slashCAM Digitales Video-Lexikon: Was bedeutet "DivX" ?


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DivX

Siehe auch: Codec
Besonders verbreitet ist DivX als FormatFormat im Glossar erklärt, in dem DVDs platzsparend auf CD-Größe transkodiert werden – aufgrund dieser Verbreitung gibt es im Internet eine Vielzahl kostenloser Tools und Tutorials. Genausogut können damit aber auch selbstgedrehte Filme komprimiert werden. Da der DivX-Player, bzw. die verschiedensten Player, die DivX-Videos abspielen können, sofern der DivX-Codec auf dem System installiert ist, für viele verschiedene Betriebssysteme kostenlos erhältlich sind, bietet DivX eine gute Möglichkeit, um ein breites Publikum zu erreichen, und um Videos hochwertig zu komprimieren.
Zudem erscheinen immer mehr Standalone DVD-Player, die nicht nur DVDs abspielen können, sondern auch CDs mit DivX-Video.

DivX hat ursprünglich in der Form von „DivX ;-)“ als gehackter Microsoft CodecCodec im Glossar erklärt angefangen, um Windows Media MS MPEG-4 V3 auch im AVIAVI im Glossar erklärt FormatFormat im Glossar erklärt zu ermöglichen und nicht nur im vorgegebenen .ASF FormatFormat im Glossar erklärt, wurde dann aber von der Firma DivX Networks neu programmiert und basiert jetzt auf MPEG-4, wobei allerdings ein anderes Fileformat benutzt wird. Die DivX Encodingeinstellungen entsprechen aufgrund seiner Herkunft ziemlich genau denen von MPEG-4 – es gibt sogar eine Option, die MPEG-4 kompatible Ausgabe erlaubt.

DivX Networks bietet auf seinem Website eine kostenlose, um einige Optionen beschnittene Variante des DivX-Codecs an, und eine kostenpflichtige bzw. Werbeunterstützte Vollversion. Aktuell ist die Version DivX 5 – sie ist für Windows, Mac OS und Linux verfügbar (Januar –04). Der Player ist kostenlos. Eine extra Encoderapplikation, Dr DivX, ist für 50 $ erhältlich.

Da DivX selbst keinen eigenständigen Encoder mitbringt, muss der DivX-Codec über ein externes Programm genutzt werden, dass das DivX CodecCodec im Glossar erklärt InterfaceInterface im Glossar erklärt anspricht. Dies kann aus jedem Videoschnittprogramm erfolgen, indem man das Video beim exportieren als AVI-File mit DivX als CodecCodec im Glossar erklärt einstellt, und dann im Dialog des DivX Codecs die speziellen Einstellungen der einzelnen Parameter vornimmt. DivX war übrigens der erste AVIAVI im Glossar erklärt CodecCodec im Glossar erklärt, der (auf exotische Art und Weise) 2-Pass VBRVBR im Glossar erklärt implementierte.

Beim Kodieren von Filmen, die auch auf Standalone DivX-DVD Playern abspielbar sein sollen, ist darauf zu achten, dass einige der avancierteren Kodier-Optionen nicht verwendet werden, da manche Player die Videos dann nicht darstellen können.

DivX 5 bietet einige spezielle Encoding-Optionen:
- Quarter PixelPixel im Glossar erklärt Estimation
- GMC (Global Motions Compensation)
- Bidirectional Encoding
- Psychovisual Enhancements

Die Optionen Quarter PixelPixel im Glossar erklärt und Bidirectional Encoding kosten nicht viel zusätzliche Prozessorpower und verbessern das Bild sichtbar. Allerdings haben einige Player Probleme beim Decodieren von mit Bi-directional enkodierten Videos. Benutzt das mögliche Zielpublikum solche Player, dann sollte diese Option also besser nicht verwendet werden. Von GMC (Global Motions Compensation) ist eher abzuraten, da es viel Rechenleistung kostet, die Bildqualität jedoch kaum verbessert. Die Psychovisual Enhancements verteilen nach einem psychovisuellen, auf die menschliche Wahrnehmung abgestellten Modell, vorkommende ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt, sodass sie gehäuft an Stellen im Bild auftreten die weniger wahrgenommen werden und vermindert an auffälligen Stellen – die Verwendung dieser Option ist immer zu empfehlen.



passende Artikel:

Hardware DivX/DVD-Player in der Übersicht

Data Becker: DivX und MPEG Extreme. PC Underground.





update am 13.Dezember 2018 - 18:00
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