RevCut (kurz für "Review the Cut") ist ein minimalistisches, browserbasiertes "Review & Deliver"-Tool für Freelancer (Editoren / Coloristen /Motion Designer), optimiert für den europäischen Markt. Es wurde als unabhängige Alternative zu Frame.io & Co programmiert, unter anderem um Videoabnahmen DSGVO-konform anzubieten mit einem Serverstandort in Europa. Genutzt wird Infrastruktur von Cloudflare mit der expliziten Regionseinstellung "EU / Western Europe". Die Videodaten liegen somit physisch auf europäischen Servern (je nach Routing meist Frankfurt, Amsterdam oder Paris), was für Geschwindigkeit und DSGVO-Konformität sorgen soll.

Der Fokus liegt ferner bewußt rein auf der Review-Funktion, um sich vom "Bloatware"-Ansatz abzusetzen und den Preis niedrig zu halten - hochgeladene Videos können angesehen und kommentiert werden.

Videos, die über RevCut abgenommen werden sollen, werden als MP4- oder ProRes-Datei hochgeladen, woraufhin ein passwortgeschützter Link generiert wird, der mit Kunden o.ä. geteilt wird. Diese brauchen keinen Account, um ein Video zu betrachten oder framegenaue Anmerkungen zu machen. Auch Details im Bild lassen sich markieren oder Zeitbereiche hervorheben für ein präzises Feedback.
Auch die Delivery des fertiggestellten Videos kann über RevCut erfolgen. Standardmäßig kann der Kunde die Review-Datei nicht herunterladen, doch sobald er das Video aber als "Approved" markiert, erscheint für den Ersteller des Videos die neue Option RevTransfer.

Dabei handelt es sich quasi um ein integriertes "Mini-WeTransfer": Man lädt das finale Master-File (in maximaler Qualität, unabhängig von der komprimierten Review-Version) hoch und der Kunde bekommt den sicheren Download-Link direkt in RevCut. So bleibt alles an einem Ort.
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Hinter RevCut steht kein großes großes Software-Haus, sondern das Tool ist ein Indie-Projekt des Filmemachers Frankie Doguet; es war zunächst nur für die eigenen Projekte gedacht. Mit den Einnahmen soll unter anderem sein Filmprojekt " The Edge" finanziert werden.
Parallel arbeitet Frankie übrigens auch an der recht speziellen Streaming-Plattform Skrean für Horror-, Thriller- und Kultklassiker sowie perspektivisch auch für die Distribution von aktuellen Indie-Filmprojekten aus diesen Genres.
Uns gefällt dieser ausgeprägte Do-it-yourself-Spirit, hatten jedoch noch keine Gelegenheit, RevCut selbst auszuprobieren.
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