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Uncanny Valley durchquert? Digitaler Einstein vom Animationsinstitut Baden-Württemberg



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Newsmeldung von slashCAM:



Eine glaubhafte, synthetische Animation des menschlichen Gesichtes ist eine der letzten Hürden der digitalen Filmsimulation, die es noch zu überwinden gilt. Stimmen nur k...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Uncanny Valley durchquert? Digitaler Einstein vom Animationsinstitut Baden-Württemberg




Antwort von Frank Glencairn:

Wow -besser als die neue Nvidia Demo mit Andy.

So langsam wird's.



Antwort von r.p.television:

Am meisten hat man es immer noch an den Augen erkannt. Kann nicht sagen warum.
Wobei ich hier Einstein ehrlich gesagt auch nicht als Einstein erkannt habe wenn es hier nicht extra genannt worden wäre. Ich hab den nur mit jüngerem Aussehen im Kopf.

Auf jeden Fall besser als bei Star Wars (Rogue One). Bei Peter Cushing und vor allem bei Carrie Fisher (die toten leblosen Augen die irgendwo im Gesicht zu schweben schienen) habe ich sofort gesehen dass das CGI ist. Das war in meinen Augen eher schlecht gemacht, auch wenn die da wohl stolz drauf waren.








Antwort von dosaris:

es wurde zwar nicht genannt, aber man kann wohl davon ausgehen,
dass der Bewegungsablauf zuvor per motion-capturing erfasst wurde und nicht abstrakt synthetisiert wurde ?!?
Die Stimme kommt mir merkwürdig vor, nicht so, wie ich es aus alten Aufnahmen in Erinnerung habe..

aber ansonsten:
beindruckend!

wann kommt der neue Film mit Bogart und Monroe ?



Antwort von Skeptiker:

Zum Vergleich - Einstein auf Deutsch (später gibt's ihn nur noch auf Englisch):

In Deutschland 1930:
Einsteins Rede zur Eröffnung der Funkausstellung



Wohl 1930, zum Scherzen aufgelegt bei der Ankunft in New York



Vermutl. 1932, vermutl. in den USA:
Einstein im vorbereitenden Gespäch mit Carl Laemmle, Gründer der Universal Studios





Antwort von Rick SSon:

Es stimmt einfach zu sehr. Ich denke das funkitoniert erst, wenn die digitale Person auch komplett als digitales Lebewesen existiert. Die Unperfektheit ist der Schlüssel. Das Unerwartete. An der Animation ist alles viel zu sauber. Sowohl die Umgebung als auch die Person. Es bleibt solange ein gemaltes Bild bis es einen eigenen Willen besitzt. Dann wird es lebendig und echt.

Mit dem Ansatz einer guten Animation ist es super. Mit dem Ansatz die Realität zu kopieren ist es immernoch beschissen.



Antwort von Frank Glencairn:

r.p.television hat geschrieben:
Auf jeden Fall besser als bei Star Wars (Rogue One). Bei Peter Cushing und vor allem bei Carrie Fisher (die toten leblosen Augen die irgendwo im Gesicht zu schweben schienen) habe ich sofort gesehen dass das CGI ist. Das war in meinen Augen eher schlecht gemacht, auch wenn die da wohl stolz drauf waren.

Yup, find ich auch irgendwie cool, daß ne deutsche VFX Klitsche, Hollywood zeigt wo der Hammer hängt :-D



Antwort von stip:

Creepy. Wir Menschen erkennen ja schon recht gut wenn andere Menschen einen künstlichen Eingriff im Gesicht haben machen lassen. 100 Tausend Jahre Evolution lassen sich nicht so einfach veräppeln. Bis wir wirklich zweifeln, ob das Gesicht real oder künstlich erzeugt wurde, fehlen noch die restlichen Prozent, die aber sehr lange dauern dürften.



Antwort von macaw:

Die Stimme ist Lichtjahre von Original entfernt und vom Aussehen stimmt nur die Frisur. Auch finde ich es bedenklich einen toten Menschen mit politischen Aussagen (ich meine damit nicht nur das direkt gesagte, sondern auch die sichtbaren Themen auf der Zeitung) in Verbindung zu bringen, selbst wenn er vermutlich dafür gewesen sein könnte.



Antwort von Drushba:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Yup, find ich auch irgendwie cool, daß ne deutsche VFX Klitsche, Hollywood zeigt wo der Hammer hängt :-D
War das nicht schon oft so? Ich denke nur an den Eugen Schüfftan und seinen Spiegeleffekt. Teile von Independence Day wurden in Ludwigsburg gedreht, darunter auch eine Menge VFX. Hollywood lebte immer von Einwanderern, die ihr KnowHow mitbrachten. Wird den Jungs und Mädels mit dem Einsteinprojekt jetzt wohl ganz ähnlich gehn.



Antwort von -paleface-:

Sieht man irgendwo was wie Digital ist?

Oder ist ALLES Digital?

Im Abspann gab es ja ein Schauspieler...und auf der Webseite sieht man ein 3D Kopf.
Wurde nur das Gesicht ausgetauscht?



Antwort von Shiranai:

DAS soll realistisch aussehen? Das sieht doch ein Blinder, dass das meiste vom Gesicht computeranimiert ist, sieht doch aus wie Knete.
Also ich fand Leia in Star Wars Rogue One war gegen den Einstein hier nahezu perfekt, da merkte man es nur an der Mimik.








Antwort von Jalue:

macaw hat geschrieben:
Die Stimme ist Lichtjahre von Original entfernt und vom Aussehen stimmt nur die Frisur. Auch finde ich es bedenklich einen toten Menschen mit politischen Aussagen (ich meine damit nicht nur das direkt gesagte, sondern auch die sichtbaren Themen auf der Zeitung) in Verbindung zu bringen, selbst wenn er vermutlich dafür gewesen sein könnte.
Das ist allerdings ein gewichtiger Punkt an der Sache, der kaum diskutiert wird. Es geht hier ja nicht um das Recht an irgendwelchen Werken, die nach 70 Jahren plus gemeinfrei sein können und sollten. Es geht hier um –tja, da fehlt mir das juristische Fachvokabular- so etwas wie menschliche Würde. Verstorbene Menschen für Werbebotschaften zu instrumentalisieren, ob nun für Produkte oder politische Ideen, finde ich höchst fragwürdig, und zwar umso fragwürdiger, je lebensechter die Animationen sind.



Antwort von r.p.television:

Shiranai hat geschrieben:
DAS soll realistisch aussehen? Das sieht doch ein Blinder, dass das meiste vom Gesicht computeranimiert ist, sieht doch aus wie Knete.
Also ich fand Leia in Star Wars Rogue One war gegen den Einstein hier nahezu perfekt, da merkte man es nur an der Mimik.
Ich denke das ist wirklich schwer zu sagen.

Wir alle, oder zumindest die meisten von uns wissen ganz genau wie Carrie Fisher in ihrer Rolle als Leia Organa aussah. Wir alle wissen auch genau wie Peter Cushing in seiner Rolle damals aussah. Kleinste Abweichungen davon fallen extrem auf.

Wir alle kennen aber im Gegenzug von Einstein meist nur das eine Foto wo er die Zunge rausstreckt, wo schon mal seine normale Mimik von der alltäglichen Mimik abweicht. Und bei bewegten Bildern kennen wir, wenn überhaupt nur sehr grobkörnige SW-Aufnahmen. Vermutlich ist hier ein Wow-Effekt sehr viel leichter zu erhaschen weil wir Einstein nur in etwa erkennen müssen, weil keiner weiss wie genau er aussah. Es reicht wenn es einigermassen realistisch aussieht.
Von daher ist der Unterschied mit Abstand betrachtet - auch wenn ich ihn selbst aus der Schublade gezogen habe - eher unfair.

Von daher war damals auch Gollum für viele eine Meisterleistung. Gut, war es auch. Aber Gollum ist von seinem Äusseren schon weit weg vom normalen Menschen. Umso leichter ist hier eine überzeugende Darstellung. Spätere Weta-Werke haben da überraschend weniger überzeugt - oder beim genaueren Nachdenken vielleicht gar nicht so überraschend. Gollum war eine dankbare Figur.



Antwort von macaw:

r.p.television hat geschrieben:
Shiranai hat geschrieben:
DAS soll realistisch aussehen? Das sieht doch ein Blinder, dass das meiste vom Gesicht computeranimiert ist, sieht doch aus wie Knete.
Also ich fand Leia in Star Wars Rogue One war gegen den Einstein hier nahezu perfekt, da merkte man es nur an der Mimik.
Wir alle kennen aber im Gegenzug von Einstein meist nur das eine Foto wo er die Zunge rausstreckt, wo schon mal seine normale Mimik von der alltäglichen Mimik abweicht. Und bei bewegten Bildern kennen wir, wenn überhaupt nur sehr grobkörnige SW-Aufnahmen. Vermutlich ist hier ein Wow-Effekt sehr viel leichter zu erhaschen weil wir Einstein nur in etwa erkennen müssen, weil keiner weiss wie genau er aussah. Es reicht wenn es einigermassen realistisch aussieht.
Von daher ist der Unterschied mit Abstand betrachtet - auch wenn ich ihn selbst aus der Schublade gezogen habe - eher unfair.
Also wir reden hier ja nun wirklich nicht von Leonardo DaVinci oder so. Von Einstein habe selbst ich als Laie einen so detaillierten Eindruck dass diese Darstellung quasi Null übereinstimmt. Der erinnert mich höchstens an Walther Matthau's Darstellung in dieser ollen Liebesschnulze.

https://i.pinimg.com/originals/51/bc/14 ... c4922f.jpg



Antwort von macaw:

Jalue hat geschrieben:
macaw hat geschrieben:
Die Stimme ist Lichtjahre von Original entfernt und vom Aussehen stimmt nur die Frisur. Auch finde ich es bedenklich einen toten Menschen mit politischen Aussagen (ich meine damit nicht nur das direkt gesagte, sondern auch die sichtbaren Themen auf der Zeitung) in Verbindung zu bringen, selbst wenn er vermutlich dafür gewesen sein könnte.
Das ist allerdings ein gewichtiger Punkt an der Sache, der kaum diskutiert wird. Es geht hier ja nicht um das Recht an irgendwelchen Werken, die nach 70 Jahren plus gemeinfrei sein können und sollten. Es geht hier um –tja, da fehlt mir das juristische Fachvokabular- so etwas wie menschliche Würde. Verstorbene Menschen für Werbebotschaften zu instrumentalisieren, ob nun für Produkte oder politische Ideen, finde ich höchst fragwürdig, und zwar umso fragwürdiger, je lebensechter die Animationen sind.
Ganz genau!

Selbst wenn jemand bspw im ersten Teil eines Films mitgespielt hat, sagt das nichts darüber aus, ob er später dabei gewesen wäre, einfach aus ganz persönlichen Gründen. Rick Moranis, z.B. war in beiden Ghost Busters Filmen dabei, wollte mit dem dritten Film aber nichts zu tun haben. Ähnlich wie Jodie Foster mit "Hannibal". Was wäre gewesen, wenn diese Schauspieler irgendwo dazwischen verstorben wären und man sie einfach in den Filmen verwurstet?



Antwort von pixler:

Ich finde überhaupt nicht dass das uncanny valley durchquert ist.
Zu dem viel zu clean das ganze.
Aber vielleicht gewöhnt sich der Zuschauer immer mehr an solch spooky Darstellungen.



Antwort von macaw:

pixler hat geschrieben:
Aber vielleicht gewöhnt sich der Zuschauer immer mehr an solch spooky Darstellungen.
Vor allem, wenn Firmen wie "LolaVFX" echte Schauspieler digital liften, glätten und/oder ihnen die Mimik zurückgeben die durch "klassisches" liften verlorenging...



Antwort von markusG:

Shiranai hat geschrieben:
DAS soll realistisch aussehen? Das sieht doch ein Blinder, dass das meiste vom Gesicht computeranimiert ist, sieht doch aus wie Knete.
Also ich fand Leia in Star Wars Rogue One war gegen den Einstein hier nahezu perfekt, da merkte man es nur an der Mimik.
Haha ja an Knete musste ich auch denken :D
Das ist jedenfalls kein Beispiel dass das Uncanny Valley durchquert wurde, sondern genau DASS ES NOCH NICHT durchquert wurde und man mitten drin steckt.

Viel beeindruckender finde ich, wie weit Echtzeit-Technik mittlerweile ist:



Auch wenn es hier wieder nicht durchschritten wird, finde ich es beeindruckender als das Einstein-Beispiel. Lokalpatriotismus hin oder her - ist doch völlig wurscht woher die Technik stammt.




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