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Mikros: mal 'ne Orientierung bitte



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ThomasSV
Beiträge: 15

Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von ThomasSV »

Moin!

Wenn hier im Forum jemand nach einem Mikro fragt, bekommt er meist 2 Fragen zurück:
1. Wofür? (Atmo, Konzert, Kindergeburtstag,...)
2. Wie teuer?

Komischerweise wird das dann danach aber meist nicht mehr genauer aufgeschlüsselt und letztlich geht's dann doch nur um den Preis...

Mir ist ja - als Laie - noch klar, das es verschiedene Richtcharakteristiken gibt (Kugel bis Keule, MS). Und mir ist auch noch klar, das ein Kindergeburtstag nach anderer Technik verlangt als eine Konzertaufnahme.

Aber irgendwie landet doch alles wieder bei den 3-4 Standard-Mikros im Bereich von 100 - 300 Euro. (von Hama bis t.bone)

Was brauche denn für was (also für zB: "HomeVideo" (Kindergeburtstag), Naturdoku draußen, Konzert...)?

Schon mal Danke für die Aufklärung!

Gruss

Thomas



Pianist
Beiträge: 8405

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Pianist »

ThomasSV hat geschrieben: Aber irgendwie landet doch alles wieder bei den 3-4 Standard-Mikros im Bereich von 100 - 300 Euro. (von Hama bis t.bone)
Aber nur, weil ich mich bei solchen Fragen stets zurückhalte... :-)

Matthias
Filmemacher für besondere Aufgaben



Gast

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Gast »

Mattihas würde da sicher das Sennheiser MKH16 mit Windkorb, Pistole und Windfell an der Angel ampfehlen. Das MKH 418 als Stereomikroon an der Kamera und für Atmoaufnahmen ein Neumann Stereoset mit sämlichem zubehör.
Der Preis liegt dann für alles zusammen bei ca 5000€

Andere würden einfach schreiben, das t.bone em9600 reicht völlig aus.



Markus
Beiträge: 15534

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Markus »

ThomasSV hat geschrieben:Aber irgendwie landet doch alles wieder bei den 3-4 Standard-Mikros...
Das hängt vermutlich damit zusammen, dass die meisten Anwender nur Mikrofone haben möchten, die auf den Camcorder gesteckt werden.

Bei (klassischen) Konzerten setze ich beispielsweise das Røde NT-5 Stereoset ein. Das liefert einen sehr natürlichen Klang, aber man braucht eben auch ein paar Meter (!) Kabel und zwei Stative. So einen Aufwand (!!) wollen viele aber nicht treiben, geschweige denn eine ganze Band mikrofonieren und vor Ort von Hand abmischen.
Herzliche Grüße
Markus



camtv
Beiträge: 122

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von camtv »

Ui, ich glaube hier ist der Dipl. Tonmeister René genau richtig!

Um was gehts?

Rhode? Schrott! Neumann U87...... lol
Attention to Detail:
The last 10% of the job takes 90% of the time!



hieronvision

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von hieronvision »

Also ich hab das tbone em9600 und bin damit alles andere als zufrieden. schon bei einem Meter Abstand hörst du fast gar nix mehr außer Rauschen. Das Ding geht echt nur für Nahaufnahmen, zumindest, wenn es direkt an der Kamera hängt (über Mignonzelle gespeist). Ansonsten müsste man vielleicht über nen Mischer gehen. Und was kostet der? Viel zu viel. Also doch lieber noch mal n ordentliches Mikro kaufen. Überlege gerade, mir was von Sennheiser zu holen. Kennt sich da jemand aus, mit welchem ich OHNE Mixer vernünftige Aufnahmen kriege? Kamera gestattet manuelle Pegelung.



Jan
Beiträge: 10028

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Jan »

Hallo,

erstmal hat hier der Poster zu 95 % eine Preisvorstellung von max 100 € oder max 300 €. Da brauchen mir nicht mit Matthias 5000 € Ausrüstung kommen, wenn Bedarf besteht klärt er die Willigen gern auf - glaub ich zumindest.

Universal für DVX 100

einsteiger-cam-fur-interviews

Das sind zwei Beiträge wo wir schon genau auf den Preis und Nutzenwunsch des Intressenten eingegangen sind.



Unter 100 € sind nun mal die Besten (je nach Anwendung)

XLR:

- T Bone 9600 - Richtw - mono)
- T- Bone 9900 (nur Phantomspeisung! - Richtw mono)

3,5 mm Klinke:

- Hama RMZ 12 & 14 (stereo )
- Hama RMZ 10 (Richtw - mono)
- Rode Videomic (Richtw - mono)
- Sennheiser MKE 300 (Richtw - mono)
- Panasonic VMS 2 (stereo aber mit Richtwirkungmöglichkeit)
- Sony HST 1 (stereo - Sony Aktiv Interface Schuh)
- Canon DM 50 ( aktiver Schuh Canon Kameras - ca 160 €)
- Edirol CS 15 - Stereo - Tip für Aufsteck Stereo um die 100 €

Ab gut 200 € bis 400 €

Klinke:
-Beyerdynamik MCE 86 S II Cam) 3,5 mm Klinke mit Batteriespeisung- Richtw - mono

XLR:
-Beyerdynamik MCE 86 II nur Phantomspeisung - Richtw - mono
-Beyerdynamik MCE 86 S II , mit Batteriespeisung - Richtw - mono
-Sennheiser ME 66 mit dem dazugehörigen Speiseteil (richtw - mono)
Rode NTG 2 - Richtw - mono)

XLR und Miniklinke 3,5 mm

-Beyerdynamik MCE 72 (Stereo - Vorsicht XLR 5 polig und unsymmetrisch! - Batteriespeisung)

Das sind so die Beliebtesten und meist gebrauchten Mikrofone der Preisklasse. Es gibt natürlich noch mehr besondere bei den Sony AIS Teilen, die ich aber jetzt nicht wieder alle aufzähle.

Welche Kamera benutzt du und was möchtest du aufnehmen und wo ist ca dein Limit ?

VG
Jan
Zuletzt geändert von Jan am So 29 Jul, 2007 20:53, insgesamt 1-mal geändert.



Pianist
Beiträge: 8405

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Pianist »

Jan hat geschrieben:Da brauchen mir nicht mit Matthias 5000 € Ausrüstung kommen, wenn Bedarf besteht klärt er die Willigen gern auf - glaub ich zumindest.
Natürlich würde ich das machen, aber ich gehe mal davon aus, dass die Leute, die solche Mikrofone nutzen wollen, es eher nicht nötig haben, hier nachzufragen... :-)

Übrigens: Ein U87 ist für filmische Außenaufnahmen vollkommen ungeeignet, aber das weiß der besagte Schreiber natürlich.

Matthias
Filmemacher für besondere Aufgaben



Jan
Beiträge: 10028

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Jan »

Das stimmt wohl Matthias.

Auch ich als Nichtprofi im Sinne von Matthias ist es aber für einen Consumer & Prosumer nicht so schwer zu begreifen was wann gebraucht wird. Auch ich hab schon Material erfolgreich verkauft, ohne jetzt mit der Professionalität (langjährige Erfahrung und feinstes Equipment) und des Budgets von Matthias an den Tag zu gehen.

Stereo Mikrofonwirkung - Atmo - also auch Umgebungsgeräusche werden gewünscht

Richtwirkung Mikro meist mono - Atmogeräusche sind im Prinzip unerwünscht, es kommt nur zb wie beim Interview auf eine klare Stimme des zu Befragenden an, Nebengeräusche wie zb ein husteln oder leise vor sich trällernde Musik sind unerwünscht.

Je nach Einsatzwunsch kombiniert man auch Mikrofone, es gibt auch verschiedene Mono Charakteristiken.

Ich nehme den Ton bei Konzerten wenn möglich direkt vom Hauptmischpult ab, aber wenn dann nur mit XLR Kamera. Andere plazieren gekonnt mehrere Mikrofone im Konzertsaal, ein noch anderer nimmt den Ton vom Mischpult auf einen DAT Recorder auf - es gibt also viele Möglichkeiten auch in der Prosumerklasse.


VG
Jan



Pianist
Beiträge: 8405

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Pianist »

Jan hat geschrieben:Auch ich hab schon Material erfolgreich verkauft, ohne jetzt mit der Professionalität (langjährige Erfahrung und feinstes Equipment) und des Budgets von Matthias an den Tag zu gehen.
Erfahrung und Wissen ist eindeutig wichtiger als der Besitz teuerster Mikrofone. Wenn Du grundsätzlich über die Wirkungsweise verschiedener Mikrofontypen und deren Richtcharakteristiken Bescheid weißt und vor allem auch die richtigen Aufstellorte wählst, dann kriegst Du mit mittelguten Mikrofonen bessere Aufnahmen hin, als wenn jemand teure Mikrofone hat, damit aber nicht umgehen kann.

So würde ich zum Beispiel sagen, wenn sich jemand nur ein ME 66/K 6 statt eines MKH 60 oder MKH 416 kauft, und das Differenz-Geld in einen Korbwindschutz, Federhalterung, Fell und Angel steckt, hat er mehr davon und macht bessere Außenaufnahmen.

Matthias
Filmemacher für besondere Aufgaben



ThomasSV
Beiträge: 15

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von ThomasSV »

Hallo Jan
Jan hat geschrieben:Hallo,

erstmal hat hier der Poster zu 95 % eine Preisvorstellung von max 100 € oder max 300 €.
Das stimmt nur zum Teil. Ich wollte mit diesem Thread grad eben nicht den Preis in den Vordergrund stellen, sondern die Anwendung. Das man dann bei 100-300 raus kommt, mag ja sein.

Also, sprich:
Welche Charakteristik (und nat. auch Quali AKA Preis) brauche ich für
- Kindergeburtstag (oder andere "Hobby"-Inhouse-Aufnahmen)
- Konzerte
- Außenaufnahmen (Tiere, Landschaft, u.ä.)


Da ich tatsächliche Laie und Amateur bin, wird's preislich wahrscheinlich was im 100-500 Euro-Segment. Aber ich weiß ja noch nicht mal, ob ich nun eine Kugel wie OKM Soundman/Ohrwurm oder eine Stereoniere wie MCE 72 brauche....


Fazit:
Ich will zumindest den "Laien"-Aspekt etwas abmildern ;-)



Jan
Beiträge: 10028

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Jan »

Mir fällt immer wieder auf, die Beiträge werden nicht komplett gelesen.

Um es kurz zu machen, es gibt kein Mikrofon für alle Anwendungsbeispiele. Man muss leider sich für was entscheiden. Das ein oder andere wie zb MCE 86 II kann auch als Atmo Mikro genommen werden, es ist nicht komplett auf Richtwirkung festgeschrieben. Da muss man einfach einen Test mit dem Mikrofon machen, Kopfhörer auf, Pegelkontrolle und hören ob der Ton für dich in der Situation gut genug ist.

Nummer 1 - Kindergeburtstag -

Beispiel 1 - ich möchte ein / mehrere Kinder "interviewen", also kein Gedöse im Hintergrund, nur die klare Sprache - dann kein Stereo Atmo sondern eins mit Richtwirkung (sehr oft mono)

Sobald aber mehrere Kinder interviewt werden, die auch noch jeweils 50 cm auseinanderstehen und das Mikrofon wird nicht bewegt zum Sprechenden, dann ist oft sogar ein Stereo Atmo besser. Nur auf dem die Richtwirkung zeigt, von dem bekommt man mit einem Richtmikro ein klares Stimmbild, der Rest der Kinder wird absolut untersteuert wiederkommen.

Profis benutzen deshalb die Tonangel, ein Ton Mann kümmert sich "nur" um die korrekte Entfernung des Mikros zum sprechenden und hört per Kopfhörer und verändert den Pegel je nach Situation. Ein sehr schwerer anspruchsvoller Job.

Beispiel 2 - ich möchte sämtliche Umgebungsgeräusche (Musik, Stimmung)
wahrnehmen und so aufzeichnen, dann halt Stereo - Atmo Mikrofon

Mit Tieren sieht das ähnlich aus. Dort kommen auch extrem Richtwirkende Mikrofone zum Einsatz.

Beim Konzert hatte ich ja schon geschrieben, eine optimale Aufnahme ist dort mit mehreren Mikrofonen im Konzertsaal zu erreichen, die perfekte Positionswahl gibt dir möglicherweise Matthias, ich hab damit keine praktische Erfahrungen (ganz einfach weil A) mir die Sache zu teuer ist, und B) ich keine 4 Aufpasser für jedes Mikrofon was im Konzertsaal steht habe, und C) die Bands auch nicht zuviel Stress wollen, ausser es geht um eine Kauf DVD Produktion, dort wird alles nur auf deine Kameras abgestimmt - auch das Licht.

Ich hab ja schon oft geschrieben, ich nehme den Ton vom Mischpult direkt, was natürlich weniger die Stimmung der Fans wiederspiegelt, aber dafür einen absolut syncronen Ton, wenn gut ausgesteuert - eine gute Wahl - bevorzugt mit XLR Verbindung.

Zum Ohrwurm / OKM musst du Rüssel fragen, wie man so hört eine gute Idee (kompakt und immer dabei - am Ohr), ich habe keine praktischen Tests damit gemacht. Frag mich nicht was für eine Charakteristik es hat.

VG
Jan



mov
Beiträge: 202

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von mov »

Der Ohrwurm hat einen Nachteil, dass der Ohrwurmträger den kopf nicht stark bewegen darf, sonst ändert sich die Tonrichtung.

Bei den meisten Konzerten, vor allem bei denen, die nicht alles über mischpult laufen haben (Orchester) benutze ich meist 2 Beyerdynamic MCE 86 im XY-Verfahren, und habe aufzeichnung gleichzeitig auf kamera und notebook mit hilfe eines kleinen mixers.

Für die Meisten Anwendungen, die keinen konkreten o-ton benötigen, würde ich ein Stereomikrofon mit Richtwirkung nehmen, Ruessels neues Stereomikrofon gefällt mir klanglich sehr gut, lt. seinen Beispielen im Blog.



ThomasSV
Beiträge: 15

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von ThomasSV »

Hallo
mov hat geschrieben:Der Ohrwurm hat einen Nachteil, dass der Ohrwurmträger den kopf nicht stark bewegen darf, sonst ändert sich die Tonrichtung.
Kann ich die Ohrwürmer nicht an zwei Auslegern (Quertraverse) an der Kamera "aufhängen"?
mov hat geschrieben:Ruessels neues Stereomikrofon gefällt mir klanglich sehr gut, lt. seinen Beispielen im Blog.
Wer ist Ruessels?
Wenn ich nach den Ohrwürmern google finde ich www.fxsupport.de.


Und noch eine Frage hintendran:
Was brauche ich, wenn ich auf die Idee komme, mir den Sound "zusammenzubauen" (z. Bsp. mit Richtmikro + Kugel für Atmo). D.h. mehrkanalig aufnehmen, und erst später am Compi (Mac) zu mischen.



Jan
Beiträge: 10028

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Jan »

Rüssel ist Wolfgang Winne ist FX Support - ein bekannter & geschätzter Videofachmann mit Daniel Düsentrieb Anleihen.

VG
Jan



Frank Enstein

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Frank Enstein »

Ich suche eine Lösung, um den Ton dort aufzunehmen, wo er entsteht, um alle möglichen Nebengeräusche weitgehend zu unterdrücken. Ein langes Kabel oder extra Aufnahmegerät sind mir zu umständlich und unflexibel. Am besten wäre ein möglichst handliches Funk-Mikrofon, heute vielleicht Bluetooth-Technik mit Empfänger an der Kamera. Von Sony gibt es so was schon - aber nur mit dem speziellen Zubehörschuh. Wer kennt eine Alternative?



Gast

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Gast »

hallo,

ich hätte auch mal eine Frage:
Hab mir gerade eine HVX200 gekauft und suche nun nach dem passenden Mikrofon. Es soll von Sennheiser sein und an der Angel mit Windkorb usw. hängen. Reicht dort ein Me66+k6 oder sollte man schon 400€ mehr für ein MKH416 ausgeben. Also meine Frage ist ob man die 400e Unterschied wirklich hört.



Markus
Beiträge: 15534

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Markus »

Ein/e Namenlose/r hat geschrieben:Also meine Frage ist ob man die 400e Unterschied wirklich hört.
Ich habe ein ME66 und kann mich nicht beklagen. Der Ton klingt für meine Begriffe sehr natürlich.

Ich schätze daher, es ist wie überall: Für das letzte Quentchen Qualität bezahlt man überdurchschnittlich viel mehr. - Oder hat mal jemand einen direkten, überzeugenden Vergleich?
Herzliche Grüße
Markus



Pianist
Beiträge: 8405

Re: Mikros: mal 'ne Orientierung bitte

Beitrag von Pianist »

Markus hat geschrieben:Ich schätze daher, es ist wie überall: Für das letzte Quentchen Qualität bezahlt man überdurchschnittlich viel mehr. - Oder hat mal jemand einen direkten, überzeugenden Vergleich?
Ach, das ist alles sehr subjektiv und von vielen Faktoren abhängig. Ich habe alte Aufnahmen im Archiv, wo ein ME 80/K3U sehr gut klingt, und ein paar Jahre später war es hinüber. Ein ME 66/K6 hatte ich jahrelang als Kameramikrofon und habe es nur deshalb gegen das MKH 60 ersetzt, weil ich das MKH 60 aus dem Korb genommen und dort ein MKH 418 S reingebaut habe. Wichtig ist immer nur, dass ein Softie drauf ist und dass man schaut, wie man mit den schaltbaren Filtern umgeht. Also ob man zum Beispiel die -10dB und/oder einen Bassabschwächer schaltet. Das muss man schlichtweg ausprobieren.

Im Bereich Kameraton/Angelton werden die Unterschiede niemals so groß auffallen, weil die sprechenden Leute ja auch immer ganz unterschiedliche Stimmen haben und die Umgebungsgeräusche ganz anders sind. Im Studio bei Sprachaufnahmen sieht das ganz anders aus, weil dort konstante Bedingungen herrschen und da wird derselbe Sprecher mit unterschiedlichen Mikrofonen auch unterschiedlich klingen. Wenn also ein einzelner Absatz nachträglich geändert wird, würde man ein anderes Mikrofon sofort bemerken.

Viel wichtiger ist es, unterwegs ein SQN zu haben. Ich würde nie wieder ohne sowas arbeiten und auch keine Konkurrenzprodukte kaufen.

Matthias
Filmemacher für besondere Aufgaben



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