ruessel
Beiträge: 10547

DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von ruessel »

BCO.c9768db3-485f-49bb-8234-efd099b0ada8.png

Ich hatte ein konstruktives Gespräch mit der KI ;-)
Übliche Tauchgehäuse funktionieren nicht als Regenschutz, die Kamera überhitzt wegen dem fehlenden Wasser. Auch war ein Einwand, Bildschirm hochkant wie üblich bei Tauchgehäusen reduziert die Videoauflösung. Darauf hin entwickelte die KI das Regen/Schneegehäuse gedruckt aus stabilen PETG. Für die Optik wird ein normaler Fotofilter aufgedreht und kann auch gegen Polfilter gewechselt werden. Hier ist noch der Fehler, die Optik schaut zur verkehrten Seite, ich möchte nicht mich filmen.... lässt sich ändern.

Wie wird das Ganze regenfest?
A) Tropfkanten
An allen Kanten kleine Überstände (2–3 mm), damit Wasser abgeleitet wird.

B) Überlappende Gehäuseteile
Wie bei Outdoor‑Elektronik:
keine geraden Öffnungen für die Lüftung
stattdessen „Labyrinth‑Kanten“
Wasser kann rein physikalisch nicht eindringen

Ein erstes KI Konzept..... irgendwas außer Stativgewinde vergessen?
Gruss vom Ruessel
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



ruessel
Beiträge: 10547

Re: DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von ruessel »

Mit diesem Projekt kommt die KI zur Zeit an ihre Grenzen. Sie versteht das filmen nicht wirklich, wenn ich wünsche, dass ein Stativgewinde am Boden des Gehäuses platziert werden soll, kommt es unter dem Bildschirm. Auch bekomme ich die KI nicht dazu, das Objektiv um 180 Grad zu drehen, sie orientiert sich scheinbar an die bestehenden Tauchgehäusen, sie werden immer im Selfimodus auf Bilder veröffentlicht. Die KI versteht nicht, das der Bildschirm zum Filmausschnitt beurteilen benutzt wird und das Objektiv das Motiv anvisiert - mein Respekt der KI Technik ist wieder kräftig gesunken ;-)
Auch sind die generierten 3D Modelle keinesfalls fehlerfrei, es muss so viel nachgearbeitet werden, da kann ich es gleich selber machen. Auch das leichte öffnen und verschließen der Gehäusehälften ohne Schrauben/Werkzeug bekommt die KI nicht hin, sie möchte Moosgummi und Rastnasen konstruieren. Klar, einmal schließen und öffnen klappt vielleicht noch, nach ein paar mal Bewegen fallen sie aus PETG aber gebrochen ab oder nutzen schnell ab. Daraufhin wollte die KI Edelstahlverschlüsse einfügen...... die es nicht in der realen Welt zu kaufen gibt. Schade.

Da muss man(n) selber Hand anlegen. Ich überlege ein billiges Tauchgehäuse Pocket3 einfach umzubauen oder warten bis es für 30,- ein Pocket 4 Gehäuse gibt, kann ja nicht mehr zu lange dauern. Dort stimmen dann wenigstens die Schalterabstände. Es müssen dann nur noch Belüftungsbohrungen hinein und diese mit 3D Druckteile Regenwasserblenden wieder verklebt werden und Ausschnitte für den verdrehten Monitor geschlossen werden - ist vielleicht wesentlich unkomplizierter.
Gruss vom Ruessel



Tscheckoff
Beiträge: 1426

Re: DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von Tscheckoff »

Grundsätzlich würde schon ein Tauchgehäuse der aktuellen Bauweise helfen bei der das Display bei Bedarf auch quer sein darf (man kann dann beim Einbau entscheiden - Quer oder aufrecht lassen und fertig). Ich denke, die meisten Herstellen haben nur darauf verzichtet, da das Gehäuse dann weniger "griffig" ist unter Wasser durch die kleine Bauform (wenn das Display quer läge innen). Kann man aber umgehen, wenn das ganze z.B. für die Pocket 3 / 4 + zusätzlichem Akkugriff gebaut werden würde. Dann wäre das Gehäuse wieder mehr als lang genug um es gut greifen zu können auch bei quer gestelltem Display.

Btw.: Grundsätzlich reicht für outdoor (fix montiert) auch ein Dome über der Kamera. Solange es überstehende Kanten hat (und Spitzschutz / Gitter gegen Ungezifer an der Unterseite z.B.) ist das kein Problem. Auch aktive Kühlung / Lüftung ist machbar bei solchen Lösungen z.B. wenn der Dome groß genug ist. So etwas macht aber natürlich nur stationär Sinn. Mobil ist dann ein Gehäuse wie das Tauchgehäuse wieder sinnvoller (+ Gehäuse öffnen zwischen den Takes). Wenn es nicht GANZ dicht sein muss, könnte man einen Teil raus fräsen für Lüftungs-Löcher oder sogar aktiv kühlen mit nem kleinen Lüfter - Auch ne Option. Eines ist aber auch leider Fakt / sollte man bedenken - Ton direkt von der Pocket ist in solchen Lösungen immer schlecht bis gar nicht verwendbar. ^^ - Komplett separater Ton (2. Gerät) oder die externen Bluetooth-Mikros sind dann wohl Pflicht so oder so. Nicht ohne Grund bin ich schon mal bei klassischen Überwachungs-Kameras gelandet (für Tennis Live-Streams). Wasserdicht, liefern bereits sehr gute Auflösung (4k30 oder oversampeltes 1080P sind heute Standard), sind temperaturstabil und liefern über wasserdichte Mikrofon-Kapseln Ton der gut genug für solche Anwendungen ist. LG
Falls sich wer für zu lange Technik-Videos interessiert ^^: https://www.youtube.com/user/AustrianGeek
Zur Info: Mit (*) markierte bzw. "amzn.to"-Links sind Affiliate- bzw. Werbelinks (!)



ruessel
Beiträge: 10547

Re: DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von ruessel »

Ich habe auch darüber nachgedacht. So ein wettergehäuse sollte schlang und einfach gehalten sein. Im Moment bin ich gedanklich angelehnt an das Tauchgehäuse der ersten Pocket. Die Kamera reinstecken, Deckel drauf drehen - Fertig. Würde sich auch ohne bewegliche Teile gut drucken lassen. Ein Dome lehne ich ab, unter Wasser wird das gehen aber an Land gibt es Spiegelungen. Auch können keine klaren Scheiben gedruckt werden. Es muss also immer ein UV-Filter für den Durchblick bei DIY her halten.

Bild
Gruss vom Ruessel



ruessel
Beiträge: 10547

Re: DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von ruessel »

Gerade gefunden:




ich habe jetzt das erste Pocket4 Tauchgehäuse in China bestellt, das baue ich für Monitor horizontal um, die Löcher können gleich die "Lüftung" bei Regen übernehmen.


https://www.ebay.de/itm/397871449915?_t ... 26.m162918

Bild
Gruss vom Ruessel



ruessel
Beiträge: 10547

Re: DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4

Beitrag von ruessel »

Heute morgen war der Status des Unterwassergehäuses: Export Customs Declaration Completed
Es dauert und dauert....... ich kann es gar nicht mehr erwarten, um zu schauen ob ein breiter Monitor da machbar ist. Meine kleine Flex ist jedenfalls schon startklar um kleine Bereiche der Wand zu entfernen.
Was mir noch eingefallen ist, funktioniert dieses spezielle Gehäuse überhaupt über Wasser? Was ist mit Spiegellungen von hellen Himmelbereichen? Oder Lichtern? War ja schon von einen Dome weiter oben bemerkbar.
Also, wenn das Gehäuse vor Ort ist, erst einmal ein paar Probeaufnahmen mit der Pocket machen und kritisch auf Spiegelungen achten. Zur Not benutze ich dann das Tauchgehäuse zum Tauchen in der Badewanne ;-)
Gruss vom Ruessel



 Aktuelle Beiträge [alle Foren]
 
» Panasonic Lumix L10 - Kompaktkamera mit GH7-Sensor und V-Log vorgestellt
von dienstag_01 - Do 1:44
» Roland Emmerich im Interview - KI ist eine Chance für Hollywood
von moowy_mäkka - Do 1:35
» CANON stellt EOS R6 V und RF 20-50mm F4 als PowerZoom-Kombination vor
von iasi - Mi 23:26
» Sony A7R VI vorgestellt mit 66,8MP, Dual Gain und bis zu 120min 8K-Videoaufnahme
von j.t.jefferson - Mi 22:35
» Videostativ für Lumix S5II
von cantsin - Mi 20:00
» Was schaust Du gerade?
von 7River - Mi 18:45
» Panasonic LUMIX Lab App 3.0.0 bringt u.a. LUMIX Firmware-Updates per App
von -paleface- - Mi 15:13
» ZineControl - Monitoring und Fernsteuerung per App für die Nikon ZR
von stip - Mi 12:56
» DIY: Ki und Ideenfindung für eine Grafikmaschine
von ruessel - Mi 8:43
» Sony A7R6 offizielles release
von TomStg - Mi 8:03
» Insta360 Luna Ultra mit dualer 8K-Kamera und abnehmbarem Display geleakt
von berlin123 - Di 18:39
» DIY Soundsucher: Scanner für Ultrasoundaufnahmen bis 100 kHz
von ruessel - Di 18:23
» FILMFEST MÜNCHEN
von soulbrother - Di 13:34
» Thypoch Voyager 24–50mm F2.8 AF für Sony E-Mount angekündigt
von soulbrother - Di 13:31
» Must-See-Action-Highlight des Jahres 2026
von Darth Schneider - Di 13:28
» DIY: digitales aber analoges VU-Meter
von ruessel - Di 10:22
» DJI Osmo Pocket 4P mit Dual-Kamera und 3x Zoom kommt am 14. Mai - nach Cannes
von Darth Schneider - Di 6:28
» SD+HD Bearbeitung/Restauration/Digitalisierung mit VD1/2
von Jens65 - Di 2:32
» EvrBridge - Automatisches Kamera-Metadaten-Management für DaVinci Resolve
von CameraRick - Di 1:04
» Speicherkrise x2 - Nach dem RAM werden jetzt auch Festplatten knapp und teuer
von Blackbox - Mo 22:38
» Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?
von Bildlauf - Mo 21:51
» Netflix auf dem Weg zur KI-Synchronisierung?
von Jott - Mo 21:26
» Neumann BCM 104 Mikrofon (Podcast, Gesang)
von KaremAlbash - Mo 17:29
» Sigma18-35 mm 1.8 - Studiolinse, Canon-Mount
von KaremAlbash - Mo 16:55
» Flusskreuzfahrt, Teil 2: Bremen
von 7River - Mo 16:23
» NETZWERKEN für Schauspieler/Filmemacher mit ANDREA LAMBSDORFF
von Nigma1313 - Mo 15:09
» Christopher Nolans "The Odyssey" - offizieller Trailer
von iasi - Mo 14:53
» Atomos USB4 CFexpress Typ B Kartenleser mit 40 Gbit/s für schnellen Ingest
von cantsin - Mo 11:19
» bmCAM PrepMeister - Das Schweizer Taschenmesser für die BMD Kamera-Vorbereitung
von freezer - Mo 2:24
» TTARTISAN AF 17mm F1.8 Air - kompakte APS-C/Super35-Objektiv kostet 179 Euro
von slashCAM - So 9:45
» Was hast Du zuletzt gekauft?
von ruessel - Sa 17:34
» Nikon will sich als Cinema-Kamera-Marke etablieren
von iasi - Sa 15:56
» Nikon entwickelt NIKKOR Z 120-300mm f/2.8 TC VR S mit integriertem 1.4x Telekonverter
von Bildlauf - Sa 12:52
» Video Assist App verwandelt iPad in Profi-Vorschau-Monitor
von slashCAM - Sa 10:15
» DIY Regenschutz für die DJI Pocket 4
von ruessel - Sa 10:10