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Infoseite // Speicherkrise x2 - Nach dem RAM werden jetzt auch Festplatten knapp und teuer



Newsmeldung von slashCAM:
Februar 2026


Die Folgen des KI-Booms ziehen immer weitere Kreise: nachdem wahnwitzige Investitionen von OpenAI erst eine RAM- und NAND-Speicherkrise ausgelöst hat, betrifft sie jetzt...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Speicherkrise x2 - Nach dem RAM werden jetzt auch Festplatten knapp und teuer


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Antwort von Drushba:

slashCAM hat geschrieben:
Die Folgen des KI-Booms ziehen immer weitere Kreise: nachdem wahnwitzige Investitionen von OpenAI erst eine RAM- und NAND-Speicherkrise ausgelöst hat, betrifft sie jetzt...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Speicherkrise x2 - Nach dem RAM werden jetzt auch Festplatten knapp und teuer
Interessant, dass die RAM/NAND/SSD-Produzenten nicht schon viel eher mit einem massivem Ausbau der Produktion reagiert haben, sondern lieber die Herstellung von Privatanwender-Hardware weg in Richtung hochmargige AI-Produkte verschieben. Oder bleiben sie verhalten, weil sie von einer Marktbereinigung ausgehen (OpenAI soll ja 14 Milliarden Verlust machen dieses Jahr, nach 8-9 Milliarden Verlust 2025) und lieber jetzt deutlich knapp, als perspektivisch mit Überkapazität produzieren wollen? Und wieviele gebrauchte Petabyte kämen dann wohl schlagartig auf den Markt, wenn OpenAI tatsächlich pleite geht?))

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Antwort von Alex:

Drushba hat geschrieben:
Interessant, dass die RAM/NAND/SSD-Produzenten nicht schon viel eher mit einem massivem Ausbau der Produktion reagiert haben
Micron gibt 200 Milliarden Dollar für mehr RAM-Fabriken aus
Mit den Investitionen könnte man ein Land wie Bulgarien fast zwei Jahre lang versorgen. Micron will damit mehr Fabs bauen.
https://www.golem.de/news/speicherkrise ... 05496.html

Das Problem ist halt, dass Expansionen der Fabs im Hardwarebereich sehr lange dauern, bis sie produzieren.

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Antwort von Blackbox:

Die gesamte IT-Branche in den Blick genommen ist das doch für die Eigner (soft- und hardware) und die staatlichen/geheimdienstlichen Überwachungen (Palantir und Co.) eine sehr günstige Entwicklung:
Leistungsstarke private hardware teurer und unattraktiver machen, und so den Trend von 'Mieten statt kaufen' zusätzlich ausweiten.
Die Welt der ABO-Verpflichtung, der (US)Cloudspeicher, der Ablösung von Heimrechner-Autonomie hin zu den Rechenzentren der (US)Konzerne, ...
Unter anderem können die für den Betrieb wichtigen Arbeitsplattformen so jederzeit seitens intakter oder insolventer Firmen entzogen werden. Beim Miet-Wohnen gibt es immerhin noch Reste von Mieterschutz, im IT Bereich dagegen droht schutzlose Abhängigkeit von den Launen und Zwängen der Anbieter?
Das hat nicht nur Auswirkungen auf betriebliche Resilienz, etc. sondern auch auf Datenrechte/Bürgerrechte, Eigentumsverhältnisse.
Schon heute können Youtube-Existenzen (sind ja zum Teil Akteure mit etlichen Mitarbeiter:innen) bei account-Entzug durch Alphabet vom einen auf den anderen Tag einpacken, bald verlieren 'Promt-creatives' ihre mühsam angeeigneten spezialisierten 'Fähigkeiten' bei Abschaltung eines Ki-Dienstes? Zig weitere Beispiele und Szenarien ließen sich finden.
Es mag ja sogar stimmen, dass das Anmieten von 0,00000000000000x% Rechenleistung auf einem 24/7 Großrechner effizienter im Hinblick auf Kosten und Umweltbelastung ist als die Nutzung eigener Ressourcen für im Schnitt gerade mal 30-50 Wochenstunden, aber insgesamt scheinen mir die Nachteile deutlich zu überwiegen.

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Antwort von Clemens Schiesko:

slashCAM hat geschrieben:
Zu befürchten ist, dass es beim zweiten großen Player im Festplattenmarkt, Seagate, ähnlich aussieht und auch dessen Produktion schon größtenteils im Voraus an Großkunden verkauft ist.
Bei Seagate sind die Auswirkungen schon sichtbar. Ende 2023 habe ich mir meine NAS zusammen gestellt. 6 Seagate Exos X18 18 TB haben da insgesamt 1.662 € (277 € pro Platte) gekostet. Beim derzeit günstigsten Anbieter (483 € p.P.) darf man nur 2 Stück pro Kunde bestellen. Kaufland hat nur noch 3 vorrätig (521 € p.P.). Ab dann gehen die Preise immer weiter Richtung 1000 € pro Platte.
Mit etwas Glück hätte ich heute also etwa um die 3.000 Euro, realistisch gesehen aber wohl eher um die 4.000 Euro oder mehr zahlen müssen.

https://www.idealo.de/preisvergleich/Of ... agate.html

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Antwort von medienonkel:

Festplatten beim Juwelier kaufen.

Somit wird der Spacer aus einer Festplatte, den ich ab und zu als Ring trage ja doch noch was wert.

Hoffentlich bringt die KI Nummer wenigstens noch ein paar Krebsmedikamente und vielleicht noch schneller Kernfusion. Aber, was genau haben wir nochmal davon?

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Antwort von Darth Schneider:

Also von Kernfusion und neuen Krebsmedikamenten hätten wir bedeutend mehr,
als von einer Festplatte, um Videos zu archivieren die eh fast niemand schaut.
Oder einer neuen Grafikkarte die nur ein Quäntchen schneller als die jetzt verbaute ist.:)))

Das Problem wird sich legen, wenn ein Markt da ist, was ja der Fall ist, wird es auch Hersteller geben die diesen beliefern wollen.

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Antwort von Bluboy:

Microsoft Cloud PC

https://www.microsoft.com/de-de/windows-365/business

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Antwort von Darth Schneider:

Wie funktioniert denn das in der Realität ?
Braucht man dann schlussendlich keinen echten Computer mehr ? Nur noch einen Bildschirm,
mit Internetzugang, Maus und Tastatur ?

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Antwort von Drushba:

medienonkel hat geschrieben:
Aber, was genau haben wir nochmal davon?
Einfach mehr Zeit. Job weg, soziales Umfeld reduziert, Social Media Accounts gesperrt, denn Clawd Bot & Co bekommen das alles wunderbar hin. Wir können dann endlich auch von einer der vielen Bücher-Telefonzellen profitieren.

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Antwort von medienonkel:

Na super.

Ich sitz seit Corona zu 99% der Zeit untätig alleine zu Hause. Und langsam werde ich aggressiv.

Freizeit ist Scheisse 😛

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Antwort von Sound_Effects:

Wird Zeit, dass dieser ganze KI-Hype crasht und die aufgeblähten Preise für Komponenten wieder ordentlich fallen. Keine Sau braucht die ganzen KI-Anwendungen.

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Antwort von TomStg:

Sound_Effects hat geschrieben:
Wird Zeit, dass dieser ganze KI-Hype crasht und die aufgeblähten Preise für Komponenten wieder ordentlich fallen. Keine Sau braucht die ganzen KI-Anwendungen.
Noch einer, der nicht verstanden hat, um welch großes Rad es bei KI geht.

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Antwort von Darth Schneider:

Da vergisst wohl jemand das abseits der Filmschaffenden die ganze Wirtschaft, Hightech Branchen, Medizin mitsamt den Armeen, Geheimdiensten und Regierungen das völlig anders sieht.

AI ist ganz bestimmt kein Hype der verschwinden wird.

Im Gegenteil die werden so viele neue Rechenzentren wie irgendwie möglich bauen.

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Antwort von ruessel:

AI ist ganz bestimmt kein Hype der verschwinden wird. Verschwinden nicht - aber normalisieren. Irgendwann müssen die riesigen Risikokapitale Gewinn abwerfen, bis jetzt ist da überhaupt nix zu sehen..... der Markt wird es regeln.
Die ersten Anfänge sind vielleicht schon da:
KI-Agenten: 40 Prozent der Projekte werden bis 2027 eingestellt https://www.digitalbusiness-magazin.de/ ... 47504a643/

Es könnte auch sein, das die Chinesen noch mit einer KI um die Ecke kommt, die wesentlich Ressourcenschonender funktioniert und mit weniger Speicher und Prozessorlast auskommt - schließlich sind sie durch Trump gezwungen gleiche Leistung mit weniger guter Hardware zu bringen. Das wäre dann eine KI die wesentlich günstiger wäre und in viel mehr Geräten passt.

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Antwort von Rick SSon:

Blackbox hat geschrieben:
Die gesamte IT-Branche in den Blick genommen ist das doch für die Eigner (soft- und hardware) und die staatlichen/geheimdienstlichen Überwachungen (Palantir und Co.) eine sehr günstige Entwicklung:
Leistungsstarke private hardware teurer und unattraktiver machen, und so den Trend von 'Mieten statt kaufen' zusätzlich ausweiten.
Die Welt der ABO-Verpflichtung, der (US)Cloudspeicher, der Ablösung von Heimrechner-Autonomie hin zu den Rechenzentren der (US)Konzerne, ...
Unter anderem können die für den Betrieb wichtigen Arbeitsplattformen so jederzeit seitens intakter oder insolventer Firmen entzogen werden. Beim Miet-Wohnen gibt es immerhin noch Reste von Mieterschutz, im IT Bereich dagegen droht schutzlose Abhängigkeit von den Launen und Zwängen der Anbieter?
Das hat nicht nur Auswirkungen auf betriebliche Resilienz, etc. sondern auch auf Datenrechte/Bürgerrechte, Eigentumsverhältnisse.
Schon heute können Youtube-Existenzen (sind ja zum Teil Akteure mit etlichen Mitarbeiter:innen) bei account-Entzug durch Alphabet vom einen auf den anderen Tag einpacken, bald verlieren 'Promt-creatives' ihre mühsam angeeigneten spezialisierten 'Fähigkeiten' bei Abschaltung eines Ki-Dienstes? Zig weitere Beispiele und Szenarien ließen sich finden.
Es mag ja sogar stimmen, dass das Anmieten von 0,00000000000000x% Rechenleistung auf einem 24/7 Großrechner effizienter im Hinblick auf Kosten und Umweltbelastung ist als die Nutzung eigener Ressourcen für im Schnitt gerade mal 30-50 Wochenstunden, aber insgesamt scheinen mir die Nachteile deutlich zu überwiegen.
kauf dir nen mac. sind immernoch gleich teuer. Ist doch außerdem auch genug rechentechnik für den Privatgebrauch im Umlauf.

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Antwort von Blackbox:

Persönlich hab ich da auf absehbare Zeit keinen Bedarf (2 macbooks und 3 HP-Kisten, eine mit rechtzeitig gekaufter 5060-16GB für 10bit 4:2:2).
In der Heizperiode die dual-xeons als Zusatzwärme, im Sommer mehr mit mac.
Altersbedingt werde ich aber sowieso langsam auf 'freeze' des bestehenden Systems umschalten und dann halt kommende hippe 'Innovationen', die mich 'to the next level' ;-) bringen sollen, nicht mehr mitmachen.
Wozu auch: die Rechenleistungen reichen bei mir für flüssiges Arbeiten eh längst aus und das Ki-Zeug setze ich höchstens mal testweise ein. Backup-festplatten sind auch genügend vorhanden, da brauch ich keine 'Cloud', was rechtlich eh u.U. etwas bedenklich sein würde.
Aber ich mach auch hauptsächlich Audio. Video nur nebenher, daher reichen mit ca.60TB Plattenspeicher bereits aus.

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Antwort von Rick SSon:

Blackbox hat geschrieben:
Persönlich hab ich da auf absehbare Zeit keinen Bedarf (2 macbooks und 3 HP-Kisten, eine mit rechtzeitig gekaufter 5060-16GB für 10bit 4:2:2).
In der Heizperiode die dual-xeons als Zusatzwärme, im Sommer mehr mit mac.
Altersbedingt werde ich aber sowieso langsam auf 'freeze' des bestehenden Systems umschalten und dann halt kommende hippe 'Innovationen', die mich 'to the next level' ;-) bringen sollen, nicht mehr mitmachen.
Wozu auch: die Rechenleistungen reichen bei mir für flüssiges Arbeiten eh längst aus und das Ki-Zeug setze ich höchstens mal testweise ein. Backup-festplatten sind auch genügend vorhanden, da brauch ich keine 'Cloud', was rechtlich eh u.U. etwas bedenklich sein würde.
Aber ich mach auch hauptsächlich Audio. Video nur nebenher, daher reichen mit ca.60TB Plattenspeicher bereits aus.
siehste. es gibt also ein theoretisches problem, aber kein praktisches ;-)

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Antwort von Blackbox:

Ja, für mich zwar nicht, aber für viele andere wird das ggf. ein strukturelles Problem sein oder werden.

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Antwort von cantsin:

Laut Heise wird die Speicherkrise noch mindestens bis Ende 2027 andauern:
https://www.heise.de/news/Kein-Szenario ... 10426.html

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Antwort von Darth Schneider:

Die schreiben von frühestens 2029..
https://winfuture.de/news,156258.html

Nicht zu vergessen, die Rechner in den riesigen Rechenzentren halten nur so 3 bis 5 Jahre.

Ich frag mich eh langsam wie Altman, Musk und Co ihre Kis auf die Dauer überhaupt finanzieren wollen ?
Die Kosten sind doch viel zu gigantisch.

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Antwort von rush:

Passend dazu:

https://www.pcgameshardware.de/RAM-Hard ... k-1521898/

So bekommt man immerhin fürs Gefühl oder optischen Effekt einen Mehrwert... Was'n Quatsch ;-)

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Antwort von Darth Schneider:

Das passt.
Die Ai verkauft zu 90% bisher ja auch nur warme Luft.😂
Gleichzeitig braucht Altman mehrere neue Atomkraftwerke, nur für die Rechner.

Ich meine, die Superreichen haben doch definitiv einen Knacks in der Schüssel..

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Antwort von Bluboy:

Werbung, dass man jetzt noch schnell kaufen soll, weils noch teurer wrd ;-((

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Antwort von freezer:

Hab gerade beim Händler 4x 22TB Platten abgeholt. Weitere 5 irgendwann nächstes Monat.
Da nicht abzusehen ist, wie sich der Markt und die Lieferzeiten entwickeln, muss ich vorausplanen und bevorraten, was finanziell leider nicht gerade vorteilhaft ist.

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Antwort von dienstag_01:

Speicher sind das neue Toilettenpapier ;)

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Antwort von Jott:

Und Benzinkanister sind die neuen Speicher.

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Antwort von Bildlauf:

Es war ja nicht nur To-Papier, sondern auch Nudeln und Reis, was während Covid zu leeren Regalen führte.
"Irgendjemand" hat damit angefangen und dann ging der panische Run los.
Nudeln und Reis sind denkbar schlechte Notvorräte für die stationäre Notvorsorge, denn man benötigt Energie und Wasser, eine Konserve benötigt beides nicht, kann man auch kalt essen ohne Wasserzugabe.

Hier bei der Speicherkrise bin ich nicht ganz sicher, könnte mir schon vorstellen, daß ein gewisser Vorratskauf sinnvoll ist.
Ich habe allerdings genug Speicher und brauche auch nicht so viel davon (H264/5).

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Antwort von Bluboy:

Von gefälschten Nudeln oder Reiskörner hört man aber nichts

https://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets ... e3d9696f2c

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Antwort von soulbrother:

Ich werde dann mal meine alten Platten rauskramen und testen was noch läuft.
Das sind fast. 20 Stück von ca. 200GB bis ca. 1TB.
Liegen seit mind. 4 bis ca. 20 Jahre...

Recycling ist ja in...
Und dann halt nur als 3te Backupplatte 😄

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Antwort von pillepalle:

Und wer nichts filmt hat auch keine Speicherprobleme... so langsam durchschaue ich Iasis Plan :)

VG

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Antwort von medienonkel:

pillepalle hat geschrieben:
Und wer nichts filmt hat auch keine Speicherprobleme... so langsam durchschaue ich Iasis Plan :)

VG
Sagt dir der Begriff Kreuzkontamination etwas?

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Antwort von Darth Schneider:

Wer nicht alles archiviert hat keine oder zumindest weniger Speicherprobleme….
Wie viel von dem archivierten Material/den Kundenfilmen braucht ihr später nochmal ?
20% ?

Ich muss da an eine Aussage von Woody Allen denken, er habe kaum einen seiner 50 Filme nach dem machen jemals geschaut..
Jede Wette der hat keinen einzigen seiner Filme archiviert…😂
Gut, das übernehmen natürlich andere…

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Antwort von Bluboy:

Seagate Baracuda 2 TB bi Amazon 138 Euro, das ist übers Jahr eine Steigerung um 100%

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Antwort von Darth Schneider:

Externe Ssds welche ich nur noch nutze sind immer noch etwa gleich teuer wie letztes Jahr.

https://www.brack.ch/sandisk-externe-ss ... gb-1123661
https://www.brack.ch/samsung-externe-ss ... ge-1378551

Woran liegt das ?

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Antwort von Bluboy:

Amazon - Silicon Power SSD 2TB 3D NAND A55 SLC Cache Performance Boost 2.5 inch SATA III 7mm (0.28") Internal Solid State Drive

Preis, 209,99€

Die haben voriges Jahr noch so um die 100 Euro gekostet

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Antwort von Darth Schneider:

Bezieht sich scheinbar mehr auf interne Speichermodule.
Die externen Ssds sind nicht gross teurer geworden.
Noch nicht….

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Antwort von Darth Schneider:

Ich sehe da aber kein Problem das lange anhält, irgendwann bemerken die Speicher Hersteller das der Altman, Musk und Co nicht wirklich lukrative Kunden sind.

Weil die bezahlen ja nicht wie wir mit echtem Bargeld.


Ich hatte mich geirrt, mittlerweile bin ich mir sicher die AI Blase wird platzen.

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Antwort von ruessel:


zum Bild

Die Zeit zum protzen. Es gibt nun günstig Arbeitsspeicher zu kaufen (39,90 Amazon) die zwar nicht funktionieren aber stark blenden ;-)
In Zeiten der Speicherkrise: Hersteller verkauft Arbeitsspeicher mit Dummy im "Value Pack" https://www.pcgameshardware.de/RAM-Hard ... k-1521898/

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Antwort von medienonkel:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Externe Ssds welche ich nur noch nutze sind immer noch etwa gleich teuer wie letztes Jahr.

https://www.brack.ch/sandisk-externe-ss ... gb-1123661
https://www.brack.ch/samsung-externe-ss ... ge-1378551

Woran liegt das ?
Das muss der Schweiz-Bonus sein. In D gibt´s die ab ca. 300 Euro.

https://www.idealo.de/preisvergleich/Of ... ndisk.html

Oder war da nicht was mit Defekten bei Sandisk? Auf blöd sind das noch so "Auslaufmodelle".

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Antwort von freezer:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Wer nicht alles archiviert hat keine oder zumindest weniger Speicherprobleme….
Wie viel von dem archivierten Material/den Kundenfilmen braucht ihr später nochmal ?
20% ?

Ich muss da an eine Aussage von Woody Allen denken, er habe kaum einen seiner 50 Filme nach dem machen jemals geschaut..
Jede Wette der hat keinen einzigen seiner Filme archiviert…😂
Gut, das übernehmen natürlich andere…
Das ist halt sehr kurzsichtig gedacht. Alleine vom Verwertungsstandpunkt her muss ich immer wieder auf die Daten der Filme zugreifen. Es sind Änderungen für andere Länder, andere Vertriebswege zu machen.
Der Woody wird wohl kaum selbst Hand anlegen beim Aufbereiten der Daten ;-)

Dazu kommen meine Kundenprojekte, bei ein paar davon sind die Aufnahmen quasi historisch und werden immer wieder in Projekten genutzt. Das ist halt sehr speziell, wer eher Lifestyle, Veranstaltungen oder kurzlebige News filmt braucht wohl weit weniger Archivdaten. Ich verrechne das den Kunden dann auch gezielt.

Ich habe derzeit 400 TB an aktivem Speicher, einen Teil der Speichersysteme muss ich aktiv austauschen/erneuern.
Das gute ist, dass mein Bedarf nur linear wächst, unterhalb des Fortschreitens der Kapazitätsentwicklung bei den Festplatten.

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Antwort von gunman:

Also für mich fallen diese ganzen Preise für Ram und Harddiskspeicher ganz klar in die Kategorie "ABZOCKE" im Quadrat !!

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Antwort von vaio:

Chantal, heul leise!

Vor 30 Jahren kostete ein Upgrade für eine 2 GB -HDD 550 DM. Heute ohne Berücksichtigung von Kaufkraft/Inflation ca. 275 EUR.

Aktuell gibt es für 275 EUR 10 TB (+/- je nach Ausführung).

30 Jahre als Beispiel, da viel Forumteilnehmer sich bestimmt noch erinnern können und die jüngeren Teilnehmer vermutlich in den 90er geboren wurden.
Das Glas ist definitiv Halbvoll. 🥂

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Antwort von Jott:

Anfang 90er AVID-Medien:
Platte mit 1GB (nicht TB!) 10.000 Mark.

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Antwort von Darth Schneider:

Aber damals gab es kein 4K Video, ja nicht mal HD…
Es war viel weniger Speicherplatz von Nöten.

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Antwort von freezer:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Aber damals gab es kein 4K Video, ja nicht mal HD…
Es war viel weniger Speicherplatz von Nöten.
Denk mal nach, Boris, denk mal nach.

MiniDV benötigt 12GB für 62 Minuten.
Ich hatte Mitte der 90er eine VLab-Motion Karte im Amiga, die las und schrieb MJPEG Videos in 720x576i50. Mehr als 10 Minuten konnte ich auf meine 2GB SCSI Platte nicht schreiben, am Ende brach die Leistung ein.

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Antwort von cantsin:

freezer hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Aber damals gab es kein 4K Video, ja nicht mal HD…
Es war viel weniger Speicherplatz von Nöten.
Denk mal nach, Boris, denk mal nach.

MiniDV benötigt 12GB für 62 Minuten.
Die heute typischen LongGOP-Codecs, bei den heute üblichen Auflösungen, brauchen 67,5 GB für eine Stunde, also mehr als das fünffache. Von All-I, ProRes oder Raw gar nicht erst zu reden.

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Antwort von Darth Schneider:

Gut freezer hat aber schon recht.
Damals mit dem Avid reichten uns 10 GB genau mal für eine ca 30 oder 45 Minuten Sendung, aufgenommen mit Betacam Sp.
In was für einem Format das schlussendlich auf der Hdd gespeichert wurde weiss ich nicht mehr.
Die 10 GB Platten waren so gross wie kleine Köfferchen und kosteten 10 000 Franken..😂

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Antwort von Asjaman:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Bezieht sich scheinbar mehr auf interne Speichermodule.
Die externen Ssds sind nicht gross teurer geworden.
Noch nicht….
man kann teilweise sogar ein echtes Schnäppchen machen - ist zwar noch die alte T5, aber immerhin
https://www.mediamarkt.de/de/product/_s ... 07031.html

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Antwort von Bildlauf:

Habe mal so überschlagen bei meinen Speicherkäufen:

SD Karten: die von Sandisk haben sich verdoppelt in der Speicherkrise, die sony Touch sind gesunken bzw. stabil geblieben

SD Laufwerke: Habe zb 1TB (für optimierte Medien als Speicher) seinerzeit 100 bezahlt (2023). Vor der Speicherkrise waren es 140 Euro. Jetzt sind es 150 Euro.


Normale Festplatten (Sata sind das dann denke ich), sind um ca. 10 bis 40 % teurer geworden, seit den Käufen vor 4 bis 5 Jahren.
Hängt ja auch vom betrachteten Zeitraum ab.

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Antwort von medienonkel:

Jott hat geschrieben:
Anfang 90er AVID-Medien:
Platte mit 1GB (nicht TB!) 10.000 Mark.
Naja, anfang der 90er hat man aber zu 95% direkt auf der MAZ geschnitten und AVID war da, um Schnittlisten fürs Kopierwerk zu erstellen.
Online Schnitt gab´s nicht mal für Hollywood, da mit Meridien-Hardware gerademal SD Online Schnitt möglich war.

Das war kein NLE, wie wir es heute machen.

Der AVID hat dir ohne mindestens eine MAZ für 100K nichts gebracht. Von daher waren die 10K Peanuts.

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Antwort von Darth Schneider:

Wir waren damals (vor 1995) die allerersten in Zürich (Schweizweit) die überhaupt Non-Linear-Edits (NLE) mit dem Avid gemacht hatten.
Wir waren diesbezüglich bei dem Privatsender moderner ausgerüstet wie das Schweizer Fernsehen..Die kamen zu uns nur um das anzuschauen und sich erklären zu lassen.😂😂

Dank dem Chef (Paul Grau) der ein Nerd war, die richtigen Conections bis hin zu Apple und Avid besass und sehr viel Geld investiert hatte.

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Antwort von Jott:

medienonkel hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Anfang 90er AVID-Medien:
Platte mit 1GB (nicht TB!) 10.000 Mark.
Naja, anfang der 90er hat man aber zu 95% direkt auf der MAZ geschnitten und AVID war da, um Schnittlisten fürs Kopierwerk zu erstellen.
Online Schnitt gab´s nicht mal für Hollywood, da mit Meridien-Hardware gerademal SD Online Schnitt möglich war.

Das war kein NLE, wie wir es heute machen.

Der AVID hat dir ohne mindestens eine MAZ für 100K nichts gebracht. Von daher waren die 10K Peanuts.
AVID war Anfang der 90er noch exotisch, nur wenige hatten die Idee kapiert, aber wir hatten einen der ersten, und alle Video-Projekte wurden drauf geschnitten. War extrem schnell und befreiend, Kunden (die intelligenten) waren baff.

Klar wurden noch einige Jahre lang am Ende und nach der Abnahme die fertigen Projekte über Schnittliste auf MAZen nachvollzogen und gemastert, aber das war rein „mechanische“ Arbeit.

10.000 Mark für 1 GB waren keine Peanuts. Mit Mindestausstattung lag der AVID irgendwo um eine Viertel Million. Was hatte die Branche gelacht und gelästert über diese „NLE“-Idee! War eine tolle Zeit.

MAZen und das Geraffel hatte man ja sowieso in der Zeit, sonst konnte man gar nicht mitspielen.

Heute leben wir im Paradies!

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Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Dank dem Chef (Paul Grau) der ein Nerd war, die richtigen Conections bis hin zu Apple und Avid besass und sehr viel Geld investiert hatte.
Paul Grau - das ist doch der Regisseur des wahrscheinlich größten (und brutalsten) Trash-Kult-Granatenfilms aller Zeiten, "Mad Foxes", produziert vom legendären Schweizer Erwin C. Dietrich, mit dem aus diversen Dietrich/Jess Franco-Filmen legendären (früheren olympischen Judoka und hauptberuflichen Zürcher Türsteher) Ueli/Eric Falk als nacktem Neonazi-Biker mit Schnauzer und Stahlhelm....



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Antwort von Darth Schneider:

Ja genau, aber er ist gar kein rechtsextremer, einfach sonst war er als junger Mensch scheinbar ziemlich durchgeknallt.
War ein guter aber knallharter Chef, er hatte eindeutig was von Jack Nickolson…😂

Angefangen hatte er damals mit Eden Tv, ein schräger Mix zwischen Zürich Regional TV und Comedy Sender…
Das echt war cool da mitzuwirken.

Dann kam Star Tv, (Mehr ein Livestyle Sender) den er damals auch aus dem absoluten Nichts aufgebaut hatte, der bis heute sendet.

Ich bin mir bis heute nicht sicher wie er das überhaupt finanziert…
Bezahlt hatte er sehr gut, das war gar nicht auf Regional TV Level.

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Antwort von cantsin:

Das hat später sein Produzent, Erwin C. Dietrich dazu gesagt:

Haben Sie den Film vielleicht nicht unter ihrem Namen verliehen?

Nein, das habe ich immer gemacht. Da konnte ein Film so schlecht geworden sein, wie es nur möglich ist, ich habe meinen Namen immer dazugeschrieben. Es gibt Filme, die habe ich nicht mal zur Gänze gesehen, weil ich sie so grauenhaft fand – hauptsächlich einen; da hatte ich nicht die Nerven, ihn ganz anzusehen.

Der NEW YORK RIPPER von Fulci?

Nein, nein. Der war ja nicht von mir. Nein, ich denke jetzt an MAD FOXES.

(Lachen) FEUER AUF RÄDER …

Den habe ich verschiedentlich versucht anzusehen – auch schon auf Video. Ich muß ehrlich sagen: Ich bin zu zartbesaitet, als daß ich das anschauen könnte.

Wie ist der eigentlich produziert worden? Spanisch-schweizerisch?

Ja, gut, das ist denkbar, daß da noch ein Spanier dabei war. Ich glaube, es ist Balcazar da noch irgendwo als Partner dabei gewesen. Wir haben in Spanien gedreht, aber da sind mir zu grausame Dinge drin …

Wer hat den Film denn inszeniert?

Also, ich war es nicht. Es ist möglich, daß mein Name drinsteht.

Nein, irgendein Pseudonym. Überhaupt stehen im Vorspann fast nur Pseudonyme, selbst Peter Baumgartner heißt Pete Treegarden!

Ja, Peter hat den Schnitt gemacht, aber nicht die Kamera. Nun, dahinter steckt ein schweizer Regisseur. Wenn er damals ein Pseudonym genommen hat, würde ich sagen: Lassen wir es (lacht) … Er ist heute ein sehr, sehr guter und erfolgreicher Musikvideoproduzent und ich würde das dann so lassen.
Interview aus der "Splatting Image", https://splatting-image.com/2014/05/181/ , 1991

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