LumaTouch hat die Version 2.5 seiner professionellen Videoschnitt-App für Android-Smartphones veröffentlicht. Das Update bringt der Android-Version mehrere praktische Funktionen, die bislang nur der iOS-Variante (aktuell in der Version 5.4.1) vorbehalten waren und erleichtert nicht nur das Auffinden von Clips, sondern auch die Handhabung von Übergängen und erweitert die Codecunterstützung. Insgesamt soll so der Workflow durch smartere Tools und schnellere Arbeitsabläufe vereinfacht und damit optimiert werden. Hier die Verbesserungen im Detail:

Übergänge schneller setzen
Direkt im Timeline-Kontextmenü lassen sich jetzt Cross-Dissolves automatisch an Anfang und Ende eines ausgewählten Clips setzen; das bisher dafür notwendige Vorgehen in mehreren Einzelschritten erübrigt sich.
Mehrere Übergänge in einem Schritt
Ebenso können jetzt mehrere markierte Clips gleichzeitig mit einem Übergang versehen werden, indem in der Bibliothek doppelt auf einen Übergang getippt wird. Dieser wird dann automatisch zwischen allen ausgewählten Clips eingefügt, was wiederkehrende Klickfolgen bei seriellem Schnitt einspart.
Neue Tools zum Finden von Clips in der Medienbibliothek und Timeline
Durch die neue Funktion "Find selected clip in library" kann man jetzt einfach das Originalmedium eines Clips aus der Timeline in der Medienbibliothek finden. Das funktioniert auch umgekehrt: wählt man einen Clip in der Medienbibliothek aus, kann man per "Select clips in timeline" alle Stellen im aktuellen Projekt finden, an denen dieser Clip verwendet wird.
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Anpassbares Layout
Ab sofort kann das Layout im Effekt-Editor angepasst und ausgewählt werden, ob die Voreinstellungen und Steuerelemente auf der rechten oder linken Seite angezeigt werden sollen, um sie an den persönlichen Workflow anzupassen.
Export Unterstützung für den APV-Codec
LumaFusion 2.5 für Android unterstützt jetzt die APV (Advanced Professional Video Codec) Codec-Option in den Exporteinstellungen. APV ist ein moderner, visuell verlustfreier Videokomprimierungsstandard, der von Samsung für Smartphones entwickelt wurde und die Aufnahme von Videos in höchster Qualität mit weniger Speicherplatz (etwa 20 % weniger als Alternativen) ermöglicht – bei gleichzeitiger professioneller Bildtreue und vereinfachter Nachbearbeitung. Er unterstützt hohe Auflösungen (4K/8K), Farbtiefen von 10 bis 16 Bit und HDR und verwendet Intraframe Kodierung für schnelles Scrubbing und framegenaues Trimmen.

LumaFusion für Android kostet einmalig 29,99 Euro, was für eine App zwar teuer ist, aber keine dauerhaften Abokosten verursacht. LumaFusion hatte in der iOS-Version 5.3 seine Schnittstelle für für Plugins von Drittanbietern geöffnet - hoffentlich wird auch die Neuerung bald in die Android-Version einfließen.


















