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Resolve 14 und dann animierte Titel in Premiere?



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Frage von Aconcagua:


Hi,

ich bin neu hier.

Ich habe mich schon ganz gut in Davinci Resolve 14 für Videoedit und Color Grading eingefuchst (gefilmt mit Nikon D750, Mavic Pro oder Gopro), Premiere Pro (noch CS6) hatte ich mal, kann es aber derzeit nur bei meinem Nachbarn nutzen, ich komme mit Resolve besser klar. Ich würde also eigentlich gern bei Resolve bleiben (schon allein, weil da das Vorrendern von "optimized video" super klappt, ich hab keine gute GraKa, nur Intel onboard. Bei Premiere hab ich das mit den Proxies noch nicht gerafft).

Eine Sache fehlt mir aber bei Resolve sehr: Es gibt keine Möglichkeit, schön animierte Titel/Bildunterschriften einzubauen. Für Premiere Pro andererseits gibt es schöne Templates für Titel, umsonst oder für kleines Geld.

Es geht um diese simplen, aber schicken Titel:
https://www.cinecom.net/designer-pac...-premiere-pro/
(Ich weiß, daß Blackmagic Fusion für lau anbietet, aber animierte Titel in dieser Art hab ich dort nicht gefunden und kann selbst auch keine basteln.)

Ich frage mich also, wie ich ein Video in Resolve fertig editieren und graden kann, dann exportieren und dann in Premiere Pro nur noch die Titelsequenzen einbauen und dann das Endprodukt rendernrendern im Glossar erklärt kann. Ich habe diverse "Roundtrip" Anleitungen für Resolve->Premiere oder andersrum gelesen, das erscheint mir sehr kompliziert.

Ich habe - als Laie, nicht lachen - das soweit fertige Video in diversen Formaten/Codecs/Containern bei Resolve 14 gerendertgerendert im Glossar erklärt, mp4, avi, mov, verschiedene Auflösungen für Projekt und Export, alles mögliche, dann in PP importiert (da ist dann natürlich nur ein File zu sehen), die schicken Titel als neue Sequenz reingepackt (lßt sich alles sauber abspielen im PP Editor) und das ganze dann wieder zu exportieren versucht (intern oder über Warteschlange, Adobe Media Encoder, diverse Formate getestet). Es wird ca 5sec gerendertgerendert im Glossar erklärt, dann erfolgt in Premiere oder Media Enc. ein nicht näher bezeichneter Fehler.

Ich habe keine vertieften Kenntnisse in Bezug auf Codecs/Container etc., daher frage ich Euch, ob jemand eine Methode kennt, mit der meine oben skizziertes Vorgehen funktionieren könnte.

Grüße
C.



Antwort von Jörg:

Der roundtrip Resolve-> Premiere ist kein Hexenwerk, für dich ist es sicher logischer, schneller, und qualitätsmäßig besser, den Titel in Premiere zu bauen, zu Resolve zu bringen und von dort das fertige
Projekt auszuspielen.
Da dir Resolve ja offenbar gefaälltm du nur eine uralt Version von Premiere hast, wäre das vermutlich die bessere Lösung.



Antwort von mash_gh4:


Der roundtrip Resolve-> Premiere ist kein Hexenwerk, für dich ist es sicher logischer, schneller, und qualitätsmäßig besser, den Titel in Premiere zu bauen, zu Resolve zu bringen und von dort das fertige Projekt auszuspielen.

gefühlsmäßig würde ich auch eher im resolve zu bleiben versuchen, weil das in der regel weniger verluste bezogen auf das gesamtergebnis bringt.

allerdings gibt's im resolve doch immer wieder kleinere probleme im zusammenhang mit dem, hier vermutlich nötigen, umgang mit alpha kanälen bzw. damit verbundenen farbunreinheiten. resolve ist eben keine compositing-lösung, sondern seinem kern nach für andere zwecke vorgesehen. zwar benutzt es durchgängig eine ähnlich hohe interne rechengenauigkeit wie typische compositing tools, aber im gegensatz zu diesen orientiert es sich bei berechnungen nicht konsequent an linearen bezugsräumen. während das fürs color graden durchaus seine vorzüge haben kann, bzw. dem fingerspitzengefühl damit vertrauter coloristen entgegenkommen mag, kann es eben tlw. nicht ganz so vorteilhafte begleiterscheinungen zeigen, wenn es um das korrekte mischen der farben in den konturen bei typischen compositing aufgaben geht. das ist zwar wirklich ein derart subtiles detailproblem, dass es normalerweise kaum jemandem ins auge stechen wird, aber man findet eben doch immer wider diesbezügliche beschwerden von benutzern, die sich allerdings auch nicht allen resolve-arbeitsmodi in gleicher weiser zeigen...





Antwort von Jörg:

deine Bedenken mögen auf qualitativ allerhöchster Ebene sicherlich berechtigt sein.
Ich glaube, darum gehts dem TO hier aber nicht.
Ein Titel aus Premiere korrekt rausgerendert, macht in Resolve keinerlei Problem.



Antwort von mash_gh4:


deine Bedenken mögen auf qualitativ allerhöchster Ebene sicherlich berechtigt sein.
Ich glaube, darum gehts dem TO hier aber nicht.

wie gesagt, in der praxis kann ich ihm auch nur empfehlen, den weg zu beschreiten, den du bereits beschrieben hast.



Antwort von cantsin:

Da sich der TO mit Codecs nicht auskennt, hier die Empfehlung:

- animierte Titel in Premiere erstellen und zwar (wichtig!) in derselben Auflösung und FramerateFramerate im Glossar erklärt wie im Resolve-Projekt;
- als DNxHDDNxHD im Glossar erklärt oder Cineform im Quicktime/.mov- oder .mxf-Container rausrendern
- in Resolve importieren und in die Schnitt-Timeline einbauen.

Theoretisch geht noch eine höhere (nämlich verlustfreie Qualität), wenn man EXR- oder TIFF-Einzelbilder aus Premiere rausrendert, aber das ist viel zuviel des Guten (bzw. des Festplattenspeicherplatzes).




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