Apple Silicon als lokale KI Apple setzt auf Ende der RAM-Krise und plant M7 mit 1,5 TB RAM

Apple hat laut Insider Mark Gurman große Pläne für die nächsten Generationen seiner M-Chips: So soll der für 2028 angepeilte M7 Ultra bis zu 1,5 TB Speicher besitzen und im Zuge eines verstärkten KI-Pushs die NPU-Rechenpower einer Nvidia Blackwell GPU bieten. Zudem ändert Apple demnach seine bisherige Produktpolitik, indem leistungsfähige M-Varianten übersprungen und die Generationsfolge beschleunigt wird.



M6 ohne Pro , Max und Ultra Version

Aktuell ist der im Oktober erschienene M5 am Start mit M5 Pro und Max (keine Ultra) Varianten, die im März 2026 erschienen. Gurmans Gerüchten nach soll Apple dann als nächstes im Herbst 2026 eine Basisversion des neuen M6 vorstellen, der für günstigere Macs gedacht ist. Anders als bisher sollen darauf aber nicht leistungsfähigere Pro-, Max- und Ultra-Versionen folgen - diese überspringen die M6-Generation einfach und treten erst wieder in Erscheinung beim M7. Apple will sich Gurman zufolge ganz auf die Entwicklung eines verbesserten Neural Processing für KI-Anwendungen beim M7 konzentrieren.



Apple setzt auf Ende der RAM-Krise und plant M7 mit 1,5 TB RAM


Älteren Gerüchten zufolge wird der M5 Ultra dann in einem neuen Mac Studio mit bis zu 768 GB Speicher vermutlich Ende 2026, spätestens Anfang 2027 veröffentlicht werden. Dank der beschleunigten Entwicklung soll dann - nur 6 Monate nach dem M6 - im ersten Halbjahr 2027 der M7 in der Basisversion erscheinen. Die M7 Pro und M7 Max Varianten sollen dann zum Jahresende folgen.




M7 Ultra: 1,5 TB für lokale KIs

2028 scheint Apple dann mit einem Abebben der Speicherkrise zu rechnen, denn dann soll der M7 Ultra auf den Markt kommen, der mit bis zu 1,5 TB Unified-Speicher ausgestattet werden kann, also das Doppelte des M5 Ultra (zur Zeit bietet Apple wegen der Speicherkrise die Mac Studio Modellvarianten mit 128/256/512 GB nicht mehr an).


Mit aktuellen Speicherpreisen wäre ein 1,5 TB Modell prohibitiv teuer (zur Einschätzung: 96 GB Samsung DDR5 RAM, die ursprünglich für 650.- zu haben waren, kosten aktuell 4.500 Euro). Dank der Optimierung für NPU soll die Rechenleistung des M7 Ultra bei KI-Anwendungen auf dem Niveau von Nvidia Blackwell GPUs liegen. Eine solche (in Bezug auf Speicher, Rechenleistung und Preis) Topkonfiguration macht aber auch bei gesunkenen RAM-Preisen vor allem Sinn für lokale KI-Modelle - ein Markt, der enormes Wachstumspotential verspricht.



 Current Mac Studio
Aktueller Mac Studio





Apple setzt auf lokale KI

Bisher setzen User oft auf eigene Bastellösungen, um mit mehrerer per Thunderbolt verbundener Mac Minis relativ preiswert die notwendige Rechenpower für lokale KI-Modelle zu erreichen; solche Varianten vor Ort haben gegenüber Cloud-Lösungen den Vorteil, bei der Nutzung kaum mehr etwas zu kosten und die Daten verbleiben auf der eigenen Hardware. Im Zuge dieser Entwicklung soll 2029 der erste auf KI spezialisierte Server von Apple erscheinen, welcher dann mit seinem angepassten Rackmount-Format in Sachen KI auch in großem Maßstab zur Konkurrenz für Nvidia werden würde. Davor noch soll 2028 der im 1,4nm-Verfahren gefertigte und weiter für KI-optimierte M8 (Codename Soko) sowie die High-End-Plattform "Cardinal" für besonders leistungsfähige Macs erscheinen.



 Apple Mac Mini as an AI cluster
Apple Mac Mini als KI-Cluster


Apple Silicon Roadmap
Chip ModellVeröffentlichungTechnische Details
M6 (Basis)Herbst 2026Für Einsteiger-Macs; keine Pro, Max oder Ultra Varianten
M5 UltraHerbst 2026Mac Studio; bis zu 768 GB Speicher
M7 (Basis)1. Halbjahr 2027Basis-Konfiguration der M7-Serie
M7 Pro / MaxEnde 2027High-End Performance-Varianten
M7 Ultra2028Bis zu 1,5 TB Speicher; Nvidia Blackwell KI-Leistung
M8Bis 20281,4-nm-Prozess; gesteigerte KI-Leistung
Apple AI Server2029Spezialisierte Hardware für Rechenzentren

Mit einem Einkauf bei unseren Partnern unterstützt Du slashCam // Affiliate

Preisvergleich

ähnliche News //
Umfrage
    Welches System nutzt Du hauptsächlich für den Videoschnitt?







    Ergebnis ansehen

slashCAM nutzt Cookies zur Optimierung des Angebots, auch Cookies Dritter. Die Speicherung von Cookies kann in den Browsereinstellungen unterbunden werden. Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr Infos Verstanden!
RSS Suche YouTube Facebook Twitter slashCAM-Slash