pillepalle hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 10:51
@ iasi
Natürlich kannst du das nicht anhand der Framegrabs, aber die meisten dürften mittlerweile mitbekommen haben, daß ich ein Fotograf bin der vor 6 Jahren auch mit dem Filmen angefangen hat. Hauptsächlich dokumentarisch und corporate Sachen. In Zukunft würde ich gerne noch etwas mehr in Richtung Werbung gehen. Und wenn ich mal groß bin, dann drehe ich vielleicht auch mal was filmischeres mit größerer Crew :)
Um Selbstvermarktung geht's mir dabei ehrlich gesagt noch am wenigsten. Ich verlinke noch nicht mal meine Webseite, oder einen Reel. Es geht einfach nur darum, daß man die Sichtweise und Kommentare der Leute besser versteht, wenn man weiß woher sie kommen und was sie machen. Wenn irgendjemand irgendwas postet, dann weiß man eben nicht so genau, was man davon halten soll. Kann eigene Erfahrung sein, oder eben irgendwas nachgeplappertes.
Nachplappern sollte man nicht mit Beispielen und Belegen aus anderen Quellen verwechseln.
Ich gebe nichts darauf, was jemand behauptet, nur weil er ständig seine Erfahrungen anführt, die er gesammelt habe.
Was ist denn von einer Erfahrung zu halten, die einer Produktion entstammt, deren Ergebnis eigentlich eher zum Fremdschämen ist. :)
Wenn konkret von diesem Dreh berichtet wird, sieht das schon anders aus - vielleicht auch nur zu einer Einstellung als Beispiel, um eine Behauptung zu untermauern.
Es bringt mir rein gar nichts, wenn jemand Firmen auflistet, für die er schon etwas gemacht habe. Zumal, wenn er eine Behauptung in den Raum stellt und nicht weiter auf das Thema eingeht.
Auch ein Roger Deakins sagt nicht einfach nur, die Alexa Mini sei die beste Cine-Cam, sondern spricht konkret über einzelne Einstellungen, in denen die Mini sich als vorteilhaft erwiesen hatte.
pillepalle hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 10:51
Und klar könnte ich auch noch etwas zur Z6III schreiben, hab' aber im Moment genug anderes zu tun und sie erst einmal richtig im Einsatz gehabt. Nächste Woche dann nochmal. Soviel gibt's dazu aber eigentlich auch nicht zu sagen. Einfach die Schatten nicht unterbelichten, wenn es nicht rauschen soll. Meine Belichtungssstrategie ist in NRAW möglichst immer die Base ISO (800) zu nutzen und wenn das nicht reicht, dann gehe ich auf ISO 6400. Da ist sie auch noch recht clean und man kommt ohne Denoising aus. Sollte es noch dunkeler sein, muss man eben denoisen, oder eben nicht in RAW filmen. Mir reicht das und ich finde die Kamera für den Preis und für das was ich mache ziemlich cool. Was besseres kann ich mir immer noch holen, wenn die Aufgaben größer werden.
VG
Du hattest dich in die Z6III eingearbeitet und nun - wie du schreibst - sie das erste Mal im Einsatz. Deine Eindrücke mit konkreten Beispielen, die du dadurch ja bieten kannst, sind viel aussagekräftiger als deine Vita. Du musst nicht mal Bilder oder Clips zeigen, sondern z.B. die Drehsituation und wie die Z6III dabei eingesetzt werden konnte, beschreiben.
Ich hatte mal mit einer Red Scarlet ein extremes Erlebnis:
Nativ hat sie ISO320 und danach belichte ich dann auch generell.
Mir wurde gesagt, es sei genug Licht vorhanden, aber als ich bei eisigen Temperaturen ankam, war da die entfernte Straßenbeleuchtung, die dieses gruslige grüne Licht auf den Schnee warf, und ein Hof, der von zwei Glühbirnen "beleuchtet" war. Diese Kunstlichtglühbirnen, die eine Scarlet gar nicht mag, da sie dann fruchtbart im B-Kanal rauscht. Ich dachte dann: Das geht gar nicht und das wird nie was.
Aber wenn man schon da ist und die Leute eh ihre Proben durchziehen, testet man eben mal, wie sehr man die Kamera und das Material quälen kann: Das Objektiv also ganz offen - was ich gerade bei diesem nie tat - und 360°.
Mehr Licht bekam ich nicht auf den Sensor - und auf dem Histogramm spielte sich alles im linken Drittel ab.
Erstaunlich fand ich dann, wie sehr sich das RedRaw-Material biegen ließ.
Die Komodo ist sicherlich nicht schlechter als die olle Scarlet. :)
Gegen das Mischlicht hätte in dieser Situation auch ein C400 und FX6 nicht geholfen - da braucht es ein robustes Raw-Format.
Die zusätzlichen 5 Blendenstufen hätte ich jedoch gerne gehabt, denn damit wären auch 180° und eine Stufe abblenden möglich gewesen, wobei dennoch die Unterbelichtung nicht so extrem gewesen wäre.
Solche extreme Situationen machen den Unterschied zwischen Kameras deutlich.
Oder erkennt man hier z.B. mit welcher Kamera dies gedreht wurde?
Und unter welchen Voraussetzungen?
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