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Wie gehe ich das am besten an... Minidoku über Künsterlcafe



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Frage von Wurzelkaries:


Hallo.

Ich möchte mal euren Rat erfragen.

Ich kann nicht so sehr ins Detail gehen... möchte es aber umschreiben.

Nehmen wir mal an, ein Filmemacher, der schon einige, meiner Meinung nach sehr gute, Kurzfilme gedreht hat, hat vor etwa 3 Monaten ein Cafe eröffnet. Er kommt aus einem anderen Land, in dem die Pressefreiheit stark eingeschränkt ist. Er kann sehr gut deutsch.

Das Cafe läuft eher schlecht. Es besetzt eine Nische als Künstlercafe, in dem regelmäßig Lesungen und auch Kurzfilmabende veranstaltet werden. Es liegt an einer Hauptstrasse in der Stadt, nicht weit von der Uni entfernt, aber mit denkbar schlechten Parkmöglichkeiten.
Alle seine kleinen Snacks sind selbstgemacht, Kuchen, Sandwiches oder auch kleine Gerichte wie Suppen etc. Darunter auch vegane Gerichte.

Er ist ein Mensch zum knuddeln, aber leider etwas introvertiert. Das Cafe ist ideal um mal etwas Ruhe zu haben, um zu lesen, oder sich auch mit anderen Filmemachern zu treffen. Zudem verfügt er über sehr gute Kontakte zu allen Leuten , die bei einem Film wichtig sind. Z.B. Licht, Ton, Kamera, Schauspieler etc.

Nun hatte ich die Idee das Cafe mittels einer Minidoku (max 5 min ) etwas zu promoten. Wir hatten gestern ein Gespräch über Ziele, Sinn und Zweck des Cafes, Ansprüche und Möglichkeiten.
Zudem denke ich , dass seine Geschichte ganz interessant ist.

Er ist nun nicht der Mr. Nice Guy, der jeden in Grund und Boden redet, sondern eher das Gegenteil, dem man alles aus der Nase ziehen muss.

Was mir fehlt ist irgendwie der zündende Aufhänger, der Ansatzpunkt. Ist ein Künstlercafe ein Alleinstellungsmerkmal?

Evtl. habt ihr ja ne Idee, wie man das aufziehen könnte.

Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass das ein No Budget Projekt wird. Just to help a friend :-)

LG

Stefan



Antwort von blickfeld:

Nutz doch einfach die Einschränkungen, die Du dabei siehst als kreative Einschränkung.

Sei es, dass Ihr das Café dadurch promoted, dass es der Hauptspielplatz einer Kurzfilmreihe ist. Sei es, dass Ihr einen Poetry Slam veranstaltet, den filmt, einen Quickflick-Wettbewerb dort abhaltet (33 Stunden von Themenausgabe bis Abgabe des Films), usw. Dass sind alles Möglichkeiten, bei denen er sich nicht so dermaßen in den Vordergrund stellen muss und damit das Ganze ein wenig mehr in den Mittelpunkt rückt.

Ansonsten ein Interview zu einem Thema bei dem er aufblüht. Gibt viele Möglichkeiten, nur wird man Dir leider nicht helfen können, da man die Gegebenheiten nicht kennt.

Aber den Besten Werbeeffekt hat es, wenn man Bekannte da mit hinschleift, mit denen einen schönen Abend verbringt, so dass sie wiederkommen.

Und eine andere Überschrift wäre helfend ;).



Antwort von Angry_C:

Alleine deine Beschreibung macht mich schon sehr neugierig. Leider kann ich dir dazu aber keinen Input geben, bin darin nicht besonders gut.





Antwort von kmw:

In welcher Stadt?
Wie ist das Umfeld bzgl Cafes und Lokalen?



Antwort von Wurzelkaries:

Nutz doch einfach die Einschränkungen, die Du dabei siehst als kreative Einschränkung.

Sei es, dass Ihr das Café dadurch promoted, dass es der Hauptspielplatz einer Kurzfilmreihe ist. Sei es, dass Ihr einen Poetry Slam veranstaltet, den filmt, einen Quickflick-Wettbewerb dort abhaltet (33 Stunden von Themenausgabe bis Abgabe des Films), usw. Dass sind alles Möglichkeiten, bei denen er sich nicht so dermaßen in den Vordergrund stellen muss und damit das Ganze ein wenig mehr in den Mittelpunkt rückt.

Ansonsten ein Interview zu einem Thema bei dem er aufblüht. Gibt viele Möglichkeiten, nur wird man Dir leider nicht helfen können, da man die Gegebenheiten nicht kennt.

Aber den Besten Werbeeffekt hat es, wenn man Bekannte da mit hinschleift, mit denen einen schönen Abend verbringt, so dass sie wiederkommen.

Und eine andere Überschrift wäre helfend ;).

Poetry slam... das klingt gut.

Und dazwischen erzähle ich zwei Geschichten, das des Cafes und seine.

Danke, danke, danke... das ist gut.



Antwort von Wurzelkaries:

In welcher Stadt?
Wie ist das Umfeld bzgl Cafes und Lokalen?

Ja, das Umfeld ist echt gemischt... es nicht nicht Fisch nicht Fleisch. Wohngegend, Baumarkt, Tankstelle , Autohaus, Dönergrill und noch zwei andere Cafes. Es ist mehr eine Haupt - Durchgangsstrasse in die Innenstadt von Kiel.



Antwort von srone:

warum gehst du dort gerne hin? was für gefühle vermitteln sich dir dort und warum sind die gut?

transportiere den inhalt, das was es ausmacht und warum du es liebst (hier ergibt sich von alleine ein ansatz für witz und ironie, der keinesfalls negativ wirkt).

viel erfolg

lg

srone



Antwort von Alf_300:

Aha

Das Cafe besetzt eine Nische als Künstlercafe, in dem regelmäßig Lesungen und auch Kurzfilmabende veranstaltet werden

Und wo trinkt man in Ruhe seinen Kaffee und plaudert mit der Freundin ?
vermutlich dort wo nicht gerade ine Lesung ist oder ein Projektor enen Film abspult der keinen interessiert



Antwort von Wurzelkaries:

Aha

Das Cafe besetzt eine Nische als Künstlercafe, in dem regelmäßig Lesungen und auch Kurzfilmabende veranstaltet werden

Und wo trinkt man in Ruhe seinen Kaffee und plaudert mit der Freundin ?
vermutlich dort wo nicht gerade ine Lesung ist oder ein Projektor enen Film abspult der keinen interessiert

Es gibt einen Hauptraum und einen Nebenraum, der sozusagen abseits des Hauptspielplatzes ist.



Antwort von Alf_300:

Wenn ein Cafe schlecht läuft dann liegts entweder an den Preisen oder an der Bedienung



Antwort von didah:

is natürlich schwer, ohne, dass man das ganze "in echt" kennt einen brauchbaren tip abzugeben - aber wäre ein interview mit nicht quasi aufgelegt?
er erzählt seine story, welche schwierigkeiten er hatte, dass er darum hergekommen ist, jetzt halt ein cafe macht, seine liebe zum film aber nicht verloren hat und drum jetzt die filmabende abhält. im cafe interviewed, ästhetische overlays vom essen, von der hübschen bedienung, von der (vielleicht vorhandenen) filmdeko.. etc etc... unaufdringliche musik leise darunter, die vor sich hin plätschert

auch wenns hier um boote geht (und vom bösen bloom gemacht wurde), etwas in der art vielleicht?

lg



Antwort von Wurzelkaries:

is natürlich schwer, ohne, dass man das ganze "in echt" kennt einen brauchbaren tip abzugeben - aber wäre ein interview mit nicht quasi aufgelegt?
er erzählt seine story, welche schwierigkeiten er hatte, dass er darum hergekommen ist, jetzt halt ein cafe macht, seine liebe zum film aber nicht verloren hat und drum jetzt die filmabende abhält. im cafe interviewed, ästhetische overlays vom essen, von der hübschen bedienung, von der (vielleicht vorhandenen) filmdeko.. etc etc... unaufdringliche musik leise darunter, die vor sich hin plätschert

auch wenns hier um boote geht (und vom bösen bloom gemacht wurde), etwas in der art vielleicht?

lg

Ich liebe die Filme von Bloom... er selbst, ist ein... na sagen wir mal , Sonderling.... zumindest meiner unmaßgeblichen Erfahrung nach.... reagiert ziemlich pissig auf Kritik... naja... egal, ich muss ihn als Person nicht mögen... als Filmemacher mag ich ihn jedenfalls.



Antwort von Starshine Pictures:

So wie sich das für mich darstellt ist der Betreiber des Cafes der ursprüngliche Grund warum die Menschen dort hin gehen. Aus deiner Schilderung entnehme ich zumindest dass es mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht die Architektur oder das ausgezeichnete Essen ist. Und mittlerweile hat sich eine Fangemeinde/Freunde/Clique gebildet die sich dort trifft. Daher würde ich einen Promotionfilm eher dokumentarisch gestalten. Ein Interview des Betreibers wäre toll, aber nicht zwingend. Du sagst er ist nicht wirklich interviewable. Probiere es aus. Mache dir kurz Notizen was du ihn fragen möchtest und welche Infos du brauchst. Nimm dir 3 Stunden Zeit am eigentlichen Interviewtag. Baue in der ersten Stunde in Ruhe Licht, Kamera und Ton auf. Am besten in seinem Cafe selbst, in einer heimeligen Ecke vielleicht. Am liebsten an einem freien Tag. Schau dass er aus keiner Drucksituation zum Interview kommt und auch anschliessend in keine muss. So hast du die beste dir mögliche Vorraussetzung für ein entspanntes Gespräch geschaffen. Sag ihm dass er natürlich entscheiden darf was in den Film am Ende rein kommt. Denn er soll ja nicht ständig grübeln ob man das nun gegen ihn verwenden kann was er sagt. Nutze die erste halbe Stunde nur für Smalltalk. All der unwichtige Kram wie "Was hast du heute gemacht, was verspricht er sich von dem Film, usw. Dies dient nur ihn locker zu machen. Er soll sich in seiner Comfortzone wohl fühlen und dich nicht als Bedrohung wahrnehmen. Du kannst natürlich auch erstmal von dir erzählen, von deinem Job, schrägen Situationen und warum du nun Filme machen möchtest. Nach der ersten halben Stunde kannst du langsam in die Tiefe gehen. Wo kommt er her, was ist dort passiert, warum ist er her gekommen. Versuche nach und nach deine Notizen abzuarbeiten und buddel dich immer weiter voran. Wenn du Glück hast bist du nach zwei Stunden völlig im Arsch und hast lauter geniale intime und schmerzliche Erzählungen im Kasten.
Andererseits kann es aber auch sein dass es nicht so richtig zündet. Schau dir das Material hinterher an, in voller Länge. Wenn du nicht das Gefühl hast dass er wirklich offen und gesprächig zu dir war bleibt dir noch eine andere Strategie. Dann mach die Not zur Tugend und bau deinen Film um seine Verschlossenheit herum auf. Zeige das Cafe, die Leute und stelle ihn genau so dar wie er ist. Verschlossen, geheimnisvoll, mystisch, verschroben und distanziert, aber doch interessant und überlegen. Das ist zwar die weitaus schwierigere Variante, aber wenn du es gut hin bekommst auch die interessantere.

Grüsse, Stephan von Starshine Pictures



Antwort von Wurzelkaries:

So wie sich das für mich darstellt ist der Betreiber des Cafes der ursprüngliche Grund warum die Menschen dort hin gehen. Aus deiner Schilderung entnehme ich zumindest dass es mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht die Architektur oder das ausgezeichnete Essen ist. Und mittlerweile hat sich eine Fangemeinde/Freunde/Clique gebildet die sich dort trifft. Daher würde ich einen Promotionfilm eher dokumentarisch gestalten. Ein Interview des Betreibers wäre toll, aber nicht zwingend. Du sagst er ist nicht wirklich interviewable. Probiere es aus. Mache dir kurz Notizen was du ihn fragen möchtest und welche Infos du brauchst. Nimm dir 3 Stunden Zeit am eigentlichen Interviewtag. Baue in der ersten Stunde in Ruhe Licht, Kamera und Ton auf. Am besten in seinem Cafe selbst, in einer heimeligen Ecke vielleicht. Am liebsten an einem freien Tag. Schau dass er aus keiner Drucksituation zum Interview kommt und auch anschliessend in keine muss. So hast du die beste dir mögliche Vorraussetzung für ein entspanntes Gespräch geschaffen. Sag ihm dass er natürlich entscheiden darf was in den Film am Ende rein kommt. Denn er soll ja nicht ständig grübeln ob man das nun gegen ihn verwenden kann was er sagt. Nutze die erste halbe Stunde nur für Smalltalk. All der unwichtige Kram wie "Was hast du heute gemacht, was verspricht er sich von dem Film, usw. Dies dient nur ihn locker zu machen. Er soll sich in seiner Comfortzone wohl fühlen und dich nicht als Bedrohung wahrnehmen. Du kannst natürlich auch erstmal von dir erzählen, von deinem Job, schrägen Situationen und warum du nun Filme machen möchtest. Nach der ersten halben Stunde kannst du langsam in die Tiefe gehen. Wo kommt er her, was ist dort passiert, warum ist er her gekommen. Versuche nach und nach deine Notizen abzuarbeiten und buddel dich immer weiter voran. Wenn du Glück hast bist du nach zwei Stunden völlig im Arsch und hast lauter geniale intime und schmerzliche Erzählungen im Kasten.
Andererseits kann es aber auch sein dass es nicht so richtig zündet. Schau dir das Material hinterher an, in voller Länge. Wenn du nicht das Gefühl hast dass er wirklich offen und gesprächig zu dir war bleibt dir noch eine andere Strategie. Dann mach die Not zur Tugend und bau deinen Film um seine Verschlossenheit herum auf. Zeige das Cafe, die Leute und stelle ihn genau so dar wie er ist. Verschlossen, geheimnisvoll, mystisch, verschroben und distanziert, aber doch interessant und überlegen. Das ist zwar die weitaus schwierigere Variante, aber wenn du es gut hin bekommst auch die interessantere.

Grüsse, Stephan von Starshine Pictures

Danke Stephan... ich denke , dass da noch viel mehr in der Tiefe steckt. Das verbirgt er aber. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es dem Cafe weiterhilft, wenn man da so viel persönliches offenlegt.

Aber wo Du recht hast... das Cafe ist er und er ist das Cafe... irgendwie geht es ja um ihn und warum er denn ein Cafe eröffnet hat. Auf der anderen Seite muss der Benefit herausgearbeitet werden, warum man nun ausgerechnet in dieses Cafe gehen sollte, ohne da zusehr auf die emotionale Schiene zu kommen. Es ist ein schmaler Grat zwischen einer interessanten Geschichte und einem " Auf die Tränendrüse drücken"... :-)

Du weißt was ich meine.

Wir sind gestern ein paar Fragen durchgegangen die ich mir überlegt habe.

Warum hast Du das Cafe eröffnet, welche Ziele hast Du damit, was hat es mit dem Namen des Cafes auf sich, welche Gäste wünscht Du Dir, wieviel Persönliches willst Du erzählen, was macht das Cafe besonders etc.

Ich denke da werden noch ein paar Abende draufgehen bevor wir wissen wie die Geschichte drumherum aussehen soll.

Aber ich habe hier schon ein paar tolle Ideen sammeln können...

Danke erst mal an euch



Antwort von Starshine Pictures:

Du musst halt irgendwie seine Mission rüber bringen um beim Zuschauer Interesse auszulösen. Suche nach der absoluten Kernfrage. Vielleicht "Warum willst du Gastgeber sein?" und beantworte diese in deinem Film. Lass dich nicht von der "Tränendrüse" ausbremsen. Das kannst du hinterher im Schnitt alles noch steuern wenns dir zu intim wird. Erstmal haben.

Wenn du Freitag auf Samstag Nacht Langeweile hast kannst du ja mal in diesen Live-Videoworkshop rein schauen. vielleicht lässt sich da was brauchbares heraus ziehen.



https://www.creativelive.com/courses/st ... in-hammond



Antwort von Wurzelkaries:

Da klingt interessant. Danke für den link. Habe mich schon mal angemeldet.



Antwort von thsbln:

Der Betreiber ist bestimmt eine interessante Persönlichkeit, wenn Du mich aber in sein Café/Kneipe locken möchtest, dann nicht damit, dass er mir etwas vorjammert wie schwer er es hatte (klingt so nach Spendenaufruf, dann spendet man einmal, das war's dann) oder dass das Ganze eine persönliche Geschichte wird. Dann will ich wohl selbst einen Film über ihn machen oder ärgere mich, dass ich es nicht war, der den Film gemacht hat, aber ich gehe deshalb bestimmt nicht in seine Kneipe.
Deshalb solltest Du dir vorher gedanken machen, ob Du einen schönen Film machen möchtest oder einen Clip, der seine Funktion vielleicht efüllt und dem Laden mehr Publikum beschert.

Wobei ich ehrlich gesagt nicht weiß, wie der Film an die Zielgruppe gelangt - im Werbeblock im Kino um die Ecke? Auf einem youtube-Kanal, den die ganze Kieler Kneipengängerszene abonniert hat?
Oder läuft er dann als Opener auf seinen Filmabenden und trägt Eulen nach Athen? Vielleicht sollte dies zuallererst geklärt werden und dann die Konzeption des Films darauf abgestimmt werden.

Davon abgesehen ein ehrenwertes Projekt! Viel Erfolg.



Antwort von Wurzelkaries:

Der Betreiber ist bestimmt eine interessante Persönlichkeit, wenn Du mich aber in sein Café/Kneipe locken möchtest, dann nicht damit, dass er mir etwas vorjammert wie schwer er es hatte (klingt so nach Spendenaufruf, dann spendet man einmal, das war's dann) oder dass das Ganze eine persönliche Geschichte wird. Dann will ich wohl selbst einen Film über ihn machen oder ärgere mich, dass ich es nicht war, der den Film gemacht hat, aber ich gehe deshalb bestimmt nicht in seine Kneipe.
Deshalb solltest Du dir vorher gedanken machen, ob Du einen schönen Film machen möchtest oder einen Clip, der seine Funktion vielleicht efüllt und dem Laden mehr Publikum beschert.

Wobei ich ehrlich gesagt nicht weiß, wie der Film an die Zielgruppe gelangt - im Werbeblock im Kino um die Ecke? Auf einem youtube-Kanal, den die ganze Kieler Kneipengängerszene abonniert hat?
Oder läuft er dann als Opener auf seinen Filmabenden und trägt Eulen nach Athen? Vielleicht sollte dies zuallererst geklärt werden und dann die Konzeption des Films darauf abgestimmt werden.

Davon abgesehen ein ehrenwertes Projekt! Viel Erfolg.

Das wird über die Facebookseite des Cafes gehen und auf seiner Homepage. Man könnte sich jetzt noch über adwords unterhalten... ob das aber in's Budget passt weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Ich denke es soll schon ein wenig emotional werden, aber der Benefit des Cafes muss im Vodergrund stehen. Natürlich möchte ich einen schönen Film machen... aber es geht nicht um mich sondern um das Cafe... auch das wieder ein schmaler Grat :-)



Antwort von Starshine Pictures:

Klar, man muss/darf ja auch nicht alles mit in den Film hinein bringen. Wenn du ihn aber in der Stimmung hast dass er wirklich intim und ehrlich antwortet, dann kann man aus diesen Stellen auch die banaleren Sachen heraus nehmen und zeigen. Aber diese Teile erzählt er dann mit der selben Emotionalität wie die eigentlichen dramatischen Dinge. Und DARUM geht es dabei! Er soll authentisch wirken! Der Effekt in seiner Mimik, seiner Stimme und seinem Ausdruck wird deinem Interview die Ehrlichkeit bringen die du vermitteln willst.



Antwort von Wurzelkaries:

Yep... so sehe ich das auch.

Ich weiß noch gar nicht, ob es nun gut oder eher hinderlich ist, dass er selbst Filmemacher ist. Das wird auch noch spannend werden :-)



Antwort von thsbln:


Das wird über die Facebookseite des Cafes gehen und auf seiner Homepage. ...

Ähem, entschuldige bitte, wenn ich darauf herumreite, aber da sind sie wieder, die Eulen aus Athen.



Antwort von blickfeld:

also, ich bin der meinung, dass euch ein film nicht weiterbringt. ich würde wegen keines imagefilms in eine kneipe / cafe gehen. ich lehne mich mal weit aus dem fenster und sage auch keinen den ich kenne.
macht einfach ein paar nette sonderveranstaltungen, wie oben schon geschrieben.
falls es z.b. poetry slam sein soll, kann ich dieses gerne ein paar kontakte vermitteln.
schafft eine atmosphäre, dass menschen die kneipe mögen. bringt eure bekannte in die kneipe mit. etc

damit wird viel mehr erreicht, als mit einem imagefilm, der ungesehen in einem youtubekanal versauert.

wenn ihr natürlich eine agentur habt, die einen film viral machen kann, dann auch gerne ein film, aber dann würdest du hier wahrscheinlich nicht fragen.



Antwort von srone:

schafft eine atmosphäre, dass menschen die kneipe mögen.

darum gehts.

lg

srone



Antwort von handiro:

Ich denke auch ein Film bringt kein Publikum. Lage, AtmoAtmo im Glossar erklärt, Einrichtung und Personal machen es. Die Idee mit Veranstaltungen ist auch gut.



Antwort von Wurzelkaries:


Das wird über die Facebookseite des Cafes gehen und auf seiner Homepage. ...

Ähem, entschuldige bitte, wenn ich darauf herumreite, aber da sind sie wieder, die Eulen aus Athen.

So gesehen hast Du da vollkommen recht.



Antwort von Wurzelkaries:

Nochmals vielen Dank für eure Ratschläge. Die Verteilungsmöglichkeiten für so einen Film sind tatsächlich beschränkt.

Hat mir geholfen die Sache von einem mehr realistischem Standpunkt zu sehen.

Mal sehen was ihm da so einfällt.

LG

Stefan



Antwort von kmw:

Auch ich würde auf die persönliche Lebenssituation des Besitzers nicht, bzw nur am Rande eingehen. Ihr wollt ja keine Mitleidskundschaft, sondern Leute die das Konzept gut finden und sich da wohl fühlen.

Ich würde den Film auf drei Säulen stellen: wie man gemütlich zu zweit oder in der Runde sitzen kann. 2. was im Nebensaal an Aufführungen geboten wird.
Als dritten Aspekt auf die Möglichkeiten hinweisen die ein Künstler bei dem Cafe hat.

lg und toi, toi, toi!



Antwort von Wurzelkaries:

Hallo. Nach langem hin und her haben wir uns erst einmal für einen 1 Minüter entschieden.

Das Drehbuch für einen längeren Film über das Cafe ( bzw, dessen Besitzer) ist allerdings schon fertig.

Nun ergab sich gestern die Gelegenheit bei einem Film und Serienquiz, welches dort regelmäßig veranstaltet wird, ein paar Filmaufnahmen zu machen. Ich hatte grad Zeit. Heute hab ich das Ganze dann mal in einer Minute hübsch verpackt.

Ich bin gespannt auf eure Kritik.... die hier ja immer gnadenlos ehrlich ist. Und das schätze ich sehr... allerdings nur oberhalb der Gürtellinie :-)

Aufgenommen mit

Eos 550D
Panasonic HC-V707
Canon xf100
Rode NTG 3

Also Feuer frei.

https://vimeo.com/user42356010/godot

LG

Stefan



Antwort von srone:

ich finds ganz gut gemacht, einzig die interviewszene mit dem besitzer, wo ihm die kuchentheke aus dem kopf wächst, ein nogo.

lg

srone



Antwort von Wurzelkaries:

ich finds ganz gut gemacht, einzig die interviewszene mit dem besitzer, wo ihm die kuchentheke aus dem kopf wächst, ein nogo.

lg

srone

Ne das war ein Gast. Der Besitzer ist der mit dem Käppi und dem Bart.

Hmmm... das ist mir nun gar nicht negativ aufgefallen... aber danke für den Hinweis.



Antwort von Adam:

Ich hab zumindest erkannt wer der Besitzer ist. ;-)
Und der kommt gut rüber!

Darf ich 'böse' sein?
- Die Slider-Fahrten sind arg unruhig - wahrscheinlich ohne Slider, oder?
(Dafür sieht der Kuchen echt lecker aus)
- Irgendwie mag ich die Licht- und Farbstimmung nicht. Ist mir ab dem ersten Bild (Der Kuchenkopf-Mann) aufgefallen.
- Persönlich hätte ich gerne mehr Unschärfe, z.B. hinter dem Kuchenmann, aber eben insgesammt bei allen Szenen mit Interview-Partnern.

Aber - und ich glaube das ist das wirklich Wichtige - kommt (zusammen mit dem Text unter dem Video) schon rüber, dass das ein sehr angenehmer Ort sein kann.
Persönlich würde ich dort gerne mal vorbei schauen, ist nur so rund 1000km zu weit weg.
Von daher: Der Zweck - das Café gut und symphathisch darzustellen - ist erreicht. Der Rest ist eher Geschmackssache und teils auch nur etwas was Leuten bewusst auffällt, die eben darauf achten und auch selber filmen.

Ich komem aus Süd-Deuutschland und mag den nordischen Dialekt (ja da gibt es große Unteschiede, hört man als Fremnder jedoch nicht) sehr gerne. Darum fällt es mir positiv auf, dass jemand 'schnacken' sagt. Ich glaube so ein Lokalkolorit passt gut zu dem Laden.

Freue mich mehr zu sehen!
Adam



Antwort von Wurzelkaries:

Danke Adam.

Ne.. war mit Slider.... aber ich hätte den Motor mitnehmen sollen. Ich habe konstante Fahrten nur mit der Hand noch nie hinbekommen. :-)

Und das Licht istauch wirklich nicht so toll. All mein Licht war natürlich auf den Besitzer eingerichtet, der bei dem Filmquiz unter dem Kronleuchter stand. So hatte ich nur mein Kopflich auf der Kamera um beim Interview zumindest eine kleine Chance einer Aufhellung zu haben.



Antwort von Adam:

Ich habe konstante Fahrten nur mit der Hand noch nie hinbekommen. :-)
Aber sooo wackelig?

Sag' mal: Schiebst Du die Kamera auf dem Slider? Ziehen ist jedenfalls besser und ruhiger, da verkantet der Schitten nicht (falls Du eine Igus- oder ähnliche Schiene nutzt)
Ne leicht verwackelte Sliderfahrt bekommst Du mit einer Stabilisierung auf alle Fälle sehr glatt. (Falls Du mal keine Möglichkeit für einen weiteren Dreh hast).

Ich - als Amateuer - würde sonst noch sagen: Hintergrund dunkler, Gesichter dementsprechend vergleichsweise heller und die BlendeBlende im Glossar erklärt auf um den Hintergrund zu 'verwaschen'.



Antwort von Starshine Pictures:

Schön zu sehen dass es doch vorwärts geht mit eurem Projekt! Hab mir deinen Einminüter mal angeschaut. Du wolltest ja ehrliche Kritik? Dann geb ich die mal ab ;)

Für mich schleift es an vielen Ecken. Fangen wir mal von vorne an. Der sofortige Einstieg in die Interviewsituation geht mir zu hastig. Ich habe kaum Play gedrückt und schon quatscht mich einer vor ner Kuchentheke voll. Da hätte ich gern ein paar Sekunden zum Reinkommen. Die Position des Gastes ist wirklich denkbar ungünstig, bzw. eher deine. Diese Theke sieht tatsächlich sehr unvorteilhaft aus. Dann fällt mir auch sofort dein Kopflicht auf. Ebenfalls die denkbar ungünstigste Beleuchtungsart die es gibt. Lieber Natural Light als Kopflicht. Das sieht immer aus wie RTL Explosiv. Merke: Nie nie nie niemals Kopflicht verwenden! Das sieht genau so blöd aus wie ein Blitzfoto mit einem Blitz auf oder in der Kamera. Das Licht extern auf einen Tisch, in ein Regal oder auf ein billiges 10.- Lichtstativ geschraubt und etwas von dir weg stehend auf dein Objekt gerichtet. Das sieht um Welten besser aus. Die Sliderfahrten solltest du stabilisieren. Mach dir keinen Kopf darum dass du angeblich der einzige bist der keine ruhigen Sliderfahrten hin bekommt. Blödsinn. Die wenigsten können das unter Zeitdruck. Einfach in der Post nachstabilisieren, fertig. Mache ich auch bei jeder Sliderszene. Warum wird da applaudiert? Ich weiss leider nicht was er gesagt hat.
Die Szene mit dem Kaffee hin stellen finde ich im Prinzip gut, da kann man aber noch dran feilen. Vielleicht etwas später einsetzen oder rein zoomen, so dass man nicht mehr so viel unter die Theke schauen kann, begradigen, stabilisieren, auf 90% verlangsamen. Bereits nach Beenden des vorhergehenden Satzes das "Gerne!" von dem Mädel raus schneiden. Der "Schamanentanz" vom Chef sieht unvorteilhaft aus, also macht ihn eher lächerlich. Plötzlich gibts keinen O-Ton mehr, das fällt extrem auf. Im allgemeinen ist wenig ästhetisch gefilmt. Du solltest versuchen alles etwas hübscher einzufangen. Achte darauf wie dein Hintergrund aussieht, wie ist die Bildkomposition. Etwas fotografischer denken einfach. Ändere deine Positionen, probiere aus. Gib dich nicht mit einem Shot zufrieden. 10cm höher oder weiter links können bei manchen Motiven Welten ausmachen.
Ich würde so gut wie alle Szenen nach stabilisieren. Da wackelt es mir oft zu sehr. Du kannst ja dosiert stabilisieren, dass noch Kamerabewegung drin ist. Aber dann ebend smoothe Bewegung und kein Wackeln. Dein Storytelling finde ich auch ziemlich hakelig. Da muss noch mehr Fluss rein. Es trägt nicht so recht.
Das sind jetzt mal die gröbsten Sachen die mir auffallen. Die Musik hingegen finde ich sehr passend. Ich hoffe ich war nicht allzu grob mit dir. Bleib am Ball, es würde sich lohnen für dieses Projekt.

Grüsse, Stephan von Starshine Pictures



Antwort von Zac:

ja, hallo, auch ich würde sagen, hintergrund muss unscharf sein, musik ist mir zu unruhig... Auch würde ich zuerst mit ruhigen impressionen starten, nicht mit interview... ist aber nur mein Sempf, vielleicht passt es ja, nur ich sehe es nicht...



Antwort von Wurzelkaries:

Nee.. ne... das Interwiew startet mir eigentlich auch zu plötzlich. Ich denke da werde ich noch mal von Grund auf neu starten. Aber was ihr nur alle mit der Kuchentheke habt... :-)



Antwort von Zac:

ich hatte kein problem mit der theke, wohl aber mit zu wenig kuchen und kaffee... :-) ist doch ein cafe, oder? :-)



Antwort von Wurzelkaries:

ich hatte kein problem mit der theke, wohl aber mit zu wenig kuchen und kaffee... :-) ist doch ein cafe, oder? :-)

Ja...auch... aber hey... wie Kuchen und Kaffee aussehen wissen wir doch oder :-)



Antwort von Zac:

jeder ist anders... und ich gehe auch wegen dem leckeren kuchen zum cafe...



Antwort von didah:

hey!

der einstieg ist echt arg, mich hats trotz vorwarnung gerissen ;) ein aussenshot als einstieg ist mMn ein muss - woher soll ich wissen, dass das das cafe ist, wenn ich dran vorbeilauf, wenn ich nicht weiss, wies von aussen aussieht?

das mit der theke, die dem mann aus dme kopf wächst, ist echt leider recht ungeschickt gemacht... bei der 550d die blende aufreißen und den hintergrund blurren und/oder ein paar schritte zur seite gehn, dass dem mann keine sachen aus dem kopf wachsen.. hab mal bei einem interview anfangs nen typen so gesetzt, dass irgendwas im hintergrund störte, und auf einmal hatte er teufelshörner ;) so ähnlich ist das hier, das ding lenk ab, irretiert - stört einfach.

das mädl im letzten shot hat einen knutschfleck.. hätt ich vermutlich nicht reingepackt. und dafür, dass ich beim ersten mal wo sie "schnackt" sagt (=quatschen?) "schnacksln" (=vögeln) verstanden hab, kannst weder du noch sie was ;)

bin auf die lange version gespannt, weil was furchtbar schwer ist, und du bei mir leider auch nicht geschafft hast, ist in einer minute ein gefühl von "aaaah, nice!" - "hinwollen" - "hammer mensch/location/shop" zu hinterlassen. dafür brauchts einfach ein paar mehr (gute, aber das brauch ich hoffentlich nicht hinzufügen) minuten zeit!

lg



Antwort von Wurzelkaries:

Vielen Dank nochmal für eure Tipps. Da sind viele gute Anregungen dabei, auf die ich jetzt, aber vor allem auch zukünftig, mehr achten werde.

Ich habe schonmal die Sliderszenen stabilisiert. Statt der Schnapsreihe werde ich lieber einen weitern Kuchen zeigen.

Ich stelle die geänderte Fassung dann wieder hier rein.

LG

Stefan



Antwort von Zac:

wir sind gespannt... :-)



Antwort von thsbln:

jeder ist anders... und ich gehe auch wegen dem leckeren kuchen zum cafe...

Da bin ich ganz bei Zac, ich gehe auch wegen der Kuchenauswahl in ein Café (also zeig mal, was es das Leckeres, Besonderes gibt) und bestimmt nicht, weil es dort so ist "wie zuhause" (gast-O-Ton), dann kann ich ja gleich zuhause bleiben.



Antwort von Wurzelkaries:

jeder ist anders... und ich gehe auch wegen dem leckeren kuchen zum cafe...

Da bin ich ganz bei Zac, ich gehe auch wegen der Kuchenauswahl in ein Café (also zeig mal, was es das Leckeres, Besonderes gibt) und bestimmt nicht, weil es dort so ist "wie zuhause" (gast-O-Ton), dann kann ich ja gleich zuhause bleiben.

Das Besondere ist eben nicht der Kuchen. Da kann ich auch in ein Café um die Ecke gehen. :-)



Antwort von Wurzelkaries:

Hallo.

Also zweiter Versuch. :-)

Ich habe soweit es mir möglich war eure Vorschläge umgesetzt.

Mehr Kuchen :-)
Slider stabilisiert
Interview Kamera stabilisiert
Den "Schamanentanz " rausgenommen
Das verwendete Kopflicht bei den Interviews etwas verändert
Geschichte erzählt... naja... zumindest im Ansatz.

Tja das wars so im groben.

Hier der Link zur zweiten Version

https://vimeo.com/artofendo/godot2

Die erste Version findet ihr hier ( müsst ihr nicht rumscrollen )

https://vimeo.com/artofendo/godot

LG

Stefan



Antwort von Starshine Pictures:

Gefällt mir schon viiieeel besser! Den Schnaps gegen den zweiten Kuchen auszutauschen war eine sehr gute Idee. Auch nett dass du nun Szenen in die Kommentare hinein geschnitten hast um es aufzulockern. Anfang ist ebenfalls besser gelöst. Gottseidank ist der Tanz raus. ;)

Es gibt aber trotzdem noch viel zu tun.
Ich würde den letzten Satz des Herren "Ich glaub das macht die Athmosphäre ..." raus schneiden und die frei gewordenen Sekunden mit etwas Stimmungsvollem füllen. Haste noch irgendwelche Details? Oder sich unterhaltende Menschen? In dem Moment hab ich erst mal genug Informationen bekommen. Jetzt will ich gucken und kurz sacken lassen. Lass deinem Zuschauer eine kurze Ruhepause. Hole die Musik wieder hervor, lass O-Ton vom Cafe leiser vor sich hin plätschern. Zum Ende hin würde ich den Schwenk von dem lachendem Mädel zu dem Typen der den Kopf schüttelt raus nehmen. Das bringt dir auch noch mal ein bisschen Luft für die Athmosphäre weiter vorn. Dann solltest du die Audioclips ineinander fliessen lassen. Du hast zwischen deinen Szenen immer zu harte Audioschnitte. Dazu kannst du ganz einfach den mittleren der drei Effekte unter Audioüberblendungen nehmen (Weiss grad nicht wie der heisst). Auch die Lautstärke der einzelnen Clipz zueinander passt noch nicht so recht. Vielleicht kannst du in deinen Interviewszenen die Stimmen etwas hervor heben indem du im EqualizerEqualizer im Glossar erklärt die Stimmfrequenz etwas anhebst. Dann kannst du den gesamten Clip etwas leiser machen was den Hintergrundsound leiser macht

Grüsse, Stephan von Starshine Pictures



Antwort von Wurzelkaries:

Hi Stephan,

ok.. ja... ich denke ich weiß was du meinst. Die Auidiosequenzen sind im Übergang teilweise zu krass. OK das kann ich leicht ändern. Mal sehen was ich noch aufgenommen habe, um noch ein wenig Athmo einzufangen.

Danke, dass Du Dir die Mühe machst :-)

LG

Stefan



Antwort von Spork:

Ich komme aus Kiel und war auch schon in deinem Cafe (sehr leckerer Kuchen :). Ich finde es sehr gemütlich und die aufteilung der einzelnen Räume auch sehr einladend sich mit anderen Künstlern zu treffen. Insbesondere durch die kleinen Separés. Einen Großteil deiner Zielgruppe wirst du vermutlich bei der Muthesius Kunsthochschule finden, die ja auch nicht besonders weit weg ist von deinem Cafe. Ich denke du solltest deinen Laden mehr als Treffpunkt promoten wo leute (insbesondere welche die neu nach kiel kommen zum studieren) schnell und einfach kontakte in die jeweilige Künstlerszene knüpfen können (zu beginn helfen da deine Kontakte vielleicht ja). Ich denke, du erreichst da mit flyern (muthesius und mensa 1 am westring) zunächst mehr als mit einem Imagefilm auf Youtube.
Wenn du tatsächlich gute Kontakte in die Kieler Film/Videoszene hast kannst du so vielleicht auch eine Lücke füllen. Als ich vor gut 10 Jahren nach Kiel kam fehlte soetwas ziemlich und es war nicht so einfach leute die zu der zeit soetwas hobbymäßig machen zu finden. Insbesondere zu Semesterbeginn würde ich da gezielt auf die Erstsemester zielen, die sich noch keine eigene Community aufgebaut haben. Mit "Kennenlernabenden" für Erstis werben.
Unter denen kannst du vielleicht dann auch einen Wettbewerb/Ideenwerkstatt zu einem Imagefilm über dich ausrufen, den die einerseits als Eigenreferenz benutzen können und der gleichzeitig für dich Werbung ist und du unterstützt die dabei mit deinen Kontakten und darüber vielleicht auch mit Ausrüstung und einen begleitenden Profi/Semiprofi unterstützt (dass teilnehmer da auch noch projektorientiertes arbeiten lernen (ohne sich zu verrennen, wie es leider vielen passiert). Selbst wenn das Resultat vielleicht nicht höchstes künstlerisches Niveau erreicht hast du so vielleicht Stammkunden gewonnen die ihrerseits Mundpropaganda machen. Auch ein zusammenbringen der Uni-Theaterleute (Schauspieler, Regie...) mit Kurzfilmleuten kann sicher fruchtbar sein.

An der Uni gab es hin und wieder auch mal abends Vorlesungen zu bestimmten Serien/Filmgenres. Soetwas in kleiner Runde unterhaltsam gestaltet kann dir den Laden auch füllen (Quasi eher Science Slam der Kunst). Poetry Slam gibt es da schon häufiger, da ist es vielleicht interessant, etwas neueres zu bieten.

Grüße und viel Erfolg mit deinem Café!



Antwort von Wurzelkaries:

Vielen Dank für Deine Tipps Spork.

Aber es ist nicht mein Café. :-) Ich versuche dem Besitzer nur ein wenig zu helfen. Das Café besteht jetzt seit März diesen Jahres und ich versuche eigentllich nur ihn ein wenig zu unterstützen. Es ist natürlich nicht viel, was ich tun kann, da ich selbst nur ein blutiger Amateur bin. Aber ein Budget für aufwändige Werbung hat er einfach nicht.

Für ihn ist es ein kostenloses Filmchen, für mich Praxiserfahrung. :-)

LG

Stefan



Antwort von Spork:

Wenn du ein Filmchen zur Praxiserfahrung machen möchtest, und den Besitzer gleichzeitig unterstützen willst, erreichst du das vielleicht mittels eines witzigen aber sehr kurzes Filmes besser als über ein Dokuformat. Wie wärs mit einer Story dieser Art:
Der Hauptdatsteller träumt vom Filmemachen, spart ohne Ende, kauft sich schließlich eine schicke neue Kamera, packt überglücklich das Paket aus und filmt drauf los, stellt aber immer nur Testclips ins Netz weil er niemanden hat/kennt, der bei einem Filmchen mitmacht und wird darüber immer trauriger, dass er fast seine kamera wieder verkaufen will weil langweilig. Dann entdeckt das Cafe und lernt gleichgesinnte kennen und dann reicht ja die Darstellung des zusammenkommens im Cafe, wo die kreative Ergüsse bei Kaffee, Kuchen, Bier, Cocktails haben und sich in Ausrüstung und Ideen und locations,finanzierung... überschlagen :) Musiker treffen die dann auch noch oben drauf die was beisteuern können, theaterleute die schauspielen mögen.
Das wäre dann die gelegenheit die ganzen ecken der Lokalität zu zeigen und diese Gruppe der gleichgesinnten wird zu Stammgästen da - Ende.
Zugegeben, das mit unzähligen Testclips anstatt je was echtes zu drehen scheint vielleicht zu sehr Insider der Videoszene aber sowas kann man bestimmt auf alles übertragen. Musiker kauft sich Schlagzeug, findet aber keine Band etc. Mit sowas kommst du bestimmt auf einen soliden 5 Minuter der eventuell besser im Gedächnis bleibt. Vielleicht sogar quetschbar auf max 2 minuten wenn du gut schneidest und dann hast du schon fast nen Werbespot :)

Bei Dokus besteht immer die Gefahr, wenn nicht gut, dass die leute das zu früh wegklicken. Vielleicht ist sowas eher was für die Zukunft, wenn das Cafe es geschafft hat ein Szenetreff zu werden.



Antwort von Starshine Pictures:

@Spork
So eine alberne Idee. Sorry. Gottseidank macht man seit den 90igern nicht mehr solch "kreative" Werbung. Ausser Multimedia-Siggi aus Seitlingen-Oberflacht vielleicht. Da schämt man sich ja fremd wenn einem sowas Gezwungenes aufgetischt wird.



Antwort von wir-helfen.TV:

Was spricht gegen kreative Werbung? Wenn man mal ins Ausland guckt, finde ich das für mich ehrlich gesagt angenehmer. Wie diese Bierwerbung z.B.

https://youtu.be/vs1wMp84_BA

MfG,

Jörg



Antwort von Spork:

@Spork
So eine alberne Idee. Sorry. Gottseidank macht man seit den 90igern nicht mehr solch "kreative" Werbung. Ausser Multimedia-Siggi aus Seitlingen-Oberflacht vielleicht. Da schämt man sich ja fremd wenn einem sowas Gezwungenes aufgetischt wird.

Ja, ich gebe zu: Du hast vollkommen Recht bezogen auf meine Story :D

Ich habe glaube ich zu sehr typische lokale Kinowerbung vor Augen gehabt. Trotzdem glaube ich, dass bei sowas, insbesondere einem offensichtlich One-Man Projekt in der Kürze die Würze liegt. Allein wegen der Umsetzbarkeit und wenn Leute das gucken sollen. Und das Kurze ding sollte irgend eine wie auch immer geartete erkennbare Story/Konzept haben. Und witzige sachen bleiben zudem immer besser im Gedächnis. Einen guten Spot hielt ich für besser als eine Doku. Nur ist es nicht an uns die Idee dazu zu haben.



Antwort von Starshine Pictures:

Natürlich muss es kurz gehalten werden. Das FormatFormat im Glossar erklärt Doku zwingt einen ja nicht daraus einen 30-Minüter zu machen. Aber es ist unglaublich schwer sich eine wirklich richtig gute Story auszudenken und diese dann filmisch umzusetzen. Und ich bin der Meinung dass man gerade so etwas als Anfänger ganz und gar nicht hin bekommt. Das kann nur nach hinten los gehen. Da überschätzen sich sich die meisten beginnenden Filmemacher gehörig und produzieren dann irgend etwas gewollt komisches was einfach nur peinlich ist. Das Beispiel für kreative Werbung von Jörg ist da das beste Vorzeigemodell wie aufwändig so etwas ist. Ich bin mir sicher dass da ein riesiges Team monatelang vorher alles geplant und etliche Male durchgespielt hat bis man in den heissen Dreh ging. Und das schaffst du als One-Man-Band auf gar keinen Fall.

An Wurzels Film hier kann man gut erkennen dass die Baustellen eines Beginners ganz und gar nicht bei "Kreativität" liegen, sondern da muss erst das simple Handwerk gelernt werden. Wie beleuchte ich, mit welcher Kamera filme ich was, mit welcher BlendeBlende im Glossar erklärt, wo setze ich meine Protagonisten hin, wie positioniere ich micht im Raum, wie baue ich ein Bild ästhetisch ansprechend auf, wie unterteile ich mein FrameFrame im Glossar erklärt in Ebenen, wie filme ich Menschen dass sie möglichst attraktiv aussehen, was bewirken unterschiedliche Perspektiven, wie lenke ich den Blick des Zuschauers, wie transportiere ich meine Story, wie arbeite ich mit Ton und Musik, wie inszeniere ich einen Spannungsbogen, was soll meine Story sein, was ist das Ziel des Filmes und wie kann ich das beim Zuschauer möglichst elegant erreichen? Und das sind wirklich nur die absoluten Grundkenntnisse. Die natürlich immer weiter verfeinert werden im Laufe der Zeit.
Aber dann auch noch on Top eine fiktive Geschichte, mit Laiendarstellern und Unwissen über alles herüber zu bringen? Nee. Lieber nicht.

Grüsse, Stephan von Starshine Pictures



Antwort von Wurzelkaries:

Da hakt es natürlich an allen Ecken und Enden bei mir. Doch, zumindest meiner Meinung nach, sehe ich doch einen Fortschritt....auch wenn es nur Babyschritte sind . :-)

Daher bin ich auch so dankbar für die Tipps hier.

LG

Stefan




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