Ein Drehbuch ist insofern nicht ganz fertig, da sich in der Realität vor Ort oder am Set noch etwas ändern kann oder angepasst werden muss.
Der Regisseur ist quasi der Dirigent und sollte schon wissen, was zu machen ist. Er muss die Schauspieler auch führen, wie der Dirigent das Orchester, und ihnen die beste Performance entlocken. Er muss die Story begreifen, genau verstehen und alles in Szene setzen. Bei so einer zum Teil engen Zusammenarbeit sollte die Sympathie schon stimmen – und gerade da ist es wichtig, dass die Menschen sich wohl fühlen.
Edward Norton soll so ein Schauspieler (gewesen) sein, der das Projekt, den Film an sich gerissen hat, oder es versucht hat, um es zu seinem Film zu machen. Den Film seinen Stempel aufzudrücken.
Ja, es ist wichtig, dass Koordinatoren am Set die Schauspieler und Schauspielerinnen begleiten und unterstützend zur Seite stehen. Besonders bei jüngeren, da sie naturgemäß im Leben einfach unerfahrener sind.
Der Schauspieler hat ja schon etwas Wichtiges angesprochen: Bei einer Sex-Szene mit einer Schauspielerin war kein Intimitätskoordinator am Set. Früher war das fast Gang und Gäbe. Da wurde auf 15-16-Jährige eingeredet: „Nun mach schon!“ „Stell dich nicht was an!“ Und das hat natürlich Spuren hinterlassen. Erst letztens war so ein Bericht in den Medien zu lesen, wo eine Schauspielerin genau das erlebt hat und auch kritisierte.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
Nun ja klar das geht so, speziell mit Minderjährigen, natürlich gar nicht,
aber mal ehrlich, auch die 15 oder 16 Jährigen sollten eigentlich schon ganz genau wissen was sie erwartet bevor sie irgendwas unterschreiben.
Beziehungsweise auch die Erzieher/die Eltern, die ja auch unterschreiben müssten. (Früher auch)
Wenn im Drehbuch was von Sexszene oder Lovestory steht ist ja logisch das es dann irgendwann etwas intim werden kann/wird…
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Fr 03 Apr, 2026 12:04, insgesamt 2-mal geändert.
Spannend dabei ist wie sich Frauen halt von mächtigen Leuten ( ist ja beim Film auch beim Ballett gar nicht anders) nur wegen der eigenen Karriere beeinflussen lassen.
Das ohne Ende.
Ob jetzt da Berufe wie ein Intimitätskoordinator auch Metoo gross etwas ändern bezweifle ich.
Die perversen Schweine suchen sich einfach andere Wege.
Am Selbstvertrauen und am Menschenverstand sollten alle Frauen arbeiten, und halt lernen klar „NEIN“ zu sagen. Wenn nötig mit Gewalt. Karriere hin oder her.
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Fr 03 Apr, 2026 12:39, insgesamt 2-mal geändert.
Es wurde doch erklärt, was die Koordinatoren (Stunt, Waffenmeister, etc.) für Aufgaben haben.
Es geht ja auch darum, dass die Schauspieler und Schauspielerinnen sich gut unterstützt fühlen, jemanden persönlich am Set haben, an den sie sich wenden können.
Und nicht jede Schauspielerin hat Erfahrungen in speziellen Liebes- und Sexszenen. Da kann man doch verstehen, dass manche in dieser Hinsicht unsicher sind.
Das kann man doch nicht einfach so abtun und sagen, sie sind verkrampft oder sonst was.
Mit diesen unterschiedlichen Koordinatoren kann es am Set nur besser laufen.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
Das ist ja auch sehr sinnvoll das Schauspieler mit Koordinatoren bei Stunts, Waffen, Maske, Kostüme, Haare unterstützt werden.
Aber beim Intimitätskoordinator hört es bei mir aber endgültig auf.
Also ich hab ja früher auch Duette (schon mit 17) getanzt wo ich der Partnerin sehr, sehr nah kam, und die Frauen (auch ich) hatten zum Teil nicht mehr als knappe Unterwäsche an.
Und jetzt ?
Einen Intimitätskoordinator bei den Proben wäre nur völlig im Weg gewesen.
Wenn Profis bei den Proben oder beim Dreh sowas nicht selber ganz locker in den Griff kriegen.
Dann liegt das Problem eindeutig beim Schauspieler/Tänzer/Regisseur/Choreografen.
Und wer zu weit geht oder das nicht packt,
der (oder die) ist kein Profi und gehört ganz einfach fristlos vom Platz gefeuert.
Was kommt als Nächstes ? Ein Koordinator um sicher auf die Toilette zu gehen…?
Oder ein Koordinator um sicherzustellen das sich niemand beim Catering verschluckt…😂😂
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