Hardware: Schnittrechner, Grafikkarten und mehr Forum



Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?



Die Hardware ist tot, es lebe die Hardware. Fragen zu Optimierung von Schnittsystemen, den idealen Komponenten sowie Verkabelungen, RAID...
Antworten
elephantastic
Beiträge: 8

Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von elephantastic » Do 10 Jan, 2019 18:47

Hallo,

ich stelle mir aktuell die Frage, wie viel man für einen flüssigen 4K RAW 60fps Videoschnitt-PC ausgeben muss, damit alles flüssig läuft. Reichen 1000 € oder müssen es mindestens 2000€ sein? Hab selber von PCs wenig Ahnung und mir gehts erstmal um eine grobe einschätzung um zu sehn wie teuer eine 4K RAW-Kamera dann am Ende doch wird. Schneiden und graden würde ich mit DaVinci Resolve 15 Studio. Die Videos kämen von der BMPCC 4K.
Zurückgreifen könnte ich auf folgendes:

-Intel Core i5-4460
-16GB Ram (müsste noch DDR 3 sein)
-GeForce GTX 750Ti
-Das Windows vom aktuellen PC kann ich vermutlich nicht übernehmen oder?

Das ist halt in meinem aktuellen Fertig-PC drin. Weiß nicht ob man davon noch irgendwas "dazuschalten" kann.
Zusammenbau könnte ich dann über einen Bekannten realisieren.

Zusatzfrage: Wie viel müsste man dann für 8K RAW 60fps hinlegen?

Vielen Dank für eure Einschätzungen




iasi
Beiträge: 13942

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von iasi » Do 10 Jan, 2019 19:09

Neuer Rechner, neues Glück.
Vom alten Rechner wirst du wohl nichts nutzen können.
Die Grafikkarte vielleicht - aber es wird sich nicht lohnen, hierfür einen ordentlichen Rechner funktionsunfähig zu machen.

4k/60p verlangt nach einem Rechner eher Richtung 2000€.
Die Grafikkarte benötigt hierfür reichlich Rechenpower und vor allem Speicher.
Arbeitsspeicher sollte auch nicht zu knapp bemessen sein.
...

Den Gedanken an 8k/60p solltest du mal lieber fallen lassen.




elephantastic
Beiträge: 8

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von elephantastic » Do 10 Jan, 2019 19:13

Also ich denke 8K RAW kommt für mich sehr warscheinlich nicht so schnell. Wären das da denn dann eher 3000 oder 8000




iasi
Beiträge: 13942

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von iasi » Do 10 Jan, 2019 20:24

Selbst bei Red heisst es bei 8k 60fps:
12:1 REDCODE for 8K Full Format (8192 x 4320) at 60 fps

12:1 ist schon grenzwertig.

Also ich würde noch keinen Gedanken an 8k 60fps verschwenden.
Bis das mal wirklich aktuell wird, ist die heutige Computertechnik auch schon wieder veraltet.

Auch bei Red sind 8k heute nur mit 24fps vernünftig möglich.
OK - im schmalen Breitformat geht vielleicht auch noch mehr.




nic
Beiträge: 2014

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von nic » Do 10 Jan, 2019 20:28

iasi hat geschrieben:
Do 10 Jan, 2019 20:24
Selbst bei Red heisst es bei 8k 60fps:
12:1 REDCODE for 8K Full Format (8192 x 4320) at 60 fps

12:1 ist schon grenzwertig.

Also ich würde noch keinen Gedanken an 8k 60fps verschwenden.
Bis das mal wirklich aktuell wird, ist die heutige Computertechnik auch schon wieder veraltet.

Auch bei Red sind 8k heute nur mit 24fps vernünftig möglich.
OK - im schmalen Breitformat geht vielleicht auch noch mehr.
8K 13:1 sind vollkommen ausreichend für ordentliches 4K.




iasi
Beiträge: 13942

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von iasi » Do 10 Jan, 2019 20:47

7nic hat geschrieben:
Do 10 Jan, 2019 20:28
iasi hat geschrieben:
Do 10 Jan, 2019 20:24
Selbst bei Red heisst es bei 8k 60fps:
12:1 REDCODE for 8K Full Format (8192 x 4320) at 60 fps

12:1 ist schon grenzwertig.

Also ich würde noch keinen Gedanken an 8k 60fps verschwenden.
Bis das mal wirklich aktuell wird, ist die heutige Computertechnik auch schon wieder veraltet.

Auch bei Red sind 8k heute nur mit 24fps vernünftig möglich.
OK - im schmalen Breitformat geht vielleicht auch noch mehr.
8K 13:1 sind vollkommen ausreichend für ordentliches 4K.
Aber leider sind 12:1 nicht ausreichend, um unschöne Artefakte zu verhindern. ;)




Frank Glencairn
Beiträge: 10235

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von Frank Glencairn » Do 10 Jan, 2019 21:05

Normal sollte dein Rechner langen, bestenfalls die GraKa auf ein aktuelles Modell aufrüsten.
Allerdings nicht bei 60fps - wozu eigentlich?




nic
Beiträge: 2014

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von nic » Do 10 Jan, 2019 21:59

iasi hat geschrieben:
Do 10 Jan, 2019 20:47
7nic hat geschrieben:
Do 10 Jan, 2019 20:28


8K 13:1 sind vollkommen ausreichend für ordentliches 4K.
Aber leider sind 12:1 nicht ausreichend, um unschöne Artefakte zu verhindern. ;)
Unsinn.




Paralkar
Beiträge: 1526

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von Paralkar » Do 10 Jan, 2019 22:56

Die Frage is was für 8k 50 fps Raw fähige Kameras es überhaupt gibt, 2 Stück im Super 35 Bereich, ich geh mal davon aus, das bei der Frage nach nem PC keine Monstro auf annehmbare Zeit im Raum stehen wird

Sony F65
Red Helium 8k

Glaube kaum das du erstere zum drehen benutzen wirst, kommt echt verdammt selten vor und dann noch in 8k

Für die Helium wäre zukünftig vielleicht ne NVIDIA Karte sinnvoll
DIT/ digital Colorist/ Photographer




elephantastic
Beiträge: 8

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von elephantastic » Do 10 Jan, 2019 23:03

Ok. Denke ich hab verstanden, dass ich für 4K RAW 60 fps circa 2000€ in die Hand nehmen muss. 8K ist akuell nicht ansatzweise etwas für meine Nivau sowohl Kameratechnisch als auch vom PC. Wenns dann in der Zukunft soweit ist, ist die Technik eh veraltet.
Danke




j.t.jefferson
Beiträge: 819

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von j.t.jefferson » Fr 11 Jan, 2019 01:47

iasi hat geschrieben:
Do 10 Jan, 2019 20:47
7nic hat geschrieben:
Do 10 Jan, 2019 20:28


8K 13:1 sind vollkommen ausreichend für ordentliches 4K.
Aber leider sind 12:1 nicht ausreichend, um unschöne Artefakte zu verhindern. ;)
Hab den dell 8K Monitor und auch bei 1:13 oder 1:14 keine Artefakte gesehen.




Frank Glencairn
Beiträge: 10235

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 11 Jan, 2019 07:57

elephantastic hat geschrieben:
Do 10 Jan, 2019 23:03
Ok. Denke ich hab verstanden, dass ich für 4K RAW 60 fps circa 2000€ in die Hand nehmen muss.
Ich muss da nochmal nachhaken, 60fps ist kein Standard für nix, was zum Henker machst du mit 60fps?




klusterdegenerierung
Beiträge: 14614

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 11 Jan, 2019 08:59

Würde mich auch interessieren und vieleicht kommen wir dann von 8K auch wieder zum eigentlichen 4K ;-)

Ich hab auch einen schnöden i7 mit 16GB Ram und 970er Graka und bei mir läuft Raw wunderbar, besser noch als h264.

Zu 60p kann ich auch nix sagen, aber das liegt wohl daran das ich keinen BBC Sender unterhalte oder brasilianische Telenovelas drehe. :-)
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




elephantastic
Beiträge: 8

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von elephantastic » Sa 12 Jan, 2019 12:00

[/quote]

Ich muss da nochmal nachhaken, 60fps ist kein Standard für nix, was zum Henker machst du mit 60fps?
[/quote]

Also eigentlich meine ich 50 fps. Schreib aber immer 60, weil die Hersteller damit ja werben. Würde meine Projekte in DaVinci mit 25fps anlegen und dann die 60 fps Videos "stauchen", außer halt die shots, bei denen ich eine Zeitlupe will. Hoffe, du verstehst, was ich meine.




klusterdegenerierung
Beiträge: 14614

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von klusterdegenerierung » Sa 12 Jan, 2019 12:13

Klar, nur dass das footage welches Du nicht als slomo nutzt, dann eben 50p hat und nach BBC News aussieht statt nach Film.
Aber gut, kann ja gewollt sein und Dir gefallen. :-)
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




Frank Glencairn
Beiträge: 10235

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 12 Jan, 2019 12:38

elephantastic hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 12:00

Würde meine Projekte in DaVinci mit 25fps anlegen und dann die 60 fps Videos "stauchen", außer halt die shots, bei denen ich eine Zeitlupe will. Hoffe, du verstehst, was ich meine.
Was soll das bringen, außer daß du deine Speichermedien mit zusätzlichen Frames zumüllst, die du dann in der Post wieder aus dem Fenster wirfst?
Da kannst du doch gleich mit 25fps drehen (von Zeitlupe abgesehen, aber da conformt man ja auch vorher auf 25fps runter)




elephantastic
Beiträge: 8

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von elephantastic » Sa 12 Jan, 2019 13:39

Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 12:38
elephantastic hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 12:00

Würde meine Projekte in DaVinci mit 25fps anlegen und dann die 60 fps Videos "stauchen", außer halt die shots, bei denen ich eine Zeitlupe will. Hoffe, du verstehst, was ich meine.
Was soll das bringen, außer daß du deine Speichermedien mit zusätzlichen Frames zumüllst, die du dann in der Post wieder aus dem Fenster wirfst?
Da kannst du doch gleich mit 25fps drehen (von Zeitlupe abgesehen, aber da conformt man ja auch vorher auf 25fps runter)
Wegen der "Einfachheit" und des Komforts. Ich kann dann später, wenn ich will aus jeder Szene eine Zeitlupe machen. Damit hab ich mehr Möglichkeiten. Ist dass denn dann am Ende ein großer Unterschied von der Leistung (bzw. dann des Preises) die der PC braucht?




cantsin
Beiträge: 6710

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von cantsin » Sa 12 Jan, 2019 14:04

elephantastic hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 13:39
Wegen der "Einfachheit" und des Komforts. Ich kann dann später, wenn ich will aus jeder Szene eine Zeitlupe machen.
Du kriegst ruckelnde Bewegungen und zusätzlich (durch die kürzere Verschlusszeit) Stroboskopeffekte, wenn Du 60p als 25p rausrenderst.




Frank Glencairn
Beiträge: 10235

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 12 Jan, 2019 14:09

elephantastic hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 13:39
[

Wegen der "Einfachheit" und des Komforts. Ich kann dann später, wenn ich will aus jeder Szene eine Zeitlupe machen. Damit hab ich mehr Möglichkeiten. Ist dass denn dann am Ende ein großer Unterschied von der Leistung (bzw. dann des Preises) die der PC braucht?
Fürs aufnehmen brauchst du keinen leistungsfähigen PC und wenn du das dann als 25fps abspielst auch nicht.




cantsin
Beiträge: 6710

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von cantsin » Sa 12 Jan, 2019 14:14

Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 14:09
Bei 25 ruckelt nix, es sei denn dein Monitor läuft auf 60, statt auf 50Hz
Er hat 60p-Material, das er - wenn ich ihn richtig verstehe - ohne Conforming in eine 25p-Timeline schmeisst und als 25p rausrendert, so dass von den 60 Frames pro Sekunde 35 an jeweils ungleichmäßigen Stellen rausgeworfen werden. Das resultiert in Ruckeln - abgesehen davon, dass das Material wahrscheinlich mit 1/125-Verschlusszeit aufgenommen wurde und dann in 25p Stroboskopeffekte produziert.




nic
Beiträge: 2014

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von nic » Sa 12 Jan, 2019 14:20

Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 12:38
elephantastic hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 12:00

Würde meine Projekte in DaVinci mit 25fps anlegen und dann die 60 fps Videos "stauchen", außer halt die shots, bei denen ich eine Zeitlupe will. Hoffe, du verstehst, was ich meine.
Was soll das bringen, außer daß du deine Speichermedien mit zusätzlichen Frames zumüllst, die du dann in der Post wieder aus dem Fenster wirfst?
Da kannst du doch gleich mit 25fps drehen (von Zeitlupe abgesehen, aber da conformt man ja auch vorher auf 25fps runter)
Für Skateboard-, Parcours- oder manch andere Actionsequenzen kann es durchaus sinnvoll sein in 100 oder 50 fps für eine 25p- Timeline aufzunehmen um dann in der Post zu entscheiden was in Echtzeit oder Slow Motion läuft. 60fps ist natürlich unsinnig. Bei 50 würde ich auf 1/50 shutter gehen und bei 100 auf 1/100.




Frank Glencairn
Beiträge: 10235

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 12 Jan, 2019 14:45

cantsin hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 14:14
Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 14:09
Bei 25 ruckelt nix, es sei denn dein Monitor läuft auf 60, statt auf 50Hz
Er hat 60p-Material, das er - wenn ich ihn richtig verstehe - ohne Conforming in eine 25p-Timeline schmeisst und als 25p rausrendert, so dass von den 60 Frames pro Sekunde 35 an jeweils ungleichmäßigen Stellen rausgeworfen werden. Das resultiert in Ruckeln - abgesehen davon, dass das Material wahrscheinlich mit 1/125-Verschlusszeit aufgenommen wurde und dann in 25p Stroboskopeffekte produziert.
Da hast du völlig recht, deswegen macht man sowas auch nicht, sondern trifft vorher ne Entscheidung was man in Zeitlupe will, und conformt entsprechend.
Wenn so eine Entscheidung jetzt zuviel verlangt ist, dann jammert man wieder im Forum rum das irgendwas ruckelt - "ruckelt" dürfte das meistgebrauchte Wort hier in den Posting Überschriften sein.




klusterdegenerierung
Beiträge: 14614

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von klusterdegenerierung » Sa 12 Jan, 2019 15:43

Also wenn man schon hinterher ein Slomo draus machen will sollte man auch konsequenterweise bei 50fps mit 1/100sec und nicht 50/50, denn dann sieht beides Käse aus, man nimmt ja auch nicht bei 25fps mit 1/25sec auf sondern mit 1/50sec
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"

Zuletzt geändert von klusterdegenerierung am Sa 12 Jan, 2019 15:45, insgesamt 1-mal geändert.




elephantastic
Beiträge: 8

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von elephantastic » Sa 12 Jan, 2019 15:43

Ok. Ihr habt mich... Das "ruckeln" hab ich nicht bedacht... Was braucht man denn für 25 fps 4K Raw? Also an PC-Leistung bzw, Preis? Unterscheidet sich das dann stark?

Danke für die Zahlreichen Antworten und Denkanstöße.




klusterdegenerierung
Beiträge: 14614

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von klusterdegenerierung » Sa 12 Jan, 2019 15:47

elephantastic hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 15:43
Was braucht man denn für 25 fps 4K Raw? Also an PC-Leistung bzw, Preis?
Wird diese Frage neuerdings hier nicht täglich gestellt?
Müßte es doch eigentlich Informationen satt geben? ;-)
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




Frank Glencairn
Beiträge: 10235

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 12 Jan, 2019 15:47

Wie ich oben schon geschrieben hab, sollte dein PC so wie er ist reichen, weil niemand der recht bei Trost ist, 4k in einer 4k Timeline schneidet.
Einfach ne HD Timeline aufmachen, alles bearbeiten, und danach auf 4k zum Rendern umstellen.

Im schlimmsten Fall brauchst du ne aktuelle Grafikkarte.




klusterdegenerierung
Beiträge: 14614

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von klusterdegenerierung » Sa 12 Jan, 2019 15:54

Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 15:47
und danach auf 4k zum Rendern umstellen.
Macht es denn eigentlich einen Unterschied wenn das Projekt auf FHD angelegt ist und man auf 4K rausrendert, denn das ein oder anderemal nutzt man ja auch schon wohl mal das 4K zum zoom, dann würde doch an der Stelle interpoliert, oder nicht?
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




Frank Glencairn
Beiträge: 10235

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 12 Jan, 2019 16:19

Wichtig ist das du die Timeline umstellst (und nicht einfach in den Rendereinstellungen 4k eingibst), sonst wird das Material beim Rendern zuerst auf HD runter gerechnet und dann wieder auf 4k aufgeblasen. Wenn du in ein 4k Bild rein zoomst, und in 4k renderst, wird das natürlich interpoliert, geht ja nicht anders. Ist aber bis 50% quasi unsichtbar, wenn's mehr ist, würde ich das Superscaling für den Clip einschalten.




nic
Beiträge: 2014

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von nic » Sa 12 Jan, 2019 16:27

Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 16:19
Wichtig ist das du die Timeline umstellst (und nicht einfach in den Rendereinstellungen 4k eingibst), sonst wird das Material beim Rendern zuerst auf HD runter gerechnet und dann wieder auf 4k aufgeblasen. Wenn du in ein 4k Bild rein zoomst, und in 4k renderst, wird das natürlich interpoliert, geht ja nicht anders. Ist aber bis 50% quasi unsichtbar, wenn's mehr ist, würde ich das Superscaling für den Clip einschalten.
Eine 1,5-Fache Vergrößerung eines 4K-Bildes soll in 4K quasi unsichtbar sein? Es fällt im Fluss der Bewegung und der Handlung in der Kürze der Zeit vielleicht nicht gleich auf... aber unsichtbar ist etwas sehr optimistisch. Ansonsten könnte die Amira ja tatsächlich als 4K-Kamera durchgehen...




klusterdegenerierung
Beiträge: 14614

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von klusterdegenerierung » Sa 12 Jan, 2019 16:40

Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 16:19
Wichtig ist das du die Timeline umstellst (und nicht einfach in den Rendereinstellungen 4k eingibst), sonst wird das Material beim Rendern zuerst auf HD runter gerechnet und dann wieder auf 4k aufgeblasen. Wenn du in ein 4k Bild rein zoomst, und in 4k renderst, wird das natürlich interpoliert, geht ja nicht anders. Ist aber bis 50% quasi unsichtbar, wenn's mehr ist, würde ich das Superscaling für den Clip einschalten.
Das heißt ich lege wie immer ein FHD Projekt an und wenn ich mit allem durch bin, stelle ich das Projekt um auf 4K?
Oh weh, dann würde bei mir nix mehr gehen, denn ich disable immer den auto fit bei Preview und geh auf centercrop, das macht es mir bei 4K & 2K mixed Material einfacher zu sehen ob noch eine native Zoom Möglichkeit besteht und als feedback ob man gerade in 4K oder 2K werkelt.

Oder habe ich das mit dem umstellen falsch verstanden?
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




Frank Glencairn
Beiträge: 10235

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 12 Jan, 2019 18:10

7nic hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 16:27


Eine 1,5-Fache Vergrößerung eines 4K-Bildes soll in 4K quasi unsichtbar sein? Es fällt im Fluss der Bewegung und der Handlung in der Kürze der Zeit vielleicht nicht gleich auf... aber unsichtbar ist etwas sehr optimistisch. Ansonsten könnte die Amira ja tatsächlich als 4K-Kamera durchgehen...
Na ja, für den James Bond - Skyfall zum Beispiel hat's für 4k blowup, und sogar für 70mm Imax gelangt, ohne daß die Leute aus dem Kino gekommen sind und über mangelnde Auflösung gemeckert hätten - probier's halt mal aus, ob du da wirklich was merkst, und ich meine bei einem laufenden Film, nicht bei einem 800% gezoomten Standbild

Leute die DVDs auf ihrem 4k Fernsehern anschauen, sagen ja auch, das sieht viel besser aus ;-)




Frank Glencairn
Beiträge: 10235

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 12 Jan, 2019 18:12

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 16:40

Das heißt ich lege wie immer ein FHD Projekt an und wenn ich mit allem durch bin, stelle ich das Projekt um auf 4K?
Oh weh, dann würde bei mir nix mehr gehen, denn ich disable immer den auto fit bei Preview und geh auf centercrop, das macht es mir bei 4K & 2K mixed Material einfacher zu sehen ob noch eine native Zoom Möglichkeit besteht und als feedback ob man gerade in 4K oder 2K werkelt.
Hast du genau richtig verstanden.
Welche Auflösung der Clip hat, siehst du doch au so im Clip Information Fenster auf einen Blick.




nic
Beiträge: 2014

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von nic » Sa 12 Jan, 2019 18:47

Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 18:10
7nic hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 16:27


Eine 1,5-Fache Vergrößerung eines 4K-Bildes soll in 4K quasi unsichtbar sein? Es fällt im Fluss der Bewegung und der Handlung in der Kürze der Zeit vielleicht nicht gleich auf... aber unsichtbar ist etwas sehr optimistisch. Ansonsten könnte die Amira ja tatsächlich als 4K-Kamera durchgehen...
Na ja, für den James Bond - Skyfall zum Beispiel hat's für 4k blowup, und sogar für 70mm Imax gelangt, ohne daß die Leute aus dem Kino gekommen sind und über mangelnde Auflösung gemeckert hätten - probier's halt mal aus, ob du da wirklich was merkst, und ich meine bei einem laufenden Film, nicht bei einem 800% gezoomten Standbild

Leute die DVDs auf ihrem 4k Fernsehern anschauen, sagen ja auch, das sieht viel besser aus ;-)
Es ist nicht so, dass ich das nicht machen würde. Nur, wenn man ehrlich ist, dann ist etwa das 4K Bild aus einer 6K/8K Kamera um einiges detailreicher als das nativ aus einem 4K-Sensor gesampelte. Und wenn du jetzt 3K auf 4K aufbläst... in Naheinstellungen fällt das wirklich kaum auf, aber wenn du anfängst Totalen in Halbtotalen zu croppen, dann musst du das Bild nicht anhalten um zu merken, dass da etwas nicht ganz stimmt.




Jott
Beiträge: 17202

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von Jott » Sa 12 Jan, 2019 18:54

Er spricht doch von 4K-Material in einer HD-Timeline, wo es sich prima nachkadrieren lässt. Völlig üblicher Weg, weil so gut wie niemand 4K-Master braucht.




Frank Glencairn
Beiträge: 10235

Re: Wie viel muss man für 4K RAW ausgeben?

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 12 Jan, 2019 19:07

7nic hat geschrieben:
Sa 12 Jan, 2019 18:47
... Und wenn du jetzt 3K auf 4K aufbläst... in Naheinstellungen fällt das wirklich kaum auf, aber wenn du anfängst Totalen in Halbtotalen zu croppen, dann musst du das Bild nicht anhalten um zu merken, dass da etwas nicht ganz stimmt.
Hab mir schon gedacht, daß du dringend höhere Qualitäts-Standards für deine Werke brauchst, als Hollywood und Roger Deakins für einen James Bond Film ;-)




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Kameramann Chris Caliman hat mit Making-OFs für Fotografen angefangen und filmt mittlerweile beeindruckende Dokumentationen für arte. Außerdem ist er seit vielen Jahren aktiv im slashCAM-Forum unterwegs. Wir haben uns mit ihm über seinen Weg zum erfolgreichen Dokumentar-Kameramann unterhalten weiterlesen>>

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Succession Composer Breaks Down the Theme Song | Vanity Fair

Für alle, die sich auch für Musik interessieren, geht es hier um die Entstehung der -- wie wir finden extrem gelungenen -- Musik zur HBO-Serie Succession. Komponist Nicholas Britell führt am Klavier durch die verschiedenen tonalen Layer und reizenden Dissonanzen.