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Sony CCD v6000e Hi8 - Sucherbild flimmert



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Frage von VHSler:


Hallo,

vor kurzem habe ich von jemand die Hi8Hi8 im Glossar erklärt Kamera abgekauft, problem ist dass das Sucherbild sehr flimmert!
Es ist keine Kassette zur Aufnahme eingelegt, Objektivdeckel ab.
Der Autofokus am Objektiv arbeitet auch, er dreht sich wenn man die Kamera durch den Raum schwenkt.
Ein Bild im Sucher ist nicht zu sehen.

Weis einer an was das liegen kann?

Bild ist im Anhang.



Antwort von Jott:

Über 20 Jahre alt - ohne Prüfung gekauft? Die Chance, dass so ein Museumsstück nicht kaputt ist, wenn es verkauft wird, ist leider sehr gering. Good luck!



Antwort von Roland Schulz:

DAS war noch ne schöne Consumercam, wobei die CCD-V5000 noch nen größeren und besseren CCDCCD im Glossar erklärt hatte, die 6000er nur noch den aus der V800.
Wie dem auch sei, denke 20 Jahre werden die Dinger einfach nicht überleben, vor allem auch die Laufwerke nicht.








Antwort von StanleyK2:

Ich kenn da einen Anbieter, da kann man sich für €30 + Versandkosten einen Kostenanschlag für die Reparatur machen lassen. Erfahrungsgemäss kosten Reparaturen alter Analogeräte schnell deutlich im dreistelligen Bereich - nur für angesprochene Fans / Sammler interessant. Wenn man ablehnt, kann man das Gerät gleich kostenlos verschrotten lassen.



Antwort von Bischofsheimer:

Oh Man . Jetzt noch so eine alte Kiste gekauft. Du armer Tropf.
Ps : Ich habe in den letzten Monaten , meine" alten " Video 8 - Video Hi 8
und DVCAMDVCAM im Glossar erklärt Kassetten kompl auf Festplatten überspielt.
Video 8 : Da waren die Bänder und die alte Camera mit dem Laufwerk
als Abspielgerät noch recht gut , bis auf einige Kassetten , die Streifen
verursachten. Konnten aber mit der Reinigung Kassette fast alle überspielt
weden .
Hi 8 da gab es sehr große Unterschiede im immer verwendeten Sony
Kassetten Material. Einige waren überhaupt nicht mehr zu überspielen.
Die Sony Master Kassetten mit der schwarzen Kassette und der goldenen
Banderole sind gut überspielbar geblieben.
DVCAMDVCAM im Glossar erklärt : da gab es keine Probleme.

Zu Sony V5000 Hi . Die Camera , die sowohl ich habe und auch die die ein
Freund von mir sein eigen nennt, sind schon seit Jahren Schrottreif.
Lediglich der Recorder V9000 läuft noch ( wie lange noch ? )???

Ach so. Zum Überspielen der analogen Video 8 und Hi 8 Kassetten
wurde meine Canopus ADVC 100 , die ich schon seit den ersten
Jahren ihres Erscheinens besitze.



Antwort von pixelschubser2006:

Ich denke, es macht fast keinen Sinn, heute noch auf Tape zu filmen. Als kleine Nische sehe ich noch ein großes Angebot an HDV-Kameras, die für DV-Filmer interessant sind, die gerne 16:9 in SD filmen. Reine SD-Kameras mit echten 16:9-Chips sind ja bekanntlich extrem rar. Und abseits von Lowlight-Anwendungen kann man mit den HDV-Kisten wohl noch ganz anständig filmen...



Antwort von Rudolf Max:

Ich denke, dass es falsch ist, alles, was alt und nicht mehr dem heutigen technischen Standard entspricht, als Schrott zu bezeichnen...

Man soll mal an einer Oldtimerausstellung oder an einem Veteranenrennen einem Teilnehmer sagen, dass es bloss alter Schrot sei, was er da habe... der hätte wohl Freude an einer solch doofen Aussage...

Jeder, der älter wird, und das werden ja gottseidank nicht alle (schon gar nicht gewisse Leute hier im Forum...), fängt an, gewohnte Techniken und entsprechende Geräte etwas länger zu benutzen, als diejenigen, die jede Woche ein neues Gerät haben müssen.. bloss, weil es das Neueste ist...

Ich selber liebe meine mini-DV Kamera von Sony heute noch wie am ersten Tag, nutze sie auch regelmässig und freue mich jedesmal, wie einfach und unkompliziert man schon vor 15 Jahren schöne Filmchen machen konnte. Auch wenn die Kamera nicht nach heutigen Massstäben gemessen werden kann, es ist und bleibt ein tolles Gerät, das den damaligen Stand der Technik spiegelt...

Ich mache mich auch niemals lustig über einen Autofahrer mit seinem uralten originalen kleinen Fiat 500, der genüsslich und gemütlich durchs Grüne fährt. Sowas wäre schlicht dumm und würde mich zu einem Idioten degradieren. Es gibt da nämlich nebst der Technik noch etwas, was heute immer mehr in den Hintergrund tritt: Das Emotionale. Das tolle Gefühl, angefangen beim Kauferlebnis, dem tollen Gefühl bei jeder Nutzung und die Freude darüber, etwas zu besitzen, was einem Freude bereitet...


Heute ist alles bloiss noch Massenware und Massendenken, man hat keinen richtigen Bezug mehr zu dem, wofür man gehörig gespart und gearbeitet hat. Man lebt eigentlich bloss noch so nebenher. Man ist auch dauernd auf der Umschau, ob es da etwas "noch besseres" gibt und meckert ob jedem kleinsten Scheiss, der da nicht nach des Besitzers Vorstellungen funktioniert und kann sich an dem, was man besitzt, kaum noch ungetrübt erfreuen... (dies gilt beileibe nicht für alle... gottseidank...)

Würde sich besagter Fiat Fahrer ständig darüber nerven, weil er "zu wenig" PS hat, oder seine kleines Gefährt ganz schön "ruckelt" (geflügeltes Wort hier im Forum... da ruckelt es bei manchen dauernd...), er hätte sein Schätzchen längst verschrotten lassen. So aber freut er sich über sein Gefährt aus vergangener Zeit, geniesst das Gefühl und lässt seinen Erinnerungen freien Lauf und ist dabei glücklich...

Irgendwie so fühle ich mich auch, jedesmal, wenn ich meine kleine Sony ans Auge nehme. Herrlich, meine Reportage von Galapagos oder sonst einem schönen Erlebnis aus vergangener Zeit wieder auflebenlassen zu können, diese Zeit kommt nie weider... bin eben inzwischen 15 Jahre älter geworden. Wird anderen nicht passieren...

Soll ich nun also meine funktionierende Sony einfach verschrotten, weil sie ein bisschen weniger PixelPixel im Glossar erklärt hat als heutige Kameras...? Ach ja, habe da noch eine etwas neuere Sony, die RX-10, wenn es denn mal mit "etwas mehr" Pixeln sein muss... *smile

Ein schönes und hoffentlich gesundes neues Jahr wünsche ich allen...

Rudolf



Antwort von Darth Schneider:

Ich habe noch eine v6000 im Keller, die hat genau das selbe Problem, nachdem sie für ein paar Jahre in einer Kiste verpackt war und ich sie zum Spass ausprobieren wollte, war das Problem plötzlich da und das Sucherbild flimmert seither. Wenn du damit filmen willst, häng sie an einen Monitor, sie hat ja genug Ausgänge, bei meiner funktioniert die Aufnahme Funktion noch. Das Bild flimmert nur im Sucher. Ansonsten finde ich das Teil war und ist, heute, vorallem bezogen auf, auf das tolle Handling, den Formfaktor und den vielen Funktionen die es bei heutigen Kameras gar nicht mehr gibt, eine affentittengeile Kamera. Die konnte man sogar als Schnittrekorder entfremden, einen hochwertigen dazu. Mir persönlich gefallen die alten Hi8Hi8 im Glossar erklärt Videos immer noch, irgendwie hatte das Material, bei der richtigen Beleuchtung einen schönen Film Look. Ich würde das Teil ja nicht verschrotten. Meine bleibt im Keller, ich Filme da schon lieber mit der Rx10 trotz des Handlings und den Einschränkungen zum Beispiel im Audioberreich. Die Qualität der Videos hat schon einen Quantensprung gemacht. Ist erstaunlich was so eine 700 Franken billige Knipse heute alles kann.



Antwort von pixelschubser2006:

@Rudolf Max:

Schöner Denkansatz, aber so ganz vergleichbar ist das ehrlich gesagt nicht. Seien wir doch ehrlich: Alte Sachen werden entweder aus purer Nostalgie gebunkert oder weil sie in bestimmter Weise andersartig sind. Das sehe ich bei alten Videokameras nicht unbedingt. Da geht es bei alten Kameras in den meisten Fällen um einen billigen Einstieg ("was früher top war, kann heute nicht schlecht sein..."). Führt i.a. Regel zu viel Anfängerpech und Frust.

Wenn Fotografen alte analoge Kameras auspacken, dann wollen sie einerseits retro sein, andererseits in schwarzweiß ihre Bilder entwickeln. Das ist eine Kunstform für sich, die in jeder Hinsicht ihre Existenzberechtigung hat. Dennoch landen auch viele frisch angeschaffte Kleinbildreflexen mangels Zeit bestenfalls in der Vitrine. Alte Digitalkameras kauft sich auch keiner, weil sie so einen tollen nostalgischen Look haben.

Bei den Fotokameras muss man immerhin feststellen, daß sie allerhöchste Qualität abliefern können. Das geht digital und bei Video nicht. Und mit einem schönen Mercedes W126, einer S-Klasse von 1985, kann man super reisen. Da vermisst man maximal die Klimaanlage, die damals noch nicht unbedingt verbaut wurde.

Glaube mir, ich ehre alte Technik wirklich. Aber wirklich benutzen tue ich sie nicht. Das hat auch seinen Grund. Aus nostalgischer Sicht hat der hier besprochene Camcorder natürlich seine Berechtigung.

Ich habe als Azubi immer feuchte Augen bekommen, wenn ich einen Katalog ergatterte, mit solchen Teilen drin. Und der CCD-V5000 war ein echtes Highlight. Mein Chef hatte sowas nicht, war ihm zu teuer. Und das obwohl er einen Radio- u. Fernsehladen besaß und begeisterter Videoamateur war. Aber man muss Prioriäten setzen. Immerhin fuhr er die o.g. S-Klasse. Bzw. fährt die immer noch, obwohl er inzwischen 93 sein muss und der Benz BJ 89 inzwischen 27 ist. Etwas verbeult (der Benz), aber immer noch solide.



Antwort von Rudolf Max:

Hallo pixelschieber,

Natürlich kann man das Thema auch aus anderen Perspektiven sehen, dann ändert sich natürlich auch die Meinung dazu. Ich kann es lediglich aus meiner Sicht sehen, da ich ja bloss ich bin... *smile

Ich bin sicher ganz allgemein eher etwas konservativ denkend, habe dazu entsprechend auch einen guten Draht zu älteren Gerätschaften. Für mich passt das, für andere halt eben nicht... was solls... *smile

Zurück zur alten Kamera. Ich habe das relativ seltene Glück, zu meiner alten Sony mini-DV Kamera auch gleich noch den passenden Rechner (Power Book Titanium) aus selbiger Zeit zu haben. Nicht bloss die Hardware, sondern mitsamt dem damaligen OS und der passenden Saftware (Premiere, Final cut Pro und iMovie). Läuft nach über 15 Jahren alles noch wie damals. Mit dieser Ausrüstung macht filmen, schneiden, vertonen und vertiteln so richtig Spass. Erinnert eben an die Zeiten, als ich noch jünger und gesünder war und mich in der weiten Welt herumtrieb und das Leben voll geniessen konnte. Geht heute gesundheitlich nicht mehr so ganz, aber was solls, ich will nicht jammern...

Damals war HD oder gar noch mehr einfach nicht verfügbar, also sind alle meine Erinnerungen an meine vielen Reisen eben entweder noch analog oder in mini-DV. Es käme mir nicht in den Sinn, alle diese tollen Erinnerungen nun einfach zu verteufeln, weil sie inzwischen teilweise ein viertel Jahrhundert alt und technisch entsprechend "bescheiden" sind.

Käme mir aber auch nicht in den Sinn, diese Geräte zu verschrotten, da hängt zuviel persönliches dran. Ich spreche die heutige "Wegwerfmentalität" an. Hätte so mancher seinen damaligen Rechner "in die Vitrine" gestellt, anstatt wegzuschmeissen, müsste er heute nicht in einem Forum lange nachfragen und sich nerven, wie man VHS oder Hi-8 oder mini-DV digitalisiert. Solche Sachen sind für mich heute bloss allerkleinste Peanuts, völlig problemlos und eben, es funktioniert...

Selbstverstänldich habe ich nebst all diesem "alten Schrott", wie manche meine Sachen bezeichnen, auch modernes Zeugs. Eine Windose mit OS 10 ist ja nun wirklich nicht schwer zu finden, eine RX-10 war es auch nicht...

Richtig, alte Videokameras und Computer sind nicht gerade die perfekten Sammlerstücke, war ja bereits eine Zeit, wo wegwerfen wichtiger war als das Kauferlebnis und das längere geniessen des gekauften. Wenn ich aber in meine "Vitrine" sehe, stehen da noch ganz alte Bolex H8 und H16 mit gepflegten Kern Switaren dran, Geräte, alles "made in Switzerland". das waren damals Geräte, die etwas ganz besonderes waren. Meinen Freunden (aus selbiger Zeit...) macht es heute noch grossen Spass, mal wiedewr einen uralten schwarzweissen 16mm Film zu geniessen. Der Wein dazu ist manchmal auch fast so alt wie der Projektor... Stört sich keiner daran, dass es da manchmal etwas schrammen im Film hat, das gehört auch dazu. Versteht sich von selbst, dass alle diese alten Geräte noch laufen und voll einsatzfähig wären, gäbe es denn noch vernünftigen und bezahlbaren 16mm Film...

Meine nostalgische Denkweise geht soweit, dass ich noch heute, als Rentner eine kleine Firma leite, die klassische Modellflug-Bausätze aus Holz konstruiert, herstellt und anbietet. und das im Zeitalter von Styropor und solchen Materialien... alles aus China, spottbillig, notabene. Meine Kunden, von denen es eine gehörige Anzahl gibt, denken vermutlich ähnlich wie ich. Die haben keine Lust, alles nur noch vorgekaut und weichgespült aus China zu kaufen, die wollen ihr Hobby so leben, wie sie es schon früher taten...

Die sogenannte "Retrowelle" ist voll da, es werden wieder vermehrt Schallplatten gepresst, in einer Zeit, wo die Jugend noch nicht mal mehr weiss, dass es sowas mal gegeben hat, geschweige denn eine Musik ab Platte gehört haben...

Na ja, jeder, der irgendwann mal um die siebzig sein wird, wird mich verstehen...

Rudolf

P.S. Ich schreibe diese Zeilen auf einem alten Mac G4, Jahrgang 2000, mit Netscape 7.0... und es funktioniert...



Antwort von vaio:

Schöner Denkansatz, aber so ganz vergleichbar ist das ehrlich gesagt nicht.
Ich finde schon das man es gewissermaßen vergleichen kann. Allerdings möchte ich weder das Eine (CCD-V5000/6000), noch das Andere (W126) heute täglich nutzen.
Es gibt da nämlich nebst der Technik noch etwas, was heute immer mehr in den Hintergrund tritt: Das Emotionale. Das tolle Gefühl, angefangen beim Kauferlebnis, dem tollen Gefühl bei jeder Nutzung und die Freude darüber, etwas zu besitzen, was einem Freude bereitet...
Das hängt zum einen mit der Schnelllebigkeit, zum anderen mit dem "Überangebot" und damit auch mit dem Preis zusammen. Beispielsweise hat man sich früher einen Fernseher (im Fachhandel) "geleistet", heute wird er einem (im Elektro-/ u. Baumarkt, als auch beim Lebenmitteldiscounter) "hinterhergeworfen". Die Nutzungsdauer war entsprechend auch länger. Oftmals bleibt dabei der "Wert" auf der Strecke...
Na ja, jeder, der irgendwann mal um die siebzig sein wird, wird mich verstehen...
Vermutlich wird es nicht jeder schaffen und verstehen.

Michael



Antwort von Rudolf Max:

@: Allerdings möchte ich weder das Eine (CCD-V5000/6000), noch das Andere (W126) heute täglich nutzen.

Ich auch nicht... auch ich lebe zumeist im "gewöhnlichen" Alltag und nutze alle modernen Errungenschaften...

Aber zwischendurch mal abschalten, genüsslich sein Hobby leben und nicht immer mit dem mainstream mitschwimmen macht auch grossen Spass...

Ich würde schon ganz gerne mal wieder mit einem alten Benz durch die Gegend fahren, darf auch ein alter Mini sein (mein damaliger erlenter Beruf, Automechaniker, British Elend...*smile)... aber eben, du sagst es... nicht gerade jeden Tag... *smile

Rudolf








Antwort von pixelschubser2006:

Glaubt mir mal, ich bin auch konservativ und alleine durch meinen inzwischen hinfälligen Lehrberuf alles andere als begeistert von der Wegwerfgesellschaft.

Ich kaufe hochwertig, wenn ich es irgendwie leisten kann, und das Ergebnis gibt mir recht. In den letzten Jahren habe ich Röhrenfernseher aussortiert, die wirklich nur Staub finden und Platz frassen. Ich konnte mich nur schwer von ihnen trennen, zumal manche zeitlebens nie repariert werden brauchten.

Hifi ist z.b. ein sehr schönes Genre, wo alte Geräte noch eine erstaunlich aktuelle Qualität liefern. Ein 2000-Marks-Verstärker von 1988 ist auch heute noch ein Gerät, mit dem Du ganz weit vorne bist. Leider ist es häufig nicht die klangliche Güte, sondern die Gebrechlichkeit, wegen der solche Klassiker ausgemustert werden. Ich kaufe nach einschlägig katastrophalen Erfahrungen keinen gebrauchten CD-Player mehr. Das ist schade, weil alte Onkyo Player klanglich super mit meiner Kette harmonieren. Aber wenn sie einfach mangels Originalteilen nicht mehr reparabel sind, nützt das alles nix.

Eine 126er S-Klasse ist absolut alltagstauglich. Der Verbrauch könnte niedriger sein, aber es sind eher die Abmessungen, die so ein Dickschiff nicht unbedingt für jede Parklücke empfehlen. Wobei erst der Nachfolger diesbezüglich wirklich krass ist. Heute sind Autos so groß geworden, da würde ich den 126er durchaus mal mit einem Passat vergleichen und schauen, wie sich das mit dem Größenunterschied verhält. Wer natürlich ein knackiges Fahrwerk und die Leistungsentfaltung eines aktuellen Diesels haben möchte, wird wenig Freude an dem alten Benz haben.

Darüberhinaus ist mein BMW konstruktiv auch schon ziemlich alt. Ist zwar einer der letzten, aber gebaut wurde der ab 1995. Für mich ein tolles Auto. Hat alles was ich brauche, incl. Xenon und großes Navi. Natürlich liegen zwischen meinem 5er und dem Benz tatsächlich Welten. Der war 1988 schon fast am Ende der Bauzeit und beruhte technisch sehr stark auf seinem Vorgänger. Dennoch gelungenes Auto und definitiv ein fahrendes Denkmal für Bruno Sacco (wobei der meines Wissens nach noch lebt...)



Antwort von Rudolf Max:

@: Ich kaufe hochwertig, wenn ich es irgendwie leisten kann, und das Ergebnis gibt mir recht.

Das einzig richtige... Bravo... mache ich auch so...

Zwar nicht immer das teuerste, aber immer anständige Markenprodukte...

Jahr 2000:

Sony Kamera mit Carl Zeiss... 3850.- CHF
Sony Photokamera (F-707)... 2850.- CHF
Mac G4 Titanium Powerbook... 4880.- CHF
Gäbe noch mehr aufzulisten, aber egal...

Dafür laufen alle diese Teile noch heute... und machen Spass... noch heute...

Sony RX-10 auch mit Carl Zeiss... 700.- CHF... die Zeiten ändern sich... *smile

Mal sehen will, wer länger lebt, meine RX-10 oder ich...

Rudolf



Antwort von vaio:

@: Ich kaufe hochwertig, wenn ich es irgendwie leisten kann, und das Ergebnis gibt mir recht.

Das einzig richtige... Bravo... mache ich auch so...

Zwar nicht immer das teuerste, aber immer anständige Markenprodukte...
Das ist schon mal viel wert. :)
Glaubt mir mal
Ich glaube dir...
Eine 126er S-Klasse ist absolut alltagstauglich.
Heute genauso viel wie eine CCD-V6000. Also das nicht.
... und beruhte technisch sehr stark auf seinem Vorgänger.
Und das auch nicht.

Zurück zu der Kamera. Mein Ex-Kollege hatte beide Kameras. Also erst die 5000er, dann die 6000er. Das sind wirklich richtig gute Geräte gewesen. Er hatte damals viel für den "offenen Kanal" (wegen des Namens bin ich mir nicht sicher) gemacht. Was soll man zu dem flimmernden Sucherbild schreiben? Ich denke alles hat seine Zeit.
Michael



Antwort von arteurope:

Ich mußte 1992 auch unbedingt die 6000E haben. Ja, die 5000er hatte einen dreiviertel Chip, aber keinen TimecodeTimecode im Glossar erklärt und der mußte sein.
Als Student Sozialarbeit Medienpädagogik bin ich noch mit Schwarz/Weiß losgezogen, Kamera und Recorder, die Cams gab es noch nicht so oft. Was mir im Studiengang wirklich auf die Nerven ging waren Kommilitonen, die sich für Dokumentarfilmer hielten. Was sollte das? Warum dann nicht richtiger an Medienakademie studieren. Ältere Semester, bei denen ich hospitieren durfte, machten Filme mit Jugendlichen. Immer dasselbe, anfangs riesen Begeisterung, dann ein Kaputtlachen beim ersten Sichten der Aufnahmen und schließlich saß der angehende Sozialarbeiter nur noch mit dem isoliertesten Jugendlichen zwischen 2 Rekordern, mit Stoppuhr und am Ende schnitt er ihn alleine. Und mit jedem Arbeitsschritt wurde der Film schlechter und schlechter
Mein Ansatz, anzuerkennen, dass für die Jugendlichen das filmen, wenn's nicht zu lange dauert und die erste Sichtung interessant ist und man schauen sollte, dass man nur 3-6 minütige Filme, oder Videographien direkt fertig in die Kamera dreht löste immer unangenehme Monologe aus, typischerweise mit Schlagworten wie filmische Ästhetik, wollen den Jugendlichen Film begreifbar machen, Arbeitsteilung, Durchhaltevernögen, bla bla. Sie wollten einfach nicht das aein, was sie sind, Pädagogen und keine Regisseure und Kameramänner, voll an den Bedürfnissen der Jugendlichen vorbei, Durchhaltevermögen, Ästhetik, dass ich nicht lache. Große Kinder mit Technikspielzeug waren sie. Klar, ist jetzt eine Verallgemeinerung, aber so was das wirklich meistens.

Mit der 6000E kam eine Kamera, in der das direkte hineinfilmen möglich wurde und ich habe vieler solcher Filme hergestellt im Bereich der Jugendarbeit, der Erwachsenenbildung und für eine Modeagentur, aber auch viel mit Künstlern zusammen gemacht Intermission mit Adam Noildt alias Frank Köllges z.B.. Es war auch immer angenehm für die, dass da nicht im Kämmerlein was zusammengeschnitten wurde, sondern direkt gesehen werden konnte, was ich gemacht hatte. Letzlich blieb mir aber besonders von sozialpädagogischer Seite die Anerkennung aus.

Das tolle an der 6000er war z.B. die direkte Nachvertonung über die beiden PCM Spuren, die auch noch super handlich ausgepegelt werden konnten. Es gab die Möglichkeit Marken zu setzen.
Die Technik, einen freien Film zu erstellen, im Gegensatz zum Industriefillm, oder MarteMeo, war beispielsweise einen Teppich zu legen, je nach dem, stimmungsvolle Videographien ca 3,5 Minuten lang, Aktionsfilmerei zwischen 6und 8Minuten.

Ich nehme also 8Minuten eine Actionpaintingperformance auf. Viel langweiliges hin und her, dann der eruptive Ausbruch des Künstlers bei Minute 5, danach flacht es ab. Nun setze ich Marken, es sind die Endpunkte, bis wohin ich überspiele. Nun gehe ich über einen Platz wo Strassenmaler ihre Gemälde mit Kreide malen. Was immer gut klappt ist eine Totale auf die eine Groß, oder Nahaufnahme gemacht wird, die Totale ca 6 sec, die Nah 3 sec, so ist es gedacht. Mit insert überspiele ich die langweiligen Minuten des Actionpaintings, als Totale ca 2 Minuten. Passiert da was, z.B. plötzlich ein riesiger Schwarm Spatzen, lasse ich die Szene, wie gesagt 6 sec und obwohl ich jetzt den Strassenmaler in Nah nehmen wollte, schließe ich eine Groß von den an einer Pfütze gelandeten Spatzen. Alles kein Problem mit der Sony, sie hat schon eine richtige Zoomwippe und die manuelle Scharfeinstellung geht auch hervorragend, so habe ich das gewollte Bild schnell gefunden.Durch den aufgeklappten schwarz/weiß Sucher abgestützt an der Lehne einer Parkbank mache ich wieder etwa 12sec von den badenden Spatzen als Standaufnahme, unbewegte Kamera und obwohl in der 8. sec ein interessanter kleiner Zank unter den Spatzen entsteht, nehme ich nur die ersten 6, weil der Anschluß zur letzten Szene gut ist. Das kann ich mit einer review Taste kontrollieren, die mir die letzten 3 Sekunden zeigt und bildgenau wieder einrastet. Ich lasse das Band wieder bis zur Marke vorspulen, das Zählwerk auf Null, editsearchWippe zurück bis zum letzten Bild der 6 sec Spatzen und nun eine Makroaufnahme von einer Kreide in einer schwieligen, schmutzigen Künstlerhand, bildschirmfüllend, 4sec lang, danach wieder 6sec nur die Augen des Künstlers mit dem Ansatz seiner Strickmütze. Jetzt eine Halbnahe 4sec, dann nehme ich die 6000er in die Armbeuge, stelle sie auf 3 Meter scharf und nähere mich dem Typ auf diese Distanz und spreche ihn an, wobei das eingebaute Narrationsmikrofon ausgeklappt ist und das wertige große Kameramikro in etwa auf seinen Mund zeigt. Über das aufgeklappte Okular kontrolliere ich im Seitenblick den Bildausschnitt, ansonsten muß ich nicht dauernd durch gucken, die Kamera liegt locker fest auf Hüfte und an Armbeuge, verwacklungsfrei, leicht schief, ja und? Ästhetik? weil namhafte Regisseure das für sich noch nicht entdeckt haben?. Bis zum Nullpunktt sind es noch 3 Minuten. Ich spreche den Mann an und habe eine amerikanische, wir unterhalten uns kurz, dann Pause. Ich mache aus. 2Minuten später erzählt er mir von der Bilderserie, die er hier am Platz fertig bekommen will, bevor es in ca 3 Tagen regnet. Das passt so gut, dieser verwitterte Mann, wie er in den Himmel guckt und diese Voraussage trifft. Leider war die Kamera aus. Ich sage ihm, dass ich von möglichst oben eine Aufnahme von ihm, dem Bild und wie er darin rummalt, ca 16qm groß, machen möchte, er nickt. Diese Aufnahme wird etwa 16 sec lang. Danach gehe ich wieder zu ihm und spule die Vogelperspektive mit ihm und seinem Bild zurück, stelle die Kamera auf PCM Vertonung und frage ihn nochmal nach seiner Serie und dem Wetter. Im Film sieht man ihn später von oben, wie er kauert und malt, die Umgebungsgeräusche der analogen Spuren und darauf überlagernd, wie er von seinen Bildern spricht, der Serie und das es bis zum Regen geschafft sein muß.
Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Einblick geben, was man mit dieser Kamera anfangen konnte. Leider wurde sie mit schlechten Kondensatoren gebaut, die mit der Zeit "dicke Backen" kriegen und dann ihre berechnete Kapazität nicht mehr abgeben konnten. Man hätte sie auch neu gekauft 1991,in der Vitrine aufbewahren können und 2017 zum ersten mal unter Strom gesetzt, wäre sie auch kaputt gegangen. Die Kons reagierten unter anderem auf Sauerstoff. Ich habe mit meiner 2007 eine letzte Performance aufnehmen können, aber nur, weil ich sie zwischen 1992 und 2007 vier mal reparieren ließ und jedesmal blieb trotzdem eine Funktion beeinträchtigt. Es waren immer so um die 400 DM. Durch die Modefilmerei hatte sie sich aber bezahlt gemacht. Es war einfach spannend mit ihr zu filmen. Da ich heute nur noch für das Internet filme, wäre sie durchaus auch heute noch brauchbar, gut, die Rotverschiebung, konnte man aber mit dem EV 9000 einigermaßen stabilisieren. Die Qualität eines Films ist die Story und nicht die Auflösung und mit dieser Kamera konnte man erzählen. Und man hat genau das gemacht, was man machen wollte, filmen und nicht alleine tagelang "Material sichten" nochmal gucken, mitschreiben, Plan machen, schneiden, herjeh. Leider gab es nie wieder etwas gleichwertiges.
franki arteurope.de



Antwort von Darth Schneider:

Schöner Bericht, Danke.
Allerdings muss ich sagen das es ja heute schon Kameras gibt, die das alles auch können,ausser den Recorder Funktionen plusnoch viel mehr.
Zum Beispiel eine Fs5 oder eine Fs7 ? Das sind für mich doch schon würdige Nachfolger der V5000 und der v6000. Auch preislich spielen sie in der selben Liga, auch vom Formfaktor her.
Du musst mich richtig verstehen, ich hatte auch lange mit der v6000 gearbeitet. War schon megacool.
Habe Zum Teil auch mit der Kamera, einem kleinen High 8 Rekorder, einem SVHS Rekorder und einem Panasonic Bild Mischer, und einem kleinem Tv, direkt im Kofferraum des Autos, geschnitten, vertont und auf VHS Kopiert und direkt nach dem Dreh dem Kunden in die Hand gedrückt. Schon cool, das schon vor über 20 Jahren.
Geht aber heute auch, mit einem Laptop.
Gruss Boris




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