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Nutzen einer Filmakademie?? Was lernt man/bringt es wirklich?Bereich Kamera



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Frage von Mr.Wolf:


Hallo Forum,

ich möchte jetzt einfach mal pauschal die Frage in Raum werfen, was ein Studium an einer Filmakademie wie zb in Ludwigsburg in Richtung Kamera bringt ?

wie sieht solch ein Studium aus? Was kann man erwarten ?
Was ist Inhalt ?
und was bringt es wirklich ???

hat jemand erfahren, eventuell selbst dort ein Studium gemacht oder kennt jemanden der dort war?

mich würde interessieren, ob man nach den 4 Jahren richtug was drauf hat und ein guter Kameramann ist?

freu mich über konstruktive Beiträge

Gruß Wolfi

PS: sorry für den Doppelpost, aber habe gemerkt die Off Topic Themen erscheinen nicht links in der Leiste.



Antwort von Paralkar:

Ob man bei sowas etwas drauf hat kommt doch immer auf ein selbst an, klar sind Vorlesungen interessant und wenn man von den großen hört wie, wo was, jedoch muss man sich natürlich selbst den Arsch aufreißen, drehen drehen drehen, alles ausprobieren.

Ein Studium gibt dir gute Möglichkeiten das ganze zu machen, du kriegst Equipment, lernst Workflows, darfst alles ausprobieren, das in einer "sicheren" Umgebung.

In der Praxis am Set wirst du halt nicht so schnell Kamera machen dürfen, dafür lernst du praxisbezogene Sachen, riggen, grippen, Lampen aufstellen

Die gesunde Mischung machts, ich finde Kameramänner sollten mal assistiert haben, bestenfalls im professionellen film, dann wissen Sie wo grenzen sind und erwarten nicht total unrealistische Sachen bzw. sind sich bewusst wie kompliziert es werden kann.



Antwort von Mr.Wolf:

ja da gebe ich dir vollkommen recht.
Aber ich würde mir zb gerade die Dinge wie Workflows und gewisse Routinen/Vorgehensweisen sowie eventuell Insider Tipps/know hows was das gestalterische usw angeht schon erhoffen.
Zumindest, dass man weiß wie der Hase läuft.
zb das man sich im bewussten über die Arbeitsabläufe einer Werbefilm Produktion ist. Weiss wie man sich das ganze gestalterisch erarbeitet um bestimmte Wirkungen zu erzeugen usw...

sehr ich das richtig??? lerne ich dies?





Antwort von TheGadgetFilms:

Sehr richtig, das (solltest) du lernen.
Guck dir nen Bäcker oder Arzt oder Architekten an, die haben auch alle ne Ausbildung, du lernst das Handwerk, lernst im Team zu arbeiten (ist beim Film etwas anders als sonst) und bekommst Kontakte wenn du dich nicht ganz dumm anstellst.
Allerdings solltest du gucken, auf welche Uni du gehst. LU ist da schon ganz richtig!
Ich würde aber auf jeden Fall ein Praktikum in nem Kameraverleih machen vorher



Antwort von mikewiththemic:

Wenn ich mich mal hier einklinken darf: ich hab mir in letzter Zeit auch ein bisschen was in dem Bereich mal angekuckt (Schule bald aus), und mir kommt irgendwie vor, dass es grad in Ö mehr und mehr Fachhochschulen (heißen die in Deutschland auch so?) gibt, die solche "irgendwas mit Medien" Sachen anbieten. Ich war zuerst ziemlich skeptisch, weil fürs erste Semester "Foto und Design und Film und Blabla" steht, aber dann hab ich mal hingeschaut, und die haben im AV-Verleih schon Alexas und ein voll ausgestattetes Studio und so.
Macht da eine echte Uni (dies scheinbar nur in Wien gibt) eigentlich Sinn (vlt. wegen Kontakten oder so)? Zb. In den Bavaria Studios ist ja die Medienakademie direkt neben den großen Sendern. Hat man denn mehr Aussichten? Hat da wer Erfahrung?



Antwort von TheGadgetFilms:

Ich kenne da ein paar Jungs die auf so Privatschulen waren..
Sicherlich wird dir da auch einiges beigebracht, aber es bringt dir nur etwas wenn du schon vorher Erfahrungen gesammelt hast. Dann kannst du nämlich für dich schon direkt Filtern was "gut" ist, und welchem Gastdozenten man lieber nur halb zuhören sollte.
Ganz gefährlich sind so Einrichtungen in denen "Mediendesign" gelehrt wird.
Das ist jetzt überspitzt und unfair, aber wenn ich mal jemanden zum Beamer anschließen suche, dann gucke ich nach Mediendesgignern ;)
Ludwigsburg und die HMS in Hamburg zb sind ausgezeichnete Unis, aber eher im Master Bereich, das heißt du solltest schon Erfahrungen gesammelt haben, aber kannst das dann dort umso mehr intensivieren.

Mach ein Praktikum zuerst im Verleih und dann am Set, einmal Set AL Assi für einen Dreh kann sich jeder ruhig mal geben, auch wenn alle immer rumheulen dass es kaum Kohle gibt, aber im Gegenzug kannst und solltest du die da mit Fragen nerven wenn sie mal ne ruhige Minute haben.
Dadurch lernst du enorm viel auch über dich selbst und in welche Richtung du eigentlich gehen willst.
Der Verleih wiederum zeigt dir, wie man mit Technik umzugehen hat. Und damit meine ich die Pflege und das sorgsame Umgehen damit. Wenn du da mal warst wirst du verstehen was ich damit meine und dass das ungemein hilft am Set, wenn man mal "auf der anderen Seite der Technik" war.



Antwort von Mr.Wolf:

danke für eure Antworten.
Also unterm Strich erhoffe ich mir natürlich von 4 Jahren schon Wissen und handwerkliches Können.
Kontakte usw gehören natürlich auch dazu.

Natürlich ist das Ergebnis nach den 4 Jahren abhängig vom eigenen Einsatz, aber ich denke wenn man an einer von den renomierten Ausbildungsstätten wie Aka in Ludwigsburg oder HFF München, Potsdam usw genommen wird hat man danach schon was auf dem Kasten.



Antwort von srone:

Natürlich ist das Ergebnis nach den 4 Jahren abhängig vom eigenen Einsatz, aber ich denke wenn man an einer von den renomierten Ausbildungsstätten wie Aka in Ludwigsburg oder HFF München, Potsdam usw genommen wird hat man danach schon was auf dem Kasten.

um genommen zu werden, solltest du schon vorher was auf dem kasten haben. ;-)

lg

srone



Antwort von Mr.Wolf:

da stimm ich dir voll und ganz zu! Absolut
Aber da isch schon meine nächste Frage: was suchen die für Leute?
anhand welchen Kriterien?
weil du sagst man muss etwas auf dem Kasten haben??? aber deswegen mach ich doch solch ein Studium um zu lernen und ich bewerbe mich ja nicht als fertig ausgebildeter DOP....

deswegen ja auch meine Frage oben: was lernt man dort, wenn man schon soviel können sollte??? weil "nur" 4 Jahre kontakte sammeln kann doch nicht das einzige Ziel sein oder??



Antwort von Mr.Wolf:

oder was meint ihr ?



Antwort von nachtaktiv:

ich meine, das in zeiten von mehr und mehr konsumkanälen für bewegtbild, immer besserer und auch immer günstigerer technik UND gleichzeitig bei schwindendem qualitätsbewusstsein der kunden es immer schwerer werden dürfte, in zukunft mit bewegtbild sein brot verdienen zu können.

willst du dir das wirklich antun ?







Antwort von Mr.Wolf:

du hast schon recht, aber wenn man so denkt, finde ich steht man seinen Zielen doch selber im Weg und in 10 Jahren würde es keine Kameramänner geben ....
nur weil es viel KONKURENZ gibt hält mich das nicht ab ehrlich gesagt.
Wenn dann schief gehen würde und ich es nicht schaffe, habe ich es zumindest versucht, kann einen Hacken dahinter machen und etwas anderes machen :-)



Antwort von nachtaktiv:

ich rede ja nicht allein von konkurrenz. die frage ist, ob du in einem gebiet arbeiten willst, das hoffnungslos überlaufen ist, und wo die preisdrückerei echt nicht mehr feierlich ist. und wo ZUSÄTZLICH dann noch haufenweise "IMM" leute von den unis und anderen ausbildungsinstitutionen auf den arbeitsmarkt geschmissen wurden.

daraus ergibt sich mir dann die frage für deine abhakerei: hast du soviel zeit im leben, um mal ein paar jahre an eine branche zu verschenken, in der du von vornerein schlechte perspektiven hast? und wenn, wann willst du einen job gefunden haben, von dem du leben kannst - mit 30+?

such dir doch lieber was, worauf keiner bock hat, wo der rubel aber rollt. denn eines ist sicher: besser verdient wird in der zukunft sicherlich nicht. wenn da ein gestandener kameramann erzählt, das er quasi unter mindestlohn arbeitet, dann würde mir das schon zu denken geben. da kann der job noch so interessant sein.

ich selber bin zum glück nur hobbyfilmer. die probleme mit kunden, von denen ich hier immer wieder lese, möchte ich nicht haben.



Antwort von SirRollingVonShutter:

Wo zum Teufel gehen denn die Milliarden an GEZ Gebühr flöten wenn man keinen Penny mehr für die Kameramänner hat.



Antwort von kundesbanzler:

In den verlinkten Videos geht es ausschließlich um Mitarbeiter im EB-Segment, das betrifft (potenzielle) Filmhochschulbesucher erstmal wenig. Aber grundsätzlich birgt natürlich jede Arbeit, die eine große Menge an Leuten gerne macht, die Gefahr des Selbstausbeutung.

In der ganzen Branche sollte man sich sowohl als Unternehmen sowie als Einzelperson immer die Option offen lassen, Aufträge bzw. Arbeit in der Wirtschaft zu finden (also im weitesten Sinne Werbung), da man darüber hinaus komplett der Macht und Willkür von Filmförderung und Sendern ausgeliefert ist.

Wobei ich auch sagen würde, dass was Finanzierungsmöglichkeiten angeht, sich das Blatt momentan zum besseren wendet, durch Zuschauerbeteiligung wie Crowdfunding und Co. Inzwischen ist es sogar möglich gutes Geld mit Kurzfilmen zu verdienen und es gibt Internet-Sender mit 40 festangestellten Mitarbeitern, die allein von dem guten Willen einer kleinen Zuschauerschaft leben.



Antwort von TheGadgetFilms:

Ganz genau- Film ungleich TV.
Im TV kann jeder Honk ne Kamera halten, ist doch logisch dass da ganz viele Leute sind die keine Ahnung haben und die Preise drücken.
Ludwigsburg ist eine FILMhochschule, da wird so ein Mediendesign Mist nicht gelehrt, da geht es um FILM. Und in der Filmbranche, in der jede Sekunde Geld kostet, wirst du niemals wen finden der zu dumm ist die Kamera zu bedienen. Sind zwei ganz unterschiedliche paar Schuhe, das einzige gemeinsame ist das Wort Kamera.



Antwort von kundesbanzler:

Ludwigsburg ist eine FILMhochschule, da wird so ein Mediendesign Mist nicht gelehrt, da geht es um FILM. Und in der Filmbranche, in der jede Sekunde Geld kostet, wirst du niemals wen finden der zu dumm ist die Kamera zu bedienen.
Da könnte man jetzt entgegenhalten, dass wenn der amerikanische Präsident eine Jahrhundertrede hält, dann ist davon jede Sekunde noch viel mehr wert, da du sie mit egal wie viel Geldeinsatz niemals neu drehen kannst.

Kommt halt immer auf den Inhalt an, belangloses und austauschbares gibt es auf beiden Seiten, ob die Bezahlung der Mitarbeiter damit in unmittelbarem Zusammenhang steht, darüber kann man sich dann auch noch streiten.



Antwort von nachtaktiv:

ja gut, jungs. und was ist mit den zahlreichen kofferraum bzw. bully produzenten, die auch im bereich film die preise drücken? war das hier nicht auch mal thema im forum?

und was den deutschen film angeht. puh. also ich muss ehrlich sagen - es steht kein einziger bei mir im regal. da sind in den letzten 10 jahren eher einige asiatische hinzugekommen. für deutsche filme habe ich in dieser zeit keinen einzigen € ausgegeben - nicht mal im kino. und wenn ich mir meine jungen freunde in den 20ern so anschaue: bei denen sieht das nicht anders aus. die sind im moment entweder total feuer und flamme für die neueren US serien, oder für ein paar kino blockbuster...

neulich beim friseur hab ich hausfrauen über "honig im kopf" reden hören. das wars aber auch schon.

ich würde da aber gern mal die meinung von leuten hören, die beim deutschen film auch arbeiten. ich kann da als hobbyfilmer nicht viel zu sagen. ich beobachte nur das konsumverhalten bei bewegtbild bei mir selbst und in meinem umfeld. und ich hab ne studienabbrecherin im IMM bereich im freundeskreis, die mir einiges aus dem nähkästchen erzählt hat. letztes jahr war ich in köln bei der auflösung eines filmstudios, wo der eigentümer nach gut 40 jahren dicht gemacht hat. ich konnte einiges an licht equipment abstauben. und auch da sagten mir die mitarbeiter : alles nicht mehr so rosig.

also wenn hier jemand gutes geld mit film verdient, immer her mit den erfahrungen - ich lese gern mit :).



Antwort von TheGadgetFilms:

Vergiss nicht dass Serien teilweise auch zum "Film" gehören, weil mit ähnlichem Aufwand gedreht wird.
Tatort, Rettungsflieger damals usw usw, da steckt schon ne menge Aufwand und Kohle hinter.
Es gibt ne Menge guter deutscher Filme, die können nur nix dafür wenn sie niemand guckt.

Antikörper zb fällt mir sofort ein, hammer Film.

Honig im Topf zählt ja wohl nicht als Film, allerhöchstens als Pro7 Samstag Abend "Blockbuster", das ist so ähnlich wie die "Youtubestars" gerade, auch Dreck findet seine Anhänger.
Das Problem sind die ganzen Ferrero-Küsschen Wixxer die sich selbst feiern und aus dem Beruf reine Angeberei machen, das drüber Reden ist bei denen mehr zum Beruf geworden als das machen.

Was willst du denn genau zum deutschen Film hören?



Antwort von Mr.Wolf:

@nachtaktiv: sorry, aber mit deiner Meinung werde ich nicht so ganz einig....
was heißt den, ob ich Zuviel Zeit im Leben hätte???? Meinst du ein Arzt ist mit 20jahren schon mit seinem Studium fertig??
ich bin und habe die Lebenseinstellung, dass ich gern sehr viel im Leben ausprobieren möchte und das ich erst sagen kann ob etwas zu mir passt, nachdem ich das gemacht habe. Mal abgesehen davon, dass ich nebenberuflich schon ganz ok als onemanshow verdiene...
was ist schon 30 für ein Alter???
Ich kenn soviel Leute, die mit 50 höchstgradig depressiv sind, weil die irgendwann mal ne Lehre gemacht haben obwohl ihnen der scheiss beruf keinen Spaß gemacht hat. Jeden Tag verbittert in die Arbeit gehen und abstumpfen.....
Geld Geld Geld....Ich seh schon, dein Antieb ist es viel Geld zu verdienen und irgendwas zu machen, Hauptsache der Rubel rollt so scheisse es auch sein mag. Steht dir ja auch zu und alles passt.
Nur mein Antrieb ist es nicht....klar brauchen wir nicht darüber diskutieren, dass ohne Kohle nichts geht.
Meine Meinung ist aber folgende: finde heraus was deine Leidenschaft ist, wo deine Begabungen liegen, Dinge / Tätigkeiten worin die Zeit nur so verfliegt.
Mach es gern und mit vollem Herzblut. Dann wirst du darin irgendwann mal zu den besten gehören und das Thema Geld wird irgendwann nicht mehr so einen starke Gewichtung in deinem Leben haben.

Ich habe meine Leidenschaft gefunden und mir ein Ziel gesteckt an welchem ich Tag täglich mit voller Freude und Bestätigung dran arbeite.
Dies ist Grund für mich jeden Tag mit voller Motivation und Energie in der Früh aufzustehen .



Antwort von Peppermintpost:

@Wolf

du bist jetzt vermutlich anfang 20, hast noch von nix ne ahnung, bist dafür aber voller elan. das ist vollkommen ok, und das war ja bei allen die in der branche arbeitet genau so wie bei dir.

mit deinem status bist du auch bereit für kleines geld zu arbeiten, weil dir mitspielen vermutlich wichtiger ist als davon zu leben. soweit alles gut.

der punkt ist nur der, wenn du das mal 20-30 jahre lang beruflich gemacht hast, dann hast du ja zum einen eine grund idee worum es geht, zum anderen hast du dann evtl auch eine frau und kinder die einmal im jahr in urlaub fahren möchten.
und genau an den zwei stellen wird es dann bitter, was der kameraman im video ja auch beschreibt (und was er da sagt gilt tatsächlich nicht nur für einen eb/tv kameraman, das zieht sich durch die gesammte branche)
punt eins ist, dir werden irgendwelche berufs einsteiger vor die nase gesetzt die von nichts eine ahnung haben und dir dann anfangen deinen job zu erklären, die firmen stellen dich auch nicht ein, weil es denen egal ist ob ihre mitarbeiter qualifiziert sind, schau dich mal um, alle grossen firmen suchen leute, aber nur praktikanten und assistenten.
punkt zwei ist, um mit zu spielen must du mit deinen verdienstvorstellungen runter aber 24/7 verfügbar sein. wenn du im sommer mal 2 wochen urlaub machst und dich ein kunde in der zeit anruft, dann ruft er dich danach möglicherweise nie wieder an, weil er sagt, ja der ist ja IMMER im urlaub.

also wenn du spass am filmen hast, dann ist der beste tip, mach das als hobby aber nicht als beruf, als beruf vergeht dir der spass inzwischen sehr schnell.

und noch ein wort zum thema, was lerne ich an der uni und was ist eine ausbildung an der uni (fh) wert. wenn du mit der vorstellung zur uni gehst da was zu lernen, dann bist du da kompl. falsch. eine uni ist von wert, aber der wert besteht nicht in den dozenten die dir was erzählen, sondern wirklich ausschliesslich darin, das da weitere filmschaffende sind mit denen du drehen kannst und mit denen du seilschaften bildest. alles andere ist kalter kaffee und marketing. also ich bin nicht der meinung das eine uni(fh) sinnlos ist. sie ist sinnvoll, aber nicht um dir ein paar anekdoten anzuhören von dozenten die dir erzählen wieviel latex sie gebraucht haben um joda zu modellieren, oder wie oft r2d2 beim dreh umgefallen ist. das ist zwar lustig und interessant, hilft dir aber null weiter.



Antwort von Jalue:

"Dann wirst du darin irgendwann mal zu den besten gehören und das Thema Geld wird irgendwann nicht mehr so einen starke Gewichtung in deinem Leben haben." Jein… Wirf in Berlin mal einen Stock in die Menge und du wirst mindestens fünf Leute auf einmal treffen, die ALG 2 beziehen, obwohl sie vor 20 Jahren genauso geredet haben, als angehende Maler/Schauspieler/Filmemacher (…) Dabei sind die nicht notwendigerweise talentlos oder faul gewesen, da hat oft etwas anderes gefehlt. Das entscheidende Erfolgsgeheimnis in dieser (jeder) völlig überlaufenen Branche ist, du ahnst es sicher, Vitamin B, womit wir wieder bei deiner Ausgangsfrage wären.

Der entscheidende Vorteil der Ausbildung an einer renommierten Filmschule ist das Hineinwachsen in ein professionelles Netzwerk, das noch jahrzehntelang tragen kann. Ein Netzwerk, das nicht nur die Entscheider von heute einschließt, sondern, viel wichtiger: Die zukünftigen Macher deiner Generation. Man KANN sich das auch ohne Filmuni erschließen, es ist aber ungleich schwieriger.

Ein großer Nachteil von Filmhochschul-Sozialisierungen ist allerdings der dort herangezüchtete Standesdünkel, wie er auch in diesem Forum eifrig gepflegt wird. "Jeder Honk darf im EB Bereich ne Kamera halten, bei uns Filmleuten sind die Könner unterwegs", so oder so ähnlich. Jemand, der so redet, hat noch nie eine Reportage zu einem komplexen Thema in wenigen Tagen gestemmt, eine Aufgabe, für die die meisten ‚Filmkünstler‘ eher Monate benötigen würden, sofern sie nicht per se intellektuell überfordert wären. Viele, die vom eigenen Künstlertum so ergriffen sind, stehen früher oder später vor der Entscheidung ‚Aktuelle Berichterstattung oder Taxi fahren.‘ Und jenen, die nie den ‚EB- Honk‘ gelernt haben (als Autor, Kameramann, Cutter…), bleibt dann eben nur Taxi fahren - schon weil kein Redakteur ‚Künstler‘ auch nur mit der Kneifzange anfasst ;-)




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