Das ist der technische Hammer in Punkto Rauschabstand. Gut hier werden scheinbar 2 Membranen parallel benutzt was den Rauschabstand schon automatisch 3dB besser macht. Die Frage ist, wie ist die Klangqualität, wie weit ist der Frequenzgang linear - das scheint ein Problem bei den MEMs zu sein, besonders die unteren Frequenzen. Also abwarten ob das Teil nur für Sprache ist oder auch für anständige O-Töne/Instrumente. Z.B. wie sind die Zischlaute beim "S".....alles Parameter die nicht im Datenblatt stehen aber ein sehr großen Einfluss auf die Einsetzbarkeit des MEMs entscheiden.
Trotzdem ein Meilenstein, 14 dBA Rauschabstand wollte ein schwedisches Unternehmen schon vor einigen Jahren fertigen, bis heute ist da nix an MEMs gekommen. Nochmal Hut ab Rode mit 11 dBA!
Ich habe von der KI mal ausrechnen lassen wie ich auf 14 dBA mit eigentlich recht guten Audiomems (linear 25Hz-18kHz) kommen kann, scheint möglich aber mit Bauteilen die sehr schwer zur Zeit zu bekommen sind. Die Frage ist, wird Infineon diese MEMs extra für Rode exklusiv hergestellt oder bald für jeden Bastler Verfügbar? Und sind diese analoge oder digitale Audiomems? Ich persönlich stehe als alter weißer Mann eher auf analoge, unverfälschte Signale......
Habe diese Woche das MEMs SPU0410LR5H-QB von Knowles gekauft (KI Vorschlag), das hat nur 31 dBA Rauschabstand - wie viele Audiomems. Ist hier aber egal, ist für meinen 100 kHz Audio-Scanner, dem ist das Rauschen ziemlich egal.
und ich schätze mal, die Massen-Produktion ist deutlich günstiger als bei herkömmlichen (vergleichbar hochwertigen) Mikros.
Glaube ich nicht, kommt immer auf die Stückzahl an. Aber Audiomems besitzen einen anderen Vorteil: die Membrane wiegt gar nix. Die Luftschwingungen können ohne Trägheit aufgenommen werden, die Impulsrate hängt dann eigentlich nur noch von der danach geschaltenen Elektronik ab - und das ist heute kein großes Problem mehr. Die Frage ist eher, kann diese große Eigenschaft überhaupt dein Aufnahmegerät aufzeichnen (Güte des PREAMP) ;-)