slashCAM
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Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von slashCAM » Do 06 Sep, 2018 13:37

Bild
Wir hatten gestern schon einmal die Möglichkeit kurz mit der neuen EOS R herumzuspielen und ein paar dringende Fragen für Filmer zu klären, die bei der gestrigen Vorstellung noch nicht so deutlich zur Sprache kamen.



Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Erfahrungsberichte: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018




DocD
Beiträge: 34

Re: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von DocD » Mo 10 Sep, 2018 09:39

Kein Wunder, dass das Teil keinen interessiert. Canon ist damit mal wieder 5 Jahre zu spät dran - und dann noch mit einer Ausstattung, die keinen Filmer vom Hocker reißt. Vielleicht für Fotografen interessant. Aber auch nur dann, wenn sie nicht eh schon zu Sony gewechselt sind...




rush
Beiträge: 8281

Re: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von rush » Mo 10 Sep, 2018 14:01

Und wenn dann auch noch solche "tweets" auftauchen in denen von Problemen mit SD-Karten berichtet wird macht das schon ein wenig nachdenklich... eventuell nur ein Einzelfall - aber definitiv kein schöner zum Start.

https://www.sonyalpharumors.com/curiosi ... -r-review/
keep ya head up




Chillkröte
Beiträge: 54

Re: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von Chillkröte » Fr 14 Sep, 2018 19:29

Ernst gemeinte Frage: Warum finden alle einen Crop so schlimm? Habe vor kurzem mit ner 5DM4 ein Interview in 4K mit nem 50mm gedreht (durch den Crop quasi 85mm). Schicke Unschärfe vorhanden, sah alles super aus, völlig problemlos. Was ist daran so fatal, dass das immer überall erwähnt wird?




Funless
Beiträge: 2131

Re: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von Funless » Fr 14 Sep, 2018 20:04

Da ist nix fatales dran. Für vieles hier isses einfach nicht schick und äußerst uncool, so weil man muss ja trendy bleiben und so.
MfG
Funless

"Glücklich ist, wer vergisst was nicht mehr zu ändern ist."




nachtaktiv
Beiträge: 2794

Re: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von nachtaktiv » Fr 14 Sep, 2018 20:15

gegenfrage: du kannst dir ein haus kaufen und kannst dann aber nur 50% der räume bewohnen.

würdest du es kaufen?
Die Ignore Funktion ist ein Segen <3




dienstag_01
Beiträge: 8541

Re: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von dienstag_01 » Fr 14 Sep, 2018 20:34

Chillkröte hat geschrieben:
Fr 14 Sep, 2018 19:29
Ernst gemeinte Frage: Warum finden alle einen Crop so schlimm? Habe vor kurzem mit ner 5DM4 ein Interview in 4K mit nem 50mm gedreht (durch den Crop quasi 85mm). Schicke Unschärfe vorhanden, sah alles super aus, völlig problemlos. Was ist daran so fatal, dass das immer überall erwähnt wird?
4K als finale Auflösung aus einem 4K Sensor (-ausschnitt) zu generieren, bringt bei Bayersensoren keine *wirkliche* 4K-Auflösung (Bayeralgorithmus). In den letzten Jahren hat sich auf diesem Gebiet Oversampling - also das verrechnen einer größeren Zahl von Pixeln zur (in diesem Fall) 4K-Auflösung - als qualitativ besser etabliert (z.B. 6K-Sensor wird zur 4K-Videoausgabe verrechnet).
Geht man allerdings den Weg -> Aufnahme in 4K -> Ausgabe in HD hört dieser Qualitätsvorteil aber weitestgehend auf Qualitätsvorteil zu sein.




Chillkröte
Beiträge: 54

Re: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von Chillkröte » Fr 14 Sep, 2018 21:34

Hmm, okay. Also lieber Oversampling, weil schärfer. Versteh ich soweit. Aber hat ein Crop denn wirklich irgendwelche dramatischen realweltlichen Konsequenzen? Das klingt für mich irgendwie nach so einem "Internet-Aufreger". Die Kameras sind alle so gut inzwischen, dass man irgendwas findet was noch nicht perfekt ist.

Bzgl. des Vergleichs mit den 50% der Räume. Joa, mag rein technisch vielleicht so sein (nicht alles vom Sensor wird genutzt). In der Realität tritt man einen halben Schritt nach hinten und hat n super schickes Bild. Das ist doch nicht ernsthaft ein Problem? Oder übersehe ich da irgendwas?




Hayos
Beiträge: 152

Re: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von Hayos » Sa 15 Sep, 2018 16:25

Also ich habe mich seit einigen Jahren auf EOS M + altes 50mm/1,8 M42 Objektiv "eingeschossen. Daher kann ich dich grundsätzlich verstehen, da ich am liebsten Porträt-mäßig fotografiere, Bokeh mag und kein Problem haben, auch mal ein bissl zu laufen. Letzteres nutze ich auch, um die Schärfe zu setzen, daher vemisse ich auch den Autofokus nicht. ABER...

...ich habe als Zweitobjektiv ein tolles Zeiss Flektogon 2,8/20mm liegen (ohne Fischaugeneffekt!) und da schmerzt der Crop doch massiv. Und den Look bekomme ich auch nicht, wenn ich mit dem 50er "nen halben Schritt nach hinten gehe" ;) Ich habe das edle Teil immer mal an einem anlogen Fotoapparat, damit ich wenigstens ein bissl Weitwinkelspass haben kann ;)

Kurz: Daher bin ich echt gespannt auf die EOS R. (weil kompakt und der Look Out-of-the-Box hoffentlich so ist wie bei der EOS-M)




rush
Beiträge: 8281

Re: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von rush » Sa 15 Sep, 2018 17:54

Ein crop ist per se nicht schlimm - aber wer bspw. vorher mit einem 24-70er durch die Gegend gerannt ist und damit auch im Kleinbildmodus gefilmt hat wird nun umdenken müssen bzw. sollte parallel noch ein 16-xxer einpacken um halbwegs in den Bereich zu kommen den man "gewohnt" ist... Eher noch was drunter...

Besonders wenn man viel (Kleinbild) fotografiert als auch Bewegtbild macht sollte man das eben im Hinterkopf haben das man entweder viel Bewegungsfreiheit oder das entsprechend äquivalente Objektiv dabei haben sollte für bestimmte Situationen.

Andererseits hat es den Vorteil daß man auch günstigere Aps-C Gläser nutzen kann.
keep ya head up




markusG
Beiträge: 683

Re: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von markusG » So 16 Sep, 2018 09:40

Chillkröte hat geschrieben:
Fr 14 Sep, 2018 19:29
Ernst gemeinte Frage: Warum finden alle einen Crop so schlimm? Habe vor kurzem mit ner 5DM4 ein Interview in 4K mit nem 50mm gedreht (durch den Crop quasi 85mm). Schicke Unschärfe vorhanden, sah alles super aus, völlig problemlos. Was ist daran so fatal, dass das immer überall erwähnt wird?
Ist vielleicht Gewohnheitsfrage, aber ich habe jahrelang mit Crop fotografiert (28-75mm an APS-C), und da schmerzt der "falsche" Brennweitenbereich schon. Ist halt unpraktisch. Generell wird es dann auch schwierig (teuer, lichtschwach usw.) wenn es Richtung Weitwinkel oder Ultraweitwinkel geht. Da hat die "R" den Vorteil, auch EF-S per Adapter zu ermöglichen. Das geht ja bei einer 5D nicht.

Sehr prominent war das Problem bei der Blackmagic Pocket, was dann viele mit einem Speedbooster umgangen haben, da S16 (in punkto Wechselobjektive) außer im Industriebereich ja quasi verschwunden ist.




Chillkröte
Beiträge: 54

Re: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von Chillkröte » So 16 Sep, 2018 14:18

markusG hat geschrieben:
So 16 Sep, 2018 09:40
Generell wird es dann auch schwierig (teuer, lichtschwach usw.) wenn es Richtung Weitwinkel oder Ultraweitwinkel geht.
Okay, das kann ich nachvollziehen. Man hat ein Weitwinkel-Objektiv und durch den Crop ist es auf einmal keins mehr. Obwohl... anders herum hat man quasi auf einmal einen längeren Teleberich was ja manchmal sogar praktisch sein kann. Aber nun gut, es ist quasi nicht das was drauf steht, das kann nervig sein, versteh ich.

Meine Frage rührte daher, dass ich bisher die Aufregung um das Thema herum als viel größer empfunden habe als es die realen Probleme damit zu sein scheinen (zumindest in meinem Anwendungfall). Ich hab bisher eher gedacht "Ja gut, dann nehm ich halt das 16er, wenn ich n 24er will" (so grob übern Daumen) und feddich.




markusG
Beiträge: 683

Re: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018

Beitrag von markusG » So 16 Sep, 2018 15:17

Chillkröte hat geschrieben:
So 16 Sep, 2018 14:18
Ich hab bisher eher gedacht "Ja gut, dann nehm ich halt das 16er, wenn ich n 24er will" (so grob übern Daumen) und feddich.
Ganz so trivial ist es dann nicht, besonders bei nicht ganz so empfindlichen Kameras wie die Blackmagic Pocket.

Um beim Beispiel Canon zu bleiben: ein 16mm 1.4 gibt es halt nicht, und um ein 24mm 1.4 zu "simulieren" müsste das 16mm dann auch noch eine 1.0er Blende haben (mal abgesehen von der Frage ob man mit so einer Blende filmt...). Gibt's halt nicht.

Grundsätzlich ist es immer bescheiden, wenn man aufgrund von technischen Unzulänglichkeiten eingeschränkt wird. Wenn man wie bei der Sony A7rii/iii dann die Wahl zwischen den Formaten hat ist das mMn wesentlich anwenderfreundlich.




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