TheBubble hat geschrieben: ↑Do 16 Apr, 2026 21:05
Vorab, ich hab's auch noch nicht ausprobiert, aber das kommt hoffentlich bald.
cantsin hat geschrieben: ↑Do 16 Apr, 2026 17:59
Hab' Resolve 21 noch nicht ausprobiert, aber die Crux beim Timeline-Interface für Fotobearbeitung scheint mir in der Stapelverarbeitung von größeren Fotosessions zu liegen.
Soweit ich es bisher verstehe ist die "Foto-Timeline", Foto-Album genannt, eine spezielle Timeline, in die man die Aufnahmen zieht.
Das ist mir schon klar...
cantsin hat geschrieben: ↑Do 16 Apr, 2026 17:59
Bei allen klassischen Raw-Konvertern geht das per Kopieren und selektivem Anwenden von Attributen (wie z.B. Weißabgleich, Farbsättigung, Rauschfilterung). Bei Resolve müsste man dann, wenn ich den Artikel richtig verstehe, einzelne Nodes auswählen und dann wiederum einzelweise in die jeweils korrespondierenden Nodes einzelner Bilder kopieren. Das erscheint mir nicht effizient.
Man kann komplette Grades als Look im Pool speichern und auf andere Clips anwenden. Warum sollte dieses Feature bei Fotos weggelassen worden sein?
Natürlich nicht. Nur klatscht Du dann einmal alle Parameter pauschal aufs Bild. Was Du aber bei einem Node-basiertem System nicht bzw. nicht gut hinkriegst, ist, nur selektiv ausgewählte Korrekturparameter auf ein Bild anzuwenden.
Konkreter Fall: Du willst auf eine Gruppe von 10 Bildern dieselbe Spitzlicht-Absenkung anwenden, die entsprechende Korrekturnode muss aber in der Mitte der Node-Kette sitzen (z.B. zwischen Denoising und Farbraumwandlung nach sRGB). Was machst Du dann?
Da ist das klassische Raw-Konverter-Interface, das Korrekturen per Korrekturfunktion und nicht per Node speichert, in der Stapelverarbeitung effizienter. (Intern arbeiten die zwar auch mit Node-Ketten bzw. Pipelines, behelligen aber ihre User nicht damit. Mit der Ausnahme von Darktable, das hier einen hybriden Ansatz bietet, mit optional händisch eingerichteter/veränderter Node-Kette.)
Und damit qualizifiert sich Resolve dann eher für individuelle Fotobearbeitung, nicht für große Jobs, wo man z.B. 100 Fotos möglichst effizient korrigieren und rausrendern will. - Zumindest so, wie ich das Fotomodul begreife. In der Praxis muss ich es noch ausprobieren bzw. das Obengesagte überprüfen.