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Parrot ANAFI - Kampfansage an DJI?



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Frage von Blancblue:


Parrot hat ne recht interessante neue Drohne vorgestellt:

https://www.parrot.com/de/drohnen/anafi#anafi-details

Ne Menge Features sowie günstiger als die DJI Mavic Air sowie längerer Akkulaufzeit. Nicht schlecht - zumindest bis DJI nachlegt. Aber immerhin bekommt DJI mal bissl Konkurrenz.



Antwort von Jott:

Schön ist, dass die auch nach oben gucken kann.



Antwort von slashCAM:


Es kommt Konkurrenz für DJIs im Januar vorgestellte Mavic Air Mini-Drohne: Parrots neue Anafi Drohne will auch eine Drohne sein, die überallhin mitgenommen und schnell e...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Parrot Anafi: 4K HDR Mini-Drohne für die Tasche






Antwort von Frank B.:

Kein 25P in 4K? Auch bei der Mavic Air nicht?



Antwort von Jott:

Und vor allem: keine Hinderniserkennung, aber automatische Flugmodi? So können sie leider nicht gegen DJI anstinken und stecken schneller im nächsten Baum, als dem glücklichen Käufer lieb ist.



Antwort von tehaix:


Kein 25P in 4K? Auch bei der Mavic Air nicht?

Doch, die Mavic Air kann das.



Antwort von Frank B.:

Ok. Danke für die Info!
Das ist für mich Voraussetzung für einen evtln. Neukauf. Im Moment habe ich die Yuneek Breeze. Die kann das leider auch nicht.



Antwort von Jott:

Was immer wieder verwundert, weil China ja ein "PAL"-Land ist.



Antwort von -paleface-:

Das nach oben filmen darf man aber nicht unterschätzen.

Das ist ein echt dickes und gutes Feature.



Antwort von EThie:

Für die 20 € mehr habe ich bei der Mavic aber in Full HD auch 120 Bilder/sec außer den NTSCNTSC im Glossar erklärt und PAL-Bildraten



Antwort von Jan:

Dass die Kamera sich nach oben schwenken kann ist nett, wie auch das Aufladen durch eine Powerbank (über USB-C der Anafi). Die Drohne ist durchaus ein Konkurrent der Air.

Im Moment gibt es viel Ärger mit der Anafi, angeblich fliegt die Drohne gar nicht oder sehr schlecht, wenn ein Huawei-Smartphone benutzt wird, auch bei neueren Modellen. Parrot soll angeblich gesagt haben, dass die Huawei mit der Geschwindigkeit des Prozessors nicht hinterherkommen, aber das kann man doch nicht glauben. Ich hatte jetzt schon zwei Kunden mit Huawei (neuste Topmodelle) die massive Probleme mit der Anafi hatten.



Antwort von -paleface-:


Dass die Kamera sich nach oben schwenken kann ist nett, wie auch das Aufladen durch eine Powerbank (über USB-C der Anafi). Die Drohne ist durchaus ein Konkurrent der Air.

Im Moment gibt es viel Ärger mit der Anafi, angeblich fliegt die Drohne gar nicht oder sehr schlecht, wenn ein Huawei-Smartphone benutzt wird, auch bei neueren Modellen. Parrot soll angeblich gesagt haben, dass die Huawei mit der Geschwindigkeit des Prozessors nicht hinterherkommen, aber das kann man doch nicht glauben. Ich hatte jetzt schon zwei Kunden mit Huawei (neuste Topmodelle) die massive Probleme mit der Anafi hatten.

Ich hab Probleme mit einem Huawai + P4 mit Litchi.... geht quasi gar nicht.
Und mit der DJI App muss ich auch über einen kleinen Umweg gehen damit ich eine Verbindung bekomme.
Daher ist das schon plausibel.



Antwort von rush:


Kein 25P in 4K? Auch bei der Mavic Air nicht?

In den Specs steht zumindest: 4K UHD 3840x2160 24/25/30fps

Zum Kamera nach oben gucken: Muss sich zeigen ob man dann keine Rotoren im Bild hat... die Mavic Kamera konnte man ja auch ein paar Grad nach oben schwenken... aber in gewissen Flugsituationen sieht man dann die Rotoren im Bild.

Was bedeutet eigentlich: "2,8-FACHERVERLUSTFREIER ZOOM" - ein optischer ZoomZoom im Glossar erklärt wirds nicht sein, sonst hätte man es doch auch schreiben können? Ah sehe grad... nur in Full-HD... also eher elektronisch.
Und der Gimbal ist wohl auch eher ein 2Axis Gimbal plus elektronische dritte Achse... da muss man mal abwarten was das Ding dann tatsächlich leistet in der Luft bei leichten Winden.

Ansonsten schön das sich was bewegt in dem Bereich und DJI mal jemanden an die Seite bekommt ;) Hatte den Release im Juni offenbar gar nicht mitbekommen...



Antwort von Skeptiker:


... Was bedeutet eigentlich: "2,8-FACHERVERLUSTFREIER ZOOM" - ein optischer ZoomZoom im Glossar erklärt wirds nicht sein, sonst hätte man es doch auch schreiben können? Ah sehe grad... nur in Full-HD... also eher elektronisch. ...

Interessante Drohne (falls ohne 25/50er-Bildfrequenzen, für mich leider nicht). Ich überlege mir allmählich auch, eine kleine, zusammenfaltbare zu kaufen - aber die DJI Mavic Air scheint sehr laut zu sein - im Gegensatz zum Pro-Modell 'Platinum' mit den leiseren Rotoren. Vielleicht wäre diese(r) kleine Parrot (Papagei) ja etwas leiser, wer weiss?

Nachtrag zum Fluggeräusch:
Dazu fand ich ganz unten auf der Webseite folgendes:
"Die Aerodynamik von ANAFI wurde optimiert, sodass sie eine der leisesten Drohnen in ihrer Kategorie ist."

-> Jetzt fehlt noch die Recherche, ob die Parrot Anafi tatsächlich keine 25/50 Bilder/s kann (wäre wirklich schade)!

Zum 2.8-fach Zoom:

Im Website-Text weit unten steht:
"Die innovative Zoom-Technologie von ANAFI ermöglicht einen bis zu 2,8-fachen verlustfreien digitalen ZoomZoom im Glossar erklärt in Full-HD (1,4-fach bei 4K), entsprechend einem optischen Zoom."

Der Sony 1/2.4''-Sensor hat ja 21 Megapixel.



Antwort von Skeptiker:

Ergänzung zum meinem vorherigen Beitrag:

Hier habe ich eine interessante Vergleichstabelle gefunden:

Parrot Anafi specifications compared to the DJI Mavic Air and Mavic Pro
https://dronedj.com/2018/06/08/parrot-a ... mavic-pro/

Wenn die stimmt, dann kann die Parrot Anafi ...
neben 4K DCI (17:9) 4096×2160 @ 24fps
auch
4K UHD 3840×2160 @ 24, 25, 30fps
und
FHD 1920×1080 @ 24, 25, 30, 48, 50, 60fps aufnehmen (mit max. 100 Mbit/s)

und ist mit 63.6dB (in welcher Entfernung steht nicht)
deutlich leiser als die Mavic Air mit 73.8dB.

Ebenfalls interessant:
Parrot Anafi - Teil 3 - der erste Flug + Footage - bin ich überzeugt?



Es wird auch betont, wie vergleichsweise leise die Drohne ist -> könnte etwas für mich sein (trotz leider fehlender Hindernis-Vermeidung), muss das Video aber noch zu Ende gucken!

Nachtrag: Sieht gut aus!
Kleine Kritik gibt's allerdings bei Umkreisungs-Flügen, wo das UHD-Video offenbar leichte Ruckeltendenz zeigt (vielleicht auch abhängig von der Fluggeschwindigkeit bzw. Winkelgeschwindigkeit), was der Tester auf die eine (von drei) Software-stabilisierte Achse (statt Gimbal-stabilisiert) zurückführt und von Parrot zukünftige Firmware-Optimierung erhofft.

Etwas schade ist, dass in diesem Zusammenhang die HD-Aufnahmequalität (bis 50/60 fps, mit digitaler 2.8fach Zoom-Möglichkeit und sogar automatisch generierbarem 'Vertigo'-Effekt - Hitchcock-like) nicht getestet wurde.



Antwort von Jan:

Noch ein kurzer Vergleich zur Air von mir mit Vor- und Nachteilen:

+ Kamera nach oben schwenkbar für andere Perspektiven
+ 1,4-Fach ZoomZoom im Glossar erklärt bei 4K
+ leiser
+ vier Minuten mehr Flugzeit
+ etwas günstiger
+ über USB-C mit einer Powerbank aufladbar (bitte Modell ab 12 V verwenden)

- keine Hinderniserkennung
- teure Apps für Flugmodi (circa 15€ pro Modi)
- träge Steuerung im Vergleich zur Air (wird möglicherweise noch verbessert)
- Rotorblätter nur mit Spezialwerkzeug zu wechseln
- keine VR-Brillen möglich wie bei DJI mit der Googles
- aktuell Probleme mit Huawei-Produkten



Antwort von carstenkurz:

Die fehlende Hinderniserkennung ist für die FollowMe Modi natürlich eine schwere Einschränkung, gerade vor dem Hintergrund der dank der nach oben schwenkbaren Kamera möglichen sehr niedrigen Flughöhen. Da wird man wohl auf eine Anafi+ warten müssen, wenn das im Vordergrund steht.

Allerdings ist es schon ein Knaller, was das 700€ Drönchen für Bilder liefert und welche Bildruhe mit den lächerlichen 320g möglich ist...

https://www.youtube.com/watch?v=kVcEJ3p ... gs=pl%2Cwn

Die 100MBit/s (ebenso wie bei den Mavics) zahlen sich ebenfalls aus, selbst in den YouTube Videos ist kaum noch grüner Matsch zu sehen.

- Carsten



Antwort von Skeptiker:


Die fehlende Hinderniserkennung ist für die FollowMe Modi natürlich eine schwere Einschränkung, gerade vor dem Hintergrund der dank der nach oben schwenkbaren Kamera möglichen sehr niedrigen Flughöhen. Da wird man wohl auf eine Anafi+ warten müssen, wenn das im Vordergrund steht. ...
Zu dem Schluss komme ich als kompletter Drohnen-Neuling leider auch.
Wie schade - wäre sonst wohl DIE Drohne für mich gewesen - leise, kompakt, leicht und mit gutem Bild - was will man mehr!

Eine anafi+ mit echtem 3-Achsen-Gimbal (statt 2 Achsen & digital - oder steht dem vielleicht die 90°-Schwenkbarkeit nach oben und unten im Wege?) und Hinderniserkennung, und ich bin dabei!



Antwort von carstenkurz:

Das ist das Problem, wenn man alleine arbeiten will - sobald man drehen, und nicht vorrangig fliegen will, drängt sich die Konzentration auf das Bild in den Vordergrund, und die Aufmerksamkeit für die Sicherheit des Kopters leidet. Auf vollkommen freiem Gelände kein Problem, aber auf vollkommen freies Gelände will man sich ja nicht beschränken. Aber schön, dass es in diesem Qualitäts- und Preissegment zunehmende Konkurrenz gibt, ein weiteres Parrot Modell ohne Kollisionsvermeidung ist kaum vorstellbar.

- Carsten



Antwort von Jan:

Yuneec bringt jetzt auch einen Konkurrenten zur Air und zu Anafi, zwar günstiger als die Konkurrenz, aber mit schlechterer Ausstattung. Yuneec da war doch etwas, das war doch die Firma, wo der Deutschlandchef fürher selbst im Tornado bei der Bundeswehr geflogen ist. Yuneec hatte früher viele gute Ideen mit der schwenkbaren Kamera für weniger Geld, die bei DJI mit der Inspire richtig Kohle kostet. Auch die sechs Rotoren hatten ihren Sinn. Leider ist die Firma zu spät auf den Wunsch der Masse eingegangen.



https://www.yuneec.com/de_DE/kameradroh ... sicht.html



Antwort von carstenkurz:

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und das hier im Kommentar des YouTube Einstellers verlinkte Originalvideo (Quicktime,UHD) von Mega runtergeladen und ein 4K DCP draus gemacht, das ich mangels ausreichend großem 4K Monitor mal auf unserem Sony 4K DCI Projektor angeschaut habe.

https://www.youtube.com/watch?v=kVcEJ3pShCo&t=68s&frags=pl%2Cwn

- der 100MBit/s CodecCodec im Glossar erklärt der Anafi kommt sehr gut mit dem diesbezüglich sonst sehr anspruchsvollen Flugmaterial zurecht, man sieht selbst bei einer Leinwandbreite Sichtabstand keine identifizierbaren Codec-Artefakte bei schnellen Flügen über fein strukturierter Landschaft oder Brandungswellen. Natürlich ist das kein RAW oder besseres Intraframe, aber es fällt eben auch bei sehr großformatiger Darstellung nichts Unangenehmes auf. Im Klartext, es ist nicht unmittelbar sichtbar, dass hier ein verlustbehafteter komplexer Interframe CodecCodec im Glossar erklärt verwendet wurde. Das ist in dieser Preiskategorie erstmal schlicht beeindruckend.

- die Bildruhe, sowohl bei Gimbal-Bewegungen als auch sich bewegender oder stehender Drohne ist im Grunde unfassbar, wenn man Preis, Größe und Aufnahmeumstände (Atlantikküste, Wind) berücksichtigt. Nicht das geringste Zittern ist zu sehen, kein Jello der Kamera.
Mit EINER Ausnahme - die horizontale Kameraachse ist ja elektronisch stabilisiert, wofür der 21MPixel Sensor grundsätzlich genug Fleisch mitbringt. Leider sind gelegentlich gerade bei langsamen und gleichmäßigen horizontalen Shifts leichte Zitterartefakte zu sehen, die machen sich also gerade dann bemerkbar, wenn der Kopter z.B. im automatischen Flugmodus um ein eher statisches Zielobjekt herumkreist und es automatisch im Mittelpunkt hält. Das ist nicht übermäßig störend, aber durchaus sichtbar, gerade weil unter allen anderen Bewegungsvektoren ansonsten diese frappierende perfekte Bildruhe da ist. Ich weiss nicht, ob das nur bei den automatischen Aufnahmemodi auftritt, oder grundsätzlich auch bei manuell gesteuertem Kopter - also nicht nur die Bildverfolgung, sondern auch die grundsätzliche Stabilisierung in der Horzizontalen darunter leidet. Vielleicht/Hoffentlich ist das auch per Softwareupdate noch zu verbessern. Das ist freilich klagen auf hohem Niveau, wie gesagt, 4k auf einer Kinoleinwand und knapp unter einer Bildbreite Sichtabstand.
'Ruckeln' habe ich sonst keines gesehen

- die 4k sind (soweit die Aufnahmen in dieser Auflösung gemacht wurden, einiges ist auch in 1080p1080p im Glossar erklärt gedreht) sicherlich geschönt, aber wie soll ein Kopter für 700€ auch eine wirklich 4k fähige Optik mitbringen. Zumindest in der Standardkonvertierung war das Material also nicht sonderlich knackig, wie wohl an einigen Stellen dennoch faszinierende Details sichtbar bleiben (Brandung aus großer Höhe, Sand).
Da der Ersteller auch die Originalaufnahmen direkt aus der Drohne zu Verfügung gestellt hat, muss ich mir das aber nochmal genauer anschauen. Die Stills-DNGs weisen nämlich in extremer Vergrößerung erstaunlicherweise noch deutliche Jaggies auf, was normalerweise nicht für eine überforderte Optik spricht. Möglicherweise ist die demgegenüber deutlich geringere Schärfe der 4k Videos eher dem CodecCodec im Glossar erklärt oder der Bewegtbildpipeline geschuldet.

- die Kamera geht gnädig auch mit krassem Gegenlicht um, es werden keine expliziten Lensflares sichtbar, lediglich der Kontrast sackt in solchen Szenen ab und es kommt zu großflächigen rötlichen Halos. Im Großen und Ganzen aber sehr gnädig im Vergleich zu vielen anderen Kameras mit einfachem Glas und schneller überforderten Sensoren. Auch bin ich überrascht von der geringen Verzeichnung des Objektivs.

- die Kamera ist relativ zurückhaltend bei der Farbsättigung. Für die, die ihre Aufnahmen nicht großartig bearbeiten wollen, liefern die DJIs da offenbar auf Anhieb ansprechendere buntere Bilder. Mir kommt die zurückhaltende Farbgebung der Anafi aber sehr entgegen. Was bei allen Anafi Videos auf YouTube und Vimeo gleich positiv auffällt, ist die bei Landschaftsaufnahmen sichtbare solide Gründifferenzierung, dabei sieht man kaum das konsumerfreundliche, aber überzeichnete Neon-Grün anderer Kameras.

Zumindest aus meiner persönlichen Sicht hat Parrot hier genau die richtigen Entscheidungen getroffen, nämlich weniger Features und High-Tech, dafür mehr den Filmer und Fotografen im Fokus.
Das mit der fehlenden Kollisionsvermeidung ist natürlich weiterhin ein Risikopunkt für all diejenigen, die bewusst alleine und mit den automatischen dynamischen Flug-/Kameramodi arbeiten wollen. Einerseits hat man auch Mavics und Phantom 4 Pros trotz ihrer Kollisionsvermeidung schon in Bäume und Büsche fliegen sehen während automatische Flugmodi aktiv waren - andererseits kriegt man nunmal nicht die Ausstattung einer Phantom 4 Pro für die Hälfte bis ein Drittel des Geldes. Schon garnicht in einer geradezu winzigen 320g leichten 'Handdrohne' wie der Anafi, die ungeachtet ihrer Größe extrem flugstabil auch bei starkem Wind und obendrein sehr leise ist. Dass die Kamera aufgrund ihrer 180Grad Tiltmöglichkeit auch durchaus spektakulär nach oben schauen kann (ohne dass jemals die Propeller im Bild sichtbar werden) und einen sehr hochwertigen digitalen ZoomZoom im Glossar erklärt bietet, sei nur noch der Vollständigkeit halber erwähnt. Im Gegensatz zu den DJIs sind mit der Anafi so sehr dramatische niedrige Aufnahmeperspektiven möglich. Fakt ist - mit der Anafi hat man reichlich Aufnahmemöglichkeiten, bei denen der Betrachter hinterher garnicht auf die Idee kommt, dass die Kamera 'geflogen' ist.

Bin gespannt, was morgen von DJI kommt.

- Carsten



Antwort von blueplanet:

...bleibt am Ende nur die Frage: wo kann ich selbst den kleinsten Copter filmisch und als "Hobbyfilmer" noch nutzen?!

1. Städte, bebaute Flächen, Konzerte= (zu recht) Fehlanzeige
2. Brücken, Strassenzüge, Eisenbahnlinien= (zu recht) Fehlanzeige
2. Parks, Flußläufe, Naturschutzgebiete (hier wäre es wirklich toll)= (zu recht) Fehlanzeige
Das ganze inzwischen weltweit.

Für mich als nicht gewerblicher Nutzer ist das Thema filmender Copter im Prinzip durch...egal was da noch an Neuheiten kommt.



Antwort von rush:

Moin... Thema Kollisionserkennung... in meinen Augen: häufig überbewertet. Beispiel Mavic... natürlich sind Sensoren nach vorn und unten sinnvoll - aber in den automatischen Flugmodi die hier angesprochen wurden würde man schon eher Sensoren in alle Richtungen benötigen da man den Copter je nach Motiv ja auch häufig seitwärts/rückwärts bewegt... ergo landen auch Mavics mit Sensoren bei ungeübten Piloten oder jenen die der Sensorik im Automatikmodus vertrauen schneller in Bäumen und Co als man denkt.

Zu den Hobbyfilmern... freier Flug weiterhin auf entsprechend freigegebenen Plätzen/Modellflugplätzen.

In der Stadt mit dichter Bebauung sieht die Sache in der Tat deutlich eingeschränkter aus... aber aus Eigenschutz finde ich diese Regelung gar nicht so doof - der Großteil hält sich leider eh nicht dran... letztens wieder jemanden mit einer Spark in unmittelbararer Nähe zum Flughafen über einer kleinen feiernden Gesellschaft kreisen sehen... denke nicht das die entsprechend angemeldet war und sowas gehört sich dann einfach nicht.

Dagegen kann man etwas außerhalb der dichten Stadtbebauung ja fast überall fliegen sofern man nicht von Privatgelände aus startet. Und es gibt ja auch tolle Flussläufe die kein Naturschutzgebiet darstellen und wenn man bspw. mal nicht vom Ufer starten kann schnappt man sich ein Ruderboot/Floß etc und ab gehts :-)

Man muss da schon Lust zu haben und mit den Einschränkungen klarkommen - ansonsten machen auch die neuesten und modernen Flugmodelle wenig Sinn trotz volller Sensorik, da ist schon was dran. Ich bewege meinen Mavic auch eher selten und dann eher in der Peripherie oder auf großen Arealen wo ich die Eigentümer kenne und es kein Problem darstellt und sich die Leute eher über solche Aufnahmen freuen oder gar mal um ein Foto vom eigenen Dachzustand bitten ;-)



Antwort von -paleface-:


Moin... Thema Kollisionserkennung... in meinen Augen: häufig überbewertet.

Man brauch es ja auch meist nicht häufig....sondern DIESES EINE MAL.
Ich hab mal einen Anflug über einen Baum gemacht genau zu sehen was hinter dem Baum war (noch mehr Bäume).
Klar konnte ich die durch die Kamera sehen, aber wie nah genau ich dran war, kein Plan. Genau dafür war der Kollision-Scanner dann gut. Konnte so sicher den Flug machen.

Finde die Funktion super praktisch, man sollte sich natürlich nur nicht drauf verlassen!



Antwort von Auf Achse:

Danke Carsten für deine super Analyse der Filmqualität!

Bin schwer am überlegen ob ich als nächsten Copter die preisgünstige Anafi kaufen soll (mit offensichtlich sehr guter Filmqualität). Oder die kommende Mavic II die wesentlich teurer ist. Ob die Filmqualität den Preisunterschied rechtfertigen wird?

Grüße,
Auf Achse



Antwort von blueplanet:

...das Zünglein an der Waage ist aus meiner Sicht bei Anafi vs. Mavic II

1. erfahrener oder unerfahrender Pilot (fehlende Sensoren bei der Anafi)
2. Größe/Gewicht
3. Preis/Leistung
4. UHD 25fps Anafi oder 50fps Mavic II (?)
5. theoretische 100MBit in HD (!) Anafi oder mögliche 100Bit in UHD Mavic II (?)
6. deutliche Objektivverzeichnung bei der Anafi (4mm) vs Mavic II (?)
6. umfangreichere (besser) händelbare Flugmodi bei der Anafi als derzeit der Mavic I

Ergo: "Tor 1" oder "Tor 2" ;))

LG
Jens



Antwort von carstenkurz:

Lustig, dass das gerade jetzt passiert - aber heute lief bei uns ein Film im Kino, in dem ein paar kurze (wenige Sekunden) nachrangige Flugaufnahmen über Siedlungen als Zwischenschnitte auftauchten. Zwar war das jetzt nicht gerade eine low budget produktion, aber irgendwie sah es schon so aus, also ob die mit einem der billigeren AllInOne Amateur-Kopter gemacht wurden. Jedenfalls wird man mit Sicherheit immer mehr solcher Schüsse aus Phantoms, Mavics und ohne Zweifel auch Anafis in größeren Produktionen sehen.

- Carsten




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