Game-Adaption Iron Lung YouTuber Markiplier dreht erfolgreichen Kinofilm im Alleingang

// 13:23 Mo, 23. Feb 2026von

Dass jemand es mit seinem ersten, eigenproduzierten Spielfilm sofort in die Kinos schafft, ist eine absolute Ausnahme. Wenn dieser Film dort dann in kurzer Zeit auch noch mehr als das Zehnfache seiner Produktionskosten einspielt, ist dieser Jemand wohl nicht einfach irgendjemand - sondern in diesem Fall ein YouTuber mit 38,4 Millionen Abonnenten.

YouTuber Markiplier dreht erfolgreichen Kinofilm im Alleingang


Wer von Markiplier (mit echtem Namen Mark Fischbach) noch nicht gehört hat, er betreit seinen YouTube-Kanal seit 2012 und soll dort zu den Content-Creatorn gehören, die am meisten Geld einnehmen. Gaming-Videos sind sein Schwerpunkt, jedoch produziert er noch haufenweise anderes, sogar eine interaktive Serie gab es bereits.






Und jetzt also auch einen SF-Horrorfilm, eine Adaption des gleichlautenden Spiels Iron Lung von David Szymanski, der auch beim Drehbuch beteiligt war. Hauptverantwortlich für den Film ist jedoch Markiplier - er schrieb das Buch, führte Regie und spielte die Hauptrolle, sogar den Schnitt machte er selbst. (Interessanterweise ist es keine KI-Produktion, denn gedreht wurde schon 2023.)


Doch auch damit nicht genug - Iron Lung ist auch selbstfinanziert; für das Budget von ca. 3 Millionen war Markiplier nicht auf Geldgeber angewiesen. Ein ausreichend großes Publikum bringt er ebenfalls selbst mit. So hat er den Filmvertrieb in eigener Hand gelassen, einige Screenings selbst organisiert und seine Community angeregt, sich den Film anzusehen. Dank seiner Bekanntheit und der großen Nachfrage fanden sich dann freiwillig weitere Kinos, die Iron Lung zeigen wollte. Mittlerweile hat der Film weltweit bald 44 Millionen Dollar an den Kassen eingenommen.



Eine echte Erfolgsgeschichte also, auch wenn es der Film eher nicht auf die Toplisten der Filmkritiker schaffen wird. Die Handlung erinnert entfernt an Dark Star, jedoch in einem dytopischen Horror-Setting - Markiplier spielt einen Sträfling, der gezwungen ist, ein U-Boot durch Ozeane von Blut zu steuern. Einen Blick hinter die Kulissen vom Dreh gibt es in diesem Kommentar von Markiplier, zusammen mit (vielleicht) echten Tränen der Rührung ob des Erfolgs.






Der Film soll übrigens auch einen neuen Rekord bei der Verwendung von Kunstblut am Filmset gesetzt haben, angeblich ganze 300.000 Liter. Tatsächlich gibt es sogar auch eine Blutspende-Aktion im Namen des Films.


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