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Cinemagraph Animationen: Grenzgänger zwischen Photo und Video

[10:45 Do,6.Oktober 2011 [e]  von ]    

bildEin interessantes Update einer alten Technik: wer kennt nicht die kleinen, pixeligen, mehr oder weniger lustigen Minianimationen, die sich in Form von animierten gifs auf allen möglichen Webseiten finden. Durch einen Kniff produziert diese alte Technik jetzt trotz aller Beschränkungen bewegte Bilder, die ganz up to date ausschauen. Das neue FormatFormat im Glossar erklärt nennt sich Cinemagraph und besteht aus einem großformatigen Photo, von dem nur ein kleiner Teil animiert ist (und als Loop abspielt) und vereint als Vorteile in sich die leichte Einbettbarkeit in Webseiten (die Grafik ist schliesslich einfach ein gif) mit dem kleinen Speicherbedarf.



Möglich ist das durch die Tatsache, dass moving gifs nur einen Teil eines Bildes animieren können, und so die Daten des gesamten Bildes nur einmal gebraucht werden müssen. Die Animation selbst, die ja nur ein kleiner Bildausschnitt ist, der innerhalb des gifs mehrfach abgespeichert werden muss, braucht dann auch nur noch wenig mehr Speicherplatz.



Schöne Beispiele finden sich im Fashion-Blog From Me To You, wo der Trend auch Anfang des Jahres seinen stilsicheren Ausgangspunkt nahm - weitere schöne Beispiele findet man hier, hier oder hier: 40 Stanley Kubrick Cinemagraphs.

Die Animationen sind ziemlich aufwendig herzustellen, denn es muss mit manuell gezeichneten Masken gearbeitet werden - z.B. in Adobe Photoshop oder After Effects - Grundlage ist idealerweise ein Video.

Das Schöne an der Verwendung (nach Netzmasstäben) uralter Technik: es ist kein PluginPlugin im Glossar erklärt erforderlich, das Bild wird in jedem noch so alten Browser dargestellt und die Filegrößen sind verglichen mit echtem Video extrem klein. Allerdings unterliegt das Bild auch der ärgsten Beschränkung von gifs: maximal 256 verschiedene Farben können verwendet werden - sie sollten also per Filter idealerweise auf einen solchen Wert minimiert werden, damit es nicht zu denn hässlichen bekannten Pixeleffekten von Gifs kommt. Gute Cinemagraphs machen aus den Beschränkungen eine Tugend, beziehungsweise einen ganz eigenen Stil, und entfalten in ihren Bildern eine besondere Stimmung durch das Zusammenspiel von Unbewegtem und bewegtem Bildinhalt.



  
[3 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
olja    19:44 am 6.10.2011
Find ich rattenscharf, Foto-Video-Cocktail. Könnte mir vorstellen, das sowas evtl. auch in einer Art Digi-Bilderrahmen läuft.
B.DeKid    18:50 am 6.10.2011
Das aber nicht erst ne Woche alt sondern ca. 1 Jahr + Is trotzdem cool wie ich ja schon mal sagte bestimmt auch für Zeitrafffer Videos. MfG B.DeKid
mannamanna    17:16 am 6.10.2011
Verdammt schön! Dadurch das das ganze Bild bis auf eben einen kleinen Bereich unbeweglich ist, ist diese kleine Bewegung umso stimmungsgebender , poetisch wie ein Satz mit...weiterlesen
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