Frage von Axel:Februar 2026
Überall wird “Melania” die Ästhetik eines Trailers zugeschrieben. Also können wir mit diesem 90-Sekünder schon ganz gut auf den fertigen Film schließen:
So sieht es also aus, wenn die “absence of limitations” (Orson Welles) regiert, wenn der Himmel die Grenze ist, wenn der Teufel auf den dicksten Haufen scheißt. Wolfgang Schmitt wandelt zum ersten Mal seinen (Reich-Ranicki paraphrasierenden) Abschluss-Spruch “wir schauen nur, aber wir sehen nicht” um und gesteht dem Film einen echten Erkenntnisgehalt zu: das, Zuschauer, ist für dich entweder die rote oder die blaue Pille.
Es ist ein Imagefilm und hat auch viel von einem Hochzeitsvideo. Viel cinematische Mätzchen ohne Substanz. Zugleich der Pitch, wie man aus einem Stepford-Wife eine Schurkin macht.
Nahezu zeitgleich mit der Premiere von Melania verkackt die Titelfigur ihre Verleumdungsklage gegen den Journalisten Wolf, der behauptet hatte, sie sei über eine Epstein-Connection an Trump geraten und dieser habe sie zuerst auf dem Lolita-Express getestet. Was heißt: es stimmt ganz genau.
Armes Mädchen, bei Schönheits- und Model-Events durch miese Verbrecher ausgebeutet und verdorben worden!
Wie hätte “Melania - Director’s Cut” aussehen können, wenn es
nicht Brett Ratner gewesen wäre? Wie hättet
ihr gezeigt, dokumentarisch oder szenisch, was an Ungezeigtem, ja bewusst Verstecktem und Weggelassenem wichtig für “Melania” gewesen wäre? Wie subtil oder plump sind wohl in Wirklichkeit die Groomer-Hexen à la Heidi Klum, wie stark menschelt es zwischen gleichgesinnten Pädo-Milliardären, wie ergreifend ist der innere Kampf bei intellektuellen Vorbildern (z.B. Chomsky)?
Antwort von soulbrother:
Axel hat geschrieben:
...ohne Substanz.
War ja auch nicht zu erwarten.
Ich möchte mir gar nicht vorstellen, welche Leute, sich so ein "Werk" freiwillig ansehen...
Antwort von Darth Schneider:
Nun ja, das so ein Werk so viel Wind macht und sogar ein Wolfgang darüber nachdenkt und spricht, sollte einem zu denken geben.
Und gut ich würde mal nicht davon ausgehen das jetzt alle Milliardäre die Epstein kannten Pädos sind….Er hatte ja auch Frauen vermittelt.
Antwort von Axel:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und gut ich würde mal nicht davon ausgehen das jetzt alle Milliardäre die Epstein kannten Pädos sind….Er hatte ja auch Frauen vermittelt.
Der Kaufhof bietet tausendfach /
alles unter einem Dach!
Antwort von MaxSchreck:
soulbrother hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
...ohne Substanz.
War ja auch nicht zu erwarten.
Ich möchte mir gar nicht vorstellen, welche Leute, sich so ein "Werk" freiwillig ansehen...
Gibt es ja von den allen..."Becoming" von Michelle Obama oder "Hillary" usw.
Vielleicht ein amerikanisches Ding, aber ich frage mich: Was juckt mich die Alte vom Präsidenten (erst recht die vom amerikanischen)? Und allgemein ist mir dieser Götzenkult um Politiker völlig suspekt, gleich welcher Richtung. Ok, ich gebe zu, ich verachte Politiker, weil sie schon lange fast nie das Wohl der Bevölkerung in Sinn haben, sondern primär das eigene bzw das ihrer Gönner. Dennoch: Die sollen in Idealfall ihren Job machen und nichts weiter. Stattdessen haben wir auf der ganzen Welt nur noch Größenwahnsinnige, Macht- und Geldgeile Selbstdarsteller mitsamt ihrer nicht minder bekloppten Ehepartnerinnen.
Antwort von Darth Schneider:
Ist einfach etwas doof das die Alte vom jetzigen Präsidenten früher scheinbar mal etwas mit Epstein hatte.
Hinweise darauf verdichten sich zumindest..;))
Aber sicher hört man davon nix in ihrem 75 Millionen Dollar Imagefilm…
Antwort von MaxSchreck:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Aber sicher hört man davon nix in ihrem 75 Millionen Dollar Imagefilm…
75 Millionen... unfassbar... aber keine Kohle für Synchronsprecher...
Antwort von Darth Schneider:
Du kannst doch die Melania nicht einfach synchronisieren.
Und welche gute Sprecherin in Deutschland würde das denn freiwillig überhaupt machen ?..;)
Antwort von MaxSchreck:
Sorry. Ich hab's falsch verstanden. Dachte das wäre eine Netflix Produktion und die hätten 75 Mio für diesen Schund ausgegeben während sie die Synchronsprecher über den Tisch ziehen wollen...
Aber beim googlen bekam ich mit: Der Film hat 40 Mio. gekostet und 35 nochmal für die Promo. Regie hat Brett Ratner gemacht, auch so eine schmierige Figur, die jetzt mit diesem Quatsch aus der Gruft geholt wird.
Aber der Hammer: Die Alte hat 28 Mio. von den 40 eingesackt. Unglaublich. Ist das normal die Leute derart hoch zu bezahlen, die man dokumentiert?
Antwort von Axel:
MaxSchreck hat geschrieben:
Aber der Hammer: Die Alte hat 28 Mio. von den 40 eingesackt. Unglaublich. Ist das normal die Leute derart hoch zu bezahlen, die man dokumentiert?
Es wird allgemein verstanden als gar kein kommerziell ambitionierter Kinofilm sondern als Einschleim-Geschenk von Bezos. Zwei Drittel der Beiträger hatten sich schon aus den Credits streichen lassen, und das restliche Drittel bereut, es nicht getan zu haben. Spötter empfehlen Infantino die Verleihung eines FIFA-Oscars für beste weibliche Hauptrolle.
Antwort von cantsin:
MaxSchreck hat geschrieben:
Sorry. Ich hab's falsch verstanden. Dachte das wäre eine Netflix Produktion und die hätten 75 Mio für diesen Schund ausgegeben während sie die Synchronsprecher über den Tisch ziehen wollen...
Aber beim googlen bekam ich mit: Der Film hat 40 Mio. gekostet und 35 nochmal für die Promo. Regie hat Brett Ratner gemacht, auch so eine schmierige Figur, die jetzt mit diesem Quatsch aus der Gruft geholt wird.
Aber der Hammer: Die Alte hat 28 Mio. von den 40 eingesackt. Unglaublich. Ist das normal die Leute derart hoch zu bezahlen, die man dokumentiert?
Das war eine von Trumps klassischen Korruptionsoperationen - so lässt er sich bezahlen. (Und so ähnlich läuft es auch in anderen schmierigen Regimes; kennt man aber eigentlich mehr aus südamerikanischen Diktaturen oder ex-Sowjetrepubliken.)
Jeff Bezos, als Eigentümer von Amazon MGM, hat den Film produziert, um sich gut mit Trump und seiner Regierung zu stellen. Bezos war ja auch, neben anderen Silicon-Valley-Multis wie Zuckerberg, Cook, Altman, Pichai (Google),
persönlich bei Trump's Amtseinführung anwesend, und bringt gerade die Washington Post, die er seit 2013 besitzt, durch direktes Reinregieren in die Redaktion und Massenentlassungen
auf pro-Trump-Kurs.
Und die 28 Millionen für Melania Trump sind dann halt ganz legal eine "Gage", faktisch aber Schmiergeld an Trump, mit dem sich Bezos dessen Goodwill erkauft, um z.B. Anti-Monopol-Regulierungen von Amazon oder Bevorzugung anderer Silicon Valley-Oligarchen (Musk, Thiel etc.) bei öffentlichen Investitionen in Tech-Infrastruktur zu verhindern.
Ach, ja, und hierzulande schleimt sich auch der Axel-Springer-Verlag bei Trump ein und fährt einen MAGA-Kurs, u.a. mit dieser Gefälligkeitsrezension von "Melania" in der "Welt":
https://www.welt.de/iconist/gesellschaf ... aette.html
...weil Springer auch ein USA-Geschäft hat und dort u.a. "Business Insider" und "Politico" besitzt...
Antwort von Darth Schneider:
Das hat aber wie zur Zeit oft bei anti Trump Aussagen gar nichts mit Donald selber zu tun.;)
Solche Schleim Spiele sind absolut normal in Amerika. Die ganze Politik, Wirtschaft (und auch das Showbusiness) sind auf einer Schleimspur aufgebaut,
Das machten die Vorgänger von Trump genau so. Einfach nicht so offensichtlich.
Eine mächtige Hand wäscht immer die andere, völlig egal wer am Ruder ist. Hier eine Stiftung, dort eine Stiftung, hier ein paar Milliarden, da ein Deal, dort ein Buch, ein Film oder was auch immer….
Obama war nah bei den Tech und Medien Oligarchen, und hat schlussendlich selber auch davon sehr massiv profitiert.
Antwort von MaxSchreck:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Das hat aber wie so oft bei solchen anti Trump Aussagen gar nichts mit Donald direkt zu tun.;)
Ja, diesen Götzenkult betreibt man in den USA ganz besonders. Was für Gestalten dort an die Macht kommen oder das woll(t)en ist schon gruselig. Aber hier in Europa oder in Deutschland sind wir da auch nicht so viel besser, aber nur nicht ganz so plakativ. Schaurig, was hier seit Jahrzehnten so abgeht, aber vor allem die letzten paar Jahre waren eine totale Freakshow. Ganz nach George Carlin (wer wählt, darf sich nicht beklagen) habe ich nie gewählt und werde das auch nicht ;))
Antwort von Bluboy:
Wir haben einen Kanzler der am 11.11 11:11 geboren ist, das muß man erstmal hinkriegen.
Antwort von soulbrother:
MaxSchreck hat geschrieben:
Ganz nach George Carlin (wer wählt, darf sich nicht beklagen) habe ich nie gewählt und werde das auch nicht ;))
So war ich vor 30+ Jahren auch noch drauf, aber dann habe ich die simple Mathematik und die Folgen daraus kapiert.
Falls Du ein AFD Wähler bist, dann ist es ja gut so, aber falls nicht, dann ist es leider sehr schlecht, wenn Du Deine Stimme dann
zu Gunsten der extremen verschenkst.
Antwort von RedWineMogul:
MaxSchreck hat geschrieben:
Ja, diesen Götzenkult betreibt man in den USA ganz besonders. Was für Gestalten dort an die Macht kommen oder das woll(t)en ist schon gruselig. Aber hier in Europa oder in Deutschland sind wir da auch nicht so viel besser, aber nur nicht ganz so plakativ. Schaurig, was hier seit Jahrzehnten so abgeht, aber vor allem die letzten paar Jahre waren eine totale Freakshow. Ganz nach George Carlin (wer wählt, darf sich nicht beklagen) habe ich nie gewählt und werde das auch nicht ;))
Ich erinnere nur an Meisterwerke wie „Jetzt. Wohin. – Meine Reise mit Robert Habeck“, oder „Mensch Baerbock! Die undiplomatische Diplomatin“.
Antwort von Alex:
soulbrother hat geschrieben:
MaxSchreck hat geschrieben:
Ganz nach George Carlin (wer wählt, darf sich nicht beklagen) habe ich nie gewählt und werde das auch nicht ;))
So war ich vor 30+ Jahren auch noch drauf, aber dann habe ich die simple Mathematik und die Folgen daraus kapiert.
Sehe ich ähnlich wie Soulbrother. Ich habe in meiner ersten Lebenshälfte auch nie gewählt, bis ich geschnallt habe, dass die (aus meiner Sicht) Falschen dann davon profitieren.
Antwort von Darth Schneider:
Er hat es verstanden.
Das Land ist ein riesiges Einkaufszentrum…;:))
Mag daran liegen das die meisten Wähler auch nicht wirklich besser sind als die Deppen die gewählt werden…;)
Antwort von MLJ:
@All
Alle bisherigen Kritiken zu dem Film "Melania" sind vernichtend schlecht. Trump freundliche Medien sind da anderer Meinung, besonders der Sender Fox. Auf YouTube gibt es ebenfalls genug Kritiken von Usern die den Film tatsächlich gesehen haben und nicht nur etwas nachplappern. Es wurde auch bekannt dass man Karten gekauft hat und trotzdem nie jemand im Saal gesessen hat um die Verkaufszahlen hoch zubekommen. Hier in Frankreich sind die Kritiken vernichtend schlecht und mehrere Kinos haben den Film wieder aus dem Programm entfernt. Ich denke das sagt alles, oder ? Aber, macht euch selbst ein Bild von dem Film. Ich werde es nicht tun da mir meine Lebenszeit dafür zu schade ist.
Cheers
Mickey
Aktueller Link zu einem Artikel: (Euronews)
'Melania': Warum sie den Dokumentarfilm über die First Lady meiden sollten
Antwort von Darth Schneider:
Nicht das ich den Film sehen will, aber laut dem Spiegel ist zumindest das Publikum gespalten.
https://www.spiegel.de/kultur/kino/mela ... 02d63b9550
Trump hat so gesehen das Ziel erreicht. Der Streifen polarisiert und es wird über den Film geredet..
Antwort von Bluboy:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nicht das ich den Film sehen will, aber laut dem Spiegel ist zumindest das Publikum gespalten.
https://www.spiegel.de/kultur/kino/mela ... 02d63b9550
Trump hat so gesehen das Ziel erreicht. Der Streifen polarisiert und es wird über den Film geredet..
Alles was Trump erreicht hat ist, die kritische Presse stumm zu schalten
Antwort von cantsin:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nicht das ich den Film sehen will, aber laut dem Spiegel ist zumindest das Publikum gespalten.
https://www.spiegel.de/kultur/kino/mela ... 02d63b9550
Trump hat so gesehen das Ziel erreicht. Der Streifen polarisiert und es wird über den Film geredet..
Interessant ist er ja als Lehrstück, wie es um die tatsächliche Unabhängigkeit von Medien bestellt ist. Es zeigt sich: Man braucht nur einen Oligarchen (Bezos), dem ein Filmstudio (MGM) gehört, und das reicht, um einen als Gefälligkeit produzierten Imagefilm weltweit in die Kinos zu bringen.
Antwort von Darth Schneider:
Klar und wer ein paar Millionen € dem Spiegel sponsert kriegt ganz bestimmt auch etwas dafür…
Antwort von dienstag_01:
cantsin hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nicht das ich den Film sehen will, aber laut dem Spiegel ist zumindest das Publikum gespalten.
https://www.spiegel.de/kultur/kino/mela ... 02d63b9550
Trump hat so gesehen das Ziel erreicht. Der Streifen polarisiert und es wird über den Film geredet..
Interessant ist er ja als Lehrstück, wie es um die tatsächliche Unabhängigkeit von Medien bestellt ist. Es zeigt sich: Man braucht nur einen Oligarchen (Bezos), dem ein Filmstudio (MGM) gehört, und das reicht, um einen als Gefälligkeit produzierten Imagefilm weltweit in die Kinos zu bringen.
Dagegen helfen nur Fördergelder. Is so ;)
Antwort von Axel:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nicht das ich den Film sehen will, aber laut dem Spiegel ist zumindest das Publikum gespalten.
Darin: “Tatsächlich ist die Spaltung bemerkenswert, aber nicht überraschend. Wer sich entscheidet, »Melania« im Kino zu sehen, dürfte kaum ein MAGA-Gegner sein. Auch wenn der Film global vermarktet wurde, war seine Zielgruppe spitz.”
Spitz, ja. Ich sammle rare Adjektive. Schön fand ich auch Schmitts Formulierung, er sei “fassungslos” gewesen. Man verliert ja nicht wirklich die Fassung, wenn man das sagt.
Ich startete den Thread aus demselben Grund, warum mich eure Reaktion zu den Tiltshift-Intros beim deutschen ESC vor ein paar Jahren “fassungslos“ zurückließ oder die zu
Guerlain (K.I. war noch Science Fiction): wenn etwas „nur“ cinematisch ist, dann ist es immer auch des Kaisers neue Kleider. Nicht einfach bloß peinlich doof sondern ein aggressiver Akt. Die Macher dieser Machwerke
wollen, dass wir uns vor ihren Lügen verneigen. Es ist Absicht, wie Megalomania.
Antwort von Darth Schneider:
Etwas besonders ist das schon.
Welche First Lady traut sich einen 75€ Millionen Kinofilm über sich selber machen zu lassen ?
Und dann davon noch 20 oder 30 Millionen einzustecken…?
An gesundem Selbstvertrauen mangelt es ihr nicht..;)
Stellt euch mal vor die Frau vom Marcon macht einen 10 Millionen Kinofilm über sich…;)))
In Frankreich gäbe das einen Bürgerkrieg…
Antwort von Jott:
Erstaunlich finde ich ihr schlechtes Englisch nach zwanzig Jahren. Es sei denn, das ist Absicht (so à la Rudi Carrell). Glaube ich aber nicht, denn in MAGA-Land sollte man eigentlich besser nicht nach Migrantin klingen.
Antwort von Jott:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Stellt euch mal vor die Frau vom Marcon macht einen 10 Millionen Kinofilm über sich…;)))
Kann noch kommen. Frau Macron hat ja schon in „Emily in Paris“ mitgespielt! :-)
Antwort von Darth Schneider:
Er hatte vor Epstein und Co schon vor 30 Jahren gewarnt….
Antwort von MaxSchreck:
soulbrother hat geschrieben:
MaxSchreck hat geschrieben:
Ganz nach George Carlin (wer wählt, darf sich nicht beklagen) habe ich nie gewählt und werde das auch nicht ;))
So war ich vor 30+ Jahren auch noch drauf, aber dann habe ich die simple Mathematik und die Folgen daraus kapiert.
Falls Du ein AFD Wähler bist, dann ist es ja gut so, aber falls nicht, dann ist es leider sehr schlecht, wenn Du Deine Stimme dann zu Gunsten der extremen verschenkst.
Ohne Götzenkult betreiben zu wollen, aber auch hier gehe ich mit Carlin: Es ist egal. Die Besitzer / Bonzen machen, was sie wollen, egal was wir wählen, siehe Epstein (und alle waren sie da: Bill Gates, Trump, Clinton und sogar Noam Chomsky und STEPHEN HAWKING!!) dann siehe Trump, siehe Cum-Ex, siehe Maskendeals. Merz bricht Wahlversprechen, BSW/Wagenknecht bricht Wahlversprechen - ALLE tun es: Bait & Switch...
Antwort von Alex:
MaxSchreck hat geschrieben:
Es ist egal. Die Besitzer / Bonzen machen, was sie wollen, egal was wir wählen, siehe Epstein, siehe Trump, siehe Cum-Ex, siehe Maskendeals.
Jetzt komm aber, hier vergleichst du Äpfel mit Birnen.
Natürlich ist es nicht egal, welche Partei in der Regierung ist und welche nicht.
Und so krasse Auswüchse wie in Amerika haben wir hierzulande Gott sei Dank (noch) nicht.
Damit es auch so bleibt, ist es wichtig, (sozial)demokratische Parteien zu wählen.
Den Kopf in Sand zu stecken bedeutet, dass die anderen gewinnen, ist doch klar.
Demokratie ist nicht selbstverständlich, sondern ein Prozess, der aktives Handeln und Engagement jedes Einzelnen erfordert. Sie kann nicht "auf Autopilot" laufen, sondern muss von der Gesellschaft täglich verteidigt und gestärkt werden.
Antwort von Darth Schneider:
Ja klar, sind wir hier noch nicht soweit. Gott sei Dank,
wobei ja die Amerikaner bei uns schon auch mitreden.
Siehe BlackRock Merz/Nato…
Ich will zudem gar nicht wissen wie viele Conections Epstein hier in Europa hatte.
Und wie viel Angst unsere Eliten beim WWF schlussendlich sogar nur von einer simplen Rede von Trump hatten, ist doch erstaunlich.
Es hängt halt schon vieles zusammen.
Altes Sprichwort:
„Gleich und gleich gesellt sich gern.“
Antwort von cantsin:
Alex hat geschrieben:
MaxSchreck hat geschrieben:
Es ist egal. Die Besitzer / Bonzen machen, was sie wollen, egal was wir wählen, siehe Epstein, siehe Trump, siehe Cum-Ex, siehe Maskendeals.
Jetzt komm aber, hier vergleichst du Äpfel mit Birnen.
Natürlich ist es nicht egal, welche Partei in der Regierung ist und welche nicht.
Und so krasse Auswüchse wie in Amerika haben wir hierzulande Gott sei Dank (noch) nicht.
Wenn man eine Partei wählen will, die eigentlich nichts anderes macht, als gegen Lobbyismus und Korruption und für Demokratie zu kämpfen, sollte man ernsthaft eine Stimme für "Die Partei" erwägen. (Ich erwähne das, ohne die selbst jemals gewählt zu haben.) Die werden zwar immer als Satire- und Spaßpartei der 'Titanic'-Redaktion weggelacht. Wenn man sich aber ansieht, was die u.a. im EU-Parlament machen, dann leisten die ernstzunehmende Arbeit zur Verteidigung von Demokratie gegen Korruption und Autokratie.
Auf jeden Fall bringt eine Stimme für "Die Partei", wenn man vom System gefrustet ist, mehr als nicht wählen zu gehen...
Antwort von Darth Schneider:
Das grösste Problem in Amerika ist, das es nur 2 Parteien hat.
Das kann nur dazu führen das höchstens 50% zufrieden sind und die andere Hälfte gar nicht…
Ganz egal ob die Demokraten oder die Republikaner an der Macht sind.
So funktioniert Demokratie auf die Dauer nicht.
Auch hier müssen wir aufpassen, es dreht sich immer mehr nur noch um rechts oder links.
Und die Mitte wird gleichzeitig immer schwächer.
Das endet in politisch dummem Schwarz und Weiss Denken.
Beziehungsweise in einer Art „demokratischen Diktatur“ wie in Amerika.
Entweder es diktiert nur rechts oder es diktiert nur links…
Antwort von Jott:
„ Auf jeden Fall bringt eine Stimme für "Die Partei", wenn man vom System gefrustet ist, mehr als nicht wählen zu gehen...“
Nicht wählen zu gehen heißt, von Neonazis regiert werden zu wollen. Denn DIE wählen auf jeden Fall. Das muss einem klar sein.
Antwort von Darth Schneider:
Ehrlich gesagt,
wenn es wie bei Trump gegen Biden sein würde, Ein Idiot gegen einen anderen Idioten.
Oder wie bei Trump gegen Harris. Ein Idiot gegen eine völlig überdrehte Plappertante.
Ja dann würde ich auch nicht wählen gehen.
Wozu denn auch ?
Die Deppen sollen halt mal wirklich inteligente Leute aufstellen…
Antwort von dienstag_01:
Auf jeden Fall bringt eine Stimme für "Die Partei", wenn man vom System gefrustet ist, mehr als nicht wählen zu gehen...
Das ist für jede Wahl mit Sperrklausel (5-Prozent-Hürde) falsch.
Antwort von MaxSchreck:
Jott hat geschrieben:
Nicht wählen zu gehen heißt, von Neonazis regiert werden zu wollen. Denn DIE wählen auf jeden Fall. Das muss einem klar sein.
Das stimmt nicht so ganz. Den ganz extremen Leuten sind Parteien zu lasch, erst recht so eine Partei wie z.B. die AfD, wo Schwarze, Juden, Albaner, Moslems, Schwule und Lesben usw. prominent mit dabei sind und auch bei Linksextremen, die Kapitalismus, Polizei und den Staat an sich ablehnen und Anschläge gutheißen, kann ich mir schwer vorstellen, daß die brav ihre Stimme abgeben.
Abgesehen davon: Wurde Trump etwa nicht (erneut!) gewählt?
Am Ende ist eine Verquickung von Politik und Medien/Wirtschaft wie "Melania" unfassbar und inakzeptabel.
Antwort von Darth Schneider:
Doof ist einfach wenn man jemanden nur wegen der bevorzugten Partei wählt.
Der Schuss kann auch nach hinten los gehen.
Weil nicht alle in der rechten Partei sind automatisch Idioten und auch gar nicht alle von der linken Partei sind automatisch gute Politiker.
Also ich kenne beides…;)
Darum bleibe ich dabei, manchmal ist gar niemanden wählen gar nicht falsch…
Oder manchmal ist es besser man wählt einen von der anderen Seite.
Als Beispiel:
Rubio vs Harris
Ich würde Rubio wählen.
Trump gegen Michelle Obama.
Ich würde Michelle wählen.
Antwort von soulbrother:
MaxSchreck hat geschrieben:
Abgesehen davon: Wurde Trump etwa nicht (erneut!) gewählt?
Das konnte nur passieren, weil etliche nicht gewählt hatten.
Und warum?
Weil etliche eingeschüchtert und von der Wahl abgehalten wurden, wie das "so ein" Regime halt gerne mal praktiziert.
in SocialMedia und nun auch in ehemals seriösen Medien andauert Lügen erzählen - solange bis es die "Wenig-Mitdenker" glauben...
Und in USA ist das ganze Wahlsystem natürlich ein Mist, aber das ist ein weiteres Thema...
Und in DE wäre auch die AFD nicht so "erfolgreich", wenn alle wählen gehen würden.
Die Wahlbeteiligung war zwar recht hoch, aber dennoch hätten da noch ein paar Prozentanteile "besser" gemacht werden können.
Nicht Wählen gehen ist richtig dämlich, vorausgesetzt man möchte seinen kleinen Teil dazu beitragen, dass extreme Parteien nicht zu sehr "erfolgreich" werden.
Antwort von Alex:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Darum bleibe ich dabei, manchmal ist gar niemanden wählen gar nicht falsch…
Es ist immer falsch, nicht zu wählen.
Merkt man vielleicht erst dann, wenn man dieses Recht/Privileg nicht mehr hat.
Antwort von Darth Schneider:
Das kann zum Glück jeder selber entscheiden
Und wenn ich alle Politiker die zur Auswahl stehen schlecht finde, dann wähle ich aus Prinzip keinen.
Oder wenn abgestimmt wird darüber ob die Schweiz dreissig F-35 Jets kaufen soll oder nicht, dann stimme ich auch nicht darüber ab.
Weil mir sowas einfach völlig egal ist…;))
Antwort von Jott:
Ist dir klar, wieviele Leute für das Recht zu wählen gekämpft hatten und gestorben sind? Deine Einstellung ist grotesk.
Aber nun ja, du lebst in einem Land, in dem Frauen erst seit etwa 50 Jahren wählen dürfen. Und das nicht mal überall:
„Appenzell Innerrhoden war der letzte Kanton, in dem das Frauenstimmrecht eingeführt worden ist, und zwar erst mit dem Frauenstimmrecht-Entscheid des Bundesgerichts, gegen den Willen der (männlichen) Stimmbürger an der Landsgemeinde vom 29. April 1990.“
Ich fände eine WahlPFLICHT nicht schlecht.
Antwort von Darth Schneider:
Warum ist das grotesk nur dann abzustimmen wenn einem das Thema wichtig ist ?
Beziehungsweise nur dann einen Politiker zu wählen wenn man auch hinter der Person steht ?
Ich finde das nicht grotesk, eher eine gesunde Einstellung.
Und mal ehrlich, die Schweizer haben früher auf allen Seiten gekämpft und sind früher als sehr gut bezahlte Söldner auch auf allen Seiten gestorben….
Haben zum Teil sogar unfreiwillig in gegnerischen Armeen gegeneinander gekämpft.
Jedem das seine…;)
Antwort von Jott:
Trumpf versucht, Wahlen abzuschaffen. Das spart diesen anstrengenden Gang ins Wahlbüro, sollte dir gefallen.
Antwort von Darth Schneider:
Ich weiss, aber damit wird er niemals durchkommen.
So blöd sind die Amerikaner nicht.
Und wie kommst du darauf das mir das gefallen würde ?
Ich bin für Wahlen, aber halt das sie gefälligst auch dafür geeignete Leute aufstellen.
Weil sonst braucht es keine Wahlen…
Antwort von MaxSchreck:
Das kann er auch gar nicht, solche Befugnisse hat er nicht der alte Sülzkopf. Glaub nicht jeden Scheiß, der verbreitet wird.
Antwort von Darth Schneider:
Genau, zumal ist Trump in drei Jahren zu alt.
Und Trump hatte ja schon angedeutet das er Rubio und Vance aufstellen will.
Rubio wäre eine sehr gute Wahl, der ist ein guter, sehr fähiger Mann.
Antwort von MaxSchreck:
soulbrother hat geschrieben:
Nicht Wählen gehen ist richtig dämlich, vorausgesetzt man möchte seinen kleinen Teil dazu beitragen, dass extreme Parteien nicht zu sehr "erfolgreich" werden.
Richtig dämlich ist es "irgendwas" zu wählen, weil man angeblich wählen MUSS - aber KEINE extremen Parteien. So, wer gibt nun vor, welche Parteien gewählt werden dürfen? Ist das hier euer Verständnis von Demokratie? "Man muss wählen, aber nur, was man wählen darf?" Ist ja richtig überzeugend und überhaupt nicht übergriffig für Nichtwähler.
Antwort von Darth Schneider:
Und äh, niemanden zu wählen ist auch eine Wahl…
Antwort von Jott:
„Rubio wäre eine sehr gute Wahl, der ist ein guter, sehr fähiger Mann.“
Ach was, ist nur ein MAGA-Dödel.
„ 2018 verfasste er einen Kommentar in USA Today, in dem er Innovation und Anpassung an die globale Erwärmung als Kern der Bekämpfung des Klimawandels nannte und darauf bestand, dass die Folgen des Meeresspiegelanstiegs durch die Wiederherstellung der Everglades kompensiert werden könnten.“
Antwort von Darth Schneider:
Nein der spielt das nur um Trump bei guter Laune zu halten.
Der ist ein hervorragender Diplomat, inteligent und gar nicht so rechts…
Bei Rubio könnte ich mir sogar vorstellen das der auf die demokratische Seite wechselt.
Antwort von cantsin:
dienstag_01 hat geschrieben:
Auf jeden Fall bringt eine Stimme für "Die Partei", wenn man vom System gefrustet ist, mehr als nicht wählen zu gehen...
Das ist für jede Wahl mit Sperrklausel (5-Prozent-Hürde) falsch.
Es bringt immer noch mehr als nichtwählen, weil die entsprechende Partei (in diesem Fall "Die Partei") Wahlkampfkostenrückerstattung pro abgegebener Stimme erhält, so ihre Arbeit fortsetzen und bei den nächsten Wahlen erfolgreicher sein kann.
Im übrigen sitzt "Die Partei" auch in einigen Kommunalparlamenten, mit mehr als 5 Prozent.
Ich bin ja der Meinung, dass es auch andere anständige Politiker im demokratischen Spektrum gibt - selbst bei der eher korrupten CDU (Spahn, Reiche...) Leute wie früher Walther Lübcke und Rita Süßmuth, und dass sowieso Parteien mit idealistischeren Programmen (früher die Grünen, danach die Piraten- und aktuell die Linkspartei) relativ unkorrupt sind.
Antwort von soulbrother:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Weil mir sowas einfach völlig egal ist…;))
dann ist ja nun wirklich alles klar.
:-(
Antwort von Darth Schneider:
@Jott
Das mit den Everglades ist übrigens so viel ich gelesen habe, keine dumme Idee…
Antwort von soulbrother:
Danke für die Demonstration der offensichtlich nicht weit genug reichenden Sichtweisen von einigen.
Bin hier raus, denn ich hab leider nicht mehr die Geduld, angeblich erwachsenen Menschen die simpltse Mathematik bei Wahlen und die Folgen in der Politik zu erklären.
Lasst es Euch am besten von der KI erklären, die hat nämlich die Geduld!
Antwort von Darth Schneider:
Immer wieder funny wie einige glauben alles besser zu wissen und gleich raus sind wenn mal zwei nicht das schreiben was sie lesen wollen…
Und die Folgen in der Politik ist einfach das die Wahlbeteiligung halt ein klein wenig kleiner wird wenn nicht zwischen durch mal nicht wähle oder nicht abstimme.
Antwort von dienstag_01:
cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Das ist für jede Wahl mit Sperrklausel (5-Prozent-Hürde) falsch.
Es bringt immer noch mehr als nichtwählen, weil die entsprechende Partei (in diesem Fall "Die Partei") Wahlkampfkostenrückerstattung pro abgegebener Stimme erhält, so ihre Arbeit fortsetzen und bei den nächsten Wahlen erfolgreicher sein kann.
Im übrigen sitzt "Die Partei" auch in einigen Kommunalparlamenten, mit mehr als 5 Prozent.
Ich bin ja der Meinung, dass es auch andere anständige Politiker im demokratischen Spektrum gibt - selbst bei der eher korrupten CDU (Spahn, Reiche...) Leute wie früher Walther Lübcke und Rita Süßmuth, und dass sowieso Parteien mit idealistischeren Programmen (früher die Grünen, danach die Piraten- und aktuell die Linkspartei) relativ unkorrupt sind.
Auch für die Kostenerstattung gibt es Sperrklauseln, wenn auch niedrigere.
Wenn es dir nicht um den demokratisch ermittelten Anteil an den Parlamenten/Gremien sondern ums Geld geht, dann kannst du allerdings auch 2 Euro an deine LieblingsPARTEI spenden, dass wären schon mal 100 Prozent mehr als Wahlkampfkostenerstattung pro Stimme;)
Antwort von cantsin:
Mal wieder zurück zum Thema: In "Melania" wurden offenbar Teile von Johnny Greenwoods Filmmusik für Paul Thomas Andersons "Phantom Thread" verwendet. Jetzt fordern Greenwood und Anderson die Entfernung der Musik aus dem Film:
https://www.theguardian.com/film/2026/f ... tom-thread
Antwort von MaxSchreck:
soulbrother hat geschrieben:
Danke für die Demonstration der offensichtlich nicht weit genug reichenden Sichtweisen von einigen.
Bin hier raus, denn ich hab leider nicht mehr die Geduld, angeblich erwachsenen Menschen die simpltse Mathematik bei Wahlen und die Folgen in der Politik zu erklären.
Lasst es Euch am besten von der KI erklären, die hat nämlich die Geduld!
Ein Musterbeispiel von Demokratie! So einfach überlässt ein "Guter" also uns "Faschisten" das Feld...armselig.
Dabei habe ich kein einziges wohlwollendes Wort zu irgendeiner Seite geäußert :-D
Aber wie geil, nun ist es also schon "rechts", wenn man weder rechts noch links ist und nichts mit diesem dummen Spielchen zu tun haben wil.
Antwort von iasi:
MLJ hat geschrieben:
@All
Alle bisherigen Kritiken zu dem Film "Melania" sind vernichtend schlecht. Trump freundliche Medien sind da anderer Meinung, besonders der Sender Fox. Auf YouTube gibt es ebenfalls genug Kritiken von Usern die den Film tatsächlich gesehen haben und nicht nur etwas nachplappern. Es wurde auch bekannt dass man Karten gekauft hat und trotzdem nie jemand im Saal gesessen hat um die Verkaufszahlen hoch zubekommen. Hier in Frankreich sind die Kritiken vernichtend schlecht und mehrere Kinos haben den Film wieder aus dem Programm entfernt. Ich denke das sagt alles, oder ? Aber, macht euch selbst ein Bild von dem Film. Ich werde es nicht tun da mir meine Lebenszeit dafür zu schade ist.
Cheers
Mickey
Aktueller Link zu einem Artikel: (Euronews)
'Melania': Warum sie den Dokumentarfilm über die First Lady meiden sollten
Es ist ein Streaming-Film.
Mal sehen, wer ihn sich bei Amazon Prime ansehen oder aus Protest das Abo kündigen wird. ;)
Antwort von Jott:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Jott
Das mit den Everglades ist übrigens so viel ich gelesen habe, keine dumme Idee…
Man merkt ja immer ganz gut, was du so liest und guckst.
Antwort von Darth Schneider:
Ne du hast keine Ahnung.
Antwort von Axel:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und die Folgen in der Politik ist einfach das die Wahlbeteiligung halt ein klein wenig kleiner wird wenn nicht zwischen durch mal nicht wähle oder nicht abstimme.
Das Diskutieren, öffentlich und privat, über Politik, kommt vor dem Wahlgang und ist mE mindestens ebenso wichtig, wenn nicht wichtiger. Was nun die o.e. Rettung der Demokratie betrifft, so sehe ich etwas Grundlegenderes in großer Gefahr: die Zivilgesellschaft. Für mich war das Dritte Reich der Zusammenbruch der Zivilgesellschaft, während es davor, auch in den König-und Kaiserreichen, ein solches Zusammenleben gab, sogar (s. Österreich-Ungarn) „Multikulti“.
Die AfD bedroht die Zivilgesellschaft, aber letztere wird von der Kapitalismus-Sackgasse, in die wir mit den Oligarchen und K.I. gerade schlittern, ebenso bedroht. Wir müssen darüber reden, welche dritte Wahl uns an der Urne bleibt.
cantsin hat geschrieben:
In "Melania" wurden offenbar Teile von Johnny Greenwoods Filmmusik für Paul Thomas Andersons "Phantom Thread" verwendet. Jetzt fordern Greenwood und Anderson die Entfernung der Musik aus dem Film:
Auch hierin ähnelt Melania einem Hochzeitsvideo. Nicht vorhandene Emotionen werden durch Needledropping injiziert. Pfui.
Antwort von Darth Schneider:
In Deutschland ist die Situation eine andere als bei uns, hinsichtlich der Vergangenheit. Auch ganz anders wie in Amerika und zu wählen ist natürlich in D so gesehen wichtiger.
Sinnvoll für unsere Zukunft wäre einfach sicher niemanden von der AFD zu wählen..
Antwort von Bluboy:
Nur die Kommunalwahl, da wird gewählt wer Beckenrandsheriff wird ;-)
Antwort von Darth Schneider:
Aber wenn keiner von denen bei der AFD ist, wäre es besser, dann verliert die AfD an Macht.
(Das ist bei uns übrigens auch so ähnlich, der Bundesrat selber wird nicht vom Volk gewählt.)
Antwort von MaxSchreck:
Nicht nur die Zivilgesellschaft, sondern die Gesellschaft in Gänze bricht auseinander, weil u.a. der Individualismus über alles gestellt wurde und dann kläglich versucht wird, der Gesamtheit die Probleme von Teilbereichen aufzudrücken oder Probleme die keine sind zu solchen zu erklären.
Nicht einmal als Familie hält man zusammen und da sollen Wildfremde das tun? Lächerlich. Es verwundert doch auch nicht. Der Kapitalismus und damit die Technologie haben uns alle unabhängiger gemacht: Familienmitglieder voneinander, Frauen von Männern, Menschen von der Fortpflanzung, Hilfe von Nachbarn etc. Zugleich hat der Kapitalismus aber auch so gut wie alle zu Heuchlern gemacht. Dauernd gibt es irgendwas zu retten, schützen oder zu helfen: Die Umwelt, Arbeiter in der dritten Welt oder es gilt einen Konflikt zu lösen - aber wehe, das kommt unserem Urlaub mit maximalem Erdöleinsatz, unserem Smartphone und anderem Tand mit Lithium und Coltan darin, billigen Klamotten aus noch billigerem Stoff, schnell von prekär bezahlten Ausländern gelieferten Waren oder Essen in die Quere, dann juckt es einen wohlwollend nicht. Aber Hauptsache man hat gewählt und ist ein strammer Demokrat und lässt sich von irgendwelchen Rattenfängern von links, rechts oder sonstwo einfangen. Denkt daran, auch der Österreicher wurde demokratisch gewählt.
Antwort von Darth Schneider:
Die Umwelt und die Armen versuchen sie schon seit 100 Jahren zu retten.
Aber so wird das erfahrungsgemäss nichts werden..
Nicht so lange einige ganz wenige Menschen so viel haben und die meisten Leute so wenig und solange fast jeder der viel hat leider nur an sich selber denkt.
Mit Demokratie hat das aber nichts zu tun…Sondern mit dem Kapitalismus.
Antwort von MaxSchreck:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Die Umwelt und die Armen versuchen sie schon seit 100 Jahren zu retten.
Aber so wird das erfahrungsgemäss nichts werden..
Nicht mit der imperialistischen Sicht. Wir als Deutsche meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und nicht wie ein Trump, Obama, Bush und Co. über die Welt herzufallen. Aber wir gucken dennoch auf "die dritte Welt" herab wie die weißen Eroberer, der wir unsere Maßstäbe überstülpen müssen. Und dann erdreisten wir uns weiterhin unseren unfassbar verschwenderischen Lebensstil der ganzen Welt zu präsentieren, aber ihr zu sagen: Na, na, na, ihr nicht! Für Amadou gibt`s kein Auto, nein, kein 500 PS Porsche und nicht einmal ein VW Lupo, am besten nicht einmal ein Fahrrad, sondern einfach laufen!
Antwort von Darth Schneider:
Gefährlich finde ich das Europa im Moment alles dran setzt um in einen Krieg mit Russland herein zu schlittern. Das wäre verheerend. Den Krieg könnten wir nicht gewinnen. Nicht zuletzt auch weil China das nicht zulassen würde. Bei allem Respekt vor der Ukraine, aber ein Weltkrieg ist es nicht wert.
Antwort von Axel:
MaxSchreck hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Die Umwelt und die Armen versuchen sie schon seit 100 Jahren zu retten.
Aber so wird das erfahrungsgemäss nichts werden..
Nicht mit der imperialistischen Sicht. (…). Aber wir gucken dennoch auf "die dritte Welt" herab …
Dazu könnte ich eine lange Antwort geben. Stattdessen zur Abwechslung etwas Erbauliches: die ersten drei Tage des Erdbebens/Tsunamis/Kernschmelze in Japan:
Ein modernes Land mit Technologie und Wohlstand. Alles weggerüttelt, in schwarzem Schlamm weggeschwemmt und giftig verstrahlt. Kein christliches Land. Was sehen wir? Hilfsbereitschaft, ja Selbstlosigkeit, Mitgefühl, Solidarität, Freundlichkeit, Großzügigkeit, Mut. Die Anti-Melania-Doku.
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Bei allem Respekt vor der Ukraine, aber ein Weltkrieg ist es nicht wert.
Hat Chamberlain in Bezug auf Polen auch gesagt. Hat ja prima geklappt.
Antwort von Darth Schneider:
Ukraine kann man nicht mit Polen vergleichen, finde ich zumindest.
Im Fall Polen hatte sich Europa nicht massiv eingemischt und viele Sanktionen verhängt das die Russen so wütend und kurz davor waren Hyperschallraketen zu uns fliegen zu lassen.
Zumal ist Polen strategisch für die Russen nicht wichtig, Teile der Ukraine aber halt leider schon.
Antwort von MaxSchreck:
Axel hat geschrieben:
Ein modernes Land mit Technologie und Wohlstand. Alles weggerüttelt, in schwarzem Schlamm weggeschwemmt und giftig verstrahlt. Kein christliches Land. Was sehen wir? Hilfsbereitschaft, ja Selbstlosigkeit, Mitgefühl, Solidarität, Freundlichkeit, Großzügigkeit, Mut. Die Anti-Melania-Doku.
In Japan wurde übrigens gerade gewählt und die LDP, eine rechtskonservative Partei (moderat konservativ bis ultranationalistisch) erzielte im Alleingang eine Zwei-Drittel-Mehrheit und kann somit durchregieren und das Oberhaus überstimmen. Mit 316 Sitzen erreichte die Partei sogar eine historische Bestmarke.
Müsste da nicht Deutschland einschreiten und den Japanern zeigen, wie die Politik der Guten™ aussieht? Sie könnten z.B. Soulbrother hinschicken - oh, sorry, der rennt ja lieber davon...ganz vergessen :-D
Antwort von 7River:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Das wäre verheerend. Den Krieg könnten wir nicht gewinnen.
Hat man das nicht auch von der Ukraine gesagt? Sogar Experten haben nur paar Tage prophezeit, bis sie fallen würde. Europa wäre da vermutlich wehrhafter als viele glauben würden.
Antwort von MaxSchreck:
7River hat geschrieben:
Europa wäre da vermutlich wehrhafter als viele glauben würden.
Ich glaube nicht, daß das irgendwer ernsthaft rausfinden will - außer natürlich Profiteure eines solchen Konflikts wie Peter Thiel, Palmer Luckey. die "weiblichen" Horrorgestalten aus der deutschen Politik von der CDU, FDP usw.
Was für eine irre Welt. Die "Grüne Friedenspartei" (lol) ist für Aufrüstung, einer der "Befreier" vom Nationalsozialismus ist nun der größte Feind Europas und die Gebetsmühlenhaft beschworene "Freundschaft" zu den USA ist keinen Pfifferling wert, während sie unter Trump zu neuem Größenwahn heranwächst.
Antwort von Bildlauf:
7River hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Das wäre verheerend. Den Krieg könnten wir nicht gewinnen.
Hat man das nicht auch von der Ukraine gesagt? Sogar Experten haben nur paar Tage prophezeit, bis sie fallen würde. Europa wäre da vermutlich wehrhafter als viele glauben würden.
Liste aller Nato Staaten, selbst wenn man USA und Türkei abzieht, sind es immer noch 30 Staaten, einfach mal die Liste durchgehen.
Gründungsmitglieder (1949):
Belgien
Dänemark
Frankreich
Großbritannien (Vereinigtes Königreich)
Island
Italien
Kanada
Luxemburg
Niederlande
Norwegen
Portugal
USA
Weitere Mitglieder (nach Beitrittsjahr):
1952: Griechenland, Türkei
1955: Deutschland
1982: Spanien
1999: Polen, Tschechien, Ungarn
2004: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei, Slowenien
2009: Albanien, Kroatien
2017: Montenegro
2020: Nordmazedonien
2023: Finnland
2024: Schweden
Antwort von Darth Schneider:
Das würde absolut nichts am Ausgang des Krieges ändern, wenn Russland nur China im Rücken hätte und die Ukraine Amerika nicht wirklich
So wie es jetzt und bis in 3 Jahren der Fall ist.
Ganz abgesehen von Nord Korea und dem Iran…
(Und sehr wahrscheinlich würden nicht mal alle Nato Länder wirklich mitmachen…)
Nicht vergessen, in Russland herrscht seit Jahren Kriegswirtschaft.
Die produzieren Kriegsmaterial und auch Drohnen ohne Ende, das nicht nur für die Ukraine
und von der Anzahl Soldaten mit echter Kriegserfahrung von denen wir nicht mal annähernd genug hätten fange ich gar nicht erst an zu schreiben…
Und abgesehen davon, vor allem Europa will zur Zeit den Krieg ausweiten, eigentlich gar nicht die ganze Nato.
Antwort von Darth Schneider:
Wie auch immer, ich denke lange nicht alle Nato Länder sind so doof und wollen tatsächlich gegen die Russen überhaupt Krieg führen…Was auch immer mit der Ukraine in Zukunft sein wird.
Hoffe ich zumindest weil sonst wird das ganze in einem Atomkrieg enden.
Antwort von iasi:
MaxSchreck hat geschrieben:
7River hat geschrieben:
Europa wäre da vermutlich wehrhafter als viele glauben würden.
Ich glaube nicht, daß das irgendwer ernsthaft rausfinden will - außer natürlich Profiteure eines solchen Konflikts wie Peter Thiel, Palmer Luckey. die "weiblichen" Horrorgestalten aus der deutschen Politik von der CDU, FDP usw.
Was für eine irre Welt. Die "Grüne Friedenspartei" (lol) ist für Aufrüstung, einer der "Befreier" vom Nationalsozialismus ist nun der größte Feind Europas und die Gebetsmühlenhaft beschworene "Freundschaft" zu den USA ist keinen Pfifferling wert, während sie unter Trump zu neuem Größenwahn heranwächst.
Es geht um den möchtegern Nachfolger der Sowjektunion.
Allein schon die EU ist wirtschaftlich und auch militärisch Russland überlegen. Einzig die Kernwaffen aus Sowjetzeiten stellen eine echte Bedrohung dar.
Wovor man sich fürchtet, ist doch nicht ein Generalangriff Russlands auf alle EU-Staaten, sondern die Anektion kleiner Staaten wie Moldawien oder die Baltischen Staaten.
Dadurch, dass u.a. Deutschland nun Soldaten in Lettland stationiert, wird es Russland nicht wagen, diese einzunehmen. Denn wenn die deutschen Soldaten in Lettland angegriffen würden, kann man wohl davon ausgehen, dass wir in Deutschland dem nicht tatenlos zusehen würden.
Und man sollte sich auch vor Augen führen, was diese 5% des BIP für Verteidigung bedeuten:
Allein die EU-Staaten werden 900 Milliarden Euro ausgeben. Das ist mehr als die USA im letzten Jahr in die Verteidigung gesteckt hatte.
Und:
Die nationalen Armeen der EU-Mitgliedstaaten umfassen zusammen etwa 1,5 Millionen aktive Soldatinnen und Soldaten.
Mir kommt dann auch China in den Sinn, wo es gerade in der Militärführung eine Säuberungsaktion gibt. Ein Grund neben Machtspielen ist die Korruption, die die militärischen Möglichkeiten Chinas untergräbt. Wenn Raketen statt mit teurem Treibstoff mit Wasser betankt sind (wie wirklich geschehen), wird diese Waffe wohl nicht ihren Zweck erfüllen können. :)
In Russland ist es mit der Korruption doch nicht besser.
Antwort von iasi:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Wie auch immer, ich denke lange nicht alle Nato Länder sind so doof und wollen tatsächlich gegen die Russen überhaupt Krieg führen…Was auch immer mit der Ukraine in Zukunft sein wird.
Hoffe ich zumindest weil sonst wird das ganze in einem Atomkrieg enden.
Umgekehrt würde ein Schuh draus:
Russland würde es nicht wagen, gegen Nato-Länder Krieg zu führen.
Selbst wenn die Nato den ukrainischen Luftraum absichern würde, würde es Putin nicht wagen, zu eskalieren.
Schlimm ist, dass nun die Aufrüstungsspirale eingesetzt hat und selbst in Deutschland über atomare Bewaffnung nachgedacht wird. Innerhalb von 3 Jahren könnten wir unsere erste Kernwaffe haben.
Antwort von Darth Schneider:
Immer die selbe alte Leier.
Putin ist nicht blöd, der will nicht das Zarenreich zurück erobern.
Der weiss auch das das heute gar nicht möglich wäre. sondern der will doch einfach das ihm die Nato nicht zu nah auf die Pelle rückt.
Sprich sich an der Grenze zu Russland rund herum ausbreitet…
Beziehungsweise er will natürlich auch nicht das Amerika einfach immer machen kann was es will….Und Russland gar nicht.
Und wie auch immer der Westen agieren wird,
Russland ist die zweitgrösste Atommacht. Mit China im Rücken auch mit konventionellen militärischen Mitteln somit keine Nuss die man einfach so knacken kann, ohne Millionen von Toten.
Das sollten wir inzwischen aus der Vergangenheit gelernt haben.
Drängen wir Russen zu fest in die Ecke beziehungsweise haben wir in Europa Ambitionen das riesige Russland voll zu besiegen, dann geht es uns Europäern an den Kragen.
Nato hin oder her.
Antwort von Darth Schneider:
Was mir am meisten zu denken gibt, viele plappern immerzu davon wie unglaublich böse die Russen sind/beziehungsweise der Putin ist.
Und wie unglaublich moralisch und toll unsere Demokratie ist.
Wir überfluten gleichzeitig ganz Russland seit Jahren aus Strafe mit zig Sanktionen.
Inklusive alle dort lebenden Zivilisten.
Schauen wir doch mal was bei uns im Westen so abgeht ?
Amerika fährt militärisch absolut überall ein wo auch immer es gerade geopolitisch angesagt ist.
Das schon seit Jahrzehnten.
Und nebenbei vergewaltigen nicht wenige unserer Eliten (sogar Prinzen) jahrelang Frauen und Kinder.
Und müssen dafür nicht mal ins Gefängnis..
Wer bestraft uns für all das ?
Niemand !
Peinlich !
Die Russen müssen denken wir sind nur dumme arrogante und perverse Witzfiguren.
Kein Wunder macht Putin weiter, ich würde auch, ehrlich gesagt.
Antwort von Bildlauf:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Das würde absolut nichts am Ausgang des Krieges ändern, wenn Russland nur China im Rücken hätte und die Ukraine Amerika nicht wirklich
Ok wenn Du China dazuziehst, allerdings findet es China bestimmt nicht Klasse, wenn Russland Europa angreift, denn die wollen doch weiter Smallrig und DJI verkaufen. Taiwan ist ein Thema, aber ich denke China denkt eher wirtschaftlich rein tendenziell.
Zusätzlich zu Nato Staaten gibt es ja auch noch weitere Staaten die mit der Nato kooperieren. Zb. Südkorea, Australien (Commonwealth), Israel (Geheimdienst, Technologie), Georgien und insgesamt Nato orientierte Staaten. In einem weltkriesszenario würde sich dann zeigen, welche Staaten sich auf welche Seite schlagen.
Die USA täte gut darin in Europa eine Chance zu sehen, denn ein Nato Austritt der USA mag erstmal für ein mächtiges Gefühl sorgen, ist aber letztendlich ein strategischer Verlust für die USA.
Man darf die Kampfkraft von Finnland zb nicht unterschätzen, aber auch die baltischen Staaten, slawischer Raum etc.. Gerade die Staaten, die schonmal Annektierung, Besatzung, Direktion aus der Sowjetion erlebet hatten, haben einen ganz anderen Kampfgeist als wir gesättigten Deutschen :-)
Antwort von MaxSchreck:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Was mir am meisten zu denken gibt, viele plappern immerzu davon wie unglaublich böse die Russen sind/beziehungsweise der Putin ist.
Und wie unglaublich moralisch und toll unsere Demokratie ist.
Wir überfluten gleichzeitig ganz Russland aus Strafe natürlich mit zig Sanktionen.
Schauen wir doch mal was bei uns im Westen so abgeht ?
Amerika fährt militärisch absolut überall ein wo auch immer es gerade geopolitisch angesagt ist.
Das schon seit Jahrzehnten.
Und nebenbei vergewaltigen nicht wenige unserer Eliten (sogar Prinzen) jahrelang Frauen und Kinder.
Und müssen dafür nicht mal ins Gefängnis..
Wer bestraft uns dafür ?
Niemand !
Peinlich !
Die Russen müssen denken wir sind nur dumme und perverse Witzfiguren.
Kein Wunder macht Putin weiter, ich würde auch, ehrlich gesagt.
Also das ist ein ziemlich seltsamer und völlig abwegiger Vergleich, "Russland" lässt u.a. Leute im Ausland mit allen möglichen Mitteln umlegen. Polonium, Nowitschok oder einfach das gute alte "Blei"? Kein Problem! Und im Land fliegen die unliebsamen Leute dauernd aus Fenstern. Das ist keine Nation, die seltsam finden kann, was andere tun.
Antwort von Darth Schneider:
Unterschätzt wurde Russland schon zwei mal, das sehr massiv.
Das könnte heute wieder passieren.
Und so weit ich mich erinnern kann hat seit dem zweiten Weltkrieg Amerika eigentlich jeden Krueg verloren, (stärkste Armee hin oder her) und äh, Europa hat eigentlich gleich zwei Weltkriege verloren…(beim zweiten, ohne Russland sicher)
Und wie viele Kriegs erfahrene Soldaten hat zum Beispiel Finnland ?
Wie hart werden unsere verwöhnte Soldaten ausgebildet ?
Ich sehe bei uns in Europa zu 80% nur Kanonenfutter…
In Russland sieht das völlig anders aus.
Welche europäischen Länder haben überhaupt Erfahrung mit der modernen Drohnentechnik ?
Welche inzwischen wichtiger sind als Panzer.
Und welches Land bei uns produziert Tausende Drohnen Pro Woche ?
Genau mal die Ukraine, aber nur ansatzweise…Dank dem Geld von uns.
Das sieht in Russland auch ganz anders aus.
Schlechte Karten.
Antwort von Bildlauf:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Was mir am meisten zu denken gibt, viele plappern immerzu davon wie unglaublich böse die Russen sind/beziehungsweise der Putin ist.
Und wie unglaublich moralisch und toll unsere Demokratie ist.
Wir überfluten gleichzeitig ganz Russland seit Jahren aus Strafe mit zig Sanktionen.
Inklusive alle dort lebenden Zivilisten.
Schauen wir doch mal was bei uns im Westen so abgeht ?
Amerika fährt militärisch absolut überall ein wo auch immer es gerade geopolitisch angesagt ist.
Das schon seit Jahrzehnten.
Und nebenbei vergewaltigen nicht wenige unserer Eliten (sogar Prinzen) jahrelang Frauen und Kinder.
Und müssen dafür nicht mal ins Gefängnis..
Wer bestraft uns für all das ?
Niemand !
Peinlich !
Die Russen müssen denken wir sind nur dumme arrogante und perverse Witzfiguren.
Kein Wunder macht Putin weiter, ich würde auch, ehrlich gesagt.
Fakt ist doch, daß unsere Werte, die Werte Europas und manch andere Staaten auf diesem Planeten (Kanada, Australien etc.) gute Sachen sind.
"Der Westen" ist nicht perfekt, aber wir haben dennoch gewisse Grundprinzipien und halten diese zumindest so zu 80% ein.
Antwort von Darth Schneider:
@Max
Ich wollte damit nicht sagen das Russland besser ist, nur das wir hier im Westen noch lange nicht so nett sind wie wir uns geben.
Beziehungsweise warum Sanktionen gegen Russland, wenn Amerika gar keine kriegt ?
Antwort von Darth Schneider:
@Bildlauf
Unsere Werte wären super wenn wir uns selber daran halten würden und nicht die Länder bestrafen würden die diese gar nicht haben wollen….Beziehungsweise deren Poltiker nicht haben wollen.
Die Demokratie mit möglichst viel politischem und militärischem Druck verbreiten zu wollen ist schlussendlich genau dasselbe wie ein Land einfach nur militärisch zu erobern.
Nur etwas subtiler.
Das praktiziert Amerika völlig erfolglos schon seit Jahrzehnten.
Antwort von Bildlauf:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Unterschätzt wurde Russland schon zwei mal, das sehr massiv.
Das könnte heute wieder passieren.
Und so weit ich mich erinnern kann hat seit dem zweiten Weltkrieg Amerika eigentlich jeden Krueg verloren, (stärkste Armee hin oder her) und äh, Europa hat eigentlich gleich zwei Weltkriege verloren…(beim zweiten, ohne Russland sicher)
Und wie viele Kriegs erfahrene Soldaten hat zum Beispiel Finnland ?
Wie hart werden unsere verwöhnte Soldaten ausgebildet ?
Ich sehe bei uns in Europa zu 80% nur Kanonenfutter…
In Russland sieht das völlig anders aus.
Welche europäischen Länder haben überhaupt Erfahrung mit der modernen Drohnentechnik ?
Welche inzwischen wichtiger sind als Panzer.
Und welches Land bei uns produziert Tausende Drohnen Pro Woche ?
Genau mal die Ukraine, aber nur ansatzweise…Dank dem Geld von uns.
Das sieht in Russland auch ganz anders aus.
Schlechte Karten.
Wo hat Europa zwei Weltkriege verloren? Du meinst wahrscheinlich Deutschland hat zwei Weltkriege verloren.
Finnland hat viel Reserve und eine gewisse Mentalität. Weil die waren schon besetzt, waren nicht in der Nato bis 2023, um sich neutral zu geben ggü. Russland.
Nun sind sie aber beigetreten.
Was unsere Soldatenausbildung betrifft kann man da denke ich nicht mehr im 80er Jahre Stil kommen mit "Drill-Feeling". Schon eine gewisse Strenge, aber man will die Leute ja auch bei Laune halten und dazu gehört denke ich gerade im Generation Z Kontext einen gewisse Modernität in der Kommunikation.
Gutes Militär braucht keinen Drill. Durch Schlamm kriechen ja, aber nicht niedermachen im Boot Camp style. Das werden dann nur Roboter aber keine wirklich überzeugten Soldaten.
Antwort von Darth Schneider:
Sorry, falsch ausgedrückt.
Europa hat die zwei schlimmsten modernsten Kriege überhaupt verursacht.
Und verloren eigentlich auch.
Gemessen an was alles kaputt beziehungsweise tot war.
Und beim zweiten Weltkrieg hatten schlussendlich die Russen uns den Arsch vor dem Dritten Reich gerettet.
Geht heute gerne mal vergessen..
Die Amis sind erst dann gekommen als mehr als die halbe deutsche Armee schon völlig platt war….
Antwort von MaxSchreck:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Max
Ich wollte damit nicht sagen das Russland besser ist, nur das wir hier im Westen noch lange nicht so nett sind wie wir uns geben.
Beziehungsweise warum Sanktionen gegen Russland, wenn Amerika gar keine kriegt ?
Tja. Da hast Du recht.
Allerdings steht Deutschland ziemlich einsam da als Nation, die immerhin versucht hat ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, der Rest macht einfach weiter, als wäre nie etwas gewesen und die USA sind da sehr groß darin...
Antwort von iasi:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Immer die selbe alte Leier.
Putin ist nicht blöd, der will nicht das Zarenreich zurück erobern.
Der weiss auch das das heute gar nicht möglich wäre. sondern der will doch einfach das ihm die Nato nicht zu nah auf die Pelle rückt.
Sprich sich an der Grenze zu Russland rund herum ausbreitet…
Beziehungsweise er will natürlich auch nicht das Amerika einfach immer machen kann was es will….Und Russland gar nicht.
Und wie auch immer der Westen agieren wird,
Russland ist die zweitgrösste Atommacht. Mit China im Rücken auch mit konventionellen militärischen Mitteln somit keine Nuss die man einfach so knacken kann, ohne Millionen von Toten.
Das sollten wir inzwischen aus der Vergangenheit gelernt haben.
Drängen wir Russen zu fest in die Ecke beziehungsweise haben wir in Europa Ambitionen das riesige Russland voll zu besiegen, dann geht es uns Europäern an den Kragen.
Nato hin oder her.
Russland ist seit dem Ende der Sowjetunion keine Weltmacht mehr, auch wenn Putin sich das einbildet.
Ohne die Sowjet-Kernwaffen ist Russland nur ein Land, das es nicht einmal schafft, seinen kleineren Nachbarn zu besiegen.
Warum du nun darüber sinnierst, dass Europa den Krieg mit Russland suchen würde, ist doch sehr weit hergeholt.
Russland hat einen Krieg gegen ein demokratisches Land in Europa begonnen. Russland ist der Angreifer. Dass die europäischen Demokratien gegen diesen Aggressor zusammenstehen, bedeutet nicht, dass "Europa das riesige Russland voll ... besiegen" will.
Moldawien denkt über eine Wiedervereinigung mit Rumänien nach - um dadurch unter den Schutz der EU und der Nato zu kommen. Warum wohl? ;)
Einst hatte die Ukraine übrigens auch Sowjet-Kernwaffen. Diese hatte sie abgegeben - gegen Sicherheitsversprechen.
Hätte Putin es wohl gewagt eine Atommacht Ukraine anzugreifen?
Antwort von Bildlauf:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Sorry, falsch ausgedrückt.
Europa hat die zwei schlimmsten modernsten Kriege überhaupt verursacht.
Und verloren eigentlich auch.
Gemessen an was alles kaputt beziehungsweise tot war.
Und beim zweiten Weltkrieg hatten schlussendlich die Russen uns den Arsch vor dem Dritten Reich gerettet.
Geht heute gerne mal vergessen..
Die Amis sind erst dann gekommen als mehr als die halbe deutsche Armee schon völlig platt war….
Welche moderne Kriege meinst Du die Europa verursacht hat?
Hallo, Landung Normandie USA/kanada? Weiß Du wieviel Soldaten dabei gestorben sind?
Antwort von iasi:
MaxSchreck hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Max
Ich wollte damit nicht sagen das Russland besser ist, nur das wir hier im Westen noch lange nicht so nett sind wie wir uns geben.
Beziehungsweise warum Sanktionen gegen Russland, wenn Amerika gar keine kriegt ?
Tja. Da hast Du recht.
Allerdings steht Deutschland ziemlich einsam da als Nation, die immerhin versucht hat ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, der Rest macht einfach weiter, als wäre nie etwas gewesen und die USA sind da sehr groß darin...
Rechtsstaaten, die auf internationales Recht setzen
vs
Staaten, die das Recht des Stärkeren zu nutzen versuchen, um ihre Interessen durchzusetzen.
So einsam steht Deutschland hier nicht da.
Die EU steht hier ziemlich geschlossen da - mit Ausnahme einiger völkischer Egoisten.
Nein. Man muss Europa nicht klein und/oder schlecht reden.
Schon die EU ist mit den USA und China auf Augenhöhe.
Russland ist ein Rohstoffverkäufer mit Sowjet-Kernwaffen.
Antwort von Darth Schneider:
Ich will nicht mehr darüber debattieren sonst geht das of Topic
Schlusswort:
Ich wollte keinesfalls damit den Angriffskrieg von Putin ok heissen.
Ich fand den Angriff und natürlich den ganzen Ukraine Krieg schon immer nur bescheuert von Putins Seite.
Bin auch voll dafür das man die arme Ukraine unterstützt
Andererseits stecken wir jetzt zu tief mit drin.
Und alles was wir machen hat nun mal auch Konsequenzen.
Es ist wie mit Kindern.
Bestrafen ist ok, wenn sie grossen Blödsinn machen. Auch mal eins auf den Hintern.
Aber zu viel und immer wieder noch mehr, das ist gar nicht gut…
Weil einfach nicht zielführend.
Den Dialog und immer wieder eine Lösung (im Fall der Ukraine den Frieden) zu suchen, das ist Zielführend.
Antwort von iasi:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich nicht mehr darüber debattieren sonst geht das of Topic
Schlusswort:
Ich wollte keinesfalls damit den Angriffskrieg von Putin ok heissen.
Ich fand den Angriff und natürlich den ganzen Ukraine Krieg schon immer nur bescheuert von Putins Seite.
Bin auch voll dafür das man die arme Ukraine unterstützt
Andererseits stecken wir jetzt zu tief mit drin.
Und alles was wir machen hat nun mal auch Konsequenzen.
Es ist wie mit Kindern.
Bestrafen ist ok, wenn sie grossen Blödsinn machen. Auch mal eins auf den Hintern.
Aber zu viel und immer wieder noch mehr, das ist gar nicht gut…
Weil einfach nicht zielführend.
Den Dialog und immer wieder eine Lösung (im Fall der Ukraine den Frieden) zu suchen ist Zielführend.
Oh ja. Wenn sich 2 "Kinder" prügeln stehst du daneben und erklärst dem Größeren, er solle doch aufhören. Man müsse eine Lösung finden, indem man darüber spreche.
Und schon wird der Bulli friedlich und bedroht von da an auch keine anderen Kinder mehr.
Aber halt! Du willst dem Bulli ja "eins auf den Hintern" geben, also doch direkt mit Gewalt eingreifen.
Antwort von Darth Schneider:
Wenn zwei sich prügeln gehe ich natürlich dazwischen und sorge irgendwie dafür das sie aufhören.
Und natürlich gibt es nachher Dialoge…Wenn es sein muss mit der Polizei.
Hatte ich schon einige Male erlebt im Freibad.
Aber im Krieg gegen Russland geht Frieden ausschliesslich nur auf politischer und sehr diplomatischer Ebene.
Dazwischen gehen geht leider nicht…:))
Mit immer noch mehr Waffen, noch mehr Druck und mit stupiden Sicherheitsgarantien die eh nur eine pure Illusion und reine Provokation sind, wird der Frieden ganz bestimmt nix werden.
Antwort von iasi:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Wenn zwei sich prügeln gehe ich natürlich dazwischen und sorge irgendwie dafür das sie aufhören.
Und natürlich gibt es nachher einen Dialog.
Hatte ich schon einige Male erlebt im Freibad.
Anders geht das nicht.
Aber im Krieg gegen Russland geht Frieden ausschliesslich nur auf politischer und sehr diplomatischer Ebene.
Mit immer noch mehr Waffen, noch mehr Druck und mit Sicherheitsgarantien die eh nur eine pure Illusion und reine Provokation sind, wird das ganz bestimmt nix werden.
Noch nie wurde ein Krieg nur mit politischen und diplomatischen Mitteln beendet.
Du bringst deinen Bulli auch nicht nur mit diplomatischem Reden davon ab, vom Angegriffenen abzulassen.
Ein Krieg endet mit der Niederlage einer Seite oder wenn beide Seiten sich eine Fortführung des Krieges nicht mehr leisten können.
Die Ukraine hätte zur Not mit der Unterstützung Europas den längeren Atem.
Man denke nur, die Ukraine würde statt ausgemusterter Leopard 1 modernere Panzer geliefert bekommen. Die Produktion wird ja nun hochgefahren.
Antwort von Bluboy:
MOSKAU (dpa-AFX) - Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat vor Diplomaten die territorialen Maximalforderungen Moskaus an die Ukraine bekräftigt. "Das Volk der Krim, des Donbass und Neurusslands hat in Referenden seinen Willen bekundet", sagte er in Moskau, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete. "Wir werden den Prozess der Rückkehr dieser traditionell russischen Gebiete in die Heimat vollenden."
Das Andere ist, werden die Republikaner 2028 die Wahl verlieren und die Macht abgeben