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Messevideo: Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K: Ergonomie, Speedbooster, (ProRes) RAW uvm. // NAB 2018



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Newsmeldung von slashCAM:



Wir haben Simond Westland von Blackmagic Design viele Fragen zur neuen Pocket Cinema Camera 4K gestellt: Funktionieren Speedbooster, wie lange ist die Akkulaufzeit, wird ...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Messevideo: Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K: Ergonomie, Speedbooster, (ProRes) RAW uvm. // NAB 2018




Antwort von mediaskateguy:

Hm... die 16min Akkulaufzeit fuckt mich gerade schon bisschen ab...



Antwort von rudi:


Hm... die 16min Akkulaufzeit fuckt mich gerade schon bisschen ab...

Er spricht von 60 Min. Wie kommst du auf 16?





Antwort von mediaskateguy:

Oh stimmt, sorry. Ist wohl noch zu früh für mich..



Antwort von Sammy D:

Hi Rudi,

vielen Dank fuer das Interview.

Konntet Ihr erfahren, ob es neben false color auch noch Waveform etc. gibt?
Und ob die Pocket einen OLPF besitzt. Wurde woanders schon gefragt.

60 Minuten bei so einem grossen Bildschirm ist seeehr optimistisch. Mein SmallHD 502 haelt bei voller Helligkeit gerade mal 45 Minuten mit einen LP-E6; ohne dabei was aufzunehmen.

Danke



Antwort von -paleface-:

Ich finde nach wie vor das Baby witzig und es hat Power. Aber wenn ich jetzt drüber nachdenke wie ich es in mein jetziges System einbinden könnte.... sehe ich überall Probleme bzw. werde wieder angewiesen sein Zubehör und Rigging Kram von extern zu kaufen.

Ein simples Kamera austauschen wird nicht gehen.

Zudem hoffe ich das man die Kamera auch ohne Resolve kaufen kann. Zudem die ja mit dem Bild werben wo jemand 3 Kameras aufgestellt hat. Das wären ja 900€ für die Luft.



Antwort von rudi:

Vielleicht gibts für solche Fälle dann 3er und 5er Packungen mit nur einer Lizenz ;)



Antwort von rudi:


Hi Rudi,

vielen Dank fuer das Interview.

Konntet Ihr erfahren, ob es neben false color auch noch Waveform etc. gibt?
Und ob die Pocket einen OLPF besitzt. Wurde woanders schon gefragt.

60 Minuten bei so einem grossen Bildschirm ist seeehr optimistisch. Mein SmallHD 502 haelt bei voller Helligkeit gerade mal 45 Minuten mit einen LP-E6; ohne dabei was aufzunehmen.

Danke

Hi Sammy, Rob ist vor Ort und macht auch die Interviews, darum gebührt ihm der Dank. Er hat in Vegas allerdings so viele Termine, dass nicht sicher ist, ob er nochmal bei Blackmagic vorbeikommt. Aber wir leiten die Fragen mal weiter...



Antwort von Sammy D:


...

Hi Sammy, Rob ist vor Ort und macht auch die Interviews, darum gebührt ihm der Dank. Er hat in Vegas allerdings so viele Termine, dass nicht sicher ist, ob er nochmal bei Blackmagic vorbeikommt. Aber wir leiten die Fragen mal weiter...

Na dann vielen Dank an Rob.

Waere vielleicht ganz nuetzlich gewesen, wenn Ihr (zumindest bei so beliebten Produkten wie Blackmagic) eine User-Fragen-Thread (wie bei der Vorstellung der GH5) gemacht haettet. Gibt ja viele Fragen, die ueber die Specs hinausgehen.
Trotzdem hat man viel Neues erfahren (ProRes RAW etc.). Top!



Antwort von Fader8:


Ich finde nach wie vor das Baby witzig und es hat Power. Aber wenn ich jetzt drüber nachdenke wie ich es in mein jetziges System einbinden könnte.... sehe ich überall Probleme bzw. werde wieder angewiesen sein Zubehör und Rigging Kram von extern zu kaufen.

Ein simples Kamera austauschen wird nicht gehen.

Zudem hoffe ich das man die Kamera auch ohne Resolve kaufen kann. Zudem die ja mit dem Bild werben wo jemand 3 Kameras aufgestellt hat. Das wären ja 900€ für die Luft.

Also wenn man sich über etwas nicht beklagen kann, dann wohl über den Preis ;-) 1290$ für so ein potentes Teil - wahnsinn! Im Grunde genommen der C200 von Canon ebenbürtig - wenn nicht sogar überlegen was aufnahmemodi anbelangt (abgesehen natürlich von NDs, AF, etc.): weniger komprimiertes 4K RAW und ProRes.



Antwort von -paleface-:

Ja ne.... jetzt mal nicht übertreiben! :-D

Was ich in den letzten Jahren gemerkt habe beim Filmemachen, schönes Bild machen fast alle Kameras.
Aber handlich...das sind nur ein paar.

Und da würde ich doch sagen das die C200 mit Anschlüssen und Workflow doch der BPCC4K etwas vorraus ist.

Ich hab nichts gegen die Kamera, bytheway. Hab selbst die UM46 und liebe sie.
Aber ich sehe halt bei dem kleinen Teil ein paar Probleme.
Bei der alten gab es glaube ich zumindest ein paar Display-Lupen als EVF Ersatz. Bei dem Teil...das Display ist riesig.

Dann ist 60min Akku halt wirklich schwach. Da brauche ich an so einem Drehtag ja gut 6-8 Stück.
Oder ich rigge das halt wieder...
Aber mit EVF und V-Mount Akku...bin ich schnell wieder bei etwas größerem als "Pocket".

Dabei hätte man es halt umgehen können. Zb. einen Grip-Anschluss drunter hauen können.
Und halt einen kleinen EVF wärend man den Hauptmonitor ausstellen kann.

Was ich sehr gut finde...700gramm das ist genauso leicht wie die GH5? Sehr cool.



Antwort von dnalor:



Dann ist 60min Akku halt wirklich schwach. Da brauche ich an so einem Drehtag ja gut 6-8 Stück.
Oder ich rigge das halt wieder...

"For external power there is a choice between a long asked for safe locking DC plug or alternatively it can be powered by USB-C."

Ich finde es schon ganz cool, das man bei Bedarf einfach eine Powerbank dranhängen kann. Oder eben eine SSD. Da kann man sich den Rekorder doch gleich sparen.



Antwort von chackl:

Dann fällt die SSD Aufzeichnung flach, oder?

Würde mich echt interessieren, wieviele von den verkauften Einheiten mehr zum Rumspielen genutzt werden denn zum Filmen.



Antwort von -paleface-:


Dann fällt die SSD Aufzeichnung flach, oder?

Würde mich echt interessieren, wieviele von den verkauften Einheiten mehr zum Rumspielen genutzt werden denn zum Filmen.

Exakt.

Wobei ich um ehrlich zu sein das Aufzeichnen auf externen SSDs eh nie verstanden habe, wenn man auch intern kann.
Bei der UM46 gab es so einen Hype darum. Aber ich zahle lieber ein paar Euros mehr und bin dafür viel stabiler, leichter und hab nicht noch mehr Geraffel an der Kamera.

Mag für Leute geil sein die mit so einer Kamera ein Konzert filmen oder so Doku-mässig unterwegs sind das sie alle 2min auf REC drücken.

Habe 3 CFAST Karten ich kriege selten 2 Voll an einem Drehtag (egal ob Werbung oder Spielfilm).



Antwort von 030Berlin030:

Ist doch die Perfekte B-Cam für die unterschiedlichsten Produktion.
Akkulaufzeit finde ich ausreichend - Das laden via Usb-C super durchdacht für alle Run & Gunner.
Je länger ich das Design sehe - umso schöner finde ich es :-D
Da kann man sich nicht beschweren. Der Preis ist lachhaft günst



Antwort von chackl:


Der Preis ist lachhaft günst

ich sag ja, Spielzeug Niveau ... eigentlich ein Wahnsinn, was ma da in die Hand bekommt



Antwort von Skeptiker:

Kann jemand folgende Frage beantworten (finde die Antwort gerade nirgends):

Im eingangs verlinkten Messevideo
https://www.slashcam.de/news/single/Mes ... 14286.html
fällt gegen Ende ab 7 Min:47 folgender Satz:

(Zitat):
"... but also many people will gonna use the camera for HD production - and it does have that windowed HD shooting format in there as well."

Frage: Was bedeutet das Wort "windowed" hier?

Heisst das, für Full HD Recording wird der Sensor auf 1920x1080 PixelPixel im Glossar erklärt reduziert, was einen enormen Zusatzcrop bedeuten würde ?? (horizontal von 4096 Pixeln (17:9) auf 1920 PixelPixel im Glossar erklärt (16:9), was Zusatzfaktor 2.1 ergäbe).



Antwort von Jost:



Bei der alten gab es glaube ich zumindest ein paar Display-Lupen als EVF Ersatz. Bei dem Teil...das Display ist riesig.

Es ist offenbar das UM-Betriebssystem verbaut. Es sollte also wieder eine verschiebbare Display-Lupe geben. Und wenn das PeakingPeaking im Glossar erklärt ähnlich gut wie bei der UM sein sollte, müsste es eigentlich ganz gut gehen.

Spannend wird die Sonnenblende. Da gibt es bei der Ursa nichts vernünftiges und bei der P4K wohl auch nichts. BM hätte ruhig ein paar Öffnungen im P4K-Gehäuse wie bei der CC anbringen können. Jetzt müssten wieder blöde Gummibänder oder Klett ran.
Das wird zumindest mit Gummibändern wackelig, weil die Bänder normalerweise über die Mikros laufen.

Dann ist 60min Akku halt wirklich schwach. Da brauche ich an so einem Drehtag ja gut 6-8 Stück.
Oder ich rigge das halt wieder...
Aber mit EVF und V-Mount Akku...bin ich schnell wieder bei etwas größerem als "Pocket".

An die 60min mit voller Helligkeit auf dem 5-Zoll-Display glaube ich nicht. Der LP-E6 hat 7,2V mit 1800 mAh. Klappt das, wäre die P4C ein Sparmonster.
Was aber gut ist: BM verbaut in der P4K wieder das interne 12-20V-Netzteil. Man kann da einfach einen Makita-18V/14V-Akku ranhängen - fertig. Der USB-C-Port wäre dann frei.



Antwort von cantsin:


"... but also many people will gonna use the camera for HD production - and it does have that windowed HD shooting format in there as well."

Frage: Was bedeutet das Wort "windowed" hier?

Heisst das, für Full HD Recording wird der Sensor auf 1920x1080 PixelPixel im Glossar erklärt reduziert, was einen enormen Zusatzcrop bedeuten würde ?? (horizontal von 4096 Pixeln (17:9) auf 1920 PixelPixel im Glossar erklärt (16:9), was Zusatzfaktor 2.1 ergäbe).

Ja, genau das. Finde ich aber sehr praktisch, weil man so 16mm- und 2/3"-Optiken an der Kamera verwenden kann. Wenn man die volle Sensorauslesung will, kann man ja immer noch 4K aufnehmen und im Schnittprogramm runterskalieren.



Antwort von Jost:


Kann jemand folgende Frage beantworten (finde die Antwort gerade nirgends):

Im eingangs verlinkten Messevideo
https://www.slashcam.de/news/single/Mes ... 14286.html
fällt gegen Ende ab 7 Min:47 folgender Satz:

(Zitat):
"... but also many people will gonna use the camera for HD production - and it does have that windowed HD shooting format in there as well."

Frage: Was bedeutet das Wort "windowed" hier?

Heisst das, für Full HD Recording wird der Sensor auf 1920x1080 PixelPixel im Glossar erklärt reduziert, was einen enormen Zusatzcrop bedeuten würde ?? (horizontal von 4096 Pixeln (17:9) auf 1920 PixelPixel im Glossar erklärt (16:9), was Zusatzfaktor 2.1 ergäbe).

Nicht grundsätzlich, bei der Ursa sind es einige spezielle Formate. Offenbar in Abhängigkeit von der Bitrate.
Das muss man abwarten, was es hier genau heißt
zum Bild http://fs1.directupload.net/images/180410/gqvprnd5.jpg

Bei der URSA sieht es unter HD so aus:
zum Bild http://fs1.directupload.net/images/180410/uzvn8c6h.jpg



Antwort von Drushba:


Er spricht von 60 Min. Wie kommst du auf 16?

In einem anderen Messevideo (gestern hier irgendwo verlinkt) spricht ein BM-Vertreter von 20-40 Minuten, je nachdem ob Phantomspeisung für die Mics etc. verwendet wird. Also mit MKH416 obendrauf 20 Minuten? - das wär in etwa so lang wie eine alte BetaSP Mühle mit Bleiakku schaffte. Für den "normalen Betrieb" muß wohl extern gespeist werden - was aber immerhin geht. Die Makita-Option, die Jost ins Spiel gebracht hat, wär lustig. Die könnte ja an den Gürtel geklippt werden, das würde gar nicht mal so sehr stören ;-)



Antwort von Skeptiker:

@cantsin & Jost: Danke für die schnelle Rückmeldung!

Wenn cantsin recht hat, dann wäre dies des einen (cantsin mit 16mm-Cine-Optiken) Freud, des anderen (ich mit meinen FF-Vintage-Linsen) Leid!
Optimal wäre natürlich, wenn man wählen könnte (so wie mit Panasonics "tele extended mode") - Crop Sensor oder Full-Sensor Readout mit (gutem!) In-Camera-Downscaling (für verbessertes Full HD) - ich möchte im Schnittprogramm nach Möglichkeit ohne grosse 4K-2K-Umrechnerei mit 2K/UHD hantieren (es sei denn, nachträglicher Bildausschnitt, Pseudozoom bzw. -kamerafahrt oder Stabilsierung).

-> Man kann wohl nicht alles haben (evtl. wird's dann doch einfach mal 'ne universelle GH5 mit Atomos V5-Recorder oder so. Die BMPCC 4K würde eh nur als zusätzliche 4K/60p Videocam mit ProRes/RAW plus USB-C-Device Recording infrage kommen - ich mache auch Fotos!).



Antwort von Gabriel_Natas:


@cantsin & Jost: Danke für die schnelle Rückmeldung!

Wenn cantsin recht hat, dann wäre dies des einen (cantsin mit 16mm-Cine-Optiken) Freud, des anderen (ich mit meinen FF-Vintage-Linsen) Leid!
Optimal wäre natürlich, wenn man wählen könnte (so wie mit Panasonics "tele extended mode") - Crop Sensor oder Full-Sensor Readout mit (gutem!) In-Camera-Downscaling (für verbessertes Full HD) - ich möchte im Schnittprogramm nach Möglichkeit ohne grosse 4K-2K-Umrechnerei mit 2K/UHD hantieren (es sei denn, nachträglicher Bildausschnitt, Pseudozoom bzw. -kamerafahrt oder Stabilsierung).

-> Man kann wohl nicht alles haben (evtl. wird's dann doch einfach mal 'ne universelle GH5 mit Atomos V5-Recorder oder so. Die BMPCC 4K würde eh nur als zusätzliche 4K/60p Videocam mit ProRes/RAW plus USB-C-Device Recording infrage kommen - ich mache auch Fotos!).

Ich würde vermuten, dass man bei Full-HD Raw in den Cropped Window Mode gehen muss (weil wenn man 4k auf FullHDFullHD im Glossar erklärt runterskaliert ist es ja kein Raw mehr), aber in Pro Ress in Full-HD einen Full-Sensor-Readout herunterskaliert bekommt.



Antwort von Skeptiker:

Ich würde vermuten, dass man bei Full-HD Raw in den Cropped Window Mode gehen muss (weil wenn man 4k auf FullHDFullHD im Glossar erklärt runterskaliert ist es ja kein Raw mehr), aber in Pro Ress in Full-HD einen Full-Sensor-Readout herunterskaliert bekommt.

Das wäre aus meiner Sicht erfreulich (für ProRes), aber ist wohl im Moment spekulativ (ich konnte nichts Handfestes dazu finden).

Immerhin ist die Firmware ja noch nicht in Stein gemeisselt - vielleicht liesse sich so ein FHD-Downscaling (ex Full Sensor Readout) ja bis September noch realisieren, falls noch nicht vorgesehen (vielleicht sogar ergänzt um echtes 2K).
Am besten würde man auch gleich die LANC-Remote-Buchse des Vorgängers wieder einbauen (ein Bluetooth-Handy läuft auch nicht unbegrenzt auf Batterie)!

Wie auch immer: Alles in allem beeindruckende Ankündigungen für den Preis - mit einigen erfrischenden Ideen.
Jetzt hängt natürlich Daumen hoch oder runter an der "Real Life"-Bildqualität (inkl. Ton ohne Lüftergeräusch), die noch niemand wirklich kennt, oder nicht?



Antwort von Sammy D:


Ich würde vermuten, dass man bei Full-HD Raw in den Cropped Window Mode gehen muss (weil wenn man 4k auf FullHDFullHD im Glossar erklärt runterskaliert ist es ja kein Raw mehr), aber in Pro Ress in Full-HD einen Full-Sensor-Readout herunterskaliert bekommt.

Das wäre aus meiner Sicht erfreulich (für ProRes), aber ist wohl im Moment spekulativ (ich konnte nichts Handfestes dazu finden).

Immerhin ist die Firmware ja noch nicht in Stein gemeisselt - vielleicht liesse sich so ein FHD-Downscaling (ex Full Sensor Readout) ja bis September noch realisieren, falls noch nicht vorgesehen (vielleicht sogar ergänzt um echtes 2K).
Am besten würde man auch gleich die LANC-Remote-Buchse des Vorgängers wieder einbauen (ein Bluetooth-Handy läuft auch nicht unbegrenzt auf Batterie)!

Wie auch immer: Alles in allem beeindruckende Ankündigungen für den Preis - mit einigen erfrischenden Ideen.
Jetzt hängt natürlich Daumen hoch oder runter an der "Real Life"-Bildqualität (inkl. Ton ohne Lüftergeräusch), die noch niemand wirklich kennt, oder nicht?

So wie ich das verstanden habe, ist nur der HFR-Mode in FHD windowed, das normale FHD ist downgescaled.

Dazu

https://www.youtube.com/watch?v=UDAdeYLHjSs&t=306s

ab 5:45 Min.



Antwort von Skeptiker:

@Sammy D: Vielen Dank für den Hinweis samt Video!

Und tatsächlich - wenn der Chef selbst es erwähnt, muss ja was dran sein! ;-)

Zitat ab 5:42 (im Zusammnhang mit verschiedenen Speicherkarten für verschiedene Scales und Codecs):

".. But you can even put the SD cards that you used on your recent Pocket Camera, and you can record HD to them. .. It'll run on Full FrameFrame im Glossar erklärt and then scale down to HD - you get wonderful anti-aliasing ..."

Das klingt jedenfalls vielversprechend! :-)



Antwort von susy:

Heißt windowed HD bei 120 fps 720p oder 1080p1080p im Glossar erklärt ?



Antwort von pH0u57:

1080p.

Weiß hier jemand, ob es ein(en) Rig/Caddy/Cage (mögl. klein und leicht) für SSDs gibt, dass man unter oder auf die Kamera schrauben könnte und das im Optimalfall wiederum einen Mount für Stativ oder Coldshoe hat, damit der an der Kamera nicht flöten geht?

Danke!



Antwort von rob:

Hi ganz kurz von der Messe:

Kein OLPF.
Waveform ist noch nicht entschieden ob dabei oder nicht.

Viele Grüße
Rob

Hi Rudi,

vielen Dank fuer das Interview.

Konntet Ihr erfahren, ob es neben false color auch noch Waveform etc. gibt?
Und ob die Pocket einen OLPF besitzt. Wurde woanders schon gefragt.

60 Minuten bei so einem grossen Bildschirm ist seeehr optimistisch. Mein SmallHD 502 haelt bei voller Helligkeit gerade mal 45 Minuten mit einen LP-E6; ohne dabei was aufzunehmen.

Danke




Antwort von Sammy D:


Hi ganz kurz von der Messe:

Kein OLPF.
Waveform ist noch nicht entschieden ob dabei oder nicht.

Viele Grüße
Rob

Hi Rudi,

vielen Dank fuer das Interview.

Konntet Ihr erfahren, ob es neben false color auch noch Waveform etc. gibt?
Und ob die Pocket einen OLPF besitzt. Wurde woanders schon gefragt.

60 Minuten bei so einem grossen Bildschirm ist seeehr optimistisch. Mein SmallHD 502 haelt bei voller Helligkeit gerade mal 45 Minuten mit einen LP-E6; ohne dabei was aufzunehmen.

Danke

Wow, vielen lieben Dank fuers Fragen.



Antwort von cantsin:


Kein OLPF.

Hat die GH5s (mit demselben Sensor) einen OLPF? -

Gehe mal davon aus, dass Moiré und IR Cut-Filterzwang bleiben werden.

Eine weitere Einschränkung der Kamera im Alltag sind die Lüftungsschlitze am Gehäuse. Man wird höllisch aufpassen müssen, dass da kein Wasser reinkommt und die Kamera tunlichst nicht draußen bei Nieselregen verwenden.



Antwort von handiro:

Ist gekauft. BM gefällt mir immer besser. Ein Glück, dass ich gewartet habe. Will jemand ne alte pocket?

Und die "Liveschalte" mit Rob ist auch super!!!



Antwort von pillepalle:


Heißt windowed HD bei 120 fps 720p oder 1080p1080p im Glossar erklärt ?

Habe es so verstanden das man bei 120fps in FHD einen Crop hat. Bei geringeren Bildraten hat man dann wieder das volle Sensorformat.

Würde mal sagen die Cam ist zu dem Preis (1369,-€ auf der Blackmagic Seite) ziemlich konkurrenzlos. Wird sicher auch ein paar Haken/Nachteile haben, aber für das was sie bietet, muss man woanders das vier bis fünffache hinlegen. Ist schon eine ziemliche Kampfansage...

VG



Antwort von Frank Glencairn:



Hat die GH5s (mit demselben Sensor) einen OLPF? -


Bist du sicher, daß es der selbe Sensor ist?



Antwort von cantsin:



Hat die GH5s (mit demselben Sensor) einen OLPF? -


Bist du sicher, daß es der selbe Sensor ist?

Soviele Sensoren im Four Thirds FormatFormat im Glossar erklärt mit nativer 4K-Auflösung und Dual-native ISO von 400 und 3200, die zudem frei auf dem Markt erhältlich sind und bereits in anderen Raw-Videokameras (wie der neuen Kinefinity) verbaut wurden, dürfte es neben dem Sony IMX294 wohl nicht geben...



Antwort von Frank Glencairn:

Hmmm...

also von den Maßen her, kommt's schon mal nicht hin.

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Antwort von cantsin:

Die Angaben für die GH5s beziehen sich aufs 4:3-Format. Bei 16:9 und 17:9 wird horizontal mehr Sensorbreite verwendet, was Panasonic "Multi-Aspect-Sensor" nennt.

EDIT: Eben rechnen... Bei 4:3 nimmt die GH5s 3680 horizontale PixelPixel im Glossar erklärt auf, maximal gehen 4096, also 17.3mm*4096/3680 = 19mm. Haut schon hin.



Antwort von 7nic:

Gerüchten zufolge ist es der IMX294CJK von Sony, der auch in der GH5s verbaut wird.



Antwort von Frank Glencairn:


Die Angaben für die GH5s beziehen sich aufs 4:3-Format. Bei 16:9 und 17:9 wird horizontal mehr Sensorbreite verwendet, was Panasonic "Multi-Aspect-Sensor" nennt.

Ah, okay, verstehe.

Is irgendwie schon crazy
BM nimmt den GH5s Sensor, baut ne bessere Kamera damit, und verkauft sie für den halben Preis :-)



Antwort von handiro:

Ich bin gespannt wie die anderen Hersteller reagieren werden. Und vor allem macht es Spass zuzusehen wie die Entwicklung in diesem Sektor weitergeht.

https://www.sony-semicon.co.jp/products ... _Flyer.pdf



Antwort von cantsin:


BM nimmt den GH5s Sensor, baut ne bessere Kamera damit, und verkauft sie für den halben Preis :-)

Der Witz ist, dass der Sony IMX294 wohl als Industriekamera-Sensor gedacht ist (genau wie die Fairchild- und CMOSIS-Sensoren, die BM in anderen Kameras verbaute) und deshalb unproblematisch und wohl auch relativ preiswert auf dem freien Markt erhältlich ist, im Gegensatz zu den Sensoren, die Sony sonst für Foto- und Videokameras baut und (u.a. an Nikon, Fuji, Pentax) lizenziert.



Antwort von rush:

Falls es stimmt mit dem Sensor, wäre das natürlich schonmal ein Argument...

Auf der anderen Seite lassen Sie dafür so durchaus praktische Dinge wie einen EVF oder 'nen Klappmonitor weg.

Man kann eben nicht alles haben ;)

Als B-Cam könnte das Ding sicher hier und da was taugen...

@handiro: Da bin ich auch gespannt - BMD drückt ja in vielen Bereichen ziemlich krass auf die Preisschraube... und ich glaube das kommt nicht überall gut an. Der s.g. "Professional-Bereich" erlebt durch die Jungs eine ziemlich massive Veränderung - und ob andere Hersteller da mitziehen können/wollen wird sich zeigen...

Klar wünsche ich mir auch eine e-mount fähige kleine Kamera mit RAW - aber die muss eben dennoch mindestens einen EVF an Board haben - ohne Extra-Gerödel... und da kommt man bei Sony aktuell leider nicht weit... von internen >8 bit ganz zu schweigen. Nicht das ich damit nicht klar komme, aber so'n bissl Bewegtbild-RAW wäre schon interessant. Das ist aber auch der einzige Punkt der mich bei den BMD Kameras locken würde - sonst reizt mich da (auch bei den größeren) eher wenig.



Antwort von Roughpictures:

Mir stellt sich jetzt nur die Frage ob der BMCC T Speedbooster mit der Kamera funktionieren könnte.
Jemand hier, der den BMCC Speedbooster schon an einer normalen M43 Kamera getestet hat?



Antwort von cantsin:


BM nimmt den GH5s Sensor, baut ne bessere Kamera damit, und verkauft sie für den halben Preis :-)

Stimme Dir ja prinzipiell zu. Trotzdem ist "besser" relativ bzw. abhängig von Erwartungen/Einsatzzweck. Für viele (z.B. VLogger und Run-and-Gunner) können

- das fehlende Klappdisplay,
- fehlender EVF,
- fehlender AF,
- fehlender Auto-Weißabgleich,
- kürzere Akkulaufzeit,
- der Lüfter,
- das fehlende weather sealing (wegen der Lüfterschlitze)
- die wahrscheinlich eingeschränktere Fotofunktion
- fehlender OLPF/Moiré
- fehlendes WiFi (inkl. Wifi-Monitoring/Fernsteuerung)
- der eventuell wieder benötigte IR-Sperrfilter...

...Dealbreaker für die Pocket sein und Kaufgründe für die GH5s.



Antwort von cantsin:


Jemand hier, der den BMCC Speedbooster schon an einer normalen M43 Kamera getestet hat?

Da wäre ich vorsichtig, denn eventuell ragt der zu weit in die Kamera hinein für den mechanischen Foto-Shutter...



Antwort von handiro:

Ich habe 2 alte pockets und 2 gimbals und kam schon sehr gut klar damit vor allem wegen dem guten codec und weil sie sich mit meinen Henkelmann Panasonics sehr gut mischten. Klar fehlt bei der neuen so einiges aber für mich ist es ein no brainer. Bei dem Preis?



Antwort von Frank Glencairn:

- das fehlende Klappdisplay - Monitor drauf, wenn man unbedingt Selfie-filmen will.
- fehlender EVF, - wann hast du zum letzten mal jemand gesehen, der den Sucher an seiner DSLR zum Filmen benutzt?
- fehlender AF - hat sie (wenn auch nicht wirklich gut)
- fehlender Auto-Weißabgleich, (hat sie - spielt aber nur bei ProResProRes im Glossar erklärt ne Rolle)
- kürzere Akkulaufzeit (Akkuwechselzeit unter 20 Sekunden - eigentlich kein Thema)
- der Lüfter (ist angeblich nicht zu hören)
- das fehlende weather sealing (wegen der Lüfterschlitze) aber nur wenn man in einem Wolkenbruch die Kamera auf den Kopf stellt)
- die wahrscheinlich eingeschränktere Fotofunktion
- fehlender OLPF/Moiré (wird überschäzt, Ich bin seit 2012 genau 3 mal in ein Moire Problem gelaufen)
- fehlendes WiFi (inkl. Wifi-Monitoring/Fernsteuerung) - Hat sie
- der eventuell wieder benötigte IR-Sperrfilter... -Den braucht man immer in dem Moment, wo man einen ND benutzen will.

Aber wie der Name schon sagt, ist das eigentlich eine Cinema Camera.
Das ist nix für hypernervöse Freihand Vlogger a la Casey Neistat, und ähnliches ADHS Shooting.



Antwort von Funless:


... a la Casey Neistat ...

Also jetzt mal Butter bei die Fische, das ist doch der Sohn von Sean Penn oder etwa nicht?



Antwort von Frank Glencairn:



... a la Casey Neistat ...

Also jetzt mal Butter bei die Fische, das ist doch der Sohn von Sean Penn oder etwa nicht?

Hahaha - ja, das genau das hab ich auch schon oft gedacht



Antwort von cantsin:


- das fehlende Klappdisplay - Monitor drauf, wenn man unbedingt Selfie-filmen will.
Zu anstrengend für ADHD-Vlogger.

- fehlender EVF, - wann hast du zum letzten mal jemand gesehen, der den Sucher an seiner DSLR zum Filmen benutzt?
Mich, bei starkem Sonnen/Gegenlicht.

- fehlender AF - hat sie (wenn auch nicht wirklich gut)
Killerfeature für Neistat &Co. Deswegen steigen die ja ernsthaft von Panasonic und Sony auf Canon DSLRs mit dem alten Pseudo-1080p-Matschbild um.

- kürzere Akkulaufzeit (Akkuwechselzeit unter 20 Sekunden - eigentlich kein Thema)
Sollte man denken, aber gerade Amateure filmen da total anders. (Die Kamera aufs Stativ und dann wird statisch irgendeine Veranstaltung stundenlang gefilmt.)

- der Lüfter (ist angeblich nicht zu hören)
Sitzt aber bedenklich nah an den internen Mikrofonen.

- das fehlende weather sealing (wegen der Lüfterschlitze) aber nur wenn man in einem Wolkenbruch die Kamera auf den Kopf stellt)
Die Schlitze sitzen auch rechts und links an der Oberseite der Mount-Ausbuchtung. Das sehe ich als echte mögliche Achillesferse der Kamera. (So, wie der auf das Mainboard gelötete Micro-HDMI-Port die Achillesferse der alten Pocket war.) Wir müssen auch sehen, ob das neue Verbundmaterial ebenso robust ist wie das aus einem Stück gegossene Metallgehäuse der alten Pocket. Eventuell gibt's hier Abstriche, bzw. hat BM hier den Sparstift angesetzt.

- fehlendes WiFi (inkl. Wifi-Monitoring/Fernsteuerung) - Hat sie
Ich las nur Bluetooth?!? - Und sehe auch auf der Specs-Seite von BM keine Erwähnung von WiFi: https://www.blackmagicdesign.com/nl/pro ... s/W-CIN-12
Bei der GH5/s hingegen kann man das Kamerabild über Wifi monitoren (und natürlich Aufnahmen 'runterladen).

- der eventuell wieder benötigte IR-Sperrfilter... -Den braucht man immer in dem Moment, wo man einen ND benutzen will.
Bei der alten Pocket musste der immer drauf sein, sonst war schon bei normalem Sonnenlicht Schwarz bräunlich.

Aber wie der Name schon sagt, ist das eigentlich eine Cinema Camera.
Das ist nix für hypernervöse Freihand Vlogger a la Casey Neistat, und ähnliches ADHS Shooting.

Jepp. Das Problem ist nur, dass diese Vlogger alle YouTube-Kanäle haben, auf denen die Kamera besprochen wird. Die werden erst vom Hype der Kamera erfasst sein und sie dann aus den o.g. Gründen als "unusable" verreissen wie schon die alte Pocket. Und leider gilt: (a) die Masse holt sich ihre Informationen von diesen Kanälen; (b) die Masse behauptet, Filme drehen zu wollen, tut es aber in Wahrheit nicht, sondern dreht Vlogs, endlose Kameratests (bis zum Kauf des nächsten Kamera-Spielzeugs), Blumen im eigenen Vorgarten mit f0.95-Bokeh und Hans-Zimmer-Soundtrack, im besten Fall noch Reise-Bilderbögen oder die eigenen Kinder. Und für die meisten dieser Anwendungen ist eine Kamera wie die GH5/s doch besser geeignet.

EDIT: Wenn der letzte Absatz despektierlich klingt, so ist das nicht so gemeint. Man kann allen Dauertest- und Vorgartenfilmern nur (ehrlich) dankbar sein, weil sie für die breiten Verkaufszahlen, die Massenproduktion und daher die preiswerte Verfügbarkeit von Kameras und sonstiger Foto- und Videotechnik sorgen. Was passiert, wenn das wegbricht, hat man ja beim analogen Schmalfilm gesehen.



Antwort von Gebro:



- das fehlende Klappdisplay - Monitor drauf, wenn man unbedingt Selfie-filmen will.
Zu anstrengend für ADHD-Vlogger.

- fehlender EVF, - wann hast du zum letzten mal jemand gesehen, der den Sucher an seiner DSLR zum Filmen benutzt?
Mich, bei starkem Sonnen/Gegenlicht.

- fehlender AF - hat sie (wenn auch nicht wirklich gut)
Killerfeature für Neistat &Co. Deswegen steigen die ja ernsthaft von Panasonic und Sony auf Canon DSLRs mit dem alten Pseudo-1080p-Matschbild um.

- kürzere Akkulaufzeit (Akkuwechselzeit unter 20 Sekunden - eigentlich kein Thema)
Sollte man denken, aber gerade Amateure filmen da total anders. (Die Kamera aufs Stativ und dann wird statisch irgendeine Veranstaltung stundenlang gefilmt.)

- der Lüfter (ist angeblich nicht zu hören)
Sitzt aber bedenklich nah an den internen Mikrofonen.

- das fehlende weather sealing (wegen der Lüfterschlitze) aber nur wenn man in einem Wolkenbruch die Kamera auf den Kopf stellt)
Die Schlitze sitzen auch rechts und links an der Oberseite der Mount-Ausbuchtung. Das sehe ich als echte mögliche Achillesferse der Kamera. (So, wie der auf das Mainboard gelötete Micro-HDMI-Port die Achillesferse der alten Pocket war.) Wir müssen auch sehen, ob das neue Verbundmaterial ebenso robust ist wie das aus einem Stück gegossene Metallgehäuse der alten Pocket. Eventuell gibt's hier Abstriche, bzw. hat BM hier den Sparstift angesetzt.

- fehlendes WiFi (inkl. Wifi-Monitoring/Fernsteuerung) - Hat sie
Ich las nur Bluetooth?!? - Und sehe auch auf der Specs-Seite von BM keine Erwähnung von WiFi: https://www.blackmagicdesign.com/nl/pro ... s/W-CIN-12
Bei der GH5/s hingegen kann man das Kamerabild über Wifi monitoren (und natürlich Aufnahmen 'runterladen).

- der eventuell wieder benötigte IR-Sperrfilter... -Den braucht man immer in dem Moment, wo man einen ND benutzen will.
Bei der alten Pocket musste der immer drauf sein, sonst war schon bei normalem Sonnenlicht Schwarz bräunlich.

Aber wie der Name schon sagt, ist das eigentlich eine Cinema Camera.
Das ist nix für hypernervöse Freihand Vlogger a la Casey Neistat, und ähnliches ADHS Shooting.

Jepp. Das Problem ist nur, dass diese Vlogger alle YouTube-Kanäle haben, auf denen die Kamera besprochen wird. Die werden erst vom Hype der Kamera erfasst sein und sie dann aus den o.g. Gründen als "unusable" verreissen wie schon die alte Pocket. Und leider gilt: (a) die Masse holt sich ihre Informationen von diesen Kanälen; (b) die Masse behauptet, Filme drehen zu wollen, tut es aber in Wahrheit nicht, sondern dreht Vlogs, endlose Kameratests (bis zum Kauf des nächsten Kamera-Spielzeugs), Blumen im eigenen Vorgarten mit f0.95-Bokeh und Hans-Zimmer-Soundtrack, im besten Fall noch Reise-Bilderbögen oder die eigenen Kinder. Und für die meisten dieser Anwendungen ist eine Kamera wie die GH5/s doch besser geeignet.

EDIT: Wenn der letzte Absatz despektierlich klingt, so ist das nicht so gemeint. Man kann allen Dauertest- und Vorgartenfilmern nur (ehrlich) dankbar sein, weil sie für die breiten Verkaufszahlen, die Massenproduktion und daher die preiswerte Verfügbarkeit von Kameras und sonstiger Foto- und Videotechnik sorgen. Was passiert, wenn das wegbricht, hat man ja beim analogen Schmalfilm gesehen.

Wäre zu geil, wenn das alles wahr wäre, denn dann springen hoffentlich viele yt kids von der Vorbestellung ab und ich bekomme meine eher :)



Antwort von Jost:


1080p.

Weiß hier jemand, ob es ein(en) Rig/Caddy/Cage (mögl. klein und leicht) für SSDs gibt, dass man unter oder auf die Kamera schrauben könnte und das im Optimalfall wiederum einen Mount für Stativ oder Coldshoe hat, damit der an der Kamera nicht flöten geht?

Danke!

Da würde ich noch etwas warten. Bei der Ursa wird bei UHD Raw 60p Dualcard gefordert. Die P4K hat aber nur einen Slot für CF. Dualcard ist dort nicht möglich.
Möglicherweise ist sogar eine SSD allein zu langsam, um in UHD Raw 60p aufzunehmen. Eventuell läuft das nur über M.2. Die sind winzig.



Antwort von canti:


- das fehlende Klappdisplay - Monitor drauf, wenn man unbedingt Selfie-filmen will.

Wenn ich unterwegs bin, will ich so wenig wie möglich mit mir rumschleppen. Mein ganzes Equipment muss da in ne Umhängetasche passen und ein Atomos ist mir da definitiv zu groß.

- fehlender EVF, - wann hast du zum letzten mal jemand gesehen, der den Sucher an seiner DSLR zum Filmen benutzt?

Ich filme mit der Sony a7s2 fast ausschließlich über den Sucher. Es sei denn, ich bin auf dem Gimbal oder filme von Oben oder knapp über dem Boden -> Klappdisplay

- fehlender AF - hat sie (wenn auch nicht wirklich gut)

Sicher nicht so gut, als dass man bedenkenlos mit dem Gimbal rumfuchteln kann.

- das fehlende weather sealing (wegen der Lüfterschlitze) aber nur wenn man in einem Wolkenbruch die Kamera auf den Kopf stellt)

Da ich eine Kamera dieser Größe hauptsächlich aus Reisekamera einsetzen möchte, will ich auch bedenkenlos im Regen filmen. Das kann ich mit ner Sony zwar auch nicht, aber es wäre schon schön.

- die wahrscheinlich eingeschränktere Fotofunktion

Ich weiß, das ist ne Filmkamera...aber auf Reisen nicht nen Foto mitnehmen zu müssen ist schon was wert.

Aber wie der Name schon sagt, ist das eigentlich eine Cinema Camera.
Das ist nix für hypernervöse Freihand Vlogger a la Casey Neistat, und ähnliches ADHS Shooting.

Ich denke weniger an Vlogger sondern an Travel/Doku Leute wie Brandon Li, die durchaus Cinematische Bilder erzeugen wollen, aber halt so kompakt und mit so viel Bewegung wie möglich. Es hängt halt davon ab, was man mit der Kamera machen möchte. Die Bildqualität wird bestimmt super sein, darauf bin ich neidisch und die erste Pocket hat mir sehr viel Spaß gemacht. Aber für das, was ich so mache (Reisefilme udn so Kruschd) sind meine Lieblingsfeatures der Sucher, das Klappdisplay...Autofokus würde ich als Essentiell betrachten, aber den kann man mit meiner Cam auch vergessen.
Für Szenische Produktionen ist denke ich der Formfaktor weniger ausschlaggebend, der kommt eben vor allem bei hochmobilen Anwendungen zu tragen. Und sobald man nen Follow Fokus wo ranschrauben muss, ist das für mich nicht mehr hochmobil.



Antwort von Funless:

Jeder hat eben verschiedene Anforderungen, das ist völlig normal. Genauso normal ist es abzuschätzen ob die BMPCC4K für die jeweilige Anforderung passt oder nicht.

Für manche Anforderungen wird sie passen und für manche eben nicht. Abgesehen davon wage ich zu bezweifeln, dass BM den Zuspruch von irgendwelchen YT V-Loggern im Visier hat. Man muss da ja auch differenzieren, dieser Sohn von Sean Penn bspw. wird die BMPCC4K wahrscheinlich nicht mal mit irgendeinem Wort erwähnen, schon allein aus dem Grund weil er von BM nicht gesponsert wird. Die anderen üblichen Verdächtigen sind eh‘ größtenteils hauptberufliche Fotografen die mit der V-Loggerei auf YT ein zusätzliches Standbein aufgebaut haben. Also werden sie einen filmenden Fotoapparat a la GHx oder Sony Alpha-7x weiterhin bewerben anstelle, dass sie sich jetzt der Pocket 4K zuwenden werden. Und ein Brandon Li wird meines Erachtens wissen wie er auch aus einer BMPCC4K schöne Bilder zaubern kann, sofern er denn irgendwann mal eine benutzen sollte.

Lange Rede kurzer Sinn: Blackmagic hat sich schon in den letzten Jahren die (ich nenne es mal) Reputation erarbeitet, dass ihre Kameras für die V-Logger Klientel nicht geeignet ist. Und ich persönlich finde das eigentlich auch ganz gut so. Deswegen denke ich auch nicht, dass das Feedback von den YT V-Logger-Leuten irgendeinen negativen Einfluss auf die Absatzzahlen der neuen Pocket haben wird.

Nachtrag:

Hier noch ein weiteres Video mit interessanten Infos bzgl. Lowlight Performance, Windowed Aufnahme, etc.

https://youtu.be/rDg0CPbl1aQ



Antwort von handiro:

Mir sind diese Selfisten und Tubesüchtler auch schnuppe (und ich denke BM genauso). Als Reisekamera: Ja weil sie wie ne billige Touri-Knipse aussieht und in wievielen Ländern ich schon Ärger vermeiden konnte, weil es harmloser aussieht, kann ich kaum zählen.
Das mit den Lüftern und Regenwasser muss man auch in staubigen Gegenden berücksichtigen, da bin ich gespannt und nicht ganz so entspannt, denn zum Kühlen wird der Dreck ja eingesaugt.
Apropos....gibts eigentlich keine Weiterentwicklung von CCD's?



Antwort von Skeptiker:


Mir sind diese Selfisten und Tubesüchtler auch schnuppe (und ich denke BM genauso).
Wurden nicht genau DIE von Grant Petty in seiner NAB-Präsentation (oder war es das Cinema5D-Interview?) besonders erwähnt mit der Bemerkung, man habe beim Kameradesign auf Filmer geachtet, die sich selbst (mit) ins Bild setzen möchten?

Egal!

Als Reisekamera: Ja weil sie wie ne billige Touri-Knipse aussieht und in wievielen Ländern ich schon Ärger vermeiden konnte, weil es harmloser aussieht, kann ich kaum zählen.
Das mit den Lüftern und Regenwasser muss man auch in staubigen Gegenden berücksichtigen, da bin ich gespannt und nicht ganz so entspannt, denn zum Kühlen wird der Dreck ja eingesaugt.

Da würde ich wohl eher zu einer "weather-sealed" Kamera greifen - falls MFT, von Panasonic oder Olympus, statt per Lüfter die Umgebung einzusaugen.

Aber: Alle Spekulationen sind verfrüht - der Praxistest wird es einst zeigen!



Antwort von MrMeeseeks:



Mir sind diese Selfisten und Tubesüchtler auch schnuppe (und ich denke BM genauso).
Wurden nicht genau DIE von Grant Petty in seiner NAB-Präsentation (oder war es das Cinema5D-Interview?) besonders erwähnt mit der Bemerkung, man habe beim Kameradesign auf Filmer geachtet, die sich selbst (mit) ins Bild setzen möchten?

In diesem Fall hätte man einfach für paar Euro mehr ein Selfie-Klappdisplay verbauen können, war aber schlicht nicht wichtig genug.

Die ganzen Vlogger mit ihren Ultraweitwinkeln haben mir diese schönen Brennweiten schon ruiniert, total abgenutzt alles. Wenn die noch anfangen den "Kinolook" zu imitieren ist schluss mit Lustig. Sowas will man doch nur im Kino sehen und nicht bei casey neistat wie er sich filmt und irgendwas belangloses daherquatscht während er auf seinem Rollbrett rumgurkt.



Antwort von Frank Glencairn:



Ich denke weniger an Vlogger sondern an Travel/Doku Leute wie Brandon Li, die durchaus Cinematische Bilder erzeugen wollen, aber halt so kompakt und mit so viel Bewegung wie möglich.

Das ist halt auch immer ne Frage der persönlichen Arbeitsweise und des Selbstverständnisses.

Wenn wir 3-4 Wochen lang ne mehrteilige Hochglanzdoku für Arte drehen, schicken wir unser Equipment erst mal mit ner Spedition voraus, weil das im normalen Fluggepäck nix wird. Dann haben wir einen Truck, wo das ganze vor Ort drauf kommt.
Gewicht und Größe spielt bei der ganzen Nummer quasi überhaupt keine Rolle.

Kameramann ist ein Beruf, der wie jeder andere auch ein gewisses Maß an Training, Übung und Fähigkeiten mit sich bringt.
Z.B. ne Kamera über längere Zeit - auch ohne Stabi - ruhig auf der Schulter zu halten, wenn's mal sein muss, oder selbst in der Lage zu sein den Focus jedesmal präzise zu ziehen.. Das muß man genauso lange üben und trainieren wie ein Scharfschütze trainieren muß seine Knarre ruhig zu halten. Oder man braucht eben die körperliche Fitness den ganzen Tag lang 20-30 Kilo rumzuhulken etc.

Auf der anderen Seite des Spektrums hast du eine One-Man-Show, die damit groß geworden ist, Filme auf Fotoapparaten zu drehen.
Denen ist natürlich alles zu groß und zu schwer. Meistens weil sie kein Auto haben, und mit dem Fahrrad oder Öffis zu Starbucks zu Schneiden fahren müssen. Die erwarten, daß ihr Equipment alles für sie tut, damit sie nicht üben, trainieren oder sonstige Fähigkeiten für ihren Beruf erwerben müssen. Das wichtigste sind Autofunktionen, weil selbst Fokus ziehen, WB, oder auch nur das Ding ruhig zu halten (Stativ? Gottbewahre) ist ja alles eine völlige Zumutung. Eine Regenhaube auf die Kamera? Ohgott nein, das bremst einen ja soooo aus. Licht geht ja gar nicht - viel zu umständlich, groß und schwer, da ist man nicht "hochmobil", von irgendwelchem Grip ganz zu schweigen -
Haupsache die Kamera hat 20.000 ISO, damit man nicht leuchten muss - viel zu anstrengend. Der Anspruch ist also einen Beruf auszuüben, ohne die nötigen Fähigkeiten zu erwerben. Das ganze setzt sich dann in der Post fort, da wird auch alles als eine Zumutung angesehen, was nicht von selbst geht. Hauptsache irgend eine Instagrammige LUT drauf klatschen, zusammen mit irgendeinem Lensflare Blob und irgend ein Titel Template - fertig ist die Hipster Laube. Handwerk? Nein Danke - dafür gibts doch ne App.

Klar gibt's Ausnahmen, aber insgesamt hab ich den Eindruck, das alles was irgendwie ein bisschen Anstrengend ist, oder extra Skills, Training oder Übung erfordert schon zu viel ist. Mangelnde Fähigkeiten oder Dinge, die es erforden würden die "extra Meile zu gehen" werden dann durch blinden Einsatz von Gimmicks (Slider/Gimbalrumschwenken) kompensiert - und so sieht's dann halt auch aus.



Antwort von DV_Chris:

Grandioser Beitrag, Frank! Den sollte man in sozialen Netzwerken teilen.



Antwort von dienstag_01:

Ja, und vielleicht noch dazu schreiben, dass die meisten neben dem Beruf des Kameramanns noch den des Cutters, überhaupt der Postproduktion, des Regisseurs, des Redakteurs und und und ausüben. Und alles nicht schlechter, als die von Arte. Das merkt bei Arte nur niemand. Warum nicht... ;)



Antwort von Frank Glencairn:

Haha - Danke für die Blumen

Lustigerweise bin ich gerade über das passende Video dazu gestolpert ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=UqcsrSD ... e=youtu.be



Antwort von handiro:

Haha :-) Treffer !!! Und....sehr schön gesagt Frank! ( Ich musste nach 1 min aufhören...last time I saw something like this I flushed:-)



Antwort von Gabriel_Natas:



BM nimmt den GH5s Sensor, baut ne bessere Kamera damit, und verkauft sie für den halben Preis :-)

Der Witz ist, dass der Sony IMX294 wohl als Industriekamera-Sensor gedacht ist (genau wie die Fairchild- und CMOSIS-Sensoren, die BM in anderen Kameras verbaute) und deshalb unproblematisch und wohl auch relativ preiswert auf dem freien Markt erhältlich ist, im Gegensatz zu den Sensoren, die Sony sonst für Foto- und Videokameras baut und (u.a. an Nikon, Fuji, Pentax) lizenziert.

Für Überwachungskameras: https://www.framos.com/en/news/sony-lau ... rveillance



Antwort von Konsument:

Habe gerade mal die BM-Werbung überflogen. Die billig aussehende Knipse ist anscheinend für Leute wie den "Right Now"-Filmer konzipiert:

"Wenn Sie noch neu in der Branche sind, können Sie Ihre ersten Versuche mit der Pocket Cinema Camera 4K unternehmen und später zur URSA Mini upgraden."
" Die Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K bietet professionelle Tonaufzeichnung mit hoher Klangtreue, was Ihnen die Schlepperei von zusätzlichem Audioequipment erspart."



Antwort von canti:



Das ist halt auch immer ne Frage der persönlichen Arbeitsweise und des Selbstverständnisses.

Wenn wir 3-4 Wochen lang ne mehrteilige Hochglanzdoku für Arte drehen, schicken wir unser Equipment erst mal mit ner Spedition voraus, weil das im normalen Fluggepäck nix wird. Dann haben wir einen Truck, wo das ganze vor Ort drauf kommt.
Gewicht und Größe spielt bei der ganzen Nummer quasi überhaupt keine Rolle.

Das ist ja auch völlig legitim, das ausschlaggebende Kriterium der Pocket ist ja aber gerade (wie der Name auch schon sagt) Ihre Kompaktheit. Warum man Leute belächelt, die gerade diese Tatsache zu schätzen wissen und sich Features wünschen, wodurch dieses Merkmal noch besser zum tragen kommt, ist mir schleierhaft. Wer keinen Schwerpunkt auf Größe legt, der ist doch garnicht erst auf die Pocket angewiesen.

Kameramann ist ein Beruf, der wie jeder andere auch ein gewisses Maß an Training, Übung und Fähigkeiten mit sich bringt.

Das steht vollkommen außer Frage. Natürlich ist das so. Aber wenn ich, alleine, mit nem 10 Kilo Reiserucksack mit der Wäsche von 2 Wochen auf dem Rücken, ner Kameratasche mit meinem kompletten Equipment um den Bauch und dem Gibmal in der Hand in Asien um einen Schrein renne, um danach auf eine Person zu schwenken weiß ich jetzt nicht gerade, wie ich da den Fokus zuverlässig selbst ziehen soll. Funkschärfe vielleicht und mit dem Auge Entfernungen abschätzen. Aber was ist an dieser Problematik verwerflich? Vimeo ist doch voll mit tollen One-Man-Band Projekten, die nicht banaler Schwachsinn sind. Eine Entscheidung gegen Stative, Kameraassistenten oder Schulterkameras ist doch nicht kategorisch mit Dilettantismus zu erklären.

Natürlich gibt es ahnungslose, selbstdarstellerische Youtuber mit großer Klappe. Aber was hat das Ganze überhaupt mit dehnen zu tun? Immer diese Gruppe als Totschlagargument anzuführen ist auch bequem und einfach. Aber vielleicht hatten die Großeltern ja doch recht und elektronische Musik ist gar keine richtige Musik und überhaupt kann man gescheite Filme nur mit Auto machen. So zumindest kommt mir die Argumentation vor. Das empfinde ich nicht als fair oder offen.

Ich finde die Pocket sieht wahnsinnig vielversprechend aus, für den Preis erst recht. Aber es gibt eben einige Dinge, dich ich der Sony sehr lieb gewonnen habe und ich gerade durch die Kompaktheit umso schmerzlicher vermisse. Zum Beispiel hätte ich niemals Gedacht, dass ich jemals einen Autofokus haben wollte. Das mag für andere (Projekte) komplett irrelevant sein, aber ich sehe die Stärke der Pocket halt in ihrer Mobilität. Auch der Formfaktor zielt ja ganz klar auf einen nicht-geriggten Einsatz aus der Hand ab.



Antwort von ZacFilm:


Jeder hat eben verschiedene Anforderungen, das ist völlig normal. Genauso normal ist es abzuschätzen ob die BMPCC4K für die jeweilige Anforderung passt oder nicht.

Für manche Anforderungen wird sie passen und für manche eben nicht. Abgesehen davon wage ich zu bezweifeln, dass BM den Zuspruch von irgendwelchen YT V-Loggern im Visier hat. Man muss da ja auch differenzieren, dieser Sohn von Sean Penn bspw. wird die BMPCC4K wahrscheinlich nicht mal mit irgendeinem Wort erwähnen, schon allein aus dem Grund weil er von BM nicht gesponsert wird. Die anderen üblichen Verdächtigen sind eh‘ größtenteils hauptberufliche Fotografen die mit der V-Loggerei auf YT ein zusätzliches Standbein aufgebaut haben. Also werden sie einen filmenden Fotoapparat a la GHx oder Sony Alpha-7x weiterhin bewerben anstelle, dass sie sich jetzt der Pocket 4K zuwenden werden. Und ein Brandon Li wird meines Erachtens wissen wie er auch aus einer BMPCC4K schöne Bilder zaubern kann, sofern er denn irgendwann mal eine benutzen sollte.

Lange Rede kurzer Sinn: Blackmagic hat sich schon in den letzten Jahren die (ich nenne es mal) Reputation erarbeitet, dass ihre Kameras für die V-Logger Klientel nicht geeignet ist. Und ich persönlich finde das eigentlich auch ganz gut so. Deswegen denke ich auch nicht, dass das Feedback von den YT V-Logger-Leuten irgendeinen negativen Einfluss auf die Absatzzahlen der neuen Pocket haben wird.

Nachtrag:

Hier noch ein weiteres Video mit interessanten Infos bzgl. Lowlight Performance, Windowed Aufnahme, etc.

https://youtu.be/rDg0CPbl1aQ

Bei 2.35 spricht er von 100 FPS 4k, oder habe ich was falsch verstanden?



Antwort von srone:

ja das hast du, soweit ich das verstand, ging es um den windowed mode der seiner meinung nach erst ab 100fps einsetzt, was mich doch sehr überraschen würde, weil wir im pal-land dann eine zeitlupe ohne hätten...;-)

lg

srone



Antwort von Frank Glencairn:



Das ist ja auch völlig legitim, das ausschlaggebende Kriterium der Pocket ist ja aber gerade (wie der Name auch schon sagt) Ihre Kompaktheit. Warum man Leute belächelt, die gerade diese Tatsache zu schätzen wissen und sich Features wünschen, wodurch dieses Merkmal noch besser zum tragen kommt, ist mir schleierhaft. Wer keinen Schwerpunkt auf Größe legt, der ist doch garnicht erst auf die Pocket angewiesen.

... Auch der Formfaktor zielt ja ganz klar auf einen nicht-geriggten Einsatz aus der Hand ab.

Na ja -der Name Pocket war schon bei der ersten eigentlich irreführend, weil in dem Moment wo du ne Linse drauf machst, passt die sowieso nicht mehr in eine Hosentasche (Okay, ne kleine Pancake vielleicht, und ne Cargo Hose).

Was ich damit sagen will ist, so verlockend der Gedanke ist, man könne mit solchen Kameras irgendwie freihändig und ungeriggt in der Luft rumwedeln, und hinten kommt dann großes Kino raus, ist leider falsch. Es sieht wie ein verdammtes Handyvideo eines 12jährigen, mit besserem DR aus, das ist alles. Das Handy hätte aber tatsächlich in die Tasche gepasst.

Entweder ich rigge solche Kameras entsprechend auf, dann ist der Sinn von "Pocket" aber aus dem Fenster, und ich kann gleich ne richtige nehmen, oder ich benutze sie nackt, entweder auf ein Stativ oder einen Einhandgimbal. Aber nicht geriggter Einsatz aus der Hand ist eine Illusion, die Dinger sind zu klein, zu leicht für freihandspielchen, und nicht zu fokusieren. Wenn man sowas unbedingt machen will, gehört man nicht zur Zielgruppe, und ist tatsächlich mit irgendwas Autofocus/5 Achsen IBIS besser bedient.



Antwort von Jörg:

Wenn man sowas unbedingt machen will, gehört man nicht zur Zielgruppe, und ist tatsächlich mit irgendwas Autofocus/5 Achsen IBIS besser bedient.

Absolut richtig, und wie gut so etwas funktioniert, erleben wir gerade mit der neuen X-H1...



Antwort von cantsin:


Wenn man sowas unbedingt machen will, gehört man nicht zur Zielgruppe, und ist tatsächlich mit irgendwas Autofocus/5 Achsen IBIS besser bedient.

Absolut richtig, und wie gut so etwas funktioniert, erleben wir gerade mit der neuen X-H1...

Meinst Du das jetzt ironisch oder nicht? (Ernsthafte Frage, hab' die Diskussionen um die X-H1 nicht verfolgt.) - S.a. Poe's Law.



Antwort von cantsin:


Wenn man sowas unbedingt machen will, gehört man nicht zur Zielgruppe, und ist tatsächlich mit irgendwas Autofocus/5 Achsen IBIS besser bedient.

Ja, aber es werden noch ein ganze Menge Leute mit der neuen Pocket auf die Nase fallen, um das zu kapieren. Es wird ordentlich Backlash im Netz geben, aber auch - wie schon bei der alten Pocket - ständigen Nachschub auf dem Gebrauchtmarkt.

Ehrlicher wäre es übrigens, wenn die Kamera "Micro URSA" heissen würde.



Antwort von Frank Glencairn:



Ja, aber es werden noch ein ganze Menge Leute mit der neuen Pocket auf die Nase fallen, um das zu kapieren. Es wird ordentlich Backlash im Netz geben, aber auch - wie schon bei der alten Pocket - ständigen Nachschub auf dem Gebrauchtmarkt.

Ehrlicher wäre es übrigens, wenn die Kamera "Micro URSA" heissen würde.

Eigentlich ist das eher ein Nachfolger der orignal BMCC - selbe Maße, nur nicht so hoch.



Antwort von Jörg:

cantsin fragt

Meinst Du das jetzt ironisch oder nicht?

vollkommen ernsthaft. Was der IBIS leistet, vor allem in Verbindung mit stabilisierten Objektiven, ist schon sehr beeindruckend.
Aber hier soll die BM beackert werden, nicht die Fuji ;-)



Antwort von Gebro:

Für vlogger ist die cam nicht konzipiert. Generation Vollautomatik mit IBIS Syndrom und fehlendem Fokusgen wird damit nichts anfangen können. Ein IBIS wirkt sich je nach Szene schnell mal Kontraproduktiv aus, weil der Sensor nicht starr sitzt, sondern immer in einem Magnetfeld schwebt (auch in deaktiviertem Zustand). Bei der Montage an Fahrzeugen oder Fluggeräten ergibt das gerne wobbeln und zittern in den Aufnahmen weshalb ich froh bin, das die Pocket keinen IBIS hat. Kein Thema also, das als reinen Nachteil hinzustellen. Wer pur aus der Hand drehen will, kauft sich einfach einen Gimbal und gut ist. Die einhändigen funktionieren da mittlerweile deutlich besser als jeder Kamera interne und die Dinger sind durchaus erschwinglich.



Antwort von Darth Schneider:

An Frank
Ich will eine neue Kamera kaufen bis Ende Jahr.
Was denkst du als Profi ? Was könnte besser sein ?
Die neue Pocket zum filmen und meine alte Rx10 weiter zum fotografieren ? Oder gleich nur eine A 6300 oder A 6500, oder eine Gh5 ?
Was mich an Sony zwar sehr nervt ist dieser, meiner Meinung nach, kitschige Videolook, die zu künstlichen Farben und die Überschärfung ( auch bei den Fotos) und das miserable Menü, die zu vielen unnötigen Funktionen, beziehungsweise die für mich miserable Bedienung.
Fotos sind für mich Nebensache, ich denke eh, für meine Ansprüche genügt zum fotografieren schon ein iPhone 6....beim filmen ist das anders...ich stehe auf den alten analogen Filmlook, ich denke BM beherrscht das am besten in tieferen Preisregionen...? Vieleicht liege aber ich auch falsch.
Bei Panasonic nerven, die etwas lauen Bilder, und das die Dinger nicht so gut fotografieren.....genau wie die Pocket....aber diese filmt aber wahrscheinlich viel, viel besser, beziehungsweise schöner..und sie versucht keine Wollmilchsau zu sein, was sehr ich sympathisch finde....
Und sie ist ziemlich komplett, mit einer Linse, ND Filter und Karte, xlr Mic einstecken und los geht’s.
Zum aufnehmen kann man auch gleich eine Ssd oder Hd anschliessen.
Das bietet die Konkurrenz nicht, zumal kann sie nebenbei sogar noch RAW Fotos machen...wahrscheinlich nicht mal schlechte, und das für nur 1300.....
Kaufst du dir eine neue Pocket wenn ich fragen darf ??
Ich glaube, man muss doch fast einfach...ein zu verlockendes Angebot.
Sorry, ich hoffe ich nerve nicht mit blöden Fragen.
Gruss Boris



Antwort von rush:


Was mich an Sony zwar sehr nervt ist dieser, meiner Meinung nach, kitschige Videolook, die zu künstlichen Farben und die Überschärfung ( auch bei den Fotos) und das miserable Menü, die zu vielen unnötigen Funktionen, beziehungsweise die für mich
Gruss Boris

Ich bin hier manchmal echt irritiert :D

Künstliche Farben und Überschärfung bei Fotos aus Sony-Kameras? Wozu gibt es den RAW-Modus beim fotografieren?
Und selbst im Videomodus kann man die Kisten doch wunderbar verkurbeln innerhalb der Picture-Profiles - nahezu völlig nach Belieben - angefangen von verschiedenen Cine/Videokurven bishin zu Schwarzwerten und Co... es muss ja nicht immer das Standard-Profil sein ;)

Und die Sache mit dem Menü: Ich muss es leider immer wieder sagen, weil dieses Argument so oft angeführt wird... hat man die Kamera einmal gut eingestellt, verbringt man bis auf's formatieren doch im Alltag kaum noch Zeit im Menü. Ich würde behaupten: > 95% kann man über frei belegbare Tasten und FN Menüs ziemlich schnell erledigen. Ich höre dieses "Problem" öfter, aber das sind dann Leute die mit der Kamera sonst nicht arbeiten und entsprechend verwirrt sind - was ich dann zwar schon auch nachvollziehen kann, aber eben nicht komplett teilen kann wenn man sich mit den Alphas auch mal etwas länger beschäftigt ;)

Mich persönlich reizt die Pocket jedenfalls nicht... klar, das RAW Argument klingt auf dem Papier nett... aber darüber hinaus würde mir zu viel fehlen um sie als "alleinige" Kamera zu nutzen.. und selbst als Videomaschine muss sie sich erst einmal bewähren... ohne EVF hab ich aber eigentlich eh keine Lust drauf, selbst wenn das Display "gut" und hell sein sollte... vollgetascht mit Fingerabdrücken und bei Sonne - näh danke. Und extern 'nen EVF dranzuflantschen ist dann eben wieder bulky und kost extra. Muss man eben abwägen und wissen was man will. Für einige wird sie sehr gut passen und für andere wie mich eher weniger... zumindest nicht als Hauptkamera.



Antwort von Gebro:

Darth Schneider bedenke auch, das du dich mit dem Kauf von e mount Objektiven auf eine systembedingte Einbahnstraße begibst. Im net kommen schon die ersten Fragen nach einem passendem Adapter um e mount objektive auf der pocket zu mounten. Die Leute werden recht dumm gucken, wenn sie erstmal realisieren, das man e mount nicht auf Standard mft adaptieren kann.



Antwort von Darth Schneider:

An Rush
Danke für die Antwort und deine Meinung.
Versteh mich nicht falsch.
Ich gebe dir schon absolut recht, mit Sony Kameras kriegt man jeden gewünschten Look hin, mit RAW Fotos ja so oder so, und auch beim Video, auch sogar bei meiner alten Rx10, lässt dich in Resolve sehr viel machen mit den Videos aber es braucht sehr viel Zeit.
Aber bei den BMs wenn man auch nur in Pro Res mit der billigsten Linse aufnimmt ist der schöne Look halt schon da, ganz ohne Arbeit, ausserdem reizt mich die Arbeit mit RAW Video schon auch, da kann man halt mehr beeinflussen.
Das mit den Menüs finde ich ist halt auch Geschmackssache, ich finde persönlich die Sonys können zu viel und das Menü ist zu verschachtelt und benutzt komplizierte etwas verwirrende Begriffe. Panasonic ist da schon wenigstens klarer, BM macht das perfekt, da gibt es im Menü nur das nötigste.
An Gebro
Ich habe keine E Mount Linsen, ich würde die Pocket am Anfang mit Panasonic oder Olympus MFT Linsen nutzen.
Aber Danke für die Info.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:


An Frank
Ich will eine neue Kamera kaufen bis Ende Jahr.
Was denkst du als Profi ? Was könnte besser sein ?

Das kann ich dir - ehrlich gesagt - noch nicht wirklich sagen.
Solange ich kein Material in den Fingern hatte, das ich auf der neuen Pocket auch selbst geschossen habe, ist das reine Kaffeesatz-Leserei, ob es BM wirklich gelungen ist, den typischen BM-Look auch mit dem Sony Sensor (wenn das denn stimmt) zu erzeugen.
Womöglich sieht's am Ende aus, wie aus ner GH5s - wer weiß. Für konkrete Aussagen ist es einfach noch zu früh.

Wenn die Mühle mal zu haben ist, leih ich mir sicher eine, und teste sie ein paar tage durch, danach entscheide ich, ob ich eine kaufe.



Antwort von rush:


Darth Schneider bedenke auch, das du dich mit dem Kauf von e mount Objektiven auf eine systembedingte Einbahnstraße begibst. Im net kommen schon die ersten Fragen nach einem passendem Adapter um e mount objektive auf der pocket zu mounten. Die Leute werden recht dumm gucken, wenn sie erstmal realisieren, das man e mount nicht auf Standard mft adaptieren kann.

Und mit nativen mft-Gläsern befindet man sich auf keiner Einbahnstraße?! ;) Die bekommst du auch nicht mehr auf größere Sensoren ala APS-C oder whatever adaptiert... also technisch und theoretisch vielleicht noch so auf 2-3 Mounts mit kürzeren Flange, aber sinnvoll ist das wohl eher weniger.

Wenn man adaptiert, dann doch meist direkt von EF/EF-s oder Nikon Glas bzw. allgemein Gläsern "älterer" Bauart die dann meist leicht adaptierbar sind aufgrund des längeren Auflagemaßes gegenüber spiegellosen Systemen.

Aber klar: der Hinweis mit dem Auflagemaß kann natürlich trotzdem nicht schaden beim Thema Sony auf MFT - solch Fragen kommen sicher.



Antwort von Gebro:



Darth Schneider bedenke auch, das du dich mit dem Kauf von e mount Objektiven auf eine systembedingte Einbahnstraße begibst. Im net kommen schon die ersten Fragen nach einem passendem Adapter um e mount objektive auf der pocket zu mounten. Die Leute werden recht dumm gucken, wenn sie erstmal realisieren, das man e mount nicht auf Standard mft adaptieren kann.

Und mit nativen mft-Gläsern befindet man sich auf keiner Einbahnstraße?! ;) Die bekommst du auch nicht mehr auf größere Sensoren ala APS-C oder whatever adaptiert... also technisch und theoretisch vielleicht noch so auf 2-3 Mounts mit kürzeren Flange, aber sinnvoll ist das wohl eher weniger.

Wenn man adaptiert, dann doch meist direkt von EF/EF-s oder Nikon Glas bzw. allgemein Gläsern "älterer" Bauart die dann meist leicht adaptierbar sind aufgrund des längeren Auflagemaßes gegenüber spiegellosen Systemen.

Aber klar: der Hinweis mit dem Auflagemaß kann natürlich trotzdem nicht schaden beim Thema Sony auf MFT - solch Fragen kommen sicher.

Auf mft kann man mft, APS und Vollformat Glas flexibel Adaptieren oder boosten was andersherum eben nicht geht (deshalb Einbahnstraße). Und ja, es gibt einen Fotodiox Adapter für natives mft Glas auf e mount. Wie sinnvoll solch eine Adaptierung ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.



Antwort von 7nic:

Ihr werft da gerade Sensorgrößen und Objektivmounts wild durcheinander...



Antwort von Gebro:


Ihr werft da gerade Sensorgrößen und Objektivmounts wild durcheinander...

Eigentlich nicht. e mount Glas lässt sich allein auf Grund des mounts nicht auf mft adaptieren. Andere Vollformat oder APS Gläser (z.B mit EF mount) hingegen schon. Alle (außer APS natürlich) decken dabei den Bildkreis eines Vollformatsensors ab, weshalb die Sensorgröße damit nichts zu tun hat. Liegt eher daran, das Sony keinen Spiegelkasten hat.



Antwort von 7nic:



Ihr werft da gerade Sensorgrößen und Objektivmounts wild durcheinander...

Eigentlich nicht. e mount Glas lässt sich allein auf Grund des mounts nicht auf mft adaptieren. Andere Vollformat oder APS Gläser (z.B mit EF mount) hingegen schon. Alle (außer APS natürlich) decken dabei den Bildkreis eines Vollformatsensors ab, weshalb die Sensorgröße damit nichts zu tun hat. Liegt eher daran, das Sony keinen Spiegelkasten hat.

Es gibt aber auch durchaus E-Mount Vollformatoptiken. Und PL für S16... Alleine das Auflagenmaß (in Verbindung mit der Bauart des Mounts) ist entscheidend, ob du Optiken adaptieren kannst. Und ja, das ist das Schöne bei PL und EF-Optiken, dass du sie theoretisch, sofern der Bildkreis ausreichend ist, (fast) überall benutzen kannst...



Antwort von Konsument:

Auf E-mount kann man E-mount, APS und Vollformat Glas flexibel Adaptieren oder boosten was andersherum eben nicht geht (deshalb Einbahnstraße).



Antwort von Gebro:


Auf E-mount kann man E-mount, APS und Vollformat Glas flexibel Adaptieren oder boosten was andersherum eben nicht geht (deshalb Einbahnstraße).

Dann mounte doch mal deine e mount Linsen auf die neue pocket 4K, upsa, geht ja gar nicht :) also wo ist hier die Einbahnstraße?



Antwort von Konsument:

1. es geht nicht
2. ich will überhaupt keine BMPCC4K
3. ich mounte auch meine MFT-Objektive auf E-mount



Antwort von Gebro:

zu 1: stimmt, zu 2: andere schon, zu 3: eben, nur andersherum geht es immer noch nicht. Ich denke Darth Schneider hat das schon verstanden, wie man seiner Antwort bereits entnehmen konnte. Viele andere wissen das aber eben nicht und glauben das es möglich wäre zu adaptieren (sonst würden sie nicht nach passenden Adaptern fragen).



Antwort von handiro:

Ich habe ganz schön in MFT Linsen investiert von 10mm aufwärts...Dazu noch einem Tip von Frank gefolgt und vor x Jahren in Zeiss Pentacon investiert, dazu meine alten Nikon Gläser und ein paar Exoten und Zooms...Für mich passt das alles, ausser Pana bringt noch einen Knaller raus.



Antwort von srone:


Ich habe ganz schön in MFT Linsen investiert von 10mm aufwärts...Dazu noch einem Tip von Frank gefolgt und vor x Jahren in Zeiss Pentacon investiert, dazu meine alten Nikon Gläser und ein paar Exoten und Zooms...Für mich passt das alles, ausser Pana bringt noch einen Knaller raus.

so wie ich mich auf die nahezu komplette canon fd-palette inklusive speedbooster eingeschossen habe, ein bischen minolta-af dazu, ich liebe den look, sowohl an der gh2 wie auch der pocket 1, die 2er wird eigentlich nur die möglichkeiten erweitern...freu mich darauf...

lg

srone



Antwort von g3m1n1:


An Rush
Danke für die Antwort und deine Meinung.
Versteh mich nicht falsch.
Ich gebe dir schon absolut recht, mit Sony Kameras kriegt man jeden gewünschten Look hin, mit RAW Fotos ja so oder so, und auch beim Video, auch sogar bei meiner alten Rx10, lässt dich in Resolve sehr viel machen mit den Videos aber es braucht sehr viel Zeit.
Aber bei den BMs wenn man auch nur in Pro Res mit der billigsten Linse aufnimmt ist der schöne Look halt schon da, ganz ohne Arbeit, ausserdem reizt mich die Arbeit mit RAW Video schon auch, da kann man halt mehr beeinflussen.
Das mit den Menüs finde ich ist halt auch Geschmackssache, ich finde persönlich die Sonys können zu viel und das Menü ist zu verschachtelt und benutzt komplizierte etwas verwirrende Begriffe. Panasonic ist da schon wenigstens klarer, BM macht das perfekt, da gibt es im Menü nur das nötigste.
An Gebro
Ich habe keine E Mount Linsen, ich würde die Pocket am Anfang mit Panasonic oder Olympus MFT Linsen nutzen.
Aber Danke für die Info.
Gruss Boris

Ich habe mal einige Zeit damit verbracht, RX10 II Material mit dem der BMPCC gleichzusetzen.
Der "Look" von dem viele sprechen ist im Endeffekt eine Art Gelbstich im Bild der BMPCC und der "Videolook" der Sony liegt an einem Magentastich.
Wenn man mit beiden Kameras mit flachen Bildprofil aufnimmt und dann das Material anpasst, sieht man kaum einen Unterschied. Vorausgesetzt
es stimmt auch alles andere. Bei RAW sieht man dann jedoch sehr wohl einen Unterschied, je nach Lichtsituation. Ich habe jedoch gemerkt für mich,
dass ich RAW kaum benutze. Prores war vollkommen ausreichend. Im letzten Vergleich dann zwischen BMPCC mit Speedbooster und Sigma 18-35 und
Sony A6300 mit Sigma Adapter und 18-35 meine ich dann, bei der Sony den besseren Filmlook gesehen zu haben. Liegt sicher im Endeffekt im Auge
des Betrachters. Wenns um Filmlook geht, denke ich, geht nichts über Dynamikumfang. RED, Ursa mini 4.6k und eben die ganz großen teuren Arris :)
Für mich ist und bleibt Filmlook = Dynamikumfang. Für mich sieht z.B. das Bild von "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse" aus, wie Filmmaterial. Wurde
allerdings auf einer Sony F65 gedreht. Durch die 16 BitBit im Glossar erklärt der Sony wirkt das alles offenbar wie 16 Blenden ca.
Aus dem Grund war ich etwas enttäuscht, dass sich zwar alles andere verbessert hat bei der neuen Pocket, jedoch die Dynamik nicht.



Antwort von Gebro:

Ich fand (finde) den look der BM pocket classic einfach nur genial. Für mich ein eindeutiges Indiz dafür, das sowohl Sensorgröße als auch DR oftmals überbewertet wird und 13 stops DR offensichtlich vollkommen ausreichen um einen phantastisch cinematisch anmutenden look zu generieren. Der einzige Grund warum ich mir bis jetzt noch keine BM pocket classic abgegriffen habe, ist die geringe Akkulaufzeit da ich auch auf Festivals Filme. Die neue mit 60p in 4K raw und ca. 60 min AD und zusätzlich extrem flexiblem powermanagement ist daher sicher nicht nur für mich eine echte Offenbarung. BM hat hier sehr viel richtig gemacht, sofern denn auch das Bild stimmt. Ich bin schon sehr auf erstes Video footage gespannt.



Antwort von handiro:

Die Neue ist schon wesentlich grösser, sieht aus wie ne breite Knipse und passt nicht mehr so leicht in die Tasche. Ich traue youtube Videos nicht, lieber teste ich selber....Wann soll die kommen? Noch 4 Monate? die DaVinci Vollversion soll auch dabei sein! Mal sehen...



Antwort von Gebro:

Klar ist die neue pocket 4K größer. Dafür hat man den 5" fieldmonitor (kostet bei Sony ca. 600,- EUR) aber auch schon eingebaut und das Menue per touch Bedienung ist einfach yummy. Außerdem erzeugt eine 60p 4K Aufnahme nun mal Wärme und was passiert, wenn man selbst 30p 4K in ein Minigehäuse ohne Lüfter quetscht, hat man ja an den Sony A6xxx gesehen. Von dem her finde ich die Abmessungen eigentlich noch recht überschaubar und ganz ehrlich? mir gefällt das neue Design optisch sehr gut.



Antwort von handiro:

Mir würde gefallen, wenn das Bolex FormatFormat im Glossar erklärt öfter aufgegriffen würde, bisher hat nur die Canon C Serie da dran gedacht (und ein paar gefloppte). Auch das alte Arri 16 FormatFormat im Glossar erklärt mit dem optischen Sucher...was da noch an Ergonomie drinsteckte....schwärm ;-)



Antwort von Gebro:

Mir würde gefallen, wenn mal mehr wieder auf analog Film drehen würden. Da lernt man doch so einiges, wenn die ganzen Automatikknöppe fehlen ;)



Antwort von handiro:

Mir würde schon reichen wenn am CCDCCD im Glossar erklärt weiter geforscht würde. Film ist doch arg teuer und gnadenlos :-) Die Sony F35 ist immernoch mein Traum. Auch wenn die CMOS Riesenschritte gemacht haben, irgendwie fehlt mir eine Wärme...Irgendwas gefällt mir nicht am CMOS, das CCDCCD im Glossar erklärt hat.



Antwort von Frank Glencairn:

Aktuell kannst du ein F65 mit mechanischem ShutterShutter im Glossar erklärt auf Ebay für 10.000 Öcken abgreifen :-)



Antwort von 7nic:


Aktuell kannst du ein F65 mit mechanischem ShutterShutter im Glossar erklärt auf Ebay für 10.000 Öcken abgreifen :-)

Die F65 hat allerdings einen 8K CMOS. Die F35 ist ab und an aber sogar noch deutlich günstiger zu bekommen.



Antwort von Frank Glencairn:

Das stimmt, aber mechanischer ShutterShutter im Glossar erklärt ist schon verdammt geil.



Antwort von handiro:

Hatter auch recht....aber CCD.....ich weiss nicht warum da niemand ausser mir drüber hoilt :-) Mir gehts ja nicht nur um den shutter sondern um die Farben oder irgendwas schwer definierbares wie die "bekannte" Dreidimensionalität von echtem Film auf der Kinoleinwand oder analoges Tonband Master gegen CD. Ich sehe und höre das....die meisten anscheinend nicht. Ist der CCDCCD im Glossar erklärt total gestorben?



Antwort von Jörg:

Ist der CCDCCD im Glossar erklärt total gestorben?

offenbar ja, und ich heule mit dir....



Antwort von Skeptiker:

Im Ingenieurs- und allg. Forschungsbereich scheint es noch zu existieren (-> dortiges Sensorenangebot - vielleicht benötigt man dort teils Global Shutter).



Antwort von Frank Glencairn:

Gabs nicht kürzlich erst welche, in irgendeine neuen EB 3-Chip Mühle?



Antwort von cantsin:


Solange ich kein Material in den Fingern hatte, das ich auf der neuen Pocket auch selbst geschossen habe, ist das reine Kaffeesatz-Leserei, ob es BM wirklich gelungen ist, den typischen BM-Look auch mit dem Sony Sensor (wenn das denn stimmt) zu erzeugen.

Man könnte auch Raw-Fotos mit der GH5s schiessen und mit Adobe DNG Converter nach DNG wandeln - und sollte dann ein sehr ähnliches Bild erhalten wie von der Pocket 4K.



Antwort von DV_Chris:


Gabs nicht kürzlich erst welche, in irgendeine neuen EB 3-Chip Mühle?

Ikegami hat noch mehrere CCDCCD im Glossar erklärt Modelle im Portfolio:

http://www.ikegami.de/camera-heads.html



Antwort von RedWineMogul:


Solange ich kein Material in den Fingern hatte, das ich auf der neuen Pocket auch selbst geschossen habe, ist das reine Kaffeesatz-Leserei, ob es BM wirklich gelungen ist, den typischen BM-Look auch mit dem Sony Sensor (wenn das denn stimmt) zu erzeugen.
Womöglich sieht's am Ende aus, wie aus ner GH5s - wer weiß. Für konkrete Aussagen ist es einfach noch zu früh.

Die Sorge hab ich auch, trotzdem hab ich sie bestellt, für den Preis kann man eigentlich nichts falsch machen. Wenn mir das Bild am Ende nicht passt, hol ich mir eine BMMCC und geb die Pocket 4k meiner Nichte.



Antwort von handiro:


Ist der CCDCCD im Glossar erklärt total gestorben?

offenbar ja, und ich heule mit dir....



:-)



Antwort von markusG:

Der einzige Grund warum ich mir bis jetzt noch keine BM pocket classic abgegriffen habe, ist die geringe Akkulaufzeit da ich auch auf Festivals Filme.
Irgendwie bezweifle ich, dass sich da was geändert hat ;) und dass man nicht wie bei der BM Micro oder z.B. der Z Cam E2 auf rückwärtige Akkus gesetzt hat (NPF anyone?) finde ich ziemlich dämlich. Immerhin sind die Speicherkartenslots endlich seitlich^^ Vlt hätte man sich mal anschauen sollen was es noch so gibt, wie z.B. die Canon XC10/15. Die hätten dem Konzept auch gut gestanden, imho.

Also...mir persönlich
- gefällt die Akkulösung nicht (siehe oben)
- hätte ich gerne auf den Monitor verzichtet, oder gleich nen Klappdisplay
- modulares Design ("light") a la Red oder Kinefinity
- gerne ne 120fps Option wie in der ZCam E2 ;)
- lieber wieder Peltier statt Lüfter, aber muss sich erst zeigen wie laut es tatsächlich wird



Antwort von cantsin:

Dann würde ich an Deiner Stelle warten, bis eine erneuerte Version der Micro Cinema Camera mit dem neuen 4K-Sensor erscheint. Die dürfte Deinen Anforderungen ziemlich nahekommen.



Antwort von Gebro:


Der einzige Grund warum ich mir bis jetzt noch keine BM pocket classic abgegriffen habe, ist die geringe Akkulaufzeit da ich auch auf Festivals Filme.
Irgendwie bezweifle ich, dass sich da was geändert hat ;) und dass man nicht wie bei der BM Micro oder z.B. der Z Cam E2 auf rückwärtige Akkus gesetzt hat (NPF anyone?) finde ich ziemlich dämlich. Immerhin sind die Speicherkartenslots endlich seitlich^^ Vlt hätte man sich mal anschauen sollen was es noch so gibt, wie z.B. die Canon XC10/15. Die hätten dem Konzept auch gut gestanden, imho.

Also...mir persönlich
- gefällt die Akkulösung nicht (siehe oben)
- hätte ich gerne auf den Monitor verzichtet, oder gleich nen Klappdisplay
- modulares Design ("light") a la Red oder Kinefinity
- gerne ne 120fps Option wie in der ZCam E2 ;)
- lieber wieder Peltier statt Lüfter, aber muss sich erst zeigen wie laut es tatsächlich wird

Ich finde das powermanagment ist in dieser Klasse einzigartig flexibel und ca. 60 min. mit einem Akku sind im Gegensatz zu den ca. 20 min. der classic schon ein enormer Unterschied. Ich finde auch sehr gut, das man hier auf den bewährten und weit verbreiteten Canon Akku gesetzt hat, den man bei Bedarf quasi in jedem Dorffotoladen bekommt, wenn es mal notwenig sein sollte. Was den 5" field Monitor angeht finde ich super praktisch, das der bereits integriert ist. Bei Sony kostet so ein 5" field Monitor in der gebotenen Auflösung ca. 600,- Ocken on top und den field monitor brauche ich ganz im Gegensatz zu einer flip Funktion nun mal da ich ernsthaft Filme und meine Zeit nicht mit yt vlogging verplämpere. Ich wünsche dir aber viel Glück bei der Suche nach einer ähnlich preiswerten Alternative, welche all deine Wünsche erfüllt :)



Antwort von rush:

@ Gebro... für 200 Tacken bekommst du den feelworld aka andycine 5" mit full hd... zwar ohne touch, dafür mit eleganter halterung im stil des smallHD focus - perfekt auch für die selfiefraktion ;-)



Antwort von Gebro:

Grade die touch Funktion ist es aber, welche mich an der 4k so touched :) Anstelle im Stress durch unzählige Reiter und unlogisch verschachtelte Untermenues zu steppen (ich nenne jetzt mal keine Hersteller) kann ich direkt den entsprechenden Punkt antippen und die Werte sliden. Das Menue der BM finde ich dazu ausgesprochen aufgeräumt und vor allem super logisch strukturiert. So macht die arbeit Spaß.



Antwort von markusG:


Dann würde ich an Deiner Stelle warten, bis eine erneuerte Version der Micro Cinema Camera mit dem neuen 4K-Sensor erscheint. Die dürfte Deinen Anforderungen ziemlich nahekommen.

Das ist der Plan B)

Finde die BMP4k halt irgendwie weder Fisch noch Fleisch...

Ich finde das powermanagment ist in dieser Klasse einzigartig flexibel und ca. 60 min. mit einem Akku sind im Gegensatz zu den ca. 20 min. der classic schon ein enormer Unterschied.
Da würde ich erstmal abwarten wie sie sich denn "in Echt" schlägt...die "Classic" sollte damals auch ne Stunde durchhalten, offiziell, was sich dann aber als eher theoretischer Richtwert erwieß. Ich finde den Canon-Akku zwar besser, aber gerade im professionellen Umfeld sollten Sony NP-F doch nochmal verbreiteter sein und sind halt flexibler (verschiedene Kapazitäten); sind aber gleichzeitig noch bezahlbar. Aber vermutlich zielt BM auf die One-Man-Bands, die vorher ne Canon-DSLR besessen haben. Finde ich halt heutzutage etwas engstirnig...

und den field monitor brauche ich ganz im Gegensatz zu einer flip Funktion nun mal da ich ernsthaft Filme und meine Zeit nicht mit yt vlogging verplämpere.
Ich weiß ja nicht wie deine Filmerei ausschaut, aber komplett ohne Schwenkfunktion (muss ja nicht mal komplett flipable sein) schrenkt wieder ziemlich ein. Gibt ja nicht umsonst flexible Monitorarme, was ja bei "ernsthafter" Filmerei ja auch seit Ewigkeiten eingesetzt wird. Hab ich ja auch noch rumfliegen (mitsamt 5" Monitor).

Aber wie cantsin schon schrieb - da wird man vermutlich warten müssen, bis BM die Micro aktualisiert (bitte auch mit den Ports!), aber ich finde es halt ne - wenngleich geringe - vertane Chance. Ich warte aber auch mal ab, wie sich die ZCam E2 schlägt (Bildquali/Codec)...



Antwort von Gebro:

Na abwarten muss man ja auch erstmal wie die Bildquali der Pocket 4K ist. Ich bin da aber guter Hoffnung das die "für mich" taugt. Ich gehöre aber auch nicht zu den Leuten die sagen, unter 15 stops dr könne man nicht vernünftig filmen. Sollte die Bildquali wieder erwarten komplett schrottig sein, geht sie eben in die Bucht aber das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen. Den Resolve key werde ich in jedem Fall behalten. Die Canon LP-E6 Akkus sind schon ne andere Hausnummer als die Grotten aus der pocket classic. Alternativ kann die pocket 4K ja auch über eine powerbank oder eben auch dauerhaft über Buchsen gespeist werden. Für jeden, der dafür bis jetzt immer mit dummy Akku/Bastellösungen rumfrickeln musste, ist das wohl ein echter Segen. Was den nicht kipp/flippbaren Monitor angeht, ist das für vlogger oder Bodenblümchenfilmer eben nicht die richtige cam oder mann legt einfach noch mal 200,- Ocken drauf und schließt z.b.den von rush genannten feelworld aka andycine 5" full hd Monitor an. Gut finde ich hier die BM Lösung einer stabilen Schraubbefestigung auf dem body, denn dieses ganze Blitzschuhgewackel war für mich immer nur eine Notlösung. "Für mich" ist die pocket 4K konzeptionell sehr gut durchdacht und zu dem Preis mit software key unschlagbar günstig.



Antwort von cantsin:

Es gibt Videomaterial aus der Kamera - jemand hat bei der NAB seine SD-Karte ein- und wieder rausgeschmuggelt:
https://mega.nz/#!ZUFhGBLR!xP-H9jsdGGmW ... CcHER3bMV8

(UHD ProResProRes im Glossar erklärt 10bit Log, aufgenommen mit einer zu langsamen SD-Karte und daher Framedrops/fälschlich angezeigten 12fps, 11GB große Datei). Auch hier ist das Material größtenteils überbelichtet. Weil der Tester aber viel mit der BlendeBlende im Glossar erklärt gespielt hat, sind auch ein paar korrekt belichtete Frames dabei.

Anbei zwei verlustfrei komprimierte 16bit-PNG-Screengrabs des ungegradeten Materials:
http://data.pleintekst.nl/grab_1.1.1.png
http://data.pleintekst.nl/grab_1.1.2.png

Hier mal in Resolve schnell farbkorrigiertes Bild (Workflow: Color Space Transformation Blackmagic 4.6K film log v3 -> Rec709 mit luminance mapping, einfache Farbstich-Korrektur über Gamma-Farbrad):

grab_1.2.1.jpg

Sieht gut aus.



Antwort von Roland Schulz:

...farblich kann man da sicher was hinbiegen und wir haben da im Vergleich zu RAW mit 10bit Prores LOG bestimmt auch noch nicht die allerletzte Qualität vorliegen, aber mir fehlt da wieder ein wenig Tiefe/3D-Effekt. Sieht für mich doch etwas zu flach/leblos aus. Ggf. geht da mit RAW aber mehr.

Hab hier mal was in PS daraus gedreht:
grab_1.1.1_RS.jpg

Hab morgen mal ne GH5s zur Verfügung um dem Sensor mal etwas auf den Zahn zu fühlen - wenn"s denn der gleiche ist.

EDIT: Ups, cantsin hatte wohl die gleiche Idee...



Antwort von Axel:

Ich habe das Video geladen. Die Farben gehen schon bestimmt in Ordnung, sind ja wohl noch nicht die neuesten LUTs, die ihr genutzt habt. Beide Versionen finde ich okay, ich mach mir wegen der Color Science keine Sorgen.

Die unterbelichteten Stellen habe ich aufgezogen und auf 200% skaliert. Ich wollte vor allem sehen, wie sich NoiseNoise im Glossar erklärt im bewegten Video darstellt. Hintergrund ist der, dass sich das "mehr Detail" von UHD/4k nicht gut verträgt mit einer Glättung durch Neat und Konsorten. Erschwert wird das weitherhin dadurch, dass mit HDR ein schnödes Absaufen-Lassen unter Umständen nicht das ist, was man will. Idealerweise kann man mit ein bisschen Tiefen-Rauschen leben. Mir war schon bei der Mehrzahl der Lowlight-Testclips der GH5S positiv aufgefallen, wie sauber die Tiefen waren, was gerade bei dunklen Szenen wünschenswert ist. Ehrlich gesagt habe ich noch gar keinen Plan, wie man Dual ISO einsetzt, aber egal.

Was ich sonst kenne, hat bei hellem Tageslicht oft eine sehr gute Dynamik, aber zeigt bei "existing light" die Tendenz, sehr unsaubere Tiefen zu produzieren (ja, ja, ETTR kenne ich und nutze ich ausschließlich!), die in der üblichen Consumer-Ultrakompression dann echt Kacke aussehen. In diesem Clip ist das, wie bei der GH5S, nicht so. Die Leute starren bei "Dynamik" immer nur auf Lämpchen und Wölkchen statt auf das schwarze Shirt, das dunkle Samtkissen oder den Schatten unter der Nase!

Dual ISO ist wohl MicroFourThirds letzter Strohhalm, um sich argumentativ sowie technisch gegenüber größeren Sensorformaten behaupten zu können. Natürlich, wenn diese es dann auch nutzen, wird ihre effektive Dynamik wieder haushoch überlegen sein, aber soweit sind wir ja im Moment noch nicht.

BMPCC4k, P4k, "Batcam" (Namensvorschlag eines Unsers von EOSHD) - die Cam ist vorbestellt, und der Clip überzeugt mich umso mehr, dass das richtig war. Vielleicht besser so ein geklauter Panne-Clip als ein "Reverie", der einem eine aufwändig produzierte Besten-Auswahl zeigt ...

PS: nach Moires habe ich nicht angelegentlich gesucht. Aufdringlich gewunken hat keines. Ich würde sie aber ohnehin eher in Raw erwarten.
PS2: der Ton scheint auch okay zu sein (merkwürdig, dass er nach 2 Minuten abbricht). Zumindest hört man keinen Lüfter (Brawley zufolge ist der Lüfter immer auf gleicher Stufe an). Allerdings hört man Handlinggeräusche. Gehäuse klingt nach Joghurtbecher.



Antwort von cantsin:

Meinem Eindruck nach ist der highlight rolloff schlechter als bei der alten Pocket und der 2.5K BMCC. Aber das ist auch nicht überraschend bei den kleineren Pixeln auf dem 4K-Sensor.



Antwort von Jost:

Die große Frage wird sein: Geht UHD Raw 60p Single Card? Bei der Ursa geht es nicht. Es rauschen dann ~480 MB/sMB/s im Glossar erklärt durch. CFast 2 kann offenbar nur ~450 MB/sMB/s im Glossar erklärt, und als SSD ist mir nur die neue Samsung-Pro-Reihe bekannt, die dauerhaft so schnell schreibt. Die Kompatibilitätsliste dürfte ziemlich kurz sein.

Wenn tatsächlich kein Dual Card mehr verlangt ist, wäre das ein riesiger Vorteil: Denn man müsste nicht mehr händisch die CDNGs der beiden Karten in einer neue Datei zusammenführen.

Möglich ist aber auch, dass die Pocket den Dual-Card-Rec-Modus von der Ursa geerbt hat: ungerade Bildnummern in eine Datei auf der internen CF2, gerade Bildnummern in eine Datei auf einer externen SSD/CFast. Das scheint mir wahrscheinlicher.

Ansonsten ist die neue Pocket nur ein optimierter Aufguss der alten CC 2.5 und PC 4K:
12-20 V internes Netzteil
Lüfter
Leicht nach oben geneigtes Display (die Pocket ist nicht rechteckig, die Unterseite ist tiefer als die Oberseite)
5-Zoll-Touch-Display (hier wohl aber aus der Ursa)

Der alte "Ziegelstein" ist übrigens ähnlich groß. Man muss sich nur die Objektiv-Aufnahme wegdenken. Aber merklich höher, weil die Bedientasten unter dem Display angebracht sind. Bei der Pocket liegen sie seitlich neben dem Display:
Größte Body-Tiefe: 7 cm (Pocket: 8,5)
Breite: 16,5 (Pocket: 17,8)
Höhe: 13 (Pocket: 9,6)



Antwort von Roland Schulz:

Bzgl. IQ sieht das nicht zu schlecht aus und mit 13 stops kann man auch das ein oder andere anfangen. In den Tiefen wird man bei höheren ISOs aber auch mal "zudrehen" müssen, dann bleibt weniger übrig. Dual ISO ist nun auch nicht der letzte Schrei, Sony"s a6500 hat sogar drei ISOs (125, 500 und 2000), die a7III zwei, allerdings etwas sinnlos designed in meinen Augen (125 und 640, was zu niedrig ist).
Denke am besten kommt man klar wenn man die nächstliegende, folgende native ISO wählt die der gewünschten folgt. Bei der a6500 macht ISO1600 z.B. gar keinen Sinn da ISO2000 in jedem Fall sauberer ist. Deshalb schneidet das Ding in ISO1600 Vergleichen ggf. auch mal suboptimal ab.

Werde morgen mal gucken was der Sensor in der GH5s so taugt. Order für die PCC4K steht, denke für mich wird aber nur RAW und UHD 50p interessant sein.



Antwort von Axel:

Dual ISO ist nun auch nicht der letzte Schrei, Sony"s a6500 hat sogar drei ISOs (125, 500 und 2000), die a7III zwei, allerdings etwas sinnlos designed in meinen Augen (125 und 640, was zu niedrig ist).

Quelle?



Antwort von Paralkar:

@Jost Ich frag mich wie oft du uncompressed 50 oder 60p Raw drehst? Du kommst in jedem Beitrag auf dieses Thema, wieso benutzt du nicht einfach 4:1 compressed, dann sinds 270 Mbyte/s?

Warum brauchst du den so dringend 60p in uncompressed Raw?

Und es gibt auch Lexar 256 GB die 550 Mbyte/s schreiben.



Antwort von Roland Schulz:


Dual ISO ist nun auch nicht der letzte Schrei, Sony"s a6500 hat sogar drei ISOs (125, 500 und 2000), die a7III zwei, allerdings etwas sinnlos designed in meinen Augen (125 und 640, was zu niedrig ist).

Quelle?

Waveform dran, dann sieht man‘s beim
Umschalten der ISOs.



Antwort von TheMaschineOne:


Es gibt Videomaterial aus der Kamera - jemand hat bei der NAB seine SD-Karte ein- und wieder rausgeschmuggelt:
https://mega.nz/#!ZUFhGBLR!xP-H9jsdGGmW ... CcHER3bMV8


Der Mega Link geht nicht mehr. Kann das jemand wo anders uppen?

Lieben Dank!

MfG



Antwort von cantsin:


Der Mega Link geht nicht mehr. Kann das jemand wo anders uppen?

Das sind heftige 11 GB, mit zu mehr als 90% überbelichteten/clippenden Aufnahmen desselben Motivs.



Antwort von Rick SSon:



Der Mega Link geht nicht mehr. Kann das jemand wo anders uppen?

Das sind heftige 11 GB, mit zu mehr als 90% überbelichteten/clippenden Aufnahmen desselben Motivs.

Ja, mit ISDN Kanalbündelung vielleicht! :-D



Antwort von TheMaschineOne:

Scheinbar hat der Uploader den Download gelöscht: https://www.eoshd.com/comments/topic/26 ... k/?page=77
Kann jemand von hier mal ein paar Clips hochladen?



Antwort von cantsin:


Scheinbar hat der Uploader den Download gelöscht: https://www.eoshd.com/comments/topic/26 ... k/?page=77
Kann jemand von hier mal ein paar Clips hochladen?

Es gibt leider nur einen 11GB Clip. Aber, wie gesagt, der bringt nicht viel mehr als die hier geposteten 16bit-PNGs, weil größtenteils überbelichtet und von einem, relativ statischen Motiv. Du kannst ebensogut mit den beiden PNGs arbeiten, um die Bildqualität der Kamera zu beurteilen.



Antwort von MrMeeseeks:



Quelle?

Waveform dran, dann sieht man‘s beim
Umschalten der ISOs.

Ich behaupte das ist Blödsinn.

Kannst das aber sicher selber mit einer seriösen Quelle aufklären..nicht wahr Captain :) :) :)



Antwort von Roland Schulz:



Waveform dran, dann sieht man‘s beim
Umschalten der ISOs.

Ich behaupte das ist Blödsinn.

Kannst das aber sicher selber mit einer seriösen Quelle aufklären..nicht wahr Captain :) :) :)

Die beste Überzeugung ist die eigene Überzeugung!
4K Scope von drastic runterladen und Kamera anschließen (AJA, IP4K...), Deckel drauf und die ISO schrittweise hochdrehen.

Du siehst gegenüber allen anderen ISOs bei ISO100 einen Lift in den Tiefen, bei 125 geht‘s etwas runter (1. Nativ).
Bis ISO400 steigt das Rauschen an, bei ISO500 wird es dann geringer.
Danach weiterer Anstieg bis ISO1600.
Bei ISO2000 dann nochmal die letzte Verringerung des Rauschens (gilt alles für die a6500 in Cine1).

Mach Screenshoots von allen Einstellungen und poste die Ergebnisse, dann haste ne Quelle und hier auch mal was produktives geleistet.

Ansonsten findest du mit etwas intelligenter Suche bei dpreview einen Experten (wirklich!) der auch Graphen dazu erstellt hat, ebenfalls mit zwei "Knicken", allerdings an anderen Stellen. Wenn ich mich recht erinnere hat der die Untersuchung allerdings anhand von RAW Fotos gemacht.
Mich interessierte dagegen primär das Verhalten in Cine1.



Antwort von cantsin:



Das sind heftige 11 GB, mit zu mehr als 90% überbelichteten/clippenden Aufnahmen desselben Motivs.

Ja, mit ISDN Kanalbündelung vielleicht! :-D

Was ist das denn bitte für eine unverschämte Antwort?



Antwort von Jost:


Warum brauchst du den so dringend 60p in uncompressed Raw?

Weil ich viel Wellenreiten filme und regelmäßig Slomo nutze. Dann will ich überall Zeichnung haben, und es soll knochenscharf sein.

Und es gibt auch Lexar 256 GB die 550 Mbyte/s schreiben.

Nee, nur lesen. Beim Schreiben sind die zu langsam. Das habe ich mit der Ursa und einer Lexar 3600x schon ausprobiert. Steht aber auch in den Specs: bei 445 MB/sMB/s im Glossar erklärt Schreiben ist Schluss.
Sonys G-Serie kann angeblich 510. Sony garantiert aber nur 130 MB/s. 128 GB ist Maximalgröße und kosten ab 300 Euro. Nach 3,5 Minuten ist die Karte voll.
Drei CF-Speicherkarten für 10,5 Minuten kosten also ähnlich viel wie die ganze Kamera.

Und mit dem Canon Akku + externer SSD muss man auch nicht losziehen. Eine SSD zieht zwischen 2,2 und im Burst Mode 4,5 Watt. Der Akku hat 7,2 Volt bei 1,8 Ah, also 13 Wh.

Das soll angeblich für eine Betriebszeit von 60 Minuten reichen. Schließe die SSD an und allein das reicht schon, dass die Betriebszeit auf unter 50 Minuten fällt.
Bei CDNG-Aufnahmen bist Du im Burst Mode. Dann zieht die SSD ~ 4,5 Watt. Das saugt dann richtig am kleinen Akku.

Wenn es überall heißt: Die Pocket sei billig, dann sollten auch die Betriebskosten im Auge behalten werden. Denn die sind - wenn man die Pocket richtig rannimmt - um ein Vielfaches höher als zum Beispiel bei einer GH5.



Antwort von srone:

Wenn es überall heißt: Die Pocket sei billig, dann sollten auch die Betriebskosten im Auge behalten werden. Denn die sind - wenn man die Pocket richtig rannimmt - um ein Vielfaches höher als zum Beispiel bei einer GH5.

da gebe ich dir recht, dafür bekommst du aber auch ein weitaus höher qualitatives signal, das ist es dann schon wert... ;-)

und vergleichst du den einstiegspreis des bodys hast du genug luft für zubehör...;-)

lg

srone



Antwort von acrossthewire:


Wenn es überall heißt: Die Pocket sei billig, dann sollten auch die Betriebskosten im Auge behalten werden. Denn die sind - wenn man die Pocket richtig rannimmt - um ein Vielfaches höher als zum Beispiel bei einer GH5.

Man sollte nur Kameras vergleichen die auch die gleichen Features haben. Von RAW habe ich bei der GH5 jetzt noch nix gesehen es sei man schliesst einen Atomos an (der ja auch nicht gerade billig ist und auch ordentlich Akkupower haben will.



Antwort von cantsin:


Von RAW habe ich bei der GH5 jetzt noch nix gesehen es sei man schliesst einen Atomos an

Auch wenn Du einen Atomos anschließt, kommt aus einer GH5 kein RAW-Video.



Antwort von cantsin:

Es gibt einen neuen Download-Link für die 11GB-ProRes-Log-Datei aus der Pocket 4K:

https://mega.nz/#!bUN3xYxC

Description key:
!xP-H9jsdGGmWmnl6i2vw55uo6qwts34E1CcHER3bMV8



Antwort von ZacFilm:

Kriegen wir noch in diesem Jahrhundert brauchbaren offiziellen Footage?




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