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Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests



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slashCAM
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Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von slashCAM » Fr 31 Mär, 2006 21:20

Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests von rudi - 31 Mar 2006 21:16:00
>Fundierte Camcorder-Tests sind bei jedermann beliebt. Allerdings ist ein objektives Testurteil in Wirklichkeit kaum möglich, wie dieses Editorial beschreibt.
zum ganzen Artikel




beiti
Beiträge: 4833

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von beiti » Fr 31 Mär, 2006 21:55

Ich finde den Artikel ganz ausgezeichnet. Wahrscheinlich hätte man noch viele weitere Beispiele für die Schwierigkeiten der zahlenmäßigen Bewertung anfügen können, aber das grundsätzliche Problem wird auch so deutlich.

Mein Ideal von Testberichten sieht so aus:
Drei (oder mehr) Praktiker testen ein Gerät im Einsatz und schreiben unabhängig voneinander ausführliche (!) Praxisberichte, die dann gemeinsam abgedruckt bzw. veröffentlich werden. So sollte sich ein ausführliches Bild der getesteten Geräte und ein brauchbarer Qualitätsvergleich zu Konkurrenzprodukten ergeben - ganz ohne fragwürdige Meßwerte und Schulnoten.




Konsument

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Konsument » Fr 31 Mär, 2006 22:29

SUUUUPER!!!

Bin absolut Deiner Meinung!

Ich zweifle manche Tests sogar soweit an das ich behaupte sie hätten gar nicht stattgefunden.

Müssten solche "Tests" nicht von Fachleuten und Laien gemacht werden. Ich meine Fachleute die eben mit einer Kamera umgehen können und nicht mit den Messgeräten! Ein Laie kommt erst gernicht auf die Idee manche Einstellungen zu machen!

Zur Punktebewertung:
Es werden zu wenige Angaben gemacht, damit man sich selbst eine Berwertung erstellen kann.
Mir ist es zum Beispiel egal ob das Kassettenfach unten oder oben auf geht, oder ob nur ein englisches Handbuch dabei ist.
Bei Druckern kann der eine 0,0345 Seiten mehr in der Minute...?!?

BillsWeichware testet 50 CPUs in 5 Tagen mit 20 Boards und 30 Gafikkarten. ALLES KLAR!!!
Und den guten Menschen welcher die super Grafikkartentests gemacht hat bekommt sein Geld von ATI, stellt sich auch noch zur CeBIT auf den Stand.


Tuh uns allen einen Gefallen und wende Dich mit diesem Artikel an alles was es gibt.
Ich möchte keine Tests schlecht machen, aber die Konsumenten sollen besser Beurteilen lernen.




wolfgang
Beiträge: 5723

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von wolfgang » Sa 01 Apr, 2006 00:07

Also für mich schießt dieser Artikel doch etwas über das Ziel hinaus. Nur, weil die Meßtechnik zahlreiche Probleme aufwirft, kann die Schlußfolgerung nicht sein, dass man deshalb einfach nicht misst. Solche Probleme gibt bei jeder physikalischen Messung. Wer eine technisch-naturwissenschaftliche Ausbildung genossen hat, und vielleicht sogar experimentell und forschend tätig war, ist durch diese Problematik nicht weiter beeindruckt, weil er sie einfach kennt.

Zahlen-Daten-Fakten haben den Nachteil, dass sie einfach falsch sein können. Und daher nie unreflektiert geglaubt werden sollen. Nur Narren stehen Meßwerten absolut unkritisch gegenüber - und überlegen sich etwa nicht, ob das überhaupt stimmen kann, was hier gemessen worden ist. Die "Macht der Zahlen" ist hier gefährlich - aber halt nur dann, wenn man an deren Übernatürlichkeit glaubt, wie das diesbezüglich manche untrainierten Menschen wohl fallweise machen.

Aber Zahlen-Daten-Fakten haben auch den Vorteil, dass sie richtig ermittelt doch eine gewisse Aussagekraft haben können. Und auf diese Aussagekraft will ich nicht verzichten müssen. Persönlich schätze ich daher die Messungen, wie sie etwa Zeitschriften wie videoaktiv digital doch sehr, einfach, weil sie eine bestimmte Aussagekraft haben. So zeigen halt Camcorder, die zum Beispiel im Test bezüglich des lowlight Verhaltens schlecht wegkommen, auch in der Praxis diebezüglich schlechte Eigenschaften. Korrekt gemacht, erlauben Messdaten sehr wohl einen objektiveren Vergleich der Geräte - innerhalb bestimmter Grenzen.

Oder wollen wir nur noch qualitativ beschreibend tätig sein? Ist die optische Einschätzung meiner lowlight-Fähigkeite nicht vielleicht doch eine andere, als die meines Nachbarns? Oder bitte versuche mal, nur mit Worten eine Farbe zu beschreiben, dass sich die ein Zuhörer exakt vorstellen kann. Das ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit.

Die Antwort auf systemimanente Schwächen jeder Messanordnung sollte daher nicht sein, diese als grundsätzlich absurd hinzustellen - sondern sollte sein, diese relativieren und einschätzen zu lernen.

Von den Punktebewertungen diverser Artikel halte ich hingegen auch sehr wenig - weil da neben üblichen meßtechnischen Fragestellungen und Problemen auch die persönliche Meinung einfließt, wie zu punkte sei, und welche Kriterien zur Anwendung kommen sollen.

Was ich für wertvoll halte, sind Hinweise in Tests, wie die Handhabung eines Gerätes ist. Was ich aber für noch wertvoller halte, ist, wenn man ein Gerät selbst testet. Was man ohnedies immer vor dem Kauf machen sollte.

Ach ja: unseriöse Test sind wohl überhaupt abzulehnen - ich beziehe mich lediglich auf technisch seriöse Tests.
Lieben Gruß,
Wolfgang




Bruno Peter
Beiträge: 3508

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Bruno Peter » Sa 01 Apr, 2006 18:18

Ich finde den Beitrag von Rudi gut...

Eben beschäftige ich mich damit, festzustellen ob HC3 oder HC1 als HDV-Camcorder für meinen Geschmack ein gefälligeres Bild bieten wird. Auf der Suche nach Informationen bin ich im Netz auf Vergleichsaufnahmen im Automatikbetrieb der Camcorder gestossen, die hintereinander von einer bestimmten Position aus aufgenommen sind bei Mischlicht im Innenraum. Für mich waren die Vergleichergebnisse, die ich mit Hilfe von Einzelframes auf einem PC und HDV-Einspielung der Video-Files in 1080i auf mein HD-Panel mit dem Netzwerkplayer Pinnacle SC200 gewonnen habe sehr aufschlußreich. Ebenfalls habe ich Außenaufnehmen (Tag und Tagesschwachlicht) schon vergleichen können, diese sind aber nicht vom identischen Motiv und auch nicht unter identischen Bedingungen gemacht worden. Trotzdem verfestigt sich bei mir ein bestimmter Zwischeneindruck zur gewünschten Bildqualität, so dass ich im nächsten Schritt jetzt über die notwendige technische Ausstattung nachdenken kann. Darüberhinaus warte ich noch "Testberichte" der Videomagazine ab und nach diesem Gesamtbild dann sowie körperlichem Kontakt mit den beiden Geräten werde ich eine Entscheidung treffen, die bestimmt sich nicht nach dem Preis richten wird.

Dies meine Einstellung und Meinung dazu. Bin mit meiner Methode bezüglich Camcorderkauf bisher immer gut gefahren und habe nie eine Kaufentscheidung später bereut.
** S8-Hobbyfilmer seit 1970, Video seit 1988, Schmalfilmdigitalisierer seit 2007 **
http://www.videoundbild.de/




Markus
Beiträge: 15534

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Markus » So 02 Apr, 2006 13:49

Wolfgang hat geschrieben:Nur weil die Meßtechnik zahlreiche Probleme aufwirft, kann die Schlußfolgerung nicht sein, dass man deshalb einfach nicht misst. Solche Probleme gibt bei jeder physikalischen Messung. Wer eine technisch-naturwissenschaftliche Ausbildung genossen hat, und vielleicht sogar experimentell und forschend tätig war, ist durch diese Problematik nicht weiter beeindruckt, weil er sie einfach kennt.
Es gibt in der chemischen Analytik einen sehr treffenden Spruch: Wer viel misst, misst viel Mist. Daher ist das Interpretieren und Einschätzen der gewonnenen Zahlen neben den eigentlichen Messungen eine ganz wichtige und alltägliche Aufgabe.

Für den unbedarften Laien ist das sicher keine einfache Sache, insbesondere wenn die Werbung völlig utopische Ziele vorgaukelt.
Herzliche Grüße
Markus




wolfgang
Beiträge: 5723

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von wolfgang » So 02 Apr, 2006 14:21

Markus hat geschrieben:Es gibt in der chemischen Analytik einen sehr treffenden Spruch: Wer viel misst, misst viel Mist. Daher ist das Interpretieren und Einschätzen der gewonnenen Zahlen neben den eigentlichen Messungen eine ganz wichtige und alltägliche Aufgabe.

Für den unbedarften Laien ist das sicher keine einfache Sache, insbesondere wenn die Werbung völlig utopische Ziele vorgaukelt.
Den Spruch habe ich bei meinem Technischen Chemiestudium natürlich ebenfalls kennen gelernt - und der trifft eben genau den Punkt.

Der unbedarfte Laie hat allerdings keine Chance, die Schwachstellen einer Meßreihe zu erkennen - wie den auch, er kennt nicht mal die Details einer Meßanordnung bei so einem Camcorder-Test.

Man kann sich hier nur darauf verlassen, dass die Techniker dabei keinen extremen Murks gebaut haben. Zumindest bei Videoaktiv digital hatte ich bisher den Eindruck, dass die druchaus zuverlässig messen. Heißt: was aus den Meßdaten erkennbar war, konnte ich (im Rahmen meiner begrenzten Erfahrung) auch bei realen Geräten beobachten.

Ja, die Probleme gibt es - weil das einfach grundlegende Probleme der Meßtechnik sind. Aber daraus solle man nicht ableiten, dass die Meßtechnik absolut abzulehnen sei.
Lieben Gruß,
Wolfgang




Mark Walser

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Mark Walser » So 02 Apr, 2006 19:00

Messen finde ich zur Unterstützung und Belegen eines Testurteils durchaus
sinnvoll. Allerdings interessieren mich als Anwender de facto nur die Unterscheide in Messergebnissen, wenn diese auch für das Auge des Betrachters sichtbar werden. Meiner Meinung nach sollte man bei einem Test das Gerät zunächst nach subjektivem Augenschein in Praxisanwendungen beurteilen und erst danach Messen und nicht umgekehrt.
Es gibt Dinge wie Akkulaufzeit, Lichtstärke, Bildrauschen in dunklen Situationen, die offensichtlich beurteilbar sind und dann auch durch Messwerte zu belegen sind. Andere wie zB. die Farbdarstellung, Schärfe, verschiedene Optik sind aber sehr schwer zu objektivieren.




beiti
Beiträge: 4833

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von beiti » So 02 Apr, 2006 20:23

Es gibt Dinge wie Akkulaufzeit, Lichtstärke, Bildrauschen in dunklen Situationen, die offensichtlich beurteilbar sind und dann auch durch Messwerte zu belegen sind.
Einigermaßen messen kann man davon nur die Akkulaufzeit. Alles andere ist nicht so eindeutig: Wie werden bei der Bestimmung der Lichtstärke das zunehmende Rauschen und die abnehmende Farbsättigung gewichtet? Ist ein Camcorder mit deutlichem Rauschen besser oder schlechter als einer mit artefaktreicher Rauschunterdrückung?




Acer
Beiträge: 881

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Acer » Mo 03 Apr, 2006 12:11

beiti hat geschrieben:Ist ein Camcorder mit deutlichem Rauschen besser oder schlechter als einer mit artefaktreicher Rauschunterdrückung?
Das könnte man doch rausfinden, indem man Testpersonen anwirbt (insbesondere Laien bzw. Consumer; ca. 20 Leutchen), die unabhängig voneinander die Bildqualität nach ihren Eindrücken bewerten. Zuallererst fragt man sie:

1) Berichte, ob dir das Bild gefällt.

1.1) Wenn "Ja", warum?
1.2) Wenn "Nein", warum?

2)Was fällt dir am Bild auf? - Antwort/Begründung

3)Stört dich etwas am Bild? - Antwort/Begründung

4)Wie sieht das Bild jetzt aus (bei Low-Light, wird aber net gesagt)? - Antwort/Begründung

5)Siehst du Griesel/Rauschen? Stört es?- Antwort/Begründung

Und so weiter, und so weiter... mit Tonqualität, etc. ...


Am Ende kann die Redaktion eine Statistik aller Antworten erstellen (Prozentsätze/Prozentwerte) und auch, wie die Gewichtung der einzelnen Kriterirn den Testpersonen aufgefallen oder wichtig erschienen sind.

So ein Test wäre aufwändiger, als nur eine einzelne Bewertung eines Autors. Natürlich kann man die Technik in Laboren noch unabhängig voneinader bewerten und auch in die Statistik als "neutrale, objektive Testperson" einbeziehen.

Nachher können Spezialisten (unwissend von der Meinung der Laien) ihren Senf dazu geben und ebenfalls berücksichtigt.

Naja, vielleicht kommt's noch.

"test" (Stiftung Warentest) macht so ähnlich, nur für jedes Gebiet (Bild, Ton, Handling, Ausstattung, etc.) mit 1-2 Spezialisten und 2-3 Laien.

Oky,

Philipp
"Die Lüge ist ein sehr trauriger Ersatz für die Wahrheit, aber sie ist der einzige, den man bis heute entdeckt hat"




beiti
Beiträge: 4833

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von beiti » Mo 03 Apr, 2006 13:27

Das könnte man doch rausfinden, indem man Testpersonen anwirbt (insbesondere Laien bzw. Consumer; ca. 20 Leutchen), die unabhängig voneinander die Bildqualität nach ihren Eindrücken bewerten.
Fragt sich nur, worauf die achten. Wenn ich z. B. meinen Eltern zwei Filmausschnitte zeige und sie frage, wessen Bildqualität besser ist, dann kommt als Antwort sowas wie: "Ist das in München? Ja, das ist am Marienplatz! War das letzten Sommer?" :-(

Beurteilung durch Laien ist so eine Sache... Entweder ich gebe ihnen ganz klare Kriterien an die Hand und erkläre ihnen zuerst, was Unschärfe, Rauschen, Artefakte etc. sind (dann sind sie aber keine richtigen Laien mehr), oder ich bekomme total subjektive Antworten. Selbst technische Details können subjektiv wahrgenommen werden; so werden die meisten Laien eine künstlich überschärfte Aufnahme einer natürlich abgestimmten Schärfe vorziehen. Oder erklär mal einem völlig unbedarften Laien die Vorzüge einer "kinomäßig" selektiven Schärfe gegenüber einem komplett scharfen Bild (Stichwort P+S Adapter). Solche Vorteile kommen für den Normalzuschauer erst im Rahmen einer passenden Dramaturgie zum Tragen, nicht beim losgelösten Anschauen von Testmaterial.

Für Laien zählt bei einem Film der Inhalt - und das ist gut so. Die technischen Unterschiede, die uns bei Tests beschäftigen, sind im Vergleich dazu Kleinkram. Sicher spielt es für den Laien eine Rolle, ob er das Objekt erkennt, ob die Kamera stark wackelt, ob er gesprochene Worte versteht etc., aber all das hängt bekanntlich mehr vom Kameramann und seinen Fähigkeiten ab als vom verwendeten Camcorder.
Hinzu kommen der Einfluß des Wiedergabegerätes (Plasma, LCD, Röhre, Projektor...) sowie der Betrachtungsabstand.

Also: Wenn schon subjektive Eindrücke, dann bitteschön von Fachleuten.




MattesDV

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von MattesDV » Mo 03 Apr, 2006 14:06

Es kommt ja nicht auf die Leute an, sondern auf die Erhebungsmethoden... Wenn man die richtige Methodik wählt kommt man sicherlich auch zu richtigen Ergebnissen...




rudi
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Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von rudi » Mo 03 Apr, 2006 14:13

Hallo Leute,

ich hatte den Artikel noch schnell bei slashCAM reingestellt, bevor ich ein paar Tage ohne Netz unterwegs war, daher kann ich mich erst jetzt dazu an dieser Stelle äußern.
Grundsätzlich wollte ich mit dem Artikel nicht gegen das Messen im allgemeinen wettern, sondern einfach nur darauf hinweisen, dass bei allen heutigen Tests einfach eine Menge Interpretation und Ungenauigkeiten mit einfließen. Sowohl wir als auch z.B. die videoaktiv messen eine Kamera aus Gründen der Praktikabilität im Automatik-Modus. Alles andere wäre einfach zu aufwändig.

Ich wollte aus diesem Grund eben einfach mal darauf hinweisen, dass dabei einfach keine validen Praxisergebnisse herauskommen, sondern allenfalls grobe Hinweise auf das Verhalten einer Kamera. Wenn man sich dann noch sieht, wie nahe eine XL1H und eine HC1 in vielen Bereichen zusammenliegen, muss eigentlich automatisch die Forderung nach viel valideren Messergebnissen laut werden.

Nur genau dort liegt die Krux, ohne menschliche Interpretation gibt es keine Aussagen. Ein ähnliches Problem gibt es übrigens bei der Codec-Programmierung: Wenn der Computer ohne menschliche Hilfe erkennen könnte, ob die Bildqualität besser oder schlechter als ein Vergleichsbild ist, dann könnte man diese noch viel weiter optimieren. Doch Bildqualitäts-Messzahlen wie PSNR haben eben nur bedingte Aussagekraft (weshalb man Codecs auch nicht nach diesem Wert beurteilen sollte). Es hilft eben nur das (un)geschulte Auge. Und das ist wiederum von vielen Faktoren abhängig. Ein Testaufbau -wie hier von Philipp vorgeschlagen- ist da sicherlich ein guter Ansatz. Nur kann dann bei einer Wiederholung des Tests mit anderen Personen jederzeit wieder etwas total anderes rauskommen. (Testtheoretiker schreien hier laut nach der sog. Reliabilität).

Die Idee zu dem Artikel kam mir, als es hier im Forum einmal darum ging, ob man die gebogenen Linien der HC1 nun sieht, oder nicht. Ein Teil der Leser konnte das, der andere Teil nicht. Und den einen stört es, den anderen nicht.

Daher finde ich es sogar sehr gut, dass es mehrere Quellen, wie die videoaktiv gibt, um sich als Leser vor dem Kauf informieren zu können. Nur sollte man darauf achten, dass man diese Messwerte nicht als gottgegebene, alleinige Wahrheit ansieht.

@beiti: Die Thematik Rauschunterdrückung hatte ich auch noch zuerst im Artikel, dachte mir dann aber, das wird jetzt doch zu viel. Aber sehr guter Einwand, da diese Problematik in Zukunft sicherlich noch viel stärker kommen wird. Auch zum 2. Posting 100% Zustimmung.

Ich persönlich denke gerade über einen Test nach, um kontrolliert und wiederholbar MPEG-Artefakte zu provozieren. Das wäre momentan sicherlich notwendiger, als die ewigen Schärfe- und Farbmessungen...

Viele Grüße

Rudi




Steinmann

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Steinmann » Sa 22 Apr, 2006 18:19

Danke für diese ehrliche Meinung. Insbesondere da sie in gewissen Grenzen auch die SlashCam-Tests untergräbt.

Einen weiteren Aspekt möchte ich dringend ansprechen: die Unterschiede von Gerät zu Gerät der gleichen Baureihe.

Insbesondere Monitore sind seit langem ein gutes Beispiel. So mancher Monitor-Vergleichstest läßt mich nur mit dem Kopf schütteln. Denn es steht jedem frei einmal zum nächsten Elekronikmarkt zu fahren und drei identische Monitormodelle (insb. CRT) nebeneinander zu betrachten.
Manchmal ist die Bildqualität identisch - manchmal aber auch so unterschiedlich, dass man glaubt es wären drei verschiedene Hersteller.

Daher würde mich sehr interessieren, ob slashcam nicht einmal einen Test hierzu machen könnte. Einfach drei gleiche Camcorder untereinander vergleichen. Oder gerne auch einmal einen neuen TRV-950 und einen 3 Jahre alten oft genutzten. Wie verändert sich die Qualität mit der Zeit?

Dies als kleine Anregung.

MfG
S. Steinmann




rudi
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Beiträge: 1098

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von rudi » So 23 Apr, 2006 12:59

die Unterschiede von Gerät zu Gerät der gleichen Baureihe.
Ziemlich gute Idee, wir hatten das mal kurz angedacht, jedoch ist es schwer, anonym mehrere Geräte einer Serie aufzutreiben.

Es gibt ja auch immer wieder Gerüchte, dass die Presse besonders selektierte Geräte bekommt oder dass Hersteller die erste Baureihe noch sorgfältiger produzieren. Wenn dann die Testberichte durch sind werden günstigere Komponeten verwendet und unter dem selben Gerätenamen verkauft.Konkrete Hinweise, dass sowas passiert hatten wir allerdings noch nie.

Dass es bei Geräten Serienstreuungen gibt -gerade bei CRTs- ist aber nichts neues. Nur wie groß die ausfallen weiss halt keiner genau...

Grüße

Rudi




DjDino ( Toth Dominik)

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von DjDino ( Toth Dominik) » Do 11 Mai, 2006 14:56

Wirklich sehr gut geschriebener Artikel.

Ich habe mir das schon parmal selber gedacht das Camcordertests irgendwie nicht wirklich aussagekräftig sein können allein aufgrund der unterschiedlich vorjustierten Automatiken.Bei meiner JVC GR-DF540 z.b. lauten einige Testurteile auf ein eher schärfearmes Bild was aber nur daran liegt das da das AGC sehr aggresiv vorgeht (auch dort wo meiner Ansicht nach noch gar nicht nötig) - schaltet man es ab ist das Bild daher selbst bei guten Lichtverhältnissen die eigentlich praktisch kein AGC bedürfen deutlich besser.Was wäre z.b. wenn man alle Camcorder-Tests mit deaktivierten AGC durchführen würde ? Aber man geht eben davon aus das die meisten Laien-Käufer sind und im Automatik-Modus verbleiben, ist aber irgendwie auch zu verstehen sonst müsste man mehrere Testdurchläufe machen und dazu bleibt einfach nicht die Zeit wenn die nächste Auflage ner Zeitschrift dann und wann fertig sein soll und der Chef der Redaktion Zeitdruck macht u.s.w. Was ich auch kritisiere ist die bei Test oft zu hoch gelobte 3CCD-Technik.Durch den geringeren 4:2:0-Farbraum bei MiniDV kann sich die bessere Farbauflösung von 3CCD onehin nicht wirklich entfallten, dazu eignet sich 4:2:2 von z.b. Betacam-Formaten besser.Mehr Lichtempfindlichkeit bringt es natürlich allemal.Viele analoge Profi-Betacam-Schulterkameras der Fernsehanstalten arbeiten noch mit 1CCD-Technik und sind deren Bilder in Nachrichtensendungen&Co etwa schlecht ? Ein professioneler 1CCD-Camcorder macht jede billige 3CCD-Comsumercam platt.Das es auch mit 1CCD hervorragend geht bewies zudem JVC damals schon mit der JVC GR-PD1 welche auch heute noch viele 3CCD-Consumercams bildqualitativ platt macht. Der bei 1CCD-Technik (notwendiger weise) vorgeschaltete RGB-Primärfarbfilter schluckt bei weitem nicht so viel Bildfschärfe wie macnhe meine.Viele Hersteller justieren zudem bei 3CCD-Consumer-Cams nur den Sharpenfilter strenger (bevor das Zeug aufs Band kommt) damit dem Kunden suggeriert wird das das am 3CCD liegen muss/soll.Die Auswirkungen kennt man dann : Zu unatürliche Kanten-Konturen vorallem bei starken Kontrasten meist zwischen hellem Himmel und Hügeln z.b. Egal, überwiegend bekommt der überwigend wohl weniger fachkundige Kunde ein knakig geschärftes Bild und ist Happy.Dann auch noch die Sache mit der Super-Optik.Leica muss es sein oder Carl Zeiss.Bitteschön : Bei Semiprofi-Spiegelreflex-Digitalkameras mit 6 MPixel und mehr macht das sicher Sinn um dann am Foto im riesen Posterformat auch bei näherem Hinsehn feinste Strukturen schön scharf abzubilden,Farbsäume,Verzerrungen,etc. zu vermeiden aber bei der viel geringeren PAL-Auflösung ist das nicht wirklich ein Flaschenhals, selbst bei zusätzlichem Zoom.Die Wahrheit ist vielmehr : Die Camcorderhersteller haben eher nur Verträge mit den teuren Optiksystemzulieferern weil ein klingendes "Leica" oder "Carl Zeiss" auf dem Camcorder schön fett aufgedruckt sich einfach besser verkauft.Der nächste Mist ist die lichtstarke F1.2-Optik wie sie einige Hersteller zunehmend anpreisen - erreicht durch angeblich stärker maximal mögliche Blende - das eine solche bei zu starker Miniaturisierung aber gar nicht dafür verantowrtlich sein kann und dann indirekt auch Nachteile hat wird gern verschwiegen.
Bei Blendenzahlen handelt es sich immer um relative Werte welche sich durch Division von Brennweite durch optischen Objektivdurchmesser ergeben.Um wie bei Consumercams und deren kleinen Objektivdurchmessern nun lichtstarke Optik zu erhalten kann man das also gar nicht durch grössere Blende erreich sondern gezwungener MAssen nur dadurch das Linsensystem stark zu vereinfach, also weniger Linsen zu verwenden (denn jede Linse kostet Lichtstärke - nicht viel aber doch).Der Preis dafür ist dann aber das weniger Linsen die Strahlengänge schlechter korrigieren b.z.w. korrekt halten können was z.b. zu Farbsäumen oder ungleichmässig verteilter Schärfe führen kann, die Gefahr für vorallem Abberationsfehler steigt. Sowas und mehr ist den Testern natürlich egal, Automatik an, Testbild davor und fertig.
Naja alles in allem : Die meisten Consumer-Camcorder-Käufer sind eher Laien und für Laien sind Laien-Test doch optimal oder ;-) ? Wer ernsthaft b.z.w. semiprofi filmen will liest onehin keine 0815-Test aus der Trafik von nebenan sondern bestellt sich vom Hersteller Broschüren, stöbert genau in Datenblättern, besucht Messen und hat zu alldem schon die nötigen Vorkentnisse dann abzuwiegen ob gut oder schlecht.
Schon seltsam : Wir schreiben das Jahr 2006 und trotzdem : Wenn es wichtige,ernstere Sachen sind die bei mir gefilmt werden sollen habe ich das hier parat : http://www.***.jp/warusap308/gr_s707.html
Baujahr 1990, war damals das Semiprofi-Spielzeug schlechthin.S-VHS-C-System, für damals unglaubliche F1.2-Optik (aber sinnvolle mit 56mm Objektiv!) AGC und immerhin schon Chroma-Rauschfilter.Jawohl, ist analog.Bei schwachem Licht ist meine kleine MiniDV-JVC insgesammt überlegen etwas (vorallem durch den fortschritlicheren 3DNR-Rauschfilter)aber bei gutem Licht stampft diese Grosse sie IN GRUND UND BODEN und das obwohl sie 15 Jahre älter ist.Mit Sharpenfiltern zur Nachbearbeitung kommt sie sogar bei schlechtem Licht an die kleine JVC ran.
Und : manueller Zoom zum drehen am Objektiv selbst und nicht per irgendwelchen Tasten-Zeugs oder gar Touchscreen (oh mein Gott). Das sich mit absichtlichen Schärfespielerein auch toole Effekte erzielen lassen scheint keinen mehr zu interessieren.Und es muss ja unbedingt alles digital sein, eine gute alte analoge Schulterkamera-Semiprofi-Cam wie diese eben z.b. kann nochimmer bessere Ergebnisse liefern trotz (analoge) S-Video-Überspielung in den PC.Die ganze Bildaufbereitungselektronik zwischen Sensor und Band war damals auch teilweise komplexer ausgeführt und den Profigeräten sehr ähnlich, heute wird das alles in Chips intergriert und leider weniger ernst genommen, natürlich gibt es da auch Dinge wie HighBandProzessor von JVC z.b. aber man sieht ja was das bringt...

Müsste ich mich entscheiden, ich würde die grosse behalten...




DjDino ( Toth Dominik)

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von DjDino ( Toth Dominik) » So 21 Mai, 2006 17:27

Testbilder - JVC GR-S707

Ich finde auch man sollte bei dem Testbereich Bildqualität mehr Vergleiche bei "Alltagsaufnahmen" machen und als voll aufgelöste 720x576-Testbilder anhängen (oder sind dazu einige zu faul oder scheuen den Server-Speicherbedarf?) Nur par Sätze wie "bei schlechten Lichtverhältnissen mehr rauschen als Model so und so..." oder blos nur ein Testchart finde ich etwas mager, schliesslich finden die eigentlichen Aufnahmen im realen statt und da kann sich jeder Camcorder auch wieder etwas anders verhalten was bei einem Testchart nicht so ersichtlich werden kann, z.b. bezüglich Gegenlichtkompensation, Weisabgleich oder Bewegungsschärfe.Gutes "klinisches" Abschneiden heist für mich nicht alles.Oft wird auch zuwenig auf das Thema "Zubehör" eingegangen, z.b. ob es mehr oder weniger kompatible Objektivvorsätze für das entsprechende Filtergewinde gibt oder bei Montage eines externen Mikrofones das Kamerahandlich nochimmer gut ist - z.b. einem das Mikro dann nicht wahrhaft ins Auge sticht weil der Mikrofon-Schuh zu weit hinten angesiedelt ist oder wie die Gewichtsverlagerung dann ist.Aber wahrscheinlich glauben auch da die meisten Tester das das für Laien zuviel des guten ist, wenn aus dem Laien dann aber mit der Zeit ein ernsthafterer Filmer wird könnte er es bereuen.Mehr sollte auch auf die Benutzerfreundlichkeit des manuellen Fokus eingegangen werden.Wie ich schon sagte sind dessen Einstellmöglichkeiten oft sehr unpraktisch.Wenn ich z.b. im Zoo durch einen engmaschigeren Zaun auf ein Tier hindurchfilmen will wird der AF nicht selten eher den ebefalls recht kontur-verlockenden Zaun scharfstellen oder wenn bei einer vorrangigen Hintergrundszene eine unwichtige Person durch das Bild huscht der AF aufeinmal diese auf scharf macht und der Hintergrund verwischt oder der AF nicht selten gar nicht einstellbar ist (Mittenbetont,u.s.w) und mann aber bei einer Landschaftsaufnahme nicht den Baum mitten auf einer Wiese sondern die Berge dahinter scharf haben will - sowas kann dann auch den Laien stören - ohne gescheit-manuellen Zoom (Drehrad) ist man dann aufgeschmissen.Es sollte generell mehr auf filmpraxisbezogenes eingegangen werden.Mit "rauschärmer", "leichter Grünstich", "liegt gut in der Hand" ist es nicht getan.Ich erwarte ja nicht von den Testern das sie jetzt mit jedem Test-Camcorder einen Tag in verschiedenste Szenerien und Situationen durchfilmen aber ein guter Tester müsste auch schon anhand der "klinischen" Camcorder-Eigenschaften gut erahnen können wie es demnach um die Filmpraxis bestellt ist. So, genug gemotzt :)




Holly

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Holly » Di 21 Nov, 2006 12:04

Ja, ja die Tests. 100 Test, 100 verschiedene Ergebnisse, mehr braucht man nicht zu sagen. Der eine bewertet Bildqualität mit 40 %, der andere nur mit 30 % usw.

Frage mich sowieso manchmal, ob da nicht der eine oder andere Redakteur von Herstellern "geschmiert" wird.

Ganz unsinnig sind die Tests nicht, man muss sich halt zwei oder drei Tests vornehmen und für sich selbst entscheiden, welche Kritierien wie wichtig sind. Dann hat man wenigstens einen guten Anhaltspunkt.




steveb
Beiträge: 2371

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von steveb » Di 21 Nov, 2006 17:32

Manchmal glaube ich auch, daß besonders die Tests in den Konsumerzeitschriften (SFT, Audiovideo Bild) nur dazu dienen, die Kaufentscheidung nachträglich zu "bestätigen". Da werden Geräte als "Gewinner" tituliert, die nur für den Verkäufer einen Gewinn darstellen, indem es nur um Verkaufsmargen geht und weniger um den Kundennutzen. Man sollte sich wieder mal häufiger den Spass machen, sich bei MM und Konsorten (nicht bei allen so) hinzustellen und zuhören, mit was die Verkäufer dort "argumentieren"...letztens bei MM...."na Klar. DVD ist das beste Medium für den Videoschnitt....da haben Sie es ja gleich schon auf DVD...und sehen Sie hier, die ist auch noch Testsieger geworden"....

Warscheinlich bei den Waschmaschinen mit den höchsten Umdrehungsgeschwindigkeiten...
gruss Stefan

...und lieber Fragesteller, vergiss nicht
die abschliessende Lösung Deines
Problemes hier zu posten!
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Jan
Beiträge: 9257

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Jan » Di 21 Nov, 2006 21:12

Sollen wir ehrlich sein, die meisten Magazine haben nicht mal professionelle Tester. Nehmen wir die Panasonic GS 180 - VideoAktivDigital hat wie meine Meinung für den Stabilisator ein befriedigend gegeben. Bei einer Vielzahl bei anderen Magazinen bekam die GS 180 ein Mangelhaft oder Ungenügend. Bei einigen Bildern im Magazin konnte man sehen das mit 16/9 gefilmt wurde.

Ja bei 16/9 wird bei der GS 180 der Stabi ausgeschaltet, was ich jetzt mal ganz frech behaupte 99 % der Testmagazine hat dies nicht gewusst und den Stabilisator Test ohne Stabi gemacht.

Das ich jetzt kein Grossmaul & Schlauberger bin, sage ich euch jetzt, ich habs vorher auch nicht gewusst bei diesem Modell.Ich hab auch nicht die Zeit alle Anleitungen zu studieren. Aber wie kann sowas bei einem Magazin passieren die 100.000 Leute Informationen geben und Falschaussagen machen, und dafür bezahlt werden ?

Das gleiche ist bei dem Lowlighttest zwischen GS 280 vs Sony HC 94, das Lowlightbild war bei manchen Mags deutlich besser bei HC 94. Warum ?
Ja weil die Tester den Slowshutter reingeworfen haben (An), wo die Sony auch längere Verschlusszeiten als die 1/50 (die Pana ausser Nachtprogramm hat) automatisch anwählt, und damit schon in helleres Bild macht, bei einem Druck eines Testbildes im Fotoformat fällt auch keinem auf ob da eine 1/50 oder 1/25 genommen wurde.

Das ist aber kein fairer Vergleich man hätte per Kamerdaten beim Abspielen des Bandes überprüfen müssen, ob die Modelle beide zb 1/50 sek, Blende 1,8 und 12 oder 16 DB Verstärkung gewählt haben. Ich kann ja auch nicht bei GS 280 einfach Nachtprogramm einwerfen um bei einem Standbild eine hellere Aufnahme vorzugeigen.

VG
Jan
Der Westen gewann die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen, Werte oder Religion, sondern eher durch die Anwendung organisierter Gewalt. Westliche Menschen vergessen das oft - die Anderen nicht.

Oliver Stone - Regisseur, Produzent und Autor




werner sternath
Beiträge: 24

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von werner sternath » Fr 31 Okt, 2008 17:44

Ohne tests ist es sehr schwer für jeden das richtige zu finden, probleme zu finden und zu lösen. und so finde ich slashcam als hervorragendes portal für all jene die sich informieren wollen.

beispiel Kamera tests
Trotz aller für und wieder von Kameratests ergibt es für mich sehr wohl einen sinn so vie meiningen zu lesen, denn für einen muß es ein kleiner HDV camcorder sein, für den anderen genügt dvd qualität, jener möchte einen top sound, ein anderer eine gute fotofunktion, der eine möchte aus der hüfte schießen mit einen top großen schwenkbaren monitor, einen anderen ist es verwacklungssicherer auf der schulter usw. usw.

all das geht sicher nicht ohne private tests und erfahrungen ????

herzlichst werner sternath
Zuletzt geändert von werner sternath am Fr 07 Nov, 2008 18:16, insgesamt 1-mal geändert.




-ssSonyY-
Beiträge: 340

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von -ssSonyY- » Fr 31 Okt, 2008 22:46

beiti hat geschrieben:Ich finde den Artikel ganz ausgezeichnet. Wahrscheinlich hätte man noch viele weitere Beispiele für die Schwierigkeiten der zahlenmäßigen Bewertung anfügen können, aber das grundsätzliche Problem wird auch so deutlich.

Mein Ideal von Testberichten sieht so aus:
Drei (oder mehr) Praktiker testen ein Gerät im Einsatz und schreiben unabhängig voneinander ausführliche (!) Praxisberichte, die dann gemeinsam abgedruckt bzw. veröffentlich werden. So sollte sich ein ausführliches Bild der getesteten Geräte und ein brauchbarer Qualitätsvergleich zu Konkurrenzprodukten ergeben - ganz ohne fragwürdige Meßwerte und Schulnoten.
ABSOLUT!




werner sternath
Beiträge: 24

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von werner sternath » Sa 01 Nov, 2008 18:48

-ssSonyY- hat geschrieben:
beiti hat geschrieben:Ich finde den Artikel ganz ausgezeichnet. Wahrscheinlich hätte man noch viele weitere Beispiele für die Schwierigkeiten der zahlenmäßigen Bewertung anfügen können, aber das grundsätzliche Problem wird auch so deutlich.

Mein Ideal von Testberichten sieht so aus:
Drei (oder mehr) Praktiker testen ein Gerät im Einsatz und schreiben unabhängig voneinander ausführliche (!) Praxisberichte, die dann gemeinsam abgedruckt bzw. veröffentlich werden. So sollte sich ein ausführliches Bild der getesteten Geräte und ein brauchbarer Qualitätsvergleich zu Konkurrenzprodukten ergeben - ganz ohne fragwürdige Meßwerte und Schulnoten.
ABSOLUT!
ich weiß nicht ob das der richtige weg ist
ich finde so forums wie slashcam wichtiger und super weil es eine menge von meinungen schwierigkeiten und fragen gibt, die hier beantwortet werden
herzlichst werner sternath
google auf meine homepage werner sternath
hier gibts neben fotos und filme lustiges zum lesen




Fenek
Beiträge: 316

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Fenek » So 02 Nov, 2008 00:35

Das es auch mit 1CCD hervorragend geht bewies zudem JVC damals schon mit der JVC GR-PD1 welche auch heute noch viele 3CCD-Consumercams bildqualitativ platt macht.
So auch mein Eindruck !!
Passt exakt !
Leider hab ich die grad abgegeben, und suche was neues.
Nicht einfach,
hab grad ne Canon XH-A1 hier...
Wenn ich mir die Quali anschaue..
Ist ja oki,
schafft ne JVC auch so grad noch,
vor allem im Dunkel hinein-Zoomen... da säuft ne 3 CCD ab !
was mich echt annervte:
die Mehrarbeit bei der Videobearbeitung, Rendern und die ständige Umwandlung das rechtfertigt nichts gegenüber der "gewonnenen" Bildqualität.
Ich bin kein Profi,
wüde gerne etwas mehr investieren,
aber nicht der Augenwischerei (alles Neue ist besser) wegen....
Und ja natürlich sind Foren wichtig.
Grüssle.....




werner sternath
Beiträge: 24

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von werner sternath » Di 04 Nov, 2008 17:12

werner sternath hat geschrieben:ich finde eure artikel nicht schlecht aber ohne Kamera tests gehts halt nicht, und vor allem gelten nicht für alle die selben kriterien.

für einen muß es ein kleiner HDV camcorder sein, für den anderen genügt dvd qualität, jener möchte einen top sound, ein anderer eine gute fotofunktion, der eine möchte aus der hüfte schießen mit einen top großen schwenkbaren monitor, einen anderen ist es verwacklungssicherer auf der schulter usw. usw.

und all das ohne private tests und erfahrungen ????

herzlichst werner sternath




Guido 1
Beiträge: 5

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Guido 1 » Di 24 Mär, 2009 20:34

Hallo!

Ich bin ja auf diesem Gebiet eher bescheiden. Aber vielleicht interessiert ja auch mal die Meinung eines "Nichtspezialisten"?!?

Wenn ich mir etwas kaufen möchte, was ich nicht kenne, informiere ich mich vorab sehr gut, besonders dann, wenn es sich um eine Anschaffung handelt, die über den einfachen Rahmen hinausgeht - man will ja keinen Schiffbruch erleiden. Abhängig von dem, was ich in dem speziellen Falle ausgeben möchte, schaue ich dann nach Tests und persönlichen Einschätzungen. Besonderes Augenmerk lege ich auf die Dinge, die mir in genau diesem Falle wichtig sind.

Was sind sie denn nun für mich, diese Camcorder-Tests? Sinnvoll, würde ich sagen. Ich kann mich über die aktuelle Technik informieren und mein Augenmerk auf das richten, was mir wichtig ist. Ist mir - jetzt allgemein und nicht auf Camcorder gemünzt - eine Sache sehr wichtig, will ich schon das Beste haben, was es gibt. Ist's zu kostspielig, nehme ich das Beste, was ich dafür kriege, was mein Geldbeutel maximal hergibt.

Anders gesagt, ich picke mir das aus den Tests heraus, was mir wichtig ist und von daher sind Tests für mich grundsätzlich sinnvoll. Das gilt dann auch für Camcorder.

Das, was jedoch in dem Artikel so alles abgehandelt wird, wäre mir persönlich zu detailliert, weil ich eben auf diesem Gebiet eher bescheiden bin. Bei anderen Sachen wäre ich wiederum froh, solche Details erfahren zu dürfen.

Liebe Grüße
Guido 1




domain
Beiträge: 10758

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von domain » Di 24 Mär, 2009 21:01

Guido 1 hat geschrieben: Wenn ich mir etwas kaufen möchte, was ich nicht kenne, informiere ich mich vorab sehr gut, besonders dann, wenn es sich um eine Anschaffung handelt, die über den einfachen Rahmen hinausgeht - man will ja keinen Schiffbruch erleiden.
Schiffbruch gibt es mal sowieso bei keinem der marktgängigen Hersteller. Es ist ja beileibe nicht so, dass das eine Modell Mist und das andere Superbilder liefert. Mit jedem Camcorder derselben Preisklasse kannst du Superbilder machen, vorausgesetzt, du verstehst vom "Filmen" an sich was.




Guido 1
Beiträge: 5

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Guido 1 » Mi 25 Mär, 2009 00:09

Hallo domain!

Pardon, vielleicht habe ich mich da etwas ungünstig ausgedrückt. Aber, ich denke, wenn jemand - gleich welche Preisklasse - gewisse Vorstellungen davon hat, was sein zukünftiges Gerät können muß, wo er also besonderen Wert drauf legt, die letztendlich gekaufte Camera aber diesen Erwartungen nicht oder nicht zur Gänze gerecht wird, dann erleidet man eben Schiffbruch. Daß es Unterschiede gibt, beweisen ja die Test-Ergebnisse und auch die Erfahrungsberichte anderer, teilweise von Leuten, die sich (zumindest) scheinbar gut auskennen.

Ich hoffe, ich konnte relativieren.

Liebe Grüße
Guido 1




musk74
Beiträge: 77

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von musk74 » Mi 20 Mai, 2009 15:59

Hallo !
meiner meinung nach kann ein testbericht immer nur ein gewisser anhalt sein, dem user welcher sich eine neue cam zulegen möchte, sich über funktionen und ausstattung zu informieren.
viele käufer achten auf die testergebnisse und halten sie für das non-plus-ultra und sind für den kauf dringends notwendig.
aber wer sind diese user welche sich eine cam nach einem testergebniss kaufen? meistens diejenigen ohne erfahrungen und mit wenig kentnissen zum thema camcorder.
im test sind wie auch immer die teuren die guten und die billigen die schlechten. so ist es hier und woanders auch.
für den prosumer stellt sich natürlich alles anders dar.
er hat gewisse vorstellungen was er braucht und was er möchte. ebenso hat er erfahrungen mit anderen cams und weiss was eine gute bildqualität ist und wie man sie beurteilt. etc...

ein beispiel:
alle halten die panasonic hvx 200 für eine cam mit schlechtem lowlight verhältnis und einer einigermassen zum vergleich mit ner soy ex1 oder so nicht so gut auflösender cam. das sagt der test ja auch.
warum sagt keiner das die hvx 200 traumhafte farben produziert !!!
im vergleich mit sony`s ex modellen viel schöner.
das die hvx 200 eine varicam ist die jegliche formate realisiert und das mit einen fantastischen filmlook ohne konkurrenz im preissegment?
warum sagt im test keiner das die hvx 200 native bilder aufzeichnet und somit das schneiden auch auf einem relativ schwachen rechner ermöglicht?
warum sagt keiner das die hvx 200 in dvc pro 50 in 4:2:2 aufehmen kann und eine bildqualität abliefert die wirklich traumhaft ist und erst von wesentlich teureren schulterklopfern erreicht werden.

also mal ganz ehrlich. test hin oder her.
der laie benötigt ihn um sicherheit in seiner entscheidung zu finden.
der profi schaut da mal drüber und wundert sich.

michael
Wer nichts ist und wer nichts kann,
wendet Überblendung an ! LOL




Jan
Beiträge: 9257

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Jan » Mi 20 Mai, 2009 19:15

Hallo Ihr,


ich war diese Woche wieder entsetzt, weil ein Kunde eine Panasonic SDR S 26 zurückbrachte. Grund - ein Testmagazin setzte diese Kamera auf den letzten Platz ! Der Kunde hatte die Kamera nicht mal ausgepackt, sondern originalverpackt zurückgebracht. Aussage "Ich will sie nicht, weil Magazin XYZ ihr den letzten Platz vergeben hatte".

Sowas kann ich nicht verstehen, wie leicht sich Leute dressieren lassen.
Wenn man die Kamera selbst testet und Schwächen feststellt - mit denen man nicht Leben kann - ist eine Rückgabe vollkommen ok, aber bitte nicht so.


Laut Videoaktiv ist die SDR S 26 nach dem Testsieger Canon FS 200 die beste Kamera und eben nicht deutlich abgeschlagen. Den sehr guten Stabilisator der S 26 kann man bei höheren Zoom sehr gut bewerten.


@ Michael - so ist es. Die Kunden wollen keine Fehler machen, darum diese Probleme.

Ich verkaufe selbst gut die JVC MS 90 (Letzter bei Videoaktiv mit gewissen leichten Tonproblemen, Lowlight und Stabilisatorschwächen) und kein Kunde bringt die Kamera zurück, weil die Masse den Unterschied von 50 zu 55 % nicht wahrnimmt.


VG
Jan
Der Westen gewann die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen, Werte oder Religion, sondern eher durch die Anwendung organisierter Gewalt. Westliche Menschen vergessen das oft - die Anderen nicht.

Oliver Stone - Regisseur, Produzent und Autor




Quadruplex

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Quadruplex » Mi 20 Mai, 2009 19:21

Jan hat geschrieben:ich war diese Woche wieder entsetzt, weil ein Kunde eine Panasonic SDR S 26 zurückbrachte. Grund - ein Testmagazin setzte diese Kamera auf den letzten Platz ! Der Kunde hatte die Kamera nicht mal ausgepackt, sondern originalverpackt zurückgebracht. Aussage "Ich will sie nicht, weil Magazin XYZ ihr den letzten Platz vergeben hatte".
Aua!
Wobei man sich bei der momentanen Wirtschaftslage schon fragt, ob der Typ wirklich so blöd ist oder nur 'nen Vorwand gesucht hat...




Jan
Beiträge: 9257

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Jan » Mi 20 Mai, 2009 19:31

Nein, ich habe tagtäglich diese Kunden, sie benennen sogar das Magazin (und es stimmt).


Und ja, dauernd kommen Kunden in den Laden, die immer noch eine Digicam nach der höchsten Auflösung positiv beurteilen.

Lange Zeit dachte man, es sind die teilweise schlechten Verkäufer, nein ich glaube eher weniger, ich muss mich 2-3 mal am Tag rechtfertigen, warum den eine 8 mio Pixel Kamera bessere Bilder macht als eine 12 mio Pixel Kamera mit der gleichen Sensorfläche (diese wird im Prinzip immer übersehen).

Das trifft im besonderem Maße auf südländische Kunden zu, bei dieser Kundengruppe ist Sony von vornerein besser als Canon und Panasonic und Made in "China" hat keine Chance (Obwohl einige Sony Modelle auch dort hergestellt werden).

VG
Jan
Der Westen gewann die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen, Werte oder Religion, sondern eher durch die Anwendung organisierter Gewalt. Westliche Menschen vergessen das oft - die Anderen nicht.

Oliver Stone - Regisseur, Produzent und Autor




Soulfly
Beiträge: 241

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Soulfly » Mi 01 Jul, 2009 19:27

Hallo,

ich finde den Artikel sehr gut, aus mehreren Gründen. ich bin als Cutter für den NDR tätig und bekomme tagtäglich verschiedenste Formate geliefert, von IMX, Digibeta bis hin zu DV und HDV ist alles dabei. Oft haben wir für unsere Stücke noch eine kleine DV-Mühle zusätzlich, die jene Shots macht, bei denen es für die dicken Camcorder zu gefährlich/eng etc. wird.
Natürlich muss das DV Material farbkorrigiert werden, aber schlussendlich kann ich sagen, bei der Bildkontrolle(und dafür haben wir hier genug Möglichkeiten) fällt es wirklich sehr selten auf, dass gemischtes Footage verwendet wurde. Höchstens mal in den Clippings, wo DV ja bekanntlich seine Schwächen hat.
Aber was ich viel wichtiger finde, ist der subjektive Bildeindruck im direkten Vergleich von DV und Profiformaten, der meiner Meinung nach marginal ist(wohlgemerkt-ich versuche, mit den Augen des Zuschauers zu sehen). Es zeigt sich immer wieder, dass der Endverbraucher nunmal nicht mit Pixel-Lupe und Messtechnik sieht, sondern mit seinen eigenen Augen und seinem Bauchgefühl. Das muss nämlich stimmen. Letzlich geht es bei unserer Arbeit um die Geschichte, die erzählt wird. Und bei all der Technikverliebtheit-ich sehe lieber einen DV-Film mit Herz und Verstand, als eine sinnentleerte Hochglanzproduktion.
Und ich freue mich auf meine "neue" gebrauchte FX1, trotz "Unschärfe", fehlender XLR-Buchsen usw. Ich bilde mir gern mein eigenes Urteil, aber sicher sind Tests eine gewisse Orientierung im Technik-Dschungel.
Gefragt sind meiner Meinung nach kreative Lösungen, um das Beste aus der jeweiligen Situation/Technik herauszuholen.

Als Vorschlag: macht doch mit Profis/Laien den Test aus der Werbung- drei gleiche Bilder hintereinander von verschiedenen Kameras, die sie vorher nicht kennen. Ich möchte mal vermuten, da gibt es bestimmt die eine oder andere Überraschung...

Also, immer schön locker bleiben,

Gruß Matthias




Jan
Beiträge: 9257

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von Jan » Mi 01 Jul, 2009 19:32

Viele User würden den Unterschied nie selbst feststellen - korrekt.

Eine recht beachtliche Menge an Usern (die oft mosern) hat die angesprochenen Kameras auch nie in der Hand gehabt, sonder blabbern irgendetwas von einem Internetuser einfach nach.


VG
Jan
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Oliver Stone - Regisseur, Produzent und Autor




WoWu
Beiträge: 14798

Re: Sinn und Unsinn von Camcorder-Tests

Beitrag von WoWu » Mi 01 Jul, 2009 20:25

Aber Mattias, wenn dem wirklich so ist, dass Du die Bilder nach dem optischen Eindruck beurteilst, warum machst Du dann 1080 ?
Dafür gibt es ja nun bändeweise Zuschauererhebungen von tausenden von Zuschauern, mit dem Ergebnis, dass 720p50 besser beurteilt wird als 1080.
(Die größten von der BBc und der Uni Köln für das ZDF).
Oder zählst Du vielleicht doch Pixels ?? Genau wie die Käufer bei Jan ??
Gute Grüße, Wolfgang

E-Book:
www.provideome.de




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