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Welche Camera zum abfilmen von Super8 Material



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Frage von frank976:


Hallo,

Ich möchte einiges an Super8 Material von einen Hama Umlenkspiegel mit Mattscheibe abfilmen. Als Projektor nutze ich einen Revue lux 30a.

Camcorder besitze ich noch keinen - hier hätte ich die Möglichkeit einen auszuleihen, oder ich kauf ich mir einen der für diesen Zweck ausreicht.
Hier ist auch schon mein Problem:

Zu Testzwecken hab ich heute mal mit meiner Digicam (Panasonic Lumix TZ6) gefilmt... Ergebnis war Katastrophal... Aufgrund der 18Bilder/Sekunde flimmerte das Bild ohne Ende

Welche Cam, Camcorder etc würdet Ihr mir für solche Zwecke empfehlen ?

Gruß
Frank



Antwort von Jott:

Beim Fotoladen zum Überspielen abgeben ist einfacher.



Antwort von mash_gh4:

Beim Fotoladen zum Überspielen abgeben ist einfacher.

ja -- gute telecines liefern tatsächlich ein unvergleichlich besseres ergebnis!
damit kann man die ganzen notlösungen für den hausgebrauch einfach nicht vergleichen.

mit umlenkspiegeln und mattscheibe, aber auch mit entsprechenden vorsatzlinsensystemen habe ich keine befriedigenen resultate zustande gebracht. mit ganz einfacher projektion auf papier aus einem halben meter entferung und abfilmen mit guten lichtstarken festbrennweiten, wird es meistens besser. die ungewöhnlich hohen kontraste und belichtungsschwankungen sind beim abfilmen trotzdem kaum in den griff zu bekommen.

was das flimmern betrifft, ist der einfachste weg auch oft der zielführendste. ich hab alles mögliche ausprobiert, um die einzelnen kader sauber zu isolieren, aber keine wirklich brauchbare lösung ohne umbauten an den projektoren gefunden. am akzeptabelsten wird es noch, wenn man es wirklich ganz einfach hält:

18 fps projektion und 25 fps aufnahme mit größtem shutter-winkel (also 1/25 sek. belichtungszeit). das ist zwar natürlich bei weitem nicht so ideal wie ein sauberes digitalisieren der tatsächlichen einzelbilder, wirkt aber im sinne einer frame-blending bildraten-anpassung ganz erträglich bzw. flimmerfrei. bewegte bildanteile und bildstandprobleme schlagen sich dabei natürlich spürbar auf die schärfe nieder.

mit ein bisserl nachbearbeitung in diversen batch-verarbeitungsabläufen, die ich mir dazu im laufe der zeit zurechtgelegt habe, kann man das ganze durchaus als erträgliche notlösung für den hausgebrauch verwenden. trotzdem kommt es bei weiten nicht an das heran, was mit gutem gerät bzw. handwerklich sauberer lösungen möglich ist. wenn es dir also um etwas ernsthafteres geht, würde ich auch zu spezialisierten dienstleistern raten -- aber bitte nur zu jenen, die das wirklich gut machen! es gibt leider unheimlich viele anbieter, bei denen das resultate kaum wird als in selbst improvisierter weise.





Antwort von frank976:

Ja ich hab schonmal 1 Spule im Fotoladen digitalisieren lassen, hat gut als Geschenk gepasst. Dadurch bin ich eigentlich erst auf die Idee gekommen das mal selbst zu versuchen (wenn auch nicht in der Qualität).

Bei 8-10 großen (140er) Spulen ist das auch eine kostenfrage.

Ich hab mir schon überlegt einen Reflecta Super8 Scanner zu kaufen, ist zwar "teuer" aber sollte sich mir relativ geringen Wertverlust wieder weiterverkaufen lassen.

Kann man solche Einstellungen mit nahezu jeden halbwegs brauchbaren Camcorder machen.

Irgendwo laß ich mal was von Belichtung 1/50



Antwort von mash_gh4:

Ich hab mir schon überlegt einen Reflecta Super8 Scanner zu kaufen, ist zwar "teuer" aber sollte sich mir relativ geringen Wertverlust wieder weiterverkaufen lassen.

ich kenne das konkrete gerät zwar nicht näher, wäre aber trotzdem ziemlich skeptisch. um auch nur annähernd an die qualität heranzukommen, die wir heute von relativ erschwinglichen digitalen kameras gewohnt sind, braucht's schon einigermaßen gute und zeitgemäße komponenten. die ganz billigen lösungen kann man in dieser hinsicht meist vergessen.

Kann man solche Einstellungen mit nahezu jeden halbwegs brauchbaren Camcorder machen.

wie bereits beschrieben, braucht es für diese zwecke nicht unbedingt besonders exotische einstellmöglichkeiten, aber natürlich sind manche consumer handkameras schon sehr unflexibel, wenn man damit etwas machen will, das nicht ganz ins 0815 schema passt.

Irgendwo las ich mal was von Belichtung 1/50

du musst einfach mitberücksichtigen, dass in einem projektor die einzelbilder mit hilfe der flügelblende gewöhnlich dreimal hintereinander kurz aufblitzen, damit trotz der relativ geringen bildwechselfrequenz eine ruhigerer eindruck weit über der sinnlichen flimmerschmelzfrequenz erweckt wird. wenn man also kürzerer belichtungszeiten wählt, läuft man gefahr, interferenzen mit diesen öffnungszeiten der flügelblende als sichtbares flimmern aufzuzeichnen. eine möglichst große belichtungszeit beim abfilmen ist daher recht vorteilhaft, obwohl es natürlich auch andere lösungsmöglickeiten dafür gibt. man kann bspw. auch die flügelblende tlw. ausbauen, die bilder mit hilfe von led-lampen-umbauten aufblitzen und im einzebildmodus abfilmen usw., aber dadurch wird alles nur gleich noch komplizierter.



Antwort von kuhea:

Hallo,

mal mit einer (älteren) Kamera mit CCD-Sensor versuchen.

Durch den (sonst lästigen) Nachzieheffekt dieser Sensoren könnte das Flackern fast unsichtbar werden. Zumindet war das bei mir so. Das Ergebnis war zufriedenstellen.

Man sollte sich aber im Klaren sein, dass die Qualität, besonders die Schärfe der Super 8 Filme nach heutigen Qualitätsansprüchen grottenschlecht ist. ES lohnt also nur bei Aufnahmen mit Erinnerungswert. Für die damaligen Protagonisten allerdings sind solche Aufnahmen wahre Schätze.

MfG



Antwort von DocuGuy:

Hallo,

hier mein hobbymäßiges Setup beim Abfilmen von Super 8 Material mit Hilfe meiner Panasonic SD909:

- Projektor Noris L100, 3-Flügel-Blende, regelbare Geschwindigkeit
- Projektion auf ein Blatt mattes Inkjet Druckerpapier, Projektionsabstand 50 cm
- Um die Projektionsfläche herum eine innen geschwärzte Kiste, im Lichteinfall zu verhindern
- Camcorder seitlich hinter dem Projektor auf Konsole fixiert. Camcorder schaut seitlich am Projektor vorbei.
- An den Camcorder ist ein Kontrollbildschirm angeschlossen
- Camcorder Einstellungen: Aufnahmeformat 1080 p50, ShutterShutter im Glossar erklärt 1/50, manueller Focus, fester WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt, IrisIris im Glossar erklärt auf Automatik.
- Projektor anlaufen lassen. Geschwindigkeit leicht verringern von 18 auf 16 2/3 Bilder pro sec.

Wg. 3-FlügelBlende: 50 Bilder pro sec / 3 = 16 2/3 Bilder pro sec. Dadurch wird das Flackern vermieden.
Nachteile:
Ohne zusätzliche Regelelektronik hält der Projektor diese Geschwindigkeit nicht konstant.
Mein Workaround: Während der Aufnahme nachregulieren. Gelingt nach etwas Übung mit einigen Abstrichen ganz gut.
Der Film läuft sichbar etwas zu langsam. Ich habe entschieden, damit leben zu können ;-)

Perfekt wird es natürlich nicht. Gehört aber vielleicht zum 'Super 8 Flair' dazu, wenn ich mich an die Super 8 Abende meiner Kindheit erinnere.

Super 8 kann und muss nicht aussehen wie heutiges Full HD ;-)

Jedenfalls: Farbwiedergabe und Schärfe der digitalisierten Super 8 Aufnahmen aus den 70er Jahren
sind besser als bei den VHS-C Videoaufbahmen aus den 80er Jahren, die ich mit Hilfe eines
DV-Camcorders mit Videoeingängen digitalisiert habe.

Mir ist bewusst, dass ich mit entsprechendem finanziellen Aufwand von einem professionellen
Dienstleister jeweils bessere Ergebnis erhalten würde.

Grüße



Antwort von beiti:

Die klassische Methode, das Flimmern los zu werden, ist eine Reduzierung der Geschwindigkeit von 18 auf 16 2/3 Bilder pro Sekunde. Dann kommt ein Super-8-Bild auf genau 3 Videobilder bzw. Halbbilder. Zumindest bei stummen Super-8-Filmen stört die Verlangsamung in der Regel nicht.

An manchen Projektoren kann man schon von Haus aus die Geschwindigkeit regeln. Bei anderen kann ein vorgeschalteter Dimmer helfen (so ist es z. B. bei meinem Bauer). Nur wenige Geräte muss man eigens für die geringere Geschwindigkeit umbauen.
Wenn man zum Bestimmen des Flimmerns zunächst die Belichtungszeit auf 1/100 halbiert und nachher für die eigentliche Digitalisierung wieder auf 1/50 geht, hat man genug Trägheit im System, um ein eventuelles Restflimmern (Lauf-Ungenauigkeiten des Projektors) unsichtbar zu halten.

Mit den kleinen Rückpro-Scheiben habe ich übrigens nie gute Erfahrungen gemacht. Die waren nie frei von Hotspots und Glasstruktur.
Die besten Ergebnisse habe ich stets beim direkten Abfilmen von einem mattweißen 50 x 70 cm Fotokarton (Projektion nicht ganz formatfüllend) erzielt. Man muss halt schauen, dass man die Kameraachse möglichst nah an die Projektionsachse bringt, um die perspektivische Verzerrung zu minimieren. Wenn die Kamera sehr breit ist, hilft ein Umlenkspiegel (aber bitte keinen Haushalts-Spiegel verwenden - der würde Doppelkonturen verursachen) und das spätere Spiegeln des Films im Schnittprogramm. Außerdem sollte man stets die längste Zoom-Einstellung am Projektor verwenden, die "Leinwand" entsprechend weit wegstellen und den ZoomZoom im Glossar erklärt der Kamera entsprechend anpassen; auch damit reduziert man die Achs-Abweichung.

Doch die größte Herausforderung ist und bleibt der Umgang mit den Kontrasten, weil das Filmmaterial eine sehr steile Gradation hatte (d. h. Kontraste gegenüber der Wirklichkeit verstärkt hat). Anfangs hatte ich es mit automatischer Belichtung probiert, aber das sorgte für ein ständiges träges Nachziehen. Dann hatte ich behelfsweise den ganzen Film zweimal digitalisiert (einmal heller, einmal dunkler) und hinterher im Zusammenschnitt die jeweils bessere Variante genommen. Aber diese Verfahren lösen nicht das Grundproblem der aufgesteilten Kontraste.
Mit besseren Kameras, die mehr Dynamik und weniger Rauschen boten, funktionierte dann ein Belichten mit Rücksicht auf die Lichter (so dass nichts ausfrisst) und anschließend im Schnittprogramm ein Hochziehen der Tiefen.
Vielleicht würde heutzutage eine Kamera mit Log-Format und großem Kontrastumfang helfen. Aber damit habe ich (noch) keine Erfahrungen sammeln können.

Dass das Abfilmen in Echtzeit sowieso nur eine Behelfsmethode ist und nach heutigen Maßstäben ein einzelbildweises Digitalisieren per Macro-Objektiv oder Scanner viel besser wäre, versteht sich von selbst.



Antwort von Goldwingfahrer:

Muss da beiti zustimmen,besonders beim letzten Satz.
Hatte früher selber einen Bosch Abtaster.
Was mich aber damals ärgerte waren die vielen zumeist lieblosen erstellten Klebestellen,da hatte sich nämlich im Lauf der Zeit der sogenannnte Weichmacher sich verflüchtigt.Immer eine Riesensauerei und zeitlich einen Riesenaufwand.
Viele konnten nicht verstehen warum zum Bsp. ein zusammengesetzter Film von knapp 1 Std. Filmänge 100 Euro kostete wo es doch im Handel Filme auf DVD gäbe wo man weniger als 20 Euro bezahlen müsse.

Dreiflüglige BlendeBlende im Glossar erklärt und einstellen auf 16 2/3 ist richtig.
Die besagte "Graukarte" war damals aber nicht nur schlichtes einfarben Grau,sonder vom Zentrum aus nach aussen abgestuftes Grau.

"Pulsierende Helligkeit"... Hotspot...nannte man dies damals.
dafür gabs in VirtualDub einen extra Filter.



Antwort von frank976:


- Projektor anlaufen lassen. Geschwindigkeit leicht verringern von 18 auf 16 2/3 Bilder pro sec.

Diese Stufe hat Dein Projector? Ich kann nur 0, 3, 9 und 18.

Würde für den Zweck auch eine denn Digitale Spiegereflexcamera mit Video Funktion ausreichen oder sollte es schon eine DV Cam sein ?



Antwort von Bruno Peter:

Dass das Abfilmen in Echtzeit sowieso nur eine Behelfsmethode ist und nach heutigen Maßstäben ein einzelbildweises Digitalisieren per Macro-Objektiv oder Scanner viel besser wäre, versteht sich von selbst.

Der Meinung bin ich ganz und garnicht!

Würde für den Zweck auch eine denn Digitale Spiegereflexcamera mit Video Funktion ausreichen oder sollte es schon eine DV Cam sein ?

Mußt erst mal für Dich klären ob Du als Ergebnis DV oder HD/FHD brauchst.

Kamera?
Nun mal nicht so hopplahopp..., sondern überlegen.
Wie groß ist das abzufilmende Bild auf der Filmbühne des Projektors und mit welchen Mitteln fängst Du das Bild in der Bildhöhe formatfüllend ein? Welche Rolle spielt die Aufnahmechipgröße?



Antwort von mash_gh4:

Diese Stufe hat Dein Projector? Ich kann nur 0, 3, 9 und 18.

das ist nicht unbedingt schlecht.
die entsprechenden projektoren haben meistens motoren, deren geschwindigkeit an die netzfrequenz gekoppelt ist und mechanische getriebe. sie laufen daher sehr präzise in der angegebenen geschwindigkeit.

wie gesagt, ich halte die frame-blending variante für vorteilhafter.
die andere vorgehensweise macht nur dann wirklich sinn, wenn man mit mathematischen methoden danach jene bilder herausrechnet, in denen tatsächlich keine überlappung von filmkadern vorliegt und diese dann mit deflicker-filtern behandelt. ohne diese zusätzlichen schritte ist dabei aber ein flimmern fast nicht zu vermeiden. was allerdings die schärfe betrifft, ist diese variante vorteilhaft. wenn man das material aber in einem normalen 24 od. 25p film nutzen will, geht aber auch dieser vorteil gewöhnlich verloren, weshalb es mir sinnvoller erscheint, gleich die richtige abspielgeschwindigkeit zu wählen und das flimmern auf relativ natürliche weise durch lange belichtungszeiten zu minimieren.

Würde für den Zweck auch eine denn Digitale Spiegereflexcamera mit Video Funktion ausreichen oder sollte es schon eine DV Cam sein ?

eine DSLR ist hier sogar sehr vorteilhaft!
man kann nämlich ohne kameraobjektiv direkt auf den sensor projizieren!

das geht allerdings mit den meisten projektionsobjektiven nur mit vollformat kameras.
es war bei mir übrigens bisher der einzige fall, wo mich MFT im strich gelassen hat bzw. tatsächlich eine spur zu klein war. ;)



Antwort von Gabriel_Natas:

Schieß dir ne gebrauchte Canon 550d/600d bei Ebay, installier magic lantern, damit kannst du die Bildrate per FPS Override auf 18b/s senken und dann nativ abfilmen.



Antwort von mash_gh4:

... installier magic lantern, damit kannst du die Bildrate per FPS Override auf 18b/s senken und dann nativ abfilmen.

das ist leider auch keine wirklich brauchbare lösung, weil du ja, je nach versatz der beiden startzeitpunkte, nicht sagen kannst, ob du dann nicht durchgängig jeweils 50% von zwei filmkadern od. ein beliebiges anderes überblendungsverhältnis in deinen aufnahmen vorfindest. es ist vielmehr eine reine glücksfrage, wie das ergebnis dabei ausfällt. :(



Antwort von Bruno Peter:

FPS Override auf 18b/s senken und dann nativ abfilmen

Das ist unbrauchbar...

3-Flügelblende im Projektor: 50/3 = ?
2-Flügelblende im Projektor: 50/2 = ?

Kamera muß die Frequenz des Projektors schön stabil halten.
Dann kann man die gekreuzten Halbbilder rausrechnen und Zwischenbilder einfügen...



Antwort von cantsin:

Alle Digitalisierungen von Filmmaterial mit konventionellen Projektoren und konventionellen Videokameras sind schlechte Krücken, weil die Bildfrequenzen von Projektor und Videokamera nicht sauber synchronisierbar sind und deshalb zu wandernden schwarzen Balken, Doppelbildern, Interlacingartefakten und ähnlichem führen.

Stand der Technik ist Einzelbildabtastung, die man sich mit Industriekameras (ggfs. auch fernsteuerbaren digitalen Fotokameras mit elektronischem Verschluss), modifizierten Super 8-Projektoren und Makroobjektiven ggfs. selbst bauen kann, zu Fertiglösungen wie z.B. dem Moviestuff greifen oder am besten einen guten Digitalisierungsservice verwenden, der mit professionellen Filmscannern arbeitet.



Antwort von frank976:

Ok ich werds die Tage mal einen DV Camcorder testen. Habe die Möglichkeit einen zu leihen.

Mir ist klar das das beste Ergebnis ein Fotolabor etc bietet, hab schonmal eine Spule mit ca 15-20min digitalisieren lassen, aber das kann ich ja bei Bedarf imme rnoch wenn ich mit abfilm Ergebnis nicht zufrieden bin.



Antwort von Bruno Peter:

Alle Digitalisierungen von Filmmaterial mit konventionellen Projektoren und konventionellen Videokameras sind schlechte Krücken, weil die Bildfrequenzen von Projektor und Videokamera nicht sauber synchronisierbar sind...

Stimmt doch garnicht, ich habe eine elektronische Synchronisierung eingebaut. Die Kamera gibt den 50Hz Takt vor, der Projektor regelt die Wiedergabefrequenz z.B. auf 50/3 = 16.667 B/sec, Master/Slave-Betrieb halt!



Antwort von Bruno Peter:

Ok ich werds die Tage mal einen DV Camcorder testen. Habe die Möglichkeit einen zu leihen.

Du willst doch sicher nicht die vorhandene Auflösung des Schmalfilmes mit einer DV-Kamera reduzieren? Man digitalisiert ja nur einmal, hole deshalb alles raus mit der Kamera was der Film hergibt!

- Du mußt eine diffuse LED-Lichtquelle an Stelle der Projektorlampe einbauen um eine gleichmäßige Beleuchtung ohne Hotspot zu erzielen.
- Synchronisiere mal die Aufnahmefrequenz des Projektors mit der Aufnahmefrequenz der Kamera. Wenn Du auf die beleuchtete 3-Flügelblende während des Projektorlaufs blickst, siehst Du ob der Schatten auf der Flügelblende steht oder wandert, kannst natürlich auch einen Oscilloscop dafür hernehmen!
- Baue die Maske an der Filmbühne des Projektors aus, damit Du das Filmbild bis zum Rand hin erfassen kannst.
- Passe das Objektiv so an, daß Du mit der Kamera die komplette Bildhöhe der Filmbildes erfassen kannst.
- Stelle die Kamera auf eine Verschlußzeit von 1/50 sec ein
- Stelle die Aufnahmeeigenschaften der Kamera so ein, daß Du noch Nachbearbeitungsspielraum per NLE bekommst. Setze nach Justierung den Schärfepunkt auf das Filmbild exact fest. Die Belichtung am besten ebenfalls fetssetzen.

Das ist schon alles, viel Erfolg bei der Einrichtung Deiner Transfereinrichtung!



Antwort von frank976:

- Du mußt eine diffuse LED-Lichtquelle an Stelle der Projektorlampe einbauen um eine gleichmäßige Beleuchtung ohne Hotspot zu erzielen.

Würde denn eine solche Lichtquelle auch zum Betrachten auf Leinwandm funktionieren. (Ich denke mal eher nicht) Oder nur auf kurze Distanz für Videotransfer?

Baue die Maske an der Filmbühne des Projektors aus, damit Du das Filmbild bis zum Rand hin erfassen kannst.

Auch hier würde mich interessieren: Welchen Zweck hat diese Maske ?

An diesen Projector will ich ehrlich gesagt erstmal nichts ändern, wenn dann besorg ich mir für den Zweck einen.



Antwort von rudi:


eine DSLR ist hier sogar sehr vorteilhaft!
man kann nämlich ohne kameraobjektiv direkt auf den sensor projizieren!

Cool, das höre ich zum ersten mal.
Da hätte ich auch noch Idee dazu einzuwerfen:
Stellt doch den Projektor auf 3 fps oder was er hergibt und digitalisiere dann alles "in Slow Motion". Wenn du dann später den Film in einem Schnittprogramm wieder "beschleunigst", solltes du die gewünschten FPS besser eintellen können. Und evtl. könnte man hier mit längeren Belichtungszeiten dann auch den S8-Projektor ShutterShutter im Glossar erklärt in den Griff bekommen, aber da müsste ich mal länger drüber nachdenken. Denn der läuft bei 3 fps natürlich nicht so schnell, oder?



Antwort von Bruno Peter:

"frank976"

Würde denn eine solche Lichtquelle auch zum Betrachten auf Leinwandm funktionieren. (Ich denke mal eher nicht) Oder nur auf kurze Distanz für Videotransfer?

Diese Lichtquelle ist nur für den Transfer bestimmt, 3-5 Watt reichen vollkommen aus. Da nichts überhitzt wird, kannst Du das Standbild für die Fokusierung hernehmen! Soll der Projektor wieder für die Projektion benötigt werden, mußt Du die Originalbeleuchtung incl. Projektions-Objektiv wieder einsetzen!

Du erfaßt mit der Maßnahme etwa 10% mehr belichtete Filmfläche, gute Reserve um Dreckränder für evtl. nötigen Beschnitt!

Auch hier würde mich interessieren: Welchen Zweck hat diese Maske ?

Die Maske deckt unsaubere Ränder der Filmaufnahme bei der Projektion ab. Du erfaßt durch den Ausbau der Maske etwa 10% mehr belichtete Filmfläche, gute Reserve für evtl. nötigen Beschnitt!



Antwort von Bruno Peter:


eine DSLR ist hier sogar sehr vorteilhaft!
man kann nämlich ohne kameraobjektiv direkt auf den sensor projizieren!

Cool, das höre ich zum ersten mal.
Da hätte ich auch noch Idee dazu einzuwerfen:
Stellt doch den Projektor auf 3 fps oder was er hergibt und digitalisiere dann alles "in Slow Motion". Wenn du dann später den Film in einem Schnittprogramm wieder "beschleunigst", solltes du die gewünschten FPS besser eintellen können. Und evtl. könnte man hier mit längeren Belichtungszeiten dann auch den S8-Projektor ShutterShutter im Glossar erklärt in den Griff bekommen, aber da müsste ich mal länger drüber nachdenken. Denn der läuft bei 3 fps natürlich nicht so schnell, oder?

Denke das mal komplett durch und mache dann mal einen Bauvorschlag!



Antwort von rudi:


Denke das mal komplett durch und mache dann mal einen Bauvorschlag!
Ich denke mal, dass du auf diesem Gebiet derart leuchtendes Fachwissen aufgebaut hast, in dessen Schatten ich mich nicht blamieren will ;)
Wollte nur eine Denkanstoß geben für alle die keine Hardware basteln wollen und dennoch vielleicht so zu akzeptablen Ergebnissen kommen könnten.

Es gab ja früher (vor FullHDFullHD im Glossar erklärt Kameras) auch mal auch die Idee, den Film auf nen Durchlichtscanner zu legen und dann die Bilder automatisch "rauszustanzen", aber ich denke da ist die Auflösung nicht so gut.

Wenn man halt mit 3fps abfilmt, könnte man die Flügelblende evtl austricksen. Und dann geschickt einen Durchschnitt aus den Frames berechnen.

Evtl. könnte man auch Einzelbilder machen, aber das geht dann schon wieder in Richtung Kamera-Auslösesteuerung, wie du es beschrieben hast...



Antwort von mash_gh4:

- Du mußt eine diffuse LED-Lichtquelle an Stelle der Projektorlampe einbauen um eine gleichmäßige Beleuchtung ohne Hotspot zu erzielen.

Würde denn eine solche Lichtquelle auch zum Betrachten auf Leinwandm funktionieren. (Ich denke mal eher nicht) Oder nur auf kurze Distanz für Videotransfer?

ich glaube schon, dass man mit heutigen LEDs typische 120W halogen kaltlichtlampen vollständig ersetzten kann.

abegesehen von der möglichkeit, LEDs viel besser zu modulieren bzw. gezielt kurze lichtpulse zu generieren, haben sie den vorteil, dass sie deutlich kühler bleiben. das wird ausgesprochen wichtig, wenn man mit sehr niedrigen geschwindigkeiten arbeit, oder den film beleuchtet anhält. mit normalen lampen schmort man ansonsten sofort ein loch in den film.

Baue die Maske an der Filmbühne des Projektors aus, damit Du das Filmbild bis zum Rand hin erfassen kannst.

Auch hier würde mich interessieren: Welchen Zweck hat diese Maske ?

diese maske dient dazu, dass nicht an den rändern das bildfelds irgendwelche störenden anderen dingen (nachbarbild, perforation, etc) durchleuchten.
die meisten super-8 kameras haben sich nicht sehr genau an die entsprechenden größenvorgaben gehalten. fast immer ist daher am film ein wenig mehr zu sehen als in der projektion. noch extremer ist das gewöhnlich bei normal-8.

beim einscannen und digitalisieren ist es ziemlich vorteilhaft, wenn das rohmaterial möglichst viel information enthält. man kann dann ggf. auch noch die mitabgebildetet perforation und bildränder für die digitale stabilsierung heranziehen und den genutzten bildausschnitt nachträglich optimal festlegen.

An diesen Projector will ich ehrlich gesagt erstmal nichts ändern, wenn dann besorg ich mir für den Zweck einen.

das ist ohnehin dringend zu empfehlen! bei den ersten versuchen mein eigenes material aus den 80er-90er jahren zu digitalisieren, haben mir mit ganz durchschnittlichen geräten einige filmrollen unrettbar zerstört. :(

für ein projekt im letzten jahr hab ich mir dann von erfahreneren kollegen deutlich zuverlässigere geräte (späte eumig modelle) ausgeborgt und damit fast 50 stunden normal-/super-8 material gesichtet und provisorisch digitalisiert, ohne das es irgendwelche probleme oder schäden gegeben hätte -- und da waren so sachen drunter, wie filme, die offenbar schon jahrzehnte nicht mehr angesehen worden sind, aber vermutlich davor bei einer vorführung einmal an einer klebestelle gerissen sind und vom besitzer kurzerhand mit einer heftklammer behelfsmäßig zusammengehängt wurden. das knirsch schon ziemlich im projektor ;)

Und evtl. könnte man hier mit längeren Belichtungszeiten dann auch den S8-Projektor ShutterShutter im Glossar erklärt in den Griff bekommen, aber da müsste ich mal länger drüber nachdenken. Denn der läuft bei 3 fps natürlich nicht so schnell, oder?

ich glaube fast, dass bei den eumigs mit den fix vorgegebenen geschwindigkeiten bzw. mechanischen übersetzungen, die geschwindigkeit der flügelblende und der vorschub nicht direkt in einem konstanten verhältnis für alle geschwindigkeiten zusammenhängen, sonst würde die projektion bei den ganz kleinen frameraten ja entsetzlich flackern. das ist aber glaube ich nicht der fall. sicher bin ich mir da allerdings nicht, ich kann es aber u.u. heute abend überprüfen, weil ich ohnehin noch etwas zu bearbeiten habe.



Antwort von pixler:

Ich stand vor einem Jahr vor der Frage wie 14h Super 8 Material digitalisieren.
Am Ende habe ich es bei filmfix in der Schweiz machen lassen. Die haben einen Flashscan HD Filmscanner. Billig wars nicht - aber ich habe 1a Scans in HD Qualiät als Quicktime ProResProRes im Glossar erklärt bekommen. Reinigung, zusammenkleben, Filmriss, wieder zusammenkleben... abfilmen...wieder filmriss bei 14h Rohmaterial ein Riesenaufwand. Jemand mit dem richtigen knowhow und equipement macht dies in 1/4 der Zeit wie man selber dazu brauchen würde.



Antwort von Schleichmichel:

Habe mal einen Bekannten, der auch eine Kiste voll S8 "retten" wollte, erst mal zum zusammenschneiden ermutigt. Ergebnis: Statt knapp 4h viel überflüssiges kam eine sehr ansehnliche Langspiel-Spule zustande, die für einen schönen Familienabend dann ganz einfach projiziert wurde.

Öde Schwenks, Fehlbelichtungen und natürlich langweilige Motive (Menschen, die keiner mehr kannte)...alles kam raus. Da kann sich die Menge an Material schon mal ordentlich verringern.

Spass hat es ihm nachher obendrein auch noch gemacht. Inzwischen hat er die Spule doch noch digitalisieren lassen - bei Ochoypico in Spanien.



Antwort von cantsin:

Inzwischen hat er die Spule doch noch digitalisieren lassen - bei Ochoypico in Spanien.
...die man nur wärmstens empfehlen kann. Solche Qualität ist mit digitalisiertem Super 8 möglich: https://vimeo.com/ochoypico



Antwort von felix24:

Schon viele gute Tipps zusammen gekommen. Hier noch einer von mir. Ich filme mit einer canon 60d ab, die mit magic lantern ausgestattet ist und dadurch die möglichkeit bietet, mit 18 B/s aufzunehmen! Wenn also der Projektor auch mit 18 läuft, flimmert es nicht und die Canon macht wunderbar Bilder dem Super 8 Material entsprechend.

Ist zwar sicher nicht HiEnd, aber sieht sehr gut aus.

Theoretisch ginge es auch mit 24 B/s. DSLRs lassen sich ja meistens auch auf diese Geschwindigkeit einstellen. Habe ich auch ausprobiert, aber funktioniert nicht so gut, wie mit 18. Ich denke, man muss da einfach auch ein bisschen ausprobieren, mit welcher Kamera und welchen Projektor es am Besten geht.

Nur die einfachen Super 8 Projektoren haben starke Gleichlaufschwankungen. Ein Bauer t502 läuft dagegen sehr sauber und gleichmäßig.



Antwort von beiti:

Solche Qualität ist mit digitalisiertem Super 8 möglich: https://vimeo.com/ochoypico Da muss aber auch das Ausgangsmaterial entsprechend sein. Aus Scheiße Gold machen kann niemand.



Antwort von Schleichmichel:

Schon richtig. Tatsache ist aber auch, dass Super8 weit besser als sein Ruf ist, da viele Opa Heinz'es öden mit schlabberigen Projektor gezeigten Filme von seiner Donauschifffahrt mit Oma Trude im türkisen Kostüm in jedem Motiv posierend mit Super8 verbinden. Gegenlicht, knackige 3-Framer oder verdreckte Filmbühne in Kamera/Projektor...dafür kann das FormatFormat im Glossar erklärt an sich ja nix.

Dass es auch ziemlich coole Privatfilme gibt, die neben Trickaufnahmen mit Knetfiguren oder abgedrehten Selbstfindungstrips im Japan der 70er...die vielleicht sogar mit gescheiten S8-Kameras mit bedacht belichtet wurden, würde ich nicht unbedingt ausschliessen!



Antwort von Goldwingfahrer:

Da muss aber auch das Ausgangsmaterial entsprechend sein.
allerdings...
der Film wurde von einer Beaulieu aufgenommen,also garantiert schon mal mind.24P Sekunde.
Schaut man sich aber den Stream am TV an siehts leider wieder nicht so dolle aus...2487 kbps........hoffentlich sieht das Original vor dem Codieren besser aus.

so stellts vimeo zur Verfügung.



Antwort von mash_gh4:

Inzwischen hat er die Spule doch noch digitalisieren lassen - bei Ochoypico in Spanien.
...die man nur wärmstens empfehlen kann. Solche Qualität ist mit digitalisiertem Super 8 möglich: https://vimeo.com/ochoypico

ja! -- mit entsprechendem gerät ist da wirklich eine ganze menge herauszuholen!

wobei ich sagen muss, dass unter dem material, das ich mich durchgearbeitet habe, unter anderem filme von einem naturliebhaber waren -- blumen-makroaufnahmen etc. --, die in der filmprojektion derart wunderbar leichtende farben und kontraste gezeigt haben, wie man sie mit heute üblichem digitalen gerät kaum wiedergeben kann.

hat übrigens sogar ein paar größere avantgardistische filme gegeben, die mit derartigem gerät verbrochen wurden. etwa jenen film, der damals sogar am festival in cannes lief und, wie es sich für einen echten kultfilm gehört, auch noch fast dreißig jahre später einen schönen filmischen kommentar erhalten hat -- gedreht wurde er übrigens vermutlich auf jener kamera, auf der eine weile später auch ein großer teil meiner jugendsünden entstanden ist :)





Antwort von beiti:

Das FormatFormat im Glossar erklärt an sich ist relativ unschuldig. Im Bayerischen Fernsehen kommen gerade nachmittags Wiederholungen von "Polizeiinspektion 1" (um das Jahr 1980 entstanden). Da kriegt man vorgeführt, dass sogar 16 mm ganz saumäßig aussehen kann.
Umgekehrt kann man mit guten Kameras und modernem Filmmaterial aus Super 8 bestimmt noch viel Qualität rausholen.

Bei den älteren Privatfilmen dürfte es, selbst wenn beste Kameras verwendet wurden und die Belichtung gepasst hat, schon an den damaligen Umkehrfilm-Emulsionen scheitern. Ich habe vor geraumer Zeit eine Menge Farbdias aus den frühen Siebzigern analysiert und digitalisiert, und die sind trotz des "großen" KB-Formates grobkörnig bis zum Abwinken. Wenn ich mir jetzt vorstelle, man hat so ein Material auch für Super 8 verwendet, kann ich mir ausmalen, wie groß das Korn dann aussieht.



Antwort von Schleichmichel:

Ich habe selber auch schon 16mm Ektachrome 100D bei Ochoypico abtasten lassen. Optimales Ergebnis, wunderschöne Farben.

Zur Framerate: Ja, 24fps wirken subjektiv (bzw "spatial") Schärfer. Kommt in 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt 10Bit unkomprimiert.



Antwort von Bruno Peter:

...und die sind trotz des "großen" KB-Formates grobkörnig bis zum Abwinken. Wenn ich mir jetzt vorstelle, man hat so ein Material auch für Super 8 verwendet, kann ich mir ausmalen, wie groß das Korn dann aussieht.

Als heutiger Videospezialist bringst Du doch das Korn doch gut in Griff mit "Neat Video Pro V4", auch mit "AviSynth-Filterungen" bringst Du es hin.



Antwort von DocuGuy:


- Projektor anlaufen lassen. Geschwindigkeit leicht verringern von 18 auf 16 2/3 Bilder pro sec.

Diese Stufe hat Dein Projector? Ich kann nur 0, 3, 9 und 18.

Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt, sorry. Mein Projektor hat eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung. Ich regle die Geschwindigkeit so, dass das Flackern am Kontrollbildschirm nicht mehr auftritt. Dies entspricht dann den 16 2/3 Bildern pro sec.

Man benötigt dazu etwas Geduld und Übung...



Antwort von frank976:

Hatte es jemand hier schonmal mit diesen Gerät zu tun ? Das wäre ggf für mich noch eine Alternative die in Frage käme. Logischerweise mit anschließenden verkauf des Gerätes. Man schafft damit ca eine 120m Rolle am Tag - Ja das ist nicht gerade schnell.

https://www.slashcam.de/news/single/ref ... 11155.html



Antwort von Schleichmichel:

Ach, stimmt. Da wollte ich auch noch drauf eingehen...bzw. WARNEN! Vernichtende Beurteilungen. Qualität ist suboptimal, Verarbeitung von schlechten Eltern. Das war wohl mal auf dem Reissbrett eine gute Idee. Besser zum Dienstleister!



Antwort von frank976:

Ok. Danke :)
Aber man muss zugeben: Irgendwie verlockend ;)



Antwort von beiti:

Genial fände ich so einen Einzelbild-"Projektor" ohne eingebaute Kamera, aber mit diffuser LED-Lichtquelle und mit simpler Aufnahme-Auslösung. Dann könnte man sich mit wenig Aufwand eine eigene Kamera dranmachen - die dann hoffentlich mehr Qualität hat als die eingebaute Kamera von diesem Reflecta-Dings.



Antwort von frank976:

Ich hab da mal was bei ebay gesehen... Nannte sich GOKO Telecine. Aber ob man damit gute Ergebnisse erziehlt.... keine Ahnung ;)

EDIT:
Diese Idee hier finde ich auch Genial:





Antwort von Schleichmichel:

Hach, wenns nicht so teuer wäre:

https://www.blackmagicdesign.com/products/cintel

Nein, im Ernst. Man kann natürlich mit Heimarbeit brauchbare Ergebnisse erzielen. Aber ich würde dringend zum Dienstleister raten.

Einfach in 25fps abtasten lassen und nachher am Rechner rekonformieren. Das mit den Projektor in bestimmter Frequenz laufen lassen, das haut doch nur mit einigen Modellen quartzgenau hin...



Antwort von mash_gh4:

Nannte sich GOKO Telecine. Aber ob man damit gute Ergebnisse erziehlt.... keine Ahnung ;)

ich kann es natürlich auch nicht aus erster hand beurteilen, aber zumindest videobeispiele und ein paar hintergrundinfos dazu kenne ich:

das genannte gerät ist zumindest insofern eine ausnahme, als es von den beiden anderen üblichen telecine-verfahren (gleichmäßiges abtasten eines bildstreifens vs. filmkamera-ähnlich einzelbildaufnahme) ein wenig abweicht. statt dem üblichen vorschub mittels mateserkreuz, wird hier ein prismenspiegel für den bildwechsel benutzt. es funktioniert also gemäß jener technik, die man gewöhnlich in laufbildbetrachtern findet. das hat den vorteil, dass die dunkelphasen der flügelblende wegfallen und aufeinanderfolgende bilder in der darstellung fließend ineinander überblendet werden. was das flimmern oder abweichende laufgeschwindigkeit betrifft, ist das natürlich recht vorteilhaft. leider ist es aber in puncto bildstand und isolation der einzelbilder weit weniger befriedigend. auch die optische lösung der ausgabe ist leider ziemlich unbefriedigend. wie bei vielen dieser billigeren geräte mag das zwar zu zeiten, als die elektronische aufzeichnung im amateur-umfeld noch deutlich unbefriedigender war, seinen zweck erfüllt haben, aber es vermag den heutigen ansprüchen an akzeptable bildqualität in keiner weise gerecht zu werden.



Antwort von frank976:

Hach, wenns nicht so teuer wäre:

Schnäppchen :-D :-D



Antwort von Bruno Peter:

...aufeinanderfolgende bilder in der darstellung fließend ineinander überblendet werden...

Das gibt ja schöne Geisterbilder bei Bewegung, wenn einer z.B. den Arm oder Fuß hebt/senkt...



Antwort von ruessel:

Wer einen 3D Drucker + Raspberry Pi hat, kann sowas feines für wenige Euronen basteln:





Antwort von illusionfactory:

Hier findest Du eine gute Übersicht der verschiedenen Methoden, um Super 8 selbst zu digitalisieren:

https://www.super-8.com/super-8-selbst- ... ieren.html

Viele Grüße,
Martin



Antwort von frank976:

Ich hab mir heute erstmal einen Regler für Tauchpumpen bestellt. Als Camera zum abfilmen werd ich eine EOS1100D nehmen - die kann ich mir problemlos jederzeit mehrere Tage ausleihen.

Dann werd ich verschiedene Methoden Testen

- Hama Umlenkspiegel mit Mattscheibe
- DIN A4 Karton weiß (160g Papier)

Ein paar Fragen hätte ich noch:

Kann die EOS einen Schaden bekommen wenn man Versucht direkt vom Projektor abzufilmen... Ich könnt mir vorstellen das dies nicht gerade gut ist

Braucht es für Videoaufnahmen eine besonders schnelle CF Card? Oder ist die Schreibgeschwindigkeit nur bei Serienbilder (Fotos) relevant?

Vll kann man auch direkt an der EOS eine externe 2,5" HD anschließen

Gruß
Frank



Antwort von beiti:

Kann die EOS einen Schaden bekommen wenn man Versucht direkt vom Projektor abzufilmen... Ich könnt mir vorstellen das dies nicht gerade gut ist Direkt reinfilmen sollte man nur, wenn man die Originallampe durch etwas Schwächeres ersetzt und eine Mattscheibe für gleichmäßige Ausleuchtung reingebastelt hat.
Übrigens braucht man für bildfüllende Aufnahme eine extreme Macro-Ausstattung für sehr große Maßstäbe, weil das Super-8-Bild so winzig ist. Normale Macroobjektive gehen nur bis zum Maßstab 1:1 - was viel zu wenig ist.
Ob das Reinfilmen in einen nicht-umgerüsteten Projektor den Sensor killen würde, weiß ich nicht. Aber da die standardmäßige Konsensor- Ausleuchtung nicht für diesen Zweck passt, lohnt auch kein Versuch.

Braucht es für Videoaufnahmen eine besonders schnelle CF Card? Die EOS 1100D braucht SDHC-Karten (nicht CF).
Class 6 sollte zum Filmen genügen - wobei es heute eh fast nur noch Class-10-Karten gibt.



Antwort von cantsin:

Ich hab mir heute erstmal einen Regler für Tauchpumpen bestellt. Als Camera zum abfilmen werd ich eine EOS1100D nehmen - die kann ich mir problemlos jederzeit mehrere Tage ausleihen.
Falls Du mit der Kamera Einzelbilder schiessen willst, wirst Du allerdings den Verschluss in Mitleidenschaft ziehen. Eine Standard-Super 8-Rolle (3:20 Minuten bei 18fps) hat 3600 Einzelbilder, und der Verschluss der EOS1100D überlebt nur ca. 30.000 Auslösungen.



Antwort von frank976:

Die EOS 1100D braucht SDHC-Karten
Stimmt :-) Hab ich übersehen... Paßt gut da hab ich genug und schnelle.

Falls Du mit der Kamera Einzelbilder schiessen willst, wirst Du allerdings den Verschluss in Mitleidenschaft ziehen.

Nee keine Bilder. Nur Fimmodus. :-)



Antwort von frank976:

Soo... Die ersten Versuche hab ich hinter mir. Das flimmern ist dank des Reglers (für Tauchpumpen) kein Problem mehr. Das Ergebnis ist soweit Ok.

An der EOS kann ich im Videomodus nicht viel einstellen, Außer WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt, AF Modus, Ein paar Effekte (neutral, natürlich, kräftig usw).

ISO, Belichtung usw kann ich nicht Verändern. Nur Belichtungskorrektur.

Wegen AF Modus: Das macht sich doch nur bei STM Objektiven bemerkbar oder? Ich habs auf Live, einmal fokusiert und dann gefilmt.

Bei Tageslicht waren die Aufnahmen viel zu hell, abgedunkelt schöne Farben.

Ich denke man könnte was die Bildschärfe betrifft noch mehr rausholen. Evtl bekomm ich irgendwie mehr Schärfe auf den DIN A4 Karton

Bildkorrektur an der Eos ist aus, denke mal das macht Sinn




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
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