Überraschenderweise sind die RAM-Preise zum ersten Mal seit dem Beginn der Speicherkrise gerade gefallen. Amerikanische Medien berichten von drastischen Preissenkungen be... Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten: Huch, die RAM-Preise sinken - vorerst
Chipkrise: Sony kann keine Speicherkarten mehr liefern
Nach Festplatten und Arbeitsspeicher trifft es jetzt die beliebten SD-Karten. Engpässe und steigende Preise sind die logische Folge
rabe131 hat geschrieben: ↑Mo 30 Mär, 2026 12:45
Zeitungsmeldung:
Chipkrise: Sony kann keine Speicherkarten mehr liefern
Nach Festplatten und Arbeitsspeicher trifft es jetzt die beliebten SD-Karten. Engpässe und steigende Preise sind die logische Folge
Jott hat geschrieben: ↑Mo 30 Mär, 2026 13:15
Und Geheimtipp: man kann Speicherkarten sogar löschen und jahrelang immer wieder neu verwenden. Magic.
Im Prinzip natürlich ja, wenn es sich aber um einfache SD Karten handelt, behalte ich sie einfach gerne als zusätzliches Backup.
Keine so gute Idee. Flash-Speicher verlieren ihre Daten, wenn sie ungebraucht herumliegen.
(Als @Jott seinen Beitrag oben postete, juckte es mir in den Fingern zu antworten, dass viele Oldschool-Videographen tatsächlich so arbeiten, einfach weil sie das noch von ihren Bändern gewohnt sind. Aber mir hätte ja niemand geglaubt...)
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip
TheBubble hat geschrieben: ↑Mo 30 Mär, 2026 16:59
Im Prinzip natürlich ja, wenn es sich aber um einfache SD Karten handelt, behalte ich sie einfach gerne als zusätzliches Backup.
Keine so gute Idee. Flash-Speicher verlieren ihre Daten, wenn sie ungebraucht herumliegen.
Das weiß ich, allerdings geschieht das auch nicht sofort (d.h. innerhalb von Monaten). Ich reche schon damit, dass die Daten über ein Jahr durchhalten, sogar eher länger. Und falls einmal doch nicht: Es war ohnehin nur ein zusätzliches Backup.
Rein anekdotisch: Ich konnte alte SD Karten nach über 10 Jahren noch auslesen.
TheBubble hat geschrieben: ↑Mo 30 Mär, 2026 16:59
Im Prinzip natürlich ja, wenn es sich aber um einfache SD Karten handelt, behalte ich sie einfach gerne als zusätzliches Backup.
Keine so gute Idee. Flash-Speicher verlieren ihre Daten, wenn sie ungebraucht herumliegen.
(Als @Jott seinen Beitrag oben postete, juckte es mir in den Fingern zu antworten, dass viele Oldschool-Videographen tatsächlich so arbeiten, einfach weil sie das noch von ihren Bändern gewohnt sind. Aber mir hätte ja niemand geglaubt...)
Ich gestehe, das mache ich immer so und es hat mir schon mindestens einmal ein Projekt gerettet. Habe hier zudem noch einen USB-Stick von 2004 mit meiner Diplomarbeit drauf, den wollte der Prof nicht annehmen, weil er auf einen Papierausdruck bestand. Auf dem schau ich alle paar Jahre spaßeshalber nach, ob die Datei noch lesbar ist. Bis jetzt kein Problem. ))
Ich hab auch einige USB Sticks mit älteren Daten drauf, bis heute null Problem.
Die Fragen sind,
wie oft muss man die einstecken bis die Daten dann weg sind ?
Wie lange dürfen die unbenutzt herumliegen ?
Übersicht mit KI
Daten auf einem USB-Stick halten ohne Stromversorgung typischerweise
10 bis 30 Jahre. Die tatsächliche Lebensdauer hängt stark von der Qualität des Flash-Speichers, der Häufigkeit der Schreibvorgänge und den Lagerbedingungen (idealerweise kühl und trocken) ab. Nach mehreren Jahren ohne Strom kann es zu Datenverlusten kommen, da die elektrische Ladung in den Speicherzellen langsam abnimmt.
Laut einer Heise-Meldung von heute ist keine Ende der Krise in Sicht und werden die Preise für Speicher demnächst "rasant" steigen:
Der auf Speicher spezialisierte Marktbeobachter Trendforce erwartet, dass konventionelles DRAM im zweiten Quartal 2026 durchschnittlich 58 bis 63 Prozent teurer wird. [...] NAND-Flash für SSDs soll im selben Zeitraum 70 bis 75 Prozent teurer werden.
Diese Preissteigerungen kommen auf die bisherigen Anpassungen obendrauf. Für das jetzt endende erste Quartal 2026 rechnet der Marktbeobachter mit einem besonders steilen Anstieg: bis zu 98 Prozent bei DRAM und 90 Prozent bei NAND-Flash.
Kein Ende in Sicht: Samsung verlangt noch einmal 30 % mehr für DRAM
Der große Bedarf an Hardware für künstliche Intelligenz hat weitere Folgen für Endverbraucher. Nachdem sich die Kosten für Arbeitsspeicher im ersten Quartal 2026 bereits verdoppelt hatten, hebt Samsung seine DRAM-Preise nun erneut spürbar an.
Hohe Preise bringen hohe Margen
Nach vorläufigen Zahlen stieg der operative Gewinn im Zeitraum Januar bis März auf rund 37,9 Milliarden Dollar. Das ist ein Plus von 755 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ein neuer Rekordwert. Auch der Umsatz legte kräftig zu und erreichte etwa 88,3 Milliarden Dollar. Experten hatten im Vorfeld mit deutlich niedrigeren Zahlen gerechnet, wie Bloomberg berichtet.
Wer aktuell einen Mac mini oder Mac Studio bei Apple bestellt, muss sich auf ungewöhnlich lange Wartezeiten einstellen. Je nach Ausstattung – vor allem bei mehr Arbeitsspeicher – können Lieferzeiten von mehreren Monaten anfallen. Grund dafür ist ein weltweiter Engpass bei RAM-Chips, der durch die hohe Nachfrage im KI-Bereich zusätzlich verschärft wird.
Einige Beispiele:
Mac mini mit M4 Pro und 64 GB RAM: bis zu 16 bis 18 Wochen Lieferzeit
Mac Studio mit M3 Ultra und 256 GB RAM: bis zu 4 bis 5 Monate
selbst Basismodelle: teils rund ein Monat Wartezeit
Laut der Marktfoschungsfirma Gartner werden die Speicher-Preise erst Ende 2027/im Jahr 2028 wieder sinken:
"In den kommenden Monaten sollen die Preise für RAM und Flash besonders stark zulegen, dann schwäche sich die Teuerungsrate wohl ab. Doch erst spät im Jahr 2027 sei mit 'nennenswerten' Rückgängen der Preise zu rechnen."
Jährlich mustern südkoreanische Ämter etwa 80.000 Rechner aus. Künftig soll rund die Hälfte davon aufbereitet und an Bedürftige verteilt werden, was einen deutlich höheren Anteil darstellt als bisher. Bis Ende 2025 sind bereits mehr als vier Millionen Geräte an das Bildungssystem übergeben worden
Heise mit einem bitteren Kommentar zur Speicherkrise: "Unser Abstieg in die Bedeutungslosigkeit", bezogen auf Europa:
Bei der Vorstellung der deutschen Rechenzentrumsstrategie am 18. März durch zwei Bundesminister war von der Energie bis zur Gewerbesteuer alles ein Thema, nur die Hardware nicht. DRAM, SRAM, Flashspeicher und Festplatten sind teuer wie nie und schwer zu bekommen. Alternativen aus heimischer Produktion sucht man inzwischen vergeblich. [...]
Zentraleuropa hat sich binnen einer Generation vom industriellen Komplettanbieter über das Ingenieurbüro der Welt zum reinen Absatzmarkt für fernöstliche Elektronikprodukte gewandelt. Nixdorf und AEG-Telefunken sind längst Industriegeschichte. Wer Zweifel ob der Sinnhaftigkeit der Selbstverzwergung anmeldete, galt als Abtrünniger der Globalisierung. Der Kunde sei König und die Preise kennen nur den Weg nach unten. Bis nur noch quersubventionierte Staatsunternehmen als Anbieter übrig sind. Als eine der letzten Fabrikationsstätten schloss Fujitsu-Siemens 2008 sein blitzsauberes und technisch hochstehendes Werk für PCs und Server in Augsburg. Ein Marktsegment zu verlassen, geht ganz schnell. Später wieder einzusteigen, ist trotz Subventionsmilliarden vom Staat nahezu unmöglich. Das zeigt der Investorenhickhack in Magdeburg und Dresden.
Stellt sich nun die Frage: gehts den Asiaten besser, oder sind die nur später dran ?
Südkorea bietet einen sehr hohen Lebensstandard mit exzellenter Infrastruktur, hoher Sicherheit und fortschrittlicher Technologie, oft bei niedrigeren Lebenshaltungskosten als in Deutschland (ca. 29% günstiger). Allerdings prägen extremer Leistungsdruck, hohe Immobilienpreise, lange Arbeitszeiten und eine angespannte demografische Lage (niedrigste Geburtenrate der Welt) den Alltag.
Wichtige Aspekte des Lebensstandards:
Lebenshaltungskosten & Wohnen: Während das Leben im Schnitt günstiger ist, sind die Wohnkosten, besonders in Seoul, sehr hoch und der Wohnraum oft begrenzt. Ein Single benötigt im Schnitt ca. 1.160 € bis 1.450 € monatlich.
Arbeitskultur:
Es herrscht eine extrem harte Arbeitskultur (durchschnittlich ca. 1.900 Stunden/Jahr). Die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern ist die größte unter den entwickelten Ländern.
Bildung & Soziales: Das Bildungsniveau ist sehr hoch, aber mit enormem Druck durch private Nachhilfe verbunden. Die medizinische Versorgung ist exzellent.
Sicherheit: Südkorea gilt als eines der sichersten Länder der Welt.
Lebensqualität: Trotz des hohen materiellen Lebensstandards ist die allgemeine Lebenszufriedenheit laut Berichten aufgrund von sozialem Druck und geringer Work-Life-Balance eher niedrig.
Die demografische Krise, geprägt von einer Geburtenrate von 0,68 bis 0,72 (2023/2024), stellt eine massive Herausforderung für das Sozialsystem dar.
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