Pianist
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Re: Sony FE 28-70 mm F2 GM - video-optimiertes Standardzoom vorgestellt

Beitrag von Pianist »

rush hat geschrieben: Mi 25 Mär, 2026 19:42 Schön zu hören wenn du mit den Ankaufpreisen von MBP zufrieden bist - meine Erfahrungen sind da eher ernüchternder gewesen um ehrlich zu sein.
Es schwankt extrem. Deren KI wird genau wissen, welche Preise man womit erzielen kann, und wenn man vernünftiges Zeug in gutem Zustand hat, dann sind die Preise so, dass ich diese stressfreie Variante dann doch vorziehe, anstatt alles einzeln an irgendwelche "Was is letze Preis"-Leute zu verkaufen. Was ich schade finde: die gehen immer von Bruttopreisen aus, obwohl sie mit Sicherheit die Vorsteuer aus meiner Rechnung ziehen. Somit haben Privatverkäufer einen Vorteil. Und sie verkaufen alles differenzbesteuert, also ohne Vorsteuerabzug. Auch das ist oftmals nur für Privatkäufer interessant, weil die Sachen teilweise gleichauf mit Neuware liegen, wenn man dort die Umsatzsteuer rausrechnet.

Aber ich habe dort mal eine praktisch neuwertige und originalverpackte C 300 mk iii samt EVF V70 und Anbauteil mit Audio und V-Mount bekommen, und zwar deutlich unter Neupreis. Im Gegenzug habe ich meine damalige FS 5 ii und mehrere C 300 der ersten Generation abgegeben, und die bewerten dann wirklich jedes Einzelteil, also sowas wie Basisplatten mit Schulterstütze, jede Speicherkarte und so weiter. Kleinvieh macht auch Mist.

Wenn da irgendwann mal eine Burano in gutem Zustand auftaucht, würde ich aus Spaß mal meine FX 9 und die C 300 mk iii eingeben und schauen, was rauskommt. Gleiches würde ich dann auch mal im stationären Handel versuchen, da gibt es in Berlin eigentlich nur noch eine einzige Möglichkeit. Vorher muss ich die aber mal einen Tag ausführlich testen, stelle aber fest, dass es in Berlin bisher keine zu mieten gibt. Also werde ich mir wohl mal die Vorführkamera des besagten Händlers ausleihen.

Matthias
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Pianist
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Re: Sony FE 28-70 mm F2 GM - video-optimiertes Standardzoom vorgestellt

Beitrag von Pianist »

Ich überlege gerade, ob ich es mit der Konsequenz auf die Spitze treibe und mich auch vom Zeiss Batis 18mm / 40 mm / 80 mm, vom Sony 24-105 f4 und vom Tamron 20-40 trenne und dafür ein neuwertiges Sony 16-35 GM II nehme. Dann habe ich nur noch lichtstarke Zoom-Objektive mit deklickbarem Blendenring, und kann ziemlich genau abschätzen, welches ich für welchen Einsatz auf welche Kamera draufmache.

Auch mein Ronin-S wäre mit dem 16-35 an der a7s iii nicht überlastet.

Matthias
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groover
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Re: Sony FE 28-70 mm F2 GM - video-optimiertes Standardzoom vorgestellt

Beitrag von groover »

Sehr gute Wahl das 16-35 GM II, kann ich nur empfehlen.....für Gimbal auch sehr geschmeidig.....



rush
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Re: Sony FE 28-70 mm F2 GM - video-optimiertes Standardzoom vorgestellt

Beitrag von rush »

Joar da spricht doch prinzipiell nichts dagegen wenn du mit Zooms allein auskommst- wobei ich das 24-105er wahrscheinlich als Backup behalten würde.

Ich nutze meine FB's mehr oder weniger ausschließlich für die Fotografie...

Für Video sind's dann eigentlich auch zu >90% die Zooms - außer man hat wirklich mal Special Interest Gedöns.

Aber mehr als eine f/2.8 benötigt man ja zugegebenermaßen auch nicht allzu oft an den modernen, lichtstarken Sensoren - insbesondere dann wenn auch noch Menschen im Spiel sind.
keep ya head up



Pianist
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Re: Sony FE 28-70 mm F2 GM - video-optimiertes Standardzoom vorgestellt

Beitrag von Pianist »

Na eben. Und wenn ich einmal im Jahr irgendwo ein Portraitfoto mache, geht das auch mit 70 mm zwonull, dafür brauche ich dann nicht extra ein 85 mm einsacht. Das Einsvierer ist ja eh schon weg.

Als Rückfallebene ist ja immer noch das PZ 28-135 da, somit ist das 24-105 verzichtbar. Genutzt habe ich es fast nie.

Matthias
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Bildlauf
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Re: Sony FE 28-70 mm F2 GM - video-optimiertes Standardzoom vorgestellt

Beitrag von Bildlauf »

rush hat geschrieben: Fr 27 Mär, 2026 06:43 Für Video sind's dann eigentlich auch zu >90% die Zooms - außer man hat wirklich mal Special Interest Gedöns.

Aber mehr als eine f/2.8 benötigt man ja zugegebenermaßen auch nicht allzu oft an den modernen, lichtstarken Sensoren - insbesondere dann wenn auch noch Menschen im Spiel sind.
2.8 ist eine gute Blende und bei Zoom ja häufig anzutreffen. F4 beim Zoom wäre mir doch ein Ticken zu wenig Unschärfe-Option in kurzen/kürzeren Brennweitenbereichen und dann eben Lowlight.

F1.4 ist lediglich eine Option. Es kommt natürlich auf die Anwendung bzw. das Filmziel an, auf die Brennweite, Distanzen.
Ja sind gute Sensoren heutzutage, aber man will es mit der ISO nicht immer übertreiben bzw. Ziel ist ja eigentlich native ISO, zb höhere Stufe.

Das sind 2 Blenden 2.8 auf 1.4 bzw. ich kann meine ISO zwei mal halbieren. Das sind ganz schöne Sprünge.
Bei F4 zu F1.4 ist es noch stärker.

"Abstrich" ist mehr Hintergrund unscharf bzw. Distanz zur Person beachten/Brennweite. Einiges kann man so machen. Aber es ist keine Ultimative Lösung, weil die gibt es nicht bei Lowlight.
Ist letztendlich die Frage, was man draus macht und jeder hat ja seine eigenen Ansätze.
irgendwie denke ich mir, wofür gibt es 1.4er Objektive, nur wegen Boket-Fotografie? Vielleicht ist das auch der Hauptgrund, aber warum sollte ich mich da selbst einschränken, wenn 1.4er Option.
Bedingung ist natürlich, daß die Objektive offenblendig scharf sind.



TomStg
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Re: Sony FE 28-70 mm F2 GM - video-optimiertes Standardzoom vorgestellt

Beitrag von TomStg »

Pianist hat geschrieben: Fr 27 Mär, 2026 07:09
Als Rückfallebene ist ja immer noch das PZ 28-135 da, somit ist das 24-105 verzichtbar. Genutzt habe ich es fast nie.
Umgekehrt macht es mehr Sinn. Ein 11 Jahre altes und doppelt so schweres Objektiv mit weniger Weitwinkel ist eher verzichtbar als das 24-105.



Pianist
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Re: Sony FE 28-70 mm F2 GM - video-optimiertes Standardzoom vorgestellt

Beitrag von Pianist »

Ich hatte da auch kurz drüber nachgedacht, kam dann aber (erst mal) trotzdem zu dem Ergebnis, das 28-135 zu behalten. Wir können da aber gerne noch mal drüber diskutieren. Eingesetzt habe ich das 28-135 zuletzt ausschließlich an der FX 6, wenn ich Filmberichte über Fachveranstaltungen drehe, und damit den reportagigen Teil mache, während ich zugleich mit der a7s iii (in kleineren Räumen mit 70-200 und in großen Sälen mit 200-600) die Reden und Bühnendiskussionsbeiträge aufnehme.

Beide sind f4 und beide sind stabilisiert. Der Autofocus beim 24-105 funktioniert tendenziell zuverlässiger als beim 28-135 (sofern ich ihn überhaupt mal nutze). Das 24-105 teleskopiert, das 28-135 nicht.

Also: was könnte man nun (außer der Anfangs- und der Endbrennweite) noch als Entscheidungshilfe anführen? Das 28-135 hat einen Blendenring, dafür bietet das kleinere Objektiv untenrum noch die 24 bis 28 Millimeter...

Matthias
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rush
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Re: Sony FE 28-70 mm F2 GM - video-optimiertes Standardzoom vorgestellt

Beitrag von rush »

Ich bin gewiss kein Fan des 28-135ers von Sony - würde es aber für videozentrische Arbeit bzw. als Backup dann vermutlich doch dem 24-105er vorziehen.

Rein bildqualitativ ist das 24-105er G meines Erachtens zwar das etwas bessere Glas - aber in Hinblick auf das Handling kommt es eben nicht ans 28-135er heran und ist primär eine Fotolinse ohne Blendenring, ohne Fokus Clutch (Hard Stops), mit ausfahrendem Tubus und auch ohne jegliche parfokale Ambitionen...

Ich hatte es kürzlich schon irgendwo anders im Board erwähnt: Für mich persönlich zählt das Handling im Alltag oft mehr als die letzten 5-10% Bildqualität - und dementsprechend bliebe wohl das 28-135 anstatt des 24-105ers.

Hier muss man dann ganz einfach abwägen - oder beide behalten weil eh schon vorhanden und das bisher ja auch nicht allzu sehr gestört hat ;-)
keep ya head up



Pianist
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Re: Sony FE 28-70 mm F2 GM - video-optimiertes Standardzoom vorgestellt

Beitrag von Pianist »

Ich schließe mich an und bleibe bei meiner Entscheidung. Übrigens wieder fast 1:1-Tausch mit äußerst geringer Zuzahlung.

Vielleicht hätte man privat mehr erlösen können, aber der Aufwand wäre ein Vielfaches.

Matthias
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