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Unterschiede beim OIS von Pana-Objektiven?



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Frage von Ulist:


Hallo,

es würde mich mal interessieren, ob jemand die Auswirkungen des Bildstabilisators in verschiedenen Panasonic-Objektiven vergleichen konnte und dabei Unterschiede festgestellt hat. Konkret geht es mir darum, ob das 12-35mm eine wirkungsvollere Stabilisierung hat, als das alte 14-140mm.

Hintergrund (wen es interessiert): mein Lieblingsobjektiv für die GH2/GH4 das Olympus 12-60mm, hat leider seit ein paar Tagen eine Macke und ich überlege mir, ob es sich lohnt, das 12-35 anzuschaffen. Da ich auch noch das alte 14-140mm besitze, wäre für mich ein entscheidendes Argument, dass der Bildstabi gut funktioniert.

Gruß Ulist



Antwort von Frank Glencairn:

Schau mal da: http://www.personal-view.com/talks/disc ... -lenses/p1

und da: http://www.personal-view.com/talks/disc ... hooting/p1



Antwort von Ulist:

Danke, das beantwortet eigentlich alle Fragen.

Gruß Ulist





Antwort von VideoUndFotoFan:

Als letztes hatte ja das 35-100 im Januar 2015 ein Firmware-Upgrade erhalten.

So sind jetzt alle drei, 12-35, 35-100 und 100-300, recht gut für Video zu gebrauchen.



Antwort von zlois:

Alle haben ein Update bekommen, bis auf das neue 14-140, das zittert weiter munter vor sich hin (und wird sich wohl deshalb recht bald wieder von mir verabschieden müssen...).
Wie gut die anderen upgedateten Objektive sind kann ich nicht aus eigener Erfahrung sagen, da ich diese nicht besitze. An verschiedenen Stellen habe ich gelesen, die Zitterproblematik habe sich deutlich verbessert, erreicht aber trotz Update nicht ganz das Niveau der "alten" Objektive mit MegaOIS.



Antwort von kmw:

Mit dem 12-35 2.8 gibts bei mir keine Probleme.



Antwort von GoaMetz:

Heho,

zunächst muss ich 'kmw' zustimmen, der Stabilisator des 12-35mm/2.8 ist Spitzenklasse.
Ich war einst auf einem Truck auf dem Karneval der Kulturen unterwegs, umgeben von mehreren zehntausend Watt Musikleitung. Hören konnte man da mit den Knochen, dem Zwerchfell und den Häärchen auf der Haut. Was allerdings nicht ging, war Video aufzunehmen... no way, die Vibrationen waren einfach zu extrem... also blur für alle anderen, nicht jedoch das 12-35..... ein glasklares ruhiges Bild, als ob rein gar nichts wäre.

Und zu dem ganzen, meiner Ansicht nach wenig fundierten Geraune über angeblich zitternde Bildstabilisatoren kann ich nur sagen: nicht verrückt machen lassen. Wer nicht begreift, wie so ein Stabilisator funktioniert und infolgedessen ungeeignet einsetzt, sei es vom Stativ aus oder während eines Spasmus oder Koks-Tremors, der muß sich über merkwürdige Effekte wundern nicht. Und ja, ein mehrere Kilo schwerer Klopper von Kamera, läßt sich naturgemäß einfacher ruhig halten, als eine 800g-Zartheit. Und weil sich auf erstgenannte, hochfrequentes Zittern nicht so leicht überträgt, wie auf ein nur Bruchteile dessen wiegendes Gehäuse, unterscheidet sich notwendigerweise Natur und Bereich des Zitterns, auf den der Stabilisator getrimmt ist. Deswegen kommt es u.U. auf Stativen zu Rückkopplungs-und Aufschwing-Effekten, während sich andere Systeme unauffällig verhalten, einfach weil deren 'Resonanzloch' an anderer Stelle liegt. Die Lösung ist aber einfach - auf dem Stativ den Stabi ausschalten und für Schwenks den eigens dafür vorgesehenen Modus benutzen. Fertig.
Bei der Anekdote am Anfang ist die Situation umgekehrt. Das kleine und leichte System kann die hochfrequenten Schwingungen kompensieren, weil diese im Regelbereich des Stabilisators liegen, wohingegen die großen mehr gedämpften Systeme so schnelle Bewegungen einfach nicht mehr mitmachen können (und daher auch Abschalten nix verbessert).

Hier ist der Effekt in seltener Deutlichkeit zu bestaunen: https://www.youtube.com/watch?v=UQlAvRuTYIQ

Ich hatte das Problem auch schon, sehr viel heftig sogar.... in 'nem Club, vom Stativ aus, mit, was sonst, extremen Schalldruckpegeln.
Das Bild hat nicht vibriert, sondern wild getanzt. Stabi aus - Ruhe. Naja, fast... am Peak eines jeden Beats gab's dann doch ein kurzes Zittern, was letztlich aber eher zum Feature denn zum Manko wurde.
Quizfrage: Was funktioniert(e) hier besser; das Stativ auf seinen Gummifüßen zu betreiben oder die Spikes rausdzurehen? (Betonboden)

However.... im Unterschied zu den professionellen Pixelpeepern und Testaufnahme-Shootern auf personal-view.com kann ich Dir versichern, dass es kein grundsätzliches Problem mit den Pana-Stabis gibt. Und ich kenne unter den damit ausgerüsteten Linsen aus eigener Anschauung: 14-45mm, 14-42mm PZ, 45-200mm, 100-300mm, 14-140mm/4.0, 12-35mm, 35-100mmm und 14-140mm/3.5. Den effektivste Stabilisator hat IHMO das neuere 14-140mm, dicht gefolgt von, oder auf Augenhöhe mit, dem 12-35mm (lediglich bezogen auf sich überschneidende Brennweitenbereiche; klar ist ein Weitwinkel weniger zitteranfällig als ein Tele), dann das 35-100mm, 14-140mm/4.0 und 100-300mm.
Ich würde nicht ausschließen, dass der Body auch einen Einfluß hat. Beim AF ist das jedenfalls so (gleiches Ranking btw.). Das neuere 140"er Superzoom geht an einer GH4 oder G6 jedenfalls spürbar schneller zu Werke als an einer GH3.

However..... ich filme fast ausschließlich aus der freien Hand, sogar bevorzugt Einstellungen mit großen Brennweiten, was einen sauber funktionierenden Stabi einfach voraussetzt. Mir ist noch nie irgendeine Macke oder Glitch untergekommen (den ich nicht selbst verursacht hätte (zu schnelles Schwenken u.ä.)), weder bein Drehen noch in der Post.

So…. um das bisher gesagte etwas zu unterfüttern und die Behauptung, dass die Stabilisatoren der Panasonic Systemlinsen allgemein nicht taugen, wofür sie vorgesehen sind, ins Reich der Märchen zu schicken:

Über 90% der ~30 Einstellungen in den nächsten 80s des Videoclips stammen von mir und sind ausnahmslos ohne Hilfsmittel aus der Hand geschossen, mit (KB)Brennweiten von 14mm bis über 300mm.

(1440p, relevante Stelle geht bis 9:14)
https://www.youtube.com/watch?v=xJ6eAAP27LY#t=7m55s

Ach…. und weil's ja um's 12-35mm geht: handheld, bei Nacht von einem Steiger aus rund 25m Höhe:

(1440p, für 20s, Schwenks in Post aus 2160p25)
https://www.youtube.com/watch?v=xJ6eAAP27LY#t=180

Der in meinen Augen größte Mangel der GH4, liegt in den sich aus dem nicht hinreichend schnell auslesbaren Sensor ergebenden Konsequenzen für 4K, wie niedrige Frameraten und die ausgeprägte Rolling ShutterShutter im Glossar erklärt Neigung. Die Kamera reagiert dadurch selbst auf nur leicht zittrige Handhabung sehr zickig. Der resultierende Tearing/Jello-Effekt ist ebenso penetrant wie unkorrigierbar. Begegnen kann man dem Problem notfalls mit dem Rückfall auf 1080p1080p im Glossar erklärt und verringertem Kaffeekonsum. Auch wenn das problematische Artefakt normalem Zittern oder Wackeln ähnelt, ist der Stabi dagegen natürlich machtlos. Ich vermute aber, dass diesem das oft zu Unrecht angekreidet wird, so Legenden entstehen, die sich dank fleißiger Forenknallfrösche gelegentlich zu allgemein bekannten 'Fakten' verdichten.
Nachdem ich beispielsweise erleben durfte, wie die ach so gefeierte 5-Achsen-Stabilisierung von Olympus, bei Video zum tragen kommt, bin ich mehr als froh, dass Panasonic den Weg über die Linse genommen hat. Denn für die Anforderungen von Bewegtbild ist die Lösung in den OMD's jedenfalls hart in der Nähe von unbrauchbar, je mehr da eingegriffen wird, desto ähnlicher werden die Aufnahme einem per Software "zerwarpten" Clip.

Das eher grundsätzliche Dilema aber kann auch perfekter Stabi nicht aus der Welt schaffen und scheint mir darin zu bestehen, dass Annährung an das Thema Filmerei jenseits von Hochkant-Katzenvideos mit einem schier unglaublichen Aufwand verbunden ist, ähnlich wie einst die Fotografie. Und ich meine das zunächst ganz rein technisch. Mit dem Siegeszug des Smartphones ist das Foto nun wirklich bei jedem angekommen und ähnliches zeichnet sich auch für Bewegtbild ab, …einfacher, flexibler, besser, billiger.
Ich frage mich, warum kein Kamerahersteller die erstaunlich mächtige Technik die Instagram mit 'Hyperlapse' zur Videostabilisierung einsetzt, implementiert. http://www.theverge.com/2014/10/13/6969 ... bilization.
Alles was es dazu braucht (Lage,- und Beschleunigungssensoren/Gyroskop), ist ja bereits an Board der meisten(aller?) Kameras. Bei der GH4 im 4K-Modus wäre das in besonderem Maße elegant, ließe sich so doch der fast 8 Megapixel große Crop-Trauerrand um die aktive Sensorfläche höchst gewinnbringend für den Software-Shift der Videoframes einsetzen. Das dürfte vor allem mit ergänzender optischer Stabilisierung, die mal so nebenbei gleich eine Schwäche des Konzepts relativiert, reichen, um ohne weitere Hilfsmittel aus der Bewegung heraus brauchbares Material zu erzeugen, was für mich als 'runner & gunner' im Eventbereich von unschätzbarem Wert wäre.
Bis es soweit ist, freue ich über die neuen Möglichkeiten durch den rasanten Aufstieg der brushless gimbals und weine der Steadycam keine Träne nach.

Gruß Martin




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