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Unterschied zwischen Vegas Movie 11 und Edius Neo 3



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Frage von Amibobo:


Hallo Leute,

ich schwanke zwischen den beiden Videoschnittprogrammen
Vegas Movie Studio HD Platinum 11 Production Suite
und
Grass Valley EDIUS Neo 3

Beides sind gute Videoschnittprogramme. Abgesehen vom Preisunterschied 90,- / 250,- welche gravierende Unterschiede gibt es noch?

Von der Handhabung her finde ich beide ok. Was ich gelesen habe kommt Vegas ursprünglich aus dem Audiobereich und soll hier Vorteile bieten. Nur ob man als "Normalanwender" diese merkt?

Mein Ziel ist es Full-HD-Material zu bearbeiten. Sicher werde ich an einigen Stellen auf Audio-Material aus dem ZoomZoom im Glossar erklärt H1 zurückgreifen müssen, daher ist die Audio-Bild-Harmonosierung für mich ein wichtiges Kriterium.
Der fertig geschnittene Film soll dann im Full-HD-Format auf eine DVD gebrannt werden mit brauchbarem Menü und Kapiteleinteilung.

Meine Vergleichsversuche unterstützt von z.B. mit http://www.sonycreativesoftware.com/vegaspro/compare, brachten noch nicht die Erleuchtung, weshalb ich nach euren Erfahrungen frage.

Vielen Dank im Voraus
Gruß
Markus



Antwort von dienstag_01:

Der fertig geschnittene Film soll dann im Full-HD-Format auf eine DVD gebrannt werden
Da wirst du wohl mit JEDEM Programm scheitern.



Antwort von cebros:

Naja, es gibt die sogenannte Mini-Blu-Ray, wo eine normale DVD mit einer Blueray-Datenstruktur beschrieben werden. Allerdings können diese nicht von allen BD-Laufwerken abgespielt werden (und von DVD Playern sowieso nicht). Daher ist es keine gute Idee, auch wenn es mit einigen Authoringprogrammen grundsätzlich möglich wäre.

Zur Frage ob Vegas oder Edius. Da kann dir niemand eine pauschale Antwort geben. Es kommt viel mehr auf deine persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben an. Die Bedienkonzepte sind doch sehr unterschiedlich. Ich selber hatte als jahrelanger Premiere-Erfahrung grosse Mühe mit Vegas, während mir Edius recht gut lag. Je nach Erfahrung und Arbeitsweise kann es aber auch umgekehrt sein.

Daher wäre es das beste, einfach mal die Trial-Versionen herunterzuladen und auszuprobieren. Wenn nur zwei Produkte in der engeren Auswahl stehen, ist der Aufwand ja überschaubar. Und sowohl mit Sony als auch Edius müllt man das System auch nicht gleich zu.





Antwort von Bruno Peter:

Ich habe mich für EDIUS Neo entschieden, wegen einem multirenderingfähigen HQ-AVI CodecCodec im Glossar erklärt um Files mit anderen Programmen, wie z.B. VirtualDub u.A. für bestimmte Bearbeitungsschritte für das Auge verlustfrei austauschen zu können. Außerdem werden HQ-AVI-Files z.B. mit Mercalli rasend schnell stabilisiert im Vergleich mit Nativmaterial.
Dies sind nur ein paar Vorzüge dieses NLE.

EDIUS Neo ist absolut stabil auf meinem PC!



Antwort von beiti:

Ich bin auch bei Edius Neo gelandet, ursprünglich mit der Version 1, die es seinerzeit sehr billig gab. Entscheidend für mich war der mitgelieferte HQ-Codec, der auch auf leistungsschwachen Rechnern den HD-Schnitt ermöglichte. Dieses Argument zählt heute, wenn man zeitgemäße Hardware hat, natürlich nicht mehr so stark; ich verwende den HQ-Codec trotzdem noch gern, weil diese Arbeitsweise immer noch ein paar Vorteile hat.

Die Einarbeitung in Edius hat bei mir (trotz Premiere-Erfahrung) schon etwas gedauert. Das Programm ist sehr professionell ausgelegt, wodurch man einerseits flexibel ist, andererseits aber keine Klick-Und-Gut-Funktionen hat, die dem Einsteiger entgegenkommen würden. Man muss erst mal wissen, was man tut. Dann bekommt man mit Edius Neo 3 ein sehr stabiles und vielseitiges Programm zum günstigen Preis (199 Euro als Vollversions-Paket).

Ich denke aber, dass auch Vegas Movie Studio 11 seine Vorteile hat (nicht nur im Preis). Spontan fällt mir in der Feature-Liste z. B. die Mehrkanal-Ton-Bearbeitung auf - wer's braucht. Mit eigenen Vergleichs-Erfahrungen kann ich nicht dienen.

Mein Vorschlag: Bevor Du so eine Murks-Lösung wie "Full-HD auf DVD" verwendest, nimm lieber das günstigere Schnittprogramm und gönn Dir vom gesparten Budget einen Blu-ray-Brenner.



Antwort von Bruno Peter:



Mein Vorschlag: Bevor Du so eine Murks-Lösung wie "Full-HD auf DVD" verwendest, nimm lieber das günstigere Schnittprogramm und gönn Dir vom gesparten Budget einen Blu-ray-Brenner.

Ich mache ebenfalls AVCHD-DVDs mit Authoring und ich bin der Meinung, dass es keine"Murks-Lösung" ist. Schließlich habe ich viele Kurzfilme bis 25 Minuten und diese kommen in Full-HD dann auf die normale DVD. Natürlich kann meine HDTV-Abspielkette diese Disk dann auch abspielen. Man bekommt doch heute praktisch alles. Nur zeitlich längere Reisereportagen kommen auf eine BD, auch mehrere zusammen. Im Festplattenarchiv habe ich HQ-AVIs, auch aber MPEG2-HD. Die MPEG2-HD Datei habe ich auch auf einer Video-Archivplatte am PC, von dort aus kann ich diese Dateien per Netzwerk auf dem HDTV abspielen oder auch auf der Festplatte der Sony PS3 speichern um die Film von dort aus abzuspielen.

Ich denke, jeder kann selbst sich informieren und sich entscheiden welchen Weg er in Sachen HD-Video einschlagen will. Sprüche wie "Murks-Lösung" nehme ich nicht ernst!



Antwort von wolfgang:

Den Canopus HQ codec gibt es inzwischen gratis - damit fällt dieses Argument schon mal weg. Bleibt primär das, was wirklich relevant ist: nämlich, welche Software einem persönlich mehr liegt.



Antwort von Frank B.:

Falls es Edius wird, würde ich zum Zukauf einer Hardware zur Echtzeitkontrolle der Aufnahmen raten. Z.B. die HD-Spark Karte, die es im Bundle mit Edius Neo 3 für rnd. 500,- Euro gibt. Es ist einfach ein tolles Arbeiten mit einem System mit zwei Bildschirmen fürs Schnittprogramm plus qualitativ hochwertiger Echtzeitausgebe auf einen Videomonitor.

Weiß nicht, ob es sowas auch für Vegas gibt.



Antwort von cebros:

Auch ohne Zusatzhardware ermöglicht Edius (Neo) auf einem zeitgemässen Rechner eine erstaunlich gute Vollbild-Echtzeitvorschau, die sich auch auf den zweiten Monitor legen lässt. Dies hat auch den Vorteil, dass man den zweiten Monitor nach Bedarf auch anders nutzen kann, ich zum Beispiel habe die Bin darauf gelegt. Die Vorschau funktioniert übrigens mit vollen 50/60fps, im Gegensatz zu anderen NLEs, die nur 25/30 fps zeigen.



Antwort von Bruno Peter:

Genauso ist es...
Ich frage mich eben, warum der Interessent sich nicht mit den Testversionen schlau macht?



Antwort von wolfgang:

Weiß nicht, ob es sowas auch für Vegas gibt.

Doch, für Vegas nimmt man die Intensity Pro (ich bin mir jetzt nur nicht sicher ob die auch für VMS geht).



Antwort von domain:

Auch ohne Zusatzhardware ermöglicht Edius (Neo) auf einem zeitgemässen Rechner eine erstaunlich gute Vollbild-Echtzeitvorschau, die sich auch auf den zweiten Monitor legen lässt.

Wichtig ist im Zeichen von mobilen Schnittsystemen hauptsächlich, dass eine annähernd perfekte Vollbild-Vorschau in 50p auf dem Hauptmonitor per Mausklick möglich ist. Auch FCPX bietet hier ja offensichtlich neue Maßstäbe an.
Zusätzliche Hardware für zusätzliche Monitore ist eine eigentlich unnötige Erweiterung bzw. Draufgabe für stationäre Schnittplätze.



Antwort von Frank B.:

Computermonitore haben aber eine andere Farbdarstellung als Videomonitore. Ich hab oben über einen Schnittplatz mit drei Monitoren gesprochen.



Antwort von domain:

Erzähl doch bitte nichts über div. andere Farbeinstellungen bei div. Wiedergabegeräten. Jedes dieser Geräte kannst du letztlich über die hauseigenen Service-Einstellmenüs und erst recht über die Grafikkartentreiber in den absurdesten Farben einstellen u.a. auch auf die richtigen.



Antwort von dienstag_01:

Erzähl doch bitte nichts über div. andere Farbeinstellungen bei div. Wiedergabegeräten. Jedes dieser Geräte kannst du letztlich über die hauseigenen Service-Einstellmenüs und erst recht über die Grafikkartentreiber in den absurdesten Farben einstellen u.a. auch auf die richtigen.
Also eine manuelle Anpassung von sRGB mit 0-255 auf Rec709 mit 16-235. Keene Ahnung, aber von sowas würde ich die Finger lassen.
Edit: Zumal man da auch ein ordentliches Colorimeter bräuchte, da kann man sich auch gleich ein Karte Kaufen, die den Farbraum richtig darstellt.



Antwort von cebros:

Wir sprechen hier auch nicht von professionellen Ansprüchen. Natürlich benötigt jemand, der perfektes sendefähiges Material abliefern muss, einen kalibrierten Monitor, den er auch über die entsprechende Karte ansteuern muss.

Der TO hat aber vermutlich nicht diese Ansprüche. Für den Heimgebrauch oder auch für die Produktion ausschliesslich fürs Internet reicht ein sorgfältig eingestellter normaler Computermonitor.

Eine Vollbildvorschau hingegen ist in jedem Fall auch für den Amateur eine grosse Hilfe, umso mehr, wenn sie mit 50p funktioniert.



Antwort von Frank B.:


Der TO hat aber vermutlich nicht diese Ansprüche.

Über die Ansprüche des TO kann ich nichts sagen. Ich wies lediglich drauf hin, dass es für und mit Edius Neo 3 recht günstig (unter 500,- Euro) eine Hardware- Echtzeitunterstützung für den Rec 709 Farbraum gibt. Was er draus macht, ist mir egal. Allerdings können die preiswerten Canopus-Karten kein 1080 50p darstellen, während es Edius 3 aber schon verarbeiten können müsste.
Das Material wird dann wohl je nach Einstellung des Ausgangs in 25p oder 50i angezeigt.




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