Adobe hat mit Quick Cut eine neue (Beta-)Funktion im Firefly Video Editor vorgestellt. Das Werkzeug richtet sich an Anwender, die den ersten Schnitt ihres Videomaterials beschleunigen möchten. Statt einer manuellen Sichtung des Rohmaterials übernimmt die KI-gestützte Funktion die Analyse und erstellt einen ersten strukturierten Entwurf.

Grundlage für Quick Cut ist die Verarbeitung natürlicher Sprache über einen Prompt: Anwender beschreiben ihr Videokonzept – etwa ein Interview, eine Produktdemo oder einen Event-Rückblick – und die Funktion generiert daraus einen ersten Schnitt. Dabei kommen mehrere Analysefunktionen zum Einsatz: Eine automatische Szenenerkennung identifiziert visuelle und akustische Wechsel im Material, eine intelligente Aufnahmeauswahl bewertet Fokus, Komposition und Aktion, und eine Audioanalyse erkennt relevante Dialoge und Tonspuren.
Das Ergebnis ist ein erster Entwurf, der als Ausgangspunkt für die weitere Bearbeitung dient. Anpassungen an Seitenverhältnis, Tempo und der Organisation von B-Roll-Material sind im Anschluss möglich. Adobe adressiert mit der Funktion verschiedene Einsatzbereiche, darunter die Produktion von Social-Media-Inhalten, Produktdemos, Vlogs sowie die Aufbereitung von Veranstaltungsaufzeichnungen.
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Quick Cut ist Teil des Firefly-Angebots von Adobe, das verschiedene KI-gestützte Werkzeuge für die kreative Arbeit bündelt. Die Funktion befindet sich aktuell im Beta-Stadium und steht ab sofort in der Adobe Firefly-App zur Verfügung.
Bis zum 16. März können Anwender mit kostenpflichtigen Tarifen (Firefly Pro, Firefly Premium sowie Credit-basierten Tarifen) von einem erweiterten Angebot profitieren: In diesem Zeitraum sind unbegrenzte Bild- und Videogenerierungen mit einer Auflösung von bis zu 2K möglich.



















