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Nuke und mxf files



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Frage von Wurzelkaries:


Hallo,

bin grad ein wenig am experimentieren mit Nuke 9.0v6 als free non-commercial .

Leider importiert Nuke keine mxf files, bzw. kann sie nicht öffnen.

In welchen Container sollte ich das umwandeln um aus dem Sony X70 10bit 422 footage so wenig Information wie möglich zu verlieren und mit welchem Programm?
Über Google hatte ich zwar schon was gefunden, aber ich bin mir total unsicher, denn da gibt es so viele Widersprüche. Gerade wenn es um 10bit 422 geht.

Mein erster Gedanke war es über AE in 1080p/25 DNxHDDNxHD im Glossar erklärt 444 10bit umzuwandeln.

Aber das ist sicher nicht richtig.

Bin für jede Tipps dankbar.

LG
Stefan



Antwort von Peppermintpost:

nuke kann inzwischen zwar recht gut mit container formaten umgehen, aber einzelbilder sind nuke immer noch am liebsten. container haben an so einigen stellen bugs die einzelbilder nicht haben.
wenn es um einzelbilder geht sind exr von der performance und von der qualität am besten, aber die brauchen halt auch viel platz und sind unhandlich.
sonst dnxhd ist ja kein schlechtes intermediate format.



Antwort von dienstag_01:

Ich würde wohl eher die Finger von AE lassen.
Umwandlung in einem 16bit Projekt? Oder 32bit?

Darüberhinaus müsste man wissen, in welcher Range Adobe DNxHDDNxHD im Glossar erklärt ausgibt, schneidet er bei RGBRGB im Glossar erklärt alles oberhalb und unterhalb der Legal Range weg? Gibt man besser in 709 aus? Müsste man alles testen.
Viel zu viele Fehlerquellen, DNxHDDNxHD im Glossar erklärt ist das falsche FormatFormat im Glossar erklärt für Adobe.





Antwort von kundesbanzler:

Grundsätzlich liest Nuke mxf-Container, das ist eine Frage des Codecs. Nuke greift (auch) auf die Quicktime-Codecs zurück, es kann helfen, dafür die entsprechenden nachzurüsten.

Ansonsten, ein sauberer Workflow wäre: Importier den Schnitt in Resolve und geb dir die Shots, die du brauchst in Cutlenght als dpx raus. exr wäre auch eine Möglichkeit, das ist aber deutlich unperformanter, insbesondere weil Resolve kein zips unterstützt.

ps: Darüber hinaus, die Nuke-Releases unterscheiden sich gerade aktuell sehr, was Features und Bugs angeht, deswegen würde ich grundsätzlich immer auf dem neuesten (v8 im moment arbeiten) wenn es nicht einen konkreten Grund dagegen gibt.



Antwort von Peppermintpost:

den workflow so wie kundesbanzler es beschreibt mache ich auch genau so. cutlength + handles falls du die willst. dpx kann beim export aus resolve schneller gehen, hab ich noch nicht getestet, abee exr sind seit version 9 in nuke fast 3x so schnell wie dpx weil the foundry die kompl. read engine neu geschrieben hat und auf exr optimiert hat. exr läuft im nuke9 fast so schnell wie jpeg. aber qualitativ ist gegen dpx natürlich auch nichts einzuwenden. ist ein professionelles format, kann halt nur viel weniger als exr ist dafür aber evtl etwas besser was den austausch zu anderer software angeht. exr ist in der semi-profi bzw hobby welt noch nicht so verbreitet, da hat dpx einfach 15 jahre vorsprung.



Antwort von kundesbanzler:

Interessant, das ist mir bislang nicht aufgefallen und ich bezweifle es auch ehrlich gesagt. Von welcher KompressionKompression im Glossar erklärt sprichst du dabei? Tendenziell zips, die kann Resolve halt nicht. Und selbst wenn es schneller sein sollte, wird beim exr-Lesen immer noch mehr CPU verbraucht.

Aber grundsätzlich stimme ich dir zu, am Ende des Tages würde ich auch immer eher zu exr als dpx raten, aber in diesem Fall halte ich dpx für den Einstieg sinnvoller. Insbesondere da Resolve die wesentlichen Vorteile von exr konterkariert.



Antwort von Peppermintpost:

ich müsste es raus suchen, aber es gibt ein video von der einführung von nuke9 wo die das genau zeigen wieviel schneller das geworden ist.
da steht der foundry ceo auf der bühne und führt es vor.

ich glaube mir geht es aber mit exr vs dpx genau wie dir, ich hab da ein "geschäckle" aber sehr gut ist beides, und beides funktioniert einwandfrei.

ich hab wie geschrieben im resolve noch nie einen export benchmark verglichen, weil resolve bei mir sowieso schneller als echtzeit läuft, egal welches ausgabeformat ich einstelle. ob ich für einen 30sec jetzt 20sec exportiere oder 25 ist mir potentiel egal, müsste ich 120min exportieren würde ich da evtl nochmal drüber nachdenken ;-)

edit: dpx ist seit 20 jahren das intermediate format in allen grossen produktionen schlechthin. in den letzten 5 jahren haben einige der grossen firmen auf exr umgestellt, viele arbeiten immer noch in dpx, das sagt ja schon sehr viel über die hohe qualität von dpx. ich will hier nicht den eindruck vermitteln dpx sind schlecht, ganz im gegenteil.



Antwort von kundesbanzler:

Ja, die Präsentation kenne ich auch, aber dabei ging es nur um den Vergleich 8 vs. 9 und nicht dpx vs exr, außerdem ist es Eigenwerbung von The Foundry.

Grundsätzlich werden dpxen so schnell gelesen, wie es der Datenträger her gibt, exr so schnell es die CPU (bzw. die Effizienz des File-IOs) erlaubt. Dannach könnte man sich also auch ein wenig richten. Sobald man eine minimal komplexe Comp hat, ist es aber sowieso egal, da es gegenüber den sonstigen Berechnungen vernachlässigbar ist. Ab da zählen dann weitere Features und hier ist exr fraglos besser aufgestellt.



Antwort von mash_gh4:

dnxhd ist im zusammenhang mit resolve leider wirklich ein klein wenig problematisch. bei genau diesem container-format sehe ich nämlich regelmäßig wilde störungen (jedes zweite bild heller/dunkler), dafür funktioniert prores klaglos. ich kann allerdings nur für linux sprechen, wo das intern vom nuke ein klein wenig anders abgearbeitet wird als auf den anderen plattformen. exr od. dpx halte ich zumindest für manche geschichten einfach für einen völligen overkill, auch wenn es natürlich bewährte standards aus dem professionellen produktionsalltag sein mögen.

und nuke ist wirklich schnell! das wird einem erst bewusst, wenn man es bspw. mit natron vergleicht ;) -- obwohl das auch immer besser wird...



Antwort von Wurzelkaries:

Ok...ok...ok... ich versteh fast nur Bahnhof... :-)

Ich denk für meine Zwecke wird dann Premiere wohl reichen. Und evtl. Resolve, mit dem ich grad ein wenig rumexperementiere wegen der Farbkarten die ich gern benutze.

Danke euch.

LG

Stefan



Antwort von Peppermintpost:

@stefan

der workflow ist so:

1. schnitt in premiere
2. export xml aus premiere
3. footage in resolve importieren
4. xml in resolve importieren
5. im resolve die vfx shots markieren und raus rendern.
nicht als sequenz alles raus rechnen sondern als einzelne clips mit source timecode und original source names. (optional mit ein paar frames handel length falls sich der schnitt noch ein bissel verschiebt)
hier wählst du als export format entweder dpx oder exr oder dnxhd, auf nem apple anstatt dnxhd eher prores.
6. shots im nuke bearbeiten und beim raus renders kannst du den befehl nutzen "copymetadata" dann hat es wieder die gleichen timecodes
7. die vfx shots ins resolve importieren und dann da die finale farbkorrektur machen (im nuke sollten die farben immer genau so bleiben wie sie sind - abzüglich greenspill, alle comp layers oder cg werden farblich an das original angepasst nicht umgekert)
8. jetzt aus resolve die kompl. sequenz exportieren in dem format wie du es haben möchtest. das ist dein master.

alternativ, so wird es in der werbung meistens gemacht.

5. im resolve alles farbkorrigieren und als einzelne shots wie beschrieben exportieren.
6. aus dem resolve eine xml exportieren.
7. im nuke studio (oder flame oder smoke) die xml aus resolve importieren und mit den gegradeten shots aus dem resolve verlinken.
8. alle retuschen, vfx und finalen detail farbkorrekturen werden jetzt im nuke studio (oder flame oder smoke) gemacht.
9. master exportieren.

die beiden wege sind der klassische workflow.

viele benutzen am anfang noch einen step mehr, und zwar aus dem original footage für den schnitt in premiere (oder avid oder fcp oder sonstwas) proxies rechnen. wenn mit irgend einem obskurem lut gedreht worden ist dann evtl schon mit einer technischen farbkorrektur über alles vorweg.



Antwort von mash_gh4:

@stefan
der workflow ist so:
...

ich würde behaupten, dass damit nur ein möglicher workflow umrissen wird.
nuke kann man aber auch in ganz vielen anderen zusammenhängen nutzen, die dann oft nicht mehr so selbstverständlich ins 0815 compositing schema passen.

ich hab's bspw. in den letzten wochen wieder recht intensiv für super-8 restaurationsaufgaben von beträchtlicher länge genutzt (neben natron, blender, resolve und vapoursynth). dabei hätte mir der von dir beschriebene workflow überhaupt nichts gebracht.

aber natürlich hat es auch seinen sinn, wenn man diese professionellen abläufe grundsätzlich kennt bzw. im geeigneten zusammenhang auch nutzt, damit das rad nicht ständig neu erfunden wird.




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