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Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder



Für den unwahrscheinlichen Fall, daß sich jemand für Dinge außerhalb des Video-Universums interessieren sollte :-)
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blickfeld

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von blickfeld » Fr 31 Aug, 2018 13:11

Starshine Pictures hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 12:34
Es gibt für das Problem tatsächlich noch eine Lösung, die aber grosse Investitionen nach sich ziehen würde, die sich in den nächste Jahren aber vielfach auszahlen würde. Wir brauchen mehrere riesige geschlossene Auffangzentren. Diese müssen wie eine kleine Stadt aufgebaut sein. Es gibt Schulen, Kindergärten und Universitäten. Auch eine mittlere medizinische Versorgung mit kleinem Krankenhaus gibt es vor Ort. Zudem gibt es ausreichend Wohnraum für jeden einzelnen! Niemand muss sich mit anderen Personen ein Zimmer teilen, Familien bekommen innerhalb der Zentren sogar angemessen grosse eigene Wohnungen. Jeder hat ausreichen Privatsphäre. Es gibt gepflegte Spielplätze und Parks, Restaurants und Vereinsgebäude.

Ausnahmslos alle Asylsuchenden kommen in diese Zentren, werden schon am ersten Tag erfasst und nach Vorbildung und bisherigen Tätigkeiten einzelnen Aufgaben zugeteilt. Wer Strassen gebaut hat wird der Strassenmeisterei zugeteilt, wer Lehrer war kommt in die Schulen, Mediziner ins Krankenhaus usw. Die Menschen bekommen vom ersten Tag an Sozialkunde unterrichtet um sich in Deutschland zurecht zu finden, was ist hier üblich, wie tickt die deutsche Gesellschaft. Zudem bekommen ausnahmslos alle eine Ausbildung oder eine Anerkennungsweiterbildung bereits vorhandener Abschlüsse. Zudem werden alle Antragssteller psychologisch betreut und etwaige Posttraumatische Störungen bestmöglich behandelt. Während des Aufenthaltes werden zügig Asylanträge bearbeitet und unberechtigte Antragssteller werden erst nach ihrer Ausbildung wieder abgeschoben oder bekommen die Möglichkeit, über einen vorhandenen Arbeitsplatz vorerst in Deutschland zu bleiben. Während der Jahre der Ausbildung können Ausgangsregelungen gelockert werden, bis nach angemessen beurteilter Adaptation die Menschen die Zentren verlassen können und ihren Weg gehen. Möchten die Menschen dauerhaft in Deutschland bleiben entscheidet die Wohngemeinde und Personen des öffentlichen Lebens (Lehrer der Kinder, Arbeitskollegen, Polizei etc.), ob der Aufenthaltsstatus dauerhaft wird oder nicht.

Das wäre meine ganz persönliche Utopie um die Probleme in den Griff zu bekommen.


Grüsse, Stephan
fangen wir mal mit dem positiven an. ja, die menschen brauchen mehr platz und dürfen nicht, wie es leider heute oft der fall ist, eingepfercht werden. und auch bildung und kultur etc sind extrem sinnvoll. jetzt kommen wir zu den punkt, der katastrophal ist, in meinen augen. du willst ghettos bilden. du willst die integration verhalten. du willst parallelgesellschaften schaffen. du forderst alles, vor dem moderne pädagogik, soziologie und psychologie warnt. sorry, eine horrorvorstellung mit wie gesagt sinnvollen ergänzungen.




Pianist
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Pianist » Fr 31 Aug, 2018 13:13

Funless hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 13:08
Er meint eher sowas wie in District 9, definitiv keine Berührungspunkte zwischen den "guten Einheimischen" und den (vor der Nachselektierung erst mal per se allen) "schlechten Fremden". Für mich persönlich keine Utopie, sondern eine Dystopie.
Vermutlich lag Günter Grass nicht ganz falsch, als er kurz vor seinem Tod forderte, dass am besten jeder einen Flüchtling aufnehmen solle...

Matthias
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Frank B.
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Frank B. » Fr 31 Aug, 2018 13:16

blickfeld hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 13:11
... du willst ghettos bilden...
Genau darauf habe ich gewartet. Habe allerdings auf den Begriff Konzentrationslager gewettet.




acrossthewire
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von acrossthewire » Fr 31 Aug, 2018 13:19

Man nehme ein paar hundert in der Mehrzahl männliche Deutsche, finanziell schlecht gestellt, zwischen 18-30 Jahre alt schön gemischt aus Oberbayern, Hamburg, Ruhrgebiet und meinetwegen SüdOstSachsen bringe sie in einem Wohnheim unter, teile ihnen ein sehr knappes Geld zu, lasse sie nicht arbeiten gehen, gebe ihnen bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gefühl unerwünscht, minderwertig, gefährlich und im allgemeinen lästig und Schuld an jedwedem Unbill des Landes zu sein, und schaut dann mal wie dick die Decke der Zivilisation tatsächlich ist und ob es nicht vor allem die LEBENSUMSTÄNDE sind welche vermehrt Gewalt hervorbringen. Im übrigen bei den allermeisten Gewaltvorfällen bei denen Asylsuchende beteiligt waren ist das Opfer auch ein Asylsuchender. Wenn hier immer davon geredet wird das dieses Land nicht noch mehr Asylsuchende aufnehmen kann (während in meiner Strasse die Autos seit Jahren immer neuer und immer dicker werden), sollte man sich eher fragen was es mit einem Land wie dem Libanon macht, wenn es bei einer Einwohnerzahl von 6 Millionen zusätzlichen zu den palästinensischen Flüchtlingen (ca. 400.000) noch 1 Millionen syrische Flüchtige aufnehmen musste (20% der Bevölkerung). Es ist immer schlimm wenn ein Mensch sein Leben wegen einer Gewalttat verliert aber die Reaktionen darauf die wir in den letzten Tagen sehen sind in höchstem Maße unangemessen, insbesondere da die Tatverdächtigen in Chemnitz ja bereits dingfest gemacht wurden, also so die grundsätzliche Vereinbarung unserer Gesellschaft das die Justizorgane die Verfolgung und Ahndung von Straftaten vornehmen, in Frage gestellt wurde. Die jahrelange Weigerung eines Teils der Bundesregierung endlich mal mit einem Zuwanderungsgesetz um die Ecke zu kommen, verschärft die Problematik zusätzlich. Abseits davon - die Welt dreht sich weiter und nichts aber auch gar nichts wird bleiben wie es war und darauf Einfluss nehmen in welche Richtung es geht können wir nur bedingt. Wir können aber einen moralischen Kompass behalten der weitgehend unabhängig von den Entwicklungen ist und vor allem unabhängig von unserer persönlichen Vorteilsnahme ist.
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Starshine Pictures
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Starshine Pictures » Fr 31 Aug, 2018 13:29

Matthias hat wenigstens noch einen adäquaten Gegenvorschlag gebracht. Aber die anderen maulen nur. Was wäre denn euer Gegenvorschlag? Alle Einheimischen vergasen damit keiner mehr ausländerfeindlich ist?

Ihr müsst euch mal von diesem Link zur NS-Zeit oder irgendwelchen Fantasy-Dystropien lösen. Immer wird alles abgelehnt was auch nur schon im Wording nach Nazideutschland klingt. Für mich ist die Idee eines geschlossenen Auffangzentrums kein KZ oder Gefängnis, sondern ein geschützter Raum. Und es heisst ja nicht dass die Menschen nie wieder raus dürfen, sondern nach Einschätzung der Mitarbeiter angemessen schon recht früh, oder spätestens nach ihrer Ausbildung. Der Aufenthalt ist also auf 2-3 Jahre begrenzt. Wer dann immer noch nicht die hiesigen Gesetze akzeptieren kann weil er gewalttätig ist wird der abgeschoben oder rechtstaatlich verurteilt. Zudem kommen alle freiwillig in diese Zentren da sie ja freiwillig um Asyl bitten!

Ehrlich. Geht die Idee mal ganz nüchtern und frei von „Ich böser Deutscher werde für immer büssen-Emotionen“ durch.

Zuletzt geändert von Starshine Pictures am Fr 31 Aug, 2018 13:35, insgesamt 3-mal geändert.




Frank B.
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Frank B. » Fr 31 Aug, 2018 13:30

acrossthewire hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 13:19
Man nehme ein paar hundert in der Mehrzahl männliche Deutsche, finanziell schlecht gestellt, zwischen 18-30 Jahre alt schön gemischt aus Oberbayern, Hamburg, Ruhrgebiet und meinetwegen SüdOstSachsen bringe sie in einem Wohnheim unter, teile ihnen ein sehr knappes Geld zu, lasse sie nicht arbeiten gehen, gebe ihnen bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gefühl unerwünscht, minderwertig...
Das nannte man zu meiner Jugend Armee und von denen hat niemand einen auf der Straße abgestochen.




Jörg
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Jörg » Fr 31 Aug, 2018 13:46

Das nannte man zu meiner Jugend Armee und von denen hat niemand einen auf der Straße abgestochen.

warum fällt mir jetzt ausgerechnet der Begriff "Republikflüchtling" ein ?




acrossthewire
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von acrossthewire » Fr 31 Aug, 2018 13:59

Frank B. hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 13:30

Das nannte man zu meiner Jugend Armee und von denen hat niemand einen auf der Straße abgestochen.
Oh na dann lass Dir mal die alten Polizeistatistiken kommen wieviele von der "Fahne" oder vom "Bund" z.B. in Kneipenschlägereien verwickelt waren und wieviele Totschläger es unter den ehemaligen Bundis und NVAlern gibt.
Im übrigen war ich auch bei der Fahne und kann dazu nur eins sagen, diese Art Kasernierung ist dazu imstande das Schlimmste in den Menschen rausholen.
Im übrigen haben wir hier wieder einen "Frank B. Klassiker" ala "das hat es früher nicht gegeben" Natürlich hat es das früher gegeben das da ein Volksfest war, zu viel Alkohol floss es einen Streit gab und am Ende einer tot oder schwerverletzt auf dem Rasen lag.
Schau dir die alten Statistiken an die Rate an Gewaltverbrechen lag weitaus höher als heute. Nein es ist symptomatisch das Deinesgleichen die Welt in vor der Flüchtlingswelle (alles supi wir hatten uns alle lieb) und nach der Welle einteilt (die haben uns alles versaut).
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Pianist
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Pianist » Fr 31 Aug, 2018 14:00

Jörg hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 13:46
warum fällt mir jetzt ausgerechnet der Begriff "Republikflüchtling" ein ?
Hartgesottene SED-Nostalgiker führen da gerne mal an, dass "ja niemand gezwungen war zu flüchten". Vielleicht erklärt sich daraus auch die bemerkenswerte Nähe zwischen Anhängern der Linkspartei und der AfD beim Flüchtlingsthema. Die Denkweisen ähneln sich. Hinzu kommt, dass beide Gruppen einen starken Staat haben wollen, der sich um alles kümmert, und seine Bürgerinnen und Bürger vor allem möglichen pauschalen Ungemach schützt. Durch die Mauer wurde nach deren Meinung "das friedliche Volk der DDR vor den bösen Imperialisten aus dem Westen" geschützt. Und heute wird eben verlangt, deutsche oder europäische Außengrenzen gegen Menschen zu verteidigen, von denen die einen sagen, dass sie ein Leben in Frieden und Freiheit mit Perspektiven für sich und ihre Familien suchen, und wo andere meinen, dass das alles ungebildete und nichtintegrierbare Schmarotzer sind, die es sich auf unsere Kosten gutgehen lassen wollen, und die die Scharia einführen, sobald sie hier die Mehrheit der Bevölkerung stellen.

Da stehen sich eben mindestens zwei Fronten ziemlich unversöhnlich gegenüber. Ich neige ja eher dazu, das Gute im Menschen zu sehen, bin über die Zahl der Messereinsätze in den vergangenen Wochen allerdings auch entsetzt.

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acrossthewire
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von acrossthewire » Fr 31 Aug, 2018 14:02

Starshine Pictures hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 13:29
Ehrlich. Geht die Idee mal ganz nüchtern und frei von „Ich böser Deutscher werde für immer büssen-Emotionen“ durch.
Ich kann Dir dazu nur das sagen. Und das immer wieder.
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Frank Glencairn
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 31 Aug, 2018 14:08

Funless hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 13:08

Weder in deinem, noch in meinem oder noch in Frank B.‘s Haushalt gibt es auch nur einen einzigen Gegenstand der nicht zumindest eine Komponente enthält welches auf dem Rücken anderer unfair gefördert/produziert/ausgebeutet wurde.
LOL - da kennst meinen Haushalt schlecht, aber ich versteh schon was du meinst.
Funless hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 13:08

Für unseren Wohlstand müssen andere leiden. So läuft nun mal der Kapitalismus und wir alle in unseren Europa-Gefilden nehmen das wohlwollend in Kauf oder (eigentlich noch schlimmer) verschließen die Augen vor dieser Tatsache. Und dass genau das dann irgendwann Konsequenzen nach sich zieht ist genauso logisch wie unabwendbar. Wir tragen alle die Verantwortung dafür egal ob durch aktives mitmachen, durch mitlaufen oder ignorieren.
Erstes Missverständnis: "müssen andere leiden" - nö die haben einen Job, wenn auch einen beschissenen - beschissene Knochenjobs, bei denen man sich kaputt und krank arbeitet, gabs bei uns auch lange Zeit, das ist kein Alleinstellungsmerkmal, die sind einfach 100 Jahre hintendrann. Wenn wir ihnen den Job jetzt wegnehmen, bleiben sie dann eher da oder wäre das erst recht ein Anreiz zu uns zu kommen?

Zweites Missverständnis "Kapitalismus" - nö das ist überall so, selbst im tiefsten Kommunismus müssen die einen für die anderen leiden.

Drittes Missverständnis: "in Europa" - nö auf der ganzen Welt, wo man es sich leisten kann.

Viertes Missverständnis: "unser Wohlstand"
Wohlstand hat hier nur der, der ihn sich leisten kann - sprich dafür arbeitet. Der angebliche "Wohlstand" wird hier nicht importiert, sondern erarbeitet.

Wir nehmen gar nix "in Kauf" oder verschließen die Augen, wir haben schlicht keine Wahl, weils nix anderes zu kaufen gibt. Wir haben dabei auch nichts zu melden, das entscheiden andere für uns. Deshalb tragen "wir" auch keine Verantwortung für irgendwas.

Aber ich mach dir nen Vorschlag:
1. Ziehe nach Venezuela in den real existierenden Sozialismus und schau wie das für dich läuft.
2. Kaufe nur noch Gegenstände für die niemand "leiden mußte"
acrossthewire hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:02

Ich kann Dir dazu nur das sagen. Und das immer wieder.
Brasch ist so ein unsäglicher Schwätzer - quasi jeder einzelne Satz ist falsch oder wirr.




Pianist
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Pianist » Fr 31 Aug, 2018 14:20

Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:08
Erstes Missverständnis: "müssen andere leiden" - nö die haben einen Job, wenn auch einen beschissenen - beschissene Knochenjobs, bei denen man sich kaputt und krank arbeitet, gabs bei uns auch lange Zeit, das ist kein Alleinstellungsmerkmal, die sind einfach 100 Jahre hintendrann. Wenn wir ihnen den Job jetzt wegnehmen, bleiben sie dann eher da oder wäre das erst recht ein Anreiz zu uns zu kommen?
Aktuelles Beispiel: Elektroautos. Deren Batterien benötigen Rohstoffe, die zum Teil unter eher problematischen Bedingungen abgebaut werden. Stichwort: "Kongolesische Kobaltkinder". Wenn wir hier also mit Elektroautos fahren, um die Innenstädte von Abgasen zu entlasten, dann unterstützen wir damit die Praxis, dass im Kongo Kinder im Bergwerk arbeiten, statt in die Schule zu gehen. Nun gibt es mindestens zwei Möglichkeiten. Entweder sagen wir: Ist uns egal, können wir eh nicht ändern. Oder aber wir bevorzugen beim Kauf eines Elektroautos den Hersteller, der uns garantiert, dass seine Rohstoffe unter menschenwürdigen Bedingungen abgebaut werden. Es ist also schon möglich, etwas zu tun.

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acrossthewire
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von acrossthewire » Fr 31 Aug, 2018 14:20

Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:08
Der angebliche "Wohlstand" wird hier nicht importiert, sondern erarbeitet.
Erarbeitet - so wie sich z.B. die Quandts sich ihr Vermögen "erarbeitet" haben und es dann an Ihre Nachfahren weitest gehend ungestört weiterreichen konnten.
Sorry Frank aber bei der Vermögensverteilung in Deutschland (10% der Haushalte besitzen ca. 60% des Gesamtvermögens) ist relativ klar das der Grossteil des Wohlstands vererbt und nicht erarbeitet wird.
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Frank Glencairn
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 31 Aug, 2018 14:26

Pianist hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:20

Aktuelles Beispiel: Elektroautos. Deren Batterien benötigen Rohstoffe, die zum Teil unter eher problematischen Bedingungen abgebaut werden. Stichwort: "Kongolesische Kobaltkinder". Wenn wir hier also mit Elektroautos fahren, um die Innenstädte von Abgasen zu entlasten, dann unterstützen wir damit die Praxis, dass im Kongo Kinder im Bergwerk arbeiten, statt in die Schule zu gehen. Nun gibt es mindestens zwei Möglichkeiten. Entweder sagen wir: Ist uns egal, können wir eh nicht ändern. Oder aber wir bevorzugen beim Kauf eines Elektroautos den Hersteller, der uns garantiert, dass seine Rohstoffe unter menschenwürdigen Bedingungen abgebaut werden. Es ist also schon möglich, etwas zu tun.

Da bin ich mal gespannt welcher Hersteller dir das tatsächlich garantieren kann, wie du das nachprüfen willst, und ob du dir die Karre dann noch leisten kannst.
acrossthewire hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:20

Sorry Frank aber bei der Vermögensverteilung in Deutschland (10% der Haushalte besitzen ca. 60% des Gesamtvermögens) ist relativ klar das der Grossteil des Wohlstands vererbt und nicht erarbeitet wird.
Ach so, und das geerbte Vermögen ist vom Himmel gefallen?
Irgendeiner hat mal dafür gearbeitet. Daß er es nicht zum Fenster rausgeworfen hat, sondern an seine Kinder weiter gibt, ändert nichts daran.

Außerdem gings eher nicht um Vermögensverteilung. Auch das Smartphone eines Harz4 Empfängers wird mit akkus aus problematischen Quellen gespeist.




Pianist
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Pianist » Fr 31 Aug, 2018 14:29

acrossthewire hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:20
Sorry Frank aber bei der Vermögensverteilung in Deutschland (10% der Haushalte besitzen ca. 60% des Gesamtvermögens) ist relativ klar das der Grossteil des Wohlstands vererbt und nicht erarbeitet wird.
Das macht doch nichts. Wenn Familien über Generationen hinweg vieles richtig gemacht haben, dann kommt dort eben viel Vermögen zusammen. Wer zehntausenden Menschen Arbeit gibt, darf gerne auch ein paar Milliarden auf der hohen Kante haben. Meistens ist das Geld ohnehin gar nicht schnell flüssig zu machen, weil es zum Beispiel in Aktien steckt, deren Kurs man ruinieren würde, wenn man plötzlich große Mengen der Papiere verkauft.

Außerdem: Viel Besitz bedeutet auch viel Verantwortung. Solche Leute schlafen womöglich schlechter als ein Normalbürger, weil sie viel mehr zu verlieren haben. Nun will ich nicht sagen, dass ein mittelloser SGBII-Leistungsempfänger besser schläft, das wäre zynisch. Aber diese pauschalen Aussagen zur Vermögensverteilung helfen niemandem weiter. Manche Leute können auch einfach nicht mit Geld umgehen. Die sind nach kurzer Zeit wieder pleite, egal wie viel Geld sie vorher mal bekommen haben.
Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:26
Da bin ich mal gespannt welcher Hersteller dir das tatsächlich garantieren kann, wie du das nachprüfen willst, und ob du dir die Karre dann noch leisten kannst.
Hersteller: Tesla. Nachprüfen: kann ich nicht. Leisten können: ja. Leisten wollen: nein.

Matthias
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Frank Glencairn
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 31 Aug, 2018 14:36

Geh doch mal zu Tesla, und sag denen du willst einen Wagen mit Menschenwürde-Garantie. Die lachen dich aus.
Was hast du dann "getan" - gar nix, außer dich lächerlich gemacht.

Dann probierst du das bei anderen Firmen, und irgendwann findest du vielleicht eine, die dir so einen Garantieschein zeigt - macht dann 250.000 Euro der Herr - kannste dir nicht leisten.
Was hast du dann "getan" - wieder nichts.

Und irgendwann begreifst du, das du völlig bedeutungslos bist, und überhaupt nichts machen und ausrichten kannst in der Welt. Und das es völlig wumpe ist auf wie viel zu verzichtest, was du kaufs oder nicht kaufst, und wie viel du für irgendwas zahlst, du machst einfach keinen Unterschied.

Danach lebt es sich allerdings viel entspannter.:-)




acrossthewire
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von acrossthewire » Fr 31 Aug, 2018 14:43

Pianist hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:29
Das macht doch nichts. Wenn Familien über Generationen hinweg vieles richtig gemacht haben, dann kommt dort eben viel Vermögen zusammen. Wer zehntausenden Menschen Arbeit gibt, darf gerne auch ein paar Milliarden auf der hohen Kante haben. Meistens ist das Geld ohnehin gar nicht schnell flüssig zu machen, weil es zum Beispiel in Aktien steckt, deren Kurs man ruinieren würde, wenn man plötzlich große Mengen der Papiere verkauft.

Außerdem: Viel Besitz bedeutet auch viel Verantwortung. Solche Leute schlafen womöglich schlechter als ein Normalbürger, weil sie viel mehr zu verlieren haben. Nun will ich nicht sagen, dass ein mittelloser SGBII-Leistungsempfänger besser schläft, das wäre zynisch. Aber diese pauschalen Aussagen zur Vermögensverteilung helfen niemandem weiter. Manche Leute können auch einfach nicht mit Geld umgehen. Die sind nach kurzer Zeit wieder pleite, egal wie viel Geld sie vorher mal bekommen haben.
An dem was Du sagst sind sicher einige Punkte die stimmen. Aber du argumentierst, eventuell unbewußt, um den Staus Quo der für Dich, (unterstelle ich mal) vorteilhaft ist, zu halten. Wo ist da die gesellschaftliche Gerechtigkeit, wenn eine Krankenpflegerin, die aus einem Haushalt kommt der deutlich unterhalb des Durchschnittseinkommens liegt, Vollzeit arbeitet und trotzdem nur den Bruchteil dessen verdient was ein Kind reicher und gut vernetzter Eltern aufgrund deren Beziehungen und seines "Stallgeruchs" an Einkommen erzielen kann. Was ich sage will ist das durch die staatlich geförderte Zementierung der riesigen Einkommensunterschiede, dieses Land auch an innerem Zusammenhalt verliert und damit letztlich auch Verhältnisse wie in Sachsen wo die staatliche Autorität in Abrede gestellt wird, befördert.
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acrossthewire
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von acrossthewire » Fr 31 Aug, 2018 14:45

Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:36

Danach lebt es sich allerdings viel entspannter.:-)
Oder auch nicht - Siehe Frank B.
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Pianist
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Pianist » Fr 31 Aug, 2018 14:48

Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:36
Und irgendwann begreifst du, das du völlig bedeutungslos bist, und überhaupt nichts machen und ausrichten kannst in der Welt. Und das es völlig wumpe ist auf wie viel zu verzichtest, was du kaufs oder nicht kaufst, und wie viel du für irgendwas zahlst, du machst einfach keinen Unterschied.
Aber wenn das jeder so sehen würde, gäbe es ja nie irgendwelche Fortschritte. Ich meine schon, dass es sich lohnt, bestimmte Dinge anzupacken. Beispiel Ozonloch. Da wurden die FCKW als maßgebliche Verursacher identifiziert und in relativ kurzer Zeit weltweit verboten. Ergebnis: Das Ozonloch ist merklich kleiner geworden. Nun kann man zwar behaupten, dass das auch ohne den FCKW-Verzicht durch natürliche Zyklen passiert sein kann, aber ganz sicher wird man das nicht sagen können. Oder Beispiel Kleidung: Das Bewusstsein der Menschen hat deutlich zugenommen, und damit auch der Druck auf die Modebranche, über die gesamte Wertschöpfungskette für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Vermutlich zurückzuführen auf ein einziges Foto von einem einzigen Kleidungsstück mit einem KIK-Logo in einer abgebrannten Fabrik mit vielen Todesopfern. Manchmal braucht man eben solche Auslöser.

Von daher: Doch, Dinge können besser werden. Zum Glück.
acrossthewire hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:43
An dem was Du sagst sind sicher einige Punkte die stimmen. Aber du argumentierst, eventuell unbewußt, um den Staus Quo der für Dich, (unterstelle ich mal) vorteilhaft ist, zu halten. Wo ist da die gesellschaftliche Gerechtigkeit, wenn eine Krankenpflegerin, die aus einem Haushalt kommt der deutlich unterhalb des Durchschnittseinkommens liegt, Vollzeit arbeitet und trotzdem nur den Bruchteil dessen verdient was ein Kind reicher und gut vernetzter Eltern aufgrund deren Beziehungen und seines "Stallgeruchs" an Einkommen erzielen kann. Was ich sage will ist das durch die staatlich geförderte Zementierung der riesigen Einkommensunterschiede, dieses Land auch an innerem Zusammenhalt verliert und damit letztlich auch Verhältnisse wie in Sachsen wo die staatliche Autorität in Abrede gestellt wird, befördert.
Also ich bin ein totaler Fan von Besitzstandswahrung und daher zum Beispiel strikt gegen sowas wie Erbschafts- und Vermögenssteuer. Das Geld muss in den Familien bleiben. Übrigens der einzige Punkt, wo ich mit der AfD einer Meinung bin. Das bedeutet ja nicht, dass die Krankenschwester in Armut leben soll. Wer vollzeitmäßig arbeitet, soll zumindest so viel verdienen, dass er oder sie davon leben kann, ohne aufstocken zu müssen. Und das ist nun wieder der einzige Punkt, wo ich mit der Linkspartei einer Meinung bin. Ich glaube jedenfalls nicht daran, dass es einer Friseurin auch nur einen Deut besser ginge, wenn Hasso Plattner eine Milliarde weniger hätte. Im Gegenteil: Solche Leute spenden und stiften überdurchschnittlich viel Geld und fördern damit auch wieder Aufstiegschancen.

Matthias
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Zuletzt geändert von Pianist am Fr 31 Aug, 2018 14:53, insgesamt 1-mal geändert.




Frank B.
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Frank B. » Fr 31 Aug, 2018 14:53

Republikflüchtling und Schießbefehl waren ja zwei sich gegenüber liegende Dinge. Das erste war ein Drang nach Freiheit und das zweite die Reaktion des Staates. Es war nach heutiger Deutung Mord auf Befehl. Viele haben geschossen aus tiefer Überzeugung wie auch eine Generation früher viele aus Überzeugung KZs bewacht haben. Die Geschichte und die nachfolgenden Systeme haben ihr Urteil darüber gesprochen. Es wäre aber wahrscheinlich anders ausgefallen, wenn die jeweiligen Systeme Bestand gehabt hätten. Und ich sage euch, viele von euch wären auch dabei gewesen beim Schießen oder Bewachen. Das ist für mich fakt.
Ich meine, mit der gleichen Begeisterung wie einige von euch die Demos in Chemnitz niederknüppeln oder gleich niederschießen wollten, mit der gleichen Begeisterung wärt ihr in den Krieg gezogen und mit gleicher Überzeugung hättet ihr auf Republikflüchtlinge geschossen. Ihr hattet weitestgehend die Gnade, nicht in einem totalitären System aufzuwachsen und wenn ihrs wärt, wäre lange nicht erwiesen, dass ihrs nicht gestützt hättet.
Ich weiß, was es bedeutet, mit einer Bibel im Spint bei der NVA "erwischt" zu werden. Ich habe Charaktere studieren können. Und doch versuche ich niemanden von vorn herein zu verurteilen. Aber ich bin auch nicht bereit, jede Idiotie mehr mitzumachen. Wo ich spüre, es läuft nach meiner Ansicht was schief, sag ich das hin und wieder, auch wenn ich Gegenwind bekomme. Ich bin wahrlich kein sehr mutiger Mensch und meine Erlebnisse sind im Vergleich zu anderen lächerlich gering gewesen, aber ich habe eine Diktatur durchlebt und stellenweise durchlitten und zwar auch mit einer Zeit der Anpassung und des Mitlaufens. Dann aber bin ich meinen Weg gegangen. Ich lasse mir auch nicht von jedem Hanswurst unwidersprochen nationalsozialistisches Gedankengut unterstellen.
Wenn ihr also über KZs, Gettos, Republikflüchtlinge und Schießbefehl nachdenkt, denkt auch daran, wessen Befehlen wir heute folgen, wer überhaupt Befehle zum Töten bekommt und woher!
Wenn heute eine Regierung Gesetze erlässt und sie selbst beugt oder nicht konsequent durchsetzt, leben wir in keiner Demokratie mehr. Wenn dem Volk dauerhaft Dinge gegen seinen Willen auferlegt werden von Politikern, die man praktisch nicht abwählen kann, dann ist Demokratie nur noch ein Schein. Wenn man Urteile nach Anschauung der Person fällt und Straftaten von den einen duldet oder relativiert und bei anderen mit Härte verfolgt, wächst das Gefühl der Ohnmacht. Jahrelang hatten wir miese Wahlbeteiligungen. Das hatte seine Gründe.
Nun läuft das Fass an manchen Stellen über. Aber nicht das überlaufende Wasser ist Schuld, sondern, die es ins Fass gegossen haben.
Ich wurde weiter oben nach meinen Lösungsvorschlägen gefragt. Ich persönlich denke, wir lösen da gar nix mehr. Das Ding ist durch. Das überlaufende Wasser wird über kurz oder lang zu Blut. Es ist nur die Frage, wer am Ende das meiste Blut an den Händen hat. Aber wie gesagt, zwischen Terror und Heldentum liegt nur die rückwirkende Betrachtung der nachfolgenden Generationen.
Wenn es hier noch eine Lösung geben sollte, wird sie auf jeden Fall sehr schmerzhaft.




Funless
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Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Funless » Fr 31 Aug, 2018 14:54

Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:08
Funless hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 13:08

Weder in deinem, noch in meinem oder noch in Frank B.‘s Haushalt gibt es auch nur einen einzigen Gegenstand der nicht zumindest eine Komponente enthält welches auf dem Rücken anderer unfair gefördert/produziert/ausgebeutet wurde.
LOL - da kennst meinen Haushalt schlecht, aber ich versteh schon was du meinst.
Funless hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 13:08

Für unseren Wohlstand müssen andere leiden. So läuft nun mal der Kapitalismus und wir alle in unseren Europa-Gefilden nehmen das wohlwollend in Kauf oder (eigentlich noch schlimmer) verschließen die Augen vor dieser Tatsache. Und dass genau das dann irgendwann Konsequenzen nach sich zieht ist genauso logisch wie unabwendbar. Wir tragen alle die Verantwortung dafür egal ob durch aktives mitmachen, durch mitlaufen oder ignorieren.
Erstes Missverständnis: "müssen andere leiden" - nö die haben einen Job, wenn auch einen beschissenen - beschissene Knochenjobs, bei denen man sich kaputt und krank arbeitet, gabs bei uns auch lange Zeit, das ist kein Alleinstellungsmerkmal, die sind einfach 100 Jahre hintendrann. Wenn wir ihnen den Job jetzt wegnehmen, bleiben sie dann eher da oder wäre das erst recht ein Anreiz zu uns zu kommen?

Zweites Missverständnis "Kapitalismus" - nö das ist überall so, selbst im tiefsten Kommunismus müssen die einen für die anderen leiden.

Drittes Missverständnis: "in Europa" - nö auf der ganzen Welt, wo man es sich leisten kann.

Viertes Missverständnis: "unser Wohlstand"
Wohlstand hat hier nur der, der ihn sich leisten kann - sprich dafür arbeitet. Der angebliche "Wohlstand" wird hier nicht importiert, sondern erarbeitet.
Ja richtig nicht nur in Europa, sondern in der Tat so gut wie überall auf der Welt. Wie ich schon desöfteren schrieb liegt Ausbeutung von Schwächeren eben in der Natur des Menschen. Die weltweit agierenden Konzerne in Ihrer menschenverachtenden wachstumsorientierten Ausbeutung nicht in Form des Konsums ihrer Produkte und Dienstleistungen zu unterstützen wäre schon mal ein Anfang. Und die Leute die 100 Jahre hintendran sind, das ist schon seit 50 Jahren so und in vielen von diesen 100 Jahre hintendran Ländern waren die Umstände vor 50 Jahren "angenehmer", bzw. zumindest "erträglicher" als jetzt. Ich bin wahrlich kein Marxist, jedoch ist *unser* derzeitiges weltumspannendes die-Macht-des-Stärkeren-System krank, korrupt und die Konsequenzen dessen werden uns früher oder später vor die Füße fallen. Und genau das führt zum nächsten Punkt ...
Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:08
Wir nehmen gar nix "in Kauf" oder verschließen die Augen, wir haben schlicht keine Wahl, weils nix anderes zu kaufen gibt. Wir haben dabei auch nichts zu melden, das entscheiden andere für uns. Deshalb tragen "wir" auch keine Verantwortung für irgendwas.
Eben genau da ("Weil es nichts anderes zu kaufen gibt") liegt ja die Wurzel des Übels: das System welches auf Handel, Ertrag und Gewinn basiert. Und sehr wohl haben wir etwas zu melden und könnten diesen Planeten auf einen Schlag sogar zu etwas besseren für alle Menschen machen. Dafür müsste aber jeder von uns bereit sein Opfer zu bringen indem wir die Attribute "Gier" und "Egoismus" loswerden. Das wäre mein Gegenvorschlag und keine Maßnehmen die letztendlich nur dazu dienen den Status Quo aufrecht zu erhalten. Dass das jedoch irgendwann Realität wird ist aber bedauerlicherweise genauso unwahrscheinlich wie dass ich zur Sonne fliege um mir an der Korona eine Zigarette anzuzünden.

Um Agent Smith aus Matrix zu zitieren:
Mankind is a virus!
... so unrecht hat er aus meiner bescheidenen Sicht nicht.
Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:08
Aber ich mach dir nen Vorschlag:
1. Ziehe nach Venezuela in den real existierenden Sozialismus und schau wie das für dich läuft.
2. Kaufe nur noch Gegenstände für die niemand "leiden mußte"
Ich muss nicht nach Venezuela um festzustellen dass "real existierender Sozialismus" weder gut für mich, noch für die Menschheit an sich ist. Und du hast ja bereits bestätigt, dass es so gut wie nichts zu kaufen gibt für die niemand leiden musste zudem ich selber ja ebenfalls ein (ob ich will oder nicht) aktiver Teil dieses kaputten Systems bin.
MfG
Funless

"Glücklich ist, wer vergisst was nicht mehr zu ändern ist."




Pianist
Beiträge: 5469

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Pianist » Fr 31 Aug, 2018 14:57

Frank B. hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:53
Und ich sage euch, viele von euch wären auch dabei gewesen beim Schießen oder Bewachen. Das ist für mich fakt.
Volle Zustimmung. Das ist genau das, was Helmut Kohl damals als "Gnade der späten Geburt" bezeichnet hat und dafür ziemlich angegangen wurde. Meiner Meinung nach hatte er aber vollkommen Recht: Wir sollten und müssen dankbar dafür sein, in einer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft aufzuwachsen, in der wir eben genau nicht in eine solche Situation gebracht werden.

Matthias (und nein, wir müssen heute keine Mistgabeln gegen Politiker oder Flüchtlinge einsetzen, wie eine ehemalige Pegida-Frontfrau gefordert hat)
Filme über Menschen, Politik und Technik.




Frank B.
Beiträge: 7667

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Frank B. » Fr 31 Aug, 2018 15:06

Die Mistgabel war ein Symbol für ausmisten, nicht für erstechen. Wir sollten nicht immer eskalieren. Manchmal reicht es auch, sich über Aussagen anderer Gedanken zu machen, ohne gleich im Dreieck zu springen und Nazi, Nazi zu brüllen.
Nach dem Motto: Haltet den Dieb, er hat noch mein Messer im Rücken.




Frank Glencairn
Beiträge: 7638

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 31 Aug, 2018 15:34

Funless hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:54

Eben genau da ("Weil es nichts anderes zu kaufen gibt") liegt ja die Wurzel des Übels: das System welches auf Handel, Ertrag und Gewinn basiert.
Das Dumme dabei ist, das bisher immer nur Systeme die auf Handel, Ertrag und Gewinn basieren, Wohlstand geschaffen haben.
Jeder Versuch von "Gleichheit", Planwirtschaft und anderen Utopien ist grandios gescheitert.
Funless hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:54


Dafür müsste aber jeder von uns bereit sein Opfer zu bringen indem wir die Attribute "Gier" und "Egoismus" loswerden.
Warum sollen wir Opfer bringen? Abgesehen davon daß die Mehrheit hier froh ist, wenn sie mit der Kohle die ihnen nach Steuern und Abgaben übrig bleibt. bis zum Monatsende hinkommt.
Gerade Afrika ist wort-wörtliche ne Goldgrube, und ne Diamantengrube, und allgemein ne Rohstoffgrube, riesengroß und besteht zu einem guten Teil aus extrem fruchtbaren Böden.
Eigentlich müßte es denen prächtig gehen, im Vergleich mit einem so kleinen und rohstoffarmen Land wie Deutschland, wo wir so gut wie alles importieren müssen. Die haben alle Möglichkeiten und Voraussetzungen, schlagen sich aber entweder lieber gegenseitig den Schädel ein, oder lassen ein korruptes und kriminelles Regime nach dem anderen an die Macht. Das ist aber ein afrikanisches Problem, daß die selbst lösen müssen, wir haben weder das Recht noch die Pflicht uns da einzumischen, Opfer bringen schon gleich gar nicht, die bring ich schon genug fürs Finanzamt.




bubffm
Beiträge: 64

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von bubffm » Fr 31 Aug, 2018 20:55

Jedes Forum hat derzeit seinen Thread wo sich der [Hobby] Nazi heimisch fühlt. Gut das die schweigende Mehrheit „ das Volk“ repräsentiert.




Pianist
Beiträge: 5469

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Pianist » Fr 31 Aug, 2018 21:46

bubffm hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 20:55
Gut das die schweigende Mehrheit „ das Volk“ repräsentiert.
Gut, dass die Mehrheit vernünftig tickt. Schlecht, dass sie schweigt.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




Frank B.
Beiträge: 7667

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Frank B. » Fr 31 Aug, 2018 22:03

Mehrheiten könnt ihr euch ans Knie nageln. Das Problem sind immer Minderheiten.
Die Mehrheit ist die Schafherde, die Wölfe sind die Minderheit. Die Wölfe sind die Jäger und sie bestimmen, was passiert.
Zuletzt geändert von Frank B. am Fr 31 Aug, 2018 22:06, insgesamt 1-mal geändert.




Pianist
Beiträge: 5469

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Pianist » Fr 31 Aug, 2018 22:05

Frank B. hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 22:03
Mehrheiten könnt ihr euch ans Knie nageln. Das Problem sind immer Minderheiten.
Mit welchen Minderheiten haben wir denn mehr Probleme? Mit der Minderheit der Flüchtlinge, von denen sich die meisten anständig benehmen - oder mit der Minderheit der Rechtsextremen, von denen sich die meisten nicht anständig benehmen?

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




Frank B.
Beiträge: 7667

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Frank B. » Fr 31 Aug, 2018 22:07

Wir werden mit beiden Probleme bekommen. Beide Gruppen haben Potential, die Schafe zu reißen. Es gibt zur Zeit viel weniger Rechtsextreme als Flüchtlinge. Aber das kann sich ändern.
Wobei ich wie gesagt nicht gern von Rechtsextremismus rede. Das wird mir zu sehr mit Rechtskonservativ vermischt.




BigT
Beiträge: 13

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von BigT » Sa 01 Sep, 2018 00:41

acrossthewire hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 14:02
Starshine Pictures hat geschrieben:
Fr 31 Aug, 2018 13:29
Ehrlich. Geht die Idee mal ganz nüchtern und frei von „Ich böser Deutscher werde für immer büssen-Emotionen“ durch.
Ich kann Dir dazu nur das sagen. Und das immer wieder.
""
Als im "Exil" geborener und lebender Deutscher hatte ich nie Berührungsängste mit der angesprochenen Vergangenheit. Bücher darüber füllen bei mir ganze Tablare im Regal.
Aber erst kürzlich, vertraute mir meine Mutter (84) fast im Flüsterton an dass der Opa damals ein "politisch Unzuverlässiger" war, weil er mit seinem LKW ein paar jüdischen Familien geholfen hatte mit ihrem Hab und Gut von Rastenburg an die Ostsee zu gelangen.
Und all jene mit etwas historischen Geografiekenntnissen wissen jetzt, wie diese Geschichte zwangläufig endete. Und die Jahre als Flüchtlinge unter Landsleuten... Stoff für die Story, die ich noch schreiben werde.

Es sind Steinzeit-Instinkte die tief in uns allen stecken und das hat auch überhaupt nichts mit Deutschland im Speziellen zu tun. Im Falle der Juden ist es damals einfach auf eine absolut krasse Art und Weise ausgeartet.

Das verpflichtet uns und weitere Nachgeborene sicher nicht zur endlosen Selbstkasteiung, aber ganz sicher und noch für lange Zeit zu glasklarer Wachsamkeit, nicht nur im eigenen Land.




Starshine Pictures
Beiträge: 2127

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Starshine Pictures » Mi 12 Sep, 2018 09:21

Das ist ja spannend ... Da findet man auf dem Arm des Hitlergrüssenden ein RAF Tattoo ... Vielleicht weiss Herr Maaßen ja doch mehr als wir wenn er davon spricht dass er Zweifel an den rechten Hetzjagden von Chemnitz hat. Die Medienmanipulation a la Syrische Gifgasangriffe ist nun vielleicht auch bei uns angekommen?


https://www.t-online.de/-/id_84402720/




lollaa
Beiträge: 13

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von lollaa » Mi 12 Sep, 2018 09:41

Starshine Pictures hat geschrieben:
Mi 12 Sep, 2018 09:21
Das ist ja spannend ... Da findet man auf dem Arm des Hitlergrüssenden ein RAF Tattoo ... Vielleicht weiss Herr Maaßen ja doch mehr als wir wenn er davon spricht dass er Zweifel an den rechten Hetzjagden von Chemnitz hat. Die Medienmanipulation a la Syrische Gifgasangriffe ist nun vielleicht auch bei uns angekommen?


https://www.t-online.de/-/id_84402720/
Fake-Fake-News ;-)

Vielleicht solltes Du den von Dir verlinkten Artikel bis zum Ende durchlesen:
"Die Reporter besuchten auch das Haus, in dem der Mann wohnen soll: Im Hausflur sahen sie zahlreiche neonazistische Aufkleber. Mehrere Nachbarn, mit denen die Reporter sprachen, trugen Kleidungsstücke mit eindeutig neonazistischer Symbolik....Die Reporter kamen zu dem Schluss: „An der Mär vom eingeschleusten Provokateur scheint nicht viel dran zu sein.“

Und das jüdische Restaurant wurde auch von "Provokateueren" angegriffen?

Und die vielstimmigen Sprechchöre, die "frei, sozial, national" anstimmten?

Abgesehen davon wurden auf den Demos zahlreiche bekannte Neonazis eindeutig identifiziert...




Starshine Pictures
Beiträge: 2127

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Starshine Pictures » Mi 12 Sep, 2018 10:28

lollaa hat geschrieben:
Mi 12 Sep, 2018 09:41
Starshine Pictures hat geschrieben:
Mi 12 Sep, 2018 09:21
Das ist ja spannend ... Da findet man auf dem Arm des Hitlergrüssenden ein RAF Tattoo ... Vielleicht weiss Herr Maaßen ja doch mehr als wir wenn er davon spricht dass er Zweifel an den rechten Hetzjagden von Chemnitz hat. Die Medienmanipulation a la Syrische Gifgasangriffe ist nun vielleicht auch bei uns angekommen?


https://www.t-online.de/-/id_84402720/
Fake-Fake-News ;-)

Vielleicht solltes Du den von Dir verlinkten Artikel bis zum Ende durchlesen:
"Die Reporter besuchten auch das Haus, in dem der Mann wohnen soll: Im Hausflur sahen sie zahlreiche neonazistische Aufkleber. Mehrere Nachbarn, mit denen die Reporter sprachen, trugen Kleidungsstücke mit eindeutig neonazistischer Symbolik....Die Reporter kamen zu dem Schluss: „An der Mär vom eingeschleusten Provokateur scheint nicht viel dran zu sein.“

Und das jüdische Restaurant wurde auch von "Provokateueren" angegriffen?

Und die vielstimmigen Sprechchöre, die "frei, sozial, national" anstimmten?

Abgesehen davon wurden auf den Demos zahlreiche bekannte Neonazis eindeutig identifiziert...

Ich gebe dir Recht, ich habe den Artikel tatsächlich nur überflogen. Nun habe ich mir noch mal etwas Zeit genommen und komme zum selben Schluss wie du. Auch der im Artikel verlinkte Beitrag von „Akte 2018“ ist eindrücklich, auch wenn sehr viel mehr Zeit dem Rechten Spektrum gewidmet wurde als den Linksradikalen. Was können wir daraus lernen? Dass wir eigentlich gar nichts wissen.




Jörg
Beiträge: 6054

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Jörg » Mi 12 Sep, 2018 10:52

Was können wir daraus lernen? Dass wir eigentlich gar nichts wissen.
was heißt wir??
Du reißt hier permanent die Klappe auf und verbreitest Unsinn.
Frei nach Dieter Nuhr: wenn man schon nix weiß, einfach mal die Klappe halten.

Ich habe keinerlei Verständnis für Deutungsversuche oder Rechtfertigungen solcher Auswüchse,
wie sie in D seit Jahrzehnten ausufern.

btw das RAF Tattoo: noch die Geschichte von RA Horst Mahler im Kopf?




Frank B.
Beiträge: 7667

Re: Ein trauriges Stück Geschichte jährt sich mal wieder

Beitrag von Frank B. » Mi 12 Sep, 2018 11:11

lollaa hat geschrieben:
Mi 12 Sep, 2018 09:41
Starshine Pictures hat geschrieben:
Mi 12 Sep, 2018 09:21
Das ist ja spannend ... Da findet man auf dem Arm des Hitlergrüssenden ein RAF Tattoo ... Vielleicht weiss Herr Maaßen ja doch mehr als wir wenn er davon spricht dass er Zweifel an den rechten Hetzjagden von Chemnitz hat. Die Medienmanipulation a la Syrische Gifgasangriffe ist nun vielleicht auch bei uns angekommen?


https://www.t-online.de/-/id_84402720/
Fake-Fake-News ;-)

Vielleicht solltes Du den von Dir verlinkten Artikel bis zum Ende durchlesen:
"Die Reporter besuchten auch das Haus, in dem der Mann wohnen soll: Im Hausflur sahen sie zahlreiche neonazistische Aufkleber. Mehrere Nachbarn, mit denen die Reporter sprachen, trugen Kleidungsstücke mit eindeutig neonazistischer Symbolik....Die Reporter kamen zu dem Schluss: „An der Mär vom eingeschleusten Provokateur scheint nicht viel dran zu sein.“

Und das jüdische Restaurant wurde auch von "Provokateueren" angegriffen?

Und die vielstimmigen Sprechchöre, die "frei, sozial, national" anstimmten?

Abgesehen davon wurden auf den Demos zahlreiche bekannte Neonazis eindeutig identifiziert...
Das ist lachhaft. Was "Reporter identifizieren", interessiert den Klempner. Sie lügen und biegen zurecht. Das hat Chemnitz gezeigt.
Außer die Neonazis ist niemand so judenfeindlich wie die Antifa oder viele Muslime. Das war ein jüdisches Restaurant, bzw. sein Besitzer. Wer ihn auch immer angegriffen hat, ist ein Judenhasser, ob nun Nazi oder Antifa. Auf alle Fälle hat ihn nicht die AfD oder Pegida angegriffen, denn die haben sich niemals antijudaistisch betätigt und geäußert. Einzelne Personen vielleicht, die dann aber nicht die Meinung der Partei oder die Bewegung abbilden. Hier wird auch immer fälschlich von Antisemitismus geredet. Araber sind m.W. aber auch Semiten. Wenn also muslimische Araber gegen Juden vorgehen irgendwo auf der Welt, was, wie wir wissen, nicht selten ist, kann es kein Antisemitismus sein, sondern es handelt sich um Antijudaismus. Und der ist verbreitet im nationalsozialistischen wie im sozialistischen Spektrum und in der islamischen Welt.

Und wer nationalsozialistisch mit rechts-konservativ in einen Topf wirft, ist m.E. mit Verlaub ein Depp. Dann wären Sophie Scholl und Stauffenberg auch Nazis. Sozialisten waren sie nämlich nicht.




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