/// DV FAQ

Frage:

VOB nach MPEG wandeln






Antwort:

Dazu sind folgende Schritte notwendig:
1)
Rip der DVD auf die Festplatte, Einschränkung des Bereichs der DVD, den man haben will (wie z.B. nur eine best. Szene) und Beschränkung auf die wirklich benötigten Streams innerhalb der VOB, z.B. nur der deutschen Sprachversion.
Das alles erledigt die Freeware 'DVD Shrink' im Re-Author-Modus. Ergebnis ist eine DVD-Struktur in einem ausgewählten Ordner auf einer Festplatte (den man so auch direkt wieder auf eine DVD brennen könnte). Wenn man unter Video "no compression" angewählt läßt (Default), wird ohne Qualitätsverlußt einfach nur kopiert.

2)
Das Herauslösen des Videostreams aus der neu erzeugten VOB. Dafür gibt's mehrere Möglichkeiten. Ich empfehle TMPGEnc: File, MPEG Tools, Demultiplex. Die VOB öffnen, in der nun angezeigten Streamlist einen Doppelklick auf den Videostream. Ergebnis ist i.d. Regel eine Videodatei im MPEG-2 Format mit der Dateiendung *.m2v.

3)
bei ac3-Audio:

entweder:
Transkodierung des in der VOB enthaltenen ac3-Audiostreams in ein Stereo MPEG-1 Layer 2 System File (für MPEG-2 Version 1996). Ich mache das in 2 Schritten: a) Öffnen der VOB, diesmal mit VirtualDubMod (einer Modifikation von VD: www.virtualdubmod.sf.net ). Nun 'Streams, Stream List, Save Wav' auswählen. Ergebnis ist eine unkomprimierte Stereo-Datei mit der Endung *.wav. b) mp2-Encoding: Das läßt sich z.B. mit der Freeware CDex erledigen ( www.pcmedixwebs.com/cdex.htm ).

oder:
Herauslösen (Demultiplexen) des ac3-Audiostreams aus der VOB (für MPEG-2 Version 1997 / zur Erhaltung des Mehrkanaltons). Das funktioniert ebenfalls mit mehreren Programmen, wir bleiben hier bei TMPGEnc. Wie in Schritt 1 erläutert, diesmal den Doppelklick auf den ac3-Stream. Ergebnis ist eine Datei mit der Dateiendung *.ac3


4)
Multiplexing der *.m2v- und der *.mp2-Datei bzw. der *.ac3-Datei zu einem gültigen MPEG Program File. Das erledigt wieder mal TMPGEnc (File, MPEG Tools, Multiplex - als "Type" MPEG-2 Program (VBR) anwählen!). Eine ältere Version von TMPG, deren MPEG-2-Fähigkeiten nicht nach 14 oder 30 Tagen ablaufen, gibt's irgendwo im Donwloadbereich dieser Website.

Anmerkung:
Wenn jemand einen einfacheren Weg kennt, der ebenfalls ohne Neukomprimierung des Bildes und nur mit Freeware auskommt, aktualisiert diese FAQ bitte! Eine VOB einfach in *.mpeg oder *.mpg umzubenennen, kommt dabei nicht in Frage, da die Dateistruktur unterschiedlich ist!

Peter



31 Oktober 2002 - Autor(en): Peter D.
















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update am 13.Dezember 2018 - 18:00
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