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Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?



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Riki1979
Beiträge: 321

Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?

Beitrag von Riki1979 » Sa 24 Nov, 2018 22:11

Liebe Filmfreaks,

ich spiele mit dem Gedanken, mir im nächsten Jahr eine faltbare Drohne anzuschaffen, mit der ich hin und wieder mal hobbymäßig Landschaftsaufnahmen machen möchte - also nicht in Wohngebieten etc.... Hierbei dachte ich an so etwas wie die DJI MAVIC PRO.

MUSS ich für meine Zwecke eine Drohnenversicherung abschließen oder ist dies nur eine reine Empfehlung?

LG, Ricardo!
Ich bedanke mich im Voraus für Eure Antworten!

MÖGEN täten wir schon wollen, nur DÜRFEN haben wir uns nicht getraut!




Jott
Beiträge: 15033

Re: Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?

Beitrag von Jott » Sa 24 Nov, 2018 22:15

Pflicht.




rush
Beiträge: 8768

Re: Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?

Beitrag von rush » Sa 24 Nov, 2018 22:18

Riki1979 hat geschrieben:
Sa 24 Nov, 2018 22:11

MUSS ich für meine Zwecke eine Drohnenversicherung abschließen oder ist dies nur eine reine Empfehlung?

LG, Ricardo!
Yo - Haft ist Pflicht = Drohnen-Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben.
Ausnahme: Wenn Deine (falls vorhandene) Privathaftpflicht das bereits mit abdeckt... ist jedoch eher selten der Fall. Da muss man sich erkundigen.
keep ya head up




dosaris
Beiträge: 631

Re: Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?

Beitrag von dosaris » Sa 24 Nov, 2018 22:25

rush hat geschrieben:
Sa 24 Nov, 2018 22:18
Drohnen-Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben.
Ausnahme: Wenn Deine (falls vorhandene) Privathaftpflicht das bereits mit abdeckt... ist jedoch eher selten der Fall.
ggf einfach bei der priv. Haftpflicht-Versg anfragen.
Meine hatte die Copter (bzw alle motorischen Flugmodelle bis 5kg)
für 20 EUR p.a. Aufpreis mit aufgenommen.

mW braucht man keine Haftpflichtversg für Copter bis 500g auf eigenem Grundstück.
Aber dies hilft hier wohl nicht weiter.




carstenkurz
Beiträge: 4268

Re: Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?

Beitrag von carstenkurz » So 25 Nov, 2018 00:03

Sobald deine Drohne den Boden verlässt, ist eine Haftpflicht nötig, egal wem der Boden gehört.



- Carsten
and now for something completely different...




Pianist
Beiträge: 5740

Re: Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?

Beitrag von Pianist » So 25 Nov, 2018 11:21

Und auch das feuerfeste Schild mit Namen und Anschrift nicht vergessen.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




Jott
Beiträge: 15033

Re: Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?

Beitrag von Jott » So 25 Nov, 2018 11:26

Wobei ich bei der Regelung lustig finde, dass niemand prüft, ob die Adresse auch stimmt! :-)




carstenkurz
Beiträge: 4268

Re: Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?

Beitrag von carstenkurz » So 25 Nov, 2018 14:54

Ich fürchte, nicht mehr lange, dann muss man mit seinem Kopter auch zum Zulassungsamt und sich in die Schlange stellen, und dann mit dem Registrierungswisch zum Kennzeichenpräger schräg gegenüber..

Naja, das Gros der Kopter wird über Seriennummer beim Kauf und Registrierung bei Erstinbetriebnahme identifizierbar. Eigentlich brauchts das Schild nur für Eigenbauten. Es gibt aber halt bisher keine gesetzliche Regelung, dass die Hersteller ihre Drohnen mit einer möglichst unzerstörbaren Seriennummer ausrüsten müssen, daher muss es halt der Betreiber tun. Ja, wachsweich, aber bei einer Kontrolle, die ja durchaus nicht unrealistisch ist, kann sowas ja auffallen. Ausserdem steigern diese Maßnahmen halt hoffentlich auch alle ein bißchen das Risikobewusstsein bei den Nutzern.

- Carsten
and now for something completely different...




StanleyK2
Beiträge: 871

Re: Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?

Beitrag von StanleyK2 » So 25 Nov, 2018 16:22

Die Drohnenverordnung ist nun mal da, egal was man davon hält. Wer es nochmals wissen will:

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publi ... cationFile

Flüge in Kontrollzonen der Luftsicherung sind zwar immer genehmigungspflichtig, allerdingst gibt es da meist pauschale Ausnahmegenehmigungen für kleine Privatgeräte bei einer Höhembeschränkung auf 50m.

Ich geh mal davon aus, dass ein grosser Teil der rein privaten Drohnen nicht versichert ist und auch kein Schild trägt. Ist aber nicht ganz so schlimm, viele private Drohnen verstauben nach ein paar Testflügen eh im Schrank.

Und wer wirklich schlimme Sachen vor hat, der nimmt keine Seriendrohne und pfeift auf alle Verordnungen.

Zudem: wird kontrolliert und wie wird im Falle eines Verstosses sanktioniert? Letztlich alles Einzelfallentscheidungen, einen speziellen Bußgeldklatalog gibt es hier nicht. Beispiele aus der Praxis? Kenn ich nicht, genau so wenig wie ernsthafte Vorfälle mit deutlichem Haftpflichtschaden. Andere Gefahren im Alltag sind dramatisch grösser.

Andererseits sollte man das mit der Versicherung auch nicht zum Problem machen: was kostet eine Jahresprämie? Weit weniger, als z.B. für die Mavic ein zusätzlicher Akku...Also versichern und man hat Ruhe.

Bei den Versicherungen muss das Kleingedruckte genauestens prüfen. Da gibt es im Leistungsumfang sehr grosse Unterschiede.
Wie hoch das das Risiko bei Drohnen? IMHO gibt es zu wenige Fälle und sinnvoll statistische Überlegungen anstellen zu können.
Startups sind da mutig, manch renomierte Versicherung ist zurückhaltend (unklares Risiko, begrenzte Nachfrage).




vobe49
Beiträge: 497

Re: Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?

Beitrag von vobe49 » Do 29 Nov, 2018 07:51

…. und noch etwas:
jeder Verstoß gegen bestehende Gesetze und Verordnungen führt zur weiteren Verschärfung der Vorschriften. Leidtragende sind dann vor allem auch diejenigen, die sich an die Regeln halten und die meisten der Regelungen sind ja auch durchaus sinnvoll oder sogar dringend notwendig. Schaut man sich mal diese sehr hilfreiche WEB-Site an,

https://my-road.de/drohnen-gesetze-weltweit/

wird einem schnell klar, dass man bald seine Drohne zu Hause lassen kann, weil die Verbote zunehmen und die angedrohten Strafen horrender werden - in Spanien z. B. bis zu 240.000 Euro bei Verstößen im nicht-kommerziellen Bereich. Und glaubt mir - irgendwann findet sich ein Richter, der ein eingefleischter Drohnenhasser ist und mal ein richtiges Exempel statuieren will und ich möchte ehrlich gesagt nicht der sein, den es trifft.

Schon die Kosten des Verfahrens und des evtl. Revisionsverfahrens dürften ausreichen, um die Nase voll zu haben von Drohnen. Ich habe - trotz stengster Befolgung der jeweiligen Vorschriften, schon einige male solche Drohnenhasser kennenlernen dürfen. Selbst fahren sie auf Autobahnen ohne jedes Unrechtsbewusstsein mit 180 km/h 10 m hinter ihrem Vordermann her, aber bei Drohnen hört der Spaß auf.




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