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Videoschnitt Notebook Intel Graphics HD 530 / Nvidia 960M externer Monitor



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Frage von lotsawa:


Hallo,

ich möchte 4K-Videos meiner DSLM (G70) bearbeiten und habe lange nach einem passenden und bezahlbaren Notebook gesucht. Schnittprogramm ist zurzeit Lightworks, evtl. kommt mal ein anderes Programm wie Premiere.

Das Acer Aspire Nitro Black 15"-FullHD scheint zu passen: I7-6700, 16 GB, SSD, Geforce GTX 960M 4GB. Daran möchte ich einen externen Monitor anschließen bzw. ab und zu mein 4K-TV.

Und nun bin ich im Zweifel:

- der Anschluss für externen Monitor ist HDMIHDMI im Glossar erklärt 1.4, kein Displayport, und er wird von der Skylake Graphics HD 530 abgegriffen, nicht von der Geforce. So bringt er über HDMIHDMI im Glossar erklärt nur UHD mit 30 Hz. (Welche anderen Auflösungen und Frameraten auch noch unterstützt werden, weiß ich gar nicht, die Spezifikationen und das Handbuch sagen nichts darüber).

- ABER: Das Nitro Black Edition hat eine kombinierte Thunderbolt 3 / USB 3.1 C Schnittstelle. Acer gibt an, dass man darüber bis zu zwei externe Monitore wie über einen Displayport anschließen kann.

Meine Frage: Haltet Ihr das Notebook mit dieser Ausstattung für tauglich? Und vor allem: Wie schließe ich das Notebook praktisch an den externen Monitor bzw. das TV an? Das TV hat nur HDMI. An einem anderen Rechner (Intel NUC) läuft es erfolgreich über einen DP->HDMI-Adapter mit UHD-Auflösung, aber auch nur 30 Hz. (Edit: Ich hatte vorher 60 Hz geschrieben, sind aber nur 30 Hz, wahrscheinlich gibt das Philips-TV auch nicht mehr her?).

Welche Adapter brauche ich genau:
- für einen extern. Bearbeitungsmonitor (dachte an einen 24-27-Zöller)
- und für das TV?

Kann ich relaxen oder muss ich mir Sorgen machen, dass es nicht funktioniert?

Vielen Dank,
Christof

P.S. Ich habe nochmal im Netz gesucht und z.B. diesen Adapter gefunden. Damit könnte ich maximal das TV mit 4K@30 Hz oder einen externen Bearbeitungs-Monitor mit 1440p@60 Hz anschließen.

Das wäre wohl das Maximale, was ich an das Notebook anschließen könnte?



Antwort von Jost:

Du solltest Dich von der Intel- und Nvidia-Nomenklatura nicht blenden lassen.

Du kaufst keinen i7-6700, Du kaufst einen i7-6700HQ.
Vier CPU-Kernen plus Hyper-Threading-Support, die mit 2,6 bis 3,5 GHz takten (4 Kerne: max. 3,1 GHz, 2 Kerne: max. 3,3 GHz).

Die Leistung liegt also deutlich unterhalb eines alten i7-2600K-Desktop-Modells.

Die 960M hat nichts mit dem 960-Desktop-Modell zu tun.
Die 960M liegt auf dem Niveau einer GTX 750 Ti - einer Einsteigerkarte im Desktop-Segment.

Wenn Du einen Rechner für 4K-Videoschnitt suchst, solltest Du schon wissen, ob ein i7-2600K + GTX 750 Ti dafür reichen würden.

Falls nicht, lass die Finger vom Acer-Notebook. Denn das ist nicht schneller.



Antwort von lotsawa:

Erstmal Danke. Da habe ich mich wohl wirklich von den Bezeichnungen täuschen lassen. Sieht dann wohl eher so aus, dass das Notebook für HD gut geeignet ist, aber mit UHD überfordert sein wird.

Das Notebook ist allerdings schon unterwegs, dann werde ich es mal testen. Entweder muss ich dann bei HD bleiben oder umdisponieren.

Hat hier keiner Erfahrung mit 4K auf vergleichbaren Notebooks? Habe im Netz nichts gefunden.





Antwort von Angry_C:

Ich habe einen Dell XPS 15 9550 mit den gleichen Specs. Unter Premiere Pro lässt sich wunderbar UHD 30p schneiden, sogar H265.

Klar kann man mit einem potenten Desktop Rechner mehr Effekte und mehr Videospuren aktiv haben. Es kommt halt immer darauf an, wie Umfangreich das Projekt ist.

Die Monitore / Displays müssen dann über Thunderbolt -> Hdmi 2.0 oder Thunderbolt -> Displayport angeschlossen werden.

Club3D hat jetzt übrigens endlich einen aktiven Displayport auf HDMIHDMI im Glossar erklärt 2.0 Adapter auf den Markt gebracht.



Antwort von rush:

Naja - die Frage ist sicherlich auch welche NLE zum Einsatz kommt... Möglich das Lightworks für 4k nicht das Optimun als Unterbau darstellt bzw. es performantere Anwendungen gibt...

Edius sagt man eine relativ ressourcenshonende Auslastung nach... wäre zumindest mal ein Versuch es auch mit anderen NLE's zu testen wenn die Kiste eh schon unterwegs ist. Kann durchaus sein das die ein oder andere Software auf dem System 4k schluck wo ein anderes bereits passen muss.

Kenn mich mit den Laptop-Komponenten allerdings nicht allzu gut aus um da jetzt eine entsprechende Aussage machen zu können - würde es halt via Try&Error einfach ausprobieren wenn du kein Problem hast auch neu zu lernen.



Antwort von lotsawa:

Ich habe einen Dell XPS 15 9550 mit den gleichen Specs. Unter Premiere Pro lässt sich wunderbar UHD 30p schneiden, sogar H265.

Na, das ist dann wieder aufbauend. ;-) Ebenso die anderen Tipps, danke euch.

Ich muss nicht bei Lightworks bleiben. Ist halt ein gutes Programm, um das Handwerk zu lernen, enthält in der kostenlosen Version alle Funktionen außer Einschränkungen bei der Ausgabe in hoher Auflösung und läuft außerdem auch einwandfrei unter Linux. Deshalb habe ich damit mal angefangen.



Antwort von TaoTao:



Die Leistung liegt also deutlich unterhalb eines alten i7-2600K-Desktop-Modells.

Beide Prozessoren liefern ungefähr eine identische Leistung, nur dass der 6700HQ wesentlich stromsparender ist und praktische Zusatzfunktionen bietet.
in der Single-Core Leistung ist er sogar besser.

Threadersteller.

Lass dir da nichts einreden, die meisten meinen nur ihre Ansprüche auf andere übertragen zu müssen.
Hatte einige Woche einen Lenovo Y50-70 mit identischer Leistung, da lief alles wie geschmiert.

In Premiere Pro CC wurde die GTX 960 erkannt und ich konnte die 4k Clips schneiden wie Butter. Davinci Resolve lief sogar noch besser.



Antwort von Jost:


Beide Prozessoren liefern ungefähr eine identische Leistung, nur dass der 6700HQ wesentlich stromsparender ist und praktische Zusatzfunktionen bietet.

Weil er stromsparender ist, bringt er ja auch keine Leistung.
Wenig Watt = wenig Leistung.

in der Single-Core Leistung ist er sogar besser.

Du irrst komplett: http://ark.intel.com/de/products/52214/ ... o-3_80-GHz

Threadersteller.

Hatte einige Woche einen Lenovo Y50-70 mit identischer Leistung, da lief alles wie geschmiert.

In Premiere Pro CC wurde die GTX 960 erkannt und ich konnte die 4k Clips schneiden wie Butter. Davinci Resolve lief sogar noch besser.

Bei dieser Gurkengrafik klappt unter Resolve eine ruckelfreie Vorschau bereits bei einer einfachen Kreuzblende nicht mehr. Bei Rauschreduzierung steht der Rechner.
Proxy-Berechnung dauert ewig, weil die CPU lahm ist.

Aber wurscht und wie gesagt: Die 6700HQ zieht an keinem großen Desktop i5 vorbei, und die 960M ist eine Einsteiger-Grafikkarte mit dem ollen 107-Chipsatz.
Modern ist erst die 965M mit dem jüngsten 206er Chipsatz.
Die kann dann auch schon UHD mit 60Hz.



Antwort von Angry_C:


Beide Prozessoren liefern ungefähr eine identische Leistung, nur dass der 6700HQ wesentlich stromsparender ist und praktische Zusatzfunktionen bietet.

Weil er stromsparender ist, bringt er ja auch keine Leistung.
Wenig Watt = wenig Leistung.

Kann man in der Prozessortechnologie nicht so pauschal sagen. Sonst wäre ein Core i Prozessor der ersten Generation einer modernen Skylake CPU, welcher die 6. Generation darstellt, haushoch überlegen;-)

Durch die Fortschreitende MiniaturisierungMiniaturisierung im Glossar erklärt von z.B. 45nm>32nm>22nm>14nm kann sich die Rechenleistung erhöhen und gleichzeitig der Stromverbrauch sinken.

Man muss zudem auch noch andere CPU Eigenschaften in die Leistungsbeurteilung einbeziehen, wie z.B. integrierte GPUs, die in der Lage sind, H264 oder H265 Material selbständig zu dekodieren, was von den meisten NLE auch unterstützt wird.



Antwort von dienstag_01:

Man muss zudem auch noch andere CPU Eigenschaften in die Leistungsbeurteilung einbeziehen, wie z.B. integrierte GPUs, die in der Lage sind, H264 oder H265 Material selbständig zu dekodieren, was von den meisten NLE auch unterstützt wird.
Für Adobe Premiere ist das definitiv falsch.



Antwort von lotsawa:

Was ist denn besser: den externen Monitor an den HDMI-Port (= integrierter Grafikprozessor HD530) oder über Thunderbolt/Displayport (= Nvidia-Karte?) anzuschließen?

Im Normalbetrieb an Schreibtisch möchte ich eigentlich den Schnitt auf dem größeren externen Monitor ausführen und das Notebook-Panel für die Vorschau nutzen (auch wenn das nur 1080p1080p im Glossar erklärt kann).

Nur wenn ich das Notebook mal an das TV UHD@30Hz) anhänge, würde ich das wohl für die Vorschau nutzen.

Ich habe nun verstanden, dass weder die HD530 noch die 960M UHD@30 Hz ausgeben können. Da würde dann ein UHD-Monitor zur Bearbeitung wenig Sinn machen, oder?

Sorry, ist alles noch ziemlich kompliziert für mich.



Antwort von TaoTao:


Beide Prozessoren liefern ungefähr eine identische Leistung, nur dass der 6700HQ wesentlich stromsparender ist und praktische Zusatzfunktionen bietet.

Weil er stromsparender ist, bringt er ja auch keine Leistung.
Wenig Watt = wenig Leistung.

Kann man in der Prozessortechnologie nicht so pauschal sagen. Sonst wäre ein Core i Prozessor der ersten Generation einer modernen Skylake CPU, welcher die 6. Generation darstellt, haushoch überlegen;-)

Durch die Fortschreitende MiniaturisierungMiniaturisierung im Glossar erklärt von z.B. 45nm>32nm>22nm>14nm kann sich die Rechenleistung erhöhen und gleichzeitig der Stromverbrauch sinken.

Man muss zudem auch noch andere CPU Eigenschaften in die Leistungsbeurteilung einbeziehen, wie z.B. integrierte GPUs, die in der Lage sind, H264 oder H265 Material selbständig zu dekodieren, was von den meisten NLE auch unterstützt wird.

Der Typ hat absolut keine Ahnung. Zeigt mir zur Single-Core Leistung einen Link zum offiziellen Intel-Datenblatt des Prozessors.
Einzige was ich da sehe sind die Taktraten, was mich nur mehr darin bestätigt dass er absolut keine Ahnung hat.

Würde man einzig nach den Daten gehen, dann hat sich die letzten 5 Jahren da absolut nichts getan....Intel..diese Idioten, investieren Milliarden für garnichts.

Nehmen wir einfach mal irgendeinen Benchmark.

I5-6600K

https://www.cpubenchmark.net/cpu.php?cp ... Hz&id=2570

6700HQ
https://www.cpubenchmark.net/cpu.php?cp ... 40+2.60GHz

ach sieh an, der aktuell schnellste I5 Desktop-Prozessor wird vom 6700HQ geschlagen.



Antwort von lotsawa:

Allerdings hatte er den i7-2600K genannt, der tatsächlich einen höheren CPU Mark hat als der i7-6700HQ:

http://www.cpubenchmark.net/compare.php ... %5B%5D=868

Offenbar fehlen dem i5-6600K die 2 virtuellen Kerne pro phys. Kern. (??)



Antwort von lotsawa:

Ich habe nun verstanden, dass weder die HD530 noch die 960M UHD@30 Hz ausgeben können. Da würde dann ein UHD-Monitor zur Bearbeitung wenig Sinn machen, oder?

Vielleicht könnte jemand noch dazu was sagen? Wenn das Notebook mit einem UHD-Monitor @ 60 Hz offenbar überfordert ist, würde ich dann wohl besser einen 2K dranhängen, oder?



Antwort von lotsawa:

Also, ich habe unterschiedliche Angaben zu den Grafikfähigkeiten des Notebooks gefunden. Zur GTX 960M heißt es, sie schaffe kein HDMIHDMI im Glossar erklärt 2.0 und daher nur 30Hz bei Ultra-HD.

Andererseits heißt es in einem Review zum genau gleich ausgestatteten Dell XPS15, dass die Tester mittels einens Thunderbolt/Displayport-Adapters einen 4K Monitor über HDMIHDMI im Glossar erklärt 2.0 erfolgreich mit 4K@60Hz betrieben haben. Das sollte dann wohl auch das Acer können.

Außerdem gibt es ja das gleiche Acer Nitro ebenso wie das Dell XPS15 mit eingebautem 4K LCD-Panel. Dann frage ich mich, ob das auch nur mit 30Hz betrieben wird? Wohl nicht.

Es nervt, dass man nirgendwo genauere Angeben zu solchen Spezifikationen findet, weder auf den Seiten der Hersteller noch in den einschlägigen Tests.

Da bleibt wohl nur ausprobieren ...



Antwort von Angry_C:

Ich habe nun verstanden, dass weder die HD530 noch die 960M UHD@30 Hz ausgeben können. Da würde dann ein UHD-Monitor zur Bearbeitung wenig Sinn machen, oder?

Vielleicht könnte jemand noch dazu was sagen? Wenn das Notebook mit einem UHD-Monitor @ 60 Hz offenbar überfordert ist, würde ich dann wohl besser einen 2K dranhängen, oder?

Über Thunderbolt 3 kann man unter anderem bis zu drei 5K Displays mit 60Hz ansteuern. Dafür benötigt man aber separat erhältliche Adapter.

http://www.notebookcheck.com/Dell-TB15- ... 319.0.html



Antwort von Angry_C:

Man muss zudem auch noch andere CPU Eigenschaften in die Leistungsbeurteilung einbeziehen, wie z.B. integrierte GPUs, die in der Lage sind, H264 oder H265 Material selbständig zu dekodieren, was von den meisten NLE auch unterstützt wird.
Für Adobe Premiere ist das definitiv falsch.

Stelle ich in Premiere Pro von CUDA auf OpenCL, dann sagt mir GPU-z, dass die Intelkarte ordentlich am rechnen ist. Stelle ich wieder auf die Nvidia (cuda)zurück, bleibt die GPU Auslastung der Intel bei 0 und die Nvidia rennt los.

Irgendetwas wird die Intel dann schon berechnen:-)

Die CPU Auslatung ist bei der Vorschau annähernd gleich.



Antwort von dienstag_01:

Irgendetwas wird die Intel dann schon berechnen:-)
Sicher, *irgendetwas* schon, aber kein Decoding.
Siehe hier Punkt 2:
https://www.studio1productions.com/Arti ... ereCS5.htm

Ma kann auch sicher sein, das Adobe uns das längst aufs Brot geschmiert hätte, wenn Cuda Decoding unterstützen würde ;)



Antwort von Angry_C:

Hmmm, der Artikel wurde zuletzt im Juni 2015 aktualisiert.
Kann sich da nicht schon etwas getan haben? Ich meine, Edius 8 z.B. nutzt die Quicksync Engine zur Dekodierung, wäre das für Adobe so ein großes Ding?



Antwort von dienstag_01:

Hmmm, der Artikel wurde zuletzt im Juni 2015 aktualisiert.
Der Artikel wird seit vielen Jahren aktualisiert, immer, wenn neue Informationen dazu kommen.

Ich meine, Edius 8 z.B. nutzt die Quicksync Engine zur Dekodierung, wäre das für Adobe so ein großes Ding?
Sicher nicht, aber sie machen es eben nicht. Wer weiss, warum.



Antwort von lotsawa:

Hmm. Danke Euch für die Informationen und Diskussion. Jetzt muss ich mal schauen, was ich mache ... Habe zurzeit nicht das Geld, um mir für 2000 EUR oder mehr ein Notebook zu kaufen, dazu noch einen guten ext. Monitor. Wenn ich das Geld hätte, würde ich das Acer gleich wieder zurückgehen lassen.

Die Alternative wäre ein Desktop, aber ich bin halt öfters unterwegs und fand es in den letzten Jahren komfortabel, zuhause und unterwegs nur einen Rechner zu haben.

Also sollte ich mich wohl vorerst auf 1080p1080p im Glossar erklärt Video beschränken.

P.S. Sonst wäre das wohl besser geeignet? Oder besser ein Notebook mit Desktop-Prozessor raussuchen?

XMG P406 PRO GAMING NOTEBOOK

• 35,6 cm (14.0") Full-HD (1920*1080) Non-Glare IPS
• NVIDIA GeForce GTX 970M 3072MB GDDR5
• Intel Core i7-6700HQ | 4 Kerne | 8 Threads | 2,60 - 3,50GHz | 6MB 45W
• 16GB (2x8192) SO-DIMM DDR4 RAM 2133MHz HyperX Impact
• 256GB m.2 SSD Samsung SM951-NVMe (MZVPV256HDGL) - angebunden via PCI-Express x4
• 1000GB SATA-III 5400U/Min WD Blue Slim (WD10SPCX)



Antwort von MatzeXXX:

Hallo,

also ich habe einen Dell XPS 15 9550, auch mit der GeForce GTX 960M GPU und Intel i7-6700HQ und 32GB RAM. Also ein sehr ähnliches System. 4K spielt Premiere auch flüssig ab in der TimelineTimeline im Glossar erklärt, WENN mein Projekt noch eher jungfräulich ist. Dann bastelt man sich ein paar Tracks, ein paar Schnitte und vielleicht auch noch eine Bauchbinde etc. und das Stottern geht los.

Ich habe mir das Arbeiten mit FHD Proxydateien in DNxHR LB angewöhnt. Das läuft dann prima (abgesehen von einigen Exportproblemen, die ich in Premiere habe, aber das gehört hier nicht wirklich her...).

Ahoi!



Antwort von Jost:


Würde man einzig nach den Daten gehen, dann hat sich die letzten 5 Jahren da absolut nichts getan....Intel..diese Idioten, investieren Milliarden für garnichts.

Genau richtig!!

Du musst Dir die Entwicklung einer neuen CPU wie das Apfelpflücken vorstellen.

Man nimmt anfangs die Äpfel, die man aus dem Stand erreichen kann.

Wenn alle niedrighängenden Äpfel weg sind, stellt man sich auf die Zehenspitzen.

Erst wenn man weitere Äpfel greifen will, muss man eine Leiter kaufen.

In den vergangenen 5 Jahren hat sich mangels Wettbewerb tatsächlich nichts groß getan.

Darum sind hier im Forum auch viele mit ihren ollen, aber übertakteten 2600k oder den großen Hashwell-Prozessoren super-zufrieden.

Die HQ-Prozessoren sind lahme Gurken - und wenn Du sie vom Netzteil abklemmst, takten sie runter. Weil sonst im Nu der Akku leer wäre.

Ich kann"s doch nicht ändern.



Antwort von Jost:

Habe zurzeit nicht das Geld, um mir für 2000 EUR oder mehr ein Notebook zu kaufen, dazu noch einen guten ext. Monitor. Wenn ich das Geld hätte, würde ich das Acer gleich wieder zurückgehen lassen.

Lässt Du den Acer nicht zurück gehen, ist Dein Delta noch größer.

Notebook ist sauteuer, weil Du in der High-End-Liga spielst.

Es ist die Grafikkarte, die richtig teuer ist. Selbst eine 970M liegt hinter einer 960-Desktop zurück. Erst die 980M mit 8 GB ist richtig potent - und dann liegst Du mit Schnickschnack bei 2,5K.



Antwort von lotsawa:

Ja, danke. Die Wahrheit ist süß. ;-)

Da bleiben mir noch zwei Möglichkeiten:

- bei dem Acer bleiben und auf FHD-Videoschnitt beschränken (evtl. ist der erwähnte Proxyschnitt noch eine Option) und dann auf mehr Geld bzw. potentere Notebook-Generationen warten und erst beim nächsten Wechsel in ein paar Jahren auf UHD aufsteigen
- einen ausreichend schnellen Desktop anschaffen und unterwegs mein olles Thinkpad X220 weiterbenutzen (immerhin läuft darauf sogar Lightworks für einfache FHD-Projekte), bis es auseinanderfällt.

Ich bin halt in den letzten Jahren gut damit gefahren, nur ein Notebook zu haben. Zuhause dann über die Dock auf ext. Monitor Office und Bildbearbeitung. Für Videoschnitt muss ich die Arbeitsweise dann wohl ändern und wieder zu Desktop + Notebook zurück (außer ich beschränke mich auf FHD). Bei der Variante fallen natürlich dann auch immer mal wieder die Kosten für ein Mittelklasse-Notebook an.

Hmm, Probleme der Wohlstandsgesellschaft.



Antwort von merlinmage:

Online/Offline Workflow? Mal drüber nachgedacht?



Antwort von lotsawa:

Online/Offline Workflow? Mal drüber nachgedacht?

Ja, hatte ja MatzeXXX auch schon vorgeschlagen. Habe ich allerdings noch keine Erfahrung mit und muss mich erst schlau machen, mit welcher Software man das 4K-Material runterrechnet und wie praktikabel das ist, wieviel Zeit und Rechenpower das wiederum benötigt etc.

Bei Premiere ist glaube ich ein entsprechendes Programm zum Konvertieren dabei, für Lightworks müsste ich eine weitere Software nutzen, wahrscheinlich sollte ffmpeg das können (weiß gar nicht, ob es das auch für Windows gibt).

Lightworks beschreibt jedenfalls einen Proxy-Workflow, also sollte es grundsätzlich funktionieren. Man muss nur darauf achten, beim Importieren auf das runtergerechnete Material mit identischen Dateinamen nur zu verlinken. Dann wird beim RendernRendern im Glossar erklärt wieder das Originalmaterial untergeschoben, indem man den Dateiordner umbenennt. Auch bei der Anwendung von Effekten muss man auf irgendwas achten. Dann soll es gehen.

Bin wirklich blutiger Anfänger. ;-)

P.S. Lightworks verweist übrigens auf den EyeFrame Converter, wo auch ein Workflow mit Lightworks beschrieben wird.



Antwort von Angry_C:



Die HQ-Prozessoren sind lahme Gurken - und wenn Du sie vom Netzteil abklemmst, takten sie runter. Weil sonst im Nu der Akku leer wäre.

Ich kann"s doch nicht ändern.

Du bist auch ne lahme Gurke;-)

Der i7 6700HQ im Dell XPS 15 9550 taktet im Akkubetrieb jedenfalls nicht herunter und ist immer noch einer der schnellsten mobilen Prozessoren.

Ich denke auch nicht, dass die Grafikkarte den Flaschenhals darstellt beim Schnitt unter Premiere. Die 960M reicht für Otto-Normal-Verbraucher jedenfalls aus, wenn man nicht gerade sehr viele Effekte gleichzeitig auf die Clips legt. Ich glaube nicht, dass man einen Unterschied zur 980M festellen kann.

Man sollte daher Vergleiche mit Äpfeln und Birnen sein lassen;-)



Antwort von lotsawa:

Jungs, ich werde es dann gleich mal testen - warte schon ungeduldig auf den Hermes-Mann. ;-) Dann werden wir sehen, in welche Richtung das Pendel schlägt, top oder flop. Aufwändige Projekte oder viele Effekte habe ich sicher nicht vor, dazu fehlt mir schon das Know-how. Geht eher um schlichte Sachen. Mal sehen.



Antwort von lotsawa:

Mal eine erste Rückmeldung. Der Acer läuft und ich habe einige Sequenzen 4K-Material in LW editiert. Man merkt, dass das System an seine Grenzen kommt, häufiger erscheint kurz die Eieruhr, wenn man auf der TimelineTimeline im Glossar erklärt hin und her fährt oder Effekt in Echtzeit ansieht. Es geht, aber auf Dauer wahrscheinlich kein Vergnügen. Der Export geht ziemlich fix.

Allerdings macht LW laut GPU-Z keinen Gebrauch von der GTX 960M, die bleibt still, dagegen arbeitet die HD 530. Ich habe keine Möglichkeit gefunden, dass in LW einzustellen. Wenn ich die HD 530 im Gerätemanager deaktiviere, lässt sich an der Auflösung etc. nichts mehr einstellen, das Nvidia-Tool meldet, dass kein Monitor angeschlossen sei (oder so ähnlich).



Antwort von MatzeXXX:

Geh mal in die Systemsteuerung der NVidia-Karte (das NVidia-Logo im Infobereich der Taskbar) und stelle dort explizit ein, dass für Dein Schnittprogramm die NVidia-Karte verwendet werden soll. Bei mir war für Premiere auch erst einmal die Intel-Karte standardmäßig ausgewählt - warum auch immer.



Antwort von lotsawa:

Super, danke, das hat etwas gebracht. So sieht es ganz gut aus mit LW. Beim Springen in der TimelineTimeline im Glossar erklärt gibt es immer eine kurze Schrecksekunde, in der die Eieruhr kurz erscheint, (wahrscheinlich bis die Daten gefunden und von der SSD im RAM gelandet sind), dann aber geht es flüssig. Die Vorschau, auch von Effekten, läuft ohne deutliche Verzögerung.

Das De-/Enkodieren läuft laut LW ohne die GPU, aber die Effekte etc. mit Hilfe der GPU. Ich denke, damit könnte ich arbeiten.

Je mehr die CPU / GPU zu tun haben, desto stärker macht sich das allerdings durch den deutlich hörbaren Lüfter bemerkbar. Also ein potenter Desktop wäre da definitiv gelassener und komfortabler. Aber der Kompromiss ist für mich erstmal in Ordnung.

Jetzt werde ich mal andere Programme ausprobieren.

P.S. Weiß jemand, ob Premiere Elements die gleiche CPU/GPU-Unterstützung hat wie PP?



Antwort von lotsawa:

So, gestern habe ich dann mal Magix VDL ausprobiert (ich bin Anfänger). Nachdem ich die Hardwarebeschleunigung in den Einstellungen aktiviert hatte, lief Bearbeitung und Vorschau von 4K-H264 flüssig. Allerdings habe ich nicht viele Spuren und Effekte genutzt, werde ich aber voraussichtlich erst einmal sowieso nicht. Außerdem bietet Magix auch noch eine Bearbeitung via Proxy an.



Also soweit bin ich erst einmal erleichtert. Das Acer macht auch sonst einen guten Eindruck, bei normalen Büroanwendungen, Surfen oder Videogucken läuft auch der Lüfter gar nicht oder nur leise. In den nächsten Tagen werde ich noch einen Dell U2515H Monitor dazubekommen.

Na ja, das ist nur ein erster Eindruck, die Zeit wird zeigen, wie sich das Gerät weiter schlägt.

Danke Euch für all die Tipps, Infos und Einschätzungen!



Antwort von jochens:

Hallo lotsawa,

ich habe eben die posts gelesen, ich habe ein ähnliches Problem mit nahezu identischer Hardware. Welchen Monitor betreibst Du nun mit dem Aspire und wie hast Du ihn angeschlossen? Über USB 3.1 ?
Möchte für die EBV einen LG 4k Monitor anschaffen und wollte mal hören, ob er in voller Auflösung angesteuert wird.

Danke und Gruß
Jochen




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