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Reprofotografie, aber wie?



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Frage von hannes:


Hallo in die Runde,

ich habe Glasplatten vom Himmel in 30 x 30 cm aus russischen Altbeständen. Die sollen nun astronomisch ausgewertet werden.
Ih benötige dazu eine Reprocam s/w mit min 15 x 15 Mpix.

Ist euch so was schon mal begegnet?
Wer hat Erfahrung mit Reprofotografie in dieser Größenordnung?

Vielen Dank
hannes



Antwort von motiongroup:

warum nicht scannen?



Antwort von rkunstmann:

Ähh... Das kann nicht sein... Ich könnte mich verrechnet haben auf die schnelle, aber wären das nicht 225 Trillionen Pixel? Ich bin nicht gut in Kopfrechnen, aber es ist enorm (absurd) viel...

Wenn es preiswert gehen soll. Nimm eine gute DSLR mit Makro und ein entsprechendes Rig und abfotografiere Teile der Glasplatte. Wie das am besten geht kannst Du sicher ergooglen.

Ich nehme mal an es geht um alte astronomische Aufnahmen, die archiviert und ausgewertet werden? (Hattest Du ja geschrieben;)





Antwort von rkunstmann:

Und nachher dann natürlich stitchen. Hatte ich vergessen:)



Antwort von rkunstmann:

http://petapixel.com/2012/12/24/how-to- ... acro-lens/

Edit: Nach Überlegung vermute ich, ich hab das falsch verstanden und Du meintest 225 Mpix... Sorry. Bin gerade etwas groggy :D Dafür ist die Methode auf jeden Fall geeignet und möglicherweise besser, als ein Scan. Guck's Dir mal an.

Beste Grüße!



Antwort von motiongroup:

cooler link daumen.. Monster Arbeit



Antwort von rkunstmann:

cooler link daumen.. Monster Arbeit

Es geht ja auch um die Wissenschaft ;)



Antwort von freezer:

Hallo in die Runde,

ich habe Glasplatten vom Himmel in 30 x 30 cm aus russischen Altbeständen. Die sollen nun astronomisch ausgewertet werden.
Ih benötige dazu eine Reprocam s/w mit min 15 x 15 Mpix.

Ist euch so was schon mal begegnet?
Wer hat Erfahrung mit Reprofotografie in dieser Größenordnung?

Vielen Dank
hannes

Wenn Du so etwas machen willst, dann wäre Scannen sich die bessere Wahl. Die Frage ist, welche Genauigkeit benötigt eine astronomische Auswertung bez. der Geometrie und von wievielen Glasplatten sprechen wir?

Wenn die geometrische Genauigkeit egal ist und es sich nur um wenige Platten handelt, dann mach das so wie von rkunstmann vorgeschlagen.

Wenn Du eine wissenschaftliche Auswertung mit entsprechend hoher geometrischer Genauigkeit vornehmen willst, dann brauchst Du einen Photogrammetrie-Scanner.
Der Vexcel Imaging "UltraScan" wäre das Werkzeug der Wahl mit einer Scanfläche größer A3 und 5080 dpi (5µm/px). Damit käme ein Scan auf 60.000 x 60.000 PixelPixel im Glossar erklärt = 3.600 Megapixel bei einer Genauigkeit von +- 2µm/px

Der Scanner selbst wird zwar nicht mehr hergestellt, er sollte aber noch bei genügend Firmen in Deutschland im Einsatz sein.

Falls Du das möchtest und auch ein Budget vorhanden ist (ich nehme an, der Scannerbesitzer wird das nicht kostenlos machen - ist ein 50.000 Euro Teil), dann kann ich Dir den Kontakt zur Herstellerfirma Vexcel legen und die können Dir möglicherweise mit einem Kundenkontakt in Deutschland weiterhelfen.



Antwort von rkunstmann:

Es geht doch bei alten Himmelsbildern vor allem darum viele Daten einzuspeisen aus vielen Zeiten... Die Geometrie wird schon durch Algorythmen ganz gut korrigiert, wie ich das verstanden habe, weil ja auch sehr viele bekannte 3D "Trackingpunkte" vorhanden sind, die immer auf solchen Bildern sind... Interessant sind ja dann eher "Flecken", die man nicht auf jedem Bild sieht und die man dann eben manchmal findet... (Kometen, Asteroiden etc bla...) deren Mechanik man dann besser nachvollziehen kann...

Für jeden, der sich an slashcam wendet, solltet meine Methode reichen;)

Yeah science!

Beste Grüße!



Antwort von rkunstmann:

Es geht doch bei alten Himmelsbildern vor allem darum viele Daten einzuspeisen aus vielen Zeiten... Die Geometrie wird schon durch Algorythmen ganz gut korrigiert, wie ich das verstanden habe, weil ja auch sehr viele bekannte 3D "Trackingpunkte" vorhanden sind, die immer auf solchen Bildern sind... Interessant sind ja dann eher "Flecken", die man nicht auf jedem Bild sieht und die man dann eben manchmal findet... (Kometen, Asteroiden etc bla...) deren Mechanik man dann besser nachvollziehen kann...

Für jeden, der sich an slashcam wendet, solltet meine Methode reichen;)

Yeah science!

Beste Grüße!

Edit:

;)

Außerdem ist es ja gar nicht meine Methode... Sorry.



Antwort von hannes:

Danke für die vielen guten Anregungen.
Jetzt bin ich erst mal eine Weile beschäftigt. ;-)

Wenn Du so etwas machen willst, dann wäre Scannen sich die bessere Wahl.

Ist es eben nicht.
Alle Scanner die wir probiert haben, haben periodisch rythmische Fehler im Transport welche die Auswertung enorm behindern. Wir haben auch schon 2 x gescannt, um 90° versetzt und die zusammen gerechnet. Ist alles Murks.

Der beste uns bekannt Scanner schafft 43 pix/mm. Rechnet man da die Fehler (fast) raus, bekommt man in der geometrischen Vermessung brauchbare Werte. Brauchbar eben, aber bei weitem nicht gut. Wir müßte eigentlich auf 100 pix/mm komen.

Das größte Problem ist, das Budget ist begrenzt. (;-(((



Antwort von hannes:

Ich hab"s!

Phaeseone IQ3 + XF-Kamera + 120mm Weitwinkel = 21.420,20 €

Leider ist unser Budget für alle 4 Abtlg. zusammen nur weniger als 20.000 €.

Also Sposoren gesucht! (;-))))



Antwort von freezer:

Danke für die vielen guten Anregungen.
Jetzt bin ich erst mal eine Weile beschäftigt. ;-)

Wenn Du so etwas machen willst, dann wäre Scannen sich die bessere Wahl.

Ist es eben nicht.
Alle Scanner die wir probiert haben, haben periodisch rythmische Fehler im Transport welche die Auswertung enorm behindern. Wir haben auch schon 2 x gescannt, um 90° versetzt und die zusammen gerechnet. Ist alles Murks.

Der beste uns bekannt Scanner schafft 43 pix/mm. Rechnet man da die Fehler (fast) raus, bekommt man in der geometrischen Vermessung brauchbare Werte. Brauchbar eben, aber bei weitem nicht gut. Wir müßte eigentlich auf 100 pix/mm komen.

Das größte Problem ist, das Budget ist begrenzt. (;-(((

Der von mir genannte Scanner schafft 200px/mm
Ich war an der Entwicklung von dem Teil ein paar Jahre lang beteiligt.
Und dass er für den Photogrammetrieeinsatz gedacht ist, sollte eigentlich bei Dir was klingeln lassen. Die Geometrie wird kalibriert über ein vermessenes Glastarget mit gelaserten Markern.
http://www.amigooptima.com/pdf/ultrascan.pdf

Die Bilder bei einem Anbieter scannen zu lassen, dürfte das Budget um einiges unterschreiten.

Und wie ein Abfotografieren durch ein Weitwinkel die geometrische Auflösung verbessern soll, musst Du mir noch erklären.

EDIT:
Die Ruhr-Universität Bochum hat 2 der Scanner im Einsatz:
https://www.geographie.ruhr-uni-bochum. ... te/geo-it/



Antwort von hannes:

Dank dir für die Info.

Unser Scanner schafft derzeit nur 42pix/mm in sofern wäre deine Empfehlung schon deutlich besser. Leider gibt der Gockel nix zum Preis her. Werde inpho mal direkt anschreiben.

Melde mich, wenn ich mehr weiß



Antwort von freezer:

Die hier verkaufen einen gebrauchten Scanner für 15.000:
http://www.terra-messflug.at/Verkauf-Equip-MS.pdf

Falls noch vorhanden, ist sicher beim Preis was runterzuhandeln.

Der Scanner-Hersteller ist http://www.vexcel-imaging.com
Das Gerät wird allerdings mittlerweile nicht mehr hergestellt, weil alle auf Digitalluftbildkameras umgestiegen sind.

Schreib an: info@vexcel-imaging.com
und frag nach Michael Gruber - der kann Dir sicher weiterhelfen.

Die Frage ist halt, ob es nicht billiger ist, einfach bei der oben verlinkten Uni anzufragen, ob ihr dort scannen dürft.

Um wieviele Aufnahmen handelt es sich denn?



Antwort von hannes:

Um wieviele Aufnahmen handelt es sich denn?

Die genau Zahl habe ich nocht nicht, aber die liegt irgendwo zwischen 800 und Tausend.



Antwort von freezer:

Dann dürfte sich der Kauf eines gebrauchten Scanners auf jeden Fall auszahlen. Der Scanner kann die 5080 dpi auf einer Fläche von 280x440 mm
erreichen, oder 882dpi auf 330x440 mm
D.h. ihr müsst die Bilder einmal drehen, wenn ihr bis zum Rand in voller Auflösung scannen wollt.



Antwort von freezer:

Die haben auch einen UltraScan 5000:
http://www.messbildstelle.de




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