Manfred Pfefferle
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iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Manfred Pfefferle » Mo 26 Nov, 2018 16:45

iMac Pro in Topausstattung wird bei der Clipeingabe nach 30 Minuten erstelltem Film immer langsamer; Importmaterial 4K 60/Bs!! Mac Platte 1/3 voll, externes Raid 6 Platten 1/2 voll; woran kann das liegen? Umsteiger von PC, daher keine Erfahrung.

m.f.G.
Freddy




Axel
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Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Axel » Mo 26 Nov, 2018 20:11

Ich bin etwas erstaunt, dass dies ab 30 Minuten bei einem iMacPro so deutlich wird, und bevor ich zu einigen Aspekten komme, die in der PC-Welt und für andere NLEs wohl gleichermaßen gelten, möchte ich auf ein paar spezifische FCP-Fehlerquellen hinweisen, die das Arbeiten mit einer solchen Kraftmaschine, wie du sie hast, trotzdem verknaasen können:

FCP wrappt Clips von der Karte in einen Quicktime-Container. Das heißt, wenn du es richtig machst. Garantiert kommt es zu Problemen, von denen die von dir beschriebene Zähigkeit nur die harmlose Spitze des Eisbergs wäre, wenn du eine der folgenden beiden Import-Methoden benutzt hast:

1. Die Clips vor dem Import aus dem Zusammenhang der Karte gerissen - also z.B. den Ordner CLIP oder sogar nackte Clips.
2. Den Ordner mit Drag & Drop auf das Ereignis gezogen. FCP überliest dann etliche Index-Dateien, und das Ergebnis ist dasselbe wie beim ersten Importfehler.

Dem schlechtes-Playback-Aspekt (aber nur dem) kann man im Nachhinein durch Erstellen von ProRes-Kopien (alle Clips in der Ereignisübersicht auswählen >Rechtsklick >Optimierte Medien) begegnen. In Zukunft immer intakte Karten und den Importdialog benutzen!

Nun zu allgemeinen Dingen, bei Erfahrung in anderen NLEs vermutlich Eulen nach Athen:

Zu viele (womöglich noch interframe-komprimierte) Clipauswahlen müssen für Playback in einer längeren Timeline permanent vorgehalten werden. Beim Skimmen müssen rapide sämtliche überflogenen Schnippsel in Sekundenbruchteilen verfügbar sein. Im schlimmsten Fall liegen diese Dateien, auf die im Endeffekt gleichzeitig zugegriffen wird, außerhalb der Mediathek (Symlinks = "am ursprünglichen Ort lassen") und eventuell sogar auf verstreuten Volumes. Eine konsolidierte Mediathek - sind nur ein paar Klicks - hilft dann. Im für geschmeidiges Playback besten Fall befinden sich alle Clips als optimierte oder Proxy-Medien innerhalb der Mediathek. Aber ich rechne bei einem maxed-out iMP nicht mit der Notwendigkeit, die Clips zu transkodieren, mein 2015er iMac braucht es für UHD XAVC zum Beispiel nicht.

In der Vergangenheit und bei schwächeren und älteren Rechnern war es ratsam, beim Navigieren in der Timeline mit "s" den Skimmer wegzutoggeln und entweder den Playhead in gemessener Geschwindigkeit scratchen zu lassen oder - noch besser - nur up und down und JKL zu benutzen. Die behäbigere Navigation erlaubt das zeitgerechte Umschalten auf die anderen Subclips (Clipauswahlen sind ja Subclips).

Ich schrieb "in der Vergangenheit", denn bei dem seit 10 Tagen veröffentlichten 10.4.4 bemerke ich ein umgekehrtes Verhalten: beim Skimmen flutscht alles, beim wiederholten Springen mit Cursor down kommt es zu Verzögerungen. Seltsam.

Wie auch immer, die schnellste Abhilfe könnte eine Änderung deines Navigier-Verhaltens sein. Probier es aus. Wirklich sinnvoll ist der Skimmer beim Suchen im Browser, in der Timeline würde ich nur das Clip-Skimming (alt+cmd+s) benutzen.

Die nächste mögliche Bremse liegt ironischerweise in Renderdateien. Entweder renderst du alles permanent (Voreinstellung: Rendern im Hintergrund), dann dürfte das Playback perfekt sein. Oder du schaltest automatisches Rendern aus und widerstehst auch der Versuchung Auswahl rendern (ctrl+r) zu klicken. Warum rendert man eine Auswahl? Weil es keine Echtzeit-Vorschau gibt. Das Bild, auf dem der Playhead steht, wird immer sofort berechnet, und für die Beurteilung von Effekten und Kompositionen reicht das oft. Man kann für den reinen Schnitt (Timing!) bremsende Effekte wie z.B. Neat auch schlicht vorübergehend ausschalten (Häkchen im Inspektor rausmachen). Rendern würde ich nur, wenn mir ein Kunde (in meinem Fall ein Brautpaar) über die Schulter blickt.

Der letzte Punkt ist ein Klassiker, die Benutzung von Sequenzen, die ja in FCP idiotischerweise Projekte heißen. Eine inhaltlich wie ein Kapitel geschlossene Sequenz von Clips ("Szene") ist selten länger als zehn Minuten. Bei 50 Minuten wären das also wenigstens 5 Projekte = Sequenzen = Akte = Szenen = Kapitel. Abgesehen davon, dass eine solche Gliederung methodisch sinnvoll ist, spielt jede Einzelsequenz auch bei älteren Rechnern, auch mit Dinosaurier-Software, von Anfang bis Ende flüssig. Und die in das "Masterprojekt" kopierten (so eigentlich verschachtelten) Einzelprojekte ebenso. Warum dies so ist, obwohl in der 50 Minuten Timeline dann auch wieder Tausende Clipauswahlen schnell hintereinander abgerufen werden, weiß ich auch nicht. Es ist aber so. Muss damit zusammenhängen, wie Computer denken, was weiß ich? Das nachträgliche Splitten einer langen Timeline ist kein Problem, es gibt verschiedene Methoden dafür, bei FCPX würde sich das Zusammenfassen zu Compound-Clips anbieten, denn jeder Compound-Clip ist zugleich eine in sich abgeschlossene Timeline, die sich in einem eigenen Fenster öffnet und dort nachbearbeitet wird.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




Jott
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Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Jott » Mo 26 Nov, 2018 22:04

Ging es bei Herrn Pfefferle nicht um diese unsäglichen CDNG-Einzelbilder aus einer Inspire (die übrigens in auch ProRes Raw aufnehmen könnte)?




Axel
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Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Axel » Di 27 Nov, 2018 07:29

Richtig. Das müsste dieser Thread sein:
viewtopic.php?f=29&t=143113&p=966601#p966601

Falls es sich also um eine CDNG-Bildsequenz handelt - in 60p 4k, heißt das 4096? - würde ich auf das kostenlose Resolve (bis 3840, also UHD) setzen, das den die Clips und die Wav-Datei enthaltenden Ordner spontan als einzelnen Clip interpretiert. Resolve dürfte auf deinem iMP perfekt laufen. Von der Komplexität des zu erstellenden Films würde ich es dann abhängig machen, ob ich die Timeline überhaupt noch in FCP bearbeite oder nicht. Resolve ist bekanntlich selbst ein NLE, und eines der Vorteile von FCP ist Medienorganisation, den du durch Resolve bereits teilweise genullt hättest.

Falls du aus irgendeinem Grunde tatsächlich inzwischen mental voll auf spurlosen Schnitt eingeschworen bist, gibt es zwei alternative Workflows, von denen ich den zweiten nur erwähne, um ihn als hirnverbrannt auszuschließen (komischerweise ist er trotzdem recht populär):

1. Du nutzt Resolve, um ProRes-Versionen deiner DNGs herzustellen. Durch eine LUT normalisiert, keine "Farbkorrektur". Du änderst nicht die Namen der Clips. Dann importierst du diese Kopien in FCP und schneidest. Anschließend exportierst du eine XML für Resolve. Beim Importdialog für die XML wirst du gefragt, ob auf die FCP-Medien zugegriffen werden soll, du verneinst. Das zwingt dich zum Neuverknüpfen der Clips, die du jetzt natürlich mit den gleichnamigen CDNGs austauschst. Du führst das gesamte Raw-Grading in Resolve durch. Bei nachträglichen Änderungen in FCP schickst du einfach eine zweite XML raus (sinnvollerweise mit einem Namensanhang wie "#2" oder so) und importierst diese in dasselbe Resolve-Projekt, einfacher geht's kaum.

2. Du erstellst voll farbkorrigierte ProRes-Dateien in Resolve und benutzt diese in FCP als endgültiges Footage. Wie gesagt, Schwachsinn.

Da du anscheinend in Zukunft die Wahl hast zwischen CDNG und ProResRaw, würde ich sagen, dass es eigentlich eine Wahl zwischen FCP und Resolve ist, denn der allergrößte Schwachsinn wäre dann ein Roundtrip.
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R S K
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Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von R S K » Di 27 Nov, 2018 12:27

Axel hat geschrieben:
Di 27 Nov, 2018 07:29
2. Du erstellst voll farbkorrigierte ProRes-Dateien in Resolve und benutzt diese in FCP als endgültiges Footage. Wie gesagt, Schwachsinn.
Sorry, aber ich verstehe grad nicht im geringsten warum

a) man für die Aufgabe irgendwie zwingend ZU RESOLVE muss, wo man es genauso einfach in/aus FCP machen könnte und
b) was daran „Schwachsinn” sein soll?

Einen umständliches hin und her zu Resolve für die Aufgabe ist völlig überflüssig. Das aufzeichnen in cDNG ist für das einzige was für mich dabei an „Schwachsinn” grenzt.

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Axel
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Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Axel » Di 27 Nov, 2018 13:16

R S K hat geschrieben:
Di 27 Nov, 2018 12:27
Axel hat geschrieben:
Di 27 Nov, 2018 07:29
2. Du erstellst voll farbkorrigierte ProRes-Dateien in Resolve und benutzt diese in FCP als endgültiges Footage. Wie gesagt, Schwachsinn.
Sorry, aber ich verstehe grad nicht im geringsten warum

a) man für die Aufgabe irgendwie zwingend ZU RESOLVE muss, wo man es genauso einfach in/aus FCP machen könnte und
b) was daran „Schwachsinn” sein soll?
a) weil wir davon ausgehen, dass bis dato eine größere Anzahl an CDNG-Clips 4k 60p vorliegen, und weil Resolve damit besser umgehen kann als FCP.

b) die zweite Methode ist mEn Schwachsinn aus zwei Gründen. Erstens, weil man eine Clipauswahl doch in dem NLE macht, in dem man auch schneidet. Man gradet nicht einzelne Clips, sondern eine Timeline. Zweitens, damit zusammenhängend, man gradet immer im Zusammenhang mit der Sequenz. D.h., wenn man mühselig Einzelclips als Footage für FCP aus Resolve exportiert, müsste man sie dennoch in einem zweiten Durchgang anpassen. Will man dafür die Raw-Daten behalten, heißt es eh zurück zu Resolve. Reicht einem die Flexibilität von ProRes, hätte man gleich von Anfang an damit Vorlieb nehmen können.

Wirklich klug ist, mit Dateien zu arbeiten, die so nativ auch von der Software der Wahl verarbeitet werden können. Und vice versa. Diese Möglichkeit hat der TO in der Zukunft.
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Jott
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Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Jott » Di 27 Nov, 2018 13:36

Mal angenommen, es geht wirklich immer noch um die CDNGs in zusammengesetzte Clips verpackt - für den Seelenfrieden dann doch einfach Clip für Clip (gleich Einzelbildsequenz für Einzelbildsequenz) zu ProRes wandeln, und gut ist. Und jetzt bitte nicht mit dem Märchen kommen, ProRes könne man nicht graden. Auch so was wie Game of Thrones wird in ProRes gedreht, um mal die Bodenhaftung herzustellen.

Aber klar, man kann genauso Resolve hinzuziehen und sich direkt mit den CDNGs austoben, was dort wohl besser gehen soll. Bekanntlich führen viele Wege nach Rom.

Aber das mit den Drohnenfiles ist ja nur geraten.




R S K
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Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von R S K » Di 27 Nov, 2018 13:45

Axel hat geschrieben:
Di 27 Nov, 2018 13:16
… weil Resolve damit besser umgehen kann als FCP.
Um das Material als ProRes auszugeben so einen Aufriß machen? Wüsste persönlich nicht, dass es so viel „besser damit umgehen kann”, dass es sich irgendwie lohnen könnte.

Im übrigen könnte man sie sogar genauso schnell (vermutlich sogar deutlich schneller als mit Resolve) und einfach (das sowieso) mit zwei Klicks IN MOTION importieren und an Compressor mit zwei weiteren Klicks zur Stapelverarbeitung übergeben.

Fazit: gar nicht erst in dem ***** Format drehen. 😏

- RK
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Jott
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Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Jott » Di 27 Nov, 2018 13:49

Das liegt im Auge des Betrachters, Cinema DNG hat durchaus auch glühende Fans und Verfechter. Wobei sich das in Zeiten von Blackmagic Raw und ProRes Raw allerdings bald legen dürfte.




R S K
Beiträge: 839

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von R S K » Di 27 Nov, 2018 14:10

Jott hat geschrieben:
Di 27 Nov, 2018 13:49
Das liegt im Auge des Betrachters, Cinema DNG hat durchaus auch glühende Fans und Verfechter.
Das ist mir wahrlich nicht entgangen, nein. ;) Nur lustig wenn genau diese noch nicht einmal einen faktischen Vorteil aufzeigen können, welcher den ganzen Unsinn drumrum in Sachen Datenaufkommen, Bearbeitungsgeschwindigkeit und und und rechtfertigen bzw. als sinnvoll oder vorteilhaft darstellt. Alles nur aus einer…



… Mentalität heraus. 😄

Jott hat geschrieben:
Di 27 Nov, 2018 13:49
Wobei sich das in Zeiten von Blackmagic Raw und ProRes Raw allerdings bald legen dürfte.
Gehe ich auch schwer von aus. Ich drehe nur noch PR raw wenn es sich als Option anbietet. Aber nicht weil es irgendwie grundsätzlich besser ist, sondern einfach nur weil a) es eben keins der obergenannten Nachteile mit sich bringt, ich also gar nichts davon merke, aber eben auch weil b) wenn Wiedererwarten eins der doch extrem seltenen Fälle (eher einfach nur Fehler bei der Aufnahme) auftauchen sollten wo raw seine Vorteile ausspielen kann und es hilft das bisschen mehr in der Hinterhand zu haben, dann hab ich's auch. Warum auch nicht.

- RK
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Manfred Pfefferle
Beiträge: 42

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Manfred Pfefferle » Do 24 Jan, 2019 15:42

Vielen Dank für die sehr ausführlichen Anleitungen; habe mittlerweile folgendes geändert: Landkarten mit bis zu 14 Spuren in verbundene Clips geändert; Einstellung von hohe Qualität auf bessere Leistung
geändert.Geschwindigkeit nur minimal schneller!
Aus meiner Sicht eine Abhilfe den Cache des Films löschen, denn derzeit 3,03 TB!!!!!! Habe mich noch nicht getraut, das zu machen, da ich mir nicht im Klaren bin, was dann passiert? Was passiert und soll ich's tun?
Zweiter Punkt: es sind Inspire Videos von CDNG in 8MB tif's gewandelt, pro Clip 3000-5000 Bilder!!! was ändern? in Zukunft Pro Res RAW?
Als was ausgeben? Soll mit Beamer vorgeführt werden? derzeit noch in 1920x1080
Freddy




Jott
Beiträge: 15033

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Jott » Do 24 Jan, 2019 16:04

Manfred Pfefferle hat geschrieben:
Do 24 Jan, 2019 15:42
Zweiter Punkt: es sind Inspire Videos von CDNG in 8MB tif's gewandelt, pro Clip 3000-5000 Bilder!!! was ändern? in Zukunft Pro Res RAW?
Natürlich. Wenn deine DJI das hergibt und dein fcp x aktuell ist - perfekt. Was spricht gegen einen kurzen Test?

Und bis dahin vorab die CDNGs zu ProRes 422- oder HQ-Files konvertieren, und alle Probleme sind weg. Steht alles oben, willst du aber offensichtlich partout nicht machen, wieso auch immer. 5.000 tifs pro Clip? Du meine Güte.

Woraus deine Landkarten mit 14 Spuren bestehen, weiß niemand. Videoclips? Grafiken? Animationen? Welche Codecs? Wie erwartest du dazu ohne Infos einen Tipp?

Was genau meinst du mit "Cache"? 3 Terabyte? Verrückt. Es gibt unter Ablage die Funktion, generierte Medien aus der Mediathek zu löschen, und zwar lediglich nicht oder nicht mehr benötigte. Das löst man ab und zu mal aus und haut den Müll weg.




R S K
Beiträge: 839

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von R S K » Do 24 Jan, 2019 17:30

Jott hat geschrieben:
Do 24 Jan, 2019 16:04
in Zukunft Pro Res RAW?

Natürlich. Wenn deine DJI das hergibt und dein fcp x aktuell ist - perfekt. Was spricht gegen einen kurzen Test?
Ich frage mich erstmal grundsätzlich ob denn überhaupt RAW, welche Geschmacksrichtung auch immer, überhaupt nötig ist??! Wozu denn überhaupt sich raw antun? Ist das wieder nur aus der oben genannten Mentalität heraus oder aus tatsächlichem Bedarf und vor allem Wissen um den Umgang damit? Denn meine Vermutung… ersteres. Oder ganz simpel gefragt: was sind das bitte für Aufnahmen und wieso in aller Welt meinst du es in raw aufnehmen (und behalten) zu müssen?


Und bis dahin vorab die CDNGs zu ProRes 422- oder HQ-Files konvertieren, und alle Probleme sind weg.
Bingo. 422 reicht völlig.

5.000 tifs pro Clip? Du meine Güte.
Das alleine sagt mir, dass die Aufnahme als raw völlig willkürlich und unmotiviert war. Denn wenn TIFs plötzlich reichen, dann hat man gar nicht erst raw gebraucht. Und dann reichen vor allem ProRes Versionen mehr als völlig.


Woraus deine Landkarten mit 14 Spuren bestehen, weiß niemand. Videoclips? Grafiken? Animationen? Welche Codecs? Wie erwartest du dazu ohne Infos einen Tipp?
Gute und berechtigte Frage.


Was genau meinst du mit "Cache"? 3 Terabyte? Verrückt. Es gibt unter Ablage die Funktion, generierte Medien aus der Mediathek zu löschen, und zwar lediglich nicht oder nicht mehr benötigte. Das löst man ab und zu mal aus und haut den Müll weg.
Genau. LÖSCHEN und gut. Danach dann auch als erstes alles in ProRes wandeln. Einfach so schnell wie möglich von dem cDNG Unsinn weg. Danach vielleicht auch das Hintergrund Rendern ausschalten, dann hat man auch keinen so explodierenden Cache mehr.

Mich würde vor allem interessieren wie du überhaupt wissen willst, dass nur der Cache so groß ist. 😄

- RK
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Manfred Pfefferle
Beiträge: 42

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Manfred Pfefferle » Fr 25 Jan, 2019 11:26

Wurde vom Publikum gebeten, doch Landkarten mit Nationalparks und sonstigen Infos zu integrieren; NP Namen, Flaggen, Ländernamen ...sind schon schnell mal mehr als 10 Spuren. Werde mit der Inspire nicht mehr in CDNG aufnehmen; konnte das leider noch nicht testen, weil die Drohne durch Akkuausfall, ohne Vorwarnung aus dem Himmel fiel! Daher Flugverbot in England.
Die Cache Datei zeigt ohne jedes Löschen 3,03TB an!
Habe gefunden: Ablage - Mediathek öffnen - Verlauf löschen; ist das der richtige Weg?
Bin bei allem unsicher, da ich nach 20 Jahren PC auf MAC umgestiegen bin!
Freddy




Frank Glencairn
Beiträge: 8266

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 25 Jan, 2019 12:00

Ja, das passiert, wenn man zu viel Geld hat, und zu wenig Erfahrung = ich kauf einfach das teuerste, da bin ich auf der sicheren Seite.
Dann kauft man die teuerste DJI + den teuersten iMac Pro in Topausstattung, und wundert sich dann warum es nicht läuft.




Jott
Beiträge: 15033

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Jott » Fr 25 Jan, 2019 12:22

Ein Trollkommentar weit unter deiner Würde.

Nur daran liegt‘s:

" Umsteiger von PC, daher keine Erfahrung.“

Die richtige Reihenfolge: erst Software lernen und den Workflow durchspielen. Erst dann ein großes Projekt angehen. Learning by doing / trial and error geht nicht nur bei fcp in die Hose, sondern immer und überall, bei jedem NLE, bei jeder Kamera, mit Mac oder PC.

Bei Herrn Pfefferle, so klingt es zumindest, kommt noch eine große Schippe Lernresistenz dazu, von vorne bis hinten. Dabei ist er garantiert nur wenige Klicks vom korrekten und superschnellen Arbeiten entfernt. Jedem das seine.
Zuletzt geändert von Jott am Fr 25 Jan, 2019 12:25, insgesamt 1-mal geändert.




motiongroup
Beiträge: 2732

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von motiongroup » Fr 25 Jan, 2019 12:24

Das ist Schmarren Frank was Du hier verzapfst selbiges kann dir unter Windows oder Linux auch unterkommen...

Das das DJI allen namhaften Herstellern Probleme macht ist jeden hier bekannt.. der RSK und der Jott habens schon anklingen lassen..
ich hätte schon lange im Hintergrund zu Prores wandeln lassen egal ob nun Intermedat oder gar für komplette Irrsinscomps als Proxys..




Frank Glencairn
Beiträge: 8266

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 25 Jan, 2019 12:31

Das hat nix mit PC oder Mac zu tun, auf seiner Mühle kann er locker, und ohne Umwandlungsorgie, die original DCNGs wie Butter bearbeiten, dafür wäre jedoch Resolve, das auch tatsächlich für sowas ausgelegt ist, das Werkzeug der Wahl.

Aber in TIFF umwandeln und dann in FCP damit arbeiten ist so von hinten durch die Brust ins Auge, daß man sich nicht wundern muß, wenns zickt.




Jott
Beiträge: 15033

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Jott » Fr 25 Jan, 2019 12:37

Allerdings. Die Drohne nicht auf ProRes RAW zu stellen, wenn man auf fcp/Apple geht, ist absurd. Ebenso die Weigerung, CDNG in ProRes zu überführen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. So kommt ein Unfug zum anderen.




Jott
Beiträge: 15033

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Jott » Fr 25 Jan, 2019 13:50

Manfred Pfefferle hat geschrieben:
Fr 25 Jan, 2019 11:26
Wurde vom Publikum gebeten, doch Landkarten mit Nationalparks und sonstigen Infos zu integrieren; NP Namen, Flaggen, Ländernamen ...sind schon schnell mal mehr als 10 Spuren.
Ein paar Texte, PNGs mit alpha, Fähnchen, alles übereinander gelegt? Das bremst überhaupt nicht, so was spielt fcp auf jedem neueren Mac in Realtime. Man müsste dir wirklich über die Schulter schauen, um die Bedienfehler zu sehen. Denn es müssen welche sein.




motiongroup
Beiträge: 2732

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von motiongroup » Fr 25 Jan, 2019 13:54

Aber in TIFF umwandeln und dann in FCP damit arbeiten ist so von hinten durch die Brust ins Auge, daß man sich nicht wundern muß, wenns zickt.
keine Auhnung warum er das tut oder tun will

hat ihm auch keiner dazu geraten..

er wor es einfach lernen und er word sich wie ander auch einfach entscheiden welcher Arbeitablauf ihm besser liegt ;)... ich mag resolve auch nicht wirklich obwohl es eine klasse software ist.. geschmacksfrage hin oder her..




Manfred Pfefferle
Beiträge: 42

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von Manfred Pfefferle » Mi 13 Feb, 2019 11:10

Mittlerweile geklärt:
Habe die 3TB Cachdateien gelöscht und und die Renderdateien neu erstellen lassen. Dauer ca. 16 Minuten. Neue Dateigrösse weniger als 10%!!! der 3TB. Ab sofort keine Wiedergabeprobleme (langsam) mehr. Werde das jetzt öfter machen!
Trotzdem werde ich über einen besseren Workflow der Dronen Footage nachdenken; die vielen Ratschläge, weiss ich sehr zu schätzen! Besten Dank dafür
Freddy




motiongroup
Beiträge: 2732

Re: iMac Pro 4K Film 50min immer langsamer

Beitrag von motiongroup » Mi 13 Feb, 2019 13:32

super das Du dich nochmals gemeldet hast und klasse das es nun funktioniert




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