an eine Vorlage geknüpft ist).

Das Original gefällt mir übrigens ebenfalls. Es ist etwas weniger elaboriert (Spielfilm-haft), eher eine Art Rohfassung (ein wenig 'docu style', etwas 'mystery' a la Blair Witch), aber die dezentere Spielweise der Hauptdarstellerin (etwas weniger 'Overacting', das ja bei Blackout eine Vorgabe für die "neben sich stehende" Schauspielerin war) - unterlegt mit entsprechend ruhigen Klängen - und die etwas andere Gesamtaussage (Motivation der Frau eher etwas in Richtung 'Bewusste Tat' verschoben - der Originalfilm läuft ja auch im Genre "Horror" und der Filmtitel Kalter Geist macht bereits eine Andeutung) beeindrucken mich auch!

Wie ich schon früher sagte, habe ich Tom Bischof gefragt, ob er nichts dagegen hätte, wenn ich seinen Film als -teilweise- Remake auf meine Art drehen dürfe. Ich habe jetzt übrigens einen Text hinzugefügt unter Beschreibung in meinem Youtube Kanal!
Da die Frau in meinem Film offensichtlich schizo ist, hat sie die Tat wahrscheinlich unbewusst begangen.

Gruß, Paul und danke für Deine Einschätzung!




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