Pfiffig oder waghalsig? ViperPod - kleines Hybridstativ mit Haken

// 10:05 Di, 5. Mai 2026von

Auf Kickstarter wird derzeit ein kleines Hybridstativ mit einem Haken angeboten - im wahrsten Sinne der Wortes. Denn als besonderes und zugleich sehr simples Feature bringt ViperPod eine ausklappbare Strebe mit, dank der das Stativ mit eingefahrenen Beinen auch hängend genutzt werden kann.

ViperPod
ViperPod


Dies kann sicherlich ab und an bei unebenem Untergrund oder für originelle Perspektiven nützlich sein, allerdings wird zumindest uns etwas unwohl bei manchen der gezeigten Setups - je nachdem, wo der Schwerpunkt jeweils liegt, wäre die Frage, ob eine schwere Kamera das ganze nicht ins Rutschen bringen kann. Etwas anderes als eine Crashcam würden wir nicht in dieser Form (also ungesichert) in Bäume, über Geländer oder ähnliches hängen.


ViperPod - kleines Hybridstativ mit Haken

Wie dem auch sein - das ViperPod verfügt über einen Kugelkopf und eine seitlich angebrachte Mittensäule, die auch als Schwenkgriff bei Videoaufnahmen dient - über einen Klappmechanismus lässt sich die Ausrichtung des Kopfes entsprechend verändern. Wohlgemerkt steht jedoch kein Fluidkopf für geschmeidige Kamerabewegungen zur Verfügung. Dafür erlaubt das ViperPod eine recht flexible (und auch sehr bodennahe) Kamerapositionierung.

ViperPod - kleines Hybridstativ mit Haken


Das Stativ wird in zwei Versionen produziert. Die Light-Version wiegt mit 950g etwas weniger als das "normale" ViperPod mit 1,16 Kg und fällt auch kompakter aus. Dessen max. Arbeitshöhe liegt bei ca. 135 statt 157cm (bei ausgefahrener Mittensäule). Das normale ViperPod unterstützt außerdem Kamera-Setups bis zu einem Gewicht von 8 Kg, beim Light-Modell sind es 6 Kg. Für den Kugelkopf wird jedoch grundsätzlich eine Traglast von nur 6 Kg angegeben.



Während der Crowdfunding-Kampagne - die ihr Mindestziel bereits mehrfach eingenommen hat - werden die beiden ViperPods rabattiert zur Vorbestellung angeboten (mit den üblichen Risisken), ab 279 bzw. 309 Dollar. Regulär sollen die Stative danach 369 bzw. 409 Dollar kosten.


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