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Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.



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Frage von nedag:


Joa. I bims wieder. Lange Zeit nicht gesehen. Und schlechte Nachrichten.
Am Anfang fand ich das Bild von der OG BMPCC wunderschön. Aber mittlerweile finde ich diesen Camcorder Look aus den 50ern einfach nur eklig.

ist das normal oder was ist mit mir falsch?

PS: Ehm. Ich rede von den Farben. Nicht von Wacklern oder Schärfe oder Tiefenunschärfe.



Antwort von srone:

ich fürchte, das würde dir mit jeder kamera so gehen, das bild entsteht im kopf, die kamera ist nicht die offenbarung, sondern nur ein werkzeug, um die bilder aus deinem kopf zu kriegen und anderen zu zeigen.

lg

srone



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
Joa. I bims wieder. Lange Zeit nicht gesehen. Und schlechte Nachrichten.
Am Anfang fand ich das Bild von der OG BMPCC wunderschön. Aber mittlerweile finde ich diesen Camcorder Look aus den 50ern einfach nur eklig.

ist das normal oder was ist mit mir falsch?
Ging mir nicht anders wenn man was ohne speedbooster über f1.8 dran gemacht hat.
Blende 4 war schon ein regelrechter Albtraum.








Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
Joa. I bims wieder.
Sorry aber der mußte jetzt raus. ;-)))





Antwort von srone:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
nedag hat geschrieben:
Joa. I bims wieder. Lange Zeit nicht gesehen. Und schlechte Nachrichten.
Am Anfang fand ich das Bild von der OG BMPCC wunderschön. Aber mittlerweile finde ich diesen Camcorder Look aus den 50ern einfach nur eklig.

ist das normal oder was ist mit mir falsch?
Ging mir nicht anders wenn man was ohne speedbooster über f1.8 dran gemacht hat.
Blende 4 war schon ein regelrechter Albtraum.
bokeh-fetischisten unter sich...:-)

ne 4 ist für mich an der bmpcc eine gelungene normaleinstellung mit ausreichend schärfespiel, will ich eine bokehorgie, ja dann gehts via speedbooster auch auf ne 1,0...:-)

lg

srone



Antwort von klusterdegenerierung:

Naja, BlendeBlende im Glossar erklärt 4 bei einem so kleinen Sensor mit 2x crop, das ist schon arg Handycam Urlaubsfilm.
Da hat ja ne echte Sony Handycam eine noch geringere Startblende. ;-)



Antwort von nedag:

Ehm. Ich rede von den Farben. Nicht von Wacklern oder Schärfe oder Tiefenunschärfe.



Antwort von srone:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Naja, BlendeBlende im Glossar erklärt 4 bei einem so kleinen Sensor mit 2x crop, das ist schon arg Handycam Urlaubsfilm.
Da hat ja ne echte Sony Handycam eine noch geringere Startblende. ;-)
aber nicht den look, btw der crop ist sogar 2,88, 2 ist mft, es kommt geziehlt dabei auch auf den objektabstand vs hintergrund an, musst halt nah dran sein, auf dem gimbal mit einem 12mm, ich mag es...:-)

lg

srone



Antwort von srone:

nedag hat geschrieben:
Ehm. Ich rede von den Farben. Nicht von Wacklern oder Schärfe oder Tiefenunschärfe.
mit raw? wo dir alles offen steht?

lg

srone



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
Ehm. Ich rede von den Farben. Nicht von Wacklern oder Schärfe oder Tiefenunschärfe.
nedag hat geschrieben:
Camcorder Look
Das beinhaltet nicht nur Farbe, sondern auch den look eines Camcorders, wo die Sensorgröße und BlendeBlende im Glossar erklärt maßgeblich zu beitragen.
Aber das mit der Farbe passt auch, die fügt sich nahtlos in die anderen Punkte ein. ;-)



Antwort von nedag:

srone hat geschrieben:
nedag hat geschrieben:
Ehm. Ich rede von den Farben. Nicht von Wacklern oder Schärfe oder Tiefenunschärfe.
mit raw? wo dir alles offen steht?

lg

srone
Naja. RAW hin oder her. Heißt nicht, dass man im post dann ein schönes Bild machen kann.
Und ich finde auch keine Videos online die gut aussehen. Kompletter Mist... Ich hab ka warum ich das Bild früher so schön fand...
COSMOS der Film? Nein Danke. Total schlecht beleuchtet un das Grading viel zu kitschig.



Antwort von srone:

nochmal, ich mag das bild der bmpcc weil es mir hilft, die bilder in meinem kopf zu transportieren, so wie ich sie sehe, wenn das für euch nicht klappt, dann ist sie das falsche werkzeug für euch.

lg

srone








Antwort von roki100:

Nedag, BMPCC scheint für dich nach einem Jahr plötzlich keine gute Kamera zu sein. Dann kauf dir einfach eine andere.
Ich habe letztens eine G9 gekauft, was ja den selben Sensor hat wie die GH5. Seit dem letzten (Firmware) Update hat die G9 fast alle Videofunktionen der GH5 bekommen. Vielleicht ist das was für dich?

Es kommt doch auf deine Colorgrading Fähigkeit an?
Ich denke so: BMPCC ist eben nur ein guter Sensor, der in 10Bit ProResProRes im Glossar erklärt und 12 BitBit im Glossar erklärt RAW das speichert was es sieht. Das wird dir dann serviert. Was Du dann daraus zauberst, liegt allein an dir.



Antwort von -paleface-:

Poste doch mal was von deinen Aufnahmen.

Dann können wir dir sagen woran es liegen könnte.



Antwort von rush:

Besser noch einen Materialvergleich von Aufnahmen vor einem Jahr und "aktuellen"..


Vielleicht ist der Sensor ja tatsächlich gealtert oder so? ;-)

Ansonsten macht die Aussage ja wenig Sinn... Warum sollte sich das Bild verändert haben



Antwort von fritz1:

nedag hat geschrieben:
Joa. I bims wieder. Lange Zeit nicht gesehen. Und schlechte Nachrichten.
Am Anfang fand ich das Bild von der OG BMPCC wunderschön. Aber mittlerweile finde ich diesen Camcorder Look aus den 50ern einfach nur eklig.

Kauf Dir eine Kamera,wo Du noch Film einlegen mußt,dann hast Du "Film"



Antwort von Frank Glencairn:

nedag hat geschrieben:

Naja. RAW hin oder her. Heißt nicht, dass man im post dann ein schönes Bild machen kann.
Dooooch, genau das heißt es, was denn sonst?
Die Kamera liefert nach wie vor nur ein schwarz/weiß Bild, für die Farbe bist ganz allein du zuständig.

Ich schätze mal, daß du eher ein Colorgading Problem hast, als ein Kamera Problem.



Antwort von roki100:

rush hat geschrieben:
Ansonsten macht die Aussage ja wenig Sinn...
Ja, vor allem das:
"RAW hin oder her. Heißt nicht, dass man im post dann ein schönes Bild machen kann. "



Antwort von Saint.Manuel:

nedag hat geschrieben:
Am Anfang fand ich das Bild von der OG BMPCC wunderschön. Aber mittlerweile finde ich diesen Camcorder Look aus den 50ern einfach nur eklig.

ist das normal oder was ist mit mir falsch?

PS: Ehm. Ich rede von den Farben. Nicht von Wacklern oder Schärfe oder Tiefenunschärfe.
Zeig doch mal eins dieser "ekligen" Beispiele, dann lässt sich das besser beurteilen.



Antwort von pillepalle:

rush hat geschrieben:
Besser noch einen Materialvergleich von Aufnahmen vor einem Jahr und "aktuellen"..


Vielleicht ist der Sensor ja tatsächlich gealtert oder so? ;-)

Ansonsten macht die Aussage ja wenig Sinn... Warum sollte sich das Bild verändert haben
Er sagt doch das sich sein Geschmack geändert hat, nicht das Bild. Aber eine andere Kamera ist da vermutlich nicht die Lösung.

VG



Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Die Kamera liefert nach wie vor nur ein schwarz/weiß Bild, für die Farbe bist ganz allein du zuständig.
Da würde ich gerne mal kurz offtopic gehen, denn ich hatte Gestern noch ein kurzes Gespräch über die tollen SW Aufnahmen seiner LEICA SW.

Da hab ich mir gedacht was ein Blödsinn, ist doch Raw, da kommt doch eigentlich ertsmal eh nur Lichtwerte an, da kann ich doch bei jeder Cam einfach im Raw die Farbe weglassen, kommt doch aufs gleiche raus, oder?








Antwort von klusterdegenerierung:

pillepalle hat geschrieben:
rush hat geschrieben:
Besser noch einen Materialvergleich von Aufnahmen vor einem Jahr und "aktuellen"..


Vielleicht ist der Sensor ja tatsächlich gealtert oder so? ;-)

Ansonsten macht die Aussage ja wenig Sinn... Warum sollte sich das Bild verändert haben
Er sagt doch das sich sein Geschmack geändert hat, nicht das Bild. Aber eine andere Kamera ist da vermutlich nicht die Lösung.

VG
Viellecht mal Speedbooster plus T1.5 und einen anderer WB als üblich und schon hat man eine neue Cam.



Antwort von Frank Glencairn:

klusterdegenerierung hat geschrieben:

Da hab ich mir gedacht was ein Blödsinn, ist doch Raw, da kommt doch eigentlich ertsmal eh nur Lichtwerte an, da kann ich doch bei jeder Cam einfach im Raw die Farbe weglassen, kommt doch aufs gleiche raus, oder?
Nicht ganz. Ein dezidierter S/W Sensor, wie in der Leica oder RED, hat kein Bayern Pattern, also keine Farbfilter.
Da muß also auch nichts debayert werden und auch nichts interpoliert, entsprechend ist dann auch die Auflösung 1:1.



Antwort von roki100:

ich vermute mal, dass die Linse die er benutzt nicht optimal für die BMPCC ist. Die Samyang Linse in Kombination mit BMPCC ist nur für Nahaufnahmen gut geeignet. Außerdem kommt noch dazu, dass einige Samyang Linsen auf dem Markt nicht optimal justiert sind und es ist Glücksache das man da eine optimal justierte Linse erwischt. Dazu siehe viewtopic.php?f=94&t=147701
Laut einen Kollegen der die gleiche Linse zusammen mit BMPCC4K gekauft hat und das selbe Problem hatte, bei ihm hat der FIX (warum auch immer) nicht funktioniert. Er hat mir ein Bild gezeigt, das sah schlimm aus, dazu auch noch moiré/Artefakte (im nah Bereich) usw.

Vielleicht solltest Du einfach eine andere Linse ausprobieren? Das Panasonic 25mm f1.7 Objektiv ist günstig und sehr sehr gut. Auch für Innenaufnahmen, sehr gut geeignet, da lichtstark usw.



Antwort von mash_gh4:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Nicht ganz. Ein dezidierter S/W Sensor, wie in der Leica oder RED, hat kein Bayern Pattern, also keine Farbfilter.
Da muß also auch nichts debayert werden und auch nichts interpoliert, entsprechend ist dann auch die Auflösung 1:1.
ja -- wenn du praktische beispiele dafür sehen willst, schau dir die letzten filme vom peter schreiner an, die sind mit einer arri und derartigem s/w sensor gedreht worden:

https://www.echtzeitfilm.at/



Antwort von cantsin:

IMHO hat die alte Pocket schon einen eigenen Look, der aber vor allem aus dem nicht-overgesampleten 1080p-Sensor (und Nichtvorhandensein eines Anti-Aliasing-Filters bzw. OLPFs) resultiert sowie der 1"/s16-Sensorgröße. Die Farben lassen sich aber eigentlich in jede beliebige Richtung tweaken.

Der Hauptfehler, den man in der Praxis sieht inkl. zahlreichen mit der Kamera gedrehten Videos auf YouTube und Vimeo, ist Infrarot-Lichtverschmutzung und dadurch ein bräunliches Bild. Hier mal ein frisches, wenige Stunden altes Beispiel:
https://vimeo.com/416122050

Der Sensor ist extrem IR-empfindlich, und man sollte möglichst immer einen IR-Cut-Filter vor dem Objektiv haben. (Da ist die alte Pocket übrigens nicht allein, das war z.B. auch bei der Leica M8 so.) Wenn man das nicht weiß, könnte man es für den "Look" der alten Pocket halten.

Ansonsten sind solche Bilder mit alten Pocket machbar - das Beispiel war hier schon früher verlinkt:
https://vimeo.com/352242743

Wenn man nicht großartig gradet, sondern in Resolve 'ne einfache (ggfs. Color Chart-gestützte) Farbraumtransformation nach Rec709 mit Tone Mapping macht, kriegt man solche Bilder (eigenes Video, alte Pocket + 0.58x Pocket Speed Booster + Sigma 18-35mm/1.8 + IR Cut, Aufnahmeformat CinemaDNG):
https://vimeo.com/354311710



Antwort von nedag:

Ich finde Videos die mit der OG Pocket gemacht werden nicht mehr schön. Das ist mein Problem. Ich fand es mal schön. Das wars aber. Geschichte. Ende. Vergangenheit.
Und das ist das beste was ich herausholen kann aus der Pocket.
zum Bild https://i.imgur.com/7zT68GS.jpg pan zu zum Bild https://i.imgur.com/2vKIp1j.jpg

zum Bild https://i.imgur.com/zJdtCjZ.jpg pan zu zum Bild https://i.imgur.com/BmyVEWe.jpg

hier auf himmel belichtet zum Bild https://i.imgur.com/fBtPA2z.jpg zum Bild https://i.imgur.com/B2pQI6l.jpg

zum Bild https://i.imgur.com/vmXQ8A0.jpg zu zum Bild https://i.imgur.com/DOW7sJS.jpg

@cantsin ist das erste video ohne ir cut filter? Also ich finde das Bild von allen deinen gezeigten Videos nicht schön. Früher hätte ich sicher "wow, wie filmisch und toll" gesagt.



Antwort von Frank Glencairn:

nedag hat geschrieben:
Ich finde Videos die mit der OG Pocket gemacht werden nicht mehr schön.
Das ist ein bisschen vage - was genau stört dich?



Antwort von pillepalle:

Was für Bilder gefallen Dir denn? Die Frage ist eben ob es an der Kamera liegt. Vermutlich grandest Du nicht so gerne und suchst etwas, was Dir out of cam schon Ergebnisse bringt die näher an Deiner Vorstellung sind. Allerdings sind die meisten Bilder die ich z. B. schön finde recht weit von der Realität entfernt. Vielleicht gefallen Dir ja die In-Camera-Looks einer Fuji besser.

VG



Antwort von roki100:

Gleiche Linse (Panasonic 25mm f1.7), IR-Cut, ND Filter
Das Bild mit der Eule, da habe ich die schärfe leider nicht richtig... es geht aber. Und G9 ist 4K (VLOG...).

BMPCC: Bildschirmfoto 2020-05-08 um 12.31.13.png G9 Bildschirmfoto 2020-05-08 um 12.31.35.png
BMPCC Bildschirmfoto 2020-05-08 um 12.36.04.png G9 Bildschirmfoto 2020-05-08 um 12.36.27.png BMPCC Beispiel, irgendwie Natürlicher...








Antwort von Darth Schneider:

Viele schwören auf Canon Farben, oder auf Sony Alpha Farben, dann wären da noch die Fujis machen auch wieder ganz andere Farben und Panasonic, keine Ahnung wie die neuen Geräte abschneiden, aber so eine Gh5 oder eine G9 wären schon auch toll.
Auswahl gibt es doch genug.
Der Sensor, die verwendeten Linsen (und nicht zuletzt das vor der Kamera), machen ganz sicher auch einen grossen Unterschied, aber grundsätzlich sagt mir der Look von BMD Kameras schon auch sehr zu, nicht nur mit Raw, auch in ProRes.....Eigentlich egal mit welcher BM Kamera gefilmt wurde.
Wobei, wenn ich jetzt nur mit ProResProRes im Glossar erklärt, Run and Gun, oder ohne Grading filmen würde dann würde ich mir sehr wahrscheinlich an deiner Stelle eher eine neue Canon oder eine Sony kaufen.
Gruss Boris



Antwort von -paleface-:

@nedag

Ich glaube die Motive aus deinem Beispiel werden mit einer anderen Kamera auch nicht besser. Sonst steig auf einen Camcorder um. Der macht dir einen schönes Cleanes Bild.

Ansonsten kümmer dich erst einmal um Framing und Komposition deiner Bilder.

Aber wenn du ne neue Kamera kaufen willst. Mach das...gibt genug auf dem Markt :-)



Antwort von nedag:

roki, wie kann das eine bmpcc sein? wie machst du das? :/ das bild ist viel zu scharf für eine og bmpcc. das schaffe ich nicht mal mit schärfe in post. und ich hab nen 7" monitor.
hast du keine neuen videos?

an mir kann das nicht liegen. ich werde wohl kaum falsch liegen mit fokussieren und nem 7" monitor. und es ist nun 1 jahr her..



Antwort von fritz1:

Tatsache ist,daß Dir die BM nicht mehr zusagt,also Neukauf.Das brauchst Du aber nicht hier im Forum zu rechtfertigen,GAS ist eine Sucht,nicht behandelbar und immer teuer:-)



Antwort von pillepalle:

@ fritz1

Na ja, ein wenig Zuspruch hilft da schon bei der Kaufentscheidung :D Also, weg mit der ollen Pocket *g*

Ich muss sagen, das mir die letzten Jahre die Kamera, sowie auch andere Teile des Equipments immer unwichtiger werden. Ich glaube auch nicht daran das es unbedingt 'die eine Kamera' braucht um etwas zu machen. Klar kann das die Dinge manchmal einfacher machen, aber in vielen Fällen ist es wirklich wumpe. Genauso dieses ganze Farbgefasel. Mit jeder modernen Kamera die 10 bit und log Formate hat bekommt man eigentlich so ziemlich alles hin, wenn man nur will.

VG



Antwort von nedag:

Ist dieses CC echt "er will nichts machen"? zum Bild https://i.imgur.com/Hp2EC3r.jpg GammaGamma im Glossar erklärt etwas erhöhrt. Lift und Gain passen auch.



Antwort von klusterdegenerierung:

Ahh, ich kenne das Problem, es sind die Motive.
EInfach mal nicht um die eigene Haustür Tests durchführern, sondern mal was neues suchen, was schon vom Motiv filmisch wirkt.

Ab ins Auto, ist doch so schön draussen.



Antwort von Saint.Manuel:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Ahh, ich kenne das Problem, es sind die Motive.
Das spielt hier definitiv eine große Rolle.
Selbst mit ProResProRes im Glossar erklärt bietet die BMPCC eine riesige Grading-Möglichkeit.
Die Beispiele von Roki100 sollten gut machbar sein, egal ob ProResProRes im Glossar erklärt oder Raw.

@nedag Du beschreibst mangelhafte Schärfe. Ist das auch auf dem Stativ bei unbewegten Objekten der Fall?



Antwort von nedag:

Ne. Würde ich nicht sagen. zum Bild https://i.imgur.com/ItPuUlZ.jpg
Hier. mit 2 facher Vergrößerung sieht es mehr nach Kino aus. Aber das Bild sieht weiterhin schlecht aus.
Meine BMPCC ist scharf genug. Ich war nur verwundert warum cantins Schärfe so scharf ist.
zum Bild https://i.imgur.com/wR0X3xT.jpg








Antwort von pillepalle:

Ganz ehrlich, wenn man so dokumentarfilm-mäßig draufhält wird das mit keiner Kamera nach Kino aussehen ;) Kino lebt vom Licht, der Location und den Schauspielern. Da hilft auch keine Arri Alexa, oder Klimtzüge in der Post, um die Motive wie Kino wirken zu lassen.

VG



Antwort von Axel:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Ahh, ich kenne das Problem, es sind die Motive.
EInfach mal nicht um die eigene Haustür Tests durchführern, sondern mal was neues suchen, was schon vom Motiv filmisch wirkt.

Ab ins Auto, ist doch so schön draussen.
Definitiv. Wenn ich mich der alten nedag-Threads recht erinnere, war das von Anfang an sein Problem. Jede Kamera, mit der man Aufnahmen macht und keine Bilder, ist nicht "schön". Umgekehrt, selbst das (bestimmt) beschissene 8k-Handy von Xiaomi hat Charme, wenn es einen Witz erzählt:


Ich empfehle, die OG Pocket zu behalten. Kann als Referenz dafür dienen, was die Nachfolgerin im Harem angeblich besser macht. Wenn du statt "Bild nicht mehr schön" geschrieben hättest, ich finde die BMPCC HD von der Auflösung her grenzwertig und nicht mehr recht zeitgemäß, hätte ich es verstanden. Da ich mal ganz früher eine Bolex hatte, kann ich mit dieser Referenz sagen, dass die Pocket irgendwie nach 16mm aussieht. Irgendwie dazu passend auch, dass es ja ein Super-16mm Sensor ist.



Antwort von nedag:

Axel. Du hast gerade selber zugegeben, dass die og pocket einen typischen oldschool look hat mit der man nicht viel anfangen kann außer das was du erklärt hast.
Das Bild sieht einfach verdammt alt aus. Nicht schön. Und in der post kann man da auch nichts machen, da zu wenig Informationen vorhanden sind. Kein Wunder bei der Größe der Kamera.

Nochmal: Es geht hier nicht nur um mein Bild meiner pocket. Es gibt einfach kein Video was gut aussieht und mit Pocket gemacht ist.
Wir müssen also hier wirklich nicht über mich reden. Oder über andere Maßnahmen, wie man ein einen Film dreht.



Antwort von pillepalle:

nedag hat geschrieben:
Nochmal: Es geht hier nicht nur um mein Bild meiner pocket. Es gibt einfach kein Video was gut aussieht und mit Pocket gemacht ist.
Wir müssen also hier wirklich nicht über mich reden.
Andere finden die ja scheinbar schon schön. Die einzig interessante Frage ist doch, was findest Du schön? Und die Antwort wird sein, das die Bilder schön sind lag nicht an der Kamera. Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt's an der Badehose ;)

VG



Antwort von Saint.Manuel:

Ich habe diesen Test an der Micro Cinema Camera gemacht. Sie verfügt über den gleichen Sensor wie die Pocket.
Also Farbmäßig geht in Resolve hier schon viel:

https://www.youtube.com/watch?v=vWKJaX4CcFQ



Antwort von Frank Glencairn:

nedag hat geschrieben:

Nochmal: Es geht hier nicht nur um mein Bild meiner pocket.
Und nochmal die Frage, was genau gefällt dir nicht mehr?

Farbe? Auflösung? Schärfe? DOF?



Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
roki, wie kann das eine bmpcc sein? wie machst du das? :/ das bild ist viel zu scharf für eine og bmpcc. das schaffe ich nicht mal mit schärfe in post. und ich hab nen 7" monitor.
Ich benutze immer CDNG und in DR -> Camera-RAW Tab schärfe ist immer auf 0. Also nix nachgeschärft. Wie bereits oben erwähnt, Du hast eine schlechte Samyang Linse erwischt. Es geht ja nicht nur um die schärfe, sondern die ecken und kanten die scharf gestellt sind, sehen irgendwie verschwommen aus (keine Ahnung wie sich das komische Effekt nennt, Ghosts, Halos?)...
Wenn Du dann auch noch in DaVinci Resolve, NR > Spatial Threshold > Chroma nicht optimal eingestellt hast, sieht das Bild ganz schlecht aus.

Spatial Threshold > (NUR) Chroma IMMER (am besten) zwischen 8 und 10.2 setzen. Das ist bei mir immer auf Node 01
Auf Node 02 kommt dann Color Space Transform:
Input Color Space: Blackmagic Design Film Gen 1
Input Gamma: Blackmagic Design Film
Output Color Space: Rec709
Output Gamma: Rec709

weiter unten dann noch:
Tone Mapping Methode auf: simple

In manchen Fällen ist das HIER zu empfehlen.

Das ist so STANDARD Einstellungen wenn ich bmpcc material bearbeite. Den Rest bzw. Colorgrading/Style usw. kommt danach, und ist eben Geschmacksache... Es gibt auch gute LUT's, wie Beispiel das von "Neumann Films" Cinema (LOG)... da mache ich nur wie oben erwähnt Node 01: NR -> Chroma auf 10.2
und auf Node 02: Neumann Films" Cinema LOG
und es sieht einfach super aus. Man kann dann ein bisschen unter Camera RAW optimieren (z.B. ISO auf 400 runter, schatten hoch auf 30-50, Lift auf 1.00-5.00 +/- .... musst dann eben ein bisschen spielen und zack, da hast Du es! ;)



Antwort von MrMeeseeks:

nedag hat geschrieben:

Nochmal: Es geht hier nicht nur um mein Bild meiner pocket. Es gibt einfach kein Video was gut aussieht und mit Pocket gemacht ist.
Wir müssen also hier wirklich nicht über mich reden. Oder über andere Maßnahmen, wie man ein einen Film dreht.
Und wenn man ein schlechtes Bild malt müssen wir dann über den Künstler oder den Pinsel reden?

Das Bild der BMPCC ist allgemein gut, alles andere ist einfach nur Mist. Vermutlich stört dich das.



Antwort von nedag:

wenn das bild der bmpcc grundsätzlich gut ist, müsste es ja wenigstens 1 beispiel davon iwo geben :)








Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
wenn das bild der bmpcc grundsätzlich gut ist, müsste es ja wenigstens 1 beispiel davon iwo geben :)
Schau dir z.B. "The One" an, von User Frank Glencairn:

https://www.youtube.com/watch?v=HxsrlD5kBy0

Ist das kein gutes Beispiel? Nein, das ist super... Doch nur M31 LUT drauf und alles ist fertig geht eben nicht. Da musst Du noch ein bisschen mit Curves spielen... Las dir ein paar Tipps von Frank geben, er ist hier (m.M.) beste Profi.



Antwort von nedag:

roki100 hat geschrieben:
nedag hat geschrieben:
wenn das bild der bmpcc grundsätzlich gut ist, müsste es ja wenigstens 1 beispiel davon iwo geben :)
Schau dir "The One" von User Frank Glencairn

https://www.youtube.com/watch?v=HxsrlD5kBy0

Ist das kein gutes Beispiel? Nein, das ist super... Doch nur M31 LUT drauf und alles ist fertig geht eben nicht. Da musst Du noch ein bisschen mit Curves spielen... Las dir ein paar Tipps von Frank geben, er ist hier (m.M.) beste Profi.
das fand ich sehr schön vor 1 jahr. so ein cg würde nie ins kino gelangen. viel zu "eigenartige farben"



Antwort von pillepalle:

@ nedag

Was bringt es denn über schlechte Beispiele zu reden, oder die die Dir nicht mehr gefallen? Wo sind denn Deiner Meinung nach die guten Beispiele?

VG



Antwort von MrMeeseeks:

nedag hat geschrieben:
wenn das bild der bmpcc grundsätzlich gut ist, müsste es ja wenigstens 1 beispiel davon iwo geben :)
Also bitte, Youtube ist voll davon. Mit solchen Beiträgen gräbst du dir hier nur selber ein Grab.

Das hab ich schon letztens gepostet. Das ist schöner als die meisten Kinoproduktionen.

https://youtu.be/boBbUPUTyPA?t=1

Wenn du kein Kino willst sondern den klassischen pampigen Hochzeitskram oder Ähnliches dann kauf dir halt was anderes...die Auswahl ist gigantisch.



Antwort von markusG:

nedag hat geschrieben:
das schaffe ich nicht
Du meintest ja anfangs es ginge dir um die Farben. Vielleicht wäre ein erster Schritt dich erstmal mit FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt & Grading zu beschäftigen, denn darauf ist die Pocket ausgelegt. OOC ist furchtbar, aber auch irgendwie nicht Zweck der Kamera (gewesen). Ich denke wenn du hier dran schraubst sparst du dir vlt. einen Neukauf und damit auch neuen Workflow usw.

Such dir doch mal ein x-beliebiges Bild (kann ja auch nen Foto sein) dass dir gefällt und versuche dein Bild der Pocket dahin zu graden...denn die bietet eigtl. alle Voraussetzungen dafür.

Und OOC Alternativen wurden ja oben Beispiele genannt, Falls du nicht so in die Post gehen möchtest.



Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
das fand ich sehr schön vor 1 jahr
in 100 Jahren wirst Du es immer noch nicht erreichen, weil das eben mehr ist als nur aufnehmen und fertig ist das ding, nein, es hat mit Cinematographie, Colorgrading Kenntnisse/Erfahrung usw. zu tun. Wie bereits erwähnt, BMPCC serviert dir 12 BitBit im Glossar erklärt RAW und 10 BitBit im Glossar erklärt ProResProRes im Glossar erklärt material, damit kannst Du dann die Farben drehen und wenden wie es dir gefällt...

BMPCC, BMCC...also Fairchild Sensor, wurde doch schon öfter für Kino benutzt.
Ansonsten, verkauf das Ding und hol dir eine andere Kamera.



Antwort von pillepalle:

Ja, das Beispiel von MrMeeseeks ist doch super. Gute Kameraführung, schönes Licht (nicht irgendwann und irgendwo gedreht), gute Darsteller, Make-Up, Styling, Props, ect... das macht den Film in erster Linie gut.

VG



Antwort von Frank Glencairn:

Ich versteh's nicht. Die Farben kann er da hindrehen wo er sie haben will, das Material gibt quasi jeden beliebigen Look her.
Aber nachdem ich jetzt 2 mal gefragt habe was ihn denn genau stört, und keine Antwort bekommen habe, werde ich kein drittes mal fragen.



Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Und nochmal die Frage, was genau gefällt dir nicht mehr?
Ich hatte sie ja auch und ich denke es ist die Colorscience.
Selbst wenn man Raw wählt und einem alle Türen für lustige Farben offen stehen, outofthebox hat sie ihre Farbe und von da aus ist es nicht einfach sie weg zubekommen, besonders bei ProRes.

Mir gefiel das genauso wenig wie nedag, deswegen habe ich sie auch abgegeben, ich kann ihn da sehr gut verstehen.
Allerdings kommen hier die anderen Faktoren noch on top und auch mit denen hatte ich so meine Problemchen, denn man mußte sich schon mühe geben oder einen Film wie Frank drehen, damit es nicht so aussieht wie der Treppen screenshot.








Antwort von Frank Glencairn:

nedag hat geschrieben:
so ein cg würde nie ins kino gelangen. viel zu "eigenartige farben"
Nein, niemals :P


zum Bild



zum Bild



zum Bild




Antwort von Frank Glencairn:

klusterdegenerierung hat geschrieben:


Ich hatte sie ja auch und ich denke es ist die Colorscience.
Selbst wenn man Raw wählt und einem alle Türen für lustige Farben offen stehen, outofthebox hat sie ihre Farbe und von da aus ist es nicht einfach sie weg zubekommen..
Ich glaub das liegt daran wenn man einfach das raw nimmt, und entweder die BM Standard LUT für die Kamera drauf haut (oder eine von den vielen schlechten LUTS die da draußen sind). Ich behaupte mal, ich kann das Material einer Pocket überall hin drehen wo ich will, ganz ohne LUT.



Antwort von klusterdegenerierung:

Bei mir war es ungefähr das was mich genervt hat, vielleicht ist es auch das was nedag nervt.
Egal wie ich was gemacht habe, es kam immer so wie bei nedag aus der Cam und ich hätte es lieber so wie rechts gehabt.

Wenn man das abzüglich eines WB shifts abzieht, sieht man diesen mupf und schleier, mit Pocket ist quasi immer Gewitter, auch wenn die Sonne scheint!



Antwort von Axel:

nedag hat geschrieben:
Axel. Du hast gerade selber zugegeben, dass die og pocket einen typischen oldschool look hat mit der man nicht viel anfangen kann außer das was du erklärt hast.
Das Bild sieht einfach verdammt alt aus. Nicht schön. Und in der post kann man da auch nichts machen, da zu wenig Informationen vorhanden sind. Kein Wunder bei der Größe der Kamera.
Falsch verstanden. Man hat halt viele Charakteristika eines 16mm Films, zu denen ich allerdings auch eine analoge, malerische Qualität zählen würde. Und, dass man mit normalen Objektiven mehr oder weniger einen Fixfokus-Look erhält. Leider nicht völlig, da man relativ schnell und kaum bemerkt leicht neben der Schärfe landet. Mit entsprechend weit offenen Blenden oder sehr langen Brennweiten (die ja aufgrund des Crops sehr viel kompakter sein können) verschwindet diese Eigenschaft aber. Heute sind lange Brennweiten im Amateurbereich und bei Bloggern selten im Einsatz, wodurch ihr Look etwas Besonderes ist. Wenn bewusst und gut eingesetzt, sollte man sagen.

Vielleicht solltest du Beispiele von Kameras zeigen, d.h. hier verlinken, bei denen du das Bild "schön" findest. Ich selbst glaube nicht mehr an solche Zusammenhänge. Es gab schon vor meiner Geburt Filme, die optimal aussehen, immer noch, und die verwendeten Kameras würde heute keiner mehr anfassen. Und im alten Florenz mussten sich die Meister sündhaft teure Farben schmutzig mischen, weil es keine, äh, 16 Millionen oder Milliarden von Farben gab. Macht das ihre Bilder etwa weniger "schön"?

Aber darum geht es ja noch nicht mal. Die Farbtiefe ist ja bei der Pocket bis zum Abwinken vorhanden.



Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich glaub das liegt daran wenn man einfach das raw nimmt, und entweder die BM Standard LUT für die Kamera drauf haut (oder eine von den vielen schlechten LUTS die da draußen sind). Ich behaupte mal, ich kann das Material einer Pocket überall hin drehen wo ich will, ganz ohne LUT.
Da rennst Du offene Türen ein, ich sag ja, mit der Pocket ist sicherlich alles genau wie mit anderen möglich, aber es muß erstmal so gemacht werden, während es aus anderen Cams mehr so raus kommt wie man möchte.

Wenn man immer erst diese mumpfige Bild, auch schon auf dem Display sieht, fand ich das zumindest kontraprodutiv für den kreativen Workflow.
Ich hatte dann schon immer keinen Bock mehr. Und irgendwann fragt man sich auch, warum muß ich erst immer ws tun, damit es so aussieht wie ich möchte.



Antwort von srone:

das was du (kluster) beschreibst ist aber gleichzeitig auch der grösste benefit der kamera, ich muss die farben nicht so nehmen wie der hersteller es mir vorschreibt, das macht sie zeitlos.

lg

srone



Antwort von klusterdegenerierung:

Sicher, aber wenn man den look nicht mag ist das immer wie beim Milchschnitte essen, wo man oben erst immer das braune Zeugs abbeißen muß, irgendwann nervts.



Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Nein, niemals :P
Sehr gute Beispiele für das Phänomen wie ich finde.
Bei solchen Filmen würde ich auch erst mal selbst die Farben wieder gerade schieben.



Antwort von klusterdegenerierung:

Am Ende können wir doch noch forh sein das es nur um Farben geht! :-))

https://www.youtube.com/watch?v=SC52pr45ep8








Antwort von nedag:

Nach 30 minuten schreiben kommt meine Antwort.

@Frank Glencairn
Ich bin nicht fähig dir eine korrekte Beschreibung darzulegen. Ich bin kein Profi. Mir gefällt das Bild einfach nicht. Bzgl. deiner gezeigten Bilder aus Hollywood. Entweder gemacht mit OG POCKET und einem profi coloristen, der aus jedem schlechten Zustand noch was gutes machen kann oder andere Kamera, mit der man einfacher das Ziel erreicht. Kurz. Die Kamera sollte schon etwas ausgeben, was ein Laie auch bearbeiten kann.
"Ich glaub das liegt daran wenn man einfach das raw nimmt, und entweder die BM Standard LUT für die Kamera drauf haut (oder eine von den vielen schlechten LUTS die da draußen sind). Ich behaupte mal, ich kann das Material einer Pocket überall hin drehen wo ich will, ganz ohne LUT."
Ja, und laut anderen kann sogar ein Laie nach etwas Lernen eine BMPCC4k wunderschön machen. Mit der OG POCKET sieht das ganz anders aus - meine Erfahrung.


@MrMeeseeks
Ja. Natürlich kommt es drauf an was der Maler zum malen hat. Pinsel mit 2 Haaren drauf. Und komische Farben. Ja das wird nichts. Da kann er 10 Jahre dran malen. Und das Video von Frank. Ja, das ist das einzige Video glaub ich was gut aussieht. Ich nehme an die Person die das gegradet hat hat Jahrelange Erfahrung. So jemand kann natürlich mit Pocket arbeiten. Aber ein Laie braucht da ne einfachere Kamera, wie die BMPCC4k z.B.. Mit der sollte man laut anderen es viel einfacher haben das zu erreichen was man will. Braw oder Prores.

@pillepalle
Naja. Ganz normale Sachen halt. Das Bild was die Kamera erstellt soll neutral sein so dass man damit alles machen kann. Und das Gefühl hab ich bei der OG Pocket nicht. Sie gibt kein neutrales Bild ab mit der du alles machen kannst. Du kannst das "neutrale" Bild von der Pocket nur in bestimmte Richtungen drücken. Alles ist nicht möglich. Dafür ist die Kamera wohl zu günstig.
zum Bild https://i.imgur.com/5F2UpFa.jpg
Das hier geht nicht mit BMPCC. Zumindest nicht für mich als Laie. Ein Profi kann das vllt. Aber ein Laie kann sicherlich bmpcc4k so machen. (Laut bmpcc4k usern. BMPCC4k soll laut anderen ein viel neutraleres Bild erstellen. Damit kann dann jeder Amateur nach Einarbeitung was machen.)

Ich finde die BM Mini Cinema Camera macht ein komplett anderes Bild. Viel moderner.



Antwort von pillepalle:

Na sag ich doch... es geht um den Workflow und Du hast keine Lust Dir einen abzugraden. Neutrale Bilder setzten bei jeder Kamera eigentlich einen WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt voraus. Kann man mit Erfahrung auch pi-mal-Daumen einstellen, bzw. nachträglich hinbiegen, aber wirklich neutral geht's mit einem WeissabgleichWeissabgleich im Glossar erklärt in der Kamera am einfachsten. Oder im Falle von RAW eben mit der Pipette in Davinci eine neutrale Stelle anklicken. Dann braucht's auch wenig Post. Aber RAW scheint ja nicht so Dein Ding zu sein, denn das setzt immer etwas Arbeit in der Post voraus. Es gibt doch einige Kameras die ordentliche Farben out of the cam liefern und etwas mehr Dynamik haben. Fast jede moderne DSLM, um mal im Amateurlager zu bleiben.

VG



Antwort von MrMeeseeks:

klusterdegenerierung hat geschrieben:

Wenn man das abzüglich eines WB shifts abzieht, sieht man diesen mupf und schleier, mit Pocket ist quasi immer Gewitter, auch wenn die Sonne scheint!
Ja wer kennt ihn nicht, der klassische BMPCC Gewitter-Look.

https://www.youtube.com/watch?v=Uq6ohtuy88k

Das Video ist 6 Jahre alt. Da sehen die meisten Clips aktueller Kameras, samt passender Farben direkt aus der Kamera, grauenhaft dagegen aus.



Antwort von Saint.Manuel:

nedag hat geschrieben:
Und das Video von Frank. Ja, das ist das einzige Video glaub ich was gut aussieht. Ich nehme an die Person die das gegradet hat hat Jahrelange Erfahrung. So jemand kann natürlich mit Pocket arbeiten. Aber ein Laie braucht da ne einfachere Kamera, wie die BMPCC4k z.B.. Mit der sollte man laut anderen es viel einfacher haben das zu erreichen was man will. Braw oder Prores.

Ich finde die BM Mini Cinema Camera macht ein komplett anderes Bild. Viel moderner.
1. Was meinst du mit diesem Vergleich zwischen BMPCC und der Pocket 4K genau? Inwiefern ist die einfacher? Wegen WB-Presets und mehr ISO-Möglichkeiten, oder der Preview-Lut?

2. Meinst du mit letzterem die Micro Cinema Camera?



Antwort von klusterdegenerierung:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Ja wer kennt ihn nicht, der klassische BMPCC Gewitter-Look.
Wer lesen kann ist im Vorteil.

Nie habe ich behauptet das die Cam keine geilen Bilder macht, aber bis dort hin ist ein Weg und den will nicht jeder gehen.
Dein Beispiel ist gut, denn es zeigt ein Video was aussieht wie zig Videos aus den Alphas, nur dass das Bild dort mehr oder weniger so aus der Cam kommt.

Das ist bei der Pocket absolut nicht der Fall.



Antwort von nedag:

@MrMeeseeks
Das Video ist auch hässlich. Viel zu milchig. Und würde man es richtig Kontrast geben würde man sehen wie das Bild scheiße wird. Weil die OG POCKET einfach schlechte Hardware verbaut hat. Also entweder Milkyway Video mit high dynamic range, oder very low dynamic range und gute Kontrastwerte. Stimmt du mir zu?

@pillepalle
Ja. Es geht nicht um WOrkflow. Ich weiß dass man hier in der Post immer was machen muss. Aber bei der OG BMPCC ist da zu viel was zu machen ist. Die 4k ist da viel einfacher. hab ich auch schon selber getestet mit den Videos von bm. Das Motorrad im Wald. Heißluftballon.
Und übrigends, die Stillframes von mir sind RAW. Und haben bereits korrekte Farbtemperatur. Das macht aus der OG BMPCC weiterhin kein neutrales klinisches Bild. Niemand redet hier von Farbtemperaturen im übrigen. Das ist egal welche Farbtemperatur das hat.

@Saint.Manuel
ich hab das von anderen gehört dass der Workflow mit der 4k viel einfacher ist. Ka was die genau meinen. Wahrscheinlich reden die nicht nur von der Color Science Gen4. Sondern auch weniger moire in der 4k wegen dem 4k halt. Und so SAchen. Mehr hab ich kA. Die reden vom Workflow in der Post. Klar, das filmen selber ist mit der 4k auch einfacher.

2. Ja die Micro Cinema.

Ich mein wir müssen doch nur uns anschauen wie viel mehr VOlumen die 4k im Vergleich zu OG Pocket hat. Das liegt doch sicher an viel besserer HW?

@klusterdegenerierung
Ja. Laut bmpcc4k usern ist Post workflow viel einfacher als bei og bmpcc. Man holt viel mehr heraus. Ohne 10 Jahre Erfahrung zu haben.



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
@klusterdegenerierung
Ja. Laut bmpcc4k usern ist Post workflow viel einfacher als bei og bmpcc. Man holt viel mehr heraus. Ohne 10 Jahre Erfahrung zu haben.
Falscher Adressat, habe mich dazu nicht geäussert.



Antwort von srone:

nedag hat geschrieben:
@MrMeeseeks
Das Video ist auch hässlich. Viel zu milchig. Und würde man es richtig Kontrast geben würde man sehen wie das Bild scheiße wird. Weil die OG POCKET einfach schlechte Hardware verbaut hat. Also entweder Milkyway Video mit high dynamic range, oder very low dynamic range und gute Kontrastwerte. Stimmt du mir zu?
das ist gelinde gesagt kompletter unsinn...;-)

lg

srone



Antwort von pillepalle:

Ich bin raus. Das wird mir zu esoterisch :)

VG








Antwort von MrMeeseeks:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
MrMeeseeks hat geschrieben:
Ja wer kennt ihn nicht, der klassische BMPCC Gewitter-Look.
Wer lesen kann ist im Vorteil.

Nie habe ich behauptet das die Cam keine geilen Bilder macht, aber bis dort hin ist ein Weg und den will nicht jeder gehen.
Dein Beispiel ist gut, denn es zeigt ein Video was aussieht wie zig Videos aus den Alphas, nur dass das Bild dort mehr oder weniger so aus der Cam kommt.

Das ist bei der Pocket absolut nicht der Fall.
Kann mich nicht erinnern dass jemals wer behauptet hätte das Bild einer "Cinema" Kamera müsste einwandfrei fertig aus der Kamera kommen. Das genaue Gegenteil ist das Fall.

Die BMPCC wird zwar auch in Hollywood genutzt aber für mich war sie immer eine Kamera zum mitnehmen und bestimmte Momente festzuhalten.

Raw, Iso 800, 24fps, ND Filter ein wenig drehen und fertig. Die Tatsache dass man dann Daheim absolute Freiheit hat in der Bearbeitung ist noch immer eine Eigenschaft die quasi keine andere Kamera bietet in diesem Formfaktor.

Das Bild der Alphas kommt in den klassischen Einstellungen nie im Leben so raus, um einen halbwegs ähnlichen Look zu erreichen brauch es auch eine Nachbearbeitung. Dann natürlich mit 8 BitBit im Glossar erklärt und flauschigen 100mbit.



Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
ich hab das von anderen gehört dass der Workflow mit der 4k viel einfacher ist. Ka was die genau meinen. Wahrscheinlich reden die nicht nur von der Color Science Gen4.
Das lustige dabei ist, dass Du ähnlichen Look auch mit BMPCC haben kannst. Du kannst unter Camera-RAW Tab Color Science Gen4 für BMPCC+CDNG auswählen und siehst sofort sogar die rote lichter (z.B. Autos und Bremslichter) die wie bei BMPPC4K clippen... ;) Oder siehe dir das an:

https://www.youtube.com/watch?v=uFMYVsK ... e=emb_logo



Ob Du wahr haben möchtest oder nicht (es haben dir jetzt mehrere User geschrieben dass es an deinem Colorgrading liegt). BMPCC ist eine sehr gute Kamera. Ich liebe z.B. diesen Look, das kann man vll. auch mit 8Bit machen, ist aber sicherer mit 10-und 12 BitBit im Glossar erklärt sowieso :

https://vimeo.com/138683046
(achte mal auf den Hintergrund, Kurzszenen von Hochhäuser usw. da ist kein spezielles Licht, sondern Tageslicht und alles nur Colorgrading...)



Antwort von nedag:

Ich wende Nachbearbeitung an und es reicht nicht.

@roki100 Das obere Video kenne ich. Keine Ahnung wie man so ein Bild macht. 1 Jahr lang probiert. Nix.
Das untere Video zeigt wieder Milkyway Kontrastwerte an. Viel zu hell sind die dunklen Farben.



Antwort von klusterdegenerierung:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Das Bild der Alphas kommt in den klassischen Einstellungen nie im Leben so raus, um einen halbwegs ähnlichen Look zu erreichen brauch es auch eine Nachbearbeitung. Dann natürlich mit 8 BitBit im Glossar erklärt und flauschigen 100mbit.
Poste doch mal ein Video von Dir, wie Du das so machst, vielleicht noch mit vorher nacher Vergleich.
Für so einen Profi wie Dich dürfte das doch ganz easy sein.



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
Viel zu hell sind die dunklen Farben.
Öh, kann es sein das Du vielleicht Monitor Probleme hast statt Kamera Probleme?



Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
Keine Ahnung wie man so ein Bild macht. 1 Jahr lang probiert. Nix.
Und darin liegt das Problem nedag. Daher die Empfehlung, dass Du dich mit Colorgrading beschäftigst. Das Werkzeug hast Du schonmal (12 BitBit im Glossar erklärt RAW), es fehlt dir nur das wissen wie man DaVinci Resolve richtig bedient. Denn DaVinci Resolve ist die andere wichtige hälfte von BMPCC (also ein Teil davon). Ohne Davinci ist die BMPCC uninteressant.

Statt neue Kamera, solltest Du vielleicht nochmal neu Beginnen, diesmal aber richtig... Spiel bisschen mit Curves, andere Regler usw. und schau dir genauer die Node Funktion an. Das ist die mächtige Hälfte von BMPCC, also ein wichtiger Bestandteil von BMPCC.
(ich wiederhole das bewusst damit das in deine Birne hineingeht... ;))

Ich bin ja auch nicht der Profi, aber wenn ich einen Look sehe, der mir gefällt, dann gebe ich nicht auf, ich weiß dass es möglich ist, da mir mit 12 BitBit im Glossar erklärt RAW die Möglichkeit angeboten wird, das zu erreichen... Hier ein Beispiel:

https://vimeo.com/346732640

Ist zwar nicht 1zu1 exakt, aber so in etwa.

Meiner Meinung ist, dass die andere hälfte, Davinci Resolve, nicht etwas ist, wo man grenze erreichen kann und sich dann sagt "jetzt kann ich alles!", nein, sondern, "ich kann es gut bedienen". Du kannst dann das einmal erstellte (Nodes) in Resolve als Vorlage speichern (das ist etwas anderes als LUT erstellen) und zukünftig auf andere clips anwenden.... das sammelt sich dann mit der Zeit.



Antwort von klusterdegenerierung:

Irgendwie verstehe ich das immer alles nicht mit diesen Begriffen wie "look"
Da kommt doch schon look raus, das ist doch das Problem, da soll erstmal was neutrales rauskommen, dann kann ich mich um den look kümmern.

Look + look ist murgs, wenn schon dann clean/sauber + look.

Sorry, aber wenn ich immer diese 2 Blenden unterbelichtete orangeteal Schlacht sehe was dann Angeblich cinematisch sein soll, dann kann nedag besser bei seinem Camcorder look bleiben, der ist wenigstens "ehrlich" !



Antwort von nedag:

Gibts hier keinen mit einer bmpcc4 der bestätigen kann das dass man damit viel einfacher ein gutes bild machen kann?


Warum ignorierst du mich roki100? Ich sagte mit einer 4k ist es viel einfacher.
Warum soll ich jahre lang meine zeit vergeuden wenn ich mit der 4k und meinem aktuellen wissen schon viel mehr herausholen kann als mit der og pocket.

Ich habe bmpcc4k footage von blackmagics seite gegradet und es ist viel einfacher damit was schönes zu machen Hast du das nicht gelesen roki?

die og pocket ist viel zu kompliziert! Das ist so als würde man nem Laien nen Heli in die Hand drücken.
Und die 4k ist als würde man dem laien eine drohne in die hand drücken. (Tausend mal einfacher zu fliegen)
Meine vermutung.



Antwort von Frank Glencairn:

Doch das geht, und es ist nicht mal schwierig.
nedag hat geschrieben:

Und das Video von Frank. Ja, das ist das einzige Video glaub ich was gut aussieht. Ich nehme an die Person die das gegradet hat hat Jahrelange Erfahrung. So jemand kann natürlich mit Pocket arbeiten. Aber ein Laie braucht da ne einfachere Kamera, wie die BMPCC4k z.B.. Mit der sollte man laut anderen es viel einfacher haben das zu erreichen was man will. Braw oder Prores.
Ja, ich hab Colorgrading vor über 20 Jahren gelernt, das hilft natürlich, aber es sind keine 20 Jahre Erfahrung nötig, um aus der Pocket einen x-beliebigen Look heraus zu holen. Ich könnte dir das an einem Nachmittag beibringen.

Vorschlag: Poste doch mal die Node Struktur deiner Grades, dann schau ich mal woran es hängt, und was du verbessern kannst.
Am besten jeden Node einzeln anklicken und einen Screenshot machen, dann sieht man die dazugehörigen Einstellungen, und auch ein Bild vom Rohmaterial mit Waveform, damit man eine Idee von der tatsächlichen Belichtung bekommt.

@cluster

Wenn du ein DNG auf die TimelineTimeline im Glossar erklärt ziehst, hast du das typisch milchige LOG - das ist kein "Look" das ist dein neutrales Bild.
Für alles andere ab da bist du selbst verantwortlich.








Antwort von Frank Glencairn:

nedag hat geschrieben:
Gibts hier keinen mit einer bmpcc4 der bestätigen kann das dass man damit viel einfacher ein gutes bild machen kann?
Das was du bei der 4k/6K mit LOG/RAW bekommst ist nicht viel anders, nur mit weniger dynamischem Umfang.
Du wirst da in genau die selben Probleme reinlaufen.



Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
Warum ignorierst du mich roki100? Ich sagte mit einer 4k ist es viel einfacher.
Was habe ich ignoriert? Das Video ist mit BMPCC aufgenommen, jedoch auf 4K hochskaliert - weil das mit BMPCC + 1080p1080p im Glossar erklärt, ganz gut funktioniert für Vimeo und YouTube... ;)

Hol dir dann einfach die P4K. Vielleicht kommst Du damit besser zu recht.



Antwort von klusterdegenerierung:

Frank, ich weiß doch :-)
Aaaber, wenn ich ProResProRes im Glossar erklärt aufzeichene sieht es auch so aus und es gibt weniger Hebel zum lossless verstellen, aber auch dort gibt es wege, Selbstverständlich, keine Frage.

Aber das ist doch alles nicht der Punkt, der Punkt ist doch die Färbung, aus meiner FS700 kommt auch matschiges DNG, aber wenn man es entmascht und einen korrekten WB gemessen hatte, ein neutrales Bild, das ist bei der Pocket nicht der Fall.

Dreht man da wieder Kontrast und Sättigung rein, ist das Bild mit einem overall green tint versehen, DAS ist der Unterschied und da muß man dann erstmal wieder zusehen wie man das raus bekommt, denn das ist nicht einfach nur eine "HUE" Verschiebung, sondern eine andere Interpretation der einzelnen Farben, die bei gesamt verschiebung immer weiter zu Fehlfarben führt.

Nochmal, man kann alles richten, weißt Du ja, aber das gibt es so nur bei der Pocket, bzw BMDs.
Auf mich wirkt das immer wie eine heimlich eingebrannte lut mit der man damals Kinofeeling provozieren wollte, aber nur schwer wieder los wird.



Antwort von Frank Glencairn:

Ich hatte die Pocket jetzt bei zwei Spielfilmen, und ner Menge anderer kommerzieller Projekte als B/C Cam im Einsatz, aber in irgendwelche Green Tints oder sowas bin ich noch nie reingelaufen (okay - ich mach natürlich auch kein ProRes). Ich hab das Gefühl daß bei eurem Workflow irgendwo ein Fehler ist.



Antwort von nedag:

zum Bild https://i.imgur.com/31gf4b6.jpg
zum Bild https://i.imgur.com/7cn475C.jpg
zum Bild https://i.imgur.com/HiOv71p.png
zum Bild https://i.imgur.com/wiXarKU.jpg



Antwort von Saint.Manuel:

Im Pocket 4K Forum wurde ich gefragt, ob ich einen Farb-/Auflösungsvergleich zwischen der BMPCC und der Pocket 4K machen könnte.
BMPCC in 1080p1080p im Glossar erklärt Raw
und die
Pocket 4K in 2.6k BRAW

Selbes Objektiv, selber Adapter, Grading in Resolve:



Man bekommt die alte BMPCC also auch relativ problemlos in Richtung Pocket 4K, und ich bin bei Weitem kein Colorist.
Entweder mehr zum Thema Grading lesen/ausprobieren, oder eine andere Kamera mit einem OutofCam-Look, der dir mehr gefällt.
Alternativ filmst du mit der Pocket einfach statt dem Filmmodus im Videomodus und nimmst das als Ausgangsbasis.



Antwort von klusterdegenerierung:

https://www.youtube.com/watch?v=jo0YcNRlrNA



Antwort von klusterdegenerierung:

Saint.Manuel hat geschrieben:
Im Pocket 4K Forum wurde ich gefragt.....
Ist jetzt echt nicht böse gemeint, aber seht ihr die Welt da draussen wirklich so, oder ist das nur Fun mit den Farben?



Antwort von Mantas:

Ganz interessant hier mitzulesen.

1. scheint hier ein sehr großer BM Fanclub zu sein
2. Idealerweise macht eine Kamera ein schönes Bild auch ohne grading. Das wird auch immer wichtiger.
3. Es kommt mir auch ein wenig vor, als ob hier szenisches Drehen mit rumgefilme im Hinterhof verglichen wird. Ich hoffe, dass ich mich irre :)



Antwort von nedag:

Und im übrigen hasse ich wie resolve mich herausekelt.


1.hier gibts nur endprodukt-fan-clubs
3. niemand vergleicht hier meine cinematography skills mit den farben.



Antwort von Frank Glencairn:

@ du hast also nur am Kontrast Regler gedreht (vom Nachschärfen mal abgesehen) und minimal am Lift und Gain?

Zunächst mal, Finger weg vom Kontrast Regler, wenigstens an dieser Stelle des Gradings.
Kannst du mal einen der beiden DNG Frames hier hochladen.



Antwort von nedag:

https://gofile.io/d/ZDIDXP
Hier...
Was soll ich denn sonst tun? Das doch alles was tutorials einem beibringen.



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
niemand vergleicht hier meine cinematography skills mit den farben.
Vielleicht solltest Du endlich mal auf "Primary Wheels" umstellen, dann wirds auch was mit Resolve.



Antwort von Frank Glencairn:

Das sind DPX keine DNG



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
Was soll ich denn sonst tun?




Antwort von Saint.Manuel:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Saint.Manuel hat geschrieben:
Im Pocket 4K Forum wurde ich gefragt.....
Ist jetzt echt nicht böse gemeint, aber seht ihr die Welt da draussen wirklich so, oder ist das nur Fun mit den Farben?
Kein Problem. Es wurde ein Referenzbild gegeben, und beide Kameras sollten den Look erreichen. Man bekommt natürlich beide auch "realistischer", aber das war in diesem Fall nicht gefragt.

Zu Nedag:
Ein paar DNGs zum Testen wären hier tatsächlich interessant. Beispielsweise von deinen Lieblingsshots, bei denen dir dein Grading aber nicht ganz gefällt.



Antwort von klusterdegenerierung:

Saint.Manuel hat geschrieben:
Man bekommt natürlich beide auch "realistischer", aber das war in diesem Fall nicht gefragt.
Steht nirgends explizit, nur das ihm der look nicht gefällt, da kann man natürlich schnell den Farbshift in Betracht ziehen.



Antwort von nedag:

die horizontalen räder sind weiterhin die gleichen, egal ob wheel oder bar. mit den wheels kann man nicht genau arbeiten. und die wheels oder bars nutz ich eh nicht. nur die horizontalen räder.
und das tutorial hab ich schon angeschaut. das meine ich mit lfit gain fertig.
die shots sind prores.



Antwort von Frank Glencairn:

Mit ProResProRes im Glossar erklärt kann ich im RAW Tab nix anfangen.
Ich hab mit der Pocket nur einmal in ProResProRes im Glossar erklärt gedreht, und das war bei The One, weil es damals nicht anders ging.
Deshalb war ich auch mit dem Grading nie so richtig zufrieden.



Antwort von nedag:

Ja aber wie soll ich denn nur mit raw und nur 512gb speicherplatz arbeiten? Das wird doch schnell voll oder?
Warum bist du denn im raw tab?



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, RAW braucht Platz.
Im RAW tab machst du dein Primary Grading. Secondary und alles andere dann außerhalb.



Antwort von Saint.Manuel:

Mit 512GB kommst du auf der BMPCC weit.
Außerdem muss ja kein ganzer Feature Film direkt darauf aufgenommen werden.



Antwort von nedag:

512gb raw? das sind vllt 2 stunden oder so.



Antwort von Saint.Manuel:

Option 1: Weitere SD-Karte(n)
Option 2: Nicht mehr Drehen, als die Kartenkapazität zulässt
Option 3: Umstieg auf Prores422 oder LT, Grading in Resolve muss dann aber auch angepasst werden im Vergleich zum Raw-Workflow



Antwort von nedag:

die karten gibts doch nirgendswo mehr.

3. wie frank gesagt wen man die bmpcc mit prores nutzt kann man auch gleich mit ner 500d filmen.



Antwort von Saint.Manuel:

1. Die Kingston Canvas React funktionieren
2. Die BMPCC ist in ProResProRes im Glossar erklärt einer 500D/550D usw. definitiv überlegen.



Antwort von nedag:

https://gofile.io/d/TgQlXN
frank dngs



Antwort von Frank Glencairn:

Untitled_1.1.2.jpg Untitled_1.2.2.jpg Untitled_1.1.1.jpg Untitled_1.2.1.jpg Untitled2.jpg Untitled-1.jpg



Antwort von roki100:

Ich würde das so in etwa machen:
Bildschirmfoto 2020-05-08 um 20.30.51.png (Die schärfe ist jetzt nicht so, aber ok)

Da würde ich noch NeatVideo einsetzen und dann sieht es so aus:
Bildschirmfoto 2020-05-08 um 20.33.23.png Bildschirmfoto 2020-05-08 um 20.29.38.png



Antwort von nedag:

Ja. Wie ich mir dachte.. Bild gefällt mir überhaupt nicht. Sorry. Hat nichts mit dir zu tun Frank.
Hier meine CC ohne auf deine Resolve Werte zu schauen. Frei Kopf also.
Dias Bild ist einfach total nicht nach meinem Geschmack. Da kann man noch soviel graden.
Und Roki, das sieht nicht nach einem modernen klinischen Bild aus.

zum Bild https://i.imgur.com/flYsbXq.jpg
zum Bild https://i.imgur.com/TssIcfY.jpg



Antwort von cantsin:

Was definitiv stimmt, ist, dass es mit einer Kamera wie die OG BMPCC schwieriger ist, "gute" Bilder zu erzielen als mit anderen, vor allem wenn man Anfänger ist. In die Falle, sich von dem Attribut "cinema camera" verführen zu lassen und zu glauben, dass man aus dieser Kamera Kinobilder kriegt, weil sie so heisst, sind viele Leute gerannt, weshalb die OG Pocket auch so problemlos und preiswert auf dem Gebrauchtmarkt zu finden ist. Das ist ungefähr so, als wenn man als Computereinsteiger eine "Grafik-Workstation" will und dann bei einem wassergekühlten Modular-PC mit Arch Linux und Blender landet.

@Nedag, bei Deinen Beispielbildern sehe ich erst einmal ganz grundlegende Verbesserungspunkte hinsichtlich Motivwahl, Kadrierung und Bildkomposition, Schärfepunkt, Wahl der Lichtsituation.
bmpcc_1_2019-11-28_1955_C0020_000098-1.jpg Bei diesem Bild z.B. liegt der Schärfepunkt falsch (auf dem Hintergrund statt auf dem Protagonisten) und die Kamera steht - wie auch auf anderen Deiner geposteten Beispielframes - leicht schief zum Horizont. Der Darsteller läuft genau in die falsche Richtung, so dass sein Gesicht im Schatten liegt und sein Rücken von der untergehende Sonne ausgeleuchtet wird. Der Mast rechts im Bild ist auch nicht gerade toll, wenn Du Kinobilder anstrebst, ebensowenig die ganze südwestdeutsche ländlich-kleinstädtisch zersiedelte Umgebung mit Nachkriegs-Einfamilienhäusern, Straßenschildern und Strommasten, und dazu noch die nicht sonderlich stil- und farbsichere bzw. unvorteilhafte deutsche-Rentner-Plastikkleidung des Protagonisten.

bmpcc_1_2019-11-28_1937_C0004_000192-1.jpg Dieses Bild wirst Du mit keiner Kamera vernünftig hinkriegen, deswegen hab' ich mir mal die Freiheit erlaubt, extrem an den Reglern zu drehen. Du filmst in extremsten Gegenlicht so, dass Du eigentlich nur noch unter- und überbelichtete Bildteile hast. Die Schärfe sitzt nicht richtig, Dein Motiv ist unten abgeschnitten, die Bildkomposition noch nicht mal richtig symmetrisch, die Häuser sind so tief in den Schatten, dass sie im Bild verrauschen, trotzdem clippen die Wolken heftigst. Und Kinostimmung kommt bei dem Motiv garantiert auch nicht auf. Die Frage ist auch, was Du eigentlich zeigen willst - wohin Du den Blick des Zuschauers lenken willst.

Wie gesagt, das Problem ist hier nicht die Kamera. Du wirst diese Probleme mit jeder Kamera kriegen.



Antwort von nedag:

Ja. Bewusst hintergrund im fokus und den himmel im anderen shot als hauptmotiv. Die Häuser sollen dunkel sein.
Will es der OG POCKET ja nicht zu leicht machen. Das kann dann ja jede Kamera.

Ich kritisiere nicht die Schärfe, Unschärfe, Positionen von Objekten. Ich kritisiere aber alles andere was das Bild angeht.
Und deine Bearbeitung gefällt mir auch kein Stück. Viel zu Eigenartig/Individuell



Antwort von Frank Glencairn:

nedag hat geschrieben:
Ja. Wie ich mir dachte.. Bild gefällt mir überhaupt nicht. Sorry. Hat nichts mit dir zu tun Frank.
Hier meine CC ohne auf deine Resolve Werte zu schauen. Frei Kopf also.
Dias Bild ist einfach total nicht nach meinem Geschmack. Da kann man noch soviel graden.
Und Roki, das sieht nicht nach einem modernen klinischen Bild aus.
Das liegt aber an deiner Aufnahme, Um die Uhrzeit gegen die Sonne Häuser im Schatten Drehen - da hilft dir auch keine andere Kamera, bestenfalls noch Tricks wie Tonemapping.
bmpcc_1_2019-11-28_1937_C0004_000192.jpg Aber "modern klinisch" wird das mit so einem Material selbst dann nicht.



Antwort von nedag:

Ich glaub ich hab schon oft solche Shots gesehen mit Himmel als Motiv und der Rest auf der Erde unterbelichtet.



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, wenn man möchte daß man von den Häusern nicht viel sieht schon.



Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
Ich glaub ich hab schon oft solche Shots gesehen mit Himmel als Motiv und der Rest auf der Erde unterbelichtet.
Und wie gefällt dir das? viewtopic.php?p=1044127#p1044125


EDIT:
ich sehe, Du schreibst:

"das sieht nicht nach einem modernen klinischen Bild aus."

Ahso, Du meinst etwas wie super digital, na dann kannst Du auch dein Smartphone benutzen. ;) P30 ist gut. :)



Antwort von Saint.Manuel:

Hier mein Versuch. Wie Frank schon sagt, die Aufnahme mit dem Haus ist generell problematisch



Antwort von klusterdegenerierung:

roki100 hat geschrieben:
Ich würde das so in etwa machen
roki, Du solltest Dir dringend die GammaGamma im Glossar erklärt Werte Deines Monitors ansehen!
Wie bitte soll der denn eingestellt sein, wenn Du Schwarzwerte unterhalb der anzeigbarkeit gradest?

Das ist ja wie wenn ich ein Ei in der Pfanne von 1min, noch mal 4min anbruzeln lasse!
Da stimmt doch ganz gehörig was nicht, das hatte ich aber immer schon gedacht!

Und im übrigen, was soll das eigentlich für ein Testbild sein nedag?
80% auf die weiße Stelle der Wolken belichtet damit der Rest restlos unterbelichtet ist?

Ist das so gewollt?



Antwort von roki100:

ich finde es passt eigentlich alles. Das Bild mit dem Haus geht ja im schatten heller, würde ich aber nicht machen.



Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Das liegt aber an deiner Aufnahme
Sag ich ja, da hilft das man nicht auf die Wolken belichtet, sondern auf die Häuser und wenn dann die Wolken etwas ausbrechen dann ist das völlig normal, ansonsten 2 Allexas kaufen und die beiden DRs kombinieren, vielleicht wird es dann was.

Und für nedag empfehle ich mal Ansel Adams Zonensystem zu lesen.



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Das liegt aber an deiner Aufnahme
Sag ich ja, da hilft das man nicht auf die Wolken belichtet, sondern auf die Häuser...
Genau so würde ich das auch machen.



Antwort von roki100:

Saint.Manuel hat geschrieben:
Hier mein Versuch.
M31 LUT? :)



Antwort von Saint.Manuel:

roki100 hat geschrieben:
M31 LUT? :)
Nope! Aber eine andere aus dem Pack ist zu 30% beigemischt.
Die M31 ist mir zu krass. Ich tendiere häufig zu wärmeren Looks, aber dieses extreme Orange-Cyan gefällt mir nicht.



Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:

Sag ich ja, da hilft das man nicht auf die Wolken belichtet, sondern auf die Häuser...
Genau so würde ich das auch machen.
Weder noch - so ne Aufnahme bei dem Licht würde man bei einem halbwegs ernsthaften Projekt gar nicht machen.

Das ist ja bei vielen das Problem, daß sie professionelle Aufnahmen wollen, aber die professionelle Arbeit vor der Kamera nicht - deshalb muß alle 8 Monate die neueste Kamera her die es dann richten soll.

Selbst bei dem Soap Dreh aus dem Nachbarthread geht's nicht ohne Butterflies und Beatboards. Aber irgendwie gibt's immer welche die denken das ginge auch ohne, wenn man nur die richtige Kamera hat.
dreharbeiten-sicherheitsmassnahmen-corona100__v-varxxl_e2b364.jpg -dreharbeiten-sicherheitsmassnahmen-corona-meyer-grohbruegge-100__v-varxxl_df948e.jpg



Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Weder noch - so ne Aufnahme bei dem Licht würde man bei einem halbwegs ernsthaften Projekt gar nicht machen.
Ging doch hier nur um einen Test, sonst würde nedag das doch nie machen. ;-)



Antwort von cantsin:

@Nedag, Dein grundlegendes Problem ist, dass Du eine für Dich sehr klare Auffassung hast, was ein "gutes Bild" ist, Du diese aber nicht definieren bzw. kommunizieren oder spezifizieren kannst. Du müsstest erstmal lernen, Deine Idee oder Intuition eines guten Bilds runterzubrechen in klar kommunizierbare Kriterien und dann sehen, wie Du selbst solche Bilder aufnehmen kannst.

Die einfachste Methode wäre, mal Film-Standbilder, Fotos (oder sogar Gemälde - können auch abstrakte sein, von denen man oft viel über Bild- und Farbkomposition lernen kann) zu sammeln, die Deiner Idee eines guten Bilds entsprechen; und dann vor dem nächsten Projekt eine Reihe Bilder auszuwählen, deren Bildsprache und Stimmung dem entspricht oder nahekommt, was Du erzielen willst. (In unseren Designstudiengängen nennen wir das "mood boards", und das ist ein klassisches Mittel, das bei beinahe allen visuellen Gestaltungsprojekten verwendet wird.)

Wenn Du dann konkrete Hilfestellungen bräuchtest, wie man ein bestimmtes Bild (durch Wahl von Kamera, Objektiv, Licht sowie nachträgliche Bildbearbeitung) erzielt - und gerade auch, wie man diesem Ziel mit den verfügbaren "Hausmitteln" nahe kommt, ist dieses Forum hier sicher ein guter Anlaufpunkt.



Antwort von nedag:

Mir gefällt das überhaupt nicht. Saint manuel

Auf die Häuser belichten? öh.... warum? Dann ist der Himmel doch mehr als nur ein wenig überbelichtet.

Kennt hier jemand American Horror Story? So hätte ich gerne die Farben.
Kann man auf netflix schauen.



Antwort von Frank Glencairn:

Dann wird's Zeit das Budget etwas aufzustocken :-)

nvteqbr4bc6x.png



Antwort von cantsin:

nedag hat geschrieben:
Kennt hier jemand American Horror Story? So hätte ich gerne die Farben.
Hier ein Set-Foto von American Horror Story:





Diesen Aufwand brauchst Du für den von Dir gewünschten Look. Mit der Kamera allein geht das nicht und wird es auch nie gehen. Wenn Du das nicht einsiehst, wird das nichts.

EDIT: Frank war schneller.



Antwort von Saint.Manuel:

American Horror Story also...

Dann zählt Set- und Production-Design, Licht und gut kontrollierbare Szenarien mehr als die Kamera, die Final benutzt wird.
Das ist dann egal ob es eine Red, Arri, Blackmagic usw. ist.
Wenn diese anderen Faktoren alle stimmig sind, bekommst du den "Look" grundsätzlich auch mit der alten Pocket.
Vorausgesetzt der DoP kann was damit anfangen ;)



Antwort von nedag:

Ich rede nicht von einer Szene in der man ein ganzes Haus aufgebaut hat. :D Die meisten shots sind natürlich ohne so was erstellt worden.
99% ist ja wohl ohne sowas gedreht worden.


Ihr zeigt mir gerade nur Locations. Hab doch gesagt dass das nicht mein Problem ist.

zum Bild https://i.imgur.com/ZmuDyeF.jpg Kann man das hier mit der OG pocket nachmachen? 1:1 bitte.



Antwort von Frank Glencairn:

Wobei AHS jetzt auch eher das Gegenteil von "modern klinisch" ist sondern eher lowkey und weichgezeichnet.



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
Mir gefällt das überhaupt nicht. Kennt hier jemand American Horror Story? So hätte ich gerne die Farben.
Ok ich bin raus.



Antwort von Frank Glencairn:

nedag hat geschrieben:
Ich rede nicht von einer Szene in der man ein ganzes Haus aufgebaut hat. :D Die meisten shots sind natürlich ohne so was erstellt worden.
99% ist ja wohl ohne sowas gedreht worden.
Seit wann spielt die Serie zu 99% im Freien?
Und selbst dann steht da ein Generatorwagen, diverse 8k und 12k Scheinwerfer und jede Menge Diffusion, Butterflies undwasnichtalles.



Antwort von rdcl:

nedag hat geschrieben:
Ich rede nicht von einer Szene in der man ein ganzes Haus aufgebaut hat. :D Die meisten shots sind natürlich ohne so was erstellt worden.
99% ist ja wohl ohne sowas gedreht worden.


Ihr zeigt mir gerade nur Locations. Hab doch gesagt dass das nicht mein Problem ist.

zum Bild https://i.imgur.com/ZmuDyeF.jpg Kann man das hier mit der OG pocket nachmachen? 1:1 bitte.
Ich würde eher davon ausgehen, dass bei AHS 99% der Szenen mit großem Aufwand geleuchtet werden. Die Serie hat so einen markanten Look, der kommt nicht einfach aus einer Kamera. Die spielt da tatsächlich die geringste Rolle. Abgesehen von den Bewegungen.



Antwort von cantsin:

Die Szene wurde zusätzlich zum Licht, das in den Rücken der Darsteller fällt, frontal geleuchtet - und zwar, wie Frank schreibt, mit hohem Aufwand (bzw. hohem Licht- und Energiesatz). Sonst wären Gesichter und Kleider verschattet.



Antwort von klusterdegenerierung:

Redet ihr von dem Bild darüber, da hat doch jemand extra alle Leuchten ausgeschaltet, welches Licht?



Antwort von nedag:

Ich kann mir nicht vorstellen dass das so viel schlechter aussehen würde nur mit natürlichem Licht. Kann halt nichts zu sagen. :/



Antwort von Mantas:

nedag hat geschrieben:
Ich kann mir nicht vorstellen dass das so viel schlechter aussehen würde nur mit natürlichem Licht. Kann halt nichts zu sagen. :/
muss nicht sein, aber sehr wahrscheinlich.

Nicht nur das Licht, die richtige Tageszeit, Kostüme, Schauspieler, Requisiten. Alles ist der Look.



Antwort von Darth Schneider:

Klar....Kino Look geht nur mit mindestens, Schauspielern wie Brad Pitt, mit Arri Alexas, viel teurem Licht und nicht einfach nur mit etwas Color Grading und mit einem gutem Auge.
Zu sehen an diesem Beispiel ;-)

Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Welcher look, ich sehe da nur ein paar kostümierte Leute auf einer Strasse in der Dämmerung.



Antwort von Funless:

Tja Leute, jetzt bin ich mal dran mit "told you so"!

Letztes Jahr war der Look von Cabin In The Woods gewünscht und nun soll‘s der Look von American Horror Story sein den die Wunschkamera herbei zaubern soll.

Letztes Jahr wurde ihm schon mitgeteilt, dass es die Kamera alleine nicht ist, wollte er nicht hören/lesen, u.a. auch weil ein User hier ihm eingequatscht hat, dass das mit der BMPCC locker gehen würde, allein schon wegen Highlight Recovery, und außerdem das Ding wäre ja eine Arri Alexa im Kleinformat.

Als er schon letztes Jahr seine Beispielclips vom Kinderzimmer und von der Vesper präsentiert hat wurde ihm hier mitgeteilt, dass er sich erstmal mit Framing, Lichtsetzung, Motivauswahl und Bildkomposition auseinander setzen solle. Wollte er nicht hören/lesen, nein es liegt an der Kamera, irgendwas stimmt doch mit der nicht, dass die Vespa am Straßenrand nicht so aussieht wie die Hütte bei Cabin In The Woods und jetzt stimmt wieder was nicht mit der Kamera weil man da keinen American Horror Story Look rausbekommt.

Leute, ich bewundere euch echt für eure Geduld, ich hätte sie definitiv nicht.

Und weil‘s so schön war: told you so!



Antwort von nedag:

Funless hat geschrieben:
Tja Leute, jetzt bin ich mal dran mit "told you so"!

Letztes Jahr war der Look von Cabin In The Woods gewünscht und nun soll‘s der Look von American Horror Story sein den die Wunschkamera herbei zaubern soll.

Letztes Jahr wurde ihm schon mitgeteilt, dass es die Kamera alleine nicht ist, wollte er nicht hören/lesen, u.a. auch weil ein User hier ihm eingequatscht hat, dass das mit der BMPCC locker gehen würde, allein schon wegen Highlight Recovery, und außerdem das Ding wäre ja eine Arri Alexa im Kleinformat.

Als er schon letztes Jahr seine Beispielclips vom Kinderzimmer und von der Vesper präsentiert hat wurde ihm hier mitgeteilt, dass er sich erstmal mit Framing, Lichtsetzung, Motivauswahl und Bildkomposition auseinander setzen solle. Wollte er nicht hören/lesen, nein es liegt an der Kamera, irgendwas stimmt doch mit der nicht, dass die Vespa am Straßenrand nicht so aussieht wie die Hütte bei Cabin In The Woods und jetzt stimmt wieder was nicht mit der Kamera weil man da keinen American Horror Story Look rausbekommt.

Leute, ich bewundere euch echt für eure Geduld, ich hätte sie definitiv nicht.

Und weil‘s so schön war: told you so!
Ja. Cabin in the Woods ist natürlich auch weiterhin mein Wunsch. Ist und bleibt ein schönes Bild. Aber ich sehe nicht wie man das mit der OG BMPCC hinbekommen soll.
Aber was halt nicht schön ist, ist OG BMPCC Footage im Internet.



Antwort von cantsin:

Jetzt mal das Still aus American Horror Story in besserer Qualität:
mpv-shot0002.jpg Ich revidiere mich: Wahrscheinlich wurde nicht extra geleuchtet. ABER: Das Dämmerungslicht fällt von rechts oben ein, und die Darsteller sind genau so positioniert, dass ihre Gesichter durchs Licht gestreift werden. Es wurde extra die "golden hour" abgewartet. Die location scouts haben eine Straße ausgesucht, die auf der Nord-Südachse läuft, so dass das Licht quer einfällt. Ausserdem wurde die Baulücke zwischen den zwei Häusern genommen, um das seitliche Licht besser auf die zwei Darstellerinnen im weißen Kleid im Hintergrund fallen lassen zu können. Die orangen Säcke wurde genau in dieser Lichtschneise als farblicher Komplementärkontrast zum Grün des Rasens platziert, wodurch das Bild mehr Tiefe kriegt. Sowieso wurde darauf geachtet, dass die Farbpalette in der Umgebung von den Kontrast Grün-Orange und Schwarz-Weiss dominiert wird und keine Farben im Bild sind, die diese Balance stören.

Und die Kostümabteilung hat ganze Arbeit geleistet, um nicht nur den Schwarzweißkontrast zu gestalten, sondern auch durch ein minimalistisches Design der Kleider dem Bild mehr Strenge und Gliederung zu geben.

Das kann man jetzt prima mit NEDAGs Bildern vergleichen und zeigen, dass es da an jedem äquivalenten Punkt (Location, Licht, Kostüm, Platzierung, Bildkomposition) hapert.

Laut IMDB wurden die frühen Staffeln der Serie auf Super 16mm-Film und Kodak 500T-Material gedreht. Ironischerweise ist eine der besten Kameras, mit der man diesen Look digital nachstellen kann, die alte BM Pocket...



Antwort von nedag:

Die tragen die Kleidung nicht nur dort. Also hat das Kleidung extra dafür gemacht kein Sinn. Un die Müllsäcke hab ich entfernt und es sieht weiterhin gut aus.
Verdammt, du kannst sogar die Leute da wegretuschieren und es sieht gut aus. Ja sogar crop und Kameraposition verändern und es sieht gut aus.
"Die Farben"



Antwort von cantsin:

Noch mehr "food for thought":

Screenshot from 2020-05-09 00-31-08.jpg Screenshot from 2020-05-09 00-30-53.jpg Screenshot from 2020-05-09 00-30-38.jpg Screenshot from 2020-05-09 00-30-14.jpg mpv-shot0002-golden_ratio.jpg



Antwort von nedag:

Ich finde nicht das irgendeine festgelegte Regel hier Ansatz findet. Man braucht einfach nur gute Augen für sowas.



Antwort von Darth Schneider:

Egal ob die alte oder die neue Pocket, schöne Bilder und Farben geht mit beiden.




Und ich vermute mal, bei dieser Szene von dem American Horrorstory waren sehr wahrscheinlich schon ein paar sehr starke Lampen im Einsatz.
In Hollywood ist das doch nix besonderes, da werden ganze Strassen geleuchtet Und die Häuser wenn es nicht passt gleich auch noch neu gebaut. Da wird doch nix dem Zufall überlassen wenn es nicht sein muss.
Warum sollten sie sich auf das Sonnenlicht in der Dämmerung verlassen, wenn sie nicht müssen ?

Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
Ich finde nicht das irgendeine festgelegte Regel hier Ansatz findet. Man braucht einfach nur gute Augen für sowas.
Wonach guckt man als erstes wenn man nach versteckten Lichtquellen Ausschau hält?
Genau, nach dem Standpunkt, den ermittelt man durch den gegenüberfallenden Schatten, genau.

In dem Fall also wenn, von Rechts am Strassenrand der ausserhalb des Bildes liegt.
Im Zweifel kann es aber auch die untergehende Sonne sein, in dem Fall hätten aber alle Gegenstände diesen Schatten, was man hier nicht gut ausmachen kann.

Ich gehe davon aus das hier ein KeylightKeylight im Glossar erklärt am Strassenrand steht, wenn überhaupt.



Antwort von micha2305:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Ahh, ich kenne das Problem, es sind die Motive.
EInfach mal nicht um die eigene Haustür Tests durchführern, sondern mal was neues suchen, was schon vom Motiv filmisch wirkt.

Ab ins Auto, ist doch so schön draussen.
Und dazu noch die richtigen Linsen vor die Kamera, der richtige Kameramann hinter die Kamera und die kleine Cam bietet so einiges 👍


Und:
Wenn man weiß, wie es geht, kann die BMPCC schon eine Art "S16 Look" erzeugen. Und ich finde der ist schon bald eher was besonderes als der "Bokeh-Grosssensor-Speedbooster-Videomodus-der-DSLR-Look" 😀



Antwort von Cinemator:

@nedag Schau dir mal den Stöckelschuhmarsch an (0:37).
Wenn du da deine BMP2k draufgehalten hättest, hättest du annähernd die gleichen Cine-Bilder (nach der Post in Davinci). Szene, Licht und Schatten sind nun mal das A und O. Und da steckt enorm viel Arbeit, Hirnschmalz und oft auch Geld drin. Wie dir erfahrene Leute hier schon gesagt haben, deine Träume erfüllen sich nicht mit der nächsten Cam. Trainiere den Umgang mit der Pocket und vor allem Davinci, bis du "deine Farben" hast.




Antwort von Darth Schneider:


Also Licht, ist das was wir Menschen schlussendlich sehen...Auch Raw Cine Kameras sehen nix anderes. ( ironischerweise geht dann mit schönem Licht, der sehr coole Cinelook auch mit ProResProRes im Glossar erklärt, sogar ganz ohne Fairchild Sensor, und sogar noch ohne Speedbooster ;-))
Gruss Boris



Antwort von Mantas:

Es ist so traurig, viele geben sich hier große Mühe zu erklären. Ok Manche müssen auch ihre Fairchild Religion ein wenig verteidigen.

Und die andere Seite hat einfach kein Bock es zu akzeptieren, dass ein von der Hüfte gedrehte Shot nicht wie Hollywood aussieht, trotz RAW.



Antwort von nedag:

@darth schneider die videos sehen schlecht aus. vor allem die og bmpcc variante. Alles so milchig. Milkyway-Syndrom.

Kemmt jemand ein Video dass mit der BMPCC gedreht wurde was solch ein Bild hat? https://www.youtube.com/watch?v=6c3e7Aqdk6A

Selbstverständlich kann ein von der Hüfte gedrehte Shot gut aussehen. Kein Plan was du da erzählst. :)



Antwort von Mantas:

Natürlich kann es, aber nicht unbedingt nach Hollywood oder speziell einem Beispiel.

stell ein RR, ein schickes Model, nettes Häuschen, passendes Licht dahin, wird deine genausogut aussehen.



Antwort von roki100:

Das ist das selbe als hättest Du so gefragt:
"Kemmt jemand ein Video dass mit der Arri Alexa gedreht wurde was solch ein Bild hat?"

Nun muss jemand sichtbares suchen&finden um dir zu beweisen dass das auch mit BMPCC geht.

Du siehst also etwas und meinst, dass die BPMCC das nicht kann und da ist das Problem, weil Du immer noch nicht wissen möchtest, dass mit der BMPCC und 12 BitBit im Glossar erklärt RAW, vieles möglich ist (das wird dir serviert und Du kannst dann die Farben drehen und biegen). Was nicht geht ist eben SlowMotion und Gelbstich in den Highlights - was übrigens einige nicht gut finden und sich deswegen von P4K getrennt haben.



Antwort von nedag:

Der benutzt keine Lampen.
Tipp: Der Shot wurde auf Hüfthöhe gedreht.



Antwort von roki100:

Nimm die G9, stell auf HEVC ein und filme damit. Sieht sofort (ohne nachträgliche Bearbeitung) ungefähr so aus...



Antwort von nedag:

roki machst du witze :D ich krieg gleich augenkrebs



Antwort von roki100:

nein kein Witz.
Du kannst ja die BMPCC für genau so viel verkaufen wieviel Du dafür auch ausgegeben hast, verlierst also garnicht.
Wenn Du dir dann die P4K kaufst, wirst Du höchstwahrscheinlich die selben Probleme haben wie mit der BMPCC, weil Du trotzt 12 BitBit im Glossar erklärt BRAW dann das nicht erreichen kannst, was Du irgendwo gesehen hast und so haben willst. Denn das was dahinter steckt um irgendein Look zu erreichen, ist nicht aus der Kamera inne, sondern (neben licht usw. auch) die nachträgliche Bearbeitung, mit der andere wichtige hälfte der Kamera, nämlich Colorgrading (DaVinci Resolve oder was auch immer....).

Das selbe gilt auch wenn Du dir Arri Alexa kaufen würdest...

https://www.youtube.com/watch?v=CPE_nVGnnRw

Oder GH5/G9 USW.

https://www.youtube.com/watch?v=O0jtITBCgR8

Für modernere Looks, Beispiel Werbung, Fashion Videos usw. würde ich tatsächlich eher die P4K bevorzugen...Nicht weil die BMPCC das angeblich nicht kann, sondern weil P4K höchstwahrscheinlich (wegen DualISO usw.) nicht so viel Licht braucht wie die BMPCC.



Antwort von markusG:

Mantas hat geschrieben:
Es ist so traurig, viele geben sich hier große Mühe zu erklären. Ok Manche müssen auch ihre Fairchild Religion ein wenig verteidigen.
Das Ding ist ja...man kann der BMPCC vieles ankreiden, was einfach mies ist - sei es das starre niedrig aufgelöste Display, die lächerliche Akkulaufzeit, schlechter Audiopart, fehleranfällige Anschlüsse, IR Anfälligkeit, schwierige Speicherkartensituation bei RAW...das einzige, was man mMn bei der Blackmagic gegenüger anderen Kameras als vorteilhaft ansehen kann sind die Farben. Und genau die gefallen Nedag nicht mehr* :D

Das Hauptproblem war und ist dass die Kamera falsch vermarktet wurde. Nämlich quasi als Casual-Knipse. Dass da ein Rattenschwanz and Aufwand und Kosten dranhängt hat sehr viele überfordert und enttäuscht. Aber die Welt hat sich weitergedreht, es gibt inzwischen weit mehr Alternativen als beim Release der Pocket.

(*und wenn man keine Lust mehr auf selber kochen hat, dann holt man sich halt Fertiggerichte, easy peasy)



Antwort von cantsin:

nedag hat geschrieben:
@darth schneider die videos sehen schlecht aus. vor allem die og bmpcc variante. Alles so milchig. Milkyway-Syndrom.

Kemmt jemand ein Video dass mit der BMPCC gedreht wurde was solch ein Bild hat? https://www.youtube.com/watch?v=6c3e7Aqdk6A

Selbstverständlich kann ein von der Hüfte gedrehte Shot gut aussehen. Kein Plan was du da erzählst. :)

"GEAR USED:
• Devin Graham Signature Glidecam"

Das ist nicht "von der Hüfte gedreht", sondern da war ein erfahrener Steadycam-Operator am Werk. Für solche Kamerabewegungen braucht man Monate oder sogar Jahre lang Praxis.

EDIT:

Und eine Spiegelung im Video verrät, dass da nicht nur mit einer Glidecam gearbeitet wurde, sondern auch mit Reflektoren:
mpv-shot0006.jpg Also auch da: sehr bewusster Umgang mit Kamerabewegung und Licht, von location scouting und Garderobe/Makeup mal ganz abgesehen...



Antwort von nedag:

Also wenn ihr wirklich meint dass man Gebäude erstellen muss, überall 10 Tonnen Lampen platzieren soll, eine Glidecam benutzen muss, dann kann ich die Kamera ja verkaufen. :P Dann ist das wohl nichts für normale arme Menschen. ;) Tschüss.



Antwort von cantsin:

nedag hat geschrieben:
Also wenn ihr wirklich meint dass man Gebäude erstellen muss, überall 10 Tonnen Lampen platzieren soll, eine Glidecam benutzen muss, dann kann ich die Kamera ja verkaufen. :P Dann ist das wohl nichts für normale arme Menschen. ;) Tschüss.
Ja. Tschüss. Das ist leider (beinahe) die Wahrheit, auch wenn Du sie nicht hören willst.



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
dann kann ich die Kamera ja verkaufen.
Sorry so hart das jetzt klingt, aber ich hab mich eh immer gefragt was Du damit willst.
Diese ganze Diskussion endet doch wie jede Deiner Thread, alle sind Idioten nur weil Du Beratungsressitent bist und Dir das Talent fehlt.



Antwort von roki100:

Wie dem auch sei... Bleib gesund nedag! Und melde dich wenn Du die P4K gekauft hast und erzähl uns wie toll die P4K ist...dann wieder ein Jahr später? ;)

EDIT:
https://forum.blackmagicdesign.com/view ... 2&t=112727

So wie es aussieht haben dir die BMD Forum User fast das selbe erzählt?



Antwort von nedag:

Ich kauf die nicht. ^^ Ich gebs auf^^ Hier wird einem nichts gegönnt.
ich frag mich nur warum es dieses Forum überhaupt gibt. Wäre das Forum nur für non-narrative-sachen dann würde ich es ja verstehen.
Aber so? Wozu narrative foren anbieten wenn man dafür eh 10 millionen euro pro video braucht :D



Antwort von roki100:

Da hat dir einer das selbe gesagt:

Du schreibst:
"And without tutorials I won't be able to make such good images with my og pocket. But with bmpcc4k i just have to go youtube and voila."
Antwort von User "Fabián Aguirre"
And this is the problem-- people see a great video, and their first question is "what camera did you use?" It drives me insane. Even my clients do it.

There are hundreds of examples of horrible-looking images shot on the BMPCC4K. Same for RED and ALEXA, though less for the latter given they're prohibitively expensive for most.

A camera purchase isn't going to make you a better cinematographer or colorist. You've got to put in the work and shoot, a lot.
Aha...



Antwort von cantsin:

nedag hat geschrieben:
Ich kauf die nicht. ^^ Ich gebs auf^^ Hier wird einem nichts gegönnt.
ich frag mich nur warum es dieses Forum überhaupt gibt. Wäre das Forum nur für non-narrative-sachen dann würde ich es ja verstehen.
Aber so? Wozu narrative foren anbieten wenn man dafür eh 10 millionen euro pro video braucht :D
Ums nochmal auf den von Dir verlinkten Fashion-Film runterzubrechen; Du brauchst
- in diesem Fall lange Steadycam-Praxis. Lässt sich vereinfachen und abkürzen durch Gimbal statt Steadycam (was im Resultat nicht ganz so schön/organisch ist), aber auch der verlangt Übung und vor allem Gefühl für Bilder, Kameraführung, Einstellungen und schon im Kopf mitgedachte Anschlüsse im Schnitt. (Der Macher des YouTube-Videos schreibt übrigens auf seiner Homepage, dass er schon seit seinem 16. Lebensjahr im Geschäft ist. Er ist jetzt 23.)
- Budget für das Model und die Miete der location und wahrscheinlich auch des Autos. Hier würde ich mindestens 300 für das Model rechnen, mindestens hundert für die location sowie hundert fürs Auto. Im Fall der Videomacher kam das Geld von dem Auftraggeber/Modelabel. Insofern fallen da praktischerweise keine Ausgaben für die Garderobe an.
- Crew: Professionelle/r Visagist/in bzw. Makeup-Artist. Tagessatz wissen andere wahrscheinlich besser + mindestens ein Kameraassistent fürs Licht bzw. die Reflektoren.
- Budget für die Lizenzierung der Musik.

Also, für so einen Videodreh (ohne Postproduktion) brauchst Du einen Arbeitstag und ein Budget von mindestens 1000 Euro.



Antwort von klusterdegenerierung:

cantsin hat geschrieben:
Also, für so einen Videodreh (ohne Postproduktion) brauchst Du einen Arbeitstag und ein Budget von mindestens 1000 Euro.
Leute! Habt ihr es immer noch nicht verstanden, er will nur den look, mehr nicht! :-)))



Antwort von rdcl:

nedag hat geschrieben:
Ich kauf die nicht. ^^ Ich gebs auf^^ Hier wird einem nichts gegönnt.
ich frag mich nur warum es dieses Forum überhaupt gibt. Wäre das Forum nur für non-narrative-sachen dann würde ich es ja verstehen.
Aber so? Wozu narrative foren anbieten wenn man dafür eh 10 millionen euro pro video braucht :D
AHS hat ein Budget von grob 40 Millionen pro Season. Das wären dann um die 4 Millionen pro Folge. Klar, der Cast etc. ist groß, aber mieten und solche Kosten werden auch wieder günstiger wenn halbwegs kontinuierlich gedreht wird.

Wenn das deine Referenz ist, musst du halt auch dementsprechend investieren.



Antwort von nedag:

Handheld Rig würde genau so gut aussehen.
-Ja. Person und Location kosten.
Makeup unnötig, außer wenn Kunde darauf besteht.
Mobiler Lichtmann gibt's fast für umsonst.
Gibt sicher passende Musik kostenlos.


@rdcl Es geht mir nur ums Bild, sonst nichts. Keine Props, keine unzähligen Darsteller und so weiter uns so fort.



Antwort von klusterdegenerierung:

Wir hatten diese Diskussion doch schon zig mal.

Einfach Cinemalook für Arme anwenden: 4K shott auf 1080p1080p im Glossar erklärt reframen und neu kadrieren, dann Kinolut drauf, etwas crushen, dann oben unten schwarze Balken in 2.35, coole Musik drunter und Du bist der Held und kannst die ganze Familie begeistern. ;-)



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
@rdcl Es geht mir nur ums Bild, sonst nichts. Keine Props, keine unzähligen Darsteller und so weiter uns so fort.
Dann zeig uns doch auch endlich Beispiele bei denen all das fehlt!



Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
Ich kauf die nicht. ^^ Ich gebs auf^^ Hier wird einem nichts gegönnt.
Ich gönne dir doch,. Früher wolltest Du eine cine Kamera ich habe dir dann die BMPCC empfohlen weil die eben gut ist,. Old School Look ist das auf gar kein Fall. Sondern dank 12Bit RAW besteht dir die Möglichkeit fast jeden beliebigen Look zu gestallten (auch old school Look/was auch immer das ist)....

Jetzt habe ich natürlich schlechtes Gewissen, weil ich dir etwas empfohlen habe, du das auch gekauft hast, alles war gut... und nun findest Du das eklig, old school, nix gut usw.

das ist nicht schön :( Ich empfehle dir gar nichts mehr. Dann sagst Du nächstes Jahr wieder wie schlecht dies und jenes ist und ich muss dann mir Gedanken machen, wenn es soweit ist, wie ich mich beim lieben Gott dann rechtfertigen soll? Soll ich den lieben Gott dann überzeugen, es ist doch Fairchild Sensor! Dual Gain! CDNG! ...und nedag hat keine Ahnung, nicht meine Sünde...!?



Antwort von micha2305:

@cantsin

Dem kann ich nur zustimmen. Die Kamera ist im Prinzip nur ein verhältnismäßig kleiner Teil von einem Filmset. Sie muss bestimmte Kriterien erfüllen und funktionieren, aber sie ist nur ein Werkzeug, dass bedient werden muss.



Antwort von nedag:

roki. du kommst in den himmel :D



Antwort von rdcl:

nedag hat geschrieben:
Handheld Rig würde genau so gut aussehen.
-Ja. Person und Location kosten.
Makeup unnötig, außer wenn Kunde darauf besteht.
Mobiler Lichtmann gibt's fast für umsonst.
Gibt sicher passende Musik kostenlos.


@rdcl Es geht mir nur ums Bild, sonst nichts. Keine Props, keine unzähligen Darsteller und so weiter uns so fort.
Aber das Licht macht halt das Bild. Glaubst du die großen Produktionen stellen da zum Spaß unzählige Skypanels hin?

Aber das Beispiel auf der Straße bekommt man auch ohne Probleme mit der Pocket hin. Also die Farben zumindest.



Antwort von nedag:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
nedag hat geschrieben:
@rdcl Es geht mir nur ums Bild, sonst nichts. Keine Props, keine unzähligen Darsteller und so weiter uns so fort.
Dann zeig uns doch auch endlich Beispiele bei denen all das fehlt!
Das gibt's überall. Ist ganz normal. Viele Filmemacher benutzen keine non-practicals. Und das sieht wunderbar aus, auch wenn es nicht gut durchdacht ist. Man braucht auch keine 5 Kamera Units für nen großen Film. Eine Kamera reicht aus.



Antwort von micha2305:

roki100 hat geschrieben:
nedag hat geschrieben:
Ich kauf die nicht. ^^ Ich gebs auf^^ Hier wird einem nichts gegönnt.
Ich gönne dir doch,. Früher wolltest Du eine cine Kamera ich habe dir dann die BMPCC empfohlen weil die eben gut ist,. Old School Look ist das auf gar kein Fall. Sondern dank 12Bit RAW besteht dir die Möglichkeit fast jeden beliebigen Look zu gestallten (auch old school Look/was auch immer das ist)....

Was soll denn "Old School Look" überhaupt sein ?

Also ich könnte z.B. darunter verstehen: Analoges, grobkörniges Filmmaterial, am besten Umkehrmaterial oder eine grobe Positivkopie, alte Objektive, evt. alte Zooms etc. .
Man könnte z.B. altes 500 ASA Material nehmen und es auf Positiv kopieren oder ein Ektachrome VNF und den dann mit alten Scherben, z.B. ein Angi 12-120mm belichten. Dann noch Low-Key Beleuchtung, passende Kamerabewegungen und es könnte an Filme aus den frühen 80er erinnern. Aber das kann man auch annähernd mit einer BMPCC imitieren, zumindest den Eindruck.

Mit aktuellem, feinkörnigen 16mm Material z.B. erreicht man alles andere als einen "Old-school-Look", da ist der Look eher zeitgemäß perfekt !


Was verstehst man unter "Old-School-Look" ?



Antwort von micha2305:

doppelt gepostet



Antwort von Jott:

nedag sollte bei iasi in die Schule gehen.



Antwort von pillepalle:

nedag hat geschrieben:
Das gibt's überall. Ist ganz normal. Viele Filmemacher benutzen keine non-practicals. Und das sieht wunderbar aus, auch wenn es nicht gut durchdacht ist. Man braucht auch keine 5 Kamera Units für nen großen Film. Eine Kamera reicht aus.
Na dann ist doch alles in Butter und Du kannst loslegen... das da vorher keiner drauf gekommen ist :)

VG



Antwort von roki100:

Nedag, hier die G9.

Kommt direkt aus der Kamera, HEVC (HLG)/10Bit, nix nachbearbeitet:
Bildschirmfoto 2020-05-09 um 16.12.57.png Bildschirmfoto 2020-05-09 um 16.21.17.png (war auch etwas dunkel draußen, Sonne durch Wolken bedeckt, danach kam auch Regen/Gewitter...)

Ein bisschen nachbearbeitet: Bildschirmfoto 2020-05-09 um 16.13.09.png Bildschirmfoto 2020-05-09 um 16.25.33.png

VLOG nichts geändert, kommt direkt aus der Kamera: Bildschirmfoto 2020-05-09 um 16.34.22.png Bildschirmfoto 2020-05-09 um 16.38.22.png Bildschirmfoto 2020-05-09 um 16.43.45.png
VLOG SashaEngel_LUT und Curves/schatten usw. ein bisschen angehoben: Bildschirmfoto 2020-05-09 um 16.34.14.png Bildschirmfoto 2020-05-09 um 16.38.14.png Bildschirmfoto 2020-05-09 um 16.52.41.png (man sieht leider die Sonnenblende...das wird abgeschafft und durch Tilta Mattebox ersetzt)

gefällt dir das?



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:


Dann zeig uns doch auch endlich Beispiele bei denen all das fehlt!
Das gibt's überall. Ist ganz normal. Viele Filmemacher benutzen keine non-practicals. Und das sieht wunderbar aus, auch wenn es nicht gut durchdacht ist. Man braucht auch keine 5 Kamera Units für nen großen Film. Eine Kamera reicht aus.
Jaja, das sagtest Du ja bereits, aber wo waren jetzt genau noch gleich die Beispiele?



Antwort von cantsin:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Jaja, das sagtest Du ja bereits, aber wo waren jetzt genau noch gleich die Beispiele?
MIr fällt nur dieses ein...

https://www.youtube.com/watch?v=OhmkcEBpR94&gl=DE

...ernsthaft aber Beispiele aus dem Dokumentar- und Experimentalfilm, wo Filmemacher tatsächlich als Ein-Mann-Crews mit einer Kamera und ohne Lichtsetzung alles drehen. Da resultieren aber nicht die Bilder, die Nedag will.



Antwort von srone:

cantsin hat geschrieben:
MIr fällt nur dieses ein...

https://www.youtube.com/watch?v=OhmkcEBpR94&gl=DE
war mir noch unbekannt, da hast du ja eine echte perle aufgetrieben...:-)

lg

srone



Antwort von micha2305:

srone hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
MIr fällt nur dieses ein...

https://www.youtube.com/watch?v=OhmkcEBpR94&gl=DE
war mir noch unbekannt, da hast du ja eine echte perle aufgetrieben...:-)

lg

srone
Perle ? In wie fern ? Als Beispiel für was ?

Komm gerade nicht mit



Antwort von Cinemator:

@nedag Dies ist ja kein Gönnerforum, hier wird hart gesprochen. Das muß man abkönnen. Ich mußte hier auch Nackenschläge wegstecken. Es gibt keinen Grund, beleidigt zu sein.



Antwort von srone:

micha2305 hat geschrieben:
srone hat geschrieben:


war mir noch unbekannt, da hast du ja eine echte perle aufgetrieben...:-)

lg

srone
Perle ? In wie fern ? Als Beispiel für was ?

Komm gerade nicht mit
das hat nichts mit dir zu tun, filmstube köln ist bekannt für seine eigenwilligen produktionen.

lg

srone



Antwort von Saint.Manuel:

@Nedag

Was du hier abziehst ist nichts anderes, als undankbarer Kindergarten.
Deine Meinung ist gefestigt, das scheint relativ eindeutig zu sein.
Warum dann hier die Mitglieder aktivieren, die dir insgesamt einen ähnliche Tendenz bzgl. deiner Kamera und Kameras allgemein zu vermitteln versuchen?

Es ist eine Sache, wenn du bei deiner Meinung bleibst, das ist vollkommen in Ordnung. Dass du hier die unzähligen Ratschläge und Hilfestellungen nun aber so nieder machst, ist sehr schwach!



Antwort von micha2305:

srone hat geschrieben:
micha2305 hat geschrieben:


Perle ? In wie fern ? Als Beispiel für was ?

Komm gerade nicht mit
das hat nichts mit dir zu tun, filmstube köln ist bekannt für seine eigenwilligen produktionen.

lg

srone
Ich dachte auch nicht, dass es was mit mir zu tun hat :)

Ich finds nur lustig.

Sollte das ein Beispiel für "Old-School Look" sein ? Erinnert an alte Video-Bänder.



Antwort von nedag:

also nochmal kurz: ich soll die kamera verkaufen und nie wieder an narrative filme denken weil ich mir das nicht leisten kann?



Antwort von srone:

filmstube köln hat uns hier im forum über die jahre unvergessliche momente des frühdigitalen home-cinemas beschert.

empfehlenswert sind auch seine reisefilme zu touristischen zielen in seiner umgebung, die er nahezu menschen entleert darstellt.

lg

srone



Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
also nochmal kurz: ich soll die kamera verkaufen und nie wieder an narrative filme denken weil ich mir das nicht leisten kann?
nein, Du sollst dir vll. eine andere Kamera dann kaufen, womit Du besser zurecht kommst. Die frage ist nur welche? Gefällt dir das hier? viewtopic.php?f=66&t=149166&p=1044303#p1044288



Antwort von nedag:

was soll ich denn mit einer anderen cam? die macht weder ne location für mich noch platziert die ne 10x10 meter große lampe über der location
ne andere Kamera bringt da ja nichts



Antwort von cantsin:

nedag hat geschrieben:
also nochmal kurz: ich soll die kamera verkaufen und nie wieder an narrative filme denken weil ich mir das nicht leisten kann?
Kamera behalten und Zeit und Geld lieber in ein paar gute Film-Handbücher und deren Studium stecken - und vor allem auch: fanatisch Filme sehen und Dinge notieren, die Du gut findest, und versuchen zu rekonstruieren, wie Szenen gedreht und geschnitten wurden -, und vor allem: Drehen, Drehen, Drehen - und Deine Videos auch hier mal vorstellen, und Kritik dann nicht als Angriff, sondern als Hilfe zur Verbesserung auffassen.

Und mal ganz realistisch darüber nachdenken, was Du mit Deinen personellen, technischen, budgetären sowie Drehort-Möglichkeiten reissen kannst. Mitstreiter bzw. eine Crew suchen wird Dir das ganze erheblich erleichtern. Glamour-Filme oder Hollywood-Look werden unter solchen Bedingungen immer schwierig sein. Ich würde dabei aber auch umdenken - wenn Du Dich in Deiner Umgebung gut umsiehst, entdeckst Du vielleicht Dinge und Geschichten, die nur Du erzählen kannst und die viel interessanter sind als ein x-ter (und wegen der Produktionsbedingungen zwangsläufig schlechter gemachter) Genre-Aufguss.

Stell Dir z.B. vor Du wärest nicht in D, sondern Markthändler in Wuhan und würdest vergeblich versuchen, Hollywood nachzumachen, während die beste Geschichte buchstäblich vor Deinen Füßen liegt... Oder Du willst Deinen Horrorfilm über den Kannibalen von Rothenburg machen, und dann sitzt Du in Deiner südwestdeutschen Region genau richtig und kannst triste Fertighäuser als wirkungsvolle Kulissen einsetzen... Und einen grauen, unausgeleuchteten Look als Stilmittel einsetzen.
was soll ich denn mit einer anderen cam? die macht weder ne location für mich noch platziert die ne 10x10 meter große lampe über der location
ne andere Kamera bringt da ja nichts
Das ist der Spirit, Bravo!



Antwort von roki100:

@nedag, unabhängig jetzt von licht, Kamera Bewegung, gute linse...und andere Aufrüstung usw. und unabhängig davon, was Du genau machen möchtest... Bis Du meinst, irgendwann eine Kamera gefunden zu haben, drehen andere weiterhin mit der BMPCC und verdienen gutes Geld damit. ;)

https://vimeo.com/108714025

Der Typ hat (soweit ich mich richtig erinnere) die BMPCC mal verkauft und sich Sony gekauft (also Systemwechsel). Dann ist er wieder zu Blackmagic (P4K) gewechselt...und irgendwann kaufte er sich wieder die BMPCC, weil die BMPCC eben schöne Farben hergebt... und verdient sein Geld nun weiterhin (soweit ich weiß) auch mit der original BMPCC.

Diese Video habe ich dir bereits gepostet:

https://www.youtube.com/watch?v=uFMYVsKY3Es

Er schreibt folgendes:

"In this test I put side by side the original BMPCC and the new BMPCC4K. I used a Canon FD 24mm f/2.8 with a Canon FD Speedbooster and a variable Tiffen ND on both cameras. I shot CDNG 1080, 24p on the BMPCC (sharpness set to 0) and Blackmagic RAW 8:1 4K, 24p on the BMPCC4K. I edited and exported in a 4K timeline, so the original Pocket footage was upscaled. For the grading I used the Buttery Natural Rec709 LUT on both camera with some basic adjustments like contrast, tint and WB. Not a lot of people know, but if you shoot RAW on the original BMPCC, you have the option to switch from color science v1 to v4 in the RAW settings in DaVinci Resolve and that's exactly what I did before applying the LUT. Overall the two cameras are extremely close (there are differences in contrast, saturation and tint, but it's normal since they are two different sensors). In this video I matched them pretty well, but I could definitely see why some people (included me) believe that the original Pocket has something that is definitely missing in the BMPCC4K. I'm not entirely sure what it is, but the BMPCC has a more organic look and texture that reminds me a lot about the Alexa. Also, in the BMPCC4K, the skin tones tend to lean toward brown in some situations (the Natural Rec709 fixes in part this problem) and sometimes it's pretty annoying, where the original Pocket renders skin tones way better and in a more natural way. Still, the two cameras are incredibly close and they could definitely be used together in a variety of situations and of course the BMPCC4K is a way more usable, reliable and professional camera than the original one. Again, I really missed that filmic look and I think I'm gonna buy a BMPCC in the near future to use as a second camera and to shoot some more personal and cinematic projects.
Finally, as you can see, it's very hard to tell the difference between a 4K camera and a good 1080 upscaled. Which is why I don't think resolution matters when it comes to image quality and that's why people have been shooting feature films on a 2K Arri Alexa."

P4K Sony Sensor ist eben mit DualISO ausgestattet und somit auch für lowlight besser geeignet.

Das aber eine andere Kamera die Lösung sei für den AHS Look, das stimmt eben nicht.
cantsin hat dir bereits sehr gute Empfehlungen gegeben. Ich würde an deiner stelle auf jeden Fall eine Linse kaufen, vll. die Canon FD 24mm f/2.8 (was eine sehr gute linse ist). Für Innenaufnahme ein paar chinesische/günstige LEDs (gibt es für günstig bei Amazon)...und dann eben aufnehmen, testen, aufnehmen, testen...licht anders Platztieren...aufnehmen, testen...mit DaVinci Resolve spielen usw. usf.
Behalt also lieber die BMPCC und lerne damit umzugehen. Ich habe schön öfter gelesen wie Profis schreiben (so in etwa): alle Kameras verkauft und andere/neue gekauft, doch die BMCC/BMMCC/BMPCC, haben die behalten. ;)

Ich benutze nun auch die G9 (hat den gleichen Sensor wie GH5 und GH5 ist ja eine gelobte Kamera)...macht auch schöne Bilder. Und trotzdem, jedes mal wenn ich mit der BMPCC etwas Aufnahme (vor allem Szenen die gut beleuchtet sind) und dann das in Davinci bearbeite, sage ich mir (jedes mal!) wooow, weil ich eben diese Farben/was ich mit real cinema Look interpretiere, einfach nur liebe. :)
Szenen ohne Licht, erfordert eben etwas mehr Arbeit in Davinci u.a. gutes NR wie NeatVideo. Mit NeatVideo lässt sich auch ISO1600+ problemlos nutzen.



Antwort von Mantas:

nedag hat geschrieben:
was soll ich denn mit einer anderen cam? die macht weder ne location für mich noch platziert die ne 10x10 meter große lampe über der location
ne andere Kamera bringt da ja nichts
Wenn du weiter drehst und davon lernst, kommst du vielleicht irgendwann dahin.

Oder denkst du der Kameramann hält nur eine teure Kamera und schon ist alles schön? Wäre nicht schlimm, dachte ich früher auch.

Und wenn du der Meinung bist, dass bei dem RR Video kein Licht gemacht wurde, ja ok. Aber schon allein die Wahl der Location, der Stelle, die Uhrzeit und der eine Reflektor kann ein Bild scheiße oder geil aussehen lassen.



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
also nochmal kurz: ich soll die kamera verkaufen und nie wieder an narrative filme denken weil ich mir das nicht leisten kann?
Ja!
So langsam denke ich ein anderes Hobby würde Dir mehr gut tun!



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag, mein ernstgemeinter Tipp, verkaufe die Pocket und kaufe Dir eine GH5, dann kannst Du solche Videos machen, ganz einfach. :-)

https://www.youtube.com/watch?v=1bwovDOke_4
https://www.youtube.com/watch?v=qnXcB5L97MI



Antwort von rkunstmann:

Es ist normal, dass nach einer gewissen Zeit... Und ein Jahr ist bestimmt nicht ungewöhnlich so einen Effekt erlebt. Am Anfang hält man sich mit jedem erlernten Schritt für ein Genie. Oh my God I nailed it! Aber je mehr man lernt so mehr merkt man, wie bestenfalls medioker man eigentlich ist (und selbst das ist dann meist noch Selbstbetrug). Irgendwann kommt dann der Moment, wenn man am liebsten alles wegwerfen will. Die meisten Menschen zweifeln dabei an sich selbst und ihren Fähigkeiten (auch wenn sie oft vielleicht viel besser geworden sind). Du zweifelst an Deiner Kamera. Das sagt mehr über Dich aus als über Deine Kamera.
Man kann natürlich auch szenisch und narrativ ohne Budget drehen und wunderschöne Ergebnisse erzielen (wie in vielen Beispielen gezeigt). Wenn man die Einschränkungen versteht und mit ihren arbeitet. Egal, ob man mit Practicals arbeitet oder preiswerten Lösungen, wie sie heute sogar im Baumarkt, aber auch auf Amazon oder ebay zu kaufen gibt, kann man schönes Licht gestalten (Und auch Practicals und Available Light müssen gestaltet und gesetzt werden!).
Vergleich die Pocket mal mit alten MIniDv Kameras... 7 Blenden Dynamik, SD Auflösung, miese Farben... Trotzdem sind damit tolle Filme entstanden. Heute ist es geradezu paradiesisch. Es gibt Kameras für 1000 Euro, die alles können, was man für "Kino" braucht. Das war um 2000 ein feuchter Traum.
Ich denke Du solltest es vielleicht wirklich lassen.Sonst verschwendest Du nur Geld. Oder einfach verstehen, dass eine neue Kamera keine besseres Bild, keine besseren Farben macht. Licht verstehen zum Beispiel. Dann kann man schon mal ohne viel Aufwand sensationelle Bilder machen nur mit Sonnenlicht oder auch mit Practicals, aber da sehe ich hier schwarz...
Ich wünsch Dir alles Gute und empfehle eher etwas in Richtung Consulting zu machen;)



Antwort von klusterdegenerierung:

Anfänglich dachte ich ja, nedag ging es alleine um den look der out of the box von der Cam produziert wird, den hätte man in Resolve ja ganz schnell fixen können, aber dann wurd mir und auch wohl nedag bewusst, das er aus seiner Nachbarschaft und Cam eine Hollywood Produktion machen möchte.

Das ist so, wie ich mir schon ein lebenlang wünsche, Millionen im Lotto zu gewinnen.
Ja, Träume darf man haben, sollte sie aber nicht mit der Realität verwechseln.



Antwort von klusterdegenerierung:

roki100 hat geschrieben:
man sieht leider die Sonnenblende...das wird abgeschafft
Wat hab ich die Tage noch zu Deiner neuen Sonnenblende gesagt! ;-)



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
man sieht leider die Sonnenblende...das wird abgeschafft
Wat hab ich die Tage noch zu Deiner neuen Sonnenblende gesagt! ;-)
die hatte ich nicht drauf (die ist nur für Panasonic und Olympus Linse). Das war Sigma (Canon EF) Objektiv und die org. Sonnenblende. In Verbindung mit Viltox-EF-M2 gibt es da leider Vignettierung...



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
dann kannst Du solche Videos machen, ganz einfach. :-)
hahaha...ja, aber ganz einfach, vor allem diese Übergänge. ;)))



Antwort von markusG:

rkunstmann hat geschrieben:
Vergleich die Pocket mal mit alten MIniDv Kameras... 7 Blenden Dynamik, SD Auflösung, miese Farben... Trotzdem sind damit tolle Filme entstanden. Heute ist es geradezu paradiesisch. Es gibt Kameras für 1000 Euro, die alles können, was man für "Kino" braucht. Das war um 2000 ein feuchter Traum.
Gibt da einen netten Beitrag auf Newsshooter.com, der das nebenbei anspricht:
https://www.newsshooter.com/2020/05/08/ ... -buy-gear/



Antwort von rkunstmann:

markusG hat geschrieben:
rkunstmann hat geschrieben:
Vergleich die Pocket mal mit alten MIniDv Kameras... 7 Blenden Dynamik, SD Auflösung, miese Farben... Trotzdem sind damit tolle Filme entstanden. Heute ist es geradezu paradiesisch. Es gibt Kameras für 1000 Euro, die alles können, was man für "Kino" braucht. Das war um 2000 ein feuchter Traum.
Gibt da einen netten Beitrag auf Newsshooter.com, der das nebenbei anspricht:
https://www.newsshooter.com/2020/05/08/ ... -buy-gear/
Super Artikel! Danke!



Antwort von Darth Schneider:

An nedag
Witzig bei der Ur Pocket finde ich das die ja heute immer noch was die Bildqualität angeht absolut mit allen neuen Kameras mithalten kann, wenn man mal von den Kaas und den technischen Problemchen wie mieser Bildschirm, etwas grottige Pre Amps absieht.
Ich denke wenn du jetzt behauptest, nicht mehr mit den Farben und dem Look der Kamera zufrieden zu sein, denke ich, stimmt das vielecht gar nicht, und liegt das in Wirklichkeit an etwas ganz anderem.
Das kann man sich auch so lange selbst einreden bis man es glaubt ;-))
Das ist eine Raw Kamera, da spielen die Farben nämlich absolut keine Rolle.

Ich habe die Ur Pocket damals vor etwa 7 oder 8 Jahren, gleich nach dem Kauf zurück geschickt, weil ich keinen blassen Schimmer hatte von Raw und vor allem eben wegen dem Bildschirm, dem Ton, dem fehlenden Sucher und den witzlosen Nikon Batterien.
Für mich war das nur eine halbe Kamera und ich wollte möglichst ein Komplett Paket.
Ich hatte damals auch gar keinen Computer um 12Bit Raw Files zu bearbeiten und kein Geld und keine Lust mir Speicherkarten für mehrere Hundert Franken zu kaufen.
Und damals war die Ur Pocket und alles Zubehör darum herum auch einiges teurer wie heute und es gab viel weniger Auswahl.

Also wenn ich dich wäre würde ich nochmal über alles nachdenken...
Liegt es wirklich an den Farben der Kamera, oder an dem fehlenden Know How ?
Hast du überhaupt Lust dich mit Raw und der Entwicklung am Computer auseinander zu setzen ?
Liegt es nicht ev viel eher an der schon etwas rudimentären kleinen Raw Movie Kamera, die halt nur das absolut nötigste kann ?
Es ist nicht besonders komfortabel, alle 10 Minuten den Akku zu wechseln, und wenn man draussen generell fast nix erkennen kann auf dem Bildschirm, auch nicht.
Da vergeht einem doch die Lust damit zu filmen, oder ???
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

nedag hat geschrieben:
Handheld Rig würde genau so gut aussehen.
Makeup unnötig, außer wenn Kunde darauf besteht.
Mobiler Lichtmann gibt's fast für umsonst.
Gibt sicher passende Musik kostenlos.


zum Bild




Antwort von Darth Schneider:

Die hässliche Katze auf dem Foto ist aber irgendwie doch cooler als der Tiger :)))
Ich nenne das, das Brad Pitt Syndrom.
Eine Szene mit Brad Pitt sieht immer cinematischer aus, ganz egal mit wieviel technischem Aufwand und mit welcher Kamera gedreht wird.
Gruss Boris



Antwort von Saint.Manuel:

Scheint so, als habe Nedag das Forum verlassen.

@Frank: Der Life of Pi Vergleich ist top 😂

Hier noch ein weiteres Beispiel von der Pocket, aufgenommen sogar "nur" in ProResLT, minimalem Budget aber umso mehr Motivation und Enthusiasmus:




Antwort von Darth Schneider:

Mal was anderes, gemacht auch mit einer Pocket.

Gruss Boris



Antwort von Mantas:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
...
Das ist eine Raw Kamera, da spielen die Farben nämlich absolut keine Rolle.
...
Das sagt man gerne im Raw Zusammenhang, würde ich aber nicht so unterschreiben.
Wenn einem die Zeit egal ist, dann joa vielleicht :)



Antwort von klusterdegenerierung:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Das ist eine Raw Kamera, da spielen die Farben nämlich absolut keine Rolle.
Jo den würd ich auch gerne mal erklärt haben!



Antwort von Funless:

Offensichtlich scheint Monsieur nedag schmollend weitergezogen zu sein da er hier allem Anschein nicht die von ihm gewünschte Information bekommen hat.

Sollte er doch mal wieder hier reinschauen hier für ihn ein kleines Informationsvideo was man alles beachten und umsetzen sollte um den gewünschten Look zu erzielen (Spoiler: nur eine RAW "Cinecam" und BMD Resolve ist es nicht).





Antwort von pillepalle:

In der Theorie spielt die Farbe keine Rolle, weil man den Weißpunkt ja auch nachträglich setzen kann. In der Praxis muss sich die Qualität des ProResProRes im Glossar erklärt RAW Materials aber erst noch beweisen. Ich persönlich sehe auch gerne schon zum Zeitpunkt der Aufnahme halbwegs richtige Farben, sonst lässt sich ein Bild nicht gut beurteilen. Wenn ProResProRes im Glossar erklärt RAW in der nächsten Version von Premiere unterstützt werden sollte, werde ich auch mal wieder ein Testabo starten. Hier und da können die 12 bit Farbe vielleicht auch mal ganz nützlich sein.

VG



Antwort von klusterdegenerierung:

pillepalle hat geschrieben:
In der Theorie spielt die Farbe keine Rolle, weil man den Weißpunkt ja auch nachträglich setzen kann.
Hnjaa, bedingt!
Gerald hat dazu ein ganz brauchbares und gutes Video gemacht.

https://www.youtube.com/watch?v=t6-1XXJSPQw



Antwort von pillepalle:

Ja, ich hatte auch schon ein paar Videos dazu gesehen. Aber mir geht es ja auch nicht darum RAW dafür zu nutzen um schlampiger beim Dreh zu arbeiten. Da muss man eben erstmal ein wenig mit herumprobieren um zu sehen wann es wirklich Sinn machen könnte.

VG



Antwort von klusterdegenerierung:

Ja schon verstanden, aber hier geht es ja primär darum, das egal wie gut der WB bei der alten Pocket gemacht wurde, man mit einem colorshift zu rechnen hat und dabei ist es egal ob es Raw oder ProResProRes im Glossar erklärt ist und interessanterweise verhält sich beides ähnlich wie in Geralds jpg Beschreibung, nämlich suchst man sich einen Referenzpunkt und passt es darauf an, verschiebt sich alles wieder in eine andere Richtung, weil eben nicht alle Farben gleich stark verschoben sind.

Das war zumindest meine Erfahrung mit der Pocket, hat man ein neutrales Weiß auf weiß bekommen, gab es in einer anderen Farbe stress, deswegen war schon immer mein Gefühl, das es sich anfühlt als hätte BMD hinterm readout direkt ein lookuptable impelemtiert um dem Titel Cinema Camera gerecht zu werden.

All die Käufer damals wollten das Versprechen erfüllt bekommen, das dies eine erschwingliche Cinema Camera ist.
Da ist es doch genial wenn das PreviewPreview im Glossar erklärt auf dem Display schon ausschaut wie ein Kino Trailer.



Antwort von nedag:

CANTSIN, das war ein witz. Hier von wegen große Lampen und große Gebäude aus Holz. Mir ist schon klar dass man Cinematography lernen kann. Davon rede ich aber ja nicht. Wie ja bereits alle wissen.
"die nur Du erzählen kannst und die viel interessanter sind als ein x-ter (und wegen der Produktionsbedingungen zwangsläufig schlechter gemachter) Genre-Aufguss." Ja ich weiß doch. Problem ist aber dass ich nicht weiß wie ich solche Farben herstelle.
"Stell Dir z.B. vor Du wärest nicht in D, sondern Markthändler in Wuhan und würdest vergeblich versuchen, Hollywood nachzumachen, während die beste Geschichte buchstäblich vor Deinen Füßen liegt... Oder Du willst Deinen Horrorfilm über den Kannibalen von Rothenburg machen, und dann si" Nochmal, es geht nicht um irgendetwas anderes… sondern einfach nur um die Farben. Die Location ist hier irrelevant. Das ist kein Thread über Location oder Cinematography an Sich. Sondern nur über FARBE. F-A-R-B-E. 😄 Verstehen S-I-E das? Ich fühle mich nicht attackiert wenn man mich kritisiert, sondern wenn man andere Fragen beantwortet die ich nie gefragt habe. Ala wie macht man narrative Filme.
"Das ist der Spirit, Bravo!" Und das war auch ein Witz. Natürlich ist die Kamera wichtig. Oh my god…

@roki100 Wie krieg ich diesen Look?
https://vimeo.com/108714025

Jo. Ich weiß dass man Gen4 haben kann. Wofür auch immer. Sehe kein Unterschied zwischen Gen1 oder Gen4.

Und WB hat nichts mit meiner Frage zu tun.



Antwort von cantsin:

nedag hat geschrieben:
CANTSIN, das war ein witz.
Dann ist Dir nicht zu helfen.

Oder vielleicht nur noch mit einem Tip: Das Forum EOSHD. Das geht schwerpunktmäßig darüber, wie man den gewünschten Kinolook dadurch erzielt, dass man seine heutige Kamera verkauft und eine neuere anschafft, und welche man anschaffen sollte.



Antwort von nedag:

Mir wurde bisher ja nicht gezeigt wie ich den Look ohne neuen Kamerakauf hinkriege :)



Antwort von srone:

nedag hat geschrieben:
Mir wurde bisher ja nicht gezeigt wie ich den Look ohne neuen Kamerakauf hinkriege :)
es wurde dir mehrfachst erklärt, aber du weigerst dich zu zuhören...;-)

lg

srone



Antwort von RedWineMogul:

cantsin hat geschrieben:
Dann ist Dir nicht zu helfen.

Oder vielleicht nur noch mit einem Tip: Das Forum EOSHD. Das geht schwerpunktmäßig darüber, wie man den gewünschten Kinolook dadurch erzielt, dass man seine heutige Kamera verkauft und eine neuere anschafft, und welche man anschaffen sollte.
Das können wir auch abkürzen, die Antwort wird lauten: Panasonic S1H



Antwort von cantsin:

RedWineMogul hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Dann ist Dir nicht zu helfen.

Oder vielleicht nur noch mit einem Tip: Das Forum EOSHD. Das geht schwerpunktmäßig darüber, wie man den gewünschten Kinolook dadurch erzielt, dass man seine heutige Kamera verkauft und eine neuere anschafft, und welche man anschaffen sollte.
Das können wir auch abkürzen, die Antwort wird lauten: Panasonic S1H
Nee, aktuell Fuji X-T4 oder besser GFX100. Bis auch deren Schwächen bekannt sind, man feststellt, dass man mit ihnen auch nicht den gewünschten Hollywoodfilm drehen kann und die nächste angekündigte Kamera (Sony A7s III? Canon R5???) die Erlösung bringt.



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
Mir wurde bisher ja nicht gezeigt wie ich den Look ohne neuen Kamerakauf hinkriege :)
Haha, der war gut.
Nochmal, korrekter weißabglich, dann search auf yt nach kostenlosen kinoluts, drauf legen, Balken drüber, ab dafür.

Bestes Beispiel mein Kletter Film mit der a6300.
Wäre alles extremst langweilig wenn es nicht in SLOMO laufen würde, keine BALKEN drüber lägen, keine LUT drauf läge und keine geile MUSIK drunter wäre.

Das alles könntest Du mit ein bisschen spirit und elan auch vor Deiner Tür hinbekommen, aber Du willst ja lieber hier trollen.

https://vimeo.com/220697518



Antwort von roki100:

@nedag, lass dich nicht ärgern und bleib ruhig hier.
nedag hat geschrieben:
@roki100 Wie krieg ich diesen Look?
ich denke, hätte er nur CST LOG_to_Rec709 benutzt, wäre das Video immer noch gut. Es ist also nicht nur der Look, sondern das gesamt Paket gut.

Er hat seine eigene LUT die er auch für BMPCC verkauft. Doch wenn ich mir das so anschaue, sieht es nach Neumann Films "Cinema" LUT und ein bisschen modifiziert.
Jo. Ich weiß dass man Gen4 haben kann. Wofür auch immer. Sehe kein Unterschied zwischen Gen1 oder Gen4.
Gen 4 verwandelt die BMPCC in den P4K Look.... Nicht perfekt, ist aber sehr sehr nah. Ich finde den Rec709 default Look von P4K überhaupt nicht gut. Und nicht nur deswegen weil die rote Farbe/Licht clippen....
Und WB hat nichts mit meiner Frage zu tun.
Ja, trotzdem solltest Du wissen, dass wenn Du CDNG/RAW benutzt, die Kamerainterne WB/ColorTemp Einstellung gar keine Rolle spielt. Also so wie ISO. Du kannst ColorTemp auf +2000 oder -2000 einstellen und ISO auf 1600.... das wird nicht in aufgenommenen Clips eingebacken, sondern lässt sich dann nachträglich in DR unter Camera Raw, alles so wiederherstellen und richtig korrigieren wie es sein soll (RAW). Bei Sony Kameras z.B. müssen die Kameraleute schon von beginn an darauf achten richtiges WB, ISO usw. Kameraintern einzustellen, weil das eben in die aufgenommene Clips eingebacken wird (kein RAW).



Antwort von nedag:

klusterdegenerierung
Son Schwachsinn hab ich ja noch nie gehört. -> Luts benutzen.
Luts machen auch nichts was ich nicht kann. Völlig sinnlos so Luts.

Balken, are you kidding me? Troll du doch wo anders rum.



Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
klusterdegenerierung
Son Schwachsinn hab ich ja noch nie gehört. -> Luts benutzen.
Luts machen auch nichts was ich nicht kann. Völlig sinnlos so Luts.
Es gibt aber tolle Luts speziell für die BMPCC konstruiert, wie z.B. die erwähnte LUT Neumann Films "Cinema" (Film/LOG). Da musst Du nur (NR Chroma zw. 8 und 10.2 sowieso immer!), WB, Curves (schatten usw.) anpassen und auf die nächste Node Neumann Films Cinema "Film/LOG" LUT drauf und fertig aus ist die maus. Sieht super aus. Keine ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt (wie das von andere LUTS bekannt ist) oder sonstiges.



Antwort von nedag:

Ja. Ich kenne sowas. Das ändert nichts am Bild.
zum Bild https://i.imgur.com/ZCYFuE5.jpg
wb und kontrast verändert. was soll dran nun toll sein?
Das kann ich auch ohne luts machen xD
Bin mir aber nicht so wirklich sicher ob ich das wirklich nachmachen kann.



Antwort von roki100:

Was ich dir noch empfehlen kann, schau dir "Splitter Combiner node" mal genauer an (das findest Du oben in der Menü Leiste Color->Nodes...)
Es werden drei Nodes erstellt
Node 01: ist Rot
Node 02: ist Grün
Node 03: ist Blau

Du kannst nun mit Curves für jede Farbe einzeln die Schatten, Lichte usw. verschieben.

Das ist ein super Werkzeug. :)



Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
Ja. Ich kenne sowas. Das ändert nichts am Bild.
...
wb und kontrast verändert. was soll dran nun toll sein?
Das kann ich auch ohne luts machen xD
wie ändert das nichts am Bild?
Wenn Du RAW aufnimmst, dann Benutzer ColorTemp unter Camera RAW TAB:
Bildschirmfoto 2020-05-10 um 15.45.30.png



Antwort von Saint.Manuel:

nedag hat geschrieben:
Luts machen auch nichts was ich nicht kann. Völlig sinnlos so Luts.

zum Bild


Aus dem Beispielframe lässt sich aber auch wirklich nicht viel rausholen.



Antwort von nedag:

Hm. Ja ich weiß nicht ob wir da ein Kommunikationsproblem haben., aber mir fällt nicht ein warum ich RGBRGB im Glossar erklärt ändern soll damit ich son AHS look krieg? Ich mein mir fehlt ja weiterhin das Wissen wie ich das machen soll?



Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
Hm. Ja ich weiß nicht ob wir da ein Kommunikationsproblem haben., aber mir fällt nicht ein warum ich RGBRGB im Glossar erklärt ändern soll damit ich son AHS look krieg? Ich mein mir fehlt ja weiterhin das Wissen wie ich das machen soll?
Mit RGBRGB im Glossar erklärt /Splitter Combiner node, kannst Du eben präziser jede Farbe für sich mit Curves verschieben (ob schatten, lichter, Kontrast, Lift etc. alles)! Und wenn Du dann auch noch den Stift bzw. unter Cualifer...
Bildschirmfoto 2020-05-10 um 15.03.54.png ...nur bestimmte Objekte: Gesicht, Himmel, Häuser usw. usf. damit markierst/maskierst, dann ist die Kombination alles was Du brauchst um jeden Look/Style gestallten zu können....



Antwort von klusterdegenerierung:

nedag hat geschrieben:
Ich mein mir fehlt ja weiterhin das Wissen wie ich das machen soll?
Aaaah, endlich hast Du es! Und nochmaaaal!


Adios, völlig Sinnfrei dieser Thread!



Antwort von roki100:

und schau dir das mal an, auch wenn AramK von manchen als schlecht etc. kritisiert wird, er hat schon ein paar gute Tipps dabei:
https://www.youtube.com/watch?v=8niZ70tzowM

Ab ca. 2:30 Min. (mit ALT+L Tastenkombination) ist dann das tolle Ergebnis zu sehen. Das nutze ich auch öfter....



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Ab ca. 2:30 Min. (mit ALT+L Tastenkombination) ist dann das tolle Ergebnis zu sehen. Das nutze ich auch öfter....
Aber diesen (Teal/Orange-) Look will Nedag ja gar nicht - er will keinen stilisierten Farblook, sondern einen Filmlook mit natürlichen Farben und weichem Licht, und genau der lässt sich nicht in der Post herstellen, sondern nur vor der Kamera.



Antwort von nedag:

An alle Leute die langweilige normale Tutorials posten die jeder schon kennt.
Ich kenne die auch schon. :D Und ich finde diese nicht hilfreich.




Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Ab ca. 2:30 Min. (mit ALT+L Tastenkombination) ist dann das tolle Ergebnis zu sehen. Das nutze ich auch öfter....
Aber diesen (Teal/Orange-) Look will Nedag ja gar nicht - er will keinen stilisierten Farblook, sondern einen Filmlook mit natürlichen Farben und weichem Licht, und genau der lässt sich nicht in der Post herstellen, sondern nur vor der Kamera.
es ging ja nicht um den 1zu1 Look an sich, sondern um die gute Tipps die AramK da zeigt,. Er kann ja vor CompositeComposite im Glossar erklärt Layer/Nodes, eine andere Lut setzen, oder selbst seine Looks graden...



Antwort von Darth Schneider:

Hast du lieber sowas ?

Gruss Boris



Antwort von roki100:

nedag hat geschrieben:
An alle Leute die langweilige normale Tutorials posten die jeder schon kennt.
Ich kenne die auch schon. :D Und ich finde diese nicht hilfreich.
ja aber bei dir scheint momentan nichts hilfreich zu sein und meinst dann auch noch, es würde an Kamera liegen.
Aber natürlich sind solche Tutorials sehr hilfreich und natürlich liegt es nicht an die tolle Kamera die Du da hast. Stell dir vor Du hättest die BMPCC4K, was würdest Du da anders aus den clips machen, die z.B. so aussehen?
https://drive.google.com/drive/folders/ ... u82WI42VBU
(siehe in dem Ordner Braw oder cdng).
(habe ich von HIER )

Was machst Du dann? Sofort loslegen ohne DR richtig zu bedienen wird sich trotz andere Kamera nicht viel ändern (höchstens in lowlight besser). Deine Kamera ist doch nur die Auge die in 12Bit sieht... der Rest (inkl. Look) kommt dann aus deinem Gehirn. Tja, wie soll ich denn das sonst anders erklären ;) DaVinci Resolve ist doch die wichtigste Hälfte deiner Kamera.... Das gilt auch für AHS:
DaVinci Resolve software has been used in television shows including...American Horror Story... https://en.wikipedia.org/wiki/DaVinci_Resolve siehe auch: https://www.blackmagicdesign.com/de/med ... 0181213-01

Oder Du wechselst einfach zu Panasonic GH5(s)/G9, Sony, Fuji.... und benutzt dann die Looks, was die Hersteller dir servieren- und da ist ganz sicher kein AHS Look dabei.... Panasonic z.B. kann aber auch 10Bit, da lassen sich die Farben auch hin und her gut verschieben...

Hier noch ein paar Beispiele, BMPCC vs G9:


BMPCC (CST + Neumann Films Cinema LUT - Key Gain auf 0.500 ...) Bildschirmfoto 2020-05-10 um 17.42.20.png G9 (VLOG Silvanus VLOG to 709 LUT ...) Bildschirmfoto 2020-05-10 um 17.43.22.png G9 (HEVC + modifiziert Neumann Films Cinema to Rec709 LUT ... ) Bildschirmfoto 2020-05-10 um 17.43.56.png Solche Beispiele bringen aber nicht viel, weil man mit 12Bit RAW vieles anstellen kann. Mit 10Bit ebenso, nur halt 2Bit weniger. Es ist aber nur ein Beispiel damit Du siehst das das eine nicht nach old school (was auch immer das ist) aussieht.

Beispiel 2
BMPCC nur LUT auf F-9380 LUT geändert: Bildschirmfoto 2020-05-10 um 17.59.36.png +S-Curve Bildschirmfoto 2020-05-10 um 18.02.13.png + das was AramK in seinem Video zeigt: Lift vorher angehoben, ALT+L ...Composite Mode -> Soft Light: Bildschirmfoto 2020-05-10 um 18.04.06.png oder, CST + Kodak 2383 / D55... dann unter Curves: schatten, Lift, Highlights etwas angehoben...Composite Mode -> Soft Light: Bildschirmfoto 2020-05-10 um 18.14.11.png usw. usf.
Es ist viel möglich und wenn ich das gefunden habe was mir gefällt (da muss ich kein Profi sein), dann lasse ich es so und exportiere das ganze und fertig aus ist die maus. Gestern nachts, habe ich aufgenommen wie mein Sohn mit Blender arbeitet und Dino da gestaltet... das sieht dann so aus (im Raum war kein spezielles licht oderso....mir/uns gefällt es trotzdem):
Bildschirmfoto 2020-05-10 um 18.37.58.png



Antwort von roki100:

@nedag

Was Du auf jeden Fall noch testen solltest ist das hier:

https://www.youtube.com/watch?time_cont ... e=emb_logo

Also das ist schon sehr sehr gut. :) Schau Dir das bis ende genau an.
Ganz am Anfang noch eine Node für NR -> Spatial Threashold nur Chroma auf: 5.0



Antwort von bteam:

Roki diskutiert mit seinem Zweitaccount...



Antwort von roki100:

bteam hat geschrieben:
Roki diskutiert mit seinem Zweitaccount...
Roki findet BMPCC Bildqualität immer noch schön cinematisch, weil normal, Fairchild Sensor usw. :)



Antwort von klusterdegenerierung:

bteam hat geschrieben:
Roki diskutiert mit seinem Zweitaccount...
bwua, ich krieg mich nicht mehr ein, meine Schenkel tun schon weh, wo sind die Taschentücher. :-)



Antwort von Darth Schneider:

Hmm...





Gruss Boris



Antwort von nedag:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Hmm...





Gruss Boris
sollte verboten werden sowas zu machen. kann man keinem antun. nichtmal wen man 5 euro kreigt für.



Antwort von Frank Glencairn:

just saying...





Antwort von Jott:

nedag muss eine falsche Firmware drauf haben.



Antwort von Sammy D:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
just saying...

Hehe, von Will habe ich meine gebrauchten Veydras damals gekauft, als er mit seinem Film "Heritage" fertig war. Wurde der Film nicht mal im Forum vorgestellt? Kann nichts mehr finden.



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=3GWE2lPI16c



Antwort von -paleface-:

Warum sieht der erste Teil des Trailes so viel besser aus als der zweite wo die im "jetzt" sind.



Antwort von roki100:

-paleface- hat geschrieben:
Warum sieht der erste Teil des Trailes so viel besser aus als der zweite wo die im "jetzt" sind.
wahrscheinlich war der erste Teil mit Veydras gedreht und dann hat er das an Sammy D verkauft um den zweiten Teil zu finanzieren? ;)



Antwort von nedag:

zum Bild https://i.imgur.com/BwIYDBR.jpg
ihhhh. ist schwarz ausverkauft?


Und hier kommen wir zu schönen Bildern :) Wo Frau Schwarz und Frau Weiß nicht ausverkauft sind.
zum Bild https://i.imgur.com/Dv31tSM.jpg
zum Bild https://i.imgur.com/sD4S2iY.jpg



Antwort von roki100:

Bildschirmfoto 2020-05-26 um 13.55.55.png Bildschirmfoto 2020-05-26 um 13.55.33.png :)



Antwort von Sammy D:

-paleface- hat geschrieben:
...
Warum sieht der erste Teil des Trailes so viel besser aus als der zweite wo die im "jetzt" sind.
Ein Teil des Films wurde, soweit ich mich erinnere, mit einer Beaulieu und Veydras gedreht und der Rest mit der Pocket.
roki100 hat geschrieben:
...

wahrscheinlich war der erste Teil mit Veydras gedreht und dann hat er das an Sammy D verkauft um den zweiten Teil zu finanzieren? ;)
Er hat mir gesagt, dass er die Veydras verkauft, um die Post zu finanzieren. :D



Antwort von roki100:

"Sammy D" hat geschrieben:
Er hat mir gesagt, dass er die Veydras verkauft, um die Post zu finanzieren. :D

zum Bild




Antwort von pillepalle:

"Sammy D" hat geschrieben:
Hehe, von Will habe ich meine gebrauchten Veydras damals gekauft, als er mit seinem Film "Heritage" fertig war. Wurde der Film nicht mal im Forum vorgestellt? Kann nichts mehr finden.
Ganz guter Kanal. Einer der Wenigen bei denen man den Eindruck hat das er weiß wovon er spricht. Auch wenn das Budget meiner kleinen Doku nach seiner SAG Liste das eines Studentenfilms war :)

VG



Antwort von roki100:

das Video hier finde ich daher interessant, weil m.M. genau das angesprochen wird was auch nedag meint:

https://www.youtube.com/watch?v=rAgPaiLgeE4

Es ist also nicht so einfach mit ein paar Rädchen in Davinci Resolve drehen und schon erwartet man dass es besser aussieht als DSLR Video... Das mag für BMPCC4K, BMPCC6K stimmen, doch bei den älteren Blackmagic Kameras ist das eben etwas anders.



Antwort von -paleface-:

roki100 hat geschrieben:
das Video hier finde ich daher interessant, weil m.M. genau das angesprochen wird was auch nedag meint:

https://www.youtube.com/watch?v=rAgPaiLgeE4

Es ist also nicht so einfach mit ein paar Rädchen in Davinci Resolve drehen und schon erwartet man dass es besser aussieht als DSLR Video... Das mag für BMPCC4K, BMPCC6K stimmen, doch bei den älteren Blackmagic Kameras ist das eben etwas anders.
Was ist aus Dave eigentlich geworden?
Man hört und liest nix mehr von ihm. Auch vor Corona schon nicht mehr.



Antwort von roki100:

keine Ahnung... ? Hoffentlich nicht schlimmes. :(



Antwort von Darth Schneider:

Also jetzt mal abgesehen von den verschiedenen Sensoren, sind die Pockets schon auch sonst ziemlich verschieden, gerade was die Bedienung anbelangt.
Bei der neuen geht das schon viel intuitiver als bei der Original Pocket. Was die Raw Bearbeitung anbelangt, ich war damals schon sehr froh als BMD das BRaw Update herausgebracht hat. Mir waren die 4K Cdng Dateien viel zu astronomisch gross, und das Entwickeln geht für mich schon auch viel besser einfacher mit BRaw.

Ich denke, ich hätte die Pocket längst wieder verkauft ohne BRaw...
Was für den einen ein Nachteil ist, ist für den anderen ein Vorteil...
Erst seit kurzem filme ich mehr mit ProResProRes im Glossar erklärt, zum ausprobieren, Ein ziemlich unterschätztes FormatFormat im Glossar erklärt, denke ich, mit HQ im Filmmodus ist das ProResProRes im Glossar erklärt erstaunlich biegsam.
Ich muss dazu noch sagen, also ich vermisse die anderen Video Formate wie h264, Avc, mpeg 4 auch die neuen wie h265, überhaupt nicht....
ProRes und BRaw sind wie ein Traum, genau so wie das tolle Resolve, wobei sogar iMovie ProResProRes im Glossar erklärt HQ verarbeiten kann.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:
das Video hier finde ich daher interessant, weil m.M. genau das angesprochen wird was auch nedag meint:
"It's not the cameras fault, it's just because I'm a bad colorist" :D



Antwort von RedWineMogul:

-paleface- hat geschrieben:
Was ist aus Dave eigentlich geworden?
Man hört und liest nix mehr von ihm. Auch vor Corona schon nicht mehr.
Vor drei Wochen hat jemand unter seinem letzten Video gefragt, ob er noch da und ist und ok ist, seine Antwort war, er wird ein neues Video machen sobald die R5 raus ist.



Antwort von klusterdegenerierung:

Ich finde Dave ganz sympathisch, aber nicht sonderlich verwertbar, weil er mir zu viel seines eigenen Geschmacks bzw eigene Erfahrungen rein packt, die nicht immer zwingend massentauglich sind, wie zb das Video mit dem Kingston Kartenleser vor dem er andere warnt weil dieser SD Karten fressen soll, was zumindest bei mir nach fast einem Jahrzent nie der Fall war und sowas hat er halt öfters.

Auch lästert er mir mir zuviel über Slog weil er nicht wirklich weiß wie man damit umzugehen hat, i am a bad colorist. ;-)



Antwort von Frank Glencairn:

pillepalle hat geschrieben:
Ganz ehrlich, wenn man so dokumentarfilm-mäßig draufhält wird das mit keiner Kamera nach Kino aussehen ;) Kino lebt vom Licht, der Location und den Schauspielern. Da hilft auch keine Arri Alexa, oder Klimtzüge in der Post, um die Motive wie Kino wirken zu lassen.
Ja, seh ich auch so.

Hier mal zum Vergleich ein Clip der ganz gut zeigt wie es aussieht, wenn man mit einer 16mm Film-Kamera und Kodak Vision3 so "dokumentarfilm-mäßig draufhält" - verdammt nah dran an der Pocket würd ich sagen.

https://vimeo.com/421527906?fbclid=IwAR ... 2Gj-gpNzoQ



Antwort von dosaris:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Hier mal zum Vergleich ein Clip der ganz gut zeigt wie es aussieht, wenn man mit einer 16mm Film-Kamera und Kodak Vision3 so "dokumentarfilm-mäßig draufhält" - verdammt nah dran an der Pocket würd ich sagen.
was hättest Du daran anders gemacht,
draußen im Gelände?



Antwort von cantsin:

Hier gibt's noch einen aktuellen Beitrag zu diesem Thema - ein früherer Film von Taika Waititi (dem Regisseur von "Jojo Rabbit"), der in Neuseeland fast ohne Kulissen und in available light gedreht wurde:

https://www.youtube.com/watch?v=aGRGTKjFQL4


(Spoiler: da wurde nicht stark gegradet, sondern das Team hat sich bewusst auf die vorhandenen Lichtsituationen eingestellt, sozusagen mit dem Wetter als OB.)



Antwort von Frank Glencairn:

dosaris hat geschrieben:

was hättest Du daran anders gemacht,
draußen im Gelände?
Das hängt vor allem von der Frage ab, welchen Look man möchte.
Wenn dieser Bewölkt-im-Wald-First-Blood-Look das Ziel ist, dann hat er alles richtig gemacht.
Wobei das selbst für größere Produktionen oft nicht so einfach ist (gerade auf Film) da ein konsistentes Bild hin zu bekommen.

Um bei dem Beispiel zu bleiben - Shot und Gegenshot - völlig anderer Kontrast.

2020-06-02 14.50.18 www.youtube.com 8f042790e391.jpg 2020-06-02 14.49.48 www.youtube.com 98912778f5f5.jpg Wenn ich einen anderen Look will, muß ich entweder die Zeit mitbringen um auf entsprechendes Licht und Wetter zu warten, oder ich muß entsprechend Licht und Schatten (und Generatoren) mitbringen.

Die alte Regel fast-cheap-good, pick any two, zählt auch hier.
Alternativ kann man natürlich auch auf Film pfeifen, und eine entsprechend lichtstarke Videokamera nehmen.



Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Die Schauspieler und das Licht machen ganz klar den Unterschied, nun ja, Brad ist mir, im Moment gerade ein wenig zu teuer...
Also versuchen wir es erst mal mit Licht...
Wieviel kostet denn eine möglichst kleine, beziehungsweise günstige anständige Lampe ( oder am besten gleich mehrere Leuchten) die draussen, bei Tag, schon einen kleinen Unterschied macht ?
So Z.v. zum Aufhellen von ein, zwei, drei Personen ?
Braucht man da schon Generatoren ? Ich hoffe nicht.
Obwohl die ja wahrscheinlich eher günstiger sind als die Leuchten.

Das Zeugs kann von mir aus gerne auch gebraucht sein....

Gruss Boris



Antwort von srone:

da erreichst du mit einem reflektor und etwas manpower viel mehr, als mit einer "kleinen" lampe...:-)

lg

srone



Antwort von Darth Schneider:

Schon klar, aber manchmal sind doch Lampen auch sinnvoll...
Die Reflektoren, weisse Pappwände, und die Stative, das ist jetzt für mich nicht wirklich die grosse finanzielle Herausforderung.
Ich habe ja eigentlich fast gar kein Licht...ausser 4 ganz kleine Lampen für meine Lego Model Aufnahmen...
Gruss Boris



Antwort von srone:

das problem ist, um gegen die "ganz grosse lampe" draussen anzustinken brauchst du schon ordenlich power, da ist es mit einem reflektor viel einfacher.

lg

srone



Antwort von pillepalle:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Die Reflektoren, weisse Pappwände, und die Stative, das ist jetzt für mich nicht wirklich die grosse finanzielle Herausforderung.
Na ja, wenn das Zeug gut ist kosten auch Diffusoren und Reflektoren ein wenig. Leuchten mit den Leistungen die sich Indie-Filmer leisten können, bringen eben nur in bestimmten Outdoor-Situationen was (bewölkter Tag, in der Dämmerung, keine Totalen usw). Am ehesten bringen Leuchten eben Indoor was.

VG



Antwort von Frank Glencairn:

Wie srone schon sagte, mit Reflektoren bist du draußen deutlich besser aufgestellt, solange du kein Budget für einen Generatorwagen hast.
Kleine Lampen, womöglich noch mit Akku bringen draußen bestenfalls was, wenn es stark bewölkt ist, und du auch noch im Wald drehst, und selbst da nur bei Einstellungen, wo du die Teile bis auf einen Meter (oder näher) an die Schauspieler bringen kannst, und dann sieht es scheiße und geleuchtet aus. Bei Sonne brauchst du draußen unter 4K HMI gar nicht erst anfangen.

pillepalle hat geschrieben:


Na ja, wenn das Zeug gut ist kosten auch Diffusoren und Reflektoren ein wenig.
Styroporplatten und popup Reflektoren gibt's für kleines Geld, es muß nicht unbedingt ein 12x12 Mathews FrameFrame im Glossar erklärt mit
Super Bounce sein.

DIY Tipp von mir:

Selbst billige Beamerleinwände reflektieren genau so wie SuperBounce. Damit hole ich dir sogar ohne Sonne ein Gesicht um 1.5 - 2 Blenden hoch. Mit Sonne ist das ein Todesstrahler, und ich muß fast immer Diffusion dazwischen machen, weil es den Schauspielern sonst die Augen raus brennt ;-)

Rahmen aus Baumarkt Alurohren mit Gummiseil zusamen halten, und Bespannungen aus allem möglichen Zeug machen. Duschvorhänge, Rettungsdecken, Bleached Muslin, Molton, Doppelt Fliegen-Netz etc. - whatever works :-)

Schau mal, beide Shots hab ich nur mit 2 Styroporplatten geleuchtet.
2020-06-02 17.14.08 www.youtube.com 0049710bddd0.jpg 2020-06-02 17.13.29 www.youtube.com 7f41e9f9f49d.jpg



Antwort von klusterdegenerierung:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Frank
Die Schauspieler und das Licht machen ganz klar den Unterschied, nun ja, Brad ist mir, im Moment gerade ein wenig zu teuer...
Also versuchen wir es erst mal mit Licht...
Boris, da oben am Himmel steht jeden Tag eine riesen Funzel!
Ein paar Bouncer und Reflektoren und ab dafür.

Wieviel Ausreden zum nicht Arsch hochkriegen lasst ihr euch eigentlich noch einfallen?



Antwort von Darth Schneider:

Danke Frank.
@Kluster auch danke.
Wo er recht hat hat er halt wirklich recht...
Ich hab ein Drehbuch zum schreiben.....sollte im Sommer fertig werden.
Übers Licht und anderen, vielleicht überbewerten technischen Krimskrams kann ich später nachdenken.
Gruss Boris



Antwort von micha2305:

nedag hat geschrieben:
Axel. Du hast gerade selber zugegeben, dass die og pocket einen typischen oldschool look hat mit der man nicht viel anfangen kann außer das was du erklärt hast.
Das Bild sieht einfach verdammt alt aus. Nicht schön. Und in der post kann man da auch nichts machen, da zu wenig Informationen vorhanden sind. Kein Wunder bei der Größe der Kamera.

Ich meine jetzt nicht speziell Dich Nedag.

Aber:

Irgendwie komm ich mit dem ganzen Kram wie "Oldschool" oder "Vintage" usw. nicht mehr klar.

Noch vor einiger Zeit sollte alles wie analoger 16mm Film aussehen, damit es nicht typisch nach "Home-Video-digital" aussieht.

Du vergleichst jetzt gerade den analogen 16mm-Look mit Camcorder-Home-Video-Look.
Wie jetzt ? Wegen dem S16-Sensor ?

Dann gibts die Videofunktion, die heute jede Amateur-Home-Knipse hat, meistens mit APS-C oder M4/3 Sensor:
Würde ja dann eher nach "Kino" aussehen, zumindest von der Sensorgröße und der Schörfentiefe entspricht es so mehr dem 35mm-Film.
Aber anscheinend ja nicht, jetzt fehlt wieder der Dynamikumfang und ggf. noch das Korn. Und am besten noch "Rehoused-Old-School-Vintage-Look-Prime-Lenses" dazu. Und dann ? Passt es jetzt ?
Nein, ist zu sehr "DSLR-Look". Soll mehr "filmisch" aussehen.... ;)
(Und so kam z.B. vor einigen Jahren die BMPCC als kleines Wunder)

Noch vor einigen Wochen hörte ich von einem Bekannten folgendes:

Alte BMPCC: Nein, gefällt mir nicht, zu alt und rau.
Ursa Mini 4,6: Nein, hässlich, sieht ja aus wie Nachrichten aus dem Fernsehen. Zu glatt geputzt.

Ich sagte ihm, er solle mal analogen Film probieren, z.B. 16mm.
Ich zeigte ihm Aufnahmen. Und: Schön. Aber kann man die remastern, dass das Sch..... Korn wegkommt ?
Ist kein Witz.

Was wollt ihr eigentlich ?



Antwort von Darth Schneider:

Hier...Gh5s (Sony Sensor, nix Fairchild ) mit zwei Olympus Linsen ;-))
Vintage genug ?





Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

micha2305 hat geschrieben:

Irgendwie komm ich mit dem ganzen Kram wie "Oldschool" oder "Vintage" usw. nicht mehr klar.

Noch vor einiger Zeit sollte alles wie analoger 16mm Film aussehen, damit es nicht typisch nach "Home-Video-digital" aussieht.

Was wollt ihr eigentlich ?
Oft liegt es auch daran, daß die Leute die absurdesten Vorstellungen davon haben wie 16mm mit vintage Glas aussieht.

Nur mal zur Erinnerung, so sieht 16mm Look in Wirklichkeit aus.


zum Bild



Auf das untere Bild einfach mal drauf klicken und in voller Auflösung ansehen.
MV5BMTc1ODcwNjAwN15BMl5BanBnXkFtZTcwMzU3MzIzMw@@._V1_.jpg



Antwort von micha2305:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
micha2305 hat geschrieben:

Irgendwie komm ich mit dem ganzen Kram wie "Oldschool" oder "Vintage" usw. nicht mehr klar.

Noch vor einiger Zeit sollte alles wie analoger 16mm Film aussehen, damit es nicht typisch nach "Home-Video-digital" aussieht.

Was wollt ihr eigentlich ?
Oft liegt es auch daran, daß die Leute die absurdesten Vorstellungen davon haben wie 16mm mit vintage Glas aussieht.

Nur mal zur Erinnerung, so sieht 16mm Look in Wirklichkeit aus.


zum Bild



Auf das untere Bild einfach mal drauf klicken und in voller Auflösung ansehen.

MV5BMTc1ODcwNjAwN15BMl5BanBnXkFtZTcwMzU3MzIzMw@@._V1_.jpg
Ja natürlich, guter 16mm Film sieht keineswegs alt aus, eher vorbildlich.
Gerade mit aktuellem Filmmaterial von Kodak. Ich drehe regelmäßig noch analog, mag ich sehr.

Und wenn man dann noch aktuelle Objektive, z.B. Zeiss Ultras verwendet, hat das erst recht nichts mit "Vintage" zu tun.



Antwort von Frank Glencairn:

Das oben war zwar Fuji (Eterna) und älteres Canon Glas, aber ja - 16mm sieht nicht im geringsten irgendwie "vintage" aus.



Antwort von klusterdegenerierung:

Verstehe diese ganze Vintage Diskussion hier eh nicht, ist doch zudem Raw und wer nicht in der Lage ist einen ordentlichen WB hin zu bekommen, der bekommt mit einer FX9 auch nur "Vintage" look hin.

Ich finde es sollte hier mal ein Vintage cinematisch filmisch Gesprächsinhaltsverbot geben. ;-)



Antwort von Darth Schneider:

Funny.
Das sollte wie 16mm aussehen, sieht aber für mich eher aus wie 8mm ;-)



Ein echtes Beispiel, gedreht auf einer ARRI mit Super 16mm Film



Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Funny.
Das sollte wie 16mm aussehen, sieht aber für mich eher aus wie 8mm ;-)
Genau das hab ich mit "völlig absurden Vorstellungen" gemeint.



Antwort von cantsin:

Einfach auf Netflix "The Meyerowitz Stories" oder "Killerman" sehen - beides aktuelle Spiefilme, die auf Super 16mm gedreht wurden.



Antwort von Funless:

Killerman gibt's bei Netflix DE leider nicht. Schade. :-/


Netflix Killerman.JPG



Antwort von cantsin:

Anhand der Trailer kann man das Bild auch beurteilen:

https://www.youtube.com/watch?v=MYzFieit8dI

https://www.youtube.com/watch?v=i5niXDUtGEM

Und auch noch Certain Women von Kelly Reichardt:

https://www.youtube.com/watch?v=lPAJAkGn4f0

Fruitvale Station:
https://www.youtube.com/watch?v=crMTGCCui5c

Jackie:
https://www.youtube.com/watch?v=g9pW3B8Ycc4



Antwort von markusG:

Noch mehr Beispiele:
https://www.indiewire.com/gallery/movie ... -59-20-am/



Antwort von 422:

Wenn man nicht viel zu tun hat, dann liest man halt mal nen ganzen Thread im SlashCam Forum und gibt seinen Senf dazu. Sowohl eine unterhaltsame, als auch eine frustrierendes Erlebnis, wenn man den ganzen guten Willen (und sich einschleichende Ungeduld) hier sieht. Nun probiere ich es auch einmal, entschuldigt bitte den unformatierten Gedankenfluss.

@Nedag: Du wirst hier hart kritisiert. Zurecht. Das ist nicht einfach, macht keinen Spaß und man möchte alles hinschmeißen. Willkommen im Filmerleben, das haben hier alle durchgemacht. Die, die beim Filmen bleiben springen über ihren Schatten und stehen immer wieder auf.

Von dem was ich hier lese, bist du junger Einzelkämpfer in einer Kleinstadt und das macht den Start schwierig. Mir haben damals Praktika weitergeholfen. Kabel geputzt, Kaffee gemacht, Catering vorbereitet und viel zugeguckt. Warum machen die wann etwas wie? Wenn der Dreh stressfrei ist (was nicht die Regel ist), in der Zigarrettenpause Fragen stellen und lernen, lernen, lernen, Seiten an Notizen (wenn erlaubt auch Fotos) machen, wiederholen. Sowohl bei großen Werbeproduktionen mit sechsstelligem Budget, der kleinen, aber kompetenten Zweimannbutze und beim Einzelkämpfer. Hocharbeiten. Statt Kaffee kochen darf man später mal nen Akku laden, ein Stativ grob positionieren, Folien einspannen. Und mit viel Glück in der Nähe sein, wenn kompetente Leute untereinander (z.B. Regie, DoP und Gaffer) reden.

Niemand hat alleine und sofort als DoP angefangen. Man braucht Praxis und muss von Anderen Lernen. Das Internet ist super für spezifische Themen, aber keine all in one Filmhochschule. Statt ne neue Kamera investiere dein Geld in Fahrtkosten in die nächste Stadt und Unterbringung. Helf bei Studentenprojekten aus. Vielleicht darfste mal in einer Szene Schärfe ziehen, etwas montieren etc. Es gibt dir Perspektive über viele Aspekte, die in einem YouTube-Tutorial vielleicht in einem Nebensatz erwähnt werden.
Ich habe mit inzwischen guten Bekannten über viel Arbeit und Zeit (120h) Kurzfilme realisiert, deren Budget 200 € (Catering, Fahrtkosten, 1-2 Requisieten, Kameraverleih für Licht/Technik) war. Sah nach je Position ungf. fünf Jahren Erfahrung für professionelle Standards okay aus. Heute mag ich ihn nicht mehr, weil ich mich weiterentwickelt habe und heute Dinge anders und effizienter machen würde.

Ein erfahrener Kameramann kann mit fast jeder Kamera etwas gut machen, wenn er die nötigen Limitationen und Kompromisse kennt. Selbst mit Handy, zwei Faltreflektoren und Kenntnis über Location, Licht und Farbtheorie (nicht Kamera, sondern Location und Kostümbezogen).

Color Grading ist meiner Ansicht nach in der Prioritäteneinstufung häufig überbewertet. Müll rein -> Müll raus. Also in-Cam soviel wie möglich machen. Für ein ansprechendes Werbe-Interview investiere ich zu Zweit (Kamera + Ton) zwei Stunden Zeit, bevor der Interviewpartner auch nur auftaucht. 20-30 Min Equipment an Location transportieren und auspacken, 30 Minuten Kamera und Licht aufstellen, 30 Minuten Raum einrichten, 30 Minuten Reserve (Schönheitskorrekturen, kleine Details, fünf Minuten Pause oder die Reserve wird benötigt, weil hektisch alles umgeworfen wird: Der Kunde hat vergessen, dass Handwerker heute im anliegenden Raum die Kacheln herausschlagen). Besichtigung und Planung erfolgte vor dem Drehtag. Wenn ein Grader budgetiert ist, macht der meist nur Details. Röte ausm Gesicht nehmen, Sättigung aus der Krawatte, bisschen Nachschärfen und fertig.

Mein größter Augenöffner war der Einfluss von Licht und Location auf das Bild. Wie ein iPhone 4 neben einer Epic (mit ähnlichem FOV) steht und die meisten den Unterschied nicht sehen. Braucht man dafür teures Licht? Jein. Der Preis hat seinen Grund (Leistung, Farbgenauigkeit, Flexibilität). Eine Straße auszuleuchten ist für die meisten Leute unrealistisch. Ein gut aussehendes Interview aber durchaus möglich. Alte 650w Scheinwerfer kosten aber heutzutage nicht mehr die Welt. Ergänzt mit ein paar LED's, günstigen schwarzen/weißen Stoffen, einem Vorhangsystem und 2-3 Faltreflektoren und ggf. 50-200 Euro Budget für den örtlichen Lichtverleih (mit entsprechenden Kontakten und einer freundlich/kompetenten Ausstrahlung --> Praktika) bringt einen sehr weit.

Der Rest ist Kenntnis. Kadrierung, Platzierung, Linsenwahl, Schärfe, Location zu nutzen wissen, Lichthärte/Diffusion, Abstände zum Objekt/Hintergrund, direkt oder indirekt, Licht hinzufügen oder wegnehmen, das ist essentiell. in Reflektor hier hellt auf, ein schwarzer Stoff dort nimmt Licht weg, ein weißer Stoff wird es zurück oder macht das Licht weicher, wenn er dazwischen gehalten wird. Stelle ich eine Pflanze in's Bild? Einen Stuhl 10° nach links? Einen Tisch weg? Putze ich das Fenster/ die Oberfläche? Wo kommt der Stiftebecher oder der Flyer hin? Bringt der Mülleimer das richtige Maß an Farbe ins Bild und verbirgt die hässliche Steckdose?

Vorhandenes Licht modifizieren ist die Meisterklasse. Wie viel Uhr ist es? Regnet es? Gibt es Wolken? Wie windig ist es? Wann schiebt sich eine dicke und wann eine dünne Wolke (Diffusion) davor? Sind Bäume im Weg? Wenn ich 10 Minuten warte, wird es dann besser? Wo steht die Sonne in einer Stunde? Wenn der Regenschauer kommt, wird es besser (nasse Flächen reflektieren, hilft z.B. bei Nachtszenen)? Wo muss die Person für nen hübschen Lichteinfall stehen (schnell, der Sonnenstand verändert sich)?

Unverzichtbares Werkzeug für Locationscouting: Kompass, Maßband, Notizbuch, eine einfache Kamera, mit zunehmender Kenntnis irgendwann ein Lichtmesser.

Ein Nebenaspekt: Das ist ganz schön viel Kram. Arbeite also nie allein, Minimumzu zweit. Ich habe alleine in meiner kompletten Karriere noch nie etwas produziert, auf dass ich hinterher stolz war. Wenn du gute Leute erhalten willst, sei angenehm, lass deinen Frust nicht an anderen aus, löse Probleme, sorge für Pausen, Essen/Trinken und beachte Sicherheit: Die meisten Scheinwerfer werden sehr heiß, Kabelsalat sorgt für Stolpergefahr und das herabfallen von schweren Metallkörpern, blockiert Fluchtwege, verursachen Feuer etc. Ein Scheinwerfer zu viel oder ein Wasserkocher am selben Stromkreis sorgen dafür, dass die Sicherung rausfliegt (Ersatz vorhanden?). Vergiss auch das nicht, sonst wird es von sehr peinlich bis strafrechtlich relevant.

Du bist ganz am Anfang. Auf die Schnauze fallen gehört dazu. Lernen erst recht. Investier die Arbeit, arbeite an deinen Fehlern und arbeite mit und unter anderen zusammen. Bleib hungrig und hör nicht auf. Ich tue das nach meinen mickrigen 10 Jahren dieses Vorgangs auch. Kenne viele, die es deutlich länger tun. Mal hat man große, mal kleine, mal keine Erfolgserlebnisse. Aber eine Lektion gibt es immer.

PS: Ich mag die Pocket übrigens nicht und ziehe bei weitem die GH5 für meine(!) Zwecke vor, bei Bedarf wird halt gemietet. Aber vor 10 Jahren hätte ich dafür einiges gegeben, als ich mit nem Reflektor und 150 Euro an Kamera inkl. Stativ angefangen habe. Und für keine Kamera dieser Welt würde ich mein inzwischen umfangreiches Lichtequipment heute tauschen wollen.



Antwort von Jott:

Sehr schöner Beitrag. Sollte für so manchen Kameratechnik-Überflieger (wozu Licht, wenn raw?) Pflichtlektüre sein.

Ergänzung zur Unverzichtbarkeitsliste: die App Sun Seeker. Beim Locationcheck Sonnenstand als VR-Overlay anzeigen lassen, für jede Tageszeit und natürlich in der Zukunft - zum Beispiel für den Drehtag in zwei Wochen.



Antwort von srone:

Jott hat geschrieben:
Ergänzung zur Unverzichtbarkeitsliste: die App Sun Seeker. Beim Locationcheck Sonnenstand als VR-Overlay anzeigen lassen, für jede Tageszeit und natürlich in der Zukunft - zum Beispiel für den Drehtag in zwei Wochen.
ich nutze sun surveyor (android) die kann das auch, desweiteren könnte auch eine viewfinder- und eine farbtemperatur app bei der vorbesichtigung von nutzen sein.

lg

srone



Antwort von micha2305:

@422
Dem kann man nicht widersprechen


..... und wenn man das alles richtig beachtet und gemacht hat, dann kann das Ergebnis mit der kleinen, alten Pocket (aufgrund des 'Looks' etc.) noch gefälliger aussehen als it einer anderen, neueren 4k Kamera ...... ;)

Aber ist ja Geschmacksache



Antwort von iasi:

Jott hat geschrieben:
Sehr schöner Beitrag. Sollte für so manchen Kameratechnik-Überflieger (wozu Licht, wenn raw?) Pflichtlektüre sein.
Das Problem ist doch eher, dass hier viele denken, wozu raw, wenn Licht.

Und dieses wir machen den Look in der Kamera ist eben Videofilmerdenken.
Das erinnert mich immer an den DP, der beim Lichtsetzen ganz verzückt meinte: "Wie bei David Hamilton!", als er die Nachttischlampen einschaltete. Am Ende sah es dann aber doch aus, wie eine typisch deutsche TV-Produktion.

Mittlerweile haben wir so viele Hochschulen mit Film-Studiengängen und dennoch sehen die meisten deutschen Produktionen typisch deutsch aus. Als hätten Verwaltungsbeamte Licht nach Vorschrift gesetzt und per Stempel die Post übergangen.

Selbst das hochgelobte Dark nutzt nicht die Möglichkeiten wie z.B. Chernobyl:
https://www.youtube.com/watch?v=tBq-FvqKU_4
https://www.youtube.com/watch?v=s9APLXM9Ei8

Gestern hatte ich die Manga Realverfilmung Blade of the Immortal gesehen und war von einer Einstellung beeindruckt, bei der in einer Totalen sehr subtil eine getötete Person in einem Chaos von Leichen hervorgehoben wurde. Eben auch durch die Möglichkeiten der Post.



Antwort von roki100:

also m.M. dazu ist, (was cinematic betrifft), dass der Gedanke, RAW reicht und egal welcher Sensor, so nicht stimmt.



Antwort von Darth Schneider:

Das denke ich ist eben ganz klar nicht so.
Du lebst was das betrifft glaube ich schon etwas in deiner Traumwelt.
Weil sonst gäbe es ja nicht unzählige Filme, Serien, Dokus, Werbespots, Music Videos, ja sogar Filme von Hobby Filmern, die äusserst cinematisch aussehen....ganz ohne Fairchild, Red oder ARRI Sensoren...
Gedreht mit irgendwelchen Kameras.
Das Licht macht’s Kinomässig und das Know How des Film Teams, gar nicht der Kamera Sensor.
Das hat doch der Herr 422 doch weiter oben, mit anderen Worten auch sehr schön beschrieben.
Gib einem guten Kunsmaler den billigsten Bleistift und ein Stück Papier und der macht dir ein Kunstwerk.
Gib einem erfahrenen DOP und einem ebensolchen Filmteam eine alte Canon 550D und genug Licht und die drehen dir einen cinematischen Kinofilm.....
Gib dem selben DOP die teuerste ARRI, kein Licht und kein Film Team und das Endergebnis wird nix.
Siehe im Red Komode Threat....
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Dann hätte Arri ja nicht Spezialisten beauftragt, die langjährig an dem Sensor gearbeitet haben um den geliebten Look von Arri film beizubehalten. Die hätten einfach ein Sensor von Alibaba bestellen können für die Arri Alexa und den Kunden auf ARRIRAW hingewiesen.... ? ;)

Licht ist immer gut. Aber das allein RAW ausreicht, das stimmt m.M. nicht.



Antwort von Darth Schneider:

Natürlich reicht Raw nicht. Raw ist aber auch nicht zwingend notwendig. Genau so wie der Fairchild/Red/Arri Sensor auch nicht.
Licht und ein erfahrenes Team aber eben schon.
Die Kamera mit dem Sensor ist und bleibt dabei nebensächlich oder ganz sicher austauschbar.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Hauptsache, der Film ist gut - den schaue ich mir auch wenn er mit nem iPhone gedreht wurde. Darum geht es aber nicht. Es gibt z.B. Filme wo vorher der Look bestimmt wird, welche Farben es haben soll usw. oder nicht? Und das geht mit nem iPhone nicht.... Fairchild hin und her, aber wenn ich mir ein paar Aufnahmen, die mit Fairchild Sensor aufgenommen wurde, anschaue, finde ich schön zu schauen, irgendwie gemütlicher... anders die Aufnahmen mit nem iPhone oder Huawei P30. Ich bin da auch nicht der einzige der das so sieht...
Woran liegt es?



Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
also m.M. dazu ist, (was cinematic betrifft), dass der Gedanke, RAW reicht und egal welcher Sensor, so nicht stimmt.
Bildgestaltung ist das Stichwort.
Und Raw eröffnet in der Post nun einmal zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Sensoren haben heute ein solches Niveau erreicht, dass die Unterschiede keine Rolle mehr spielen.

Wenn man sich jedoch auf die schulbuchhafte Ausleuchtung beschränkt, dann beschränkt man die Gestaltungsmöglichkeiten.
Zu den filmsprachlichen Mitteln hat sich nun eben auch die Post hinzugesellt und eröffnet auch Produktionen mit geringem Budget für Technik und vor allem Drehzeit, erhebliche Möglichkeiten. Und auch große Produktionen stecken nicht nur viel Geld in den Dreh, sondern eben auch in die Post.
Es hat schon seinen Grund, weshalb mit einer Alexa65 nicht in ProResProRes im Glossar erklärt gedreht wird - nicht einmal ProResProRes im Glossar erklärt 4444XQ.

Hier wird sowieso immer zu oft falsch gedacht:
Es geht doch nicht um Raw ersetzt Bild- und Lichtgestaltung beim Dreh.
Raw und die Postmöglichkeiten erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten.

Die eine Aufnahme aus Blade of the Immortal ist ein gutes Beispiel für das Zusammenspiel:
Bildaufbau und -gestaltung sind sehr gut. Die beiden wichtigen Bildelemente liegen auf einer Diagonalen, wobei sich nur eine der Personen bewegt. Es ist eine Totale von oben auf ein chaotisches Szenario nach einem Kampf, mit unzähligen Leichen. Und doch wird das Auge auf das zweite Bildelement gelenkt. Durch das Grading, welches die hellen Bereiche an der Toten subtil verstärkt. Man hätte dies auch mit zusätzlicher Beleuchtung kaum derart unterschwellig erreichen können. Zumal der Aufwand während der Dreharbeiten noch etwas höher gewesen wäre.

Eigentlich erfordert arbeiten mit Raw eine ähnliche Arbeitsweise wie beim Zonensystem der Fotografen:
Man plant bei der Bildgestaltung die Möglichkeiten, die man in der Post hat, mit ein. Kontraststeuerung durch den Entwicklungsprozess, Nachbelichten, Abwedeln etc. geht heute nun einmal auch beim Film.
Das hat dann eben gerade nichts mit Fix-it-in-Post oder Raw ersetzt die Lichtsetzung zu tun.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Natürlich geht das auch mit dem iPhone.
Man kann durchaus den Look eines Filmes schon vorher mit Konzeptzeichnungen oder/und mit Hilfe von Licht und Set Fotos schon vorher definieren, um dann mit was auch immer für einer Kamera, ganz ohne Raw und ohne Colorgrading zu drehen.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
Die Sensoren haben heute ein solches Niveau erreicht, dass die Unterschiede keine Rolle mehr spielen.
Ja, nur m.M. gilt das eben nicht für alle... Denn, es gibt Sensor Specs die sind scheinbar vorausgesetzt für ein gutes Dynamic Range oder vorausgesetzt damit es nicht nach zu Videomäßig (oderso) aussieht...Siehe z.B. die neue Canon Kamera, der Sensor wurde mit DGO ausgestattet. Siehe Arri Sensoren, ebenso mit DGO, oder die älteren BMD Kameras (aber auch die neue G2) die alle haben DGO... Nur so als Beispiel....
Und es macht beim schauen schon einen gewissen unterschied zu iPhone oder GH5S, P4K usw. Zumindest für meine Augen.
RAW kann Sensor Specs eben nicht ersetzen.

@Boris,
Licht usw. ist immer gut. Das habe ich auch nicht angesprochen. Wie bereits erwähnt,. wenn der Film gut ist, dann schaue ich mir den an, auch wenn dieser nur mit nem iPhone gedreht wurde.



Antwort von Darth Schneider:

Keine Ahnung was dieses DGO sein soll.
Doch das gilt scheinbar doch für alle, sogar mit klitze kleinen Sensoren, auch ohne DGO...
Was dieser Spot ja sehr schön beweist.
Nicht der Sensor oder die Kamera macht den Film.

Und wenn wirklich nur die alten BMD Mühlen so unglaublich gut sein sollen, warum verkauft BMD dann so viele von den neuen Pockets ?
Denkst du denn die unzähligen Kunden sind alle Farbenblind ?

Wenn ich dir jetzt für einen Monat meine Pocket ausleihen würde, ich bin mir ganz sicher du würdest dir selber eine kaufen. Da bin ich mir eigentlich ganz sicher ;-)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Doch das gilt scheinbar doch für alle, sogar mit klitze kleinen Sensoren.
Was dieser Spot ja sehr schön beweist.

Gruss Boris
das beweist eben genau das was ich meine (Videomäßig nix Filmisch). Ich finde das eben überhaupt nicht filmisch (Kind Gesicht wurde vorher unter Solarium braun gegradet? ;)) weil es passt so schön zum Schnee usw. ;) ) und das alles würde eben anders aussehen, wenn das Video mit ne Arri Alexa oder BMD Ursula, BMCC... und Default Farben (to_Rec709) gedreht wäre.
Keine Ahnung was dieses DGO sein soll.
DualGain.



Antwort von Darth Schneider:

Ich finde den Spot saumässig cool, so sind die Geschmäcker verschieden.
Und filmisch ist das allemal....Es ist ja schliesslich ein Film...mit 58.000 Likes...
So unfilmisch ist er dann wohl doch nicht, für das Publikum...
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich finde den Spot saumässig cool, so sind die Geschmäcker verschieden.
Und filmisch ist das allemal....Es ist ja schliesslich ein Film...mit 58.000 Likes...
So unfilmisch ist er dann wohl doch nicht, für das Publikum...
Gruss Boris
vielleicht ist das Publikum, all diejenigen, die ein iPhone haben und die 11.000+ unlikes von Profi Kamera Leute...? ;)
Ich find es eben nicht filmisch... Schnee Partikel um alles irgendwie schöner zu machen. :/ Sieht eben nicht professionell aus - zumindest für meine Augen nicht....

Es ist aber nicht so, als gäbe es keine schöne iPhone aufnahmen.



Antwort von Darth Schneider:

Ich denke das war absolute Absicht von Apple.
Das ist ein Werbespot für ein iPhone, und man soll doch sehen das die mit einem solchen gedreht haben, sonst wäre das ganze doch ziemlich sinnfrei.
Ob es nun schön ist oder nicht, das bleibt Geschmackssache, aber unproffesionell sieht der Spot ganz bestimmt nicht aus....Ganz im Gegenteil, man fühlt doch förmlich das da ein ganzes Team und viel Arbeit dahinter steckt.
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

Ich würde auch sagen... einfach erstmal besser machen. Bessere Kameras habt ihr ja alle :)

VG



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ganz im Gegenteil, man fühlt doch förmlich das da ein ganzes Team und viel Arbeit dahinter steckt.
das habe ich auch nicht angesprochen. Sieht eben nach Planung, Lichtsetzung bzw. nach Arbeit aus. Unschön ist das nicht, was ich meinte ist, "nicht filmisch". Man sieht eben das da keine Profi Kamera benutzt wurde, sondern vll. ein iPhone.
Mit ne Arri Alexa, BMD BMCC, Ursula...wäre das ganz anders, andere Qualität, etwas was meine Augen als "filmisch" cinematisch sofort erkennt. :) Da bin ich bestimmt kein Einzelfall?



Antwort von dosaris:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
...
Das ist ein Werbespot für ein iPhone, und man soll doch sehen das die mit einem solchen gedreht haben, sonst wäre das ganze doch ziemlich sinnfrei.
... man fühlt doch förmlich das da ein ganzes Team und viel Arbeit dahinter steckt.
genau.

Und deswegen gehe ich auch nicht davon aus, dass das gezeigte footage ausschließlich aus dem I-Phone kommt.
Ist halt Werbung, da gibt's auch Schauspieler, die einen Arzt, Prof etc spielen.
Dann kann 'ne ARRI auch smartphone "spielen"



Antwort von Darth Schneider:

Schau mal das Making of, es sieht schon so aus als hätten die das mit dem iPhone gedreht.
Und warum denn auch nicht ?

Das wäre so etwas von uncool wenn Apple jetzt wegen so was lügen würde, ich denke daher eher doch das iPhone....
Das hat Apple doch nicht nötig und entspricht doch auch nicht der Firmen Philosophie.
Ansonsten...
Nun ja...Ich habe genug talentierte Kinder in meinem Umfeld, mein Kollege der CGI kann, könnte wohl den CGI Schnee rein zaubern.
Ich habe eine gute Kamera.
Ansonsten muss ich wohl passen, ich habe weder genug Know How noch das nötige Licht Equipment um so etwas so toll umzusetzen...
Also ich könnte das ganz sicher nicht besser, egal mit welcher Kamera.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Unabhängig von Kamera Bewegung, Licht usw. (was ja gut ist, sieht eben nach Planung aus. Ich bekomme das auch nicht so hin), ist das andere, nämlich diese Schnee als Partikel, überhaupt nicht schön...
Die Bildqualität sieht nach Video aus usw.

Jetzt mal ehrlich liebe Profikamera Leute, bin ich (kein Profi) tatsächlich der einzige hier, der das so sieht? Dann ab mit eure Canon Cx00, RED, BMD, ARRI etc. bei eBay zum Verkauf und holt euch ein iPhone... ;)
Nun ja...Ich habe genug talentierte Kinder in meinem Umfeld, mein Kollege der CGI kann, könnte wohl den CGI Schnee rein zaubern.
kannst Du in ca. 2min. lernen. Schnee ist z.B. bei Apple Motion als Presets dabei...
Ich habe eine gute Kamera.
Reicht doch ein iPhone ;)



Antwort von Darth Schneider:

Frag aber auch die zahlreichen Profis die schon jahrelang, erfolgreich ganz ohne Arri/Red oder Fairchild Sensoren und ohne Raw und Cinema Kameras ganz tolles Zeugs drehen...
Davon gibt es nämlich ganz viele.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Frag aber auch die zahlreichen Profis die schon jahrelang, erfolgreich ganz ohne Arri/Red oder Fairchild Sensoren und ohne Raw und Cinema Kameras ganz tolles Zeugs drehen...
Davon gibt es nämlich ganz viele.
Gruss Boris
Gibt es. Ändert aber nichts daran, dass die Smartphones eben nicht für gewisse Looks geeignet ist bzw. nicht für professionelle Filmemacher geeignet, weil eben nur 8Bit usw.

Ich denke, die meisten Profikamera Leute würden sich nicht mal trauen mit nem iPhone zu erscheinen. :)



Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Die Sensoren haben heute ein solches Niveau erreicht, dass die Unterschiede keine Rolle mehr spielen.
Ja, nur m.M. gilt das eben nicht für alle... Denn, es gibt Sensor Specs die sind scheinbar vorausgesetzt für ein gutes Dynamic Range oder vorausgesetzt damit es nicht nach zu Videomäßig (oderso) aussieht...Siehe z.B. die neue Canon Kamera, der Sensor wurde mit DGO ausgestattet. Siehe Arri Sensoren, ebenso mit DGO, oder die älteren BMD Kameras (aber auch die neue G2) die alle haben DGO... Nur so als Beispiel....
Und es macht beim schauen schon einen gewissen unterschied zu iPhone oder GH5S, P4K usw. Zumindest für meine Augen.
RAW kann Sensor Specs eben nicht ersetzen.

@Boris,
Licht usw. ist immer gut. Das habe ich auch nicht angesprochen. Wie bereits erwähnt,. wenn der Film gut ist, dann schaue ich mir den an, auch wenn dieser nur mit nem iPhone gedreht wurde.
Dynamic Range: Setzt man Licht, kann man den Kontrast steuern. Natürlich ist es ein Vorteil, wenn die Kamera einen Kontrastumfang bewältigt, der den Aufwand zur Kontrastminderung beim Ausleuchten reduziert. Die Frage ist doch aber, wieviel DR ist denn das Minimum.
Denn man trifft nun einmal auf Helligkeitsunterschiede in der Natur, die auch der beste Sensor nicht bewältigen kann.
Auch bei einer Alexa wird oft in der Effekt-Post nachgeholfen und der helle, zeichnungsfrei und farblose Himmel ersetzt.
Was der Camerashootout 2012 gezeigt hatte, war letztlich, dass man keinen Unterschied beim Ergebnis erkennen kann, wenn eingearbeitete Teams mit ihren Kameras in kontrollierten Lichtsituationen arbeiten. Die Arbeitsweise unterschied sich jedoch erheblich.

Raw muss Sensor Specs auch nicht ersetzen. Im Falle von DR ist das dann die Aufgabe der Lichtgestaltung.
Selbst solche Tricks wie HDRx von Red bewältigen nicht alle Lichtsituationen.
Raw erweitert die Gestaltungsmöglichkeiten.

Mir fällt immer die Geschichte vom DP ein, der gezwungen war, vom Negativ auf Digi-Cams zu wechseln. Er belichtete seine Negative immer eine BlendeBlende im Glossar erklärt reichlicher. Diese gewohnte Arbeitsweise verzieh ihm eine Alexa eben nun einmal eher, als eine damalige Red MX.
Das hatte letztlich nichts mit den Sensor Specs zu tun.



Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Frag aber auch die zahlreichen Profis die schon jahrelang, erfolgreich ganz ohne Arri/Red oder Fairchild Sensoren und ohne Raw und Cinema Kameras ganz tolles Zeugs drehen...
Davon gibt es nämlich ganz viele.
Gruss Boris
Gibt es. Ändert aber nichts daran, dass die Smartphones eben nicht für gewisse Looks geeignet ist bzw. nicht für professionelle Filmemacher geeignet, weil eben nur 8Bit usw.

Ich denke, die meisten Profikamera Leute würden sich nicht mal trauen mit nem iPhone zu erscheinen. :)
Das Ergebnis muss sich gar nicht so sehr unterscheiden. Was sich unterscheidet, ist die Arbeitsweise.

Und da ein iPhone-Dreh sehr viel aufwändiger wird, wenn nicht gerade der Smartphone-Look das Ziel ist, trauen sich die meisten Profikamera Leute nicht mit einem iPhone zu erscheinen. Zumal sie damit auch die Gestaltungsmöglichkeiten in der Post über Bord werfen würden, was man ihnen kaum erlauben dürfte.



Antwort von roki100:

@iasi
Ich denke, ein Profi Kameramann wird sich nicht zwingen lassen (z.B.) eine Canon Kamera mit DGO-Sensor für Filmdreh zu verwenden, statt sein mitgebrachte iPhone ;)



Antwort von andieymi:

Das bestätigt eigentlich nichts. Nur dass es "typisch deutsches Licht" gibt (sehe ich ähnlich, da ist dann auch oft Arri im Spiel, macht es nicht besser), wie eben dass es äußert talentierte Amateure gibt, die aus einer M100 (wie im anderen Thread) ziemlich cineastisches rausholen können. Darüber müssen wir eigentlich nicht diskutieren. Oder auch aus einem iPhone mit gewissen abstrichen. Aber es geht ja bitte niemand her und behauptet dass der Spot aussieht wie auf etwas anderem als auf einem iPhone gedreht? Das macht ihn ja nicht schlechter oder besser.

Das etwas wie die Beispiele oben von Dark oder Chernobyl so wie sie hier stehen nicht auf einer Pocket möglich ist, ohne dass man sieht, dass es eine Pocket ist - dann aber auch nicht. Das ist an sich kein Qualitätsmerkmal, dass ist nur wertfrei die Erfahrung, dass die BMPCC einfach "eigene" Bilder liefert. So wie es z.B. auch eine Monochrome Arri oder Red macht. Oder IMAX. Oder 8mm Film. Wie gesagt, ich halte mich auch da mit Wertungen zurück, ich kenn es auch nur aus jahrelanger Erfahrungen mit der BMPCC, dass sie aussieht wie sehr filmisches Kleinformat. Das fängt nicht beim Licht an und hört auch irgendwann beim Grading auf weil ich es vergessen kann, aus einer 2K Cam die super kleinformat Film-emuliert, etwas machen zu wollen, für das Großformat Film wenig geeignet ist. Auch weil die alte Pocket einfach nicht zur Neigungsgruppe glossy-high-key-richtig-belichtet-Corporate-Talking-Head gehört hat.

Wo wir uns vermutlich alle einig sind ist, dass mit unterschiedlichen Kamera projektspezifisch gute und schlechtere Resultate möglich sind und dass es nicht nur an der Kamera liegt. Was jetzt nicht sinnvoll ist, ist zu behaupten alles ist mit allem möglich. Das ist einfach, sorry - Blödsinn! In den Händen der Macher wäre Dark oder Chernobyl sicher auch mit einer Pocket 2K gut geworden. Aber anders. Es gibt auch Sachen die würden anders aussehen. Aber würde es gleich aussehen als mit der 65er als 4K Extraktion (ist mein letzter Stand zu Dark, Staffel 1, mittlerweile vmtl LF? ich weiß es nicht...) Spätestens für die notwendigen VFX (da war Dark S2 leider sehr mau) würde die Pocket für eine UHD delivery einfach praxismäßig aussteigen. Also wie in kannste Vergessen. Hätten sie es dann ohne VFX geschafft, wohl kaum? Das heißt jetzt nicht dass nicht viele VFX in Season2 nicht gut waren, aber mit der Pocket wären sie vmtl durchgäng so, die guten sind ohne gut geworden, aber eben nicht alle.

Ich mach mich jetzt angreifbar, aber zeigt mir mal industry-standard Car-Commercials, die auf der Pocket gedreht sind, so etwas wie guten Branchenstandard darstellt, die objektmäßig-VFX lastig ist, super-clean und glossy versteht sich von selbst. Ich kennen zumindest keine. Mag es trotzdem geben. Trotzdem glaube ich, dass die Pocket als Sensor für so einen Look schwer geeignet ist. Dass sie gut für Kurzfilme taugt (wo wir extrem schöne bespiele schon gesehen haben) ist etwas anderes. Aber das ist klassisches 16mm Terrain.



Antwort von Jott:

" Und deswegen gehe ich auch nicht davon aus, dass das gezeigte footage ausschließlich aus dem I-Phone kommt."

Ist aber so. Macht dir das Angst?

Schon der Shootout 1843 hatte gezeigt, dass gestandene Hollywoodprofis das iPhone nicht erkennen konnten.



Antwort von Darth Schneider:

@roki und Iasi
Ich wollte eigentlich überhaupt nicht sagen das jetzt für alles ein iPhone genügt. Ich wollte mit dem Apple TV Spot nur aufzeigen das es nicht zwingend eine Arri, Red, BMD oder eine sonstige Raw Cinema Kamera sein muss...
Womit und mit welchem FormatFormat im Glossar erklärt wurde Star Wars Episode 7, und oder Episode 8 gedreht ??
Ich dachte das war weder Raw noch 16 Bit...
Trotzdem, so viele Effekte, CGI, Green Screen, ganz ohne Arri Raw....
Ohne, Red/ Arri oder Fairchild Sensor....
Wenn ich mich nicht täusche, war das ein Sony Sensor.
Übrigens die gleiche Firma die unter anderem Sensoren für die Gh5s und die 4K Pocket macht.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

genau so genügt die BMD, Arri etc. Kamera bestimmt nicht für alles. Trotzdem würde eine Profi-Kameramann nicht zu lange überlegen welche Kamera er für seinen professionellen Auftrag wählen würde: iPhone, oder eine BMD, Arri, Canon Cx00 etc.

Ich denke, spätestens dann, wenn die Smartphones mehr als 8 BitBit im Glossar erklärt können, wird das vll. anders aussehen... Technisch gesehen können die das jetzt schon, ist nur nicht aktiviert. Passende Apps gibt es schon, wie z.B. FilmicPro. Nur eben alles in 8Bit.



Antwort von Darth Schneider:

Die C100 filmt übrigens auch in 8Bit, ohne Raw und Starshine Pictures Stephan hat mir mal anvertraut das die Bilder trotzdem womöglich noch eher besser sind als die von meiner 12 BitBit im Glossar erklärt Pocket..
Auch der Kluster filmt doch unter anderem auch mit seinen Sony Alphas und lebt davon....
Also das mit den Bits ist doch eher sehr relativ...
Ausserdem bin ich gespannt, was noch kommt.
Apple könnte ja unter Umständen auf die Idee kommen Pro Res Raw in die kommenden iPhones zu implementieren....
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Die C100 filmt übrigens auch in 8Bit, ohne Raw und Starshine Pictures Stephan hat mir mal anvertraut das die Bilder trotzdem womöglich noch eher besser sind als die von meiner 12 BitBit im Glossar erklärt Pocket..
Liegt wahrscheinlich an den Sensor...? :)

Es gibt gute 8Bit Kamera, C100 wäre eine davon. Außerdem ist 8Bit 422 doch schon was anderes als 8Bit 420. Bei C100 sieht aber beides gut aus.

Es kommt doch auf das an, was man filmen möchte. Wenn man Feuerwehr oder ähnliches filmt, Werbung etc. dann würde ich z.B. die BMPCC dafür nicht wählen... Es ist aber nicht so, dass das damit nicht geht.... es geht, ist aber m.M. eben etwas anderes. Wenn ich einen Auftrag hätte, einen Film zu drehen, dann würde ich die BMCC oder BMPCC wählen, weil es sieht verdammt gut&cinematisch aus. :) Mit der GH5/G9 z.B. lässt sich das zwar auch machen und Aufnahmen von beide Kameras gut mischen und zwar nur dann, wenn man VLOG zu GHAlex LogC und anschließend FilmConverter (für GH5/G9 Arri LogC als Profil wählt und bei BMPCC einfach nur Blackmagic Pocket Profil) verwendet. Sieht beides fast 1zu1 gleich. Das ist aber eine Spezialität von FilmConverter bzw. zwei unterschiedliche Kameras zu mischen, den selben Look zu verpassen usw. deswegen gibt es unterschiedliche Kamera Profile.... Sieht aber auf jeden Fall gut aus. Mit BMPCC4K konnte ich das damals nicht testen, weil es das passende Profil für FilmConverter noch nicht gab.



Antwort von Mantas:

iasi hat geschrieben:

Es geht doch nicht um Raw ersetzt Bild- und Lichtgestaltung beim Dreh.
Raw und die Postmöglichkeiten erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten.

Die eine Aufnahme aus Blade of the Immortal ist ein gutes Beispiel für das Zusammenspiel:
Bildaufbau und -gestaltung sind sehr gut. Die beiden wichtigen Bildelemente liegen auf einer Diagonalen, wobei sich nur eine der Personen bewegt. Es ist eine Totale von oben auf ein chaotisches Szenario nach einem Kampf, mit unzähligen Leichen. Und doch wird das Auge auf das zweite Bildelement gelenkt. Durch das Grading, welches die hellen Bereiche an der Toten subtil verstärkt. Man hätte dies auch mit zusätzlicher Beleuchtung kaum derart unterschwellig erreichen können. Zumal der Aufwand während der Dreharbeiten noch etwas höher gewesen wäre.
Ich kenne die Szene nicht, aber für subtitles Aufhellen braucht man nicht unbedingt RAW :)



Antwort von roki100:

andieymi hat geschrieben:
Ich mach mich jetzt angreifbar, aber zeigt mir mal industry-standard Car-Commercials, die auf der Pocket gedreht sind, so etwas wie guten Branchenstandard darstellt, die objektmäßig-VFX lastig ist, super-clean und glossy versteht sich von selbst. Ich kennen zumindest keine. Mag es trotzdem geben. Trotzdem glaube ich, dass die Pocket als Sensor für so einen Look schwer geeignet ist. Dass sie gut für Kurzfilme taugt (wo wir extrem schöne bespiele schon gesehen haben) ist etwas anderes. Aber das ist klassisches 16mm Terrain.
Ich finde auch dass die Pocket dafür nicht geeignet ist, was aber nicht unmöglich bedeutet. Es sieht eben etwas anders aus, aber nicht unschön oder so.



Antwort von Darth Schneider:

Also für Hochglanz Werbung sind die neuen Pockets doch eigentlich schon geeignet...finde ich zumindest.

Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also für Hochglanz Werbung sind die neuen Pockets doch eigentlich schon geeignet...finde ich zumindest.

Gruss Boris
das sieht gut aus. Mit nem iPhone würde das aber auch nicht schlechter aussehen.



Antwort von Jott:

Mantas hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Ich kenne die Szene nicht, aber für subtitles Aufhellen braucht man nicht unbedingt RAW :)
In Iasis Welt schon, wissen wir doch. Ein professioneller Colorist, der so was mit ProResProRes im Glossar erklärt macht, ist irre.



Antwort von Funless:

Ehrlich gesagt bezweifle ich sogar, dass Blade of the Immortal überhaupt in RAW aufgenommen wurde, denn Takashi Miike ist nicht dafür bekannt den Hauptteil der Produktion in der post machen zu lassen. Er war eher schon immer für practical effects shots bekannt, was seine Filme eben auch auszeichnen und besonders machen.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Aussehen vielleicht schon....
Also für solche Werbespots, ist es aber doch schon sehr von Vorteil wenn man mindestens eine richtige Kamera, mit echten manuellen Objektiven hat.
Ich habe viel früher auch einige so ähnliche Werbespots und Imagefime gedreht.
Zu Betacam Sp/M2 Zeiten...gefühlt vor 2000 Jahren...
Der Kunde würde dann aber, auch heute, wohl kaum 15 Tausend oder 30 Tausend Franken bezahlen wenn da einer alleine mit dem iPhone auf dem
Küchentisch Zuhause dreht. ;—)
Gruss Boris



Antwort von andieymi:

roki100 hat geschrieben:
andieymi hat geschrieben:
Ich mach mich jetzt angreifbar, aber zeigt mir mal industry-standard Car-Commercials, die auf der Pocket gedreht sind, so etwas wie guten Branchenstandard darstellt, die objektmäßig-VFX lastig ist, super-clean und glossy versteht sich von selbst. Ich kennen zumindest keine. Mag es trotzdem geben. Trotzdem glaube ich, dass die Pocket als Sensor für so einen Look schwer geeignet ist. Dass sie gut für Kurzfilme taugt (wo wir extrem schöne bespiele schon gesehen haben) ist etwas anderes. Aber das ist klassisches 16mm Terrain.
Ich finde auch dass die Pocket dafür nicht geeignet ist, was aber nicht unmöglich bedeutet. Es sieht eben etwas anders aus, aber nicht unschön oder so.
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also für Hochglanz Werbung sind die neuen Pockets doch eigentlich schon geeignet...finde ich zumindest.

Gruss Boris
Es ging ja - im Ursprungsposting immer um die alte ohne Sony-Sensor. Die neuen gehen durchaus in die Richtung. Vielleicht manchen sogar zu clean/hochglanz. Hach, man kann es auch niemandem Recht machen... ;D

Ich habe auch nie gesagt, dass es nicht geht. Es geht ums "anders aussehen", das ist erstmal völlig wertfrei. Es herrscht ja tlw keine Uneinigkeit darüber, dass die Pocket einen halbwegs eigenen Look mitbringt. Der Threadersteller befand dann, dass "anders" nicht mehr gefällt. Es geht halt dann durchaus hier oft in die Richtung argumentativ, dass das Blödsinn ist, weil die Kamera völlig egal sei, was definitiv Blödsinn ist, wie jede Verallgemeinerung. Wenn man so genau identifizieren kann, dass das was nicht gefällt an der Kamera liegt und nicht nur an der restlichen Umsetzung, dann ist das ein legitimer Punkt.

Die Binsenweisheit dass alles irgendwie geht - ja nein vielleicht. Manches ist vielleicht möglich, aber vielleicht mit überproportionalem Aufwand versehen, wie z.B. der originalen BMPCC einen glossy, scharfen Look aufzwängen zu wollen. Genau so wie eben die neueren Sony-Sensoren genau das schon eher mitbringen. Das macht das Argument dass es nicht nur um die Kamera geht ja nicht unrichtig. Aber es geht eben auch um die Kamera.



Antwort von pillepalle:

@ andieymi

Genau, es geht auch um die Kamera, sowie es um alles andere geht. Der Kamera und dessen Bildqualität wird oft nur ein viel zu hoher Stellenwert eingeräumt, gemessen an dem was sie zum Endergebnis beiträgt. Es ist eben relativ einfach die Unzufriedenheit der eigenen Arbeit den Mängeln der Technik zuzuschreiben. Selbst wenn zwei Filmemacher mit exakt der gleichen Technik/Equipment arbeiten würden, wären ihre Ergebnisse sicher nicht identisch, eben weil das Equipment nicht die entscheidende Rolle spielt. Es wird in Foren oft so getan als ob die fehlende Technik die größte Baustelle wäre und die neue Kamera dann alles ändert... das wirkt eben ein wenig albern.

VG



Antwort von roki100:

eben, es ist nicht nur die Kamera, es spielt auch die eigene Fähigkeit diese richtig zu bedienen. Zu den Fähigkeiten zähle ich ich auch die Konzentration!! Die Konzentration! Manch Kameramänner fangen an zu zittern wenn ein Model vor der Linse schwenkt und tanzt, da nutzt auch eine gute Nikon Z6 nix. ;)



Antwort von pillepalle:

@ roki100

Das ich dabei gezittert habe, wäre mir neu :) Aber das Beispiel kannst Du von mir aus auch nehmen. Wenn das Ergebnis Käse ist, suche ich die Ursache erstmal bei mir und nicht bei der Z6 ;)

VG



Antwort von roki100:

war doch spaß lieber pillepalle... :) Das Ergebnis ist doch gut.



Antwort von srone:

pillepalle hat geschrieben:
@ roki100

Das ich dabei gezittert habe, wäre mir neu :) Aber das Beispiel kannst Du von mir aus auch nehmen. Wenn das Ergebnis Käse ist, suche ich die Ursache erstmal bei mir und nicht bei der Z6 ;)

VG
die frage wäre dann - wars zuviel oder zu wenig bouquet...:-)))

lg

srone



Antwort von Darth Schneider:

Bouquet is out, Toneh ist jetzt angesagt...
Witzig...Und wahr...
Armer Tony, schon wieder auf seiner Titelseite, kein Wunder die Schärfe sollte ganz auf seiner Frau liegen, die ist viel schöner. Dann noch das Wort das so ähnlich tönt wie Tony ;-)


Gruss Boris



Antwort von MuffinOne:

Ich habe den Thread von Anfang bis Ende gelesen und fand ihn auch durchaus Unterhaltsam ;)

Da es hier um die BMPCC und ihren Look geht und ich die BMMCC mit dem quasi identischen Sensor habe finde ich kann man hier ruhig auch weiter um Filmlooks und wie sie mit den alten BM Kameras entworfen werden diskutieren.

Ich bin generell sehr interessiert im Grading und Filmlooks und möchte in DR gern auch eigene Looks erstellen können. Allerdings wirkt das beim üben immer eher so als wüsste ich nicht was ich tue bzw. nicht wirklich kontrolliert trotz zahlreicher Tutorials die alle anders sind.
Einen Standard Orange Teal look finde ich z.B. ok wenn’s passt aber ich möchte eher ein wenig außergewöhnlichere Sachen probieren.
Ich bin z.B. immer begeistert von den Filmlooks aus Zack Snyder filmen. Sei es 300, Sucker Punch, Batman v Superman oder auch Watchmen. Die haben alle einen für mich besonderen Stil. Ich weiß auch das man vorher die shots entsprechend planen muss um diese in Post zu bearbeiten. Die Behind the Scenes dokus von 300 sehen z.B. nicht besonders aus in der Ausleuchtung im Green Screen aber wenn ich dann am Ende die Scene mit dem Wolfkampf sehe welche quasi Monochrom und dunkel ist und bei hellem Licht gedreht wurde, da frage ich mich schon wie bekommt man das genau so hin.
Wenn man die Scopes in DR der Szene betrachtet, dann sind diese sogar relativ neutral und driften in keiner Farbe ab.



Frank hat zum Beispiel gesagt, er bekommt mit Raw jeden Look hin den er möchte. Vielleicht gibt es hier noch einige Tips sodass ich es auch lernen kann.

Soo langer Text :D

Grüße Muffin



Antwort von Darth Schneider:

Ich weiss nicht wie Frank das machen würde, aber ich denke, es ist auf jeden Fall komplizierter als es ausschaut im Making Of, und man braucht Trucks voller Licht, und eine grosse erfahrene Crew (auch wenn es am Schluss ganz dunkel wirken soll). Ausserdem braucht man für so eine Szene auch Schauspieler, den Wolf, das Set, Kostüme und Maske...und, und, und.
Was das Colorgrading und das beleuchten betrifft, haben die sehr guten Leute jahrelange Erfahrung und Übung mit der Materie und werden womöglich ihr Wissen nicht einfach so weiter geben, könnt ich mir vorstellen.
Aber gute YouTube Schulungen auch Making Ofs und viel ausprobieren hift ganz sicher weiter.
Das Ganze mit dem Look von einem Film wie 300 ist ja auch eher sehr komplex. Der fängt auf jedenfalls mit Frank Millers Comic Band 300 an, der zeigt schon mal der den eigentlichen Lock des Films...
Gruss Boris



Antwort von Saint.Manuel:

MuffinOne hat geschrieben:

Ich bin z.B. immer begeistert von den Filmlooks aus Zack Snyder filmen. Sei es 300, Sucker Punch, Batman v Superman oder auch Watchmen. Die haben alle einen für mich besonderen Stil. Ich weiß auch das man vorher die shots entsprechend planen muss um diese in Post zu bearbeiten. Die Behind the Scenes dokus von 300 sehen z.B. nicht besonders aus in der Ausleuchtung im Green Screen aber wenn ich dann am Ende die Scene mit dem Wolfkampf sehe welche quasi Monochrom und dunkel ist und bei hellem Licht gedreht wurde, da frage ich mich schon wie bekommt man das genau so hin.
Du hast hier Filme genannt, die Snyder zusammen mit Larry Fong gedreht hat. Der ist meiner Meinung nach ein wichtiger Teil in der Gleichung für Snyders "Filmlook": https://en.wikipedia.org/wiki/Larry_Fong



Antwort von Frank Glencairn:

Schau mal da: https://www.studiobinder.com/blog/zack- ... ing-style/



Antwort von funkytown:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Naja, BlendeBlende im Glossar erklärt 4 bei einem so kleinen Sensor mit 2x crop, das ist schon arg Handycam Urlaubsfilm.
Da hat ja ne echte Sony Handycam eine noch geringere Startblende. ;-)
Naja, das halte ich für eine etwas verzerrte Darstellung. Selbst bei BlendeBlende im Glossar erklärt 4 und einem Motivabstand von 1,5m beträgt der Schärfebereich "nur" etwa 1 Meter. Es kommt (wie immer) halt darauf an, wie und was man filmen möchte.

Ich würde für die Pocket 4K das Nokton 17.5mm / f0.95 empfehlen. Entspricht etwa 35mm/2 bei Vollformat. Etwas weich bei Offenblende, aber genau das wirkt ja dem scharfen "Camcorder-Look" entgegen. Alternativ einfach einen Speedbooster 0,64 nutzen, dann hat man nur noch einen Cropfaktor von 1,2.



Antwort von cantsin:

funkytown hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Naja, BlendeBlende im Glossar erklärt 4 bei einem so kleinen Sensor mit 2x crop, das ist schon arg Handycam Urlaubsfilm.
Da hat ja ne echte Sony Handycam eine noch geringere Startblende. ;-)
Naja, das halte ich für eine etwas verzerrte Darstellung. Selbst bei BlendeBlende im Glossar erklärt 4 und einem Motivabstand von 1,5m beträgt der Schärfebereich "nur" etwa 1 Meter. Es kommt (wie immer) halt darauf an, wie und was man filmen möchte.

Ich würde für die Pocket 4K das Nokton 17.5mm / f0.95 empfehlen. Entspricht etwa 35mm/2 bei Vollformat.
Es geht hier allerdings um die ursprüngliche Pocket mit 1"/s16-Sensor. Der ist nur halb so groß wie der der Pocket 4K.



Antwort von funkytown:

cantsin hat geschrieben:
funkytown hat geschrieben:


Naja, das halte ich für eine etwas verzerrte Darstellung. Selbst bei BlendeBlende im Glossar erklärt 4 und einem Motivabstand von 1,5m beträgt der Schärfebereich "nur" etwa 1 Meter. Es kommt (wie immer) halt darauf an, wie und was man filmen möchte.

Ich würde für die Pocket 4K das Nokton 17.5mm / f0.95 empfehlen. Entspricht etwa 35mm/2 bei Vollformat.
Es geht hier allerdings um die ursprüngliche Pocket mit 1"/s16-Sensor. Der ist nur halb so groß wie der der Pocket 4K.
Ach so, danke für den Hinweis. Allerdings kann ich dann das Problem auch nicht verstehen. Ich verwende die alte Pocket immer noch mit dem Laowa 7,5mm/f2 auf einem Gimbal. Trotz großem Schärfentiefebereich habe ich da einen schönen Filmlook.



Antwort von MuffinOne:

Ja gelesen habe ich das auch soweit und auch das Larry Fong beteiligt ist. Es geht mir ein wenig darum in der Praxis zu lernen. Die Basics habe ich drin und es muss und soll auch nicht perfekt sein. Es wäre schön in die Nähe zu kommen. Habt ihr schonmal ein Bild so stark verfremdet und bzw. auch in Raw mit einer Pocket/Micro?
Im Bezug auf die Pocket würde mich da schon
Ich überlege auch noch wie ich das weiter üben kann. Ggf auch ein Mini set bauen und dann testshots und damit herumprobieren.
Würde mich da interessieren wie eure Erfahrungen sind, ich weiß auch das viele gar nicht solche extremen Looks möchten.



Antwort von Darth Schneider:

Auch ein cooler Film mit dem Frank Miller Look.

Aber in beiden Filmen 300 und Sin City ist sehr viel hochwertiges cgi drin.
Also das macht es sehr zeitaufwendig zum sowas realisieren....das ist auch wirklich Wichtig um den Look zu kreieren.
Abgesehen davon kommen auch kleine BMD Kameras wahrscheinlich irgendwann an ihre Grenzen...wenn es um extremes Grading mit tonnenweise Effekte mit so vielen Ebenen geht.
Ich will damit nicht sagen das das nicht auch mit non Budget geht, überhaupt nicht. Nur das es sehr schwer ist, so einen Look zu kreieren.
Gruss Boris



Antwort von MuffinOne:

Ja sin City ist natürlich auch der Hammer was den Look betrifft.
Hier finde ich aber das der Look bzw der Noir Stil einfacher nachzumachen ist. Ohne jetzt auf die ganzen cgi Effekte wie den Regen die Hintergründe etc einzugehen. Das ist wieder ein anderes Level.
Bei 300 wird das Ganze ähnlich wie bei sin city nur quasi in Farbe erstellt, rein die Abstufungen und trotzdem die Vielfalt an Farben darzustellen mit harten Kontrasten usw. es wirkt monochrom ohne dass es das ist.
Ich hatte mal gelesen dass es Bleach Bypass genannt wird aber das ist wohl nur ein kleiner Teil des Looks.
Wäre interessant was man so Lookmässig mit den alten als auch neuen BM Kameras rausholen kann. Rein vom Bild her finde ich aber würde so ein malerischer Look der alten Pocket gut stehen aufgrund des S16 Sensors.



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Also das macht es sehr zeitaufwendig zum sowas realisieren....das ist auch wirklich Wichtig um den Look zu kreieren.
Da waren gefühlt 500 Leute in der Postproduction über Monate beschäftigt.

https://www.imdb.com/title/tt0401792/fu ... cl_sm#cast

Die Kamera ist da bestimmt nicht der Flaschenhals.



Antwort von rkunstmann:

Der erste Sin City (2005) ist mit 3x 2/3" in Full HD gedreht. Rein Kameratechnisch kommt die Pocket (2013) da sicher locker mit. Ich glaube mich zu erinnern, dass die Sony F-950 nicht mal Raw konnte, aber 10 bit 4:4:44:4:4 im Glossar erklärt extern. Die Pocket 4k kann da rein als Kamera viel mehr. Das ist aber wirklich ein sehr spezieller Look, der halt fast komplett in der Post entsteht. Krasses Gegenbeispiel: Die erste Herr der Ringe Trilogie und deren Einsatz von Special Effects. Look hat ansonsten auch ganz viel, wie immer, mit Gefühl, testen, lernen; können zu tun.



Antwort von Darth Schneider:

Ich denke kameratechnisch gesehen könnte man Sin City und 300 theoretisch heute mit einem iPhone 12 Pro drehen.
Da steckt viel mehr hinter dem Frank Miller Film Look als nur die Kamera. Das denke ich auch. Das kann am versuchen mit viel Zeit und Geduld für ein paar Szenen versuchen hobbymässig zu kopieren, mehr oder weniger alleine.
Aber der selbe Look wird das dann niemals, auch nicht mit einem Fairchild, Red oder ARRI Sensor.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

So schwer ist das ja auch wieder nicht.

Hauptsächlich entsprechend hart geleuchtet und dann ein kontrastiger s/w Look drauf - die anderen 80% des Filmes sind sowieso 3D Animation und Roto-Fummelarbeit.

Das Netz ist ja voll von BTS Greenscreen Shots, da kann sich jeder ja mal spielen, und schauen ob er das hin bekommt.
Im nächsten Schritt dann selbst den Greenscreen aufstellen und entsprechend leuchten.


zum Bild


Schon ne 20 Sekunden channel extraction in nem kostenlosen online Photo Editor bringt einen fast dahin, wenn ich jetzt noch weitere 30 Sekunden an den Kurven gedreht hätte, und dann noch den midtone contrast anheben, wär's identisch.

Keyen, 3D Hintergrund einfügen, fertig. Und das von nem super komprimierten JPEG aus dem Netz.
New Project.jpg



Antwort von Mantas:

Das geht nur mit Raw



Antwort von Frank Glencairn:

Quatsch



Antwort von Saint.Manuel:

Ich empfehle dieses Video:
https://www.youtube.com/watch?v=90mBo7xkLEM

Mit gezielter Beleuchtung und dem ein oder anderen Trick am Set sollte das auch mit ProResHQ in der Pocket gut machbar sein.
Rodriguez hatte bei Teil 1 am Set-Monitor eine Schwarz-Weiß-Darstellung mit erhöhtem Kontrast zur Kontrolle. Das lässt sich an der Pocket auch mit Hilfe eines externen Monitors und passender LUT ermöglichen.



Antwort von Darth Schneider:

Auch aufschlussreich.


Was die in Hollywood nicht richtig hingekriegt haben, bei den Sin City Filmen, ist der echte Schwarz Weiss Look, von Miller. In den Filmen gibts vielfach zu viele Graustufen.
Bei den Comics, ist es wirklich nur Schwarz und Weiss, nix grau, plus noch ein paar einzelne Farbtupfer wie Lippen, Sneakers oder Haare.
Gruss Boris



Antwort von Mantas:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Quatsch
:)




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