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Transporttasche für Arri Amira und Licht konstruieren



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Frage von Pianist:


Schönen guten Tag an alle Mitlesenden!

Jetzt sind ein paar vernünftige Gedanken gefragt: Im Dezember erhalte ich meine neue Kamera, eine Arri Amira mit einem Canon CN 7x17. Die hat also in etwa die gleichen Abmessungen wie meine zehn Jahre alte Ikegami Editcam HD mit einem Canon 15x8. Die alte Kamera nehme ich direkt in die Hand und lege sie im ICE auch oben in die Gepäckablage, aber das würde ich mit der neuen edlen Amira nicht machen wollen.

Nun könnte ich natürlich ein Peli-Case in passender Größe nehmen und den Würfelschaum-Einsatz passend machen, aber da ist mir schon das Leergewicht des Koffers zu groß. Somit werde ich mir wohl eine individuelle Tasche bauen lassen. Klar ist, dass da ein Trolley-Gestell verbaut werden muss, um das Ding auch rollen zu können. Links das Stativ in der Hand, hinten den Rucksack drauf, und rechts die Kameratasche ziehen - so mache ich es derzeit auch mit der FS7, für die ich eine Camrade-Tasche habe, wo ich mit Spannriemen eine Mini-Sackkarre drunterbastele. Das ist aber eine sehr fragile Konstruktion, die bei kleinsten Unebenheiten umkippt.

Jetzt beginnt die eigentliche Denkarbeit:

Natürlich kann man eine solche Tasche so bauen, dass man die Kamera hineinstellt, und sie links und rechts von zwei Polsterbacken gehalten wird. Links kragt ja der Sucher ein wenig aus, und rechts das Mikrofon. Den Bereich darunter (vor allem auf der linken Seite) könnte man daher jeweils auch für was Sinnvolles nutzen, zum Beispiel für vier V-Mount-Akkus, um das Gewicht des Rucksackes zu reduzieren. Jetzt stellt sich die Frage: Was mache ich mit dem Licht? Derzeit bei der FS7 habe ich in die große Seitentasche der Camrade-Tasche eine Tecpro Felloni gestellt und mit den beiden Spannriemen fixiert.

Nun könnte ich von außen an beiden Seiten der Tasche Fächer anbringen lassen, wo ich zwei Fellonis reinstecken kann. Eine mit breitem Lichtaustritt als FührungslichtFührungslicht im Glossar erklärt und eine mit engem Lichtaustritt als Spitzlicht. Die dafür nötigen V-Mount-Akkus kommen entweder auch noch in die Tasche, oder aber in den Rucksack. Die Fellonis würde man allerdings von außen immer sehen, so dass jedem sofort klar ist, was man da transportiert. Vom Sicherheitsaspekt her also nicht ganz so günstig. Andererseits verrät man sich durch das Stativ ja sowieso immer...

Alternative wäre, die beiden Fellonis zu Hause zu lassen und lieber eine zweite Arri Locaster anzuschaffen. Dafür dürfte sich in der Tasche auch noch ein Plätzchen finden lassen. Dann kann man eine Locaster als FührungslichtFührungslicht im Glossar erklärt einsetzen und die andere für etwas KanteKante im Glossar erklärt von schräg hinten. Zwei leichte Stative könnten dann in zwei Hülsen kommen, die man oben auf den Deckel der Tasche setzen lässt und mit Klettverschlüssen sichert.

In den Rucksack müssten dann nur zwei V-Mount-Akkus für die beiden Locaster, die kleine Tonangel, ein kleiner Rycote-Korb, wo ein Neumann KM 184 drin ist, und ein Faltkopfhörer (Sony MDR-7506). Für die Locaster nutze ich übrigens nicht die originale V-Mount-Lösung am Haltebügel, sondern eine V-Mount-Platte mit kurzem Kabel, die ich samt Akku in ein kleines Beutelchen stecke, wo eine Kordel dran ist, die ich an die Stativschraube hänge. Das lässt sich platzsparender transportieren.

Mir ist das Licht aus der Felloni (mit breitem Lichtaustritt) fast schon zu weich, das sieht eher wie gar nicht geleuchtet aus. Das Licht aus der viel kleineren Arri Locaster gefällt mir fast besser.

Also - wie würdet Ihr eine Kameratasche konstruieren, um mit einer relativ großen Kamera und zwei Lampen so mobil wie möglich zu sein?

Matthias



Antwort von Auf Achse:

Servus Matthias!

Es soll also die eierlegende Taschenwollmilchsau werden ... kommt mir bekannt vor. Darf ich deine Taschenlösung in Frage stellen und meine Erfahrungen / Argumente mit festen Cases vorbringen?

Ich bin ein Verfechter von festen Cases. Weil eine Tasche bei Stößen, Unfällen, oder auch beim simplen Transport nur begrenzt schützt, auch wenn Würfelschaum usw. im Spiel ist. Die Tasche bleibt immer flexibel und der Inhalt nur begrenzt geschützt.

Bei festen Cases will ich ausschließlich welche deren Deckel nach oben öffnet. Weil sonst der Inhalt beim Transport um 90° gekippt ist. Und zum Öffnen muß man das Case immer auf die Seitenwand (in den Dreck) stellen. Somit war die Auswahl schon ziemlich klein.

Für meine Canon XH-A1 hab ich vor etlichen Jahren das unglaubliche Glück gehabt daß eine Case in Tasche - Kombination von B&W perfekt gepaßt hat (ich glaub B&W Typ90). Leider wird sie nicht mehr hergestellt.

Für die aktuellere Canon XF300 hab ich aufgrund ihrer Größe nichts passendes gefunden. Ich hab nun eine simple Alubox 40x60cm gekauft und werde ein entsprechendes Innenleben mit Halterungen für die Kamera + Zubehör (Akkus, Licht usw) konstruieren. Die Box soll außerdem eine Art Trolly integriert bekommen. Aber eine Konstruktion zum schnellen Abnehmen des Trollys, zB mit Textilgurten.

Die Alubox ist nicht sooo schwer (wenn das Gewicht ein Kontra - Argument sein sollte). Eine Box von Zarges würd ich allerdings nicht verwenden, die sind zwar wirklich stabil, aber auch entsprechend schwerer. Und mit dem Trolly als fahrbaren Untersatz ist das Gewichtsargument zwischen Tasche vs Box schon ziemlich egal.

Beste Grüße,
Auf Achse



Antwort von Pianist:

Deiner Argumentation kann ich durchaus folgen, nur scheint es derartige Kamerakoffer heute nicht mehr zu geben. Früher wurde jede Ikegami-Kamera mit einem großen hellen Kunststoff-Koffer ausgeliefert, wo eine Kamera-Rekorder-Kombination reinpasste. Wenn man da den Schaumstoff rausnimmt, ein Trolleygestell ranschraubt und eine neue passgenau geformte Schaumstoffeinlage reinsetzt, könnte das eine gute Lösung sein.

Meine Ikegami Editcam HD wurde mir vor zehn Jahren übrigens einfach so in die Hand gedrückt, in Noppenfolie eingehüllt. So ändern sich die Zeiten. Ich habe sie seitdem im Koffer, der mal mit der HC 390 kam. Bis vor einigen Jahren hatte ich noch einen ähnlichen Koffer, in dem ich vor 20 Jahren meine erste Kamera erhalten habe, eine gebrauchte Hitachi Z 31 P. Den habe ich leider vor einiger Zeit entsorgt, weil ich nicht damit gerechnet habe, ihn vielleicht noch mal zu brauchen.

Das Problem: Die wenigen Peli-Cases, die abmessungsmäßig überhaupt in Frage kommen, wären so dimensioniert, dass man die Kamera tatsächlich mit der Seite reinlegen müsste. Wenn man das mit dem Würfelschaum gut macht, dürfte das zwar nicht das große Problem sein, aber man kann den restlichen Platz eigentlich nicht sinnvoll für Zubehör nutzen. Somit müsste man mal schauen, ob ein Peli 1740 eine Lösung wäre. Der ist recht lang, so dass vor oder hinter der Kamera noch Platz wäre, aber ich kann noch nicht sicher sagen, ob das mit Breite und Höhe hinhaut. Muss ich dann mal konkret ausprobieren.

Aber das sind dann auch zusätzliche 12 Kilo. Man bedenke immer die Situation, sowas in den Zug oder ins Auto rein- und rauszuwuchten. Da dürfte ein Gesamtgewicht von knapp 30 Kilo zusammenkommen.

Matthias








Antwort von Frank B.:

Warum nimmst du nichts Fertiges? Weils zu schwer ist?
Naja mag sein. Aber es ist doch die Frage, ob da ein paar Kilo weniger für den Koffer wirklich beim Gesamtgewicht so viel ausmachen.

https://www.teltec.de/arri-k2-0001241-a ... Gwod7kYNDA



Antwort von Pianist:

Frank, das ist ein Peli 1510. Da passt nur die Kamera rein, ohne Objektiv.

Matthias



Antwort von Sammy D:

Fuer einen Pelicase kann man sich auch das Innenleben mit Plastazote oder aehnlichem konfektionieren lassen. Das machen einige Schaumstoffspezialisten.
Wuerfelschaum ist sehr weich und geht relativ schnell kaputt. Mit konfektioniertem Hartschaumstoff hat man die Moeglichkeit den restlichen Platz besser nutzen zu koennen.

Pelican Cases liess auf der letzten NAB verlauten noch weitere Koffergroessen in dem neuen Air-Format anzubieten. Bisher ist der 1615 der groesste. Nur so als Anmerkung.



Antwort von domain:

Eine andere Art des Kameraschutzes habe ich mal realisiert, nämlich keine Einbettung der Kamera in Schaumstoffe, sondern eine Befestigung von innen heraus, genauer durch eine am Case angeschraubte genau angepasste dick gummierte Haltevorrichtung innerhalb des Kamerahenkels.
Hat sich sehr gut bewährt und vor allem viel Platz durch den weitgehenden Wegfall des Schaumstoffes gewonnen.



Antwort von Pianist:

Mit konfektioniertem Hartschaumstoff hat man die Moeglichkeit den restlichen Platz besser nutzen zu koennen. Wer macht denn sowas als Einzelstück? Möglichst ohne dass man da eine technische Zeichnung anliefern muss...

Matthias



Antwort von Auf Achse:

Servus!

Muß es Peli sein oder ginge auch ein Alukiste wie von mir beschrieben? Es gibt sie in vielen Größen und Höhen. Und wenn nichts passendes dabei ist gibts auch Maßanfertigungen.

Das Innenleben meiner Cases ist nicht aus Würfelschaum o.ä, das schluckt viel zu viel Platz. Platz der für das Zubehör nötig ist. Da ich aus der Metallfertigung komme sind meine Kamerahalterungen aus Alublechen. zB die Bodenplatte auf der die Kamera (XH-A1) steht hat drunter noch einen Hohlraum wo der Regenschutz für die Kamera ist. Auf dem Bodenblech sind speziell zugeschnittene Formen aus Hartschaum (härter als Würfelschaum) die die Kamera halten und gegen Stöße abfedert. Innen am Deckel ist eine Form die sich beim Zumachen um den Kamerahenkel legt, quasi als selbsttätige Lagesicherung.

Senkrechte Stegbleche halten eine Sortimentskiste für diverses Zeug (Filter, Akkus, Reinigungstücher usw). Das ganze ist ziemlich in sich verschachtelt und sehr platzsparend.

Allerdings gilt immer zu beachten: Je spezieller eine Lösung maßgeschneidert wird, desto unflexibler ist sie gegenüber Änderungen.

Auf Achse



Antwort von Borke:

Mein Beitrag zum Thema:

http://www.filmtontechnik.de/taschen/kamera-taschen/



Antwort von Pianist:

Vermutlich ginge auch eine Zarges-Box, aber da erinnert mich die Trolley-Lösung zu sehr an meine jetzige, und die ist nicht sonderlich stabil...

Richtig konkret kann ich das erst anpacken, wenn Kamera und Objektiv da sind. Wer kann denn Hartschaum-Einzelformteile machen?

Matthias



Antwort von Pianist:

Mein Beitrag zum Thema:

http://www.filmtontechnik.de/taschen/kamera-taschen/ Ja, genau das sind meine Taschen-Ladies! :-)

Matthias








Antwort von Sammy D:

...
Wer macht denn sowas als Einzelstück? Möglichst ohne dass man da eine technische Zeichnung anliefern muss...

Matthias Ich mach das immer mit Zeichung bei einem lokalen Schaumstoffspezialisten.
Der ist aber nicht auf Equipment spezialisiert, aber trotzdem sehr gut.


Dieser Laden hier macht Konfektionierungen speziell fuer tech. Geraete: http://www.schaumstoff-inlay.de/

Die vermessen deine Sachen und halten Ruecksprache, was du alles haben willst. Da muesstest du eben hinfahren, wenn du deine Arri nicht umherschicken willst. :P



Antwort von Pianist:

Das sieht doch schon mal sehr gut aus. Vielleicht wäre es eine ganz gute Herangehensweise, wenn ich selbst erst mal aus einem Moosgummi-Block oder dergleichen ein 1:1-Modell manuell zurechtmeißele, so dass die das dann optimiert und geglättet nachfertigen können.

Oder wie wäre da ein erfolgversprechender Weg?

Matthias



Antwort von DV_Chris:

Bei Porta Brace nichts dabei?

http://www.portabrace.com/cameras.html? ... meras=1599



Antwort von Pianist:

Nö. Für das Geld kann ich mir auch von den Taschen-Ladies was bauen lassen, wo neben der Kamera auch noch alles mögliche an Zubehör reinpasst. Derzeit favorisiere ich dann aber doch wieder die Peli-Variante.

Da macht es nichts, wenn im Zug noch jemand was draufstellt und ich das so schnell nicht mitbekomme.

Aber möchte noch jemand kurz was zu den Funzeln schreiben? Mit den Tecpro Fellonis weitermachen oder mit zwei Arri Locaster? Diese Entscheidung hat ja auch erheblichen Einfluss darauf, ob eine Peli-Lösung geht oder ob es eine individuelle Tasche sein muss.

Matthias



Antwort von Auf Achse:

.... Vielleicht wäre es eine ganz gute Herangehensweise, wenn ich selbst erst mal aus einem Moosgummi-Block oder dergleichen ein 1:1-Modell manuell zurechtmeißele, so dass die das dann optimiert und geglättet nachfertigen können. So würde ich es machen. Dann kann man zu Hause in Ruhe alles optimieren. Für die SCHÖNE Version sind dann die Profis an der Reihe.

Wie wärs wenn du für die Lichter eine separate Lösung (Case oder Tasche ???) andenkst? Die Kamera wirst du sicher die nächsten Jahre haben. Bei den Lichtern wird sich in den nächsten Jahren noch viel tun, vieleicht willst du bald andere haben und dann paßt das alles nicht mehr in deine Box. Wie ich oben geschrieben hab ... je perfekter, desto unflexibler ... leider.

Grüße,
Auf Achse



Antwort von Sammy D:

Das sieht doch schon mal sehr gut aus. Vielleicht wäre es eine ganz gute Herangehensweise, wenn ich selbst erst mal aus einem Moosgummi-Block oder dergleichen ein 1:1-Modell manuell zurechtmeißele, so dass die das dann optimiert und geglättet nachfertigen können.

Oder wie wäre da ein erfolgversprechender Weg?

Matthias Nun ja, mit einem Block als Modell wirst du nicht viel anfangen koennen, denn dort lassen sich kaum verschiedene Schichten zurechtschneiden.
Mit einem Cutter oder aehnlichem Formen in Moosgummi zu schneiden, ist eine Kunst fuer sich (langjaehrige Vater-Kind-Batselerfahrung ;P ).

Jene Polyethylen-Inlays sind ja aus verschieden dicken Platten zusammengeklebt. Das koenntest du zwar auch nachbauen, aber das lohnt sich preislich nicht, denn die sind sauteuer; zumindest die Menge, welche du benoetigen wuerdest.

Um den Stauraum abschaetzen zu koennen, wuerde ich das mit Pappkarton simulieren. Reicht ja, wenn du die groben Umrisse baust. Vorher eben eine kleine Zeichung machen.

Fuer das zu konfektionierende Prdoukte koennte man sich ja ueberlegen, zwei von einander trennbare Sektionen zu machen. Eine feste fuer die Kamera, eine austauschbare fuers Licht.



Antwort von Christian Schmitt:

Vielleicht auch mal beim Case Bauer anfragen?
http://www.packcase.de oder wer auch immer.
Da könnte man sich zumindest einen "Top Loader" bauen lassen, so das die Amira immer steht. Dann eine Abtrennung daneben für die LEDs.
Bei der Entscheidung Lowcaster vs. Fellonis kann ich nicht helfen. Die Arris habe ich noch nicht benutzt und für ne Führung habe ich's (wie die meisten, denke ich) lieber weich.
Beim letzten Dreh hatte der Beleuchter einen Satz Aladins dabei, das sind flexible LED Panels und die fand ich ziemlich praktisch (aber mehr für szenisches, wenn man das Panel Off-Frame irgendwohin gaffert)
Auch das Velvet Panel fand ich richtig gut, mein Preistip wäre aber momentan immer noch die Apurture Storm Serie.

Aber mal ne andere Frage:
Die Amira mit dem Canon ist ja eine ziemliche Traumkombi (vom Gewicht mal abgesehen).
Ich leihe die Amira ab und dann und überlege, ob ich sie mit einem Kollegen zusammen kaufe.
Aber selbst zu zweit kriegen wir sie (ohne Fremdverleih) nicht wirklich ausgelastet.
Zumindest nicht in der Premiumversion und mit dem Canon.
(Das neue Zeiss Lite ZoomZoom im Glossar erklärt wäre eine (manuelle) Alternative, die das GEsamtpaket etwas erschwinglicher machen würde.)

Darf ich fragen, was du so drehst und wie sich die Amira für dich rechnet?
Mit deiner FS7 (+ProRes Recorder) dürftest du bildtechnisch schon jetzt die meisten Projekte unterhalb eines TVC zufriedenstellend bedienen können...
(PM gibt es hier leider nicht, daher die offene Frage...)



Antwort von Pianist:

Wie wärs wenn du für die Lichter eine separate Lösung (Case oder Tasche ???) Ich habe mir ja von den Kortwich-Taschenladies vor einiger Zeit eine Lichttasche bauen lassen, wo die beiden Fellonis, die Arri Locaster, drei Stative und ein paar V-Mount-Akkus reinpassen. Mit dem Ergebnis, dass ich diese Tasche bisher kein einziges Mal ausgeführt habe. Denn für mich steht wirklich im Vordergrund, dass ich mit einem Mal alles irgendwo hinschaffen kann. Ob ich dabei alles aus dem Kofferraum des Autos hole, oder mit dem Zug anreise, spielt ja keine Rolle. Ich nehme das Stativ in die linke Hand, habe hinten den Rucksack drauf, schnalle mir gegebenenfalls den Akkugürtel um und dann ist in der rechten Hand entweder die Ikegami ohne alles, oder ich ziehe den Trolley mit der Tasche oder dem Koffer. Mehr geht dann nicht, also keine weitere Tasche für Funzeln. Da die aber inzwischen sehr wenig Platz beanspruchen, halte ich es für eine lösbare Aufgabe, zumindest zwei Lampen und zwei kleine Stative mitzuführen.
Darf ich fragen, was du so drehst und wie sich die Amira für dich rechnet? Ich drehe zur Hälfte fachliche informative Filme zu gesellschaftspolitischen Themen für Bundesministerien, Spitzenverbände und Stiftungen. Zur anderen Hälfte drehe ich fachliche informative Filme zu Eisenbahn- und Nahverkehrsthemen für Nahverkehrsunternehmen, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Eisenbahninfrastrukturunternehmen und Bahntechnologieunternehmen. Das mache ich seit 20 Jahren und es kommen immer noch jedes Jahr neue Auftraggeber hinzu, während die alten mir treu bleiben. Von daher kann ich sagen: Es war vor zehn Jahren eine große Investition, als ich die Ikegami Editcam HD gekauft habe. Meine wirtschaftliche Situation hat sich in diesen zehn Jahren sehr positiv entwickelt. Jetzt gebe ich eine ähnliche Summe aus und habe dafür eine Kamera mit einem Ruf wie Donnerhall und ein Objektiv, welches ich niemals wechseln muss. Von daher ist anzunehmen, dass sich meine wirtschaftliche Situation weiterhin zumindest nicht verschlechtern wird. Also mit anderen Worten: Ich kann es mir leisten, ohne mich dabei in irgendeine nachteilige Situation zu bringen. Dabei muss ich nicht mal meine Tagessätze erhöhen, auch wenn den meisten meiner Auftraggeber vermutlich nicht klar ist, dass sie mich mit einer Kamera bekommen, deren Miete alleine schon pro Tag einen erheblichen Batzen darstellt. Die kennen sich damit überhaupt nicht aus, die wollen nur schöne Filme haben, die sie für ihre Zwecke einsetzen können.

Hinzu kommt auch noch, dass es bei mir ganz anders läuft als woanders: Da gibt es in der Regel nicht den einen Drehtag oder die eine Drehwoche, wo man ein bestimmtes Projekt realisiert, und danach macht man das nächste, sondern das ist überwiegend sehr kleinteilig. Vormittags drehe ich was für das eine Projekt, mittags was für ein anderes, und am Nachmittag oder Abend noch was anderes. Ich schalte ständig zwischen zehn verschiedenen Sachen um, und bei allen habe ich einen vernünftigen Paketpreis gemacht.

Es läuft also alles prima. Von daher habe ich keinen Grund, mich mit einer FS7 zu begnügen, bei der das Bild ganz in Ordnung ist, wo mich die Handhabung aber eher ausbremst. Meistens habe ich vor Ort genau null Zeit für Objektivwechsel. Ich verpasse daher regelmäßig schöne Aufnahmen, für die ich eine andere BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt benötigen würde als die, die gerade montiert ist. Außerdem musste ich am Bild der FS7 immer noch zu viel nachträglich herumschrauben, das kostet zu viel Zeit, die ich meistens nicht habe. Mit der Amira kann ich direkt beim Drehen einen wirklich fertigen Look erzeugen.

So ganz nebenbei ist es übrigens auch ein politisches Statement, wenn man ein Münchner Qualitätsprodukt einsetzt.

Konnte ich die Frage zu Deiner Zufriedenheit beantworten?

Matthias



Antwort von Christian Schmitt:

Konnte ich die Frage zu Deiner Zufriedenheit beantworten?
Matthias Eigentlich schon. Deine Kunden fordern zwar nicht die Amira, aber dir ist "Arbeitserleichterung" und bessere Bildqualität wichtig genug, dass du sie dir fortan leistest.
Find ich gut!








Antwort von Pianist:

Ja, so kann man das zusammenfassen. Die größere schwerere Kamera ist im Ergebnis für mich die bessere Kamera, obwohl ich ursprünglich mal kleiner und leichter werden wollte. Dennoch kann man die FS7 aber für ganz viele Sachen sehr gut einsetzen, das ist wirklich keine schlechte Kamera. Dem Nachnutzer wird sie sicher gute Dienste leisten.

Vielleicht ergeben sich ja auch mal ganz neue Perspektiven, und ich mache hin und wieder irgendwo ein wenig 2nd Unit bei größeren Sachen, man weiß ja nie. Das geht aber nur relativ spontan und darf mich bei meinen regulären Aufträgen nicht behindern. Vermieten werde ich sie jedenfalls nicht, weil ich den ständigen Zugriff brauche.

Matthias



Antwort von Pianist:

Leute, jetzt ist mir heute mal in den Sinn gekommen, eine ganz blöde Gegenprobe zu machen: Nämlich mal die Frage zu klären, ob ein Peli 1740 überhaupt in gewöhnliche Kofferräume reinpasst. Immerhin ist die Kiste 112 cm lang. In meinem Touareg ist das kein Problem. Aber wir kriegen in Berlin ja vermutlich eine rot-rot-grüne Landesregierung, und damit ist das Risiko relativ hoch, kurzfristig eine Dieselverbotszone in Berlin zu bekommen. Damit wäre ich dann gezwungen, den Wagen zu tauschen, auch wenn ich das eigentlich noch gar nicht möchte.

Und die Liste der Fahrzeuge, wo hinten eine 1,12-m-Kiste reinpasst, ist ziemlich überschaubar. In einen Audi A4 mit Erdgasantrieb (das wäre dann ein geeigneter Kandidat) passt sie jedenfalls nicht rein. Damit bin ich wohl gezwungen, mich von dieser Variante zu verabschieden.

Was genau spricht denn eigentlich dagegen, ein Pelicase 2950 (sofern das grundsätzlich passt) zu nehmen und das Formteil so bauen zu lassen, dass man die Kamera mit der Seite hineinlegt?

Matthias



Antwort von Frank B.:

Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?



Antwort von Pianist:

Naja, hier schrieb doch jemand, dass er das nicht so machen würde. Was spricht dagegen, sofern das Inlay so gefertigt wird, dass die Kamera z.B. nicht auf dem Mikrofon aufliegt, sondern mit dem Gehäusekörper aufliegt?

Das würde es ermöglichen, Koffer zu nutzen, die von den Dimensionen her besser in kleinere Autos passen. Leider gibt es von Peli (oder vergleichbaren Herstellern) keine Koffer, die in etwa die Abmessungen meiner Ikegami-Kiste haben, also etwa 80 x 40 x 40 cm.

Matthias



Antwort von Pianist:

Jetzt habe ich noch mal ein wenig geschaut: Der B&W-Koffer Typ 78 könnte passen, das muss ich dann noch mal genau messen. Da gibt es einen Händler, bei dem man online einen individuellen Schaumstoffeinsatz dreidimensional gestalten kann. Vermutlich ist es bei dem Koffer sogar möglich, die Kamera aufrecht hineinzustellen. Dann wäre daneben noch Platz für Akkus und Funzeln. Dieser Koffer würde dann auch in kleinere Autos passen, deren Ladefläche nur einen Meter breit ist.

Matthias



Antwort von wolfgang:

Es läuft also alles prima. Von daher habe ich keinen Grund, mich mit einer FS7 zu begnügen, bei der das Bild ganz in Ordnung ist, wo mich die Handhabung aber eher ausbremst. Meistens habe ich vor Ort genau null Zeit für Objektivwechsel. Ich verpasse daher regelmäßig schöne Aufnahmen, für die ich eine andere BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt benötigen würde als die, die gerade montiert ist. Außerdem musste ich am Bild der FS7 immer noch zu viel nachträglich herumschrauben, das kostet zu viel Zeit, die ich meistens nicht habe. Mit der Amira kann ich direkt beim Drehen einen wirklich fertigen Look erzeugen.

So ganz nebenbei ist es übrigens auch ein politisches Statement, wenn man ein Münchner Qualitätsprodukt einsetzt. Das finde ich ist eine schöne und klare Zusammenfassung, die eben die Vor- und Nachteile aufzeigen. Finde ich interessant da ich ja auch die FS7 habe. Danke dafür.



Antwort von Pianist:

Wobei die FS 7 wirklich keine schlechte Kamera ist. Die wird für viele Leute goldrichtig sein, und die werden damit viele Jahre gut arbeiten können.

Ich hatte jetzt übrigens eine Reihe von Einsätzen, wo ich gar nichts nachkorrigieren musste.

Matthias



Antwort von rob:

Im Dezember erhalte ich meine neue Kamera, eine Arri Amira mit einem Canon CN 7x17.
Matthias Hallo Matthias,

sorry falls darüber schon diskutiert wurde:

Hattest du bei der Wahl der Zoomoptik auch das Fujinon Cabrio in der engeren Wahl?

Falls ja - was hat für dich den Ausschlag für das Canon gegeben? Soweit ich weiss rampt das Canon irgendwo ab 90mm oder so - hat dafür natürlich den weiteren Brennweitenbereich als das ZK4,7x19 ...

Vielen Dank und viele Grüße

Rob



Antwort von Pianist:

Die zwei Millimeter weniger Anfangsbrennweite sind für mich sehr wichtig. Und der stinknormale EB-Zoomgriff auch. Der Lichtverlust im längeren Bereich ist für mich kein Nachteil, denn wo ich langbrennweitig filme, ist es auch hell genug. Und im On wird sowieso nicht gezoomt.

Für mich also ein Kanzlerinnen-Objektiv ("alternativlos") ... :-)

Matthias








Antwort von rob:

Hallo Matthias,

Danke für"s Feedback.

Das Fujinon hat zwar auch einen Zoomgriff aber die 2mm mehr Weitwinkel versteh ich.

Wir hatten das günstigere Canon CN-E 30-105 hier kurz mal am Wickel - hat ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen.

Halt uns auf dem Laufenden, wie die Erfahrungen mit der neuen Kombo sind ...

Viele Grüße

Rob



Antwort von suchor:

Hallo,
so was geht nicht?

http://hensel.eu/katalog/de/produkte/ta ... -luxe.html

Darin ein passendes Inlay machen lasssen?
LG



Antwort von Pianist:

Nein, die 25 cm in der Höhe reichen nicht.

Matthias



Antwort von Pianist:

Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Was meintest Du denn nun eigentlich? Ging es um die Variante, die Kamera auf der Seite liegend im Koffer zu transportieren? Im Originalkoffer (wo nur die Kamera ohne Objektiv reinpasst) liegt die Amira ja auch auf der Seite.

Matthias



Antwort von Frank B.:

Ich meinte, dass du das passende Auto zum Koffer suchst.



Antwort von Pianist:

Ich meinte, dass du das passende Auto zum Koffer suchst. Ach sooo... :-)

Nein, eher ist ja das Gegenteil der Fall: Nur weil der Koffer in mein derzeitiges Auto passen würde, heißt das ja noch lange nicht, dass er auch in künftige Autos passt. Ich suche also eher den passenden Koffer, der auch in etwas kleinere Autos passt. Dagegen ist doch nichts zu sagen, oder?

Matthias



Antwort von Frank B.:

Nein, sicher nicht. ;)
Ich würde sowieso versuchen, so klein wie möglich zu bleiben. Vielleicht gibts ja auch irgendwas, was modular aufgebaut ist, wo man nach Bedarf kleinere Behälter andocken bzw. abnehmen kann. Vielleicht auch mal in einer Casewerkstatt für Musikerbedarf nachfragen.

https://www.casebuilder.com/de/?gclid=C ... 0wodL9oD0w



Antwort von domain:

Eigentlich schwer vorstellbar, dass Pianist beim konkreten Filmen mit derart großen Koffern herumrennt. Muss wohl viel mit der Bahn unterwegs sein. Aber dann: wohin inzwischen mit den voluminösen Ungetümen?
Abgesehen davon, so 1.2m passen m.e. immer irgendwie in Autos hinein, speziell in Kombis.



Antwort von Pianist:

Eigentlich schwer vorstellbar, dass Pianist beim konkreten Filmen mit derart großen Koffern herumrennt. Muss wohl viel mit der Bahn unterwegs sein. Aber dann: wohin inzwischen mit den voluminösen Ungetümen?
Abgesehen davon, so 1.2m passen m.e. immer irgendwie in Autos hinein, speziell in Kombis. Nein, oftmals ist bei genau einem Meter Schluss. Bei manchen sogar noch weniger. Aber ich finde einen Koffer mit 80x40x40 eigentlich noch vertretbar. Vermutlich wird es der B&W Typ 78. Noch kleiner geht es kaum, wenn Kamera und Objektiv eine dauerhafte Einheit bilden.

Vor Ort habe ich an sich immer eine Möglichkeit, den Koffer irgendwo zu deponieren, wenn ich selbst kein Auto dabei habe. Der leere Koffer hat ja auch einen sehr überschaubaren Wert. Ich würde jedenfalls mit einer neuen Amira erst mal eine Weile nicht vollkommen ungeschützt durch die Gegend fahren, so wie ich es seit vielen Jahren mit der Ikegami mache.

Wie würdest Du es denn machen?

Matthias








Antwort von domain:

Ich würde eine ca. 70cm lange Kamera (inkl. Objektiv) so wie deine Ikegami in einen Müllsack stecken, dann in eine schön flauschige Decke einwickeln und in eine Tennistasche stecken. Meine ist 80cm lang und ich bringe sie sogar in den hinteren Kofferraum vom Boxster hinein, wobei, wenn sie mal drinnen ist, sogar noch 10cm rechts und links Platz bleiben.
Warst doch früher nicht so pingelig, oder ist das jetzt eine Letztanschaffung für ewig?




Antwort von Pianist:

Ich werde eine nagelneue 50.000-EUR-Kamera ganz gewiss nicht in einen Müllbeutel und eine Decke packen, um sie dann in eine Sporttasche zu stecken. Du hast zwar insofern Recht, als dass das eine perfekte Tarnung wäre. Die ist jedoch hinfällig, weil das Stativ ja sowieso alles verrät.

Außerdem kann man eine Sporttasche nicht rollen. Ich denke mal schon, dass es eine Lösung mit einem festen Koffer wird.

Matthias



Antwort von domain:

Du hast recht.
Sähe irgendwie auch nicht ganz standesgemäß aus, eine 50000.-Kamera aus dem Müllsack zu schälen ;-)
Wenn ein fester Koffer, dann würde ich persönlich eine Styroporplatte mit Heißdraht ausschneiden und unten sowie in den Deckel nach Bedarf Moos- oder Schaumgummi einlegen. Gibt übrigens auch spezielle Styroporkleber.
Selbst ist der Mann.

zum Bild




Antwort von Frank Glencairn:

Früher (TM) hatten wir für unsere Digibetas immer Koffer, bei denen am Boden eine VT Schnapplatte eingeschraubt war. Dadurch war keine Polsterung nötig, weil die Kamera in jeder Lage quasi bombenfest in der Mitte des Koffer "schwebt". Ich glaub ich hab noch so einen im Keller, wenn du interessiert bist.



Antwort von Auf Achse:

Was bitte ist eine "VT Schnapplatte" ????

Das kennt nicht mal Tante Google :-))


Auf Achse



Antwort von Frank Glencairn:

Hahaha - Notiz an mich, nicht mit zu wenig Kaffee tippen.

VCT Platte



Antwort von Auf Achse:

:-)



Antwort von Pianist:

Früher (TM) hatten wir für unsere Digibetas immer Koffer, bei denen am Boden eine VT Schnapplatte eingeschraubt war. Dadurch war keine Polsterung nötig, weil die Kamera in jeder Lage quasi bombenfest in der Mitte des Koffer "schwebt". Ich glaub ich hab noch so einen im Keller, wenn du interessiert bist. Ich kenne diese Lösung und habe da auch schon drüber nachgedacht, sehe dabei aber zwei große Nachteile: Zum einen ist ja gerade die Tatsache, dass die Kamera "bombenfest" mit dem Koffer verbunden ist, nicht so richtig gut, weil dadurch ja auch alle harten Bewegungen und Stöße auf die Kamera übertragen werden. Etwas Puffer in Form von Schaum, auch wenn er etwas härter ist, dürfte besser sein. Und zweitens muss man sich mal überlegen, was dabei für ein Hebel entsteht: Die schwere Kamera zerrt bei jeder Bewegung des Koffers an der Bodenplatte und macht sie nach und nach immer weicher.

Ich denke mal, ein B&W Typ 78 mit individueller Einlage dürfte für mich die richtige Lösung sein.

Matthias



Antwort von domain:

Ich glaube du irrst diesbezüglich ein wenig.
Die Elastizität der Bodenplatte ist zwar wirklich entscheidend und wichtig, aber so schnell wird sie nicht weich und nachgiebig.
Habe meine FX1 auch in der Weise, also quasi frei schwebend montiert gehabt und niemals sind Probleme aufgetreten.








Antwort von Pianist:

Ich weiß nicht, ob Erfahrungen aus dieser Gewichtsklasse als übertragbar angesehen werden sollten... :-)

Außerdem sollen ja noch ein paar Zubehörteile untergebracht werden, und dafür braucht man dann in jedem Fall eine kleinere Einteilung. Natürlich könnte man, um dem System treu zu bleiben, für jeden Akku eine V-Mount-Platte zum Schnappen installieren...

Matthias



Antwort von schaukelpirat:

Ich hab" auch noch so einen Sony-Kamerakoffer mit VCT-Platte. Die Halteplatte ist an der Innenkunststoffschale befestigt, und diese wiederum hat ein wenig (Torsions-)Spiel zur äußeren Schale, die ein paar cm Abstand zur inneren aufweist. Stöße werden also ganz gut abgefangen und gedämpft. Keine schlechte Lösung!



Antwort von Pianist:

Aber da könnte man dann nicht nachträglich ein Trolley-Gestell anbauen, weil man ja nicht zwischen die innere und äußere Schale kommt, um Schrauben festzuziehen, oder?

Matthias



Antwort von schaukelpirat:

Das mit dem Trolleygestell wird aus anderen Gründen schwierig werden. Du könntest es zwar außen annieten, aber bei meinem Modell schwenken oben die beiden Deckelhälften beidseitig auseinander. Da wäre dann der Haltegriff im Weg. Alternativ ließen sich unten aber vier bluewheels drannieten und das ganze dann mit einer Deichsel wie ein Leiterwagen bewegen.



Antwort von Pianist:

Von mir ein Update:

Die Idee, einen massiven Koffer zu nehmen, habe ich verworfen. Wenn überhaupt, dann ginge nur ein B&W Typ 78, und wenn ich dort den zur Verfügung stehenden Platz nutzen würde, und neben der Kamera auch vier Akkus, zwei Arri Locaster und zwei kleine Leuchtenstative integrieren würde, dann wöge das ganze Ding etwa 35 Kilo.

Da hätte ich wohl schon ein mittelfristiges Problem, wenn ich sowas ständig ins Auto oder in den ICE wuchten müsste.

Daher werde ich mir von den Kortwich-Taschenladies eine leicht gepolsterte Tasche bauen lassen, wo außer der Kamera nur die vier Akkus reinkommen. Für die beiden Arri Locaster und zwei kleine Leuchtenstative werde ich mir eine kleine Umhängetasche bauen lassen. Der Rest (zwei Locaster-Haltebügel, zwei weitere V-Mount-Akkus für die Leuchten, ein Korbwindschutz und die kürzeste vdB-Angel) kommt in den Rucksack.

Damit dürfte ich dann ganz gut mobil sein, ohne mich mit einem zu schweren Koffer plagen zu müssen.

Matthias



Antwort von Auf Achse:

Servus!

Hat die Kameratasche dann eine Art integrierten Trolley oder mußt du die IMMER tragen?

Grüße,
Auf Achse



Antwort von Pianist:

Die Tasche lasse ich natürlich so bauen, dass sie auf einem Trolley-Gestell ruht. Selber tragen möchte ich ja gerade nicht mehr. Nur eben mal, wenn ein paar Stufen überbrückt werden müssen.

Matthias



Antwort von Auf Achse:

Für mich selbst hab ich festgestellt daß eine Trolley Kombination ganz wichtig ist. Ich will nicht tragen müssen wenn der Boden ein rollen erlaubt. Tragen muß man das ganze Zeug eh noch genug :-)

Auf Achse



Antwort von Pianist:

Ich sage Dir noch was: Ich ordere morgen eine Rollspinne (Sachtler Dolly S). Oft habe ich ja Einsätze, wo sich mehr oder weniger alles auf einer Ebene abspielt, oder es auch Aufzüge gibt. So kann ich die Kamera praktisch die ganze Zeit durch die Gegend rollen. Dass ich da nicht schon früher drauf gekommen bin. So wird jeder kleine Ortswechsel zum Kinderspiel.

Matthias









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