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was ist eig. das Original?



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Frage von mcbob3:


Also wenn man mal ein bisschen im Internet schaut findet man sehr schnell das selbe Produkt ABER mit anderem Namen..

also dslr jibs:

dino crane mini
the aviator
the trapezist
sunrise mini crane
ging rigs ultra travel jib
dslr devices jib
xcam mini jib

dann gehts weiter mit shoulderrigs:

walimex rl 04
delamax rig
koolertron rig
redrockmirco( nja ist halt teurer)
camsmart rig
ayex
quenox

objektive:

bower lens
walimex pro
samyang
rokinon

slider:

varavon slider
konova slider k2
Walimex Pro Video Rail Slider 60 Videoschiene
koolertron slider dolly
Delamax Capa Videoschiene
wondlan

welches produkt ist eig. das original und lohnt es sich dieses zu kaufen oder sind die Nachmacher gleich gut aber deutlich billiger?



Antwort von Natalie:

Speziell bei den Produkten weiß ich es nicht, aber im Elektronikbereich ect. Läuft das zb so: Du bestellst in China bei zb Shenzen optoelectronics und labelst den Kram auf dein "Brand " ,
Lg

Ps: das muss nicht zwangsläufig mindere Qualität bedeuten , ein Großteil der Unterhaltungselektronik zb wird bei Foxcon gefertigt ...



Antwort von JanHe:

Ich denke mal, dass es für alles ein Patent gibt oder dass einige deiner Aufzählungen bereits in den Anfängen der Fotografie/des Films entstanden sind, sodass es niemanden gibt, der für diese Erfindung noch Geld verlangen könnte.

Der Erfinder des Schwebestativs ist Garret Brown: http://de.wikipedia.org/wiki/Garrett_Brown

Aber ob seine Erfindung patentiert ist bzw. fremde Hersteller Geld an ihn bezahlen muss, weiß ich nicht.

Was die anderen Aufzählungen betrifft: s.o. ..

Ist aber alles nur Vermutung!!





Antwort von Frank B.:

Ich würde auch sagen, der ganze Kram kommt von einem Fließband in China und das ist dann das Original. Der Name, der drauf steht ist Wurscht. Bei Walimex und Quenox kommt allerdings nochmal ein heftiger Deutschlandaufschlag drauf.



Antwort von mcbob3:

also hier mal so paar beispiele ;)



Antwort von mcbob3:

noch ein beispiel..

der eine ist teurer und hat nichtmal so viel Zubehör...



Antwort von Jan:

Wer da zuerst geordert hat, ist nicht immer ganz klar. Gut, Walimex in jedem Fall nicht. Weil die deutsche Foto Kette die unbedeutenste in dem Fall ist (Stückzahl Einkauf).

Die chinesische Firma AEE hat eine zeitlang so jede zweite Actioncam gebaut, eben für Woodman Labs (GoPro) genau wie für Rollei und für ein paar andere.....

Auch bei Digitalkameras gab es eine dicke Liste von Auftragsfertigern. So manche Rollei konnte man auch bei Aldi unter dem Namen Traveller finden und unter noch ein paar anderen Namen.

Ein Original gibt es nicht wirklich, besonders die Chinesen kupfern alles und überall ab, und bauen dann manchmal mit veralterter Elektronik die ein Markenhersteller billig abgibt, ein gewünschtes Modell für einen sehr guten Preis. Natürlich kommen die günstigen Preis nur durch regelrechte Ausbeutung der Belegschaft. Die arbeiten dort für Centbeträge, schlafen in riesigen Hallen, wohne in Billigunterkünften oder gleich im Werk und arbeiten 12 oder mehr Stunden pro Tag.


Und nur darum geht die chinesische Wirtschaft nach oben. Wenn die Belegschaft in irgendeiner Weise wehren würde und typisch asiatische Löhne zahlen würde, dann wäre es vorbei mit dem Aufschwung.

Natürlich nutzen das auch die grossen japanischen Firmen, Sony lässt auch sehr viel in China fertigen. Die Zeiten sind vorbei, wo japanische Firmen noch einen Grossteil im Heimatland gebaut haben.

Ist doch hier nicht gross anders, erst wurden Fördermittel abgegriffen und in Ostdeutschland produziert, dann in Polen und Tschechien, nachdem die Länder zu teuer wurden noch weiter im Osten, danach in China und Co.

In China läuft das heute so ab.

Man grast die üblichen Auftragsfertiger in China ab, verhandelt den Preis, die Lieferzeit und die Stückmenge und bekommt einen oder mehrere Container in das Wunschland geliefert. Kann auch gut sein, dass sich mehrer Firmen zusammen tuen.

VG
Jan



Antwort von mcbob3:

also man kann eig. sagen, dass die oben genannten Namen alle die Produkte verkaufen, die wir kennen, aber einfach nur günstiger..

ALSO AN ALLE, schön auf AMAZON schauen und auf schnäppchen jagd gehen ! ;)



Antwort von Frank Glencairn:

Also bei Walimex/Rokinon/Bower/Samyang ist der einzige Fall wo klar ist, daß es alle Samyang Objektive sind und der Rest nur seine Aufkleber drauf macht. Allerdings kosten die Teile auch überall so ziemlich das selbe.

Bei anderem Zubehör werden oft obszöne Aufschläge gemacht, da kann man durch Vergleich schnell mal ein paar Hundert Mäuse sparen.



Antwort von Frank B.:

Ich hab mir für ca. 350,- bis 400,- Euro ein Rig aus chinesischen und anderen Bestandteilen selbst zusammen gebaut. Rodclamps und Stativhalterung hauptsächlich aus China, Kamerahalterung China und Baumarkt, Schnellkupplungsplatte von Amazon, Rohre aus dem Baumarkt, Schulterstütze und Handgriffe vom deutschen Gebrauchtmarkt, Follow Focus aus China, 10 Zoll Monitor von Medion, Akkulösung mit 12V Bleiakku aus dem Akkuhandel, selbst zusammengebaut und gleich als Gegengewicht am Rig genutzt.
Alles über ein Jahr hinweg nach und nach gekauft.



Antwort von tommyb:

noch ein beispiel..

der eine ist teurer und hat nichtmal so viel Zubehör...
Bei den Amazon-Schnäppchen aus China kommen Zoll und MwSt drauf. Das vergisst man natürlich vor lauter Sabber...



Antwort von le.sas:

Ist doch in jeder Branche so bei oem Ware.
bestes Beispiel Fahrräder, Klamotten etc.
Natürlich wird das alles in ein und der selben Fabrik gebaut, Label drauf und fertig.
Kann also gut sein dass Levis Jeans in der selben Fabrik wie Kick Klamotten hergestellt werden.
hab mir übrigens letztens bei Amazon was bestellt für ca 500,- aus China- kein Zoll, keine Mwst...
Am geilsten ist es gerade bei Ebay- hab da nach nem Gimbal geguckt, und genau der selbe von genau der selben Firma/ Anbieter war 2 mal drin zum Sofortkauf, einmal 300 und einmal 400 Euro.. Da läuft auch was schief..



Antwort von holger_p:


In China läuft das heute so ab.

Man grast die üblichen Auftragsfertiger in China ab, verhandelt den Preis, die Lieferzeit und die Stückmenge und bekommt einen oder mehrere Container in das Wunschland geliefert. Kann auch gut sein, dass sich mehrer Firmen zusammen tuen.

Also ein "In CHina läuft das heute so ab" gibt es nicht.

Früher lief es so ab: Man hat sich einen Lohnfertiger gesucht und der hat einem die Teile, die man entweder selbst beschafft hat oder ihn beschaffen ließ, zusammenlötet. Das hat z.B. miro gemacht und die sind daran pleite gegangen, obwohl der chinesische Fertiger alles richtig gemacht hat. Er hat die Teile exakt nach Spezifikation beschafft und exakt nach Spezifikation gefertigt. Was der Beschaffer bei miro selbst nicht wußte: Die RAMs wurden außerhalb der Spezifikation betrieben, das hat mit Hersteller A funktioniert, mit Hersteller B dummerweise nicht. Ein 40" Container voller nicht sauber funktionierender Grafikkarten mit aufgelötetem RAM => Insolvenz.

Foxconn fertigt nach dieser Spielregel die iphones für Apple. Da gibt Apple alles vor - angeblich einschließlich der Zahl der erlaubten Toilettengänge...

Oft genug bietet aber der Fertiger mehr oder weniger fertige Gerätedesigns an, die dann nur nach Kundenwunsch modifiziert werden. Auch hier wäre z.B. Foxconn ein sehr gutes Beispiel. Man kann dort fertige Motherboarde auf Basis der Intel Referenzdesigns bekommen. Die genaue Ausstattung legt man wie im Baukastensystem fest. Und das Schlimme daran: Die Dinger laufen extrem stabil - so gut, das selbst Intel seine Boarde dort fertigen läßt.



Antwort von Jan:


In China läuft das heute so ab.

Man grast die üblichen Auftragsfertiger in China ab, verhandelt den Preis, die Lieferzeit und die Stückmenge und bekommt einen oder mehrere Container in das Wunschland geliefert. Kann auch gut sein, dass sich mehrer Firmen zusammen tuen.

Also ein "In CHina läuft das heute so ab" gibt es nicht.

Früher lief es so ab: Man hat sich einen Lohnfertiger gesucht und der hat einem die Teile, die man entweder selbst beschafft hat oder ihn beschaffen ließ, zusammenlötet. Das hat z.B. miro gemacht und die sind daran pleite gegangen, obwohl der chinesische Fertiger alles richtig gemacht hat. Er hat die Teile exakt nach Spezifikation beschafft und exakt nach Spezifikation gefertigt. Was der Beschaffer bei miro selbst nicht wußte: Die RAMs wurden außerhalb der Spezifikation betrieben, das hat mit Hersteller A funktioniert, mit Hersteller B dummerweise nicht. Ein 40" Container voller nicht sauber funktionierender Grafikkarten mit aufgelötetem RAM => Insolvenz.

Foxconn fertigt nach dieser Spielregel die iphones für Apple. Da gibt Apple alles vor - angeblich einschließlich der Zahl der erlaubten Toilettengänge...

Oft genug bietet aber der Fertiger mehr oder weniger fertige Gerätedesigns an, die dann nur nach Kundenwunsch modifiziert werden. Auch hier wäre z.B. Foxconn ein sehr gutes Beispiel. Man kann dort fertige Motherboarde auf Basis der Intel Referenzdesigns bekommen. Die genaue Ausstattung legt man wie im Baukastensystem fest. Und das Schlimme daran: Die Dinger laufen extrem stabil - so gut, das selbst Intel seine Boarde dort fertigen läßt.

Meine zitierte Grundaussage entspricht in vielen Fällen der aktuellen Lage. Mir sind da selber einige "Ramsch"hersteller und Könige bekannt, die genau nach der Methode vorgehen. So kommen auch die Schnäppchenangebote für die grossen Supermärkte wie beispielsweise für Aldi zustande.

Auch hatte ich eine zeitlang einen sehr guten Kontakt zu Rollei Mitarbeitern, die über die Auftragsfertigung der Modelle genau bescheid wussten und dass so 1 zu 1 bestätigen.

Möglicherweise werden je nach Auftragshersteller die benötigten Teile eingekauft oder selbst gefertigt, das mag ja sein.

VG
Jan



Antwort von holger_p:


Meine zitierte Grundaussage entspricht in vielen Fällen der aktuellen Lage. Mir sind da selber einige "Ramsch"hersteller und Könige bekannt, die genau nach der Methode vorgehen. So kommen auch die Schnäppchenangebote für die grossen Supermärkte wie beispielsweise für Aldi zustande.

Ja, die von Dir beschriebene Vorgehensweise trifft auf ja auch zu - insbesondere wenn es um das "Projektgeschäft" mit den Discountern geht. In anderen Bereichen wie z.B. im professionellen Audio-Geschäft, wo es Importeure gibt, die langfristiger Lieferzeiten, ist es anders. Da wird entweder noch in Europa designt und die Fertigung vergeben (wird immer seltener) oder aber es wird auf eine Basisentwicklung des Herstellers aufgesetzt und die wird dann nach den eigenen Wünschen angepaßt. Guck Dir die Produkte von Firmen wie Monacor, Sirus, Omnitronic oder Kam und König an. Da gibts Sachen, die sehen bei allen gleich aus und die stammen vermutlich auch aus der gleichen Löterei in Shenzen. Und dann gibts Produkte, die zwar gleich aussehen, aber ein völlig anderes Innenleben haben. Vermutloich, weil die Fertiger in China auf ein Standardgehäuse des gleichen Gehäuselieferanten zurückgegriffen haben - macht ja auch Sinn bei Produkten, die nur in Stückzahlen von 2000 oder 5.000 St. pro Jahr gefertigt werden. So habe ich für meine drahtlosen Mikrofone der Marke "Best Mediatec" einen passenden Rackmontagesatz gefunden, der eigentlich für Empfänger der Marke Pronomic bestimmt ist. Sowohl Empfängergehäuse als auch die Handsender sehen bei beiden Marken gleich aus, aber die Frequenzverteilungen und die technischen Daten der Empfänger deuten auf verschiedene Hersteller.

Ein Bekannter von mir ist Vertriebsing. im Europa-Büro eines Lautsprecherherstellers. Die Firma fertigt Chassis entweder ganz nach Kundenwunsch oder stellt dem Kunden ein paar Standardmodelle vor und man modifiziert sie so, wie der Kunde es braucht. Und wenn der Kunde wenig eigene Phantasie hat, dann bekommt er die komplette Boxbestückung inkl. passender Weiche projektiert und muss dann nur noch sehen, wo im Ostblock er daraus dann fertige Boxen zusammenschustern läßt. Die fertigen Produkte stehen dann bei Euch in der Hifi-Abteilung für Schweinegeld...

Gruß Holger




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