Apple scheint das Spektrum seines Produktportfolios weiter vergrößern zu wollen: so soll laut dem bekannten Apple-Leaker Mark Gurman nach dem neuen Low-cost MacBook Neo eine ganze Serie von verschiedenen High-End-Produkten anstehen.
Analog zu dem Topmodell der Apple Watch Serie (und auch den M Ultra Chips) sollen die neuen Spitzenmodelle dem Vernehmen nach unter dem Label "Ultra" firmieren (gesichert ist dies jedoch noch nicht) und ganz unterschiedliche Produktkategorien umfassen. So soll es neben einem faltbaren iPhone ein MacBook mit OLED-Touchscreen, KI-AirPods und weitere Neuerungen geben, die existierende Modelle um spezielle Features ergänzen und das Gerät dementsprechend teurer machen werden.

Vorbild Apple Watch
Ein Vorbild für die neue Produktdifferenzierung ist die Apple Watch, die durch die drei aktuellen Modelle Apple Watch SE, Apple Watch Series 11 und Apple Watch Ultra 3 den Preisbereich von 269 Euro über 449 Euro bis hin zu 899 Euro für die jeweiligen Basismodelle abdeckt. Ein solch großes Preisspektrum hat für Hersteller den Vorteil, mehr potenzielle Käufer anzusprechen im unteren Segment und gleichzeitig höhere Margen bei Käufern im höheren Preisbereich abzuschöpfen, die bereit und fähig sind für zusätzliche Funktionen (und Status) noch deutlich mehr Geld auszugeben.
Neue "Ultra"-Topmodelle: iPhone, MacBook und AirPods
Schon länger klar in Entwicklung ist ein faltbares iPhone, das mit einem erwarteten Preis von über 2.000 Dollar für das Basismodell eine Schallgrenze durchbrechen wird. Es wird ausgefaltet ein sehr großes Display besitzen und soll neue Sensoren im Screen integrieren. Apples Schritt ist überfällig und wird schon lange erwartet, da Mitbewerber wie Samsung und Huawei schon seit 2019 ausklappbare Book-Style Smartphones mit einem dann bis zu 8" großen Display – also der Größe eines kleinen Tablets – anbieten.

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OLED-Displays würden gerade beim Editing von Filmen bzw. Colorgrading und der Arbeit mit HDR sichtbare Vorteile bieten, wie die Darstellung von echtem Schwarz, einem sehr guten Kontrast und kein Blooming/Haloing um helle Objekte auf dunklem Hintergrund aufweisen. Sehr wahrscheinlich werden solche „Ultra“ Modelle dann auch teurer als die bisherigen MacBooks Pro sein – schon beim Upgrade auf OLED beim iPad erhöhte Apple den Preis um rund 20%.
Gurman erwähnt auch eine neue Generation der KI-AirPods, welche mit einer Kamera ausgerüstet sein werden, um mittels visueller Daten Siri neue KI-basierte Assistenzfunktionen im Alltag ermöglichen würde.
Low-Cost Modelle
Wie gut die Produktdifferenzierung im unteren Preissegment klappt, wird sich auch zeigen bei den Verkaufszahlen des MacBook Neo. Möglich wurde ein relativ billiges MacBook wie das Neo laut Gurman durch Fortschritte in der Fertigung von Aluminiumgehäusen und natürlich überhaupt den Umstieg auf selbstentwickelte SoCs (Apple Silicon) statt Intel CPUs, der einen preisgünstigen Chip wie den A18 Pro jetzt leistungsfähig genug für den Einsatz in einem MacBook macht.

Mit einem Einstiegspreis von 699 Euro ist er rund 500 Euro billiger als das nächste Modell, der MacBook Air, und kann so ganz neue Käuferschichten ansprechen und Windows Notebooks in einem neuen Preissegment Konkurrenz machen, das bisher nur von gebrauchten MacBooks abgedeckt wurde. Gurmann zufolge könnte der neue "Neo" Modellzusatz den bisherigen ("SE") auch für iPhones ablösen.


















