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Workflow Fragen, Premiere und Resolve



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Frage von loltheripper:


Abend,

Ich habe ein paar Fragen bzgl. eines guten Workflows, ich kann zwar einigermaßen mit meinen Programmen umgehen hab aber nicht soo sonderlich viel Ahnung von der Materie. Ich schneide Videos in Premiere Pro (Hauptsächlich BMPCC ProResProRes im Glossar erklärt und GoPro Aufnahmen), anschließend möchte ich die Clips in Davinci Resolve bisschen Farbe verpassen. Also exportiere ich als XML und lade es in Resolve, nur wie soll ich das Video anschließend wieder exportieren um in Premiere die Schnitte mit Effekten aufzupeppen bzw in AE (Dynamic Link machts möglich).

Was mich noch interessieren würde ist, sollte ich zuerst alles bearbeiten inkl. VFX und dann mein color grading machen oder die Effekte erst danach drüber bügeln? Ich befürchte halt, dass ich ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt oder Rauschen bekomme wenn ich mein color grading über z.b. einer "glitch transition" (lauter bunte Streifen durchs Bild) mache.

Wäre nett wenn ihr mich bisschen aufklären könntet :)



Antwort von Axel:

Also exportiere ich als XML und lade es in Resolve, nur wie soll ich das Video anschließend wieder exportieren um in Premiere die Schnitte mit Effekten aufzupeppen bzw in AE (Dynamic Link machts möglich).

> DELIVER-Tab
> SELECT ALL CLIPS
> RENDER SETTINGS ("Individual Clips"!)
> FILE und OUTPUT festlegen
> ADD TO RENDER QUEUE
> START RENDER

Jetzt kommen zwei beliebte Fehlerquellen, wenn man's anders macht:
> SAVE!
> EDIT-Tab!
> dort >FILE > EXPORT XML

Was mich noch interessieren würde ist, sollte ich zuerst alles bearbeiten inkl. VFX und dann mein color grading machen oder die Effekte erst danach drüber bügeln? Ich befürchte halt, dass ich ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt oder Rauschen bekomme wenn ich mein color grading über z.b. einer "glitch transition" (lauter bunte Streifen durchs Bild) mache.

Richtig. Darum bitte nach "handles" gucken. Diese sind, soweit ich sehe, jetzt in den allgemeinen oder Projekteinstellungen (Default sind 16 Bilder "Fleisch" zum Überblenden oder Trimmen), früher im DELIVER-Dialog. Die Effekte machst du in PP oder AE nach dem Grading.



Antwort von loltheripper:

Okay danke, handles erleichtern mir das ganze ziemlich wusste ich noch nicht das es sowas gibt.

Export aus Resolve war soweit eigentlich auch klar, aber was fürn CodecCodec im Glossar erklärt ist ratsam? Uncompressed erscheint mir sinnfrei, endet sowieso alles als H264, aber H264 2x rendernrendern im Glossar erklärt ist anscheinend auch nicht so Top.

Habs jetzt mal so probiert:

Premiere -> XML -> Resolve -> Cineform -> Premiere/AE -> H264





Antwort von Axel:

Sieht vernünftig aus. Bei mir auf dem Mac ist ProResHQ der Default. Schreib mal auf, wo die Handles waren.



Antwort von -paleface-:

Kann man in Davinci nicht einfach LUTS abspeichern die man dann in Premiere auf seine Clips packt?

Quasi wie bei Speedgrade



Antwort von Axel:

Kann man in Davinci nicht einfach LUTS abspeichern die man dann in Premiere auf seine Clips packt?

Quasi wie bei Speedgrade

Ja, für die BMPCC ist die neuere Log_to_rec709 LUT auch tatsächlich der empfehlenswerte Ausgangspunkt. Ich weiß nicht, ob Premiere vorinstallierte Standard-LUTs hat, aber man bräuchte Resolve gar nicht zu installieren, man kann die LUTs überall gratis laden. Meist würde man gar nicht viel machen, etwas FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt, so in der Richtung Kontrast optimieren. In Premiere ist Lumetri dafür mehr als ausreichend.

Resolve ist dann tatsächlich eher für ernsthaftes Grading angebracht. Sobald man einen wirklich individuellen Look kreiert hat, besteht die Herausforderung darin, ihn auf alle Clips der Sequenz anzupassen. Die Kontaktbogen-Darstellung, der komplett durch Shortcuts aufrufbare und anpassbare Splitscreen, Sicherung von Grades mit "Versionen" (history), Gruppierung von Clips, übersichtliche Node-Ansichten usw. machen das in Resolve einfacher, obwohl es aus meiner Sicht immer noch die Königsdisziplin ist und sich spätestens dort die Spreu vom Weizen trennt.



Antwort von -paleface-:

@ Axel
Glaube du hast mich falsch verstanden.

Also..du schneidest in Premiere. Dann Gradest du in Davinci.
Und anstelle aus Davinci zu exportieren, speicherst du nur dein Grading als LUT ab und packst es in Premiere wieder auf deinen Clip.

Dadurch würde man sich doch ordentlich Speicher sparen.



Antwort von cantsin:

Also..du schneidest in Premiere. Dann Gradest du in Davinci.
Und anstelle aus Davinci zu exportieren, speicherst du nur dein Grading als LUT ab

...Was aber bedeutet, dass Du für beinahe jeden Clip eine LUT generieren musst. Ausserdem können LUTs nur einfache Farbtransformationen speichern, keine Masken, secondary grades, Vignetten etc.

und packst es in Premiere wieder auf deinen Clip.
...und das dann wieder für jeden Clip in Premiere, mit verschiedenen LUTs? Scheint mir deutlich arbeitsaufwendiger.

Dadurch würde man sich doch ordentlich Speicher sparen.
Verstehe ich nicht... Welcher Speicher wird dadurch gespart?



Antwort von -paleface-:


...Was aber bedeutet, dass Du für beinahe jeden Clip eine LUT generieren musst. Ausserdem können LUTs nur einfache Farbtransformationen speichern, keine Masken, secondary grades, Vignetten etc.

Und in einem exportierten Film ist NULL gespeichert ;-)

Du sparst Speicher weil du ja nicht exportieren musst.

Sonst hast du ja...
1.Dein Original Material
2.Deine Grading Clips
3.Deinen Finalen Film

Wenn du nur LUTS speicherst würde 2 wegfallen.



Antwort von cantsin:


...Was aber bedeutet, dass Du für beinahe jeden Clip eine LUT generieren musst. Ausserdem können LUTs nur einfache Farbtransformationen speichern, keine Masken, secondary grades, Vignetten etc.

Und in einem exportierten Film ist NULL gespeichert ;-)

Du sparst Speicher weil du ja nicht exportieren musst.

Sonst hast du ja...
1.Dein Original Material
2.Deine Grading Clips
3.Deinen Finalen Film

Wenn du nur LUTS speicherst würde 2 wegfallen.

Also, ich verstehe ehrlich gesagt nur Bahnhof. ;-) Du musst einen speziellen Workflow haben. Du hast Dein Originalmaterial, schneidest es in einem NLE, exportierst die TimelineTimeline im Glossar erklärt als XML, startest Resolve, importierst Originalmaterial + XML, machst Dein Grading und renderst das raus, als finalen Film. (Was Resolve wegen seiner überlegenen GPU-Unterstützung IMHO besser und schneller macht als alle mir bekannten NLEs.)



Antwort von -paleface-:

Naja, bei dem Workflow den du da angibst ist die Frage warum man es dann nicht ganz in Davinci schneidet?

Der Stress fängt ja dann an wenn du Änderungen in Premiere machen musst.
Dann muss man wieder eine neue XML fertig machen. Muss wieder alles in Davinci anpassen (und sei es nur Black Videos).
Und man dürfte in Premiere keine Plugins nutzen, da diese in Davinci natürlich auch nicht gelesen werden.

Ich bin zur Zeit auf der Suche nach einem Workflow wo man NUR das Grading in Davinci macht. Den Rest in Premiere und Co.

Daher fand ich die Idee von Speedgrade ja nicht schlecht.
Wenn sie von Adobe dann irgendwann auch mal zu Ende gedacht wird.



Antwort von -paleface-:

Habe meine oben beschriebene Workflow Idee gerade mal selbst getestet.

Nachdem ich ein Grading in Davinci gemacht habe, hab ich das Grading als cube LUT abgespeichert und in Premiere wieder auf den Clip gesetzt.

Das kam dabei raus....

Manche finden das Verchromen von Teilen ja edel...hier passt es aber nicht.

Weiß jemand was da schief gelaufen sein könnte?



Antwort von cantsin:

Naja, bei dem Workflow den du da angibst ist die Frage warum man es dann nicht ganz in Davinci schneidet?
Klar, aber die Möglichkeit gibt's ja erst seit Davinci 12. Darüber hinaus sind klassische NLEs performanter (weil sie auf Echtzeitperformance optimiert sind), haben mehr Schnittfunktionen und sind flotter per Tastatur bedienbar.

Der Stress fängt ja dann an wenn du Änderungen in Premiere machen musst.
Darum gibt's ja in der Filmindustrie das Konzept des "edit lock".... Aber für Änderungen kannst Du dann ja gerade das Schnittmodul von Davinci verwenden.

Und man dürfte in Premiere keine Plugins nutzen, da diese in Davinci natürlich auch nicht gelesen werden.
Ja. Einen Schnitt ohne Effekte und Blenden machen, den in Resolve importieren (damit man wirklich nur das Material gradet, was man verwendet). Dann kannst Du aber aus Davinci gegradete Einzelclips mit definiertem Überhang + die TimelineTimeline im Glossar erklärt als XML exportieren, das ganze in Premiere und dann mit Effekten, Blenden und Titeln fertigmachen.



Antwort von arfilm:

Dann kannst Du aber aus Davinci gegradete Einzelclips mit definiertem Überhang + die TimelineTimeline im Glossar erklärt als XML exportieren, das ganze in Premiere und dann mit Effekten, Blenden und Titeln fertigmachen.

Markus macht das genauso. Aber er möchte bei einer nachträglichen Korrektur im Schnitt ("edit lock" ist vielen Auftraggebern glaub ich nicht bekannt) nicht nochmal über resolve gehen. Also die Clips sollen vom Grading getrennt in Premiere liegen wenn ich das richtig verstanden habe.



Antwort von cantsin:

Dann kannst Du aber aus Davinci gegradete Einzelclips mit definiertem Überhang + die TimelineTimeline im Glossar erklärt als XML exportieren, das ganze in Premiere und dann mit Effekten, Blenden und Titeln fertigmachen.

Markus macht das genauso. Aber er möchte bei einer nachträglichen Korrektur im Schnitt ("edit lock" ist vielen Auftraggebern glaub ich nicht bekannt) nicht nochmal über resolve gehen.

Muss er doch gar nicht, wenn beim Resolve-Export genügend Überhang in den Clips definiert wurde?!



Antwort von arfilm:

Ja, da ist was dran. Na, mal schauen, was er genau vor hat ;)



Antwort von -paleface-:

ich würde halt gerne das Finishing in meinem Schnittprogramm machen und nicht in Davinci.

Weil wenn ich anfange dort kleine Schnittänderungen zu machen, habe ich später ja immer 2 Versionen...in Premiere und in Davinci.

Daher wäre mein Plan lieber LUTs zu exportieren und dann kann ich in Premiere immer noch den Schnitt ändern oder halt Clips hin und her schieben wie es mir beliebt. Ohne gleich wieder Davinci zu öffnen.

Sollte ich dann wirklich mal ein neues Grading bei einem Clip machen müssen.
Kann ich den immer noch einzeln in Davinci öffnen, Graden und eine LUT abspeichern.



Antwort von cantsin:

ich würde halt gerne das Finishing in meinem Schnittprogramm machen und nicht in Davinci.

Ich verstehe Dich immer noch nicht richtig... Du kannst doch aus Resolve Deine TimelineTimeline im Glossar erklärt + Einzelclips mit "Handles" exportieren und hast dann bei jedem Clip die Möglichkeit, Anfang und Ende nachträglich anzupassen.

Daher wäre mein Plan lieber LUTs zu exportieren und dann kann ich in Premiere immer noch den Schnitt ändern oder halt Clips hin und her schieben wie es mir beliebt. Ohne gleich wieder Davinci zu öffnen.

S.o.. "Handles" sollten Dein Problem lösen.



Antwort von -paleface-:

Ok.
Dann muss ich mir das mal ansehen.

Vielleicht sollte ich dazu sagen das ich erst seit 2 Tagen Davinci nutze.
Vorher halt nur Speedgrade.



Antwort von loltheripper:

Ich schneide nicht in Resolve weil es in premiere mMn einfacher von der Hand geht. Mit Speedgrade und Luts bekomme ich das color grading nicht annähernd so sauber hin wie mit resolve. Muss jetzt halt 2x rendernrendern im Glossar erklärt aber wofür hat man denn so viel Geld in die Hardware gesteckt ^^

Nochmal Danke für die Hilfe von euch allen :)




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