Definitiv ein toller Kopfhörer. Nutze ihn allerdings zu 90% kabelgebunden und wenn drahtlos, dann eher für Musik (ohne Bild) wo die Latenz zu vernachlässigen ist.
In-Ear ist für Kunden aber ziemlich ekelig. Hast Du den 3M Worktunes Connect bereits ausgeschlossen? Der ist für langes Tragen vorgesehen, und die Ohrpolster sind günstig sowie leicht verfügbar.Hifi hat geschrieben: ↑Fr 03 Apr, 2026 11:40 Danke für die vielen Anregungen! Ich habe ein bisschen rumprobiert, recherchiert und weiter überlegt. Es wird wohl auf ein in-ear-System hinauslaufen, dann habe ich einen Sender, bei Bedarf mehrere Empfänger, im Mono-Betrieb nahezu latenzfrei und bei Bedarf umschaltbar auf Stereo. Im Stereo-Modus ist die Latenz schlechter, aber in manchen Situationen ist das dennoch eine willkommen Option. Und ich habe einen zweiten Sony 7506 bestellt, mit einem Satz roter Ohrpolster. Dann weiß ich immer: das ist der für den Kunden. Und ab dann wird nicht mehr von anderen Leuten an meinem Kopfhörer rumgerupft und niemand kann mit dem Kopfhörerkabel an der Kamera oder dem Recorder ziehen, ich bin da etwas empfindlich ;-)
Falls Du in-ear-Kopfhörer meinst, gebe ich Dir vollkommen Recht ;-) Der Begriff ist missverständlich, in-ear-Monitoring meint, dass ein Audiosignal direkt an den Hörenden herangetragen wird und nicht aus Monitorboxen abgespielt wird, kommt aus dem Musik- und Bühnenbereich.
Bluetooth-Kopfhörer habe ich mittlerweile generell ausgeschlossen. Selbst meine besten und teuersten Bluetooth-Kopfhörer haben beim Audiomonitoring an der Kamera eine Latenz, die sie dafür ungeeignet macht. Beim Musikhören spielt die Latenz keine Rolle und beim TV-, Film- oder Serienschauen gibt es an modernen Fernsehern oder Mobilgeräten Technologien, welche das Bild verzögern und exakt an die Latenz des Bluetooth-Kopfhörers angleichen, das gibt es aber nicht bei Kameraaufnahmen und würde dort auch keinen Sinn ergeben.
Bei Thomann würde das „Swiff Audio WX520”-System (Stereo) oder „Swiff Audio WX510“ (Mono) in Frage kommen. Hat das mal jemand ausprobiert für den Zweck? Alle anderen Lösungen bei Thomann haben einen verhältnismäßig großen Sender, der eher für den stationären Einsatz gedacht ist, als unmittelbar an einer Kamera. Liegt dabei nicht nur an den Gehäuseabmessungen der Sender, sondern auch an der Stromversorgung, die haben meistens keinen Akkubetrieb, sondern brauchen Netzstrom. Aber wer weiß, vielleicht habe ich ja auch irgendetwas übersehen.mikroguenni hat geschrieben: ↑Sa 04 Apr, 2026 11:40 So etwas würde ich keinesfalls bei Aliexpress kaufen ! Eher bei Thomann.
Meine bisherigen Erfahrungen mit billigen Drahtlosanlagen gehen von "schrecklich" bis "unbrauchbar".
Leider findet man bei Thomann und Co dann häufig auch viel rebranded China OEM Ware mit anderen Logo zum doppelten Verkaufspreis wenn man das Budget im Blick behalten möchte.mikroguenni hat geschrieben: ↑Sa 04 Apr, 2026 11:40 So etwas würde ich keinesfalls bei Aliexpress kaufen ! Eher bei Thomann.
Meine bisherigen Erfahrungen mit billigen Drahtlosanlagen gehen von "schrecklich" bis "unbrauchbar".
UHF soll ja gegenüber der 2.4 GHz-Frequenz Vorteile haben, hast Du persönlich Erfahrung mit in-ear-Systemen, die auf 2.4 GHz funken?nachteule hat geschrieben: ↑Sa 04 Apr, 2026 14:59 also "seriösen review" kann ich nicht anbieten, ich hab mir so ein set mal gekauft für "ich brauch jetzt was weil irgendwer mithören muss / ich zu irgendwem sprechen muss"
funktioniert tadellos, ich kann jetzt auf anhieb keinen grossen unterschied zu einem Sennheiser IEM gepaart mit taschensender erkennen das ich für ein anderes projekt habe....
gibt sicher unterschiede (eingebauter akku vs. batterien z.b.), kostet halt dann das 10 fache. ob es das für simple anwendungen wert ist, muss jeder selber entscheiden.
Hm, beim Debra EST-12 heisst es: „digitale UHF-Technologie“ und „nahezu latenzfrei“. Also UHF, nahezu keine Latenz und dennoch digital. Vielleicht muss ich es mal bestellen und dann probieren, ob es für meine Zwecke taugt.rush hat geschrieben: ↑Sa 04 Apr, 2026 17:38 Da kann ich ggfs wieder weiterhelfen... Die 2.4ghz funken haben fast immer Latenz da digital - das Rode Wireless ist dahingehend fast noch am ehesten nutzbar aber dennoch lahmer als analoges UHF.
Die DJIs als auch z.B. Hollylands und Co sind dann nochmals ein paar Millisekunden träger.
Also wenn Latenz entscheidend ist, dann eher UHF wählen. Wird bei den digitalen IEMs mit 2.4Ghz dasselbe Spiel sein.
Ja, Danke nochmal für den Tipp. Ich hatte viel recherchiert, aber auf das Debra bin ich erst durch Deinen Hinweis gestoßen, vorher ist mir das nicht begegnet – trotz KI, Google- und Onlineshoppingalgorithmen :-)
Hatte jetzt mal das ein oder andere Video gesehen...
Mega! Ich weiß nicht, ob ich jemals für ein 150-Euro-Teil so eine aufwendige, chaotische und doch irgendwie fundierte und authentische Review gesehen habe. Chile-Style as it's best! :-)rush hat geschrieben: ↑So 05 Apr, 2026 07:42 Hatte jetzt mal das ein oder andere Video gesehen...
Da war auch ein Band Mitglied dabei die wohl mehrere Debras im Einsatz haben.
Aber er hat auch die Latenz gemessen in dem er das Signal nach Übertragung in Reaper aufgenommen hat. Sein Ergebnis sind 9ms gewesen - also nicht ganz so perfekt wie erhofft... Ab Minute 15 ungefähr
(…)
Keine Frage, bei Livemusik und DJing stört Latenz erheblich. Ich habe mal mit einem DJ zusammengearbeitet, der hatte zwei Vinylplayer, ein analoges Mischpult und daran kabelgebundene Kopfhörer. Angeschlossen war das Setup allerdings an einen digitalen Vorverstärker, der ab Werk für alle Quellen ein Delay eingerichtet hatte, damit bei Bedarf ein Multiroomstreaming funktioniert. Ich wette, das Multiroomstreaming hätte einwandfrei und synchron funktioniert, aber der DJ konnte nicht normal arbeiten, weil er im Kopfhörer mit dem Sound den Lautsprechern immer deutlich voraus war.
Das RØDELink Filmmaker Kit habe ich hier auch noch rumliegen. Ich hab das aber nicht weiter verfolgt, weil ich mir mittlerweile ein Setup wünsche, welches bei Bedarf zwei Empfänger ermöglicht, das ist bei einem Funkmikro wie dem RØDE nicht vorgesehen. 4ms Latenz sind natürlich sehr gut.Blackbox hat geschrieben: ↑Mo 06 Apr, 2026 17:22 Das oben von mir schon mal erwähnte Setup mit den älteren Rode Teilen (Filmmakerset gibt's mittlerweile gebraucht ja fürn Appel+Ei) liegt, trotz 2,4GHz, bei 4ms, entspricht also ca. 130cm Lautsprecherabstand.
Das würde wohl nur dann stören wenn man selbst ins Mikro spräche.
Ja, ich gebe zu, dass meine Überlegungen vor einer Woche, als ich den Beitrag geschrieben habe, noch andere waren. Aber so ein Vorhaben entwickelt sich manchmal, auch Dank der vielen Anregungen aus dem Forum. Dir auch nochmal vielen Dank für den Input!soulbrother hat geschrieben: ↑Di 07 Apr, 2026 07:47 (…)
Es wird nach BT Kopfhörer gefragt, weil es bereits einen BT Sender gibt.
Dann kommt die Latenz ins Spiel.
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