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nach Import in Premiere asynchron



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Frage von clou:


Hallo,

bis jetzt habe ich in keinem Forum und mit Google eine Lösung gefunden und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

Ich habe ein Video, das mit Android-Smartphone aufgenommen wurde. Wenn ich es mit Windows Media Player oder VLC öffne, läuft es ganz normal, aber sobald ich es in Premiere CS 5.5 importiere stimmen Bild und Ton nicht überein. Selbst wenn ich "Sequenz aus Clip erstellen mache" sind Bild und Ton asynchron.

Das Video wurde mit 1920x1080 aufgenommen und unter Eigenschaften sehe ich, dass es nur 15 Frames/Sekunde sind. In Premiere wird sogar 15,36 Frames/Sekunde angegeben.

Ich habe einige verschiedene Projekteinstellungen ausprobiert, komme aber nicht auf die Lösung.

Wer kann mir weiterhelfen?

LG
Clou



Antwort von Axel:

Seltsam, mein NLE macht aus diesen Smartphone-Videos (die Frameraten sind meist variabel) synchrones 24 oder 25p, bloß ruckeln tut's dann trotzdem.

Deswegen ist die Hauptfunktion von Videokamera-Apps für diese Dinger, eine fixe FramerateFramerate im Glossar erklärt auszuwählen (... die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt zu erhöhen, die Belichtung zu fixieren, sowas eben). Für die Zukunft lohnen sich also ein paar Euro.



Antwort von vaio:

Hallo,
ich würde mit Mediainfo schauen, welchen Inhalt der Clip genau hat. Anhand dieser Angaben würde ich ein neues Projekt in Premiere öffnen. Ist dort in der TimelineTimeline im Glossar erklärt die Audiospur genauso lang wie die Videospur?

Ich kenne mich mit Premiere nicht wirklich (mehr) aus. Wird nicht mit der Funktion "Sequenz aus Clip erstellen" eine neue Sequenz, einschließlich aller Änderungen und Übergängen, erstellt? Vergleichbar mit der früheren Funktion "virtuelle Clips" oder in fcpx "neuer zusammengesetzter clip".

Gruß Michael





Antwort von clou:

Hallo,
ich würde mit Mediainfo schauen, welchen Inhalt der Clip genau hat. Anhand dieser Angaben würde ich ein neues Projekt in Premiere öffnen. Ist dort in der TimelineTimeline im Glossar erklärt die Audiospur genauso lang wie die Videospur?

Ich kenne mich mit Premiere nicht wirklich (mehr) aus. Wird nicht mit der Funktion "Sequenz aus Clip erstellen" eine neue Sequenz, einschließlich aller Änderungen und Übergängen, erstellt? Vergleichbar mit der früheren Funktion "virtuelle Clips" oder in fcpx "neuer zusammengesetzter clip".

Gruß Michael

Danke für den Tipp mit Mediainfo. Allerdings hilft mir das dann doch nicht. Die Angaben kann ich nicht 1:1 bei Premiere umsetzen. Ich häng mal die jpg dran, vielleicht erkennt jemand daran schon, wo der Fehler liegt.

Das mit "Sequenz erstellen" hast du komplett richtig erkannt. Normalerweise erstellt Premiere dann eine Sequenz mit den richtigen Einstellungen. Aber nicht in diesem Fall, was mich sehr wundert.

Vielleicht weiß noch jemand Rat?



Antwort von clou:

ach und noch was: Videospur und Audiospur sind in Premiere gleich lang. Wirklich eigenartig.



Antwort von mash_gh4:

aus deinem mediainfo geht klar hervor, dass es sich um ein file mit variabler bildwiederholrate (~3-30fps) handelt. damit kommt leider kaum ein schnittprogram klar.



Antwort von Jott:

Eine variable Bitrate ist pervers und daher auch das Problem. In einen guten CodecCodec im Glossar erklärt umspielen, dort 25 oder 30 fps wählen, je nachdem, was du vorhast. Dann erst rein in den NLE.

Wie schon gesagt, nächstes Mal die paar Euro für eine Video-App ausgeben.



Antwort von Skeptiker:

@ Clou:

Das Thema variable Handy-Bildrate (und Premiere) gab's hier schon mal am 2. Nov. 2014:

Bild ist zu Langsam und vom Ton überholt.....
https://forum.slashcam.de/viewtopic.php ... d=noscript

Eine der Lösungen war, den Ton bzw. Clip mit Handbrake (Freeware, im Beitrag danach googeln) auf eine konstante Bildrate (frame rate) umzurechnen und dann ins Schnittprogramm zu importieren.



Antwort von clou:

Danke für die Info und den Link. Klingt gut mit Handbrake. Leider habe ich aber alle möglichen Einstellungen versucht und die Qualität war immer wesentlich schlechter. Handbrake hält also nicht ganz, was es verspricht. Ansonsten wär das die richtige Lösung.



Antwort von Goldwingfahrer:

Leider habe ich aber alle möglichen Einstellungen versucht und die Qualität war immer wesentlich schlechter.

schlechtes Billd ?
dann schaue mal obs bei Handbrake die Einstellung "Passthrough" für den Bildanteil einstellen kannst.

schlechter Ton ?
dann versuch den Audioanteil beim Abspielen direkt wieder aufzunehmen mit dem No23 Rekorder Audiotool.
Stell da den Pegel richtig ein,nimm in Wave auf.
Ist eine uralte Methode,No23 ist kostenlos.

Handbrake hält also nicht ganz, was es verspricht.
ist im Allgemeinen ganz passabel und für alle Normalanwender ausreichend.
Mehr bietet das kostenlose Hybrid von Selur,aber das habe ich hier schon xmale erwähnt.



Antwort von Skeptiker:

... Handbrake hält also nicht ganz, was es verspricht. Ansonsten wär das die richtige Lösung.

... schlechtes Billd ?
dann schaue mal obs bei Handbrake die Einstellung "Passthrough" für den Bildanteil einstellen kannst. ...

Ich habe Handbrake gerade nochmals geöffnet und kann kein 'Video Passthrough' finden.
Andererseits frage ich mich, ob das überhaupt funktionieren könnte, um variable in konstante Bildrate umzuwandeln?

Dass die Bildqualität nach re-encoding nicht stimmt (clou), verwundert etwas.

Falls Du englisch verstehst, gibt's hier ein paar nützliche Hinweise:

A "best settings" guide for Handbrake 0.9.9 and 0.10
By Matt Gadient · June 12, 2013 · Encoding 178 Comments

https://mattgadient.com/2013/06/12/a-be ... ake-0-9-9/

Wenn Du in Handbrake unter dem Video-Button 'Constant Quality' wählst, kannst du die Encoding-Qualität verbessern, indem Du den RF-Regler nach rechts schiebst (ich müsste nachsehen, ob 'RF' für Reduktionsfaktor steht, also, wie stark komprimiert wird).

Oder Du wählst 'Average Bitrate' und stellst dort eine relativ hohe durchschnittliche Bitrate ein (dazu am besten vorher in MediaInfo mal nachsehen, wie hoch sie für Video denn ist).

Als Video CodecCodec im Glossar erklärt würde ich H.264 nehmen - den hast Du ja bereits im Clip.

Vielleicht testest Du es noch einmal !

PS:
Bei einem kleinen Test mit einem Clip mit variabler Bildrate ruckelte der umgerechnete Clip am wenigsten, wenn ich die konstante Bildrate in Handbrake möglichst nah an der maximalen des Originals wählte (bei mir 30 fps). Wenn das nicht funktioniert, würde ich es mal mit der durchschnittlichen Bildrate (bei Deinem Clip 15 fps) versuchen.



Antwort von Goldwingfahrer:

Ich habe Handbrake gerade nochmals geöffnet und kann kein 'Video Passthrough' finden.
Andererseits frage ich mich, ob das überhaupt funktionieren könnte, um variable in konstante Bildrate umzuwandeln?

nein,das kann so natürlich nicht funktionieren,es ist ja der Bildanteil der in variabler Bildrate vorliegt.
wer richtig lesen kann und den Screen von Mediainfo anguckt,ist da klar im Vorteil.



Antwort von Skeptiker:

@Goldwing:

Kann passieren!

Soll ich Dein Zitat oben aus meiner Entgegnung herauslöschen - dann kannst Du Deine Antwort ebenfalls löschen?



Antwort von mash_gh4:

nein,das kann so natürlich nicht funktionieren...

würde ich auch so sehen.

ein recodieren ist in diesem fall einfach unumgänglich.

ich würde übrigens, wenn man es schon konvertiert, gleich ein vernünftiges zielformat wählen, das sich für den schnitt besser eignet -- also prores od. dnxhd.

ob dabei handbrake od. hybrid zum einsatz kommt, spielt keine große rolle, weil unter der oberfläche ohnehin bei beiden die selben mechanismen für die verarbeitung genutzt werden. hier liegt aber auch das problem, warum das ganze trotzdem ziemlich bescheiden ausfallen dürfte: ffmpeg beherrscht nämlich leider nur sehr einfache methoden der bildratenanpassung. satt aber einfach nur kopien von einzelnen frames mehrfach zu duplizieren, müsste man hier -- ganz ähnlich wie bei gerechneten zeitlupen -- mittels optical flow interpolierte zwischenbilder errechnen, damit das ganze wirklich schön flüssig wird. aber genau das geht leider mit diesen mitteln nicht. es ist sogar noch komplizierter, weil ich auf die schnelle auch überhaupt kein professionelles tool mit entsprechenden fähigkeiten kenne, das ausgehend von solchen amateur VFR material sauber arbeiten würde. die kluft zwischen den hochwertigen standards und derartig kompromissbehaftetem ausgangsmaterial erscheint mir daher fast unüberwindbar.



Antwort von Goldwingfahrer:

@Goldwing:

Kann passieren!

Soll ich Dein Zitat oben aus meiner Entgegnung herauslöschen - dann kannst Du Deine Antwort ebenfalls löschen?

nö...lasse es so.
ich habe mich beim späteren 2.mal lesen nur nach Deinem Satz gerichtet.
Bild ist zu Langsam und vom Ton überholt.....
Der Kalk rieselt hier immer stärker ;-(

Ja,das Ganze ist kompliziert.
Ab und zu helfe ich mir indem ich das Ganze einfach "Abfilme" mit mirillis Action,da kann ich dann wählen obs mit 50 oder 60 oder....gefilmt werden soll.
Das mache ich dann zumeist nur in 720p,darf aber dann nicht vergessen bei 50p auch den Moni auf 50 Hz umzustellen.



Antwort von Rudolf Max:

Um nochmals auf das eigentliche Thema zurückzukommen...

Ist das echt wahr, das Handys bei Videoaufnahmen eine variable FramerateFramerate im Glossar erklärt haben...?

Das kann ich echt nicht glauben, so blöde kann ja kein Hersteller sein...

Kann man mich da aufklären, wie man auf solche dummheiten kommt...?

Rudolf



Antwort von Axel:

Ist das echt wahr, das Handys bei Videoaufnahmen eine variable FramerateFramerate im Glossar erklärt haben...?

Das kann ich echt nicht glauben, so blöde kann ja kein Hersteller sein...

Kann man mich da aufklären, wie man auf solche dummheiten kommt...

Millionen auf der ganzen Welt schicken sich Smartphone-Clips, nicht selten in HD, per Whatsapp oder laden sie auf Facebook hoch. Dazu ist die variable Bildrate ein probates Mittel der Kompression. Passiert nichts, reichen 3 fps, fällt die Katze bei der Jagd nach dem Laserpoint Tom&Jerry-mäßig vom Tisch, werden's 30 fps. Ist auch weiter kein Problem, wenn man es so "gecrankt" abspielt.

Probleme ergeben sich dann, wenn der Clip in eine Sequenz mit fester Bildrate eingefügt werden soll (s.o.). Auch nicht wirklich ein Problem. Es gibt mittlerweile die erwähnten Apps, es gibt Mini-Gimbals (natürlich auch normale Handgriffe), externe Mikrofone und (per App plus externem Mikro) hochwertige Tonaufzeichnung, Mini-Vorsatzoptiken, sogar auf einem Nano-Objektivrevolver, wie zu Zeiten der ollen Bolex (u.a.).
zum Bild http://thedigitalvisual.com/wp-content/ ... 838012.jpg

Mit allem PipPaPo sind die Resultate erstaunlich gut. Größtes Problem der Handyfilme ist ihre Neigung zum Rolling Shutter. Hier schrieb ich ja schon was dazu. Inhaltlich mag (und sollte) man bei dem Film sicher etwas skeptisch sein (der geniale Satiriker Volker Pispers erklärt die politisch - und vor allem moralisch - verkorkste Situation recht gut), aber ästhetisch ist er trotz großen Anteils an Smartphoneaufnahmen kaum zu beanstanden.

Ein weiteres Problem ist der starke Weitwinkel. Von den typischen Dreier-Sets sind zwei noch stärkere Weitwinkel, eigentlich schon Fischaugen, und nur ein Vorsatz, je nach Hersteller, hat einen 1,5 - 2 x Tele-Effekt, und erst dadurch erreicht man eine "Normaloptik" (b.k.a. "50 mm").

Wie auch immer, sogar die BBC setzt für Journalismus auf Smartphones. Nicht nur rein aus Kostengründen, sondern wegen der durch sie vermittelten ("the medium is the message") Authentizität. Die Filme sind zunächst ohne ästhetischen Reiz, dafür ist der Inhalt oft filmens- und dokumentierenswert. Es ist wie eine Rückkehr zu den Ursprüngen des Films: man richtet die Kamera auf die Sensation, nicht auf die Dekoration. Auch die (durch höhere Datenraten zumal) Kürze der Clips macht den Inhalt knackiger.

Eine reizvolle Idee fände ich auch, mal einen kompletten Film im Hochformat zu drehen (gab's auch schon Threads zu). Auf ARTE sah ich vor einiger Zeit einen politischen Animations-Kurzfilm (natürlich nicht auf, aber anscheinend für Smartphone gedreht):

Irgendwie geil, oder?



Antwort von Michael Dzovor:

Hallo Zusammen,

besser spät als nie. Habe mir auch den Kopf zerbrochen warum meine Videos immer asynchron sind.

Hier die Lösung als YouTube Tutorial von mir.

Hoffe es hilft weiter.

https://youtu.be/FrAQsg3wSC4

Gruß

Michael Dzovor




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