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The Interview bringt die Filmverwertungskette durcheinander



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Newsmeldung von slashCAM:


Mehr oder weniger unabsichtlich hat Sony über die Weihnachtstage ein Distributionsexperiment gezündet, welches Konsequenzen in Punkt Filmverwertung haben könnte


Hier geht es zur Newsmeldung mit Link und Bildern auf den slashCAM Magazin-Seiten:
The Interview bringt die Filmverwertungskette durcheinander




Antwort von iasi:

Bei der Kinoverwertung muss man natürlich mit einrechnen, dass die Hälfte der Einnahmen bei den Kinos hängen bleibt.
Mit 50% werden sich die Studios aber bei Online-Verwertung wohl eher nicht zufrieden geben.



Antwort von beiti:

Mich ärgert in solchen Fällen, dass immer noch die nach Ländern getrennte Auswertung beibehalten wird und das Internet künstlich in Regionen aufgeteilt bleibt. Gerade in diesemspeziellen Fall, der weltweit Schlagzeilen macht, würde sich die momentane Werbewirkung doch prima auf andere Länder ausdehnen lassen; allein in Südkorea dürfte das Interesse an dem Film sehr groß sein. Aber nein, die sture Regel "US and Canada first" wird weiterhin aufrechterhalten, auch wenn andere Grenzen längst gefallen sind.





Antwort von rush:

@beiti... Dafür gibt es doch Proxies um der Website vorzugaukeln das du auf der anderen Seite des Teiches sitzt.
Einzugst die Frage ob auch europäische Kreditkarten akzeptiert werden steht auf einem anderen Blatt..

Da der Film ja aber auch mehreren Portalen zeitglrich angeboten wurde sollte das ja eigenrlich auf einem der Kanäle funktionieren...



Antwort von beiti:

Dafür gibt es doch Proxies um der Website vorzugaukeln das du auf der anderen Seite des Teiches sitzt. Tricksen kann man immer... wenn man es kann. ;) Das ist schön für Einzelne mit besonderem Interesse und dem Willen, die Sperren zu umgehen. Aber so erreicht ein Film kein großes Publikum in anderen Ländern.
Es ist ein generelles Problem, dass die Distributionskanäle immer noch länderspezifisch sind; das hatte zu Zeiten von VHS-Video vielleicht mal einen Sinn, aber im Zeitalter von EU-Binnenmarkt und TTIP auf der rechtlichen Seite sowie Satellitenfernsehen und Internet auf der technischen Seite ist es nur noch absurd. Diese ganzen künstlichen Beschränkungen, ob DVD-Regionalcode, Fernseh-Grundverschlüsselung oder Internet-Abgrenzungen, wären nicht nötig.



Antwort von didah:


Tricksen kann man immer... wenn man es kann. ;)

also in zeiten von überwachungsstaat und nsa "affären" sollte eigentlich JEDER lernen zu "tricksen"! und so schwer is auch ned, software laden, install und fertig



Antwort von beiti:

also in zeiten von überwachungsstaat und nsa "affären" sollte eigentlich JEDER lernen zu "tricksen"! und so schwer is auch ned, software laden, install und fertig Also ich habe mit amerikanischen Proxys bisher durchwachsene Erfahrungen gemacht; selbst wenn man einen erwischt, der zuverlässig funktioniert, bremst er die Verbindung erheblich aus - was gerade fürs Streamen von Filmen keine gute Voraussetzung ist. Mehr als Youtube in niedriger Auflösung habe ich damit noch nicht hingekriegt.



Antwort von Digifilmer:

Sony hat professionell reagiert. Als Sony merkte, dass der Marketingzug Fahrt aufnahm, haben sie alternative Vermarktungswege aufgemacht und sicher bereits kräftig Gewinn eingefahren.

Noch zwei Anmerkungen: Es ist nicht bewiesen, ob Nordkorea den Filmstart verhindern wollte. Vorstellbar ist durchaus, dass die Nordkoreanische Führung gar nichts von dem Film wusste.

Der Film wird in zwölf Monaten vergessen sein. Er ist nicht gut genug.



Antwort von Digifilmer:

Ein Lehrstück zur Aufmerksamkeitsökonomie.

Auf FAZ online:

"The Interview" Nordkorea-Film wird für Sony zum Kassenschlager

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u ... 56930.html



Antwort von beiti:

"The Interview" Nordkorea-Film wird für Sony zum Kassenschlager Der Film hat bisher noch nicht mal seine Produktionskosten eingespielt. Das wird er sicher im Lauf der Verwertungskette noch tun, und insofern hat Sony einen Verlust abgewendet und wird am Ende einen guten Gewinn machen, aber "Kassenschlager" ist was Anderes. Die Einnahmen aus der Kinoverwertung sind bei "The Interview" geradezu lächerlich, und ein Teil der VOD-Verwertungskette wurde schon vorweggenommen. Zum Vorbild für künftige Filmstarts wird die neue Art der Auswertung damit bestimmt nicht.



Antwort von Axel:

Zum Vorbild für künftige Filmstarts wird die neue Art der Auswertung damit bestimmt nicht.

"Damit" vielleicht noch nicht. Der Nährboden für die alte Verwertungskette wird allerdings zusehens dünner. Was man bedenken muss ist, dass die Billionen Tonnen Beton der modernen Multiplexe sich wegen Abschreibungsnöten materialisiert haben, mithin nicht aus Gewinn-, sondern aus Verlustmodellen. Das Konsumverhalten ändert sich gerade erdrutschartig. Die alten Filmgräber sind lange abgeschrieben, die Mindestpachtlaufzeiten laufen gerade mehr oder weniger gleichzeitig ab ...

Da braucht es kein Wirtschaftsdiplom um vorauszusagen, dass sich die Studios mit absolutem Hochdruck nach Alternativen umtun.

Ist natürlich auch eine demografische Entwicklung. Kaufhäuser zum Beispiel werden endgültig erst dann schließen, wenn auch Rentner lieber in Malls und Einzelgeschäfte rennen oder gleich online bestellen.

Aber den Schuss, den haben sie alle schon gehört.

PS: Vor The Interview gab es schon A FieldField im Glossar erklärt In England.



Antwort von carstenkurz:


Noch zwei Anmerkungen: Es ist nicht bewiesen, ob Nordkorea den Filmstart verhindern wollte. Vorstellbar ist durchaus, dass die Nordkoreanische Führung gar nichts von dem Film wusste.

Dass sie ihn verhindern wollte, und dass sie davon gewusst haben, ist zweifelsfrei bewiesen, es gibt entsprechende Beschwerde-Kommunikation zwischen Nordkorea und den Vereinten Nationen aus dem letzten Jahr. Das würde ich im Übrigen auch von jeder Regierung erwarten, deren KONKRETE Repräsentanten in derartigen Filmen vorgeführt werden.

Ob die Hacker im expliziten Auftrag Nordkoreas gehandelt haben, und ob sie auch verantwortlich sind für die Drohungen um die Veröffentlichung des Films, das ist in der Tat unbewiesen.

Aber das lässt sich ja leicht ändern:

http://sony.attributed.to/

- Carsten

SPOILER: Browser Refresh ausführen



Antwort von Gooerkfish:

Das Werk selber ist in etwa so spannende wie eine
Rolle Klopapier die laaangsam abgespult wird..

" Viel Lärm um Nichts!"



Antwort von carstenkurz:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 13504.html

- Carsten



Antwort von beiti:

Das Werk selber ist in etwa so spannende wie eine
Rolle Klopapier die laaangsam abgespult wird.. Ab 5. Februar können wir uns in Deutschland offiziell selber ein Bild machen - übrigens ganz klassisch im Kino und ohne zeitgleiche VOD-Veröffentlichung:
http://www.digitalfernsehen.de/The-Inte ... 538.0.html




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