Für die RØDECaster Video-Reihe gibt es ein neues Update - es ermöglicht u.a. 4K-Aufnahmen mit mehreren Kameras und erweitert den einheitlichen Audio- und Video-Workflow RØDECaster Sync auf die gesamte Videofamilie.

Neuer 4K-Aufnahmemodus
Das Firmware-Update v1.4 bringt einen neuen 4K-Aufnahmemodus mit, der die RØDECaster Video Konsolen in dedizierte Systeme für Multi-Kamera-Capture und -Distribution verwandeln soll, wahlweise in 4K30 oder 1080p60. In diesem Modus kann jede Konsole mehrere UHD30-Kamerasignale über HDMI aufnehmen (vier beim RØDECaster Video, drei beim Video S und Video Core) und jedes Signal als eigenen NDI-Stream ausgeben. Diese Streams können in jedes NDI-fähige Produktions-, Streaming- oder Aufnahmesystem im Netzwerk übernommen werden, einschließlich beliebter Anwendungen wie OBS und eCamm Live.

Gleichzeitig kann jede Quelle als isolierte 4K-Spur direkt auf einer externen SSD in H.264 oder H.265 aufgezeichnet werden, sodass Editoren saubere, unabhängige Dateien für das Grading erhalten. Um diese deutlich höheren Auflösungen zu ermöglichen, wurden allerdings viele Optionen für Umschaltung, Multi-Kamera-Szenenanordnung, Keying und Medien in diesem Modus reduziert oder vereinfacht. Im standardmäßigen FHD-Umschaltmodus bleiben sie jedoch vollständig verfügbar.
Zusätzlich ist ein paralleler Full-HD-Aufnahmemodus verfügbar mit 60fps. Beide Modi sind speziell auf hohen Datendurchsatz ausgelegt und nutzen die Octa-Core-Engine der Konsole vollständig für die Aufnahme und Verteilung von Multi-Kamera-Videos, während der RØDE Audiomixer parallel läuft und jeder NDI-Ausgang als eigener benutzerdefinierter Mix verfügbar ist. Funktionen wie Keying, Grafiken, Übergänge, Szenen und direktes Streaming bleiben dem standardmäßigen FHD-Umschaltmodus der Konsole vorbehalten.
RØDECaster Sync und mehr
Über die Funktion RØDECaster Sync lassen sich nun auch die RØDECaster Video und Video S Konsolen per USB-C nahtlos mit dem RØDECaster Pro II oder Duo verbinden (Sync wurde mit Anfang des Jahres mit RØDECaster Video Core eingeführt). Sowohl Audio als auch Video lässt sich dann über eine einzige, haptische Oberfläche verwalten, Eingänge und Ausgänge erweitern, auch ist geteiltes Audio-Mischen und -Aufnehmen möglich neben weiteren, erweiterten Video-Umschaltfunktionen.
Ebenfalls neu in RØDECaster Video 1.4 ist die MÖglichkeit, Timeline-Informationen (OTIO-Dateien) zur Verwendung in Adobe Premiere Pro exportieren, wo sich Multikamera-Produktionen dann schnell und unkompliziert rekonstruieren lassen sollen. (Eine Unterstützung für den DaVinci Resolve EDL-Export wurde bereits mit Version 1.3 eingeführt.)
Darüber hinaus kann die RØDECaster Video-Familie jetzt Audiosignale von jeder kompatiblen USB-Webcam akzeptieren. Ferner wurden Tastaturkürzel für den Scene Builder in der RØDECaster App hinzugefügt, wodurch eine Computertastatur bei Verwendung mit der App effektiv zu einer eigenen Umschaltoberfläche wird.
Das Firmware-Update 1.4 ist ab sofort kostenlos für die RØDECaster-Videofamilie verfügbar.



















